Wenn Männer nicht weinen dürfen...

weil weinen eine unverzeihliche Schwäche zeigt, dann sind Frauen schwach, weil weinen typisch weiblich ist. Und Schwäche ist nichts, was in userer Gesellschaft einen Menschen aufwertet. Im Gegenteil.

Liebe Frauen,

bitte beschwert euch nicht mehr, wenn eure Männer fremdgehen, sich nicht um die Kinder kümmern, ihre ganze Freizeit beim Fussball verbrigen, zu viel Bier trinken und ständig Sex wollen und zwar ohne Vorspiel.

Das sind alles männliche Attribute, sie zeigen körperliche Stärke im Wettkammpf mit anderen Männern, emotionale Unabhängigkeit und das ur-männliche Bestreben, die eigenen Gene so breit wie möglich zu verstreuen.

Freut euch, so einen wolltet ihr doch immer haben, das ist der über-männliche Mann.

Aber eigentlich ist es es ja auch egal, denn ihr seht ja selbst ein, dass ihr minderwertig seid. Kinder bekommen und dem Mann den Rücken stärken, das ist euere Aufgabe. Und bitte bleibt dabei.

Denn wenn ihr mal mit der Faust auf den Tisch hauen würdet, Entscheidungen treffen und euch und eure Meinung in der Vordergrund stellen würden - dann seid ihr keine richtigen Frauen mehr und das wäre doch wirklich schade, denn Männer wollen solche femininen Frauen und wir wolles es ihnen ja Recht machen, oder?

Überlasst das Denken und Entscheiden den Männern und guckt euch mit euren Freundinnen ein paar Schnulzen an. Taschentücher nicht vergessen!

hmm... Schade.

In dem anderen Thread fand ich Deine Antwort richtig intelligent und clever.

Das hier macht leider gerade alles wieder zunichte.

Zur Gleichberechtigung gehört auch, dass man akzeptiert, wenn sich Geschlechtsgenossinnen in ein anderes Rollenbild fügen.
Denn die Toleranz, die einem bei Männern mit Tränen im Gesicht gut zu Gesicht steht sollte nicht halt machen, vor Frauen die eine vermeintliche Shcwäche zeigen...

Von daher bin ich der Meinung, dass Du Dir mit der Eröffnung dieses Threads nicht wirklich einen Gefallen getan hast. :-(

Hallo,

intelligent und clever kommt später. Leider werden längere Beiträge, von den meisten nicht vollständig gelesen und es kommt ein Erklärungswirrwarr zustande.

http://www.urbia.de/forum/16-partnerschaft/4323111-neuer-freund-weint-staendig/27876734

<<Zur Gleichberechtigung gehört auch, dass man akzeptiert, wenn sich Geschlechtsgenossinnen in ein anderes Rollenbild fügen.>>

Genau das ist der Punkt, an dem wir stehen. Wenn Frauen und Männer sich ihrem klassischen Rollenbild entsprechend verhalten, wird das problemlos akzeptiert.

Die Akzeptanz der Gesellschaft hört aber auf, wenn sich Frauen oder Männer sich einem anderen oder sogar gegengeschlechtlichen Rollenbild entsprechend Verhalten.

Ein Mann, der sich wie eine Frau benimmt oder eine Frau, die sich wie ein Mann benimmt - das ist kein akzeptiertes Verhalten und wertet die entsprechende Person dementsprechend ab.

Der Punkt ist: Frauen können nicht einfordern, die gleichen Möglichkeiten wie Männer zu haben, wenn sie den Männern nicht zugestehen, gesellschaftlich weibliche Verhaltensmuster zu zeigen.

Und auch i nder Männerwelt muss ein Umdenken stattfinden, wie soll man als Mann für die Emanzipation der Frau zu gewinnen sein, wenn man befürchten muss, dass die einzige Rolle, in der man selbst gesellschaftlich akzeptiert ist, dann komplett wegfällt?

Bei solchen Posts erwarte ich keine Zustimmung, ich schreibe extra so, dass die Menschen das Gefühl haben, kritisieren zu müssen, damit sie anfangen nachzudenken.

Gerne lasse ich mich im Anschluss auf Gespräche ein, die das Thema auf einer sachlichen Ebene vertiefen und analysieren.

Dieser post ist vergleichbar mit dem Bild einer Raucherlunge auf Zigarettenpackungen - er generiert Aufmerksamkeit.

Erst wenn man die hat, kann man anfangen mit Fakten und These zu argumentieren.

Ein guter Ansatz!

Mein Freund ist auch sensibel und lehnt körperliche Gewalt ab, ich liebe ihn so wie er ist und weil er so ist. Mein Freund - mein Ein und Alles.

Und ich stehe dazu #verliebt

ich bin 47 und somit vermutlich älter und vor allem reifer als du.
ich kenne nicht einen einzigen mann der das möchte was du da schreibst und auch nicht deine angeblichen ansichten teilt.

ich glaube du willst sowieso nur provozieren und wenn nicht...oh man(n)...wie peinlich von dir #winke

Das ist auch so ein Thema; ein Mensch hat nicht automatisch Recht, nur weil er oder sie ein paar Jährchen mehr auf dem Buckel hat.

<<ich kenne nicht einen einzigen mann der das möchte was du da schreibst und auch nicht deine angeblichen ansichten teilt.>>

Natürlich ist der von mir beschriebene männliche Mann eine Verallgemeinerung - ein Klischeebild, in dem die Thematik komprimiert dargestellt wird.

Genau diese beschriebene Attribute sind aber die, die auch hier im Forum an Männern sehr häufig kritisiert werden - und gerade in typisch männlich / typisch weiblich Diskussionen, in denen zu gerne das Verhalten unserer steinzeitlichen Vofahren zur Erklärung hinzugezogen werden, direkt auf ebendieses Verhalten bezogen erklärt werden.

Um meinen Post richtig zu verstehen, muss man ihn abstrahieren und eine mental transferieren.

Aber es kann anscheinen hier anscheinend nicht platt genug sein.

Und nein, ich möchte nicht nur provozieren.

Für mich ist die Emanzipation ein wichtiges Thema.

na, dann mache ich es doch mal richtig platt....ich kenne dieses gelaber bzw. die diskussionen über emanzipation ohne ende und nehme gerne daran teil, nur nicht auf diese art wie du sie betreibst, das ist mir zu affig hinterfragend und das liegt nicht an deinen kleinen süßen fremdwörtern ;-)
ich mag es generell nicht wenn menschen sich so geben, denen fehlt etwas wesentliches...hmm...was war das nur......?plattheit?...grins...neiiiin #schein ...die kompatibilität zwischen hirn und herz ohne passive aggressivität #kuss

aber wem interessierst ;-) #winke

ich habe dir gestern schon geschrieben, dass es nicht nur schwarz und weiß gibt. Das hast du aber wohl nicht verstanden. #augen

Hallo,

es geht nicht darum, was es für mich gibt.

Es geht mir darum, Extrembeispiele zu bringen, sodass erst einmal alle Optionen richtig identifiziert werden können.

Du hast völlig Recht, es gibt nicht nur schwarz und weiß - Mir geht es darum, dass Grautöne, Neonfarben und Farbwechsel akzeptiert werden müssen, um am Bild zu bleiben.

(Das ist eine Metahpher)

Also was wünscht du dir genau? Um es mal überspitzt auszudrücken? Völlige Gleichheit?

Wenn man zwei menschen nebeneinanderstellen würde, einen Mann und eine Frau, sollen sie völlig gleich sein? Vom Aussehen, von den Fähigkeiten, vom Verhalten? Also eine androgyne Rasse?

So dass man garnicht mehr erkennt ob ich einen Mann oder eine Frau vor mir habe? Weder vom Aussehen noch vom Verhalten?

Ich finde es erschreckend. Nenn mich konservativ, aber ich möchte nicht androgyn sein. Ich finde es gut, dass es Unterscheide gibt, die Natur wollte zwei Geschlechter, sonst hätte sie alle geschlechterlos gemacht, wie es auch einige Lebewesen auf der Welt gibt. Das ist sooo langweilig.

Ich für mich bin gerne Frau, ich möchte nicht alles machen und können was ein Mann macht. Klar, ich kenne auch Frauen die Männerberufe haben, aber die sind sowas von weiblich, das sind keine "Mannweiber".
Klar soll jeder die Möglichkeit haben zu leben wie er möchte, aber warum verteufelst du die Frauen, die z.B sehr weiblich sind, vom Aussehen und vom Verhalten? Was ist so schlimm daran typisch Frau zu sein, weiblicher Körper, weibliches Aussehen, Verhalten?

Wenn das eine Frau für sich entscheidet ist es doch auch toll, oder sprichst du ihr das Recht ab? Muss sie dann akzeptieren als Püppchen behandelt zu werden und als Heimchen am Herd zu enden? Warum? Warum muss sie dann akzeptieren, dass ihr Mann sie betrügt? Nur weil sie einfach weiblich ist und sich wohl fühlt?

Genauso wie Frauen die in Männerdomänen vordringen wollen akzeptiert werden wollen, müssen sie auch Frauen akzeptieren, die das nicht wollen.

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Thema verfehlt. Schade drum.

Ich habe das Thema eröffnet, wie kann ich es verfehlt haben?

Aufgrund Deines schwarzen nicks, den Du in einem anderen Thread schon verwendet hast, meinte ich, Du beziehst Dich auf den Post. Ok, falsch gedacht.

Mir geht's um Deine schwarz-weiß Argumentation.
Mir ist schon klar, dass Du damit provozieren willst.

Worauf willst Du hinaus?

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Hallo,

warum in schwarz?

Hast nicht mal die Eier in der Hose mit ordentlichem Nick zu schreiben und deine Meinung zu vertreten.

Armes Würstchen - ehrlich!

Nici

Hallo Nici,

es geht um ein Thema, das vielen Angst macht, einige völlig verneinen und ein paar Menschen einfach noch nie bedacht haben.

Normalerweise schreibe ich hier im Forum als Elternteil, wenn überhaupt.

Nun, mit dem Schwarznick schreibe ich in zu einem Thema, dass mir als Mitglied dieser Gesellschaft wichtig ist.

Glaub mir, als Person in realen Leben vereine ich beides in einer Person und das auch sehr offensichtlich.

- Ich muss aber ehrlich zugeben, dass ich keine Lust habe bei jeder Frage als Elternteil hier Anfeindungen zu erfahren.

Warum versteckst Du dich denn? #gruebel

Wenn heulen typisch weiblich ist, dann bin ich männlicher als eine meine bisherigen Partner#nanana
An passender Stelle darf wohl jeder weinen!

Dennoch würde mich das, was in dem Threat unten beschrieben wird nerven.
Mich würde es auch nerven, wenn eine Freundin ständig rumheulen würde, wegen jeder Kleinigkeit oder wegen jedem duseligen Film. Das kenne ich aber auch nicht. Als Teenie hab ich durchaus auch 2x beim Film schauen geheult und kam mir damit schon bescheuert genug vor, als der der große Bruder meiner Freundin mich schon ganz besorgt anschaute "Was ist passiert?"
"Nix...wir haben fern gesehen."#rofl

Vielleicht fehlt es mir auch einfach an Empathie.

Ich weiß nur, von meinen 4 Söhnen, weint einer irgendwie mehr als die 3 anderen zusammen und bringt mich damit tierisch auf die Palme, weil die Gründe für mich einfach kaum erkennbar sind.
Ich hoffe er ändert sich noch, sonst wird er sicher irgendwann auch mal Opfer irgendwelcher Hänseleien.

Frauen die nicht heulen, verunsichern aber genau so gut.
Ich erinner mich an die Situation, als ich unser Wunschkind verloren hab.
Ich hab es meinem Mann erzählt, als ob ich ihm grade erzählen würde "Da sitzt ein Vogel auf dem Baum", ohne große Gefühlsregung, nur mit dem Gedanken - Ist halt so und nicht zu ändern!
Ohne Tränen und auch ohne spätere Heulattacke.

Er kam mit meiner Reaktion erstmal überhaupt nicht zurecht und war der, der die Tränen in den Augen hatte!
Ich hatte es mehrfach erlebt und sah es nur noch sachlich.

Ich hab aber auch als Kind schon häufig den Satz abbekommen "Du heulst ja garnicht" in Situationen wo man das eigentlich von einem Mädchen erwartet hätte.

Gut geschrieben und leider an vielen Stellen auch die Wahrheit.

Emanzipiertes Wunschdenken und die Realität sind vielerorts noch meilenweit voneinander entfernt.

So ein Schwachsinn...

Zu viel Bier trinken, sich nicht um die Kinder kümmern und die meiste Freiheit auf dem Fussballfeld verbringen solle typisch männlich Attribute sein???

Ne, also, das sehe ich ganz, ganz anders...

Saufen ist nicht männlich. Kinder brauchen Väter. Und Typen, die wie in ihrer Jugend den größten Teil ihrer Freizeit trotz Familie beim Sport o.ä. verbringen sind einfach unreif...

Ich glaube, du hast hier das Thema um Lichtjahre verfehlt...

Ich bitte dich, es geht hier um ein abstrahiertes, überspitzes Bild und die Frage dananch, was traditionelle Rollenklischees für einen Einfluss auf die Gesellschaft haben.

Es geht darum, zu hinterfragen, was heutzutage eigentlich männlich ist und ob die Gewichtung von typisch männlichen und typische weiblichen Attributen überhaupt noch zeitgemäß ist.

Trotzdem finde ich es zum Teil wichtig, was du geschrieben hast.

Für dich darf also auch ein "richtiger" Mann emotional verbunden sein.

In der Gesellschaft sind typisch männliche Attribute aber, und das kannst du beispielhaft in der unteren Diskussion nachlesen, emotionale Unabhängigkeit, körperliche Stärke, Dominanz, Rationalität usw.

Und viele Frauen sprechen sich ausdrücklich dafür aus, dass sie einen solchen Mann wollen. Einen richtigen, männlichen Mann.

Gleichzeitig soll es aber ein liebevoller, empathiefähiger Vater und Ehemann sein, bitteschön.

Und hier drehen wir uns im Kreis;

Ein liebevoller Vater und Partner ist nicht emotional unabhängig, er entscheidet nicht ausschließlich aufgrund seines Verstandes, für ihn steht die emotionale Stärke über der körperlichen Stärke usw.

Oder nicht?

Und genau darum geht es, entweder wir brechen die Rollenklischee so auf, dass ein Mann nicht als minderwertiger Mann gilt, wenn er 'typisch' weibliche Attribute zeigt und nehmen damit in Kauf (und jetzt gehe ich zur Veranschauclichung auf das Beispiel konkret ein) dass er auch mal weint.
Oder wir sprechen uns dafür aus, dass Männer in ihrem Traditionellen Rollen bleiben und nehmen damit auch die Attribute in Kauf, die für uns nachteilig sind.

Die Frage ist, wohin es mit den Männern in unserer Gesellschaft gehen soll.

Ich möchte, dass eine Frau frei entscheiden kann, wie Sie sich verhält, in der Utopie gänzlich ohne gesellschaftliche Einschränkungen. Das fordert aber auch, dass ein Mann u.a. emotional sein darf - und dafür müssen die gängigen Rollenbilder überdacht werden, denn das ist in der Emazipation bisher auf der Strecke geblieben.

Es wurde immer nur dafür gekämpft, dass das Frauenbild sich verändern darf, dabei wurde außer acht gelassen, dass auch ein verändertes Männerbild notwenig ist, um eine funktionierende, kompatible Gesellschaft zu erhalten, in der die Freiheit des Individuums über dem Einfluss traditioneller Rollenklischees steht.

Ich weiß nicht, was "andere Frauen" wollen, aber für mich kommt ein Mann, der säuft, vor der Familie flüchtet, ungebildet und primitiv, gewalttätig und/oder respektlos ist und keine Gefühle hat, nicht in Frage.

Männlichkeit ist für mich nicht hart sein, kalt, emotionsbefreit, gewaltbereit, promiskuitiv, gleichgültig, laut...whatever das Klischee befriedigt (wo kommt das eigentlich her??)...Männer sind in vielen Dingen anders als Frauen, aber das, ist doch das Interessante und Schöne. Gerade diese Unterschiede können sich doch so wunderbar ergänzen...wenn man einen Blick dafür hat und dafür offen ist. Doch jede Frau definiert Männlichkeit anders...zum Glück...es gibt ja - und soll es nicht geben - nur einen einzigen Typ Mann...

Für mich gilt...Mann soll gerne emotional sein, empathisch, mal stark, mal schwach...mal brauche ich Schutz und Liebe und möchte getragen werden, mal gebe ich Schutz und Liebe und trage alles und Mann kann sich anlehnen...so soll es doch sein...oder?

Dohooooooooooooooooooof.

Schade, sollte witzig sein, oder?

Ist es aber nicht.

Der andere Beitrag, auf welchen Bezug genommen wurde, jedoch schon.

Witzig? - Nein

Eher verzweifelt, selbstverständlich überspitzt dramatisiert und weitesgehend sarkastisch.

Ich habe in vielen, vielen Antworten nun geschrieben, worum es mir geht. Wenn du magst lies nach, ich freue mich über deine Meinung zum Stand der Emamzipation und dem Stellenwert traditioneller Geschlechterrollen.

Nach durchlesen deiner Antworten muss ich dir doch Recht geben.....wenn auch etwas sehr over the top thematisiert.

Ich meld mich hierzu aber später nochmal ausführlich.

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Ah...JETZT versteh ich...meine Ex-Frau ist'n Mann und ich bin 'ne Frau...alles klar...#klatsch

Besten Dank für die Aufklärung. Jeder wie er mag.

<<Jeder wie er mag. >>

Genau das ist der Punkt.

Möchte aber korrigieren

"Meine Ex-Frau verhält sich nach traditionell männlichen Verhaltensmustern und ich nach traditionell weiblichen Verhaltensmustern."

... und sie ist trotzdem noch eine Frau und die bist trotzdem noch ein Mann und ihr seid beide auch keine schlechteren oder gesellschaftlich minderwertigen Personen als andere Frauen und Männer.

Wow, ich glaube ich bin der perfekte Mann #ole

Wochentags bin ich zu 90% die "Mama" mit 2 Kindern. Bei King Kong (70er Version) hab ich echt geweint,als der dämliche Affe vom Hochhaus geschossen wurde.
Je nach Spieltag mutiere ich dann zum saufenden, fluchendenund Fertigpizza fressenden Urtier.
Beim Sex lese ich meiner Frau jeden Wunsch von den "Lippen" ab und zwischendurch bin ich auch noch Zuhörer, Diskutierer und psychologischer Berater für Freunde.
Und zu guter Letzt, wenn mir oder meinen Liebsten wer ans Leder will, sollte er/sie/es tunlichst die Füsse in die Hand nehmen.

Gruss und Prost :-p

Hallo,

unter allgemein gesellschaftlichen Vorstellungen bist du damit für die Meisten leider zu 90% ein weibisches Weichei mit großen Männlichkeitsdefiziten, das sich unter dem Pantoffel seiner Frau verstekct und damit ein minderwertiges Mitglied der Gesellschaft.
Sorry.

Und genau das Gegenteil möchte ich erreichen.

Grüße

Richtig, und dazu ist mir bewusst, dass das alles Idioten sind. Warum?
Eigentlich bin damit der perfekte Macho, schicke die Frau arbeiten, mache mir nen
lauen Lenz mit meinen Kindern, kann den ganzen Tag machen, wozu ich lust hab und
wenn die Kinder schlafen, habe ich auch noch Zeit für ein paar Pornos ;-)

Grundsätzlich ist das ganze natürlich ein interessantes Thema, wobei ich mir selbst
nicht ganz sicher bin, wo ich wirklich stehe. Eine gewisse Rollenverteilung lehne
ich nicht ab, aber als pragmatisch denkender Mensch ist diese für mich weniger
dem Geschlecht, als den Umständen geschuldet.
Trotzdem komme ich nicht ohne Stereotype aus, das Beispiel mit der Verteidigung
der liebsten habe ich schon genannt und auch erlebt. Da muss ein "echter Mann" (ja,
ich weiss) handeln können. Ich schaff es einfach nicht, einen Mann ernstzunehmen,
dessen Frau begrabscht wird und der dann lediglich sagt, dass sie schnell gehen sollten.

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Deine sogenannten männlichen Attribute kenne ich auch von Frauen #aerger
Ich würde sagen es kommt auf den Menschen an und nicht ob Männlein oder Weiblein. Und jeder sucht sich den für ihn/sie passenden Partner.

Das Aufbrechen eingefahrener Strukturen kann mitunter extrem schwierig sein. Und kostet eine Gesellschaft wie die unsere viel Mühe.

Ausserdem muss ja alles irgendwie ineinander greifen, damit eine wirkliche Emanzipation beider Geschlechterrollen funktioniert, das ist sehr kompliziert.
Wir sind dazu verleitet, immer schnell in Schubladen zu stecken, zu kategorisieren und zu ordnen, damit wir uns besser zurecht finden in der Menschheit.

Nun die Schubladen neu zu beschriften ist auch nicht leicht.

Aber ich wette, die Menschheit ist nicht dazu in der Lage, die Schubladen an sich endgültig abzuschaffen.

Einzelne Menschen für sich jedoch können sehr wohl ihre Schubladen geschlossen halten - wegen Überfüllung geschlossen, alle neuen Menschen müssen nun ohne auskommen.

Das wäre ein guter Anfang.

Nur, so lange ernst gemeint gesagt wird, "du verhältst dich wie eine Lusche, wenn du jetzt heulst", oder "Gott, die Frau benimmt sich so rüpelhaft wie ein Kerl", haben wir einen langen Weg vor uns.

L G

White, die sich amüsiert, dass sich so viele von dir haben provozieren lassen, ohne zu verstehen, was du eigentlich sagen willst. Nun hoffe ich nur noch, dass ich es verstanden habe...#schwitz Ansonsten überlasse ich das Denken den Pferden, die haben größere Köpfe.

#danke

<<Ausserdem muss ja alles irgendwie ineinander greifen, damit eine wirkliche Emanzipation beider Geschlechterrollen funktioniert, das ist sehr kompliziert.>>

Genau das ist der Punkt und ich hoffe, das kompliziert nicht unmöglich heißt!

Wenn Frauen und Männer die Zahnräder sind, die die Gesellschaft bewegen, dann kann man nicht das eine verändern, ohne das andere anzugleichen und nur wenn beide sich verändern kann eine Verbesserung zustande kommen. Wenn nur eines verändert wird und diese Veränderung eigentlich eine Verbesserung ist, kommt es zum Stillstand.

Und genau an dem Punkt sehe ich die Emamzipation aktuell.

Schön, dass du mich verstanden hast, ich danke dir!

Ich kann für mich persönlich einen Teil der Emanzipation erleben. Gleichzeitig stosse ich aber an gesellschaftliche Grenzen. Und ich sehe mich allein als nicht stark genug an, um die Gesellschaft in Bewegung zu bringen.
Aber du hast Recht, momentan ist es eher ein "nicht vor und nicht zurück".

Mal schauen, wie lange das anhält. Und ob das ein oder andere Rad bricht unter dem Druck, der da entsteht.

#gruebel
Wie schön, dass ich dich verstanden habe!

kann es in einer so individualisierten Welt wirklich noch so stakre Bilder geben bzw. den wunsch nach EINEM klaren Rollenbild?

Ich habe nicht das gefühl, daß genau dies passiert (auch wenn man bei urbia manchmal den anschein haben könnte:)

Ich höre das knirschen und knacken der aufbrechenden rollenbilder an allen ecken und enden.

wardie emanzipationsbewegung der frauen i nden 60er und 70 er jahre noch davon geprägt ein neues, klares gegenbild zu entwerfen und die männerbewegung in den 80er jahren, den softi als gegenmodell zu etablieren, so würde ich heute eher eine ausdifferenezierung von rollenbildern erkennen wollen.

selsbtverständlich gibt es auch heute noch viele überdauernde rollenbilder, die wir in uns tragen und nach deren schabolne wir menschen, die uns begenen einsortieren, aber ich glaube, daß wir nicht mehr auf der suche nach dem EINEN bild sind, das wir von frauen oder männern haben.

das macht es ja gerade so schwer.
müßten wir frauen einfach nur alice schwarzer nacheiefern und männer nur in "mänenrgruppen" ihre "weiche seite" erkunden, dann wäre das ja recht einfach.

wir wollen uns aber gar nicht mehr in schubalden wiederfinden, wir wollen als individuuen gesehen werden.
jedes klichee, das du hier bringst um uns den spiegel vorzuhalten, wie stark wir trotz dieses wunsches andere noch immer durch die alten brillen sehen bringt uns daher in verlegenheit ;-)

Hallo,

interessante Sichtweise.

Ich denke, dass sich gerade in einem möglichweise individualisierten Weltbild der Wunsch nach einem klaren Rollenbild ergibt - und das sicherste und einfachste ist dann die Flucht das traditionelle Rollenbild.

<<Ich höre das knirschen und knacken der aufbrechenden rollenbilder an allen ecken und enden.>>

Ich eigentlich nicht, zumindest denke ich, dass es mittlerweile deutlich seltener und zaghafter knirscht und knackt und an einigen Stellen auch wieder geklebt wird.

meine erfahrung bestätigt das nicht

hier gibt es zwar eingiereizthemen aber
"wie lange darf eine mutter zu hause bei den kinder bleiben und wie lange darf die pause aus dem berufsleben sein" ist sicher eines der heftigst umstrittenen.
auch weil es eben da sehr unterschiedliche welt- und rollenbilder gibt von "die mutter bis unbedingt 3- wahlweise 8 oder 18 jahre) komplett nur dem kind/ der familie zur verfügung stehen bis hin zu "die frau darf in keinem fall einen karriereknick hinnehmen, auf keinen fall länger als 8 wochen ihr selbstbestimmtes leben aufgaben gibt es doch jede schattierung, jede empfehlung, jede idee, jeden lebensweg, der hier präsentiert wird.

auch wenn man im ersten blick da eine polarisierung wahrnehmen kann, so erlebe ich gerade auch bei diesen diskussionen wie vielschichtig frauen sich damit auseinandersetzen und wie unterschiedlich die lösungen sind, die sich aus dieser situatio nergeben, die ja für viele frauen die erste ist, in der sie sehr stark mit den verschiedenen rollenbildern konfrotniert sind und die von ihnen ein "bekenntnis"fordert.

wenn ich aus der erziehungsperspektive schau und gerade die vorschulzeit sehe, so erlebe ich auch heir ähnliches. auf den ersten blick springt einen die rose prinzessin und der blaue pirat an- dann jedoch erlebe ich es gerade in bezug auf mädchen sehr viel augewichter als vor 30 oder gar 50 jahren.- mädchen wird vom elternhaus ebenso wie von erziehungsinstitutionen immer wieder die botschaft übermittelt, sie dürften jedes rollenbild ausprobieren.
bei jungs erlebe ich das nicht so stark.

ein mädchen im "bob der baumeister" outfit ist durchaus drin- ein jungs im rosa "tütü" noch sehr viel seltener.
"das dürfen nur mädchen" (schminken z.B.) höre und lese ich auch hier noch immer.
"das dürfen nur jungs" hingegen habe ich schon lange nirgends mehr wahrgenommen.

es knirscht deshalb zaghafter weil wir eben diese pendelbewegung ins gegenteil, wie sie jede befreiungsbewegung macht, hinter sich gelassen hat.
aber das heißt noch lange nicht, daß es im aufbrechen ohne knirschen und knacken passiert-
stelle hier mal zur diskussion, daß das genersiche maskulinum rollenbilderformend sein kann und daher überdacht werden sollte- ein aufschrei wird die folge sein- dennoch passiert ja genau dies an andere stelle (wie die lebenspraxis überall zeigt genauso wie z.B. die auszeichnung einer Frau wie Judith Butler und ihrer radikalen beleuchtung dieser rollenbilder)

aber natürlich sind das alles schleichende prozesse, die langsame veränderungen herbeiführen- die menschen tun sich einfach schwer mit veränderungen

Ich muss sagen....der Beitrag ist ...... ennuyant !

Vielleicht hast du ihn auch einfach nicht verstanden... Dein Wortschatz in der deutschen Sprache scheint nicht der größte zu sein, wenn du schon auf Alternativsprachen ausweichen musst.

Alternativsprachen? #rofl

Also wirklich ernst muss man Dich wirklich nicht nehmen !

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Ich verstehe deinen Post nicht so ganz. Liegt dir jetzt die Emanzipation der Frau oder des Mannes am Herzen? Und wieso kann sich eine Frau keinen starken Mann wünschen, der nicht gleich bei jeder Kleinigkeit losheult? Und wieso sind Männer, die dies nicht tuen gleich faule, Frauen unterdrückende Arschlöcher, die sich nicht um Haushalt und Familie kümmern?

Ich kenne viele selbstbewusste und erfolgreiche Frauen, die es geschafft haben sich selbst zu verwircklichen. Es liegt doch immer im Ermessen der Frau. Hey wir haben eine Bundeskanzlierin. Mir kann also keiner erzählen, dass es nicht geht. Also wo ist denn jetzt dein Anliegen? Dass Männer nicht weinen dürfen? Klar dürfen sie! Das muss aber nicht unbedingt jedemanns Sache sein.

Ich möchte im Übrigen auch keine "Heulsuse" zur Frau.
Geschmecker sind verschiedern. Der eine mag Blond der andere nicht. Es gibt Frauen die stehen auf sensible Männer und welche die tun es eben nicht!

VG
Mateo

"Dass Männer nicht weinen dürfen? Klar dürfen sie! "

Beim Zwiebelschneiden bestimmt, ja....

Man stelle sich einmal folgende Situation vor.

Ein Unternehmen, mittelständisch, 500 Beschäftigte, Führungskräftetreffen, 30 Führungskräfte debattieren. Ein männlicher Kollege und Abteilungsleiter wird von den Geschäftsführung besonders ins Gebet genommen und muss Rechenschaft ablegen, verliert die Nerven, fängt an zu heulen....

Betretens Schweigen, joviales Schulterklopfen vom Nebenmann oder Nebenfrau. Der Betreffende verlässt recht zügig, das Haupt bedrückt gesenkt, den Konferenzraum. Nach kurzer Pause geht es weiter. Der Betroffene kommt erst mal nicht zurück, erst nach einer angemenssenen Pause von einer Stunde kehrt er zurück. Mitleidige Blicke verfolgen ihn, der immer noch betreten schaut wie ein geprügelter Hund, bis zu seinem Platz. Für den Rest der Veranstaltung wird er mit Samthandschuhen angefasst wie ein 5-jähriges Kind.

Und jetzt das gleiche Szenario mit einer weiblichen Führungsperson.

Frau heult. Ebenso betrendes Schweigen. Andere weibliche Führungskräfte eilen herbei, nehmen die Person in den Arm, das Ganze wird deutlich, obschon für die Betroffene ebenso zunächst unangenem, länger zelebriert. Frau verlässt den Raum ebenso. Aber dies nur um in der nahegelegenen Nasszelle, das etwas ramponierte Make Up aufzufrischen. Danach geht es mit erhobener Brust zurück und sie schreitet zurück zum Platz. Sie wird angelächelt und insgeheim beglückwünscht, dass sie sich so schnell gefasst hat.....

Und wer von den beiden für den langen Rest seines Berufsslebens die Heulsuse sein wird, ist doch wohl klar.

Hätte er sich verhalten, "wie Männer sich verhalten", nämlich aggressives Lautwerden und offensives Dagegenhalten, die Schmach wäre ihm erspart geblieben. Wogegen sich die Frau so verhalten hat, wie man es Frauen zugesteht. Hätte allerdings die Frau losgebrüllt, wäre sich eine hysterische Xanthippe, die Haare auf Zähnen und Brust hat.

Machen wir uns nichts vor. Männer und Frauen hängen an Verhaltensstereotypen.

Männer die weinen, sind schwach, unzulänglich, halten des Herausforderungen nervlich nicht stand. Damit sind sie als potentielle Paarungspartner nur zweite Wahl.

Und ich spreche jetzt nicht davon ,dass ein man mal in einer Beziehung ein paar Trüänen vergiesst. Es geht um das gesamtgesellschaftliche Bild.

Frauen dürfen schwach sein. Sie müssen es in gewisser Hinsicht sogar um ihre Ziele zu verfolgen.Aber eben vor allem das.

Sie ernten allerdings das gleiche Unverständnis, nur mit umgekehrten Vorzeichen, bei atypischen Verhaltensweisen.

Von echter Gleichberechtigung sind wir auch in dieser Hinsicht noch Lichtjahre entfernt.
Wobei ich gar nicht weiss, ob dieser Zustand dann so erstrebenswert wäre.

" Wobei ich gar nicht weiss, ob dieser Zustand dann so erstrebenswert wäre. "#pro

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Kläglicher Versuch der Provokation.

Nach den ersten Zeilen dachte ich mir, es könnte interessant werden. Leider hast Du Dich in Plattitüden und auf Allgemeinplätzen verloren.
Schade- da nächste mal besser.

Gibt es kein gesundes Mittelmaß bei dir? Geht nur Macho, der rülpsend und Fußball schauend auf der Couch sitzt, in Unterwäsche, mit Bierbauch und nackter, behaarter Brust, während Frauchen ihm die Füße massiert und nebenher das Kind in den Schlaf schaukelt und als Alternative die Heulsuse, die nach 5 Sekunden "Unter Uns" sofort anfängt, Rotz und Wasser zu heulen, weil Bert gerade der Susi (Namen fiktiv, da ich so einen Müll nicht sehe) in unglaublich schlechter Schauspielleistung gestanden hat, dass ihre Lieblingsmarmelade heute ausverkauft war?

Ich persönlich mag Männer, die sehr wohl emotional sind und auch weinen, aber die auch wissen, was im Leben wichtig ist und nicht den Sinn für Realität verloren haben. Keiner sagt was, wenn jemandem eine Träne runterkullert bei einem emotionalen Film. Das ist ja sogar irgendwie eine schöne Eigenschaft, mitfühlend zu sein. Aber wenn jemand gleich den Fernseher einschaltet und schon anfängt, zu heulen, egal was da gerade für ein Schmu kommt. Tut mir leid, das kann nichtmal ich brauchen. Und ich würde mich durchaus als hochsensibel bezeichnen (zumindest bin ich es auch laut Test).

Wie gut, dass mein Mann genau so ist: Er spart sich seine Tränen für die wichtigsten Dinge im Leben. Ist meistens optimistisch und mein "Anker", selbst wenn ich verzweifelt bin, gibt mir dadurch Sicherheit und Halt. Und gleichzeitig kümmert er sich aufopfernd um die Kinder, tut alles für mich, ich kann meine Hand dafür ins Feuer legen, dass er nicht fremdgeht, er hört sich alle meine Sorgen an und unterstützt mich überall, wo es nur geht und er interessiert sich weder für Fußball, noch für Bier. Bei einem traurigen Film hat er auch mal ein Tränchen im Auge. Aber er würd mich jetzt nicht wegen Susis vergessenen Marmeladenglas die Ohren vollheulen und in sein Taschentuch trompeten. Das würde ich auch höchst anstrengend und weltfremd finden.

Und PS: Mich würd dieses "vergessenes-Marmeladenglas-ist-so-traurig-Verhalten" bei Frauen GANZ GENAUSO nerven wie bei einem Mann. Das hat übrigens nicht im Mindesten etwas mit Sensibilität und schon gar nicht mit Einfühlungsvermögen zu tun.

Volle Zustimmung!

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Hallo,

also ich habe nicht alles mitverfolgt, was zum anderen Thread geschrieben wurde, aber wenn dieser hier Veranlassung war, sehe ich doch einige Dinge anders.
Als Fazit lese ich heraus: Wer A sagt muss auch B sagen, wer keine Heulsuse möchte, muss dann bitte mit dem rücksichtslosen Dominator leben.

Das Leben ist doch viel vielschichtiger und das ist auch gut so. Wieso darf man nicht äußern, dass man Probleme damit hat, dass der Partner so nah am Wasser gebaut ist. Mich kekst es, dass unser Sohn so eine geringe Frustrationsschwelle hat und wegen jedem Kleinscheiß heult, das würde mir bei meinem Mann auch auf den Keks gehen und bei einer Partnerin, wäre ich homosexuell, würde mir auch auf den Keks gehen. Warum darf man das nicht offen verbalisieren? Ok, es wurde als unmännlich tituliert, nicht als nervig. Aber ich glaube jedem Mann würde es auch erheblich nerven, wenn die Partnerin bei jedem Film, bei jedem Streit etc. sofort heult. Heulen aus emotionalen Gründen ist bei den meisten Menschen eine intensive Reaktion. Bei Kindern kommt dies öfter vor, weil sie noch lernen müssen, mit Frustrationen und Fehlschlägen umzugehen. Bei Erwachsenen geht man davon aus, dass sie es gelernt haben. Natürlich widerfahren einem Dinge, die intensive Gefühlswallungen begründen, aber wenn jemand bei geringen Anlässen in Tränen ausbricht, ist das auf die Dauer einfach anstrengend. Ich würde es nicht als unmännlich definieren und würde ich es doch tun, wäre es aber doch nicht im Umkehrschluss zwingend weiblich, dauernd zu heulen? Dieser Umkehrschluss ist kein Gesetz der Logik.

Es wird in den Medien ja immer wieder angesprochen, wie schwer es Männer oder Jungen haben, sich in dem neuen Männerbild wieder zu finden oder sich bei den mannigfaltigen und unterschiedlichen Ansprüchen zu orientieren. Ist es vermutlich auch nicht. Fernsehserien, Filme etc gaukeln einem doch recht altmodische Rollen vor, im echten Leben gibt es für kleine Jungs wenig Erzieher oder Lehrer, je nach Beruf und Stellung werden als sehr männliche eingeordnete Attribute eingefordert. Die Ansprüche sind vielschichtig, aber nicht unberechtigt. Ich möchte für mein Leben auch einen flexiblen Mann, der vielen meiner Ansprüche gerecht wird. Habe ich auch gefunden. Genauso müssen Frauen vielen Ansprüchen gerecht werden, wie die Ausprägungen sind, hängt vom jeweiligen Gegenüber (oder eher Miteinander) ab. Pauschalieren dient sicher dem Aufriss einer Problemstellung, aber so ganz passt das Rollenverständnis der 50er nicht mehr. Das Leben hat sich doch verändert, aber du hast schon Recht, die Gesellschaft könnte sich noch ein wenig mehr wandeln, denn einiges scheint mir auch rückläufig zu sein.

Ich habe eine ganz liebe Freundin, aber wenn ich höre wie sie zu Langhaarfrisuren bei Männern steht oder wie sie es empfindet, dass unser Sohn gerne meine Schminke benutzt, dann frag ich mich immer, ob wir wieder in die 50er Jahre katapultiert wurden.

Vielen täte es gut, etwas "moderner" oder sagen wir freier zu denken, aber Freigeist ist gerade nicht so sehr in Mode. Irgendwer hat angesprochen, dass wir ja nun auch sogar eine Bundeskanzlerin hätten, aber für mich ist Frau Merkel nicht unbedingt ein Vorbild. Ich mag dieses ewige Abwägen, Aussitzen, Zaudern und Nichtanpacken von Problemen gar nicht. Aber der breite Wunsch nach einer großen Koalition ist schon auch ein Zeichen für die Vorsicht und Unbeweglichkeit unserer Gesellschaft, generell sehe ich da kein Zeichen des Fortschritts. Aber oft geht es erst ein paar Schritte zurück, bevor es richtig vorwärts geht....

"Kinder bekommen und dem Mann den Rücken stärken, das ist euere Aufgabe. Und bitte bleibt dabei"
Ich weiß, die Überzeichnungen dienen der Pointierung, aber ich denke .... das Kinder bekommen, bleibt auch erst einmal bei den Frauen...^^. Das würde ich jetzt nicht ankreiden wollen. LG
Rufinchen