Zweifelt ihr manchmal auch an eurer Ehe?

    • (1) 16.10.13 - 18:59
      Am zweifeln

      Hi zusammen

      Meine Frage steht ja schon oben.
      Geht es euch manchmal auch so?
      Mein Mann und ich streiten uns zurzeit immer wieder und langsam weiss ich echt nicht mehr ob ich mich damals richtig entschieden habe als ich zu ihm zog etc.

      Traurige Grüsse

      • Streitet Ihr Euch denn immer wieder um dasselbe?

        Und mich darf man nicht zur Ehe befragen, ich hab davor so Schiss, dass ich noch nie verheiratet war. ;-)

        Hallo,

        nein, nach 14 Jahren immer noch die beste Entscheidung meines Lebens!

        Wir sind nicht immer einer Meinung, können aber stundenlang durchdiskutieren und finden meist einen guten Kompromiss, der für uns beide tragbar ist.
        Ansonsten ist mein Mann auch gleichzeitig mein bester Freund.

        Wenn ich an einige Beziehungen davor denke, hatte ich auch mächtige Zweifel, weil es einfach nicht gepasst hat und Streit nur mit dem Ziel geführt wurde, den anderen zu "besiegen". Heute bin ich heilfroh, dass ich nicht in diesen Beziehungen geblieben bin. Ich war teilweise totunglücklich.

        Ich will damit nicht sagen, dass man bei jedem Streit an seiner Ehe zweifeln sollte. Aber wenn eine gewisse Tendenz entsteht, den anderen nur noch platt machen zu wollen ohne Rücksicht auf Verluste stimmt m. E. in der Partnerschaft etwas nicht. Fehlender Respekt dem Partner gegenüber zum Beispiel.

        Hast du mit deinem Mann schon mal über deine Gefühle gesprochen.
        U. U. ist er über diese Entwicklung ebenfalls tottraurig. Wenn ihr beide den Willen habt, eine gute Streitkultur zu entwickeln, geht aus was. Notfalls mit Hilfe von außen.

        Alles Gute

        Nici

        Ich denke, eine Beziehung stellt man immer mal wieder in frage, nicht nur wenn man verheiratet ist. Wichtig ist, dass man kommunikationsfähigkeiten ist und Kompromisse findet. Worum geht es denn bei euch?

        Gruß

        Manavgat

      • Klar kommt mir manchmal der Gedanke... dann reden wir viel. Ich nörglere und er gibt sich Mühe, (oder natürlich auch manchmal umgekehrt, naja meistens bin ich das Problem).
        Ich habe eine Freundin die kurz vor der Trennung steht und ich frag mich immer wieso reden die beiden nicht miteinander.

        Nein! Mein Mann ist ein toller Ehemann und Papa.

        (9) 16.10.13 - 22:47

        Zur Zeit leider massiv... :-(

        (10) 17.10.13 - 06:43

        Hallo,

        naja, ich denke auch in langjährigen Ehen kommen diese Zweifel vor. Es ist jetzt ein bisschen schwierig dazu etwas zu sagen, weil wir ja nicht wissen, warum du an deiner Ehe bzw. an deiner Entscheidung zweifelst.

        Ich kenne diese Gefühle aber bis jetzt konnte ich mich immer wieder für meinen Mann entscheiden und bin glücklich mit ihm. Bei uns fing der Streit eigentlich mit der Geburt unseres Sohnes an. Leider sind wir in Kindererziehungsfragen uns oft uneinig. Das führt dann zu Diskussionen und Streit. Ansonsten sind wir in fast allen Dingen einer Meinung.

        Man muss sich halt fragen wie viel eine Ehe so aushält oder aushalten kann. Wenn ich mir eine Liste als Ehefrau machen würde, dann muss auf der Seite mit den positiven Dingen mehr stehen, als auf der Seite mit den negativen Dingen. Ist das Verhältnis massiv gestört, dann sollte man über eine Trennung nachdenken.

        LG

        Carola

        (11) 17.10.13 - 08:29

        Hi,

        es wird dir jetzt wahrscheinlich nicht besonders helfen, aber : NEIN.
        Wir sind 21 Jahre zusammen und hatten vorgestern unseren 15ten Hochzeitstag.

        Natürlich streiten wir auch. Gerade wenn es stressig wird und jeder "dünnhäutig" ist.

        VG
        Birte

        (12) 17.10.13 - 09:25

        Guten Morgen,

        ja, ich zweifel auch immer mal wieder an der Beziehung. Mein Partner hat immer wieder Phasen, in denen er sich sehr zurückzieht und mir / den Kindern gegenüber dann äußerst gereizt reagiert. In diesen Phasen ist es sehr schwer, an ihn heranzukommen, da er nicht zu offenen Diskussionen bereit ist. Das ist für mich das Schlimmste, wenn ich dann auch noch rätseln darf, was denn geschehen ist, dass er sich so verändert.

        In Ruhe lassen hilft dann am besten. Manchmal gelingt es, dass er sich dann in ruhigen Situationen ein wenig öffnet und sagt, was los war, aber das ist eher der Ausnahmefall.

        Wenn mich was stört, bleibt mir nichts anderes übrig, als es ihm entweder an den Kopf zu knallen (worauf ich aber zumindest zunächst mal keine Antwort bekomme) oder aber ihm das Ganze aufzuschreiben und ihn so zu fragen, was los ist und was ich tun kann, damit es besser wird. Auf Briefe bekomme ich im Normalfall auch keine verbale Antwort, sondern sehe dann an seinem Verhalten, dass er sich bemüht, wieder auf uns zuzugehen.

        Diese Phasen sind manchmal sehr kurz (wenige Tage), können aber auch mehrere Monate andauern. Das schlaucht und führt mich immer wieder an die Zweifel und an die Frage nach der Belastungsgrenze.

        Das Ganze ist übrigens auch ein Grund, warum ich bisher nicht geheiratet habe.

        LG,

        Sonnenstern

        Hallo,

        wirklich zweifeln tu ich nicht aber auch hier kracht es immer wieder mal gewaltig. Mal mehr mal weniger. Das hat auch damit zu tun wie man selber drauf ist.

        Hat man eher einen schlechten Tag kann es schon mal ordentlich rappeln im Karton oder eben auch nicht.

        An dem Satz in guten wie in schlechten Tagen ist denke ich schon was dran. Ich bin niemand der wegläuft vor seinen Problemen und mein Mann auch nicht. Als wir vor 15 Jahren geheiratet haben waren wir jung und dumm und kannten uns gerade mal ein halbes Jahr. Jeder in unseren Bekanntenkreis hat uns mitgeteilt das das niemals funktionieren wird. Tut es wohl. Wir sind so unterschiedlich wie Tag und Nacht. Aber ohne den anderen sind wir nicht komplett. Und unsere drei Kinder sind auch ein großer Baustein in unserer Beziehung.

        Du schreibst leider nicht über was ihr streitet. Ich denke es kommt auch immer auf das Thema an. In einer Beziehung muss das Gleichgewicht schon stimmen wenn einer immer Nachgibt dann ist er irgendwann ausgebrannt und dann gibt es keine Beziehung mehr

        LG

        (14) 17.10.13 - 10:26

        Hallo,

        bin seit knapp 12 Jahren verheiratet und in letzter Zeit zweifel ich sehr an unserer Ehe. Wir haben in vielen Dingen unterschiedliche Ansichten nur leider rückt mein Mann keinen mm von seinen Ansichten ab.

        als beispiel:
        Ihm ist das wichtigste dass das Haus und der Garten tipp topp ist und das jeden Tag. Ich hingegen würde gerne mehr Zeit mit den Kindern verbringen. Mach ich das mal einen Tag, sprich wir unternehmen mal was und ich putze nichts zu Hause, dann ist der Streit vorprogrammiert . Somit unternehmen wir wochentags selten was, oder eben nur kurze Sachen, nur um dem Streit vorzubeugen.

        Ich weiß nicht ob ich das noch lange machen kann, denn ich merke sehr dass mich das auffrist.

        Liebe Grüße

        • (15) 18.10.13 - 01:20

          Wie wär's mit einer Putzfrau oder einem Gärtner?
          Oder einer Konfrontationstherapie? #winke

          (16) 18.10.13 - 17:32

          "nur um dem Streit vorzubeugen."

          Das ist eine sehr schlechte Strategie, die ich am Anfang meiner Ehe auch verfolgt habe. Mit dem Ergebnis, dass mein Mann immer "schlimmer" um nicht zu sagen despotischer wurde. Bis ich dann herausgetreten bin aus der Rolle des Mädchens, das lieb ist und gehorcht.

          Diese Wandlung war für meinen Mann dann auch alles andere als einfach, war er doch anderes gewohnt! In dieser Zeit am Anfang unserer Ehe haben wir sehr viel gestritten. Es war nicht schön und wir haben uns nur nicht scheiden lassen, weil wir keine Zeit dafür hatten. :-D Wenn du ständig gegen deine Überzeugungen handeln musst, nur, damit es keinen Streit gibt, gibst du Stück für Stück dich selbst auf. Das ist mir kein Mann der Welt wert. Und vor allem so ein dämliches Thema wie "putzen". Hallo?!? Da wäre ich schon längst auf die Barrikaden gegangen! Lass dich doch nicht so einschüchtern!

          Grüße

      (17) 17.10.13 - 12:14

      Hallo,

      in nahezu jeder Partnerschaft wird gestritten, es gibt Hochs und Tiefs, das halte ich für normal.

      Ausschlaggebend ist doch "nur", dass nicht immer derselbe Partner zurückstecken muss, um den lieben Frieden zu bewahren. Die Vorstellungen vom Zusammenleben sollten sich zumindest ähneln, jeder sollte Zeit für sich zur Verfügung haben, bei Erziehungsfragen sollte man sich absolut einig sein.

      Schwierig, über Allgemeinplätze zu schreiben, wenn man nicht weiß, worum es geht...

      LG
      Karin

      Nein , ich zweifel nicht an meiner Ehe.

      Aber das hilft Dir ja nicht weiter.. Streitet ihr denn immer über das gleiche Thema?

      (19) 17.10.13 - 13:54

      hi,

      ich finde zu einer Ehe gehört dazu das man sich mal streitet. Auch das man sich mal richtig "ankotzt", aber ich habe es keine Tag bereut ihn geheiratet zu haben. Obwohl alles sehr überstürzt bei uns war.

      kennengelernt: 24.03.06
      zusammen gezogen: 28.03.06
      Erfahren das ich schwanger bin: 04.09.06
      geheiratet: 03.03.07
      1. Kind Mai ´07
      2. Kind Juni ´09

      Jedes mal wenn ich ihn ansehe weiß ich warum ich das alles getan habe. Weil ich ihn liebe und hoffe das es bis ans Ende hält.

      Wenn du in dich rein hörst. Was fühlst du da?

      (20) 17.10.13 - 19:48

      Im Moment aber sowas von. Hinter die Tapete könnt' ich ihn nageln!!

    (23) 17.10.13 - 20:19

    Ich denke, dass das normal ist zu zweifeln, zumindest hoffe ich es! #schwitz

    Vor allem, wenn man sich jung gebunden hat, ist es nicht einfach. Man entwickelt sich stark und das nicht immer in dieselbe Richtung. Das führt zwangsläufig zu Konflikten.

    Grüße
    Luka

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