Mein Partner glaubt mir meine Depressionen nicht

    • (1) 05.09.13 - 16:25
      depressiv

      Hallo,

      seit ca. 15 Jahren leide ich immer wieder mal an Depressionen in Verbindung mit Panikattacken.

      Damals war ich deswegen mehrere Wochen in der Klinik, wurde auf Medikamente eingestellt und bekam Therapien ambulant.

      Nach ein paar Jahren konnte ich die Medikamente weglassen, mein Leben hatte sich so weit geändert, dass ich "Ballast" los war und mir ging es ein paar Jahre besser. Es gab immer mal dunkle Tage, aber ich kam ohne Medikamente und Psychologen zurecht.

      Vor 4 Jahren war ich nochmal in psychologischer Behandlung, weil ich damit nicht klar kam, dass jemand aus meinem engsten Umfeld Selbstmord begangen hat (wegen Depressionen und paranoider Schizophrenie).

      Seit 1,5 Jahren habe ich einen neuen Partner, wir sind beide Anfang 40.

      Die ersten Monate war ich schwer verliebt, die Depressionen waren wie weggeblasen, es ging mir super gut, ich war fröhlich und unbeschwert.

      Seit mein Freund sich verändert hat (er ist krankhaft eifersüchtig, anhänglicher wie ein Hund und kontrollsüchtig, ich muss nur Augen für ihn haben, darf mich für nichts anderes interessieren, er fühlt sich schon vernachlässigt, wenn ich die Tageszeitung lese und mault rum), habe ich wieder vermehrt dunkle, depressive Tage.

      Mein Freund merkte dann meine ablehnende Haltung, er verstand nicht, dass ich Ruhe brauchte, einen geregelten Alltag und viiieeel Zeit für mich allein.

      Ich gestand ihm, dass ich Depressionen habe und Panikattacken (die seitdem auch wieder vermehrt auftreten). Nun gut, die ersten beiden Panikattacken bekam er mit und glaubte sie mir. Dann folgten Depressionen und die SIEHT man ja nicht.

      Er wirft mir seitdem vor, dass ich die Depressionen erfunden habe, schließlich hätte ich ihm ja sonst am Anfang gleich davon erzählt.... (wer erzählt schon gleich in einer neuen Beziehung gerne von Depressionen??? Und warum hätte ich es tun sollen, mir ging es beim Kennenlernen so super, dass ich sie selbst fast vergessen hatte).

      Inzwischen meint er auch, meine Panikattacken wären gespielt, ich solle doch nach Hollywood gehen, ich wäre eine Meisterin im Schauspielern.

      Ich liebe ihn trotz allem und bin sehr gekränkt. Wenn ich depressive Tage habe, was bei mir auch von der Regelblutung und dem Wetter und der Stimmung in meiner Partnerschaft abhängt, dann ist er nicht für mich da, sondern wirft mir vor, dass ich den Abstand von ihm WILL, dass ich ihn nicht mehr liebe usw. Das wirft er mir stundenlang vor, so dass ich irgendwann nicht mehr weiß, wo mir der Kopf steht und ich meinen Alltag kaum noch gemeistert kriege (habe Kinder).

      Ich habe in all den Jahren gelernt, meinen Alltag trotz Depressionen zu meistern und es hat auch immer gut geklappt. Ich habe keine Angst mehr vor den Depressionen, weil ich gegenan kämpfe und mir nur gutes tun möchte während der dunklen Tage.

      Aber seit mein Freund so ist und mir nicht glaubt, macht er mit seinen ständigen Diskussionen alles nur noch schlimmer. Ich kann nicht mal eben vor die Tür setzen, weil wir zusammen wohnen.

      Ich habe ihm schon Links aus dem Internet gegeben, wie man mit depressiven Menschen umgehen sollte, wo die Krankheit erklärt wird usw.

      Er liest es nicht und meinte nur "Aha, so hast du also deine freien Vormittage verbracht" Ich arbeite nicht jeden Tag, hab also öfter mal frei und er glaubt mir nicht, dass ich den Haushalt mache, sondern im Internet nach einer Krankheit gesucht habe, deren Symptome ich nachspielen kann!!!! Denn Depressionen sieht man ja nicht und ich kann ihm ja nun sonstwas erzählen!

      Wie gesagt, ich möchte die Depressionen weiterhin so im Griff behalten, dass ich ohne Psychologen und Medikamente auskomme und das klappt auch ganz gut, nun will er mich quasi "zwingen", dass ich eine Therapie mache und vor allem möchte er nun eine "ärztliche Bescheinigung", dass ich unter Depressionen und Panikattacken leide!!!

      Je mehr ich mit der ganzen Sache konfrontiert werde, desto schlimmer wird das ganze wieder. Ich möchte allein für mich damit klarkommen, mit viel Ruhe und einem geregelten Alltag bekomme ich das gut hin.

      Er glaubt mir nicht, legt es mir als abweisende Haltung gegenüber ihm aus, weil ich ihn angeblich nicht lieben würde. Soll ich mich nun wirklich dazu herab lassen, zum Arzt zu gehen und mir eine Bescheinigung für ihn ausstellen lassen??? Ich komme mir da ziemlich doof vor, weil wahrscheinlich auch mein Arzt fragen würde, wozu ich die Bescheinigung brauche.

      Was soll ich nur tun???

      • Hallo!
        Was würdest Du Deiner besten Freundin raten, wenn sie Dir das alles erzählt?

        ......

        Versuche das mal ganz objektiv zu betrachten...verhält sich so ein liebender Partner?

        ......

        ist er ein Energieräuber? Energie, die Du für Dich (und für die Kinder) brauchst?

        Ein Energieräuber ist Ballast.

        Durch die Depression hast Du doch schon genug Last.

        Was Du tun sollst, ist ja Deine persönliche Entscheidung.

        Wenn Du mich fragst, wäre ich mir soviel wert, diesen Menschen nicht mehr um mich haben zu wollen und würde daher auch eine Konsequenz ziehen (räumliche Distanz).

        Liebe Grüße!
        #liebdrueck

        (3) 05.09.13 - 16:42

        <<<Was soll ich nur tun??? >>>

        Das schreibst du doch schon selbst.

        <<<Ich möchte allein für mich damit klarkommen, mit viel Ruhe und einem geregelten Alltag bekomme ich das gut hin.>>>

        Diese Ruhe wirst du mit ihm nie haben.

        Überlege dir gut ob du weiterhin mit diesem Menschen an deiner Seite leben willst, denn es wird nicht besser.

        Du hast Kinder und Depressionen. Und ER ist der einzige, der dir die Energie raubt, die eigentlich an anderen Stellen eingesetzt werden sollte...... für nichts!

        Er ist eifersüchtig, Kontrollsüchtig, und erwartet stets Deine ungeteilte Aufmerksamkeit. Du darfst arbeiten, Hausarbeit machen, aber Hobbys ohne ihn sind unerwünscht, richtig?

        Also ob das wirklich Liebe von seiner Seite aus ist, da habe ich Zweifel. Eher Machtausübung.

        In welchen Punkten tut Dir die Beziehung gut? Gibt es auch solche Seiten?

      • Hallo,

        was willst du mit so jemanden? Du merkst ja selber das er dir nicht gut tut. Selbst wenn du die Bescheinigung holst, wird er sich nicht ändern.

        Ich würde ihm ganz klar sagen, dass er dir entweder vertrauen soll und dich unterstützen soll oder das er gehen kann.

        LG janamausi

        (6) 05.09.13 - 17:30

        "Was soll ich nur tun???"

        Du solltest aufhören, diesen Mann als Freund zu bezeichnen, denn so benimmt er sich nicht. Ein Freund vertraut einem und glaubt einem, wenn es einem schlecht geht. Er mag der Mann in Deinem Leben sein, aber ein Freund und ein Partner ist er Dir leider nicht.

        "Seit mein Freund sich verändert hat (er ist krankhaft eifersüchtig, anhänglicher wie ein Hund und kontrollsüchtig, ich muss nur Augen für ihn haben, darf mich für nichts anderes interessieren, er fühlt sich schon vernachlässigt, wenn ich die Tageszeitung lese und mault rum), habe ich wieder vermehrt dunkle, depressive Tage."

        Und so willst Du jetzt den Rest Deines Lebens und die schönsten Jahre Deiner Kinder erleben, ja?

      • Ganz ehrlich das deine Depris wiederkommen wundert mich nicht. Der Kerl zieht dich runter und behandelt dich mies.
        Gruß Ela

        Er tut Dir nicht gut, im Gegenteil. Dir wird nichts anderes übrig bleiben, als Dich zu trennen. Das ist auch mit Wohnung möglich, dauert vielleicht ein wenig länger.

        Dich von dem trennen, was dich belastet. Und das ist dein Freund. Es tut mir leid. Aber ich bin selber mit Depressionen und anderem Scheiß gesegnet und ich halte es in meinem leben so: Weg mit dem was mich belastet! Schließlich bin ich nicht nur fü rmich alleine verantworltich sondern für mein Kind, wenn ich depressiv sein will, gut, dann hab ich ja die wahl und kann mich hängen lassen. Aber da ist ein Kind, der eine Mutter braucht. Und das hat vorrang.

        Also weg mit Ballast und weg damit, was mich depressiv macht!

        • ich weiß nicht ob die anderen vorher gelesen hatten was die vorposter schrieben. ich tat es nicht. Und mich wundert es nicht, dass wir alle die selbe meinung über diesen Menschen da in deinem Leben haben!

      (11) 05.09.13 - 19:17

      Was glaubst du, wie dein Arzt reagiert? Er wird vermutlich draufschauen, was die Depressionen bei dir wieder verschlimmert. Und was würde er dir raten? Ich denke, dass du das ziemlich genau weißt!

      Was genau liebst du denn an ihm? Man kann ja über viele Macken hinwegsehen, wenn sie nicht zu viel Schaden anrichten. Dir tut es aber sichtlich nicht gut. Und du bist kein unmündiges Kind, das irgendwem etwas beweisen muss. Schon gar nicht deinem Partner.

      Was würdest du jemandem raten, der sich jeden Tag mit dem Hammer auf den Daumen haut und traurig beklagt, dass es schmerzt? Würdest du ihm raten fleißig Aspirin einzuwerfen, um den Schmerz zu bekämpfen, Zähne zusammenzubeißen, sich nicht so anzustellen......oder würdest du ihm den Hammer wegnehmen und in den Keller bringen?

      (12) 05.09.13 - 20:10

      Hey!

      Weißt du, auch ich hatte vor nunmehr zwei Jahren Depressionen bekommen. Ich habe mich behandeln lassen, war entsprechend eine Weile krank und verlor dadurch meinen Job, weil ich für die Firma nicht mehr "tragbar" war. Für mich war mein damaliger Freund zum einen der Schuldige an der ganzen Misere. Wegen ihm verließ ich meine Heimat, Familie und Freunde. Es ging mir finanziell fantastisch, doch er war keine großartige Stütze für mich. Er hat mich damals zwar zum Arzt "geprügelt", weil er Angst hatte mich allein zu lassen. Doch geholfen hat er mir in dem Sinne nicht. Er hat mich halt machen lassen.

      Er fragte nach der Arbeit höchstens mal wie es mir geht.

      Um aus dem Trott herauszukommen, der mich tagtäglich hart kämpfen lies, sind wir noch einmal umgezogen. Ich fand auch endlich wieder einen neuen Job mit ganz tollen Kolleginnen. Ich war wieder etwas wert und habe gespürt wie schnell ich richtig wichtig für meine Abteilung wurde.

      Schlussendlich habe ich dann endlich mit meinem damaligen Freund Schluss machen können. Ich habe lange mit mir gehadert, da wir auch schon 7 1/2 Jahre zusammen waren. Aber ich hatte sofort dunkle Wolken über mir, wenn ich dir Firma verließ und nach Hause fuhr.

      Die nächsten zwei Monate waren sehr hart für mich, da wir noch zwei Monate zusammen wohnen mussten, bis ich in meiner alten Heimat eine Wohnung und vor allem auch direkt Arbeit fand. Viele Freunde hatte ich da oben in Berlin nie, da er mich quasi nie ausgehen ließ sonder eher immer mit dabei sein wollte - selbst wenn ich ihm mit einem akuten Mädchenabend drohte... Auch er war krankhaft eifersüchtig, ein Kontrollfreak. Nach der Trennung war das natürlich umso schlimmer und dazu kam noch seine permanent miese Laune, die er an mir ausließ.

      Als ich dann endlich wieder hier in meiner Heimat war, lief es anfangs eigentlich ganz gut. Ich genoss die Zeit allein.
      Doch meine Arbeitsstelle entpuppte sich alsbald als.... nennen wir es einfach Pech gehabt. Der Chef ist ein Arschloch, die Arbeitsleistung der Angestellten ist absolut unterbezahlt und die Arbeitsbedingungen sind unter aller Sau. In meinen alten Freundeskreis wieder rein zu rutschen war schwieriger als gedacht, es waren eben doch einige Jahre dazwischen...
      Da holten mich die Depressionen wieder voll ein. Ich dachte, ich hätte einen großen Fehler gemacht zurück zu gehen. Krank machen konnte ich nicht, da ich auf meinen Job unbedingt angewiesen war....
      Ich lenkte mich unheimlich viel ab und ging von Party zu Party zu Party. Ich habe nie viel getrunken, aber ich haben geraucht wie ein Kohlekraftwerk und habe Männer in Massen verschlungen...

      Bis ich diesen einen traf. Wir hatten zum Teil den gleichen Freundeskreis ohne es zu wissen, weil wir uns bis dahin immer irgendwie verpasst haben.

      Wir verliebten uns unglaublich sehr. Und ich habe mit mir gerungen ob ich ihm meine Krankheit so früh schon anvertrauen sollte... Auch ich habe ab und an Panikattacken und befürchtete, dass er das eines Tages plötzlich einmal miterleben müsste.
      Also beschloss ich eines abends beim Kuscheln im Bett, dass ich es ihm sage. Und es war die beste Entscheidung meines Lebens. Er hat mir sehr aufmerksam zugehört, ab und zu eine Frage eingeworfen und mir das Versprechen abgerungen, dass ich ihm immer und immer sagen soll, wenn irgendetwas sein sollte. Was und warum auch immer.
      Er lernte sehr schnell mich zu lesen, wann ich gegen etwas ankämpfte und brachte mich manchmal unter einem Vorwand von unseren Freunden weg um mich in Ruhe beruhigen zu können. Das erstaunliche daran ist auch, dass er das tatsächlich schaffte. Ich bin nun schon sehr lange panikattackenfrei.

      Er ist immer für mich da. Und, was ich bis dahin nie erlebt habe, er steht ganz offen zu mir und meinen Entscheidungen - sogar vor meiner Familie, mit der ich einige Probleme habe -, er würde mich vor allem und jedem beschützen und verteidigen.
      Und genau das ist es, was der richtige Partner tun sollte.
      Dich in allem unterstützen und sich unglaublich für dich interessieren, ohne vereinnehmend zu sein..

      Ich werde dir nicht sagen was du tun MUSST. Aber ich kann dir meine Erfahrung berichten.
      Du solltest auf jeden Fall überlegen, was du dir von einer Beziehung erhoffst und was und du in deiner Beziehung bekommst. Und wenn du dir darüber im Klaren bist solltest du ein unmissverständliches Gespräch mit deinem Freund suchen. Und lass dich nicht ablenken von dem, was du unbedingt brauchst. Im Krankheitsbild der Depression sind Störfaktoren äußerst gefährlich. Erlöse dich von dem was dich fertig macht und such das was dich erhellt!

      (13) 05.09.13 - 22:28

      Such dir nen Partner der dich ernst nimmt, dem würde ich nichts ausstellen lassen.

      (14) 06.09.13 - 06:18

      "Seit mein Freund sich verändert hat (er ist krankhaft eifersüchtig, anhänglicher wie ein Hund und kontrollsüchtig, ich muss nur Augen für ihn haben, darf mich für nichts anderes interessieren, er fühlt sich schon vernachlässigt, wenn ich die Tageszeitung lese und mault rum), habe ich wieder vermehrt dunkle, depressive Tage."

      Dein Partner tut dir nicht gut...und m.E. solltest du dich -gemeinsame Wohnung hin oder her- von ihm trennen, wenn er sich nicht grundlegend ändert. Dass er dir deine Depressionen nicht abkauft, passt für mich exakt ins Bild dieses Egoisten, den du da beschreibst.

      (15) 06.09.13 - 07:01

      Hallo.

      Ich glaube eher, nicht du hast ein Problem, sondern dein Partner. Schick ihn mal zum Therapeuten. Er muss dir nicht das Leben zur Hölle machen. Entweder akzeptiert er dich so, wie du bist oder er muss gehen. Du brauchst deine Kraft für dich und deine Kinder. Soll er sich wo anders austoben. Du musst ihm gar nichts bescheinigen. Wenn er dich liebt, dann versucht er zu verstehen und darauf einzugehen.

      Alles Gute.

      LG

      (16) 06.09.13 - 07:44

      hi,

      mein Exmann wr genauso.
      Krankhaft eifersüchtig, hat mir abwechselnd vorgeworfen ich wäre total verrückt oder ich wäre gar nicht krank sondern würde mich hinter meiner Krankheit verstecken #augen
      Nun habe ich leider auh noch körperliche Probleme und meinen Schwerbehindertenausweis nicht im Lotto gewonnen, aber zu der Zeit konne ich noch arbeiten und habe aks Alleinverdienerin die Familie durchgebacht. Zum Dank hat er mich dann eben kontrolliert (ich durfte nur telefonieren, wenn er mit im Zimmer war) und beshimpft.
      die Trennung war die Beste Entscheidung meines Lebens, und seit dieser Woche sind wir auch endlich rechtskräftig geschieden.
      allerdings war die Zeit nach der Trennung die hölle. da hat er mich psychisch so fertig gemacht dass ich erstmal fast ein Jahr stationär musste. das ist jetzt 2 Jahre her, und jetzt (letzten Winter war ich nochmal 4 Monate "drin") genieße ich halbwegs das (hoffentlich temporäre) Rentnerleben.
      mein neuer Freund hingegen ist das komplette Gegenteil. er versteht und unterstützt mich, das ist soooooo toll. Er hat auch mehr zu Behandlung etc. gelesen als ich. und er liest die Beipackzettel für mich #schwitz ein komplett anderes Leben.
      Also ich würde dir auch zur Trennung raten, aber sei dir bewusst dass das kein Spaziergang wird, so wie du ihn beschreibst. das kann durchaus zu einem Rückfall führen. da musst du aber durch, denn auf Dauer wird es schlimmer werden mit ihm. solche Kontrollsüchtigen Neurotiker werden mit den Jahren immer selbstgerechter.

      lg und viel Durchhaltevermögen
      bleathel

    (18) 06.09.13 - 11:11

    Tut er dir gut?

    Hilft er dir?

    Möchtest du das weiter dir und den Kindern antun? Wenn nicht, dann such dir eine Wohnung.

    (19) 06.09.13 - 12:02

    Als erstes solltest Du dringend eine Langzeittherapie machen mit psychoanalytischem Schwerpunkt um mal rauszufinden, warum Du Dich verhältst wie Du es tust.
    Die Depressionen sind nur die Konsequenz Deines derzeitigen Lebens und der ungesunden Beziehung in der Du Dich befindest. Bevor Du nicht einen Draht zu Dir selbst findest und dafür sorgst dass es Dir besser geht (dazu gehört dass Du begreifst dass dieser "Freund" ein wichtiger Grund für Deine Probleme ist) kann man Dir gar nicht viel raten, weil Du keinen Rat annehmen wirst.
    Deine Idee, diesem Freund Deine Krankheit beweisen zu wollen, zeigt wie verschoben Deine Sicht der Dinge schon ist.

    Alles Liebe,
    c

    (20) 06.09.13 - 23:39

    " Soll ich mich nun wirklich dazu herab lassen, zum Arzt zu gehen und mir eine Bescheinigung für ihn ausstellen lassen??? Ich komme mir da ziemlich doof vor, weil wahrscheinlich auch mein Arzt fragen würde, wozu ich die Bescheinigung brauche.

    Was soll ich nur tun???"

    Den Kerl vor die Tür setzen.

    (21) 06.11.13 - 15:57

    Ganz ehrlich ich kann das nicht verstehen. Was für Probleme hat dein Freund? Was heißt, dass er es dir nicht glaubt, dass du Depressionen hast. Zeig ihm bitte ein Krankheitsbild: http://www.docjones.de/krankheiten/depressionen Soll er sich das bitte durchlesen und in seinen Dickschädel prägen. So etwas kann doch nicht sein. Anstatt dich zu unterstützen macht er dir noch Druck.

    Ich sage dir nur eins, anscheinend ist er der Grund für deine Depressionen. Trenn dich, solange es möglich ist! Er hat es nicht anders verdient!
    lg

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