Nach 22 Jahren Ehe und 7 Monaten Trennung.......

    • (1) 09.09.13 - 22:03
      die verlassene

      Hallo,

      vor 7 Monaten verließ mein Mann Frau,Kind und Haus über Nacht und wechselte "warm" - mir beschrieb damals eine userin das Drehtürprinzip....
      Viel ist passiert, aber meine Tochter und ich haben unseren Weg eingeschlagen und auch gefunden.

      Während der Trennungsphase gab es wenige aber heftige Kontakte mit meinem Mann - the Next mischt ordentlich mit und ich habe etlichen Müll über mich ergehen lassen müssen, fand aber zu alten Stärken wieder, hatte nach kurzer Arbeitslosigkeit im Mai/Juni einen gutbezahlten Job gefunden und seither geht es aufwärts.
      Nun hatte ich vor etwa 4 Wochen das letzte persönliche Gespräch mit meinem Mann - als wir den Hausrat aufteilten (achso, ich übernehme unser gemeinsames Haus und zahle ihn aus). bei dieser Begegnung fragte ich ihn, ob er unsere Maus (4 Jahre alt) so gar nicht vermißt, weil er sie nur sehr sehr selten trifft - keine Anrufe, nix. Er antwortete mir alibimäßig und da fragte ich ihn auf den Kopf zu, ob er überhaupt eine Familie jemals wollte - gerade, wie grausam er unsere 22jährige Ehe beendete....da meinte er NEIN !!!!!! Mich traf der Schlag und ich fragte ihn sofort, warum er mir dies nicht VOR 5 Jahren mal sagte und er meinte nur: dann hätte es Theater gegeben #schock ..... und ja, ich fragte ihn damals ausdrücklich, weil wir den Weg der Repro gegangen sind und er liess mich im Glauben, dass es UNSER Weg ist.
      .... mit diesem Wissen kann ich nun gar nicht mehr umgehen - sein ganzer Frust, eben dass er nie eine Familie gründen wollte, liess er mich 5 Jahre täglich spüren - er demütigte mich, verhielt sich immer immer wieder respektlos, kein liebes Wort,nur Kritik und wenn ich ihn um Unterstützung bat, bekam ich kindische,beleidigende Antworten zu hören.

      Mönsch, ich ärgere mich, dass ICH ihn nicht rauswarf, aber nun zu wissen, dass ich 5 Jahre lang von ihm angelogen, getäuscht und betrogen wurde, macht mich gerade richtig fertig - schließlich schiebt ER mir die Schuld unserer Trennung in die Schuhe - ich habe echt Bedenken, depressiv zu werden....

      Er hat uns die Lebensperspektive genommen und nur weil er zu feige war, die Karten auf den Tisch zu legen. Wie geschrieben, damit habe ich nun echte Probleme und langsam falle ich vom Glauben ab - wo bleibt das Unrechtsbewusstsein, wo etwas Gerechtigkeit....

      Meine Lebensvorstellung war sicher nicht, mit 45Jahren alleinerziehend mit einer 4jährigen von ganz vorne anzufangen und er macht sich aus dem Staub und macht mich nur noch zur Schnecke ....

      ... ich habe morgen einen Termin bei meiner Anwältin - kann ich Ihr von meinem Problem sagen? Klar - wird ich auch, aber kann man da gegen ihn vorgehen, dass er mir 5 Jahre zur Hölle machte?

      Wer weiss Rat?

      die verlassene

      • Ich weiß, das fällt jetzt sehr schwer, aber bitte, bitte, bitte...lege das, was da in der häßlichen Phase der Trennung gesagt wird, nicht so sehr auf die Goldwaage!

        Es ist doch so: Wehtun tut sein Gequatsche derzeit nur einem: Dir!

        Und ob das so WAHR ist...! Das Leben wird nach vorne gelebt und nach hinten verstanden. Was immer er also sagt, wie er die letzten Jahre JETZT beurteilt...lass es nicht so an dich heran...

        Es könnte so viele Motive geben, warum er sowas sagt.

        Wenn er so redet...stell dir vor, du machst in dir eine Schleuse auf, ein Tor...und da fließt sein Gequatsche wie dreckiges Wasser durch! Es wirbelt, schäumt...dann wird es weniger, versiegt...und gut ist!

        Du atmest einmal tief, guckst ihn an und das wars.

        Lass nicht zu, dass er dich jetzt mit Bitterkeit überflutet. Gib ihm nicht die Macht dazu!

        • (3) 09.09.13 - 22:26

          ooooooh hinterwaeldnerin09 - wie sehr freue ich mich, DEINE Meinung zu hören - Du warst es damals mit dem Drehtürprinzip und Deinen tiefgründigen Satz von den Richtungen im Leben habe ich in der Favoritenliste - der hilft mir #pro - Danke!

          ..... Du schreibst etwas Wahres und doch beschleicht mich in den letzten Tagen die angst : schaffe ich das alles allein mit meinen Freunden...das Haus möchte ich halten für unsere Tochter - es ist Ihr zuhause, mein Mann wollte es verkaufen und ja, es trifft mich mit voller Wucht, wenn er so tut, als wäre unserer Ehe - ein halbes Leben lang ihm völlig gleichgültig. Er hat mich und unsrer Tochter einfach abgespalten....ich glaube, der seelische Schmerz tut arg weh und ich MUSS den Kopf oben behalten....morge Anwalt,Donnerstag JA,Freitag Bank....mein Leben wird gerade tüchtig durcheinander gewirbelt und doch sind es MEINE Entscheidungen, die ich treffe , aber ich hoffe, ich bleibe souverän, so wie Du beschreibst, es an einem durchrauschen lasssen...puh, das geht nicht immer so einfach - ich habe lange Zeitfenster, wo ich gut loslassen kann, aber dann kommen gaaaaanz schwierige Momente.....

          Vielen lieben Dank für Deine Meinung :-)

          • hallo,

            weißt du, wenn du dich in ihn reinversetzt, hat er doch gar keine andere wahl als sich einzureden, dass die ehe und das kind zu bekommen alles die falsche wahl war, dass er das nie wollte und du schuld bist. wie sollte er sonst vor sich selber sein verhalten rechtfertigen? er müsste doch schuldgefühle haben, würde er der wahrheit ins auge blicken. also ist es ein simpler dummer schutzmechanismus seines geistes: gib ihr die schule, negiere alles gute und du kannst dir selber vormachen gar kein arsch zu sein!

            du hast deine tochter! sie ist das gute, was aus eurer beziehung entstanden ist. udn du weißt es besser. ihr hatte gute zeiten, er hat sich allerdings in den letzten jahren wie ein arsch benommen. davon musst du ihn nicht überzeugen udn er muss es auch nicht einsehen (was er wahrscheinlich in nächster zeit auch nicht tun wird). wichtig ist doch, was du weißt und wie du euer leben jetzt gestaltest.
            ohne ihn würde es deine tochter nicht geben, das kann euer sinn gewesen sein., ein ziemlich guter, wie ich finde!

            lg

            • (5) 10.09.13 - 21:30

              hallo schullek,

              ja, das kann sein, dass er die Schuldgefühle wegschieben möchte - aber wenn man sooooo lange so gut wie täglich zusammen lebt....ich kenne ihn wie kein anderer und umgekehrt wohl auch, WARUM in aller Welt hat er nicht die Eier und sagt einfach, dass er ein anderes Leben möchte - vielmehr werden Dinge aus vergangenen Jahren herausgezogen, verdreht, völlig konstruiert dargestellt, nur dass seine Trennung JETZT genau die richtige Entscheidung war.
              Ich habe mir Dinge anhören müssen, da zieht es mir die Füße weg, wie er mich verlogen hat, nur um als Opfer dazustehen und the Next und deren Familie sehen sich als "Retter" - sie haben den armen Mann aus den Fängen einer - was weiss ich - befreit...

              Mann mann mann - es ist erbährmlich und wirklich zum fremdschämen - ich erkenne diesen Menschen nicht mehr - nix, aber auch wirklich gar nix an unserer gemeinsamen Zeit war auch nur im Ansatz gut....

              .... Ihr habt alle hier recht - ich, wir müssen unseren Weg weitergehen, ich habe in 7 Monaten schon einiges gestämmt bekommen und ich mach weiter ....

              .....wenn die Scheidung rum ist, knall ich diesen "Mann" auf den Mond.....

              LG

      Hi,

      sei doch froh, das Du Dein Leben jetzt auf Vordermann bringen kannst.
      Wer weiß wie sein Leben mit der NEUEN wird, wenn er so ein Mistkerl ist.

      Sicherlich wäre es schöner ihm selber ein Arschtritt gegeben zu haben aber mein Gott, sei froh, das es zu Ende ist!!!!

      Und Deine Frage " ob er jemals eine Familie haben wollen" was hätte er denn drauf antworten sollen?
      Der Typ geht den einfachen Weg und mit dieser Aussage ist klar, das Du keine Hoffnungen mehr machen mußt, ist egal in welche Richtung.

      Er war ein Arschloch, er ist ein Arschloch und er wird eins bleiben.....Herzlichen Glückwunsch der Neuen!!!!M
      Bloß nicht depressiv werden, das hat er nicht verdient und Du mußt Dich um Deinen größten Schatz kümmen!!!!

      Lisa

      • (7) 10.09.13 - 21:37
        dieverlassene

        Huhu,

        ich weiss, dass ich mich auf keinen Fall aufgeben darf - nur manchmal weiss ich grad nicht, wie es weitergehen soll....als ich meine Arbeit am letzten Probearbeitstag völlig überraschend verlor, bekam ich nichtmal ALG1 - nach der Elternzeit arbeitete ich nur 6 Monate und ich war völlig mittellos und nun auf "seinen" Trennungsunterhalt angewiesen. Ich muss dazuschreiben: ich war immer der Hauptverdiener und er lebte von meinem Geld sehr gut und nun, wo ich den Trennungsunterhalt gesetzlich einfordern kann, meinte er, dass er meine Entlassung prüfen lässt, ob ich dies nicht mit Absicht gemacht hätte, um ihn zu schädigen - ui, da mußte ich ganz tief Luft holen....
        ....seine Anwältin hatte darauf hin Ihr Mandat von ihm niedergelegt .....#schein

        Trennungsunterhalt bekam ich trotzdem nie - aber meine Tochter und ich sind über diese schwierige Zeit hinweg (hoffe ich doch) und doch bin ich tief verletzt, ich glaube dieser Schmerz wird noch lang in mir bleiben, aber es wird besser #pro

        LG

    Hallo,

    ich denke, dass man nach einer Trennung vieles anders sieht und auch anders beeinflusst ist.

    Ich glaube auch, dass ist die Standardausrede von Männern, die keine Lust mehr haben, sich um das gemeinsame Kind zu kümmern.

    Ich habe auch so einen Fall im Bekanntenkreis - er hat in einer Bierlaune ein Kind gezeugt, weil sie irgendwie versicherte, sie nimmt die Pille. Daraus entstand eine lauwarme Beziehung, er hat sich super um das Kind gekümmert. Das ging dann vier Jahre lang gut. Dann traf er auf seine "Traumfrau" und zog daheim aus (Drehtürprinzip) und kümmerte sich immer weniger.

    Seine Begründung - die Ex macht so wenig mit dem Kind, dass er sich schämt, dass sie in der Schule so schlecht ist, immer noch schlecht liest, etc. und das es nun nicht mehr sein Kind wäre, weil sein Kind mit seinem Imput anders wäre. Echt - dieser Schwachsinn ist der Grund, weshalb er sein Kind genau noch einmal im Jahr sieht (kurz vor Weihnachten, da wird dann ein großes Geschenk übergeben). Ich könnte jedesmal kotzen, wenn er sowas sagt.

    Das Kind ist übrigens ein sehr nettes Kind. Das einzige, was nicht stimmt, ist die Einstellung von dem Typ. Das macht deiner jetzt genauso - ich wollte das Kind nicht, also muss ich mich nicht kümmern = viel weniger Probleme im Leben.

    GLG
    Miss Mary

    • P.S. Soll natürlich Input heißen.

      P.P.S Fall es dich tröstet - im weiteren Bekanntenkreis haben wir vor ein paar Jahren eine Scheidung erlebt, wo beide das Kind wollten, sich ständig vor Gericht zerrten und mit den abstrusesten Behauptungen versuchten, das Sorgerecht zu bekommen - es wurden dann psychologische Gutachten der Eltern angefertigt.

      Es ging da irgendwann nur noch um das "Recht", nicht mehr um das "ach so geliebte Kind". Er meldete das Kind an einer Grundschule an, sie an einer anderen. Samstag war Einschulung. Freitagmorgen entschied ein Gericht dann, wo das Kind zur Schule geht. Er kam zur Einschulung (er hatte verloren) - die ganze Einschulung ging den Bach hinunter.

      Er prozessierte, dass er das Kind an Weihnachten auch will. Richter entschied, dass das Kind am 24.12. um 15.00 übergeben werden muss ... Um 15.00 dann Megakrach wegen einem Geschenk, das sie unpassend fand.

      Ich könnte ewig weiterschreiben. Das (arme) Kind ist eine entfernte Freundin meiner Tochter (10), war schon stationär in der Psychatrie, ist permanent krank, beim Kinderpsychologen Dauergast, die Eltern haben 10000ende Euro verballert und hassen sich bis aufs Blut, .... Und beide denken, dass der andere unfähig ist, das Kind großzuziehen und sie prozessieren echt ständig wegen irgendwas.

      Da bist du besser dran (auch wenn es doof ist), wenn er das Kind nun "nicht mehr will".
      GLG
      Miss Mary

      • (10) 10.09.13 - 21:41

        hm, sicher ist es gerade für unsere Tochter besser, dass wir um das Kind nicht zanken - er hält im Moment nur alibimäßig Kontakt zu ihr.
        Auf dem JA fordert er Kontakt zu Ihr ein, danach kommt er entweder gar nicht oder bringt sie nach 2h wieder heim und wenn ich frage, was sie hier schon machen, da sagt er zu mir: das Kind hat Hunger #mampf - mönsch, der kann ihr nicht mal was zum Essen geben....

        ... er hat keinen Bock und dieses Kindergedöns passt eben nun so gar nicht...

        Die Kleine ist zauberhaft, wir wuppen das hier zusammen #pro

Guten Morgen,

die Anwältin kann nichts tun, weil er dir damals verschwiegen hat, dass er doch kein Kind will. Woran hast du denn da gedacht?

WENN er es dir gesagt hätte, wäre die Folge dessen, dass du heute evtl. KEINE 4jährige Tochter hättest, oder. Wäre das eine gute Alternative? Ich denke, nein.

Du sagst, die Next mischt mit. Du sagst, er hat einen fliegenden Wechsel vollzogen. Sein "ich wollte sowieso kein Kind mit dir" passt da gut ins Bild. Er geht den einfachsten Weg, das vielleicht immer. Vielleicht auch schon damals, und deswegen hat er den Konflikt "ich will eigentlich gar kein Kind, du aber so sehr" gescheut. Dass so etwas nicht immer schadlos an einem vorübergeht, sieht man an seiner Art dir gegenüber die letzten Jahre. Das KANN sein Frust gewesen sein, weil er sich so verbogen hat. Wenn es denn so war, eben so gut kann er das jetzt einfach vorgeschoben haben, um JETZT weniger Anstrengungen ertragen zu müssen.

Sieh es ein wenig wie eine andere Userin vor mir: Das KANN dir viel Lärm um Erziehung, Aufenthalt und co. ersparen, wenn er seine Tochter nicht sehen will.

Was sagt eigentlich das Kind selbst dazu? Fehlt Papa, oder ist alles so weit ganz gut?

L G

und weiter viel Kraft,

White

  • (12) 10.09.13 - 21:47

    "Was sagt eigentlich das Kind selbst dazu? Fehlt Papa, oder ist alles so weit ganz gut?"

    Da passt der Satz: was vorher nicht geleistet wurde fehlt nicht.

    Unsere Maus ist völlig ausgeglichen, sie entwickelt sich super und ist einfach ein zauberhafter Mensch, vor dem ICH ganz grossen Respekt habe.

    Sie fragt nicht nach ihrem Papa, weiß, dass er umgezogen ist und wenn er mal sie holen kommt, mag sie manchmal nicht mit, manchmal geht sie mit, aber es ist für sie nix besonderes, auf das sie sich freuen würde.

    Ich finde die Situation wenig erfreulich und habe geschaut, dass er Kontakt hält und wenn wir uns über Umgangszeiten geeinigt hatten, fuhr er "heim" und dann wurde wieder alles wieder über den Haufen geschmissen, denn the Next will keine Übernachtung der Kleinen und auch nicht 2 ganze Tage !!!!!!

    Ich habe aufgehört, ihn diesbezüglich zu pampern, es ist destruktiv und hilft meiner Tochter NULL, denn sie merkt sehr wohl, dass sie dort nicht willkommen ist.....

    LG

"aber kann man da gegen ihn vorgehen, dass er mir 5 Jahre zur Hölle machte?"

Nicht dein Ernst, oder? Du hast 5 Jahre lang mitgemacht, dass dein Mann dich terrorisiert, und willst jetzt ernsthaft gegen ihn vorgehen? Bei allem Respekt...schau dir mal deine eigenen Anteile an, dass es so weit kommen konnte - und lerne daraus für die Zukunft. Dagegen vorgehen ist eh nicht...

  • (14) 10.09.13 - 21:49

    Ja,ich habe mich in den vergangenen Monaten gut reflektiert und meine Fehler erkannt und die Zeit kann ich nicht zurückdrehen...
    ...wenn Du mit Jemanden mal über 20Jahre verheiratet bist, das Vertraute, das Gemeinsame kennst, dann würdest Du dies vielleicht nachvollziehen können....

    LG

Du möchtest ihn nun treten, wie er auch dich getreten hat. Ich kann das gut verstehen.

Wenn ich auf meine letzten 20 Jahre zurückblicke, habe ich auch viel erlebt und dabei war viel wenig Gutes.

Die Kunst ist, darüber nicht zu verbittern.

Wahrheiten ändern sich. Das, was vor 5Jahren euer beider Lebenswahl war, muß sich heute nicht mehr richtig anfühlen. Vielleicht hatte dein Man vor 5 Jahren leise Zweifel, ob er den richtigen Weg geht, eine Familie zu gründen, aber offensichtlich war er damals noch bereit, diesen Weg zu gehen. Heute, mit der neuen Frau fühlt es sich für ihn falsch an.

Daran änderst du nichts.
Seine heutige Wahrheit ist für dich eine bittere Pille, aber würg sie runter...in einiger Zeit ist sie verdaut und du begreifst, wie wenig Sinn es gemacht hat, daran ersticken zu wollen.

Du bist doch auf dem richtigen Weg, das Leben meint es nicht schlecht mit dir. Du hast ein Heim, scheinst es finanziell stemmen zu können, deinen Exmann auszuzahlen, hast ein süßes Kind zu Hause, das dich liebt, braucht und dir Kraft geben wird. Du bist nicht allein.

Ein wenig Trotz tut dir jetzt gut: Du WIRST das alleine schaffen.
Wenn er seine Tochter nicht sehen will, dräng ihn nicht dazu. Es ist SEIN Gewissen, das spätestens in ein paar Jahren klingen wird. Und entweder er besinnt sich oder er muß es mit sich selbst ausmachen, wenn sie ihn nicht mehr sehen will, weil er ihr fremd ist.

Ich habe das alles mit meinem Großen auch durch. Sein Vater war die ersten Jahre für ihn auch nicht da...und wenn, nur um seine Pflicht zu erfüllen. Heute, 13 Jahre später, haben sie ein lockeres, aber freundschaftliches Verhältnis zueinander.

Du bist noch voller Zorn, vielleicht kannst du es noch nicht abgeklärt sehen, aber aus heutiger Sicht kann ich dir sagen: all diese nutzlose Energie, sie macht dich schwach, lähmt dich und vergiftet deine Gedanken. Laß das nicht zu. Richte deinen Blick konsequent nach vorne.

Das Leben bietet so viel Schönes und vielleicht hast du in einiger Zeit wieder einen Partner, der dir und deiner Tochter das Gefühl geben wird, das er in euch SEINE Wahrheit gefunden hat-

Alles Gute

Hezna #klee

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