Trennung von manisch depressiven Freundin

    • (1) 27.09.13 - 19:53
      anonym0001

      Hallo zusammen,

      Meine Freundin ist manisch-depressiv. Das wurde jetzt festgestellt. Sie hat die Therapie abgebrochen und will sich auch nicht helfen lassen. Ich bin ziemlich fertig mit meinen Kräften. Psychisch sowie Physisch. Kann auch nicht zu 100% mich um meine Tochter kümmern. Was würdet ihr tun? Ich denke schon seit längerem über Trennung nach. Bloß wie ohne dass sie ausflippt und das alles an unserer Tochter auslässt?

      würdet ihr euch trennen?

      • Ich denke nicht, dass Du so eine schwere und unberechenbare Krankheit auffangen kannst. Auch für Eure ist das zu schwer, um sie in der häuslichen Situation zu lassen.

        Ich würde eine Wohnung suchen, das Kind in Sicherheit bringen (Deine Eltern?) und mit einer Begleitperson gleichzeitig Deiner Freundin den Schritt mitteilen und die Möbel/Sachen rausholen.

        Keinesfalls würde ich das weit vorher mitteilen und samt Kind dann Wutausbrüche durchstehen.

        Viel Erfolg!

      Klar kannst du dich um deine Tochter kümmern! So wie andere Alleinerziehende auch. Du wirst dich in deiner Freiheit und finanziell Einschränken müssen. Aber es geht. Deine Tochter hat ein schönes Zuhause verdient.

      Ja, ichbwürde mich trennen und nein, ich würde mein Kind niemals bei einer manisch-depressiven Person lassen!

      Wende dich an eine Anwältin sowie an das Jugendamt um dich über Betreuungsangebote und kostenübernahme zu erkundigen.

      Gruß

      Manavgat

    • Ich bin seit vielen Jahren bipolar. INzwischen MEdikamentös recht gut eingestellt von wenigen Ausreißern abgesehen.

      Meine Frau hat sich nach langen Jahren des gemeinsamen Kämpfens von mir getrennt.
      Für mich eine Katasprophe aber für sie und unsere Kinder die einzig richtige Entscheidung.

      Einen Tipp kann ich dir nicht geben ich kann dir nur sagen, wenn es gut läuft ist das Leben mit einem Bipo sehr, sehr anstrengend und nervenaufreibend. Wenn es schlecht läuft ist es die Hölle, Fremd- und Selbstgefährdungspotential inclusive.

      Alles Gute.

      • Hi,

        bin gerade auf deine Antwort gestossen und stell mir und nun dir die Frage: Wenn du ein Zusammenleben mit einem manisch-depressivem Partner für bestenfalls sehr anstrengend und nervenaufreibend hältst, schliesst Du dann eine zukünftige Beziehung für dich aus? Bzw. rätst du wirklich von so einer Konstellation ab?

        Ich find das irgendwie traurig, diesen Gedanken.

        LG

        • Es gibt viele traurige Gedanken in dieser Welt und ja. Ich schließe eine weitere Beziehung für mich aus. Damit meine ich ernsthafte Beziehungen.Ich meine keine reinen Sexgeschichten.
          Aber eine Beziehung, gemeinsam leben, gemeinsame Zukunft...nein. Das werde ich nciht wieder eingehen.

          Und abraten tu ich niemandem etwas. Ich habe nur erlebt wie eine solche Beziehung laufen kann und was der "gesunde" Partner in so einer Beziehung mitmachne muss. Das werde ich für meinen Teil niemandem mehr zumuten, andere müssen halt für sich entscheiden.

    (9) 27.09.13 - 22:07

    Hattest du nicht schon zwei Threads zu diesem Thema eröffnet und viele Antworten bekommen?

    • Ja, hat er.

      Ich denke, auch er scheint ein kleines psychisches Problem zu haben. Ansonsten hätte er seine Tochter schon längst in Sicherheit gebracht und sich von seiner Freundin getrennt.

      Ich vermute mal ganz stark, dass es sich hier um einen Fake handelt. Er bringt sich alle paar Wochen mit dem selben Thema in unser Gedächtnis. Mal schauen, wie er seine "Geschichte" weiter spinnt. #schein

Ich kann generell keine Situation beurteilen, in der ich nicht stecke.
Jeder Mensch hat eine andere Konstitution.
Der eine kann mit sowas umgehen, der andere nicht.
Mir fehlt eindeutig die "Ich weiß es nicht"-Antwort.

Solange ihr die Einsicht fehlt, dass sie krank ist und sich helfen lässt, so lange würde ich dieses Feld anklicken "Ja ich muss mich trenen, weil ich es nicht ertrage und sehe, dass auch mein Kind darunter leidet"

Wenn sie sich in Behandlung gibt, ihre Medikamente nimmt und wirklich an sich arbeitet wäre meine Wahl: Ok... ein paar Reserven hab ich noch. Dem Kind geht es gut, Ich geb ihr eine chance.

Psychische Krankheiten sind für den Partner genauso schwer zu schlucken wie für die Person die erkrankt ist. Hoffnung gibt es immer. Aber das auch nur für diejenigen die bereit sich den Arsch aufzureißen, damit es ihnen besser geht!

Du fragst hier nicht ernsthaft wildfremde Menschen mittels Umfrage ob du dich trennen sollst? Das solltest wohl du ganz alleine entscheiden und niemand sonst. Psychische Krisen können überwunden werden wenn der Betroffene kann und möchte. Ob deine Frau das kann, kann ich nicht einschätzen.

#winke

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