Die Mutter auf Intensiv, Sohn soll Patientenverfügung unterschreiben

Guten Abend allerseits.

Momentan ist hier die Hölle los. Geht um meinen besten Freund
Der Hausarzt seiner Mutter macht einen Fehler nach dem anderen, weswegen sie nun auf der Intensivstation im Koma liegt.
Zur Vorgeschichte. Die Frau war noch nie arbeiten, erfindet ununterbrochen Krankheiten und ist stark Tablettenabhängig.Sie spritzt vor Arztterminen Insulin in sehr hohen Dosen damit es nach Diabetis aussieht und spritzt sich danach ein anderes Mittel zum Senken.
Sie isst den ganzen Tag, bis zum Zuckerwert von 350 und mehr und spritzt sich dann in den Unterzucker um weiter zu essen.
Klagt über Schmerzen, sie kommt in "die Röhre" und hat nichts, klar, wenn nichts ist.Ruft für jedes Wehwehchen den Hausarzt an das dieser einen Hausgesuch machen muss
Und nun das Problem sie es zum aktuellen Notfall kam.

WER EINMAL LÜGT DEM GLAUBT MAN NICHT

Der Hausarzt erkennt nicht ein Krankheitsanzeichen, weswegen die Frau in den vergangen Monaten (seit Mai) nahezu ununterbrochen im Krankenhaus liegt und ständig Op´s und Vollnarkosen bekommt um aus dem Körper Eiter abzusaugen.
Durch das liegen hat sich eine schwere Athrose gebildet, sie kann beide Beine nicht mehr bewegen.
Sie war jetzt gute 2 Wochen daheim, sitzt nun im Rollstuhl.

Grund ist der Hausarzt und auch das KH Personal kauften ihr ihre Storys nicht mehr ab, sie war aber diesesmal wirklich krank aber niemand nahm sie mehr ernst.
Als sie daheim war klagte sie, nachdem ihr sonst nichts mehr wehtun könnte da alles operiert wurde über Schmerzen im Arm und das sie ihn nicht mehr bewegen könnte und zudem keine Luft mehr bekommt und zudem durch das Sitzen im Rollstuhl Dekubitus am Hintern entwickelte.
Der Hausarzt nahm sie nicht erst, sagte lt. der Frau selbst (sagte es dem Sohn) nur so etwas wie "Nimm ne Tablette mehr, dann gehts wieder" und ging, ohne überhaupt mal abzuhören.
Sie kam nun Montagnacht wenige Stunden nach dem Arztbesuch ins Krankenhaus in eine Uniklinik mit Fachgebiet Neurochirougie und bekam noch in der selben Nacht einen Luftröhrenschnitt da ihr kompletter Körper komplett vereitert ist, schwere Lungenentzündung und bei dem Versuch es abzusaugen (3 Op´s hintereinander mit durchgehender Vollnarkose) fiel sie ins Koma
Heute rief der behandelte Arzt an ihr Sohn solle eine Vollmacht ausstellen das er ihr Betreuer sein möchte und somit über Leben und Tod verfügen kann.
Er möchte dies aber aus moralischen Gründen und finanziellen Gründen nicht, er kann sie weder besuchen (Kein Auto, mehrere hundert Kilometer) noch möchte er in Zukunft darüber entscheiden ob sie nun doch ins Heim soll (mit 50jahren) oder die Pflichten eines Betreuers ausüben zu müssen.
Er möchte das ein gesetzlicher Betreuer kümmert und sie im Falle des Falles anonym beerdigt wird und das Erbe komplett ablehnen damit keine Kosten auf ihn zukommen wie Wohungsräumung, vorhandene Ratenzahlungen weiterzahlen und die Verträge wie Miete, Telefon ect bis zur fristgerechten Endung bezahlen.
Aus meiner Sicht absolut Nachvollziehbar das er sich diesen negativen Folgen entziehen möchte und diese jemand anderem freiwillig überlässt und sich keine Schulden aufbürden möchte.
Nun die Frage, ist dies so einfach möglich sich bewusst zu drücken?Ausser der Beerdigung, dass weiss er das dies nicht möglich ist sich zu drücken.
Oder kann man den behandelten Hausarzt belangen für diese Folgekosten?
Er hat die Frau Nachmittags besucht und als "die hat garnix" befunden und nur ironisch gemeint "soll sie sich halt noch ne Tablette reinziehen dann gehts auch wieder"
und sie somit für geistig irre hypochonderin hingestellt.Oder kann er sich mit dem "wer einmal lügt dem glaubt man nicht" rausreden?
Lt. behandeltem Arzt ist das überleben des Wochenendes sehr unwahrscheinlich und das ja offensichtlich nur weil keiner die Frau erst genommen hat.
Würde ihm gerne helfen beim Gericht das die Frau am besten direkt morgen einen Betreuer bekommt der über das weitere Schicksal entscheiden kann als unabhängige Person.

Bitte um hilfe

Als examinierte Gesundheits- und Krankenpflegerin, tätig in einem Krankenhaus, mit Fortbildungen zum Thema "Patientenrechte" kann ich nur sagen : die Geschichte stimmt hinten und vorne nicht, da sind viele Fehler, Unstimmigkeiten und angebliche Fakten, die schlichtweg nicht möglich sind.

Falls die Geschichte stimmt (insofern, dass du sie so erzählt bekommen hast), solltest du noch mal genau nachfragen, wie der Sachverhalt ist.
Wenn du ein Fake bist: netter Versuch, recherchier beim nächsten mal aber etwas genauer, es könnte immer mal jemand etwas Ahnung vom Thema haben.

Nein kein Fake, leider.
Spielte sich so ab das der Hausarzt sie nicht ernst nahm, wenige Stunden später Notop seitdem Koma.Aber deine Meinung vom Fach: Sollte er die Verfügung annehmen und somit die moralische Frage beantworten müssen oder findest du es nicht sinnvoller das von einem gesetzlichen Betreuer machen zu lassen der sich dann nicht nur um anfallende Kosten kümmern muss als auch den Gläubigern vom Ableben zu berichten?
Und kann der Arzt dafür belangt werden, es ist ja absolut nachvollziehbar anhand der Unterlagen das er da war aber nichts machte und somit für den evtl Tod verantwortlich ist und zivilrechtlich und arbeitsrechtlich dafür gerade stehen muss?
Geht nur um diese beiden Dinge: Sohn als Betreuer JA oder NEIN
ist der Arzt nun dran ja oder nein?

Es tut mir leid, ich blicke da einfach nicht durch. Das sind zig verschiedene Baustellen, die hier durcheinandergeworfen werden, und keine davon macht irgendwie Sinn.
Ein studierter Arzt sollte eigentlich wissen, was eine Patienteverfügung ist, diese wird, wie das Wort schon sagt, vom Patienten verfügt; wenn dieser also nicht seinen Willen äußern kann (weil er komatös ist beispielsweise), kann auch keine Patienteverfügung erstellt werden. Allein die Tatsache, dass du behauptest, das der Arzt von einer Patientenverfügung sprach (laut dir ja bewiesen durch die Handyaufzeichnung, die automatisch erfolgte, was mich wiederum wundert - wieso werden alle Gespräche aufgezeichnet?), macht die Sache für mich unglaubwürdig.
Ein gesetzlicher Betreuer wird entweder vorab vom Patienten bestimmt (in der sogenannten Patientenverfügung bzw durch eine notarielle Beurkundung) oder aber im akut notwendigen Fall durch einen Richter als Vertreter des Gesetzes. Hier wiederum könnte das gute alte Google einfach weiterhelfen, aber gerne kopiere ich dir den Text von Wikipedia zum Thema "Übernahmepflicht" bei der Betreuung (früher übrigens "Vormundschaft" genannt) : Jede Bürgerin und jeder Bürger ist verpflichtet, eine Betreuung zu übernehmen, wenn sie zur persönlichen Betreuung der betroffenen Person geeignet ist und die Übernahme zugemutet werden kann (§ 1898 BGB). Hierzu werden sonstige, insbesondere familiäre und gesundheitliche Belastungen berücksichtigt. Zur Betreuerbestellung ist dennoch eine Einverständniserklärung des zu Bestellenden gegenüber dem Betreuungsgericht nötig. Es kann im Rahmen des Betreuungsverfahrens niemand zur Abgabe dieser Einverständniserklärung gezwungen werden. Anders als bei einer Vormundschaft nach § 1788 BGB gibt es bei Betreuungen kein Zwangsgeld. Lehnt jedoch der zum Betreuer Vorgeschlagene die Betreuung ohne wichtigen Grund ab und entstand dadurch dem Betreuten ein Schaden, so hat der Vorgeschlagene den Schaden zu ersetzen (§ 1787 BGB).
Betreuer hin oder her, es gibt da noch ein paar Faktoren, die scheinbar nicht berücksichtigt werden, denn das Leben und der Tod haben oftmals eigene Spielregeln und halten sich nicht an den einfachsten Weg. Was passiert denn, wenn der Zustand sich akut verschlechtert und die Mutter einfach so stirbt? Oder wenn jetzt, in diesem Moment eine Entscheidung getroffen werden muss? Das müsste dann der behandelnde Krankenhausarzt tun; da es keinen Betreuer gibt. Vielleicht erledigt sich dieses Problem also von ganz alleine (entschuldige den saloppen Ton, aber so scheint es ja zu sein, das Verhältnis von Sohn und Mutter ist ja scheinbar nicht das beste).

Was die Beerdigung und die Kosten betrifft, befinden wir uns jetzt im Bereich Erbrecht, eine völlig neue Baustelle also. Soweit ich weiß, ist die Regelung hier von Bundesland zu Bundesland verschieden. Allerdings bin ich auf dem Gebiet kein Experte. Soweit ich weiß, hat es entweder etwas mit dem Erbe zu tun (welches man ausschlagen kann, damit man keine Schulden übernimmt, soweit ich weiß, hat man 6 Wochen Zeit dazu), also dass derjenige, der das Erbe annimmt, auch die Kosten der Beerdigung zu tragen hat; oder aber mit den zu Lebzeiten unterhaltsverpflichteten Personen, was ja in diesem Fall der Sohn ist. Allerdings wiederum nur, wenn das ganze bezahlbar ist, Selbsterhalt, da wären wir dann wieder im Sozialrecht. Wie du siehst - sehr kompliziert das ganze. Was macht man da am besten? Richtig, man fragt in einem Familienforum wie urbia.:-p Oder aber man bemüht mal die Suchmaschinerie des Internets. Oder aber - und das wäre mein Vorschlag - man steht am nächsten Tag früh auf und bemüht sich einen Termin bei einem Anwalt zu bekommen, der einem sicherlich in all diesen Punkten am besten weiterhelfen kann.

Das andere Thema lautet ja auf gut deutsch "wie können wir aus der ganzen Geschichte noch Kohle ziehen? Am besten verklagen wir mal den Arzt." Was diese generelle Einstellung betrifft, halte ich mich besser geschlossen, da ich da nicht wohlwollend antworten kann (sollte man zwischen den Zeilen trotzdem erkennen können, dass ich bei so etwas das kalte Kotzen bekomme, bitte ich dies zu entschuldigen). Wie die Erfolgsaussichten bei einer Klage (strafrechtlich und zivilrechtlich wäre da dann zu unterscheiden, und nicht "zivilrechtlich und arbeitsrechtlich", aber das möchte ich jetzt nicht auch noch erklären) aussehen, kann ich allerdings aufgrund der völlig unverständlichen Vorgeschichte überhaupt nicht beurteilen.Aus medizinischer Sicht macht das ganze einfach absolut keinen Sinn. Das fängt an bei der Diabetes-Geschichte (woher bekommt sie das Insulin? auch das mit dem hoch- und runterspritzen macht wenig Sinn), zieht sich dann über die ganzen unnötigen OPs (wer hat die gemacht und warum? was bedeutet "um Eiter aus dem Körper zu saugen?"), dann die Nachwirkungen des Krankenhausaufenthaltes (wie bekommt man eine Arthrose durch Liegen? Meinst du nicht vielleicht eher Kontrakturen? Wenn ja, wieso wurde da nicht physiotherapeutisch eingegriffen? Warum sitzt die gute Dame nur auf ihrem Hintern, so dass sie einen Dekubitus bekommt? Kann sie sich nicht selber hin und her bewegen um eine optimale Druckverteilung zu erreichen?), der erneute Krankenhausaufenthalt (wieso kommt man mit einer Lungenentzündung in die Neurochirurgie?), bis hin zu ihrem akuten Zustand (was heißt "Stecker ziehen", ist bei ihr Hirntod diagnostiziert worden?)... wie du siehst, soooo viele Dinge, die ich nicht verstehe und weswegen ich all das nicht beurteilen kann, da das Gesamtbild einfach nicht stimmig ist. Und über allem schwebt die Frage "kann man einen anderen Menschen finanziell dafür belangen, dass die nun im Sterben liegende Person sich systematisch zu Grunde gerichtet hat?" Gesetzlich kann ich das alles wie gesagt nicht beantworten; moralisch steht für mich die Antwort fest. Aber das müsst ihr selber wissen.

So, ich denke, ich habe ausführlich genug geantwortet... muss ich eine Langeweile haben.#gaehn
Noch irgendwelche Fragen?
Oder noch lieber... irgenwelche Antworten auf meine Fragen?

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Worum geht es dir eigentlich? Dass die Frau falsch behandelt wurde und sie jetzt dem Tod näher als dem Leben ist oder dass dein bester Freund sich möglichst billig und ohne Aufwand aus der Affäre ziehen kann?
Eine Patientenverfügung ist eine Willenserklärung eines Patienten, wie soll das funktionieren, wenn die Frau im Koma liegt?
Kleiner Hinweis noch, es heißt nicht behandelter Arzt, sondern behandelnder Arzt.

Korrekt, und das mit der Patientenverfügung ist nur eine von vielen Ungereimtheiten in diesem Text.

Beides.
Ob der Arzt zivilrechtlich für den Schaden aufkommen muss da es nachweisbar ist das er an dem Tag da war und somit die Bestattungskosten tragen muss UND ob es finanziell und moralisch besser ist das kein angehöriger eine solche Entscheidung treffen muss sondern eine Neutrale?
Der Arzt sagte tatsächlich Patientenverfügung(habe es selbst gehört, Handy speichert Gespräche automatisch auf)Es geht darum das er die über ihre Gesundheit verfügen soll(sprich Stecker ziehen)und wenn er nicht will das ein gesetzlicher Betreuer erledigen soll. Nun weiss er nicht soll er unterschreiben oder lieber nicht?

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Es geht nur um das liebe Geld

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Er möchte dies aber aus moralischen Gründen und finanziellen Gründen nicht

das Erbe komplett ablehnen damit keine Kosten auf ihn zukommen

sich keine Schulden aufbürden möchte.

ist dies so einfach möglich sich bewusst zu drücken?

Oder kann man den behandelten Hausarzt belangen für diese Folgekosten?

oder findest du es nicht sinnvoller das von einem gesetzlichen Betreuer machen zu lassen der sich dann nicht nur um anfallende Kosten kümmern muss als auch den Gläubigern vom Ableben zu berichten?

da es nachweisbar ist das er an dem Tag da war und somit die Bestattungskosten tragen muss UND ob es finanziell und moralisch besser ist das kein angehöriger eine solche Entscheidung treffen muss

eine Beerdigung kostet ja viel Geld und ich finde daher eine berechtigte Forderung an den Arzt
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"Der Hausarzt seiner Mutter macht einen Fehler nach dem anderen, weswegen sie nun auf der Intensivstation im Koma liegt."
Klar, der doofe Hausarzt ist dafür verantwortlich, dass die Mutter sich seit Jahren systematisch zugrunde richtet.#augen

Mein Reden, danke für die Unterstützung... aber ich glaube, das ist ein Kampf gegen Windmühlen.

Unterschreibe ich sofort!

Denn es ist SEINE Sichtweise, nicht meine. Ich sehe auch das sie es selbst Schuld ist mit ihrem Verhalten das sie seit mehr als 30 Tagen an den Tag legt

Theoretisch wäre es ja möglich, das die Mutter (bevor sie ins Koma fiel, natürlich) eine Patientenverfügung unterschrieben hat und nur die Unterschrift des Sohnes fehlt. War bei meiner Schwiegermutter ähnlich - sie füllte die Verfügung im Krankenhaus aus (nachdem sie der Arzt dezent darauf hingewiesen hatte, das es in ihrem Alter nicht doof wäre, eine zu haben) und mein Mann unterschrieb die Verfügung beim nächsten Besuch.

Da es Deinen Freund ja in erster Linie, darum zu gehen scheint finanziell gut aus der Sache raus zu kommen und etwaige Belastungen auf den Arzt abzuwälzen: Ich denke, die Beweislage wird schwierig. Dein Freund scheint ja bei den Gesprächen zwischen Mutter und Hausarzt nicht dabei gewesen zu sein und nur die Version seiner Mutter zu kennen. Und die wiederum scheint es mit der Wahrheit nicht allzu genau zu nehmen. Gut möglich also, das die Version des Hausarztes eine ganz andere ist.

Grüsse
BiDi

Die Mutter hat Diabetes und hat sich wissentlich falsch ernährt über Jahre. Da hat sie schon alleine durch die Folgeschäden wahrscheinlich bis zum Knie sowieso nichts gespürt und auch die offene Stelle zu spät bemerkt. Der Arzt hat sie damit ins Krankenhaus geschickt und sie wurde da richtig behandelt, aber nach so vielen Jahren überhöhten Zuckerwerten verheilt sowas nicht mehr so schnell. Sie kann froh sein, dass das Bein nicht amputiert werden musste.

Dass sie durch wochenlanges Liegen im Krankenhaus im Rollstuhl gelandet ist, das kommt öfter vor. Im Liegen werden Muskeln abgebaut, und um dann wieder hoch und zu Kräften zu kommen muss man sich so richtig richtig anstrengen. Man muss versuchen rum zu laufen auch wenn man wackelig auf den Füßen ist und es richtig weh tut. Das hat sie aber nicht gemacht. Sie wollte offenbar auch nicht in eine Behindertengerechte Wohnung oder ein Pflegeheim, sondern lieber auf einem Toilettenstuhl durch ihre Wohnung rutschen.

Offenbar hat der ständig überhöhte Blutzucker auch schon die Nerven in ihrem Allerwertesten beschädigt, so dass sie nicht mal selber den Dekubitus bemerkt hat. Es hätte in der Situation aber schon geholfen mehr zu liegen als in dem Ding zu sitzen, mehr rumzulaufen oder öfter auf einen anderen Stuhl zu klettern. Der Hausarzt kann doch nicht dauernd verlangen dass sie sich komplett auszieht um zu schauen ob sie so ein Ding am Po hat, oder?

Am Ende hatte sie dann Schmerzen im Arm und etwas schlecht Luft bekommen. Hm. gut möglich, dass es da einfach auch noch nicht so schlimm war? Mein Vater war auch schon mal Donnerstag beim Hausarzt und Freitag hatte er nen Herzinfarkt. Deswegen kann der Hausarzt doch nicht hellsehen.

Also richtig schlimm war es erst, als der Hausarzt wieder weg war, einige stunden später.

Zur Betreuung: die muss Dein Freund nicht annehmen. Es wird aber oft wenn jemand sich selber nicht mehr äußern kann auch ohne Betreuung bei den Angehörigen gefragt wie es weiter gehen soll. Viele Menschen haben ja irgendwann mal was gesagt wie "ich will nicht mit Schläuchen überall im Krankenhaus sterben" - das wäre dann ja eine deutliche Willensäußerung. Andere haben mal gesagt "ich will dass wirklich alles getan wird was geht" - da zieht keiner nen Stecker.

Die Betreuung kostet ihn übrigens KEIN Geld, alle Kosten sollte er vom Geld seiner Mutter bestreiten, es ist nur wichtig auch Belege aufzubewahren. Es kostet ihn aber nichts, wenn das Geld der Mutter nicht reicht, dann ist das eben so. Es macht aber Arbeit und er sollte natürlich auch öfter vor Ort sein.

Dein Freund hat Angst und weiß nicht wie und ob er Stellung beziehen soll, und offenbar will er seine Mutter ja nicht mal mehr besuchen. Also läuft alles seinen Gang und man erhält sie am Leben so lange es geht. Denn wenn es keine Willensäußerung gibt und auch die Angehörigen nichts entscheiden, dann lässt man jemanden nicht sterben. Es kann also sein dass seine Mutter dann Monate oder gar Jahre im Koma verbringt.

Hoffen wir mal lieber, dass sie einen gnädigen und schnellen Tod sterben darf oder Dein Freund doch mal nachdenkt, was nun wirklich ihr Wille wäre.

Ich danke dir fûr deine Antwort sie bestätigt auch meine Gedanken.
Sie hat während ihren ganzen op's geäußert sie hoffe aus ner Op nicht mehr aufzuwachen.
dies ist ja nun geschehen aber sie meinte wohl kaum das Koma.
Kann dies auch dem gesetzlichen Betreuer mitgeteilt werden das er also keiner Verlängerung zustimmen soll?

Dazu braucht man keinen Betreuer, das kann der Sohn auch selber dem Arzt gegenüber sagen. Aber er sollte schon entschlossen und überzeugend wirken, vielleicht wäre es besser das eine mal noch vor Ort zu sein um sich zu verabschieden. Das ist zwar aufwändig, aber meine Mutter wäre es mir wert.

Gesetzliche Betreuer die die Person nicht gekannt haben werden das nicht machen.

Schön wenn die Kinder vor allen Dingen daran denken wie sie Verantwortung ablehnen können.

Den Arzt zu belangen:
- Warst DU dabei, als der Arzt bei der Frau war und weißt genau was abgelaufen ist? Weißt DU genau, was der Arzt gesagt hat oder nur durch hörensagen von der Frau?

Betreuer:

Ich war dieses Jahr auch in der unschönen Situation auf der Intensivstation bei meiner Mutter am Bett zu stehen. Bei ihr gab es eine Patientenverfügung, die im Vorfeld erstellt war und mich als Betreuer eingesetzt hat. Laut den Ärzten wäre ansonsten ein Richter in die Klinik bestellt worden, der festgestellt hätte, dass sie in dieser Zeit nicht in der Lage ist Entscheidungen zu treffen und es wäre ein Betreuer gerichtlich bestellt worden. Vermutlich mein Vater oder ich.

Medizinisch:
du sagst, sie wird seit Montag beatmet und die Lungenentzündung hat sie seit gestern. Soweit ich als Laie weiß, ist eine Lungenentzündung bei beatmeten Patienten durchaus nicht selten und somit nicht ungewöhnlich.

Anstatt über Erbe ausschlagen und Arzt belangen nachzudenken, würde ich mich mal auf den Weg machen und meine Mutter im Krankenhaus besuchen und mit den Ärzten direkt sprechen!

---Er hat die Frau Nachmittags besucht und als "die hat garnix" befunden und nur ironisch gemeint "soll sie sich halt noch ne Tablette reinziehen dann gehts auch wieder"--

Woher bitte wisst Ihr das und alles andere so genau? Wenn der Sohn weit weg wohnt und kein Auto hat, um sie zu besuchen? Woher?

Von der Frau selbst, die Ihr mit diesem Satz "WER EINMAL LÜGT DEM GLAUBT MAN NICHT" beschreibt?

Und wenn der Sohn das alles schon so lange weiß, was diese Frau so mit sich selbst treibt, wo bitte war er in dieser Zeit? WAS hat er unternommen? WARUM hat er zugeschaut?

Und zum elenden Rest fällt mir nur eins ein ........ hoffentlich werden meine Kinder nie zu solchen Arschlöchern wie Dein Freund eins ist.

Die wohnen zusammen daher weiss er es!er kann sie nicht besuchen ohne Auto weil sie im koma liegt in einem mehr als 200km entfernten Krankenhaus

Warum liegt sie denn in einem 200 km entfernten Krankenhaus ?

Was ist mit den Krankenhäusern vor Ort ?

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Wenn Sie das WE eh nicht überlebt, dass würd ich einfach abwarten, dann erledigt sich das von selber.

Dass Ihr da noch was rausschlagen könnt, glaube ich kaum. Wer eine Artz täuscht braucht sich nicht wundern, wenn dieser keine zutreffende Diagnose stellen kann.

Selbstmord auf Raten war das und das ist halt jetzt die letzte Rate. - Arme frau.

Sehe auch auch so.
Fahren am Montag hin zur Betreuungsreglung dass die einen staatlichen Einsetzen sollen.
Montag haben so die entsprechenden Stellen auf und evtl hat es sich vorher erledigt

Trotzdem verweigerst du beharrlich die Antwort auf eine Frage, die truly87 mehrmals zu Recht gestellt hat:

Wo war der Sohn all die Jahre, in dennen seine Mutter sich systematisch zugrunde gerichtet hat. Was hat er dagegen unternommen? Wo war seine Hilfe?

Dein Freund hat einen zutiefst fragwürdigen Charakter.

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Also sorry, ich finds einfach krass....

Die Mutter hat ein psychisches Problem...über Jahre..keiner scheint da was getan zu haben und nu soll der Arzt Schuld haben, dass nu wirklich mal was war und er es nicht erkannt hat??

Da kommt dein Feund niemals mit durch, warum denn auch? Er scheint sich ja nicht dafür interessiert zu haben, wie es in seiner Mutter aussieht!

Eifel?

Gibt es dort bessere Therapiemöglichkeiten? Soweit ich weiss dürfen Komapatienten aber nicht so einfach verlegt werden. Kannst du mir bitte kurz erläutern um was es sich handelt und einen Kliniklink schicken damit man Montag etwas zur Hand hat um argumentieren zu können?

Seit wann geht es dir um eine bessere Behandlung? Du wolltest doch nur wissen, wie dein Freund am besten aus der Nummer rauskommt und ob der Arzt verklagt werden kann.

Hallo

Aus reiner Neugier : wie kam sie denn an das Insulin ran ?

Wurde ein insulinpflichtiger Diabetes diagnostiziert ?

Und wenn ja wie erklärte sie die hohen Mengen an insulinverbrauch

Wo hat sie sich gespritzt ?

Hat sie Spritzenabszesse ?

Ich bin nur neugierig

LG

Gute Frage, so ein hoher Insulinverbrauch fällt ja eigentlich auf... zwischendurch denke ich immer wieder "doch nur ein Fake" - die Hoffnung stirbt zuletzt.

>>>zwischendurch denke ich immer wieder "doch nur ein Fake"<<<

Passte ja auch Vieles nicht zusammen, die Erklärung, warum die Mutter in eine über mehr 200 Km entfernte Klinik musste, ist mehr als dünn.

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reignofpain, geht die phantasie wieder mit dir durch?

Findest du so etwas witzig?
Zwischen "das ist die Frau selbst Schuld" ist ein großer Unterschied zwischen deinem drecks gehässigen "Das geschieht der doch Recht"
Ich finde es nicht gut das sie stirbt und hoffe sie überlebt es, daher hatte ich auch nur Fragen ob es noch Chancen gibt ob sie heil rauskommt

hast du getrunken oder was soll deine sinnfreie antwort auf meine frage?

Ein Mensch, der nicht an Diabetes leidet, würde eine Insulininjektion (gerade in sehr hohen Dosen) gar nicht überleben...an diesem Punkt hinkt deine Geschichte also schon mal. Weiters schreibst du, dass die Frau sich nach der Insulininjektion etwas "zum Senken" spritzt...was soll das denn bitte sein, und welcher Arzt verschreibt es ihr?

#klatsch

Natürlich verschreibt es ein betreffender Arzt, sei es Hausarzt oder Diabetologe??

Meine Schwiegermutter bekommt auch 2 verschreiben, Rapid und Lantus soweit ich weiss.

Eben ZUM Senken.

Zum ERHÖHEN würde Essen vermutlich ja ausreichen;-)

Nee, was Nick meinte, ist mir auch aufgefallen... es wird beschrieben, dass sie sich Insulin spritzt UND DANN etwas zum Senken... zum Senken des Insulinspiegels? #kratz Das machte tatsächlich keinen Sinn, so wie es geschildert wurde. Und ja, natürlich verschreibt ein Arzt Insulin, das wissen wir auch, aber eigentlich ja nur Diabetikern... da die Frau ihren Diabetes ja nur erfunden hat (laut TE) ist es fraglich, wieso sie Insulin verschrieben bekommt. Ein gesunder Mensch schafft ja wie gesagt keinen 500er BZ, dementsprechend muss sie schon Diabetes gehabt haben... die Folgeerkrankungen und -behandlungen sprechen ja dafür. Nur Fakt ist, der erste Beitrag war völlig sinnfrei und die Frage von Nick ist berechtigt.
Und dass deine Schwiegermutter zwei Insuline hat, ist auch nicht ungewöhnlich, eins ist für den Langzeithaushalt und das andere für die jeweiligen Mahlzeiten; oft gewählte Therapieform bei insulinpflichtigen Diabetikern. Fraglich ist aber nach wie vor, wie die Patientin jahrelang so einen immens hohen Insulinkonsum rechtfertigen konnte. Aber gut, wir wissen ja nicht, was da alles gelaufen ist. Die ganze Geschichte ist und bleibt undurchsichtig.