Die Mutter auf Intensiv, Sohn soll Patientenverfügung unterschreiben

    • (1) 24.10.13 - 22:47
      Heute unerkannt

      Guten Abend allerseits.

      Momentan ist hier die Hölle los. Geht um meinen besten Freund
      Der Hausarzt seiner Mutter macht einen Fehler nach dem anderen, weswegen sie nun auf der Intensivstation im Koma liegt.
      Zur Vorgeschichte. Die Frau war noch nie arbeiten, erfindet ununterbrochen Krankheiten und ist stark Tablettenabhängig.Sie spritzt vor Arztterminen Insulin in sehr hohen Dosen damit es nach Diabetis aussieht und spritzt sich danach ein anderes Mittel zum Senken.
      Sie isst den ganzen Tag, bis zum Zuckerwert von 350 und mehr und spritzt sich dann in den Unterzucker um weiter zu essen.
      Klagt über Schmerzen, sie kommt in "die Röhre" und hat nichts, klar, wenn nichts ist.Ruft für jedes Wehwehchen den Hausarzt an das dieser einen Hausgesuch machen muss
      Und nun das Problem sie es zum aktuellen Notfall kam.

      WER EINMAL LÜGT DEM GLAUBT MAN NICHT

      Der Hausarzt erkennt nicht ein Krankheitsanzeichen, weswegen die Frau in den vergangen Monaten (seit Mai) nahezu ununterbrochen im Krankenhaus liegt und ständig Op´s und Vollnarkosen bekommt um aus dem Körper Eiter abzusaugen.
      Durch das liegen hat sich eine schwere Athrose gebildet, sie kann beide Beine nicht mehr bewegen.
      Sie war jetzt gute 2 Wochen daheim, sitzt nun im Rollstuhl.

      Grund ist der Hausarzt und auch das KH Personal kauften ihr ihre Storys nicht mehr ab, sie war aber diesesmal wirklich krank aber niemand nahm sie mehr ernst.
      Als sie daheim war klagte sie, nachdem ihr sonst nichts mehr wehtun könnte da alles operiert wurde über Schmerzen im Arm und das sie ihn nicht mehr bewegen könnte und zudem keine Luft mehr bekommt und zudem durch das Sitzen im Rollstuhl Dekubitus am Hintern entwickelte.
      Der Hausarzt nahm sie nicht erst, sagte lt. der Frau selbst (sagte es dem Sohn) nur so etwas wie "Nimm ne Tablette mehr, dann gehts wieder" und ging, ohne überhaupt mal abzuhören.
      Sie kam nun Montagnacht wenige Stunden nach dem Arztbesuch ins Krankenhaus in eine Uniklinik mit Fachgebiet Neurochirougie und bekam noch in der selben Nacht einen Luftröhrenschnitt da ihr kompletter Körper komplett vereitert ist, schwere Lungenentzündung und bei dem Versuch es abzusaugen (3 Op´s hintereinander mit durchgehender Vollnarkose) fiel sie ins Koma
      Heute rief der behandelte Arzt an ihr Sohn solle eine Vollmacht ausstellen das er ihr Betreuer sein möchte und somit über Leben und Tod verfügen kann.
      Er möchte dies aber aus moralischen Gründen und finanziellen Gründen nicht, er kann sie weder besuchen (Kein Auto, mehrere hundert Kilometer) noch möchte er in Zukunft darüber entscheiden ob sie nun doch ins Heim soll (mit 50jahren) oder die Pflichten eines Betreuers ausüben zu müssen.
      Er möchte das ein gesetzlicher Betreuer kümmert und sie im Falle des Falles anonym beerdigt wird und das Erbe komplett ablehnen damit keine Kosten auf ihn zukommen wie Wohungsräumung, vorhandene Ratenzahlungen weiterzahlen und die Verträge wie Miete, Telefon ect bis zur fristgerechten Endung bezahlen.
      Aus meiner Sicht absolut Nachvollziehbar das er sich diesen negativen Folgen entziehen möchte und diese jemand anderem freiwillig überlässt und sich keine Schulden aufbürden möchte.
      Nun die Frage, ist dies so einfach möglich sich bewusst zu drücken?Ausser der Beerdigung, dass weiss er das dies nicht möglich ist sich zu drücken.
      Oder kann man den behandelten Hausarzt belangen für diese Folgekosten?
      Er hat die Frau Nachmittags besucht und als "die hat garnix" befunden und nur ironisch gemeint "soll sie sich halt noch ne Tablette reinziehen dann gehts auch wieder"
      und sie somit für geistig irre hypochonderin hingestellt.Oder kann er sich mit dem "wer einmal lügt dem glaubt man nicht" rausreden?
      Lt. behandeltem Arzt ist das überleben des Wochenendes sehr unwahrscheinlich und das ja offensichtlich nur weil keiner die Frau erst genommen hat.
      Würde ihm gerne helfen beim Gericht das die Frau am besten direkt morgen einen Betreuer bekommt der über das weitere Schicksal entscheiden kann als unabhängige Person.

      Bitte um hilfe

      • Als examinierte Gesundheits- und Krankenpflegerin, tätig in einem Krankenhaus, mit Fortbildungen zum Thema "Patientenrechte" kann ich nur sagen : die Geschichte stimmt hinten und vorne nicht, da sind viele Fehler, Unstimmigkeiten und angebliche Fakten, die schlichtweg nicht möglich sind.

        Falls die Geschichte stimmt (insofern, dass du sie so erzählt bekommen hast), solltest du noch mal genau nachfragen, wie der Sachverhalt ist.
        Wenn du ein Fake bist: netter Versuch, recherchier beim nächsten mal aber etwas genauer, es könnte immer mal jemand etwas Ahnung vom Thema haben.

        • (3) 24.10.13 - 23:39
          Heute unerkannt

          Nein kein Fake, leider.
          Spielte sich so ab das der Hausarzt sie nicht ernst nahm, wenige Stunden später Notop seitdem Koma.Aber deine Meinung vom Fach: Sollte er die Verfügung annehmen und somit die moralische Frage beantworten müssen oder findest du es nicht sinnvoller das von einem gesetzlichen Betreuer machen zu lassen der sich dann nicht nur um anfallende Kosten kümmern muss als auch den Gläubigern vom Ableben zu berichten?
          Und kann der Arzt dafür belangt werden, es ist ja absolut nachvollziehbar anhand der Unterlagen das er da war aber nichts machte und somit für den evtl Tod verantwortlich ist und zivilrechtlich und arbeitsrechtlich dafür gerade stehen muss?
          Geht nur um diese beiden Dinge: Sohn als Betreuer JA oder NEIN
          ist der Arzt nun dran ja oder nein?

          • Es tut mir leid, ich blicke da einfach nicht durch. Das sind zig verschiedene Baustellen, die hier durcheinandergeworfen werden, und keine davon macht irgendwie Sinn.
            Ein studierter Arzt sollte eigentlich wissen, was eine Patienteverfügung ist, diese wird, wie das Wort schon sagt, vom Patienten verfügt; wenn dieser also nicht seinen Willen äußern kann (weil er komatös ist beispielsweise), kann auch keine Patienteverfügung erstellt werden. Allein die Tatsache, dass du behauptest, das der Arzt von einer Patientenverfügung sprach (laut dir ja bewiesen durch die Handyaufzeichnung, die automatisch erfolgte, was mich wiederum wundert - wieso werden alle Gespräche aufgezeichnet?), macht die Sache für mich unglaubwürdig.
            Ein gesetzlicher Betreuer wird entweder vorab vom Patienten bestimmt (in der sogenannten Patientenverfügung bzw durch eine notarielle Beurkundung) oder aber im akut notwendigen Fall durch einen Richter als Vertreter des Gesetzes. Hier wiederum könnte das gute alte Google einfach weiterhelfen, aber gerne kopiere ich dir den Text von Wikipedia zum Thema "Übernahmepflicht" bei der Betreuung (früher übrigens "Vormundschaft" genannt) : Jede Bürgerin und jeder Bürger ist verpflichtet, eine Betreuung zu übernehmen, wenn sie zur persönlichen Betreuung der betroffenen Person geeignet ist und die Übernahme zugemutet werden kann (§ 1898 BGB). Hierzu werden sonstige, insbesondere familiäre und gesundheitliche Belastungen berücksichtigt. Zur Betreuerbestellung ist dennoch eine Einverständniserklärung des zu Bestellenden gegenüber dem Betreuungsgericht nötig. Es kann im Rahmen des Betreuungsverfahrens niemand zur Abgabe dieser Einverständniserklärung gezwungen werden. Anders als bei einer Vormundschaft nach § 1788 BGB gibt es bei Betreuungen kein Zwangsgeld. Lehnt jedoch der zum Betreuer Vorgeschlagene die Betreuung ohne wichtigen Grund ab und entstand dadurch dem Betreuten ein Schaden, so hat der Vorgeschlagene den Schaden zu ersetzen (§ 1787 BGB).
            Betreuer hin oder her, es gibt da noch ein paar Faktoren, die scheinbar nicht berücksichtigt werden, denn das Leben und der Tod haben oftmals eigene Spielregeln und halten sich nicht an den einfachsten Weg. Was passiert denn, wenn der Zustand sich akut verschlechtert und die Mutter einfach so stirbt? Oder wenn jetzt, in diesem Moment eine Entscheidung getroffen werden muss? Das müsste dann der behandelnde Krankenhausarzt tun; da es keinen Betreuer gibt. Vielleicht erledigt sich dieses Problem also von ganz alleine (entschuldige den saloppen Ton, aber so scheint es ja zu sein, das Verhältnis von Sohn und Mutter ist ja scheinbar nicht das beste).

            Was die Beerdigung und die Kosten betrifft, befinden wir uns jetzt im Bereich Erbrecht, eine völlig neue Baustelle also. Soweit ich weiß, ist die Regelung hier von Bundesland zu Bundesland verschieden. Allerdings bin ich auf dem Gebiet kein Experte. Soweit ich weiß, hat es entweder etwas mit dem Erbe zu tun (welches man ausschlagen kann, damit man keine Schulden übernimmt, soweit ich weiß, hat man 6 Wochen Zeit dazu), also dass derjenige, der das Erbe annimmt, auch die Kosten der Beerdigung zu tragen hat; oder aber mit den zu Lebzeiten unterhaltsverpflichteten Personen, was ja in diesem Fall der Sohn ist. Allerdings wiederum nur, wenn das ganze bezahlbar ist, Selbsterhalt, da wären wir dann wieder im Sozialrecht. Wie du siehst - sehr kompliziert das ganze. Was macht man da am besten? Richtig, man fragt in einem Familienforum wie urbia.:-p Oder aber man bemüht mal die Suchmaschinerie des Internets. Oder aber - und das wäre mein Vorschlag - man steht am nächsten Tag früh auf und bemüht sich einen Termin bei einem Anwalt zu bekommen, der einem sicherlich in all diesen Punkten am besten weiterhelfen kann.

            Das andere Thema lautet ja auf gut deutsch "wie können wir aus der ganzen Geschichte noch Kohle ziehen? Am besten verklagen wir mal den Arzt." Was diese generelle Einstellung betrifft, halte ich mich besser geschlossen, da ich da nicht wohlwollend antworten kann (sollte man zwischen den Zeilen trotzdem erkennen können, dass ich bei so etwas das kalte Kotzen bekomme, bitte ich dies zu entschuldigen). Wie die Erfolgsaussichten bei einer Klage (strafrechtlich und zivilrechtlich wäre da dann zu unterscheiden, und nicht "zivilrechtlich und arbeitsrechtlich", aber das möchte ich jetzt nicht auch noch erklären) aussehen, kann ich allerdings aufgrund der völlig unverständlichen Vorgeschichte überhaupt nicht beurteilen.Aus medizinischer Sicht macht das ganze einfach absolut keinen Sinn. Das fängt an bei der Diabetes-Geschichte (woher bekommt sie das Insulin? auch das mit dem hoch- und runterspritzen macht wenig Sinn), zieht sich dann über die ganzen unnötigen OPs (wer hat die gemacht und warum? was bedeutet "um Eiter aus dem Körper zu saugen?"), dann die Nachwirkungen des Krankenhausaufenthaltes (wie bekommt man eine Arthrose durch Liegen? Meinst du nicht vielleicht eher Kontrakturen? Wenn ja, wieso wurde da nicht physiotherapeutisch eingegriffen? Warum sitzt die gute Dame nur auf ihrem Hintern, so dass sie einen Dekubitus bekommt? Kann sie sich nicht selber hin und her bewegen um eine optimale Druckverteilung zu erreichen?), der erneute Krankenhausaufenthalt (wieso kommt man mit einer Lungenentzündung in die Neurochirurgie?), bis hin zu ihrem akuten Zustand (was heißt "Stecker ziehen", ist bei ihr Hirntod diagnostiziert worden?)... wie du siehst, soooo viele Dinge, die ich nicht verstehe und weswegen ich all das nicht beurteilen kann, da das Gesamtbild einfach nicht stimmig ist. Und über allem schwebt die Frage "kann man einen anderen Menschen finanziell dafür belangen, dass die nun im Sterben liegende Person sich systematisch zu Grunde gerichtet hat?" Gesetzlich kann ich das alles wie gesagt nicht beantworten; moralisch steht für mich die Antwort fest. Aber das müsst ihr selber wissen.

            So, ich denke, ich habe ausführlich genug geantwortet... muss ich eine Langeweile haben.#gaehn
            Noch irgendwelche Fragen?
            Oder noch lieber... irgenwelche Antworten auf meine Fragen?

            • (5) 25.10.13 - 00:59
              Heute unerkannt

              Vielen Dank, du hast mir super geholfen.
              Also muss er diese Betreuungsgeschichte nicht annehmen wenn er dies nicht möchte?Ihm wäre es am liebsten das der Arzt weiterhin entscheidet wie er für richtig hält, er hat das ganze schließlich studiert und weiss was er tut. Was bringt es wenn er als Sohn angerufen wird "wir möchten Tablette XY geben, dürfen wir" und er nichtmals weiss was das für eine ist.

              Zum Thema Beerdigung. Natürlich muss er diese bezahlen das steht ausser Frage

              Zum Thema Kohle rausschlagen. Bei einem solchen Prozess würde es vermutlich eher um die berufliche Existenz gehen, wie kann es sein das ein Arzt einer patientin sagt "nimm paar Tabletten mehr dann passts schon" auf gut Deutsch gesagt und wenige Stunden später liegt diese im Koma?
              Und selbstverständlich wäre es kein Geld rausholen im Sinne von "wir genehmigen uns ne Woche Dom.Rep 5 Sterne all inclusive" sondern um zivilrechtliche Folgen wie" hätte der Arzt richtig gehandelt würde sie noch leben, er muss für die Folgen, sprich Beerdigung aufkommen"

              zu dem medizinischen. Sie bekommt es von dem Hausarzt verschrieben, als Diabetis-Fall. Nur wenn man ne komplette 500gr Traubenzuckerpackung frisst und nen Blutzucker von 500 hat ist es kein Wunder das es für Diabetis durchgeht. Sie ernährt sich absichtlich falsch um dieses Zeugs zu bekommen um zu krank zum Arbeiten zu sein, seit ihrer Lehre.
              Sie bekommt deswegen das Rote Kreuz täglich ins Haus, die überwachen die Werte und das Spritzen. Nur was sie so isst, das sehen die ja nicht.Sie hatte eine offene Stelle am Bein die sich entzündete im Mai ging sie ins krankenhaus und die Ärzte haben ihr Schwämme in die Haut gelegt und eine art Pumpe unter die Haut gelegt, damit diese den Eiter aufsaugt. Alle 2 Tage wurden die Schwämme gewechselt daher auch die Vollnarkosen und Op´s
              Zuhause entzündete sich das Bein mehrfach erneut, so das sie wieder ins Krankenhaus kam, mehrmals, jedesmal die gleiche Methode mit den Schwämmen also seit Mai ca. 40 vollnarkosen. WARUM so und keine örtliche Betäubung weiss ich nicht.
              Die Athrose wurde beim letzten KH aufenthalt festgestellt da sie nicht mehr laufen konnte durch das permanente liegen durch die ständigen OP´s. (denke eher an Muskelrückgang, die athrose war schon da aber erst da erkannt)
              Dadurch das sie nicht laufen konnte bekam sie nichtmals einen gescheiten Rollstuhl der zu breit für ihre Wohung gewesen wäre, sondern nur einen sogenannten Klostuhl und durch das ständige sitzen entstand eine dekubitus.
              Durch ihre extreme Tablettensucht (Schmerzmittel) hat sie vermutlich garnicht gemerkt das sich alles entzündet da sie völlig zugedröhnt war, ansonsten hätte sie sich ja bestimmt schon allein wegen dem Schmerz anders hingesetzt.
              Dann konnte sie den Arm nicht mehr bewegen und der Arzt glaubte ihr nicht, sie bekam keine Luft mehr und musste ins Krankenhaus.
              Diese haben vermutet die Schmerzen kommen vom Halswirbel (daher die Neurochirogie bzw das spezielle Krankenhaus) aber als sie ankam stellte man fest überall Eiter im gesamten Körper, der auf die Lungen drückt. Der Luftröhrenschnitt kam am Montag, heute stellten sie die Lungenentzündung fest.(muss ja dann auch länger gewesen sein)
              Und da sie in dem Krankenhaus eine 3 fach Op hatte (knie, schulter und Hintern) und es kritisch wurde kam der Schnitt noch in der Nacht am Montag und seitdem ist sie aber nicht mehr aufgewacht.
              Ich denke die Vollmacht möchten sie nur schonmal "pro forma" wenn es sich verschlechtert das irgeneiner dann befugt sagen kann " leben verlängern oder eben nicht"
              Daher frage ich ja, wo ist der Vor und Nachteil
              Und halt das "inwiefern hat der Hausarzt das zu verantworten"
              Oder war es das gesamtpaket " Hausarzt, ausmergelnde ständigen Vollnarkosen und die bestehnden Vorerkrankungen" die das Koma verursachten?
              Er möchte sich halt schonmal irgendwo informieren "was wäre wenn" aber natürlich hofft er das sie es unbeschadet überlebt und noch lange lebt

              • Okay, jetzt macht schon mal die medizinische Sache mehr Sinn, vielen Dank für die Erklärungen.

                Ich versuche jetzt mal zusammen zu fassen, was dieser "Arsch" (Zitat von dir), der sich Arzt nennt, für Fehler gemacht hat...

                1.ähm, ja. Er hat eine Patientin nicht ernst genommen was ihre Lungen-Situation betrifft, gleichzeitig wirfst du ihm vor, dass er sie ernst genommen hat, was den Diabetes betrifft.
                Es ist schon spät und ich bin vielleicht nicht mehr ganz klar bei Verstand, aber irgendwie erkenne ich den Fehler nicht so ganz. Da du nirgendwo erwähnst, dass die Frau nicht zurechnungsfähig, da dement oder ähnliches ist, gehe ich davon aus, dass sie klar bei Verstand ist und eine gewisse Eigenverantwortung tragen kann. Es handelt sich bei der Mutter deines besten Freundes um eine Person, die folgendes gemacht hat:

                - erfindet ununterbrochen Krankheiten

                - ne komplette 500gr Traubenzuckerpackung frisst

                - sie ernährt sich absichtlich falsch um dieses Zeugs zu bekommen

                ....dadurch entwickelte sich "eine offene Stelle am Bein, die sich entzündete" (medizinisch logisch, entsteht bei permanent hohen Blutzuckerwerten, ist also durch die Frau selber "verschuldet", Stichwort:Eigenverantwortung) und aufgrund dessen mussten mehrfach VAC-Pumpen-Behandlungen mit Schwamm durchgeführt werden (der Schwammwechsel erfolgt in Kurznarkose, das ist die übliche Vorgehensweise, somit sind auch die ständigen Narkosen durch ihr Verhalten herbeigeführt, Stichwort:Eigenverantwortung)
                "Die Athrose wurde beim letzten KH aufenthalt festgestellt", eine Arthrose ist lediglich ein Verschleiß und mit 50 Jahre nicht sonderlich ungewöhnlich; dass man deswegen direkt nicht mehr laufen kann...naja, ich denke, da werden mehrere Faktoren eine Rolle spielen. Wenn man dann schmerzbedingt die Mobilisation verweigert (Stichwort:Eigenverantwortung)entwickelt sich natürlich ein Rückgang der Muskulatur und wenn die Beine dann (aus Faulheit? wegen der Schmerzen?) gar nicht mehr bewegt werden Kontrakturen (Stichwort:Eigenverantwortung).

                "Dadurch das sie nicht laufen konnte bekam sie", hier sollte eigentlich das Wort "Rollstuhl" stehen, dieser wiederum wäre aber zu breit für ihre Wohnung (ich vermute die Türen) gewesen (kann man da jemandem die Schuld geben? Die Wohnung ist nicht behindertengerecht, sie hätte umziehen müssen, Stichwort:Eigenverantwortung). Somit bekam sie einen Toilettenstuhl als Alternative, dieser ist von der Sitzfläche härter und "und durch das ständige sitzen entstand eine dekubitus". Stellt sich mir die Frage: WARUM saß sie nur noch? (Stichwort:Eigenverantwortung). "Durch ihre extreme Tablettensucht (Schmerzmittel) hat sie vermutlich garnicht gemerkt das sich alles entzündet da sie völlig zugedröhnt war, ansonsten hätte sie sich ja bestimmt schon allein wegen dem Schmerz anders hingesetzt." (du kannst dir schon denken, was jetzt von mir kommt...Stichwort:Eigenverantwortung) Soweit alles klar.
                Jetzt kommen wir zu dem kritischen Punkt, denn bisher sehe ich ehrlich gesagt kein ärtzliches Versagen. Du schreibst: "Dann konnte sie den Arm nicht mehr bewegen und der Arzt glaubte ihr nicht.." Du hast eben selber das gute alte Sprichwort "wer einmal lügt, dem glaubt man nicht" benutzt. Diese Patientin hat aber scheinbar nicht nur einmal gelogen, sondern systematisch Raubbau an ihrem Körper betrieben und jedes mal ist ihr Arzt auf die Problematik eingegangen, hat sie an Fachärzte überwiesen, ihr Medikamente verschrieben, sie "in die Röhre" geschickt und so weiter... nach all diesen Sachen kommt nun plötzlich der Arm ins Spiel und der Arzt glaubt ihr nicht. "... sie bekam keine Luft mehr und musste ins Krankenhaus." - was hat das jetzt mit dem Arm zu tun und der Tatsache, dass der Arzt darauf nicht näher eingegangen ist?? Der weitere Verlauf im Krankenhaus hat dann ja nichts mehr mit dem Hausarzt zu tun, deswegen gehe ich da nicht näher drauf ein.

                "Wie gesagt, eher darum das so ein Arsch nicht mehr auf Menschen losgelassen werden darf der die Patienten nicht erst nimmt und durch sein unterlassendes Handeln der Tot eingetreten ist (schlimmster Fall), eine Beerdigung kostet ja viel Geld und ich finde daher eine berechtigte Forderung an den Arzt"
                Ich muss mal eben durchatmen, um nicht auszurasten.#freu Also....erstens, wieso zur Hölle schreibst du "so ein Arsch"? Wegen seinem Spruch bezüglich der Tabletten? Ich würde da schreiben "so ein Mensch" und habe größten Respekt, dass er diese Patientin, die ganz offensichtlich ein psychisches Problem hat, so lange behandelt hat. Ja, auch Hausärtze dürfen die Behandlung von Patienten verweigern und diese in ihrer Praxis nicht weiter versorgen geschweige denn Hausbesuche machen (in Notfallsituationen ist das natürlich etwas anderes, Hippokratischer Eid). Zweitens "auf die Menschheit losgelassen werden" - ich finde diesen Arzt bis auf diese eine Situatione, und da hatte er scheinbar einfach die Schnauze voll, sehr gewissenhaft. Drittens "der Patienten nicht ernst nimmt"...nachdem er siebenhundervierundneunzig mal auf die Beschwerden und Wehwehchen der Patientin eingegangen ist..."und durch sein unterlassenes Handeln" - das da noch mal war? Nicht auf den unbeweglichen Arm einzugehen? Oder die Frau nicht abzuhören und die Lunge zu untersuchen, was sie ja neben all den anderen Sachen in einem Nebensatz ("und schlecht Luft bekomm ich auch") erwähnte. Ich denke, hätte sie eine eindeutige Dyspnoe gehabt, hätte sie all diese Beschwerden gar nicht mehr äußern können. ",,,der Tod eingetreten ist" - noch nicht, immer langsam, noch lebt die Frau. Und wenn sie stirbt, dann wird dies nicht durch das unterlassene Handeln geschehen sein, sondern durch all die oben von mir aufgeführten Dinge, die langsam aber sicher dazu führten, dass die Frau mit 50Jahren ein körperliches Wrack ist. Und nun kommt der Teil des Satzes, wo der Kreis sich schließt : "eine Beerdigung kostet ja viel Geld". Richtig, und das würde sie auch, wenn die Frau an einem hypoglykämischen Schock (selbst herbeigeführt) gestorben wäre oder an Alterschwäche oder an einer Sepsis (so gesehen ja auch selbst herbeigeführt) oder aus dem Fenster gesprungen wäre oder oder oder... ihr seht hier nur scheinbar die Möglichkeit, diese Kosten auf jemand anderen abzuwälzen.

                Ich weiß nicht, warum ich das alles überhaupt schreibe, da das alles eigentlich nichts bringt... denn das ist größtenteils nur meine moralische Sichtweise und ich kann mir sogar vorstellen, dass ein guter Anwalt tatsächlich dem Arzt zumindest eine Teilschuld anhängen könnte, aber ich persönlich würde mir ehrlich gesagt einfach nur schäbig vorkommen, wenn ich diesen Mann vor Gericht ziehen würde. Wo war der Sohn, wenn seine Mutter Traubenzucker gefressen, Insulin gespritzt, ihren Hintern nicht mehr bewegt, ihre Beine nicht mehr bewegt, Unmengen Schmerztabletten eingeworfen....etc hat?! Entschuldige, aber das frage ich mich wirklich... aber man kann es sich natürlich auch einfach machen, wer will schon Verantwortung übernehmen.#aerger Ich weiß nicht, ob du nachvollziehen kannst, warum mich diese ganze Geschichte so aufregt. Aber ob ich jetzt an euer Gewissen appelliere oder nicht, ist eigentlich völlig egal - nur meinen Mund halten (bzw die Finger still) konnte ich bei der Geschichte nicht, weil mich diese "Veklage-Gesellschaft" einfach tierisch ankotzt. Insgesamt.

                • Kompliment für deine Sachkenntnis und ausführlichen Antworten #stern

                  << ... weil mich diese "Veklage-Gesellschaft" einfach tierisch ankotzt. >>

                  Damit sprichst du mir aus der Seele #blume

                  Aloha,

                  beeindruckend, dass Du den Nerv hattest, das alles aufzudröseln ;-) ..ich kann mich Dir nur anschliessen #blume

                  Viele Grüße,

                  Ae

                  Hoffentlich kommt davon irgendetwas bei der TE an.

                  • (10) 25.10.13 - 12:10
                    Heute unerkannt

                    Ja danke, auf jeden Fall.

                    Der Grund ist, ich sehe es auch so das sie es selbst Schuld ist, er hat aber durch das Mutter-Sohn Verhältnis eine doch sehr getrübte Sicht.
                    Ich hoffe er kann nun nach den wirklich sehr hilfreichen Meinungen nun auch mal besser meine Sicht und die der Ärzte verstehen und einsehen, dass seine Mutter es selbst Schuld ist und nur sie allein es zu verantworten hat das sie nun da liegt.
                    Es klingt zwar hart, aber anders hätte er es nie eingesehen.
                    Daher habe ich auch aus seiner Sicht geschrieben, meine Sicht der Dinge leuchteten ja eigentlich hervor indem ich ihr Verhalten dementsprechend kommentiere.

                    Vielen Dank

                    • >>>meine Sicht der Dinge leuchteten ja eigentlich hervor indem ich ihr Verhalten dementsprechend kommentiere.<<<

                      Für mich leuchtete da gar nichts. Du scheinst dich erst nach vielen Antworten vom Verhalten deine Freundes zu distanzieren.

                      >>>er hat aber durch das Mutter-Sohn Verhältnis eine doch sehr getrübte Sicht.<<<

                      Welches Mutter-Sohn-Verhältnis? Er scheint sich doch jahrelang um nichts gekümmert zu haben.

                      • Ganz ehrlich, wie will man da was machen?

                        Haben Deine Eltern keine ungesunden angewohnheiten wie etwa Rauchen? Könntest Du ihnen das abgewöhnen?

                        Du kannst niemand anderen dazu zwingen sein Leben zu ändern. Wenn jemand in den Superamrkt gehen kann und sich Süßigkeiten kaufen kann, dann kann man ihn nicht davon abhalten die auch zu essen. Und man kann versuchen jemand zu Bewegung zu animieren, aber auch nur in einem gewissen Rahmen.

                        Ich habe das mit meinem Vater auch versucht... ich habe ihn überredet mit mir spazieren zu gehen, aber wir sind selten weiter als 400 Meter gekommen und dafür haben wir etwa eine Dreiviertelstunde gebraucht, weil er schon nach wenigen Schritten wieder auf seinem Rollator sitzen und ausruhen wollte. Und selbst das habe ich oft nur einmal die Woche geschafft.

                        Dann habe ich es mit gymnastischen Übungen versucht und die Vorturnerin gespielt - und er hat einfach nicht mitgemacht.

                        Das einzige was Erfolg hatte war eine möglichst junge möglichst hübsche Physiotherapeutin zu bezahlen, aber die hat dann einen männlichen Kollegen geschickt nachdem mein Vater sie gar zu arg angestarrt hatte, und damit war seine Motivation dann auch hinüber. Außerdem wird das aus Selbstzahler auf die Dauer auch ein wenig teuer.

                        Ich habe meinem Vater Jahrelang gesagt, wie er enden wird, wenn er nichts ändert, und es hat NICHTS gebracht.

                        • Das stimmt leider und grundsätzlich gebe ich dir Recht, aber

                          1. scheint diese Frau psychisch krank gewesen zu sein, da sie nicht "nur" raucht oder trinkt oder ähnliches, sondern sich akut in Gefahr begibt, etwa durch das spritzen. In so Fällen gibt es das PsychKG. Es wäre für mich auch ein riesen Unterschied, wenn die Frau, um die es hier geht, Diabetes hat und denkt "Ich liebe aber Kuchen und ich will darauf nicht verzichten, dafür gehe ich das Risiko ein, das ist mein Körper, mein Leben", aber sie hat ja offensichtlich mit Insulin rumhantiert und Zucker pur gefressen UM krank zu sein - das ist einfach psychisch sehr auffällig, meiner Meinung nach. Und es wird nirgendwo erwähnt, dass der Sohn auch nur irgendwas versucht hat. Du hast ganz viel versucht, du hast dich bemüht, aber (und da wären wir wieder bei der Eigenverantwortung) dein Vater wollte das nicht. Das ist auch sein gutes Recht, des Menschen Willen ist sein Himmelreich. Aber, und damit bin ich bei dem Punkt, der mir hier so übel aufstößt:

                          2. kann ich dann nicht hingehen und einen Arzt verklagen wollen und jegliche Verantwortung von mir schieben!!!!! Es macht doch einen riesen Unterschied, ob ich sage "Ja, ich habe alles versucht, meine Mutter war beratungsresistent, schade, dass es so werden musste, und ich ärger mich jetzt sehr, dass ich dafür auch noch die Kosten übernehmen soll, ich möchte das Erbe nicht antreten" oder aber ob ich sage "War mir bisher egal, will ich mich auch jetzt nicht drum kümmern, und Geld bezahlen sowieso nicht, ich verklag mal den Arzt, der war doch kurz vorher noch da".

                          • Das stimmt allerdings. Ich bin schon vor Jahren zum Hausarzt meines Vaters, damit er wegen Depressionen getestet wird. aber es waren keine Depressionen, sondern nur Starrsinn und Faulheit - und damit nicht verboten.

                  (15) 02.11.13 - 04:31

                  Ich kann mir nicht helfen ...aber Du regst mich auf wann immer ich Dich lese! Deine Kommentare / Ratschläge sind so hilfreich wie ein Stück schimmelndes Brot. Dazu noch die allwissende Überheblichkeit....ganz schlimm finde ich.

              (16) 25.10.13 - 11:01

              Kompliment und danke

              Truly... du bist klasse :)

              (18) 25.10.13 - 12:06
              Heute unerkannt

              Danke, du bestätigst mir all das was ich schon lange ihm versuche zu verklickern.
              Ich gebe den Text an ihn weiter, vielleicht kommt er dann zur Vernunft.
              Denn auch auch sehe persönlich kein Versagen, weder vom Rot-Kreuz noch vom Arzt sondern ein riesiges Leuchtschild "Selbst Schuld"

              "Nach all diesen Sachen kommt nun plötzlich der Arm ins Spiel und der Arzt glaubt ihr nicht. "... sie bekam keine Luft mehr und musste ins Krankenhaus." - was hat das jetzt mit dem Arm zu tun und der Tatsache, dass der Arzt darauf nicht näher eingegangen ist?? "
              Das ist insofern relevant da sie den Arm aufgrund einer vereiterung nicht mehr bewegen konnte die Schulter hatte eine riesige Schwellung und lt. der interdisziplinären operativen Intensivstation, wo sie nun liegt kam das keine Luft bekommen durch den Eiter der in der Schulter kam der sich in die Brust ausbreitete und auf die Lunge drückte.
              Ich sehe daher auch ein "selbst Schuld" und werde nochmals eindringlich mit ihm Reden die Betreuung nicht anzunehmen, da die Frau nur solche Gesundheitsschädlichen Dinger abzieht und er sich auch später dann nicht damit rumplagen muss das sie sich zugrunde richtet durch pure Absicht und so ein gesetzlicher Betreuer einen Riegel vorschieben kann sei es durch Psychatrie oder Pflegeheim und er als Sohn nicht der Dumme ist der in ihrer Ansicht nach ihr nur böses will und sie weggesperrt hat.
              So ist eine unabhängige Person zuständig der sich mit den nötigen Rechtslagen auskennt die Frau in ihrem selbstzerstöterischen Wahn zu bremsen

              Ich danke dir für den wirklich sehr guten und informativen Austausch.
              Wir werden Montag zusammen mit dem ICE hinfahren alles regeln mit der gesetzlichen Betreuung und das er sich schonmal verabschieden kann und dann weiter sehen.
              Hat mir wirklich sehr geholfen deine Antworten um noch einmal gute Argumente zu bringen die auch von aussen kommen.
              DANKE

              • Na, jetzt kapiere ich auch, warum du mir so widersprüchlich in deinen Aussagen vorkamst.:-D Logisch, wenn du versucht hast, aus seiner Sicht zu schreiben, aber eigentlich anderer Meinung bist.
                Es freut mich, wenn ich weiterhelfen konnte. Es würde mich interessieren, wie der Sohn auf all die Texte hier reagiert und wie es weitergeht bzw ging - vielleicht kannst du uns oder mir (wenn nötig, per Nachricht) davon berichten?

            (20) 25.10.13 - 14:25

            Erstklassiger Beitrag, dem ist nichts hinzu zufügen.

            Super Beitrag!

            LG!

        So viel geschrieben und doch noch was vergessen... ich denke, die Mutter hatte tatsächlich einen leichten Typ II - Diabetes, denn anders hätte sie meines Wissens nach nicht derart hohe BZ-Werte erreichen können. Bei einem gesunden Menschen ist das meine ich gar nicht möglich. Somit hat sie also ihre Grunderkrankung wissentlich verschlimmert und alles was danach folgte gilt als Konsequenz ihres ungesunden Verhaltens.

        Ebenso habe ich persönlich es noch nicht erlebt, dass ein Betreuer wegen jeder einzelnen Tablette angerufen wird. Betreuung bedeutet ja nicht, dass man dem Arzt alle Entscheidungen abnimmt, sondern dass man dem Patienten die wichtigen Entscheidungen abnimmt. Im Zweifelfall gilt sowieso immer die "mutmaßliche Einwilligung" und der Krankenhaus-Behandlungsvertrag, der vom Betreuer unterschrieben werden muss.

        (23) 25.10.13 - 02:35

        "Was bringt es wenn er als Sohn angerufen wird "wir möchten Tablette XY geben, dürfen wir""
        Du gibst viel Unsinn von dir.
        Wie wäre es, wenn du dich beliest, was eine Patientenverfügung überhaupt beinhaltet?

"..... die Geschichte stimmt hinten und vorne nicht, da sind viele Fehler, Unstimmigkeiten und angebliche Fakten, die schlichtweg nicht möglich sind......"
#pro
Da paßt ja gar nichts zusammen....

  • (25) 26.10.13 - 15:26

    Wenn du meinst.
    Die Frau ist es jedenfalls selbst Schuld dass sie so endete. Der Suchtkranke hat die Flasche/Nadel/Pille geführt, nicht die Angehörigen
    Warum so weit weg in ne Klinik, keine Ahnung die Ärzte werden sich schon was gedacht haben wieso die Uniklinik und wieso ausgerechntet eine interdisziplinare operative Intensivstation

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