Die Ehe läuft nicht gut, bei Scheidung kommen die Kinder zum Vater, wie sieht das bei Elterngeld aus

    • (1) 06.11.13 - 19:16
      zufertig

      Hallo,

      Derzeit läuft unsere Ehe so ziemlich beschissen habe schon an einer Scheidung überlegt. Allerdings ist es so das wir 3 Kinder haben darunter ist auch noch ein Baby wo ich das Elterngeld beziehe.

      Aus meiner derzeitigen Situation würde ich aber froh wenn alle 3 Kinder beim Vater groß werden.
      Wie ist das den beim Elterngeld kann es einfach zum Vater umschreiben? Es wäre nur der mindestbetrag + Geschwister bonus.

      Derzeit besitzen wir auch ein Gemejnschaftskonto kann man dieses auch weiterführen trotz Scheidung?

      Ich hab ihn auch schon gesagt das ich jeden Tag sogut es geht da bin um ihm bei die Kinder zu unterstützen.

      • (2) 06.11.13 - 19:26

        Natürlich kann das Elterngeld nach Antrag auf den Mann umgeschrieben werden.

        Aber wozu bei Scheidung noch ein Gemeinschaftskonto, also ich als Mann würde das nicht mehr wollen.

        Scheidung - getrennte Konten - da kann man sich noch so gut verstehen....

        *meine Meinung

        Nun ich kenne mich da jetzt zwar rechtlich nicht so aus, aber ich würde mal behaupten das du ja durchaus arbeiten und Geld verdienen kannst wenn du deine Kinder beim Vater lässt-fänd ich jedenfalls logisch!

        Ehrlich gesagt, ich werde aus deinem Post nicht schlau. Geht es dir selber nicht gut oder läuft die Ehe nicht gut? Mir klingst eher du nach einer depressiven Phase oder sowas in der Richtung. Ihr habt 3 Kinder, darunter ein Baby und du möchtest, dass sie beim Vater aufwachsen, obwohl du offenbar momentan daheim bist und der Vater arbeitet. Wie soll das dann gehen??? Und du möchtest dann jeden Tag vorbei kommen, um dich mit um die Kinder zu kümmern, will heißen, dein Mann hat das Sorgerecht, du machst Kindermädchen? Und wieso das gemeinsame Konto?

        Jetzt sei mir nicht böse, aber wenn ich mir vorstellen kann, noch täglich bei meinem Mann vorbeizuschauen - und wenns "nur" ist, um mich um die Kinder zu kümmern - und noch dazu, weiter ein gemeinsames Konto zu führen, meinst du dann wirklich, dass eine SCHEIDUNG angebracht ist? Da mir standesamtliche Trauung nichts bedeutet hat, weiß ichs nicht so genau, kirchlich werdet ihr ja scheinbar nicht verheiratet sein, aber verspricht man sich nicht auch auf dem Standesamt, beisammen zu bleiben??? Und das willst du so mir nichts, dir nichts wegschmeißen??? Ehe bedeutet doch nicht, dass man zu jeder Zeit verliebt ist wie am ersten Tag, und bei drei kleinen Kindern ists halt auch stressig. Mal ehrlich, nur weils mal "nicht so gut läuft" gleich scheiden lassen? Aber dann doch keinen echten Schlussstrich ziehen??? Versteh ich nicht.

        Darüber hinaus sei mir schon noch ein Gedanke erlaubt: Wie kann man es als Mutter übers Herz bringen, sein Kind - noch dazu im Babyalter - beim Vater zu lassen???? Das reißt mir das Herz raus, wenn ichs nur höre. Wie gesagt, es sei denn du hättest eine ernsthafte psychische oder körperliche Erkrankung. Aber grad dann würd ich alles dran setzen, bei meinem Mann zu bleiben um bei den Kindern zu sein - vor allem da es ja offenbar nicht so ist, dass ihr euch nicht mehr sehen wollt. Das klingt doch alles sehr nach "jetzt probieren wir halt mal was anderes".

        Ich würd euch raten: Konzentriert euch im Moment gar nicht so auf eine Ehe. Man kann doch auch mit jemand in ner WG zusammenleben, warum dann nicht mit einem Ehepartner. Dann könnt ihr weiter ein Konto haben, eure Kinder aufteilen, wie es euch passt und nicht wie es ein Gericht entscheidet, usw. Vielleicht gewinnt eure Ehe über eine gewisse Zeit wieder an Qualität, so ganz nebenbei. Aber einfach so mal geschwind trennen? Nö, versteh ich nicht!

        • Manchmal geht es Kindern beim Vater besser und manche Mütter denken vielleicht auch genauso,daß der Vater das besser macht als sie selbst und entscheiden zum Wohl der Kinder... und manchmal ist es besser sich um der Kinder Willen im Guten zu trennen als zwanghaft zusammen zu bleiben und es eskaliert später, die Kinder sehen dann nähmlich einen Elternteil oftmals nicht mehr.

      Der Elterngeldbezug endet mit der Elternzeit. Die wiederum endet mit einer Trennung, da Du dann ja den Kindern und evtl. auch dem Mann gegenüber unterhaltspflichtig wirst und arbeiten gehen musst.

      Da ich das jedoch nicht 100% sicher sagen kann, weil Du eventuell wichtige Details nicht erwähnt hast und ich außerdem den Eindruck habe, dass Du das etwas sehr überstürzt und noch weitere Probleme hast, rate ich Dir, einen Anwalt oder eine Beratungsstelle hinzu zu ziehen.

    • Hallo*

      kann es sein, dass du mal zuhause raus musst?
      An deiner Stelle würde ich mal eine Mutter-Kind-Kur beantragen (oder Vater-Kind-Kur) http://www.kur.org/start.html

      Zur Ruhe kommen und neue Kraft schöpfen, könnte dir vielleicht helfen deine Ehe zu retten oder eine vernünftige Lösung für eine Scheidung zu finden.

      Hat dein Mann eine feste Arbeit? Dann wird es ihm bestimmt schwer fallen, plötzlich nur noch Teilzeit zu arbeiten oder als Hausmann zu fungieren.

      Dann erkundige dich lieber nach einen gutem Kindermädchen, die deine Kinder versorgen kann.

      Alles Gute

      • Die meißten alleinerziehenden Väter sind weiterhin in Vollzeit berufstätig, jedenfalls prozentual mehr im Gegensatz zu alleinerziehenden Müttern...das wird, denke ich, kein Problem sein.

        • Mag sein, aber wenn ich 2 Jahre alt wäre und ich hätte den ganzen Tag meine Mutter um mich und würde dann von heute auf morgen keine Mutter mehr im Haus haben und mein Vater erst am späten Abend nach Feierabend kurz sehen.......................
          also dann würde es vielleicht doch kurzfristig zum Problem für das zweijährige Kind werden, oder meinst du nicht?

          Die Mutter oder den Vater, der neben drei kleinen Kindern Vollzeit arbeiten geht und den den Haushalt alleine schmeißt OHNE Hilfe und dabei kein Burn-Out erleidet- die oder den möchte ich kennen lernen.....

          • Soll ich Dich einer Kollegin von mir vorstellen?

            Alleinerziehend, 3 Kinder, eins davon schwerbehindert .... o.k. sie arbeitet nicht ganz voll, aber immerhin 32 h/Woche. Sie ist eine sehr ausgeglichene, fröhliche Frau, die ihre Kinder über alles liebt und das alles ganz ausgezeichnet hinbekommt.

            (Gerade da sie das schwerbehinderte Kind hat, hat diese Kollegin meinen größten Respekt und meine Bewunderung, ich weiß, dass das nicht jede Frau hinbekommen würde.)

            (11) 07.11.13 - 21:56

            Würde ich dir gerne vorstellen,geht aber nicht mehr...mein Vater war alleinerziehend...Vollzeit als Bauingenieur gearbeitet,dann mit 58 in Rente gegangen, Haus,Garten, Kind alleine gewuppt...

            Meine Mutter,die zu hause war und später Teilzeit gearbeitet hat,hats weder fertiggebracht mich in den KiGa zu bringen,noch mit mir zu Ärzten. Als sie noch da war und ich grad geboren wurde,hat sich die erste Zeit meine 14 Jahre ältere Schwester um mich gekümmert. Später, kurz vor Scheidung ist mein Vater mit mir vorrübergehend in den Schuppen gezogen,den er ein wenig wohnlich gemacht hatte,meine Mutter war im Haus!!!

            Sie ist dann irgendwann ausgezogen,weil das Gericht meinen Vater das Haus und das Sorgerecht zusprach.

            Er hat mich vor der Arbeit zum KiGa gebracht,musste um 6 Uhr auf Arbeit sein,damals mit Fahrrad,also war ich um halb 6 am KiGa und musste warten bis die Erzieherinnen gegen 6 Uhr auftauchten,meine Mutter hätte mich zu dem Zeitpunkt locker hinbringen können.
            Nach der Arbeit hat er mich dann abgeholt,ich war eigentlich immer die Letzte die geholt wurde. Arzttermine,egal welcher Art,hat er mit mir wahrgenommen,meine Mutter ein einziges Mal.
            BurnOut gabs damals noch nicht...
            Und nein, ich fand es nicht komisch meine Mutter nicht mehr zu sehen, ich hab keinerlei Erinnerungen wie es alleine mit ihr zu hause war und das war ich mit ihr ja bis ich 3 Jahre alt war. Mein Halbbruder blieb übrigens auch bei uns, den wollte sie nicht mehr mitnehmen,als sie auszog, meine Halbschwester wäre auch gerne bei uns geblieben, aber mein Vater konnte da nix machen,weil sie nicht seine Tochter war. Mein anderer Halbbruder wäre sicher auch gerne zu uns gezogen, aber den hatte sie,als er 3 war, in ein Heim abgeschoben. Mein Vater besuchte ihn regelmäßig,konnte aber nix tun,weil er nicht sein Sohn war.

            http://www.vaeter-zeit.de/allein-mit-papa/01.php

    (12) 06.11.13 - 20:07

    Ich muss vielleicht noch etwas anderes erwähnen dadurch das ich mal Mist gebaut habe und Nachbarn es falsch aufgefasst haben bzw. Gesehen haben, haben wir auch das Jugendamt am Hals.( ich hab eine Ohrfeige verpasst, ja ich weiß ich hab da sehr überreagiert hinzu kam auch noch das unsere Wohnung dreckig war nicht zugemüllt oder so eben nur nicht so sauber wie die es gern hätten, hab schon schlimmere Wohnungen gesehen ). Das ganze war vor einen halben Jahr. Seit der geburt lebe ich nun im mutterkindheim mit dem Baby die beiden anderen Kinder sind beim Vater.

    mir gefällt es hier aber nicht ich fühl mich einfach nicht wohl hier. Ich hab mittlerweile eine Anwältin eingeschaltet die sich auch um alles kümmern will. Da es keinen richterlichen Beschluss gibt kann man mich hier nicht einfach festhalten. aber die lassen mich nicht gehen, seit der geburt bin ich hier und seitdem hab ich auch nicht mehr zu hause übernachtet.

    Daher sehe ich nur 3 Möglichkeiten hier raus zukommen.
    1. Das Jugendamt geht auf eine außergerichtlichen einigung ein, da ich hier keine Hilfe bekomme wie ich es mir vorgestellt habe und auf bessere hilfe.
    Meine beiden anderen Kinder gehen in einer familientherapeutische kita , wo wir eltern 2 mal die Woche anwesend sind dort bekommen wir Hilfe bei der Entwicklung usw.

    2. Falls die es ablehnt werde ich dies übers Gericht versuchen, falls dies auch scheitert.

    Bleibt nur 3. Die scheidung und das Baby bei mein Mann lassen den hier im Heim gehe ich kaputt...

    klar lieben wir uns aber diese trennung ist für uns nicht einfach und es macht einfach alles kaputt. Daher hoffe ich immernoch auf punkt 1 oder 2

    • Da könnt ich kotzen,sorry. Versiffte Wohnung, Gewalt gegen Kinder und dann noch rumheulen das dir keiner hilft. Es ist nicht verwerflich wenn man mal ein paar Tage die Hütte nicht wischt, aber wenn solche Massnahmen unternommen werden rechne ich damit, das da noch mehr im argen liegt, und deine Rechtschreibung spricht auch Bände!

      • Ich schreib mit handy vielleicht daher.

        Versifft war die Wohnung keines weg. Die fanden es nur etwas unordentlich.

        Ich weiß ne zeitlang war ich ziemlich überfordert zumindest dachte ich. Doch als ich einer psychologin erzählte das ich eine schlaf-wach-rhytmus störung hatte wurde einfach nur festgestellt das ich übermüdet bin. Zumal das ganze 1 jahr dauerte
        Ich konnte abends zu Bett gehen wann ich wollte ich war stehts um 2 uhr wach und bin erst um 4 uhr wieder eingeschlafen. Da ich aber um 6 wieder aufstehen musste war ich jeden tag ziemlich müde und fertig.
        Doch durch das mutterkindheim habe ich gelernt wieder durch zuschlafen und mir geht es auch wieder besser und erholter.

        Was hat denn ihre Rechtschreibung damit zu tun?

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