Wie ist es mit 2.Kind bei "alten Vätern"?

    • (1) 22.10.13 - 15:38

      Hallo,

      meine Tochter ist jetzt 8M alt und ich würde wirklich gern ein zweites oder drittes Kind haben, aber...

      Mein Mann war laaange Zeit vor mir glücklicher Single. Hat sich für mich und dann für Elli in vielerlei Hinsicht von seinem alten Leben getrennt. Aber mit seinen 43 Jahren ist er nicht mehr sooo flexibel und braucht Freiräume. Mit einem Kind ist das machbar, aber mit zwei Kindern? Er würde Elli und mir zu liebe ein zweites Kind wollen (kein drittes), aber will ich dass er jemand anderem zu liebe so eine Entscheidung trifft?
      Andererseits ist das eine Entscheidung auch für mein Leben und mein Zeitfenster wird sich auch irgendwann schließen (33 Jahre).

      Frage an ältere 2.Kind-Väter:

      Wie war das bei Euch?

      Würdet Ihr nochmal als älterer Vater ein 2.Kind bekommen wollen?

      Und wenn ihr das Eurer Frau zu liebe getan habt, ist die Entscheidung immer noch die richtige?

      War es anstrengender oder leichter beim 2.?

      Was hat Euch zum 2.Kind bewogen?

      LG

      • Mein Mann sitzt neben mir und ich habe die Fragen mal weitergegeben. (Wir befinden uns übrigens in einer ähnlichen Konstellation: 32 & 42 Jahre.

        "Würdet Ihr nochmal als älterer Vater ein 2.Kind bekommen wollen?"

        In unserem Fall geht es um das 3. Kind. .... Ja. ;-)

        "Und wenn ihr das Eurer Frau zu liebe getan habt, ist die Entscheidung immer noch die richtige?"

        Ja. Er hat die Entscheidung nicht für mich getroffen, ich war die treibende Kraft, aber er trug diesen Wunsch mit.

        "War es anstrengender oder leichter beim 2.?"

        Es war normal. Kinder sind Kinder, man arrangiert sich zeitlich. Aber in erster Instanz ist man verliebt in seine Kinder, das lindert die Anstrengungen.

        "Was hat Euch zum 2.Kind bewogen?"

        Wie gesagt, die treibende Kraft war ich als Frau. Für ihn wäre auch nur 1 Kind ok gewesen, dann kam die Entscheidug für das 2, dann für das 3. Er konnte einfach ohne schlechtes Gefühl mitgehen..... sagte mir eben aber auch, wenn es um ein 4. Kind geht, müssen wir nochmals diskutieren ;-)

        Aber grundsätzlich kann man das nicht pauschalisieren. Gerade wenn ein Mann vorher lange Single war, ist er anderes gewohnt. Es kommt halt auf den Typ Mann an.

        LG

        PS: Was heißt hier eigentlich: 43 und alter Vater? ;-)

        (3) 23.10.13 - 18:24

        Deine Kleine ist 8 Monate und du willst gleich mit dem nächsten Kerl ein Kind?

          • (5) 23.10.13 - 18:38

            Hat ihr Typ nicht schon ein Kind mit einer anderen?

            (6) 23.10.13 - 18:40

            Ich hab nochmal alles durchgelesen, er scheint das erst Kind wohl auch mit der TE zu haben. Dann passt es schon.

            Aber dann heisst das ja er war beim ersten Kind ja auch schon ein "alter" Vater ^^

      (7) 23.10.13 - 18:25

      >> Aber mit seinen 43 Jahren ist er nicht mehr sooo flexibel und braucht Freiräume. <<

      Wann beginnen bei Dir "alte Väter" doch wohl nicht schon mit 43 ... #schock

      Männer brauchen immer mehr oder weniger Freiräume, und geben diese auch gerne auf, wenn es die Sache Wert ist, das ist mit 25 nicht anders als mit 43. Ich wurde mit 39 das 2. mal Vater, fühlte mich aber gewiss noch nicht zu alt dafür, mit 41 wäre ich gerne das 3. mal Vater geworden, aber die Gesundheit meiner Frau war mir wichtiger. Beim 2. Kind war es leichter als beim ersten, man war ja schon in Übung, sah vieles gelassener.

      Was hat uns zum 2. Kind bewogen ? Die Freude an Kindern natürlich.

      Gerade weil Dein Mann lange Zeit glücklicher Single war, konnte er diese Zeit lange genung auskosten, hat nicht versäumt, das er noch nachholen muss und wird bestimmt der "beste Vater von Welt" sein ..... ;-)

      • (8) 23.10.13 - 21:43

        Oh, das ist ja eine super Antwort #danke

        In meinem Dunstkreis haben alle mit U35 ihre Kinder bekommen, da ist Ü43 schon "älter". Tod ist man da natürlich noch nicht, auch geistig nicht ;-)

        Dann werde ich mal schauen und den besten Vater der Welt genießen! (Auch wenn er als Musiker diesen speziellen Freiraum nicht aufgeben wird. Will ich auch nicht.)

    Ihr Schlauberger, ja, er war auch schon bei unserem (und seinem) ersten Kind ein Vater Ü40 :-)

    Aber er wird älter. Wenn man mit Ü45 ein Kind bekommt und das studiert, dann zahlt man bis zur Rente oder darüber hinaus. Und das vielleicht zweimal. Aber das ist nicht der Punkt. Man wird meist nicht flexibler. Auch egal #bla

    Wir haben uns zwar noch nicht geeinigt, aber die Entscheidung wankt derzeit eher zu Pro-2.Kind. Ich könnte sofort wieder. Jetzt, wo ich ausgeleiert bin #schock und alles klar ist (wie´s läuft meine ich). Ich habe Bedenken, dass mit der verstreichenden Zeit auch der Gedanke 2.Kind verstreicht. Er ist manchmal so ein Aussitzer, aber ich brauche ein klares Ja oder Nein.

    Nicht unter Druck setzen, aber das Thema warm halten... #kratz

(13) 24.10.13 - 14:19

erstmal will ich sagen, dass ich das richtig klasse finde, dass Du Dir darüber Gedanken machst und nicht einfach nur die "ich will aber" Nummer abziehst.

Meine Erfahrung:
Mit 30 wurde ich das erste mal Vater. Die Beziehung ging irgendwann in die Brüche, aber ich blieb natürlich weiter Vater.
Dann bin ich Ende 30 gewesen und habe meine heutige Frau getroffen. Für mich war das Thema Kinder eigentlich abgehakt. Meine Frau hatte aber noch keine Kinder und durch ein paar Krankheiten war es wohl auch eher unwahrscheinlich, dass sie je welche bekommen könnte. Es war aber ihr größter Wunsch.
Tja. was soll ich sagen? Ich liebe meine Frau, also versuche ich ihr natürlich jeden Wunsch zu erfüllen. und so war es dann auch, dass ich mit 41 zum zweiten Mal Vater geworden bin.
Meine Frau hätte gerne mehrere Kinder. Und so ist es durchaus möglich, dass ich jenseits der 45 noch ein drittes Mal Vater werde, zumal beide Kinder vom Naturell her absolut fantastisch geraten sind.
Na klar ginge es auch ohne. Ich "brauche" kein drittes Kind, aber ich glaube, dass mich gerade diese entspannte Einstellung zu einem ganz passablen Vater macht...

Meine Frau ist wenn dann die treibende Kraft dahinter, bei uns hat aber durch die berufliche Vorsituation auch ein eher traditionelles Familienbild bezgl der Rollenverteilung ergeben. Ich habe halt das höhere Verdienstpotential, von daher bleibt die Kindsbetreuung tagsüber eher in der Hand meiner Frau.
Also weiss sie auch, was im Falle eines weiteren Kindes auf sie zukäme. Von daher ist es eigentlich ihre Entscheidung, wobei wir die natürlich letzten Endes gemeinsam träfen...

Möchte aber noch dazu sagen, dass wir alles andere als konservativ leben (von wegen Rollenverteilung). Im Gegenteil. einen Grossteil der Hausarbeit mache ich abends noch mit, genauso, wie die Einkauferei auf dem Rückweg von der Arbeit schnell miterledigt wird...
Und abends freue ich mich immer auf die Zeit mit meiner Tochter, wenn ich sie ins Bett bringen kann, nachdem wir den Abend über gespielt haben...

Also warte ich weiter ab, wie sich die Dinge entwickeln.

Für euch:
Alles Gute! :)

  • "Meine Frau ist wenn dann die treibende Kraft dahinter, ..... Na klar ginge es auch ohne. Ich "brauche" kein drittes Kind, aber ich glaube, dass mich gerade diese entspannte Einstellung zu einem ganz passablen Vater macht..."

    Auf den Punkt gebracht :-)

    Sehr schön geschrieben!

    Ich erkenne meinen Mann und mich darin wieder.

    VG

    #winke Dankeschön!

Hallo!

Also du machst dir echt zu viele Gedanken!!

Wir haben unseren ersten Sohn bekommen, da war mein Mann Ende 30 und ich mitte 20.
Wir wollten immer zwei Kinder und nie ein Einzelkind. Die beiden sind jetzt knapp ein Jahr und 6 jahre...

Mein Mann hat bereits ein Kind aus erster Ehe und war nach ihr und vor mir lange Single.

NAtürlich trennt man sich vom alten Leben, wenn man Kinder bekommt. Es gibt ein "davor" und ein "danach".
Aber wieso solltet ihr nicht auch ein zweites bekommem?? Die Altersfrage ist da für mich wenig relevant!

Wieso sollte man mit mitte 40 weniger flexibler sein? Also mein Göga ist mit seinen 44 Jahren Flexibler und Geduldiger als ich mit Ende 20...
Und unsere Freiräume brauchen wir BEIDE!!!
Natürlich ist das mit zwei Kindern (die auch noch total unzufriedene, ewig schreiende Babys/kleinkinder und Katastrophenschläfer waren/sind - deshalb der große Abstand)
Mann muss sich halt gut organisieren und sich abwechseln...

Ich habe erst gemerkt, wie selbstständig ein 5-jähriger bereits ist, als dann der nächste Terrorkrümel da war... man fängt halt mit allem noch mal von vorne an... aber der Abstand war gut so, in unserem Fall!! Es war /ist genauso schlimm und anstrengend wie beim großen die ersten Jahre.

Letzten Endes ist doch alles eine Gefühlssache! ;-):-D
Bei uns ist die Familienplanung abgeschlossen.

LG mama-miri und ihre drei Männer...

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