Kommt man allein etwa besser zu recht? Vorsicht, lang!

    • (1) 09.10.13 - 01:02

      Hallo ihr Lieben!

      Mein Mann und ich sind seit 8 Jahren ein Paar. Wir haben vor 4 Jahren geheiratet, kurz bevor unsere Tochter auf die Welt kam.

      Einfach war die Partnerschaft nicht immer, aber wo ist das auch schon der Fall......

      Vor 6 Monaten dann haben wir uns / bzw. hat er in ein 2. Kind eingewilligt und ich bin auch sofort schwanger geworden.

      Eigentlich ist somit unser Glück perfekt:Gesundes Kind, gesunde Eltern, ein wunderbarer Hund, eine wirklich schöne Wohnung, tolle Autos.
      Ich hab kürzlich meinen Traumjob gefunden und nun war klar es fehlt nur noch mein Mann, der seinen beruflichen Weg finden muss.

      Nun, im Jammern ist er groß (er arbeitet grad als angestellter Gärtner in einer benachbarten Stadt), doch im Umsetzen ist er ganz klein.
      Seine unterschwellige Dauerunzufriedenheit war für mich eigentlich immer schon spürbar und sicher auch durch Kindheitserfahrungen geprägt, jedoch hat die gerade in den letzten Monaten so arg zugenommen, dass er mich bewusst triezt, damit es mir auch mies geht und das obwohl ich SCHWANGER bin!!

      Ich find das ist sowas von assozial, dass ich nach mehreren Vorfällen nun die Notbremse gezogen habe und ihm gesagt habe, dass ich für 3 Wochen eine Trennung will. Zum Glück sind seine Eltern derzeit in Urlaub, so dass er dort hin konnte.

      Ehrlich, ich hab mit Baby Nr. 2 nun noch eine Verantwortung mehr, und auch den Anspruch, dass mein Bewohner eine glückliche Zeit in meinem Bauch verbringen darf und ich mir nicht ständig die Laune vermiesen lasse!!! Und auch sonst: ich muss auf mich achten, damit ich als Doppelmami gut funktioniere und wenn mein Mann mich nur Energie kostet, dann muss eine Lösung her.

      Die ersten Tage ohne ihn waren zwar komisch, aber ich merke Tag für Tag, dass es zwar anstrengend ist alles allein zu wuppen, aber irgendwie komm ich auch besser zu recht!

      Ist doch komisch, oder?? Der Haushalt, die Gassigänge, Bespaßung der Großen...alles klappt super!

      Nun bin ich echt verunsichert, denn ich dachte ich komme allein sicher nicht klar!
      Aber nun etwa sogar besser als mit ihm???

      Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht???
      Freue mich auch sonst über Feedbacks!

      Liebe Grüße,
      nordseeblume

      • (2) 09.10.13 - 01:08
        muss man das verstehen?

        Warum muss ein zweites Kind her in einer solchen unausgewogenen Beziehung?
        Bist du dir sicher, dass nicht nur deine Hormone dich derart spinnen lassen?
        Wenn es dir besser geht ohne ihn, primna, aber wirst du das auch finanziell allein schaffen, nur mit Unterhalt?
        Warum bekommst du ein zweites Kind von einem Mann, ohne den es dir besser geht?

        • Das extreme Getrieze hat ja erst wenige Wochen nach Beginn der SS angefangen!!!!
          Und dass ich gerade ohne Mann besser zu recht zu kommen scheine als MIT, dass konnte ich vorher ja kaum wissen! Finanziell.....sicher werde ich den augenblicklichen Standart nicht halten können, aber ist das ein Grund mit dem Partner zusammen zu bleiben????

          • Das klingt so, als ob Du im Prinzip schon entschieden hast, ohne den Papa weiter zu machen. Du nur eine plausible Entschuldigung suchst, mit der Du dein "Gewissen" beruhigen kannst.

            • (5) 09.10.13 - 23:28

              Bleib doch einfach im Väter-Forum.

              • (6) 10.10.13 - 10:08

                Was hat das mit dem Väter-Forum zutun?

                Das mich eine gewisse Userin provozieren will, wie schon in diesem Thread geschehen, mein Gott. Ich lass sie schreiben.

                So wie die TE allerdings schreibt, hat sie ihre Entscheidung bezüglich des Vaters ihrer bereits gefällt.

                >>Ich habe ihn immer gesagt, dass ihm alle Türen offen stehen, wenn er selbst nochmal studieren, in eine andere Stadt, ein anderes Land will.... was auch immer ! Ich war mit ihm bei Therapeuten um seine Kindheit aufzuarbeiten die ihn arg blockiert...ach soooo viel Gedanken wie ich mir mit ihm zusammen gemacht hab........ Ich hätt alles mitgemacht, hauptsache er ist glücklich!!!!<<

                Entschuldigung. Sie macht ja alles mit. Will sie ne Auszeichnung? Frau des Jahres? "Sie hat ihm immer gesagt, dass ihm alle Türen offen stehen..............." Sein Job ist ihr nicht genug. Man darf selbstredend seine Ziele auch höher stecken. Das allerdings vom Partner zu erwarten, dass er ihren Ansprüchen genügt. Sorry. Er is doch kein Gebrauchsgegenstand.

                >Erst vor 3 Wochen habe ich ihm gesagt, er solle sich doch endlich den Wunsch nach einem kleinen Flitzerauto erfüllen.
                Das hat er auch getan, doch er stichelte dennoch ewig an mir rum.<

                Darf er nicht für sich selbst entscheiden was er möchte? Er tut wie ihm geheißen und dann regt sie sich auf wenn er stichelt? Ich kenn beide nicht. Es könnte aber durchaus sein, dass er stichelt, weil sie ihn quasi bevormundet.

                So wie sie sich ausdrückt, ist ihr Mann nichts weiter wie ein tolles Auto, was nun ausgedient hat. Mal so gesehen wohnte sie bisher auf dem Land, wo ein Auto sein muss, man ohne aufgeschmissen ist und zieht dann in die Stadt, wo man kein Auto mehr braucht. Aber hat sie vielleicht auch ein ganz klein wenig mal die Kids in die doch eher ungleiche Gleichung einbezogen? Was ist mit deren Recht auf ihren Vater?

                • (7) 10.10.13 - 10:40

                  Sag mal, kannst du nicht sinnerfassend lesen? ER ist unzufrieden mit seinem Job, seit Jahren. Sie signalisiert ihm, dass sie für jede Veränderung offen ist, was seine berufliche Veränderung angeht, aber er tut nichts, sondern bleibt weiterhin unzufrieden.
                  Und er scheint diese Unzufriedenheit an der TE auszulassen.

                  >>>So wie sie sich ausdrückt, ist ihr Mann nichts weiter wie ein tolles Auto, was nun ausgedient hat. <<<

                  Schwachsinn! Wenn du so begriffstutzig bist und Sachverhalte derart verdrehst, wundert es mich nicht, dass du solche Schwierigkeiten hast.

                  • (8) 10.10.13 - 10:50

                    >Sag mal, kannst du nicht sinnerfassend lesen? ER ist unzufrieden mit seinem Job, seit Jahren. Sie signalisiert ihm, dass sie für jede Veränderung offen ist, was seine berufliche Veränderung angeht, aber er tut nichts, sondern bleibt weiterhin unzufrieden.
                    Und er scheint diese Unzufriedenheit an der TE auszulassen.<

                    DAS ist ALLES ihre Wahrnehmung.

                    Ich hab da nirgendwo gelesen, dass er zum Beispiel nach Hause kommt und sich darüber auslässt, wie "bescheuert" der Job den er macht eigentlich ist, dass er lieber etwas anderes machen würde.

                    Sinnerfassend lesen, tzz. So wie sie es schrieb, hat sie andere Vorstellungen vom Leben und drückt ihm ihren Stempel auf, selbst mit dem 2. Kind.

                    Ist die Frage, wer hier begriffsstutzig ist.

                    • (9) 10.10.13 - 10:54

                      Danke, du hast meinen Eindruck nochmal bestätigt.

                      • (10) 10.10.13 - 11:26

                        Bitteschön, aber welchen Eindruck?

                        Liest man sich den Text der TE mal richtig durch, kann man dem nur entnehmen, dass sie mit ihrem "Leben" unzufrieden ist. Ihr wird anscheinend nicht die für sie wohl so wichtige Anerkennung geschenkt.

                        Sie hat kürzlich ihren Traumjob gefunden. Äm, Moment bitte. Sie ist schwanger im wievielten Monat und hat ihren Traumjob gefunden? Okay, sie schrieb nicht, dass sie nun auch in diesem Job arbeitet. Sie hat ihn erst einmal gefunden.

                        Jetzt MUSS er nur noch SEINEN WEG finden. Das sind ihre Ansprüche.

                        >Nun, im Jammern ist er groß (er arbeitet grad als angestellter Gärtner in einer benachbarten Stadt), doch im Umsetzen ist er ganz klein.<

                        Sie setzt ihn herab, als würde er nichts auf die Reihe bekommen. Sie, die absolute Powerfrau. "Gesundes Kind, gesunde Eltern, ein wunderbarer Hund, eine wirklich schöne Wohnung, tolle Autos. Materielles Denken ohne Ende.

                        Aber das willst Du anscheinend nicht lesen, was?

              (11) 10.10.13 - 10:10

              Vaters ihrer Kinder

              (12) 10.10.13 - 12:55

              Deine kaputte Schallplatte möchte hier auch niemand lesen, aber du bist trotzdem immer da und stellst sie an.

      Immer diese schei** Schieberei auf die Hormone!!!!!!!!!!
      Ich kämpfe seit 8 Jahren wegen den gleichen Themen und ich bin nicht DAUERSCHWANGER!
      Wie gesagt, erst seit Beginn der 2. Schwangerschaft hat es überhand genommen!

      Ich gehe übrigens auch arbeiten! Und ja, ich würde es sicher irgendwie schaffen!

      • (16) 10.10.13 - 21:19

        Ja klar würdest Du es irgendwie schaffen. Ich schätze dich zumindest von dem was Du schreibst so ein.

        Was ist allerdings aus dem "In guten wie in schweren Zeiten" geworden?

        • (17) 10.10.13 - 21:48

          Das ist eine gute Frage,
          die habe ich meinem Mann auch schon mehrmals gestellt.
          Beispielsweise als er mich mit einer Wochenbettdepression komplett alleine gelassen hat.

          Es sagt einem nur nie einer, wie lang die schlechten Zeiten anhalten dürfen.

          • (18) 10.10.13 - 22:39

            Dich in einer Wochenbettdepression alleine zu lassen ist nicht in Ordnung. Es soll allerdings Männer geben, die sind mit sowas heillos überfordert. Ich weiß noch, als mein Sohn geboren war, hab ich mich von seiner Mutter "anstecken" lassen und hatte kurzzeitig Angst meinen Sohn auf den Arm zu nehmen. Er schien so zerbrechlich. Bis ich mich ermahnte und mir sagte "Du hast des mit deiner Tochter auch geschafft, also was soll der Quatsch".

            Nein, keiner sagt einem wie lange schlechte Zeiten dauern können. Es gibt da kein "Verfallsdatum" ;-)

            An einer Beziehung arbeitet man aber ständig, oder sollte es zumindest. NIchts sollte als selbstverständlich hingenommen werden. Leider lassen das viele außer acht, ich eingeschlossen. Aber aus Fehlern kann man auch lernen.

        (19) 16.10.13 - 20:27

        Aehm Sorry, aber was soll TE denn noch alles machen?

Was viele Mütter, die temporär ohne Mann bzw. ohne diese Mithilfe im Haushalt nicht verstehen, wenn sie sich mit Alleinerziehenden vergleichen ist, dass in vielen Fällen der getrennte Partner auch Verantwortung abgibt.

Es ist eine Sache Kind, Haushalt und Haustier und Beruf unter einen Hut zu bekommen. Aber die Erziehung, die finanzielle Verantwortung, die Angst oder Befürchtung falsche Entscheidungen zu treffen, oft der alleinige Ansprechpartner zu sein, sich in Erziehungsfragen nicht auf den zweiten gleichwertigen Partner stützen zu können, den Bedürfnissen gerecht zu werden, das ist ein großer Unterschied!

Natürlich sind nicht alle getrennten Partner aus der Welt, eine räumliche Trennung schafft aber in vielen Situationen oft mehr als nur eine Distanz auf räumlicher Ebene.

(21) 09.10.13 - 07:04

Geht es wirklich darum, ob man besser zurecht kommt (was imho logisch ist, weil man sich einfach umorganisiert) oder darum, ob man merkt, dass man den Anderen noch liebt und vermisst? Und was ist mit ihm, findet er es ohne Dich auch besser, liebt und vermisst er Dich?
Ansonsten wäre es ja klar, was die Zukunft für Euch bringt, wenn diese räumliche Trennung für Euch nur positive Aspekte hat.

Geht ihr denn gemeinsam seine Probleme an, die diese Unzufriedenheit hervorrufen?
Du hast deine Schilderung nun sehr oberflächlich gehalten, worum geht es denn?

Jammert er jeden Tag, weil ihm die Arbeit nicht gefällt?

Mir kommt es gerade so vor: Bei DIR läuft alles hübsch, aber er bleibt auf der Strecke.

Wo ist das WIR bei euch?

Er hat in das zweite Kind "eingewilligt", meint das, du hast ihm da einen Vertrag vorgelegt?

Dann "jammert" er dir zu sehr, so dass er dir die Laune verdirbt und dein Kind soll glücklich in deinem Bauch aufwachsen, also soll er fix mal drei Wochen aus eurem Leben raus. Damit es dir wieder gut geht.

Provokant gefragt: Ist das die stille Treppe für deinen Mann?

Mir kommt es ein wenig so vor, als seist du die Macherin in eurer Beziehung und er derjenige, der entweder nachzieht oder eben (so wie jetzt) zurückfällt.

Ich kann mich da na klar irren, aber ich lese halt nichts davon, dass ihr versucht habt, einander zu unterstützen, dass seine Schwierigkeiten von dir auch als EURE Schwierigkeiten gesehen werden, die ihr als EHEPAAR angehen könnt.

Wie gesagt, das ist nur meine subjektive Sichtweise, nach dem, was ich gelesen habe.
Kann ja auch alles ganz anders sein.

L G

White

White,

dass ist Deine Interpretation, die ich vielleicht sogar ähnlich verfasst hätte, wenn der Text nicht von mir stammen würde!
Sicher ist mein Text von meinen momentan vorrangigen Emotionen geprägt,
dennoch -wenn man die Vorgeschichte kennt - sieht die Realität anders aus.

Ich habe 3 Jahre Vollzeit mit ihm im elterlichen Betrieb ausgehalten um ihn dort mit all dem Stress nicht allein zu lassen, ich hab ihn zum Kinesiologen geschleppt um seine Kindheitsthemen aufzuarbeiten. Ich hab jahrelang versucht herauszufinden was er wirklich will, ihm immer alle Freiheiten dafür gelassen und wirklich viiieles mehr.

Ich muss einfach auch mal an mich denken und habe es nicht verdient, der Fußabtreter auf Zeit für einen anderen Menschen zu sein!

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