kann man es lernen ordentlicher zu werden?

    • (1) 23.08.13 - 20:59
      chaos-mädchen

      hallo

      mein problem ist echt der haushalt....

      ich frage mich manchmal, wie andere es schaffen, dass die wohnung immer "wie geleckt" aussieht....

      bei mir ist immer irgendwie chaos....

      irgendwo leigt immer was rum usw

      die theorie ist natürlich einfach ;-) immer alles direkt weg räumen.... aber die praxis sieht -bei mir- leider gaaaanz anders aus....

      zudem vergesse ich gerne auch mal sachen zu erledigen, die man nicht tag täglich macht
      - z.b. kommoden/schränke ausmisten
      - mit der dampfente das bad reinigen
      -usw

      waren jetzt alles nur beispiele....

      ich muss auf jeden fall mehr ordnung in meine wohnnung kriegen, ich mag es nciht wenn es so unordentlich ist (ich weiß, ein widerspruch in sich ;-) ) heute z.b. habe ich den gaaaaaanzen tag aufgeräumt, geputzt, gemacht, getan. ich nehme mir ganz fest vor, dass es nun so bleibt....
      bin gespannt wie lange es so bleibt!

      und jaaaa, ich bin eine von denen, bei der man den besuch am besten 3 tage vorher ankündigt... #schwitz

      habt ihr ideen? vielleicht sowas wie ein stundenplan? also als wochenplan?

      (8) 23.08.13 - 21:07

      Huhu,
      ich habe erst ein Buch zu dem Thema geschenkt bekommen, von einer Frau, der das auch so ging. Müsste mal nachschauen, wie das hieß.
      Geht mir genauso, habe es aber einmal geschafft. Meine Grundlage ist inzwischen ausmisten . Alles was längere Zeit nicht angeschaut wurde, kommt weg.

    Hallo!

    Na, da reih ich mich doch gleich mal ein. Ich bin eine notorische Chaotin, die schon alles Mögliche versucht hat. Wochenpläne, so WG-mäßige Putzpläne mit meinem Mann - hilft alles nicht.
    Ich versuche, mich damit abzufinden, dass ich einfach unordentlich bin. Basta. By the way - unordentlich heißt *nicht* dreckig! Trotzdem nervt es, wenn man ständig alles suchen muss.

    Sprich, ich warte mit Dir gespannt auf Antworten! :-)

    Ich war auch so.
    Der Text hätte vor ein paar Jahren genauso von mir kommen können!

    Dann hab ich Kinder bekommen ;-)
    Ab da MUSSTE es einfach ordentlich sein! Ich habe am Anfang auch nach Plan Haushalt geführt und das hat toll geklappt!

    Ein Paar Regeln helfen:

    1. Was mindestens ein halbes Jahr nicht angerührt wurde kann weg.

    2. Lade dir regelmäßig Freunde oder Familie ein, dann lässt du es nicht einreißen.

    3. Hab immer alles zum putzen da und griffbereit, bzw. so platziert, dass es dir in die Hände fällt.

    4. Was man braucht um Ordnung zu halten und , dass nicht alles rumliegt sind Staumöglichkeiten. Wäschetonne, Zeitungsständer, Schuhregal, dekorative Kisten für Krimskrams, Büroutensilo.

    5. Abends ins Bett gehen und daran denken, dass man Morgens nicht im Chaos aufwachen will.

    Ich hoffe das hilft dir etwas.
    Es ist nicht immer leicht, aber eigentlich so schnell gemacht.
    Wenn hier mal an antregenden Tagen das Chaos herrscht, dann pack ich es an und bin dann auch in 1-2 Stunden mit allem fertig, weil man sich einfach dran gibt.

    LG

    Hallo.

    Gegen Unordnung hilft meines Erachtens Ballast loszuwerden ...

    ... ich bin zwar ein ordentlicher Mensch, war aber Jäger und Sammler und hatte einfach viel Zeugs.

    Vor über 10 Jahren haben ich dann dieses Buch gelesen:
    http://www.amazon.de/Feng-Shui-gegen-Ger%C3%BCmpel-Alltags/dp/3499625849/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1377285344&sr=8-1&keywords=feng+shui+gegen+das+ger%C3%BCmpel+des+alltags

    Schon nach wenigen Seiten habe ich die Nacht durch meinen Kleiderschrank ausgemistet (6 (!) große Säcke zum Wegtun und eine große "Geschenke"-Kiste mit Sachen zum Weitergeben) und mein Schlafzimmer total clean gestaltet.

    Und das habe ich beibehalten ... ich miste regelmäßig ALLES aus (inzwischen nicht nur meine Sachen, sondern auch die meines Kindes) ...

    ... und ich könnte innerhalb eines Tages meine komplette Wohnung für einen Umzug einpacken - ich lebe aber nicht spartanisch, oder so ... aber ich habe nicht mehr zu viel und nur ausgewählt.

    Besuch kann jederzeit bei mir vorbeischauen.

    LG

    P.S.
    Das Buch habe ich neulich mal aus Neugierde quergelesen - ich suche noch nach den ultimativen Putztipps (es ist zwar sauber, könnte aber besser sein) - und habe es für gut befunden ... man muss aber die nötige Disziplin haben:
    http://www.amazon.de/Nie-wieder-Chaos-bekommen-Haushalt/dp/3831010196/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1377285527&sr=8-1&keywords=nie+wieder+chaos

    • (13) 24.08.13 - 12:57

      Ich kann dieses Buch ( feng-shui gegen das gerümpel des alltags ) auch nur wärmstens empfehlen.
      Vor ca. 3 Jahren habe ich es gelesen.Seit dem sieht es hier in Kleiderschränken, Keller, Garage und überhaupt wesentlich leerer aus.Mein Mann trauert immer noch um einzelne Teile.#schein
      Schubladen habe ich seitdem nicht mehr gemacht.#rofl

      Ab und zu überkommt es mich und die blauen Säcke kommen zum Einsatz.

      L.G.

Hallo,

Ich hab meinen Frieden mit meinem chaotischen Grundwesen gemacht

Ich habe in einem geordneten Haushalt einfach nichts mehr gefunden

Also die Ordnung die andere für Ordnung hielten

Die Idee mit dem plan ist sehr gut
Du musst dich eben dann konsequent daran halten

Liebe Grüße

(15) 23.08.13 - 21:32

Zum Leidwesen meiner Mutter, bin ich genau das Gegenteil von ihr. Ich bin "faul" und chaotisch wie mein Vater. Ich kann mich erinnern, dass ich schon als Kind so war. Es wird also eine nicht so tolle Charaktereigenschaft sein. An sich stört es mich nicht so, dass hier und da was rumliegt. Aber da meine Mutter sehr ordentlich ist/war, ist es mir peinlich wenn jemand spontan vorbei kommen würde und ich nicht vorher aufgeräumt habe. Eine gute Freundin von mir, der war nichts peinlich, sie stand dazu chaotisch zu sein. Komischerweise macht es mir Spaß woanders aufzuräumen und zu putzen,nur bei mir nicht. Da ich beruflich sehr eingespannt bin, hab ich an sich schon wenig Zeit für den Haushalt. Bleibt meistens Samstag übrig und da muss ich mich zwingen, denn lieber würde ich was für mich machen nach der ganzen anstrengenden Woche.

Manchmal finde ich es schade, dass man einfach nicht so akzeptiert wird wie man ist. Man wäre viel relaxter und die Putzerei würde vielleicht angenehmer werden. Aber die Gesellschaft erwartet und man selbst von sich, dass es eben wie geleckt aussehen soll. Dann ist man auch eine tolle Frau und überhaupt...

Ich bin auch so - sehr zum Leidwesen meines Mannes. Der ist nämlich der Pedant bei uns und es muss alles parallel liegen (Fernbedienung zur Fernsehzeitschrift, daneben Kuli, Handreme etc.). Aber unser Zwerg macht ihm da mittlerweile auch einen Stich durch die Rechnung#rofl.

Eine Lösung habe ich nicht, frage mich aber immer wieder, wie ich dagegen ankomme. Aber seit unsere Tochter auf der Welt ist, kann ich zumindest nicht mehr ertragen, wenn die Küche ein Schlachtfeld ist. Die muss abends auf jeden Fall perfekt sein.

Jetzt wünsche ich mir aber zumindest in diesem einen Punkt die Zeit ohne Kinder zurück, als ich noch putzen und aufräumen konnte, ohne ständig aufhören zu müssen, weil das Kind nölt oder Dummheiten gemacht hat. Das weiß ich jetzt erst zu schätzen, wo ich den Haushalt am liebsten abends spät mache. #gaehn

(18) 24.08.13 - 00:01

Ausmisten, Ausmisten, Ausmisten und für alles anderre wirklich einen festen Platz haben und finden.

Ich habe mich gerade mit meinem Mann erst durch sein Büro gekämpft. Im Prinzip währe mir der Raum egal.

Aber leider stehen Trockner und Gästebett hier. Immer wenn wir Besuch bekommen der länger bleibt, muss ich ihn antreiben das er seinen PC Krempel hier inordnung bringt und sauber macht. Darauf habe ich einfach keinen Bock mehr, es artet jedes mal in Streit aus.

Also habe wir uns hingesetzt und den Raum neu geplant. Unter das Gästebett passen gut diese Unterbettkomoden mit Rollen und für die Regale haben wir durchsichtiege Palstik Kisten mit Deckeln geholt. Nun hat jeder Krempel und klein Scheiß einen Platz. Er braucht nur mit dem Staubfuschel durchs Regal gehen und es ist sauber.

Jetzt haben wir noch einen Raum den ich mir als nächstes vornehem, ich freuen mich schon. Ich liebe es Platz zu schaffen ^^.

hallo chaosmädchen. ich bin auch ein Chaosmädchen. Ich gewöhne mir das ab. indem ich mich wirklich zwinge, sachen direkt aufzuräumen. Also nach dem Essen alles in die spüli und töpfe abwaschen. Fertig. So sieht meine küche immer super schön sauber aus. Ich versuch auch nicht mehr meine diversen Tassen und Gläser rumstehn zu lassen. Sondern nehm sie mit in die küche.

was mir immer fehlt, ist das Auge für die klinigkeiten. ich empfinde vieles. z.B gar nicht als störend. und da muss ich wohl mehr achtsamkeit an den Tag legen.

(20) 24.08.13 - 10:23

Tips schön und gut, aber die Menschen sind nun mal auch was die Ordnung betrifft, unterschiedlichst :-)
Ich- meinerseits auch Chaot- habe viele Jahre versucht es so perfekt wie möglich hinzubekommen. Für was? Das man nur noch am putzen ist? Mir ist es wichtig, dass es sauber ist- Chaos finde ich nicht (mehr) so tragisch.

Ob meine Einstellung daher rührt, dass meine Mutter größten Wert auf geleckte Umgebung legte? Dort sah es aus wie im Museum. Nichts, aber gar nichts lag rum. Und wehe ich hatte mal vergessen die TV Zeitung zurück in den Zeitungsständer zu legen #augen nee man kann es mit der Ordnungsliebe auch übertreiben.
Meine Prioritäten liegen woanders, als in einem geleckten Heim

Ich glaube so ganz ändern kann man sich nicht.
Ich bin sehr ordentlich, fast schon zwanghaft zum Leidwesen meiner Ex die eher in die Schublade "geniales Chaos" gehört.
Außerdem hat sie immer viel zu viel aufbewahrt.

Ich habe im Wesentlichen nur das was ich auch brauche und nutze. Alles andere kommt weg.

Ballast!

(22) 25.08.13 - 10:55
auch ein chaos-mädel

Hallo,

auch ich bin ein Chaos-Mädel.

Mit dem Plan ist ja alles schön und gut.

Ich hatte mal eine Freundin eingeladen und sie sagte zu mir, sie wäre auch etwas chaotisch aber ihr Mann mag das nicht, deswegen räumt sie immer auf, aber manchmal ist das schwierig mit 1. Kind.

Sie kam dann mal zu mir, und ich hatte noch soweit aufgeräumt, das es für mich ok war, also das war der Status wo ich Besuch empfange konnte bzw wo wir als Familie (wir haben mehrere Kinder) Besuch empfangen.
Als sie dann kam, sagte ich über den Zustand der Wohnung wenig, sie auch nicht, war alles gut.
Ich verstehe mich mit ihr ganz gut, aber wir treffen uns meist außerhalb der Wohnungen, irgendwann kamen wir mal wieder auf das Thema Ordnung zu Hause zu sprechen, und da sagte sie mir: Also Dein Mann ist da ja auch pflegeleicht, so wie es bei Dir aussieht, das würde mein Mann nie durchgehen lassen.

Das hatte gesessen!

Leider lässt es die Zeit im Moment nicht mehr so richtig zu, das wir uns regelmäßig treffen, aber zu Hause möchte ich sie nicht mehr haben.

Jeder hat eine andere Ansicht von Ordnung, selbst wenn Du putzt und putzt und putzt, es wird immer jemanden geben, dem es nicht passt.

Mein Mann kam einmal fast geschockt nach Hause, er hatte eines unseres Kinder bei einem Kind abgeholt, er sagte ich stand kurz im Flur um unser Kind abzuholen, da mussten sie erstmal die Schuhe unseres Kindes aus dem Schuhschrank holen, und wegen irgendwas ging er da noch in die Küche und mein Mann sagte völlig geschockt: Da stand NIX rum, ich wüßte nochnichtmal wo ich mein Glas hingestellt hätte, wenn ich da was getrunken hätte, bzw. wo stellen die denn das Glas hin, oder holen die immerwieder ein neues?

Bringe doch die Wohnung in den Zustand, der für Dich okay ist, wo Du auch ruhigen Gewissens einen Besucher reinlassen kannst.

Ich weiß es ist leichter geschrieben als getan, mir fällt es auch schwer, aber manchmal kriege ich es hin.#schein

Casablitzblanca ist ein guter Tipp, teilweise schaffe ich es auch mich dran zu halten#hicks

LG

P. S. ich wundere mich, dass Dir noch kein Putzteufel geantwortet hat, die Dich dann in Grund und Boden schreiben: "Was soll denn daran so schwierig sein, die Wohnung ordentlich zu halten usw."#liebdrueck

  • <<<Leider lässt es die Zeit im Moment nicht mehr so richtig zu, das wir uns regelmäßig treffen, aber zu Hause möchte ich sie nicht mehr haben.
    <<<

    Na das ist ja eine tolle Freundschaft.
    Mir ist das ziemlich egal wie es bei wem aussieht.Sollte es messiehafte Züge annehmen, biete ich meine Hilfe an.
    Alle Extreme sind irgendwie unangenehm.:-)

Hallo

dein Problemm kommt mir bekannt vor. Aber jezt habe ich mich im Griff! Wie na ganz einfach ich teiile mir die Arbeit ein und vor allem ich setze mir schöne Musik zum entspannen und langsam langsam tuh ich etwas.Und wenn ich jeden Tag ein bischen mache ist es leichter statt in einem Tag der Woche alles zu machen.

Grüße:-)
zeus26

So jemand war und bin ich teilweise auch noch, obwohl ich immer zur Ordnung erzogen worden bin. Ich bin durch die Geburt meiner Tochter aber ordentlicher geworden. Ich finde es einfach eklig wenn meine Tochter durch die Wohnung krabbelt und dabei voller Staub und Krümel ist. Außerdem nimmt sie alles in den Mund.
Ich habe mir für Küche und Bad eine Liste gemacht, was beim Putzen alles zu erledigen ist. Da steht dann auch drauf z. B. aller 3 Monate Fenster putzen.
Das habe ich zwar auch noch nicht 100%ig umgesetzt aber ich finde es ist schon wesentlich besser geworden.

Außerdem spanne ich meinen Mann mehr ein. Wäsche in den Trockner, Müll raus, Einkaufen usw. Dann habe ich mehr Zeit für die anderen Sachen.

Man muss wirklich immer ein bisschen machen sonst stapelt es sich und man ist dann mal einen oder zwei Tage nur mit putzen beschäftigt. Ich werde dann richtig aggressiv weil mich das so nervt obwohl nur ich alleine daran etwas ändern kann.

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