Beziehungsgestört?

    • (1) 09.11.13 - 23:25
      blauäugig

      Hallo zusammen,

      ich bin 39J, habe zwei Kids und seit 7Jahren eine feste Beziehung zu einem Mann (49j) der nicht der Vater meiner Kinder ist.

      Mein Freund ist chronisch krank, Morbus Bechterew.

      Er hatte Glück, denn seine Erkrankung sieht man ihm nicht an: http://www.bechterew.de/inhalt/morbus-bechterew/

      Wie oben erwähnt sind wir nun schon 7 Jahre zusammen. Wohnen allerdings getrennt:
      Er in seiner Wohnung und ich in meiner Wohnung.... seit 7 Jahren.

      Entfernung Luftlinie? vlt. 600m!

      Schon mehrmals habe ich mit ihm über das zusammen ziehen gesprochen, jedoch findet er immer irgendwelche Gründe es nicht zu tun: z.B. seine Krankheit! Was passiert wenn er nicht mehr arbeiten gehen kann und ich ihn dann versorgen müsste? Ich wäre dann gebunden und er würde mir dann finanziell auf der Tasche liegen(Privatversichert)!
      Oder: Er bräuchte einen Extraraum in der Wohnung für sich, in den er sich zurück ziehen könnte wenn er wieder schlimme Schmerzen hat.
      Es ist nun mal so das ich nur begrenzt Platz in meiner Wohnung habe und man evt das Dachgeschoss ausbauen müsste/könnte - aber nein funktioniert auch nicht- er hat selber ein Haus. In dem wohnt noch Mutter und Schwester mit Mann und das muss er auch noch abbezahlen. Und ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob ich einen Kredit aufnehmen soll zum Ausbau des Dachbodens, wenn einer schon jetzt zaudert.

      Es ist nicht so das das ich ihm nicht gesagt hätte das man als Paar auch in schweren Zeiten zusammen hält, aber er schafft es irgendwie immer sich herauszuwinden und Gründe zu finden warum es gerade jetzt nicht geht oder vertröstet mich auf irgendwann in der Zukunft.

      Im Prinzip ist er ein ganz lieber Mensch, der eigentlich alles für mich/uns tut.... wäre da nicht die Sache mit dem zusammenziehen.

      Unter der Woche sehen wir uns auch kaum, da er abends manchmal erst um 19h von der Arbeit nach Hause kommt.
      Beziehung findet meistens nur am Wochenende statt. Probleme werden daher am Telefon geklärt, wenn ich sie überhaupt anspreche.

      Ehrlich gesagt hab ich es langsam satt immer alles alleine machen zu müssen, wenn ich jemanden brauche zum reden oder selbst mal ein Problem habe ist niemand da oder ich muss zum Telefonhörer greifen.

      Immer schiebt er seine Krankheit als Entschuldigung vor und wenn ich sage das andere auch chronisch krank sind und die Paare sich damit arrangieren, meint er die wären auch schon lange verheiratet.
      Ich hatte ihn schon einmal die Pistole auf die Brust gesetzt und wollte die Beziehung beenden, weil mir das Ganze auf den Keks geht.

      Dann ist da noch die Sache mit meinen Kindern ... ich habe dazu noch eine andere Auffassung von Kindererziehung wie er - er der nie eigene Kinder hatte und deshalb alles etwas verbissener sieht.

      Mein 40er Geburtstag naht und ich hatte mir vor 2 Jahren vorgenommen, die Beziehung zu beenden, wenn sich bis dahin nichts getan hat.
      Denn ich glaube wir ziehen - wenn überhaupt - erst zusammen wenn die Kids aus dem Haus sind... :-(

      ich bin verständnisvoll bis in die Fußspitzen wegen seiner Erkrankung, aber ich bin doch auch noch da?! #schmoll

      Danke fürs Lesen und eure Meinungen. #blume

      • (2) 09.11.13 - 23:54

        Hallo!

        Als erstes würde ich mich an deiner Stelle fragen, ob es dir mit ihm besser geht oder ohne ihn. Belastet dich die Beziehung mehr, als sie dir gut tut? Wie ist denn der Kontakt zwischen ihm und deinen Kindern? Mögen sie ihn, obwohl er strenger ist? Wenn du mit ihm zusammen wohnen willst, müsst ihr bei den Kindern eine Einigung finden, wie ihr gewisse Dinge handhabt, sonst ist Streit vorprogrammiert. Würdet ihr da einen gemeinsamen Nenner finden? Wie sehr stören dich die Probleme?

        Ganz simpel würde ich dafür eine pro und contra - Liste erstellen. Wobei man da natürlich nicht die Anzahl der Punkte gegenrechnen darf nach dem Motto "10:4, ich trenne mich", denn die einzelnen Dinge haben ja eine unterschiedliche Gewichtung. Insgesamt hilft sowas aber oftmals, um einfach zu erkenne, wie die Situation ist. Und wenn du Klarheit für dich hast, kannst du auch eine Entscheidung treffen.

        Liebe Grüße, Truly

        • (3) 10.11.13 - 00:04

          Hallo Truly,

          vielen Dank für deine Antwort. #blume

          Glaub mir, ich denke schon lange darüber nach...
          Pro und Contra... und klar muss man solch eine Liste ganz objektiv und fair erstellen.

          Zum einen verstehe ich ihn zum anderen will ich nicht immer zurückstecken
          Meine Kids respektieren ihn und ich habe immer gesagt den Spruch "Du bist nicht mein Vater - du hast mir nichts zu sagen" will ich nicht hören.
          Der kam bisher auch nie, wahrscheinlich auch deshalb weil mein Freund unter der Woche ja kaum präsent ist. #kratz
          In dieser Hinsicht haben wir uns immer abgesprochen und ich habe auch mit den Kids vorher gesprochen.

          LG

      Warum willst Du denn unbedingt zusammen ziehen. Getrennte Wohnungen haben doch ihre Vorteile, jeder hat sein Reich, seine Ordnung und auch mal seine Ruhe.
      Du läufst ja auch Gefahr, dass er sich nach Feierabend aufs Sofa knallt und deshalb auch im Zusammenleben für Probleme nicht zugänglich.
      Wäre ich jetzt nicht verheiratet, wäre so eine Beziehung mein Traum.
      Denn ich räume hier die dreckige Wäsche weg, koche Schweinefleisch, obwohl ich lieber Hähchen mag, ertrage schlechte Launen... das ist eben Alltag, der Euch Gott sei Dank erspart bleibt.
      Meine Meinung.....

      Ach so, er WILL nicht zusammen ziehen, hat sicher nichts mit seiner Krankheit zu tun. Ich bin auch chronisch krank und habe Familie.

      • (5) 10.11.13 - 20:26

        Danke für deine Antwort...

        Ich glaube wie es ist, ist es nie richtig.

        Jeder beneidet, den jeweils anderen um seine Situation.

        Warum soll man auch was ändern, ist doch bequem so wie es ist?

        Ich komme mir manchmal vor wie in einer Warteschleife: Familie und Freundin auf Abruf!

        Wir telefonieren mehrmals täglich, aber warum macht man das?
        Wenn ich dann nicht sofort rangehe, wird mir ganz vorwurfsvoll mitgeteilt, das man(n) schon zig-mal probiert hat anrufen, was meistens gar nicht stimmt - ich kann es ja nachkontrollieren in der Fritzbox! #aerger

        Zum einen will er nichts von zusammen ziehen wissen, oder wenn dann in weiter Zukunft, aber ganz ohne geht auch nicht.

        Gruß

    Ich habe auch beim lesen gedacht, warum willst Du zusammenziehen?

    Ich finde seine Gründe sehr nachvollziehbar und sehr rücksichtsvoll Dir gegenüber.

    Ich brauche auch meinen Rückzugsraum und an manchen Tagen gehen mir sogar meine eigenen Kinder schwer auf die Nerven. Da hat ein chron . Kranker Mann mein vollstes Verständnis.

    Warum soll er denn bei Dir wohnen? Das hast mit keinem Wort erwähnt! Nur das ein Zusammenzug , wie auch immer teuer, beengend und irgendwie kompliziert wäre.

    Ich lese in Deinen Zeilen für keinen von Euch einen positiven Effekt.

    Pina

    • (7) 10.11.13 - 20:34

      Hi Pina,

      danke für deine Antwort.

      Chronisch krank, klar - aber er kann alles was ein gesunder Mensch auch kann und noch mehr, glaub mir. #aerger
      Er war früher Turner - vor seiner Erkrankung - und hat mir erst im letzten Jahr gezeigt das er noch ein Rad schlagen kann!

      Manchmal denke ich mir, er dreht es sich gerade so hin wie er es braucht und findet tausend Gründe und Ausreden.

      Wenn er merkt ich werde unzufrieden, ändert er sein Verhalten um mich bei Laune zu halten.

      Grüße

(8) 10.11.13 - 04:46

Ich bin verheiratet und lebe mit meinem Mann zusammen. Und glaub mir, in diesen bisher 4 Jahren, gab es nur wenige Tage ab denen ich mir nicht gewünscht habe getrennte Wohnungen zu haben. Hab es meinem Mann auch schon mehrfach vorgeschlagen. Getrennte Wohnungen machen das leben um vieles leichter.

Liebst du ihn?

Ich bin seit Mai diesen Jahres verheiratet, meine jetzt erwachsene Tochter ist im September ausgezogen und ich ziehe im Februar mit meinem Mann in unsere erste gemeinsame Wohnung. Wir sind 10 Jahre zusammen und ich war immer diejenige, die vorher nicht wollte. Einer der Gründe: wäre mein Unternehmen pleite gegangen oder ich hätte nicht mehr arbeiten können, dann hätte er nicht nur für mich, sondern auch noch für meine Tochter aufkommen müssen. Wäre er mir auf die Pelle gerückt, wir wären nicht mehr zusammen. Was sind 600 Meter? Wir haben knappe 5 km Entfernung.

Ich finde, du verbeißt dich da in ein familienbild, was von außen an dich rangetragen wird. Auch wenn man zusammen wohnt, kann es sein, dass der andere nicht verfügbar ist, weil er zeit für sich braucht, krank oder erschöpft ist, auf Fortbildung oder sonst was.

Und: ihr seid euch in der Kindererziehung nicht einig. Warum soll er dann ständig da sein, wo die Kinder sind? Da fühlt sich doch dann keiner mehr wohl!

Gruß

Manavgat

  • (10) 10.11.13 - 20:40

    Hallo Manavgat,

    danke für deine Antwort.

    Es ist immer hilfreich andere Meinungen zu hören und zu erfahren aus welchen Gründen andere ihre Beziehungen so führen, wie sie sie führen.

    Pina habe ich gerade geantwortet das er zwar krank ist, aber Dinge tut die wahrscheinlich kein gesunder Mann tut... #kratz

    Manchmal denke ich, er dreht es sich gerade so hin, wie er es braucht.
    Hat er keinen Bock, geht's ihm schlecht und wenn er merkt ich fange an stinkig zu werden, ändert er sein Verhalten und macht alles das ich nicht unzufrieden werde.

    Grüße

(11) 10.11.13 - 10:32

Für mich liest sich das, als würde er überhaupt nicht zusammen ziehen wollen. Also wirklich nie. Ob sich das ändert, wenn die Kinder aus dem Haus sind und Du zu ihm ziehen kannst, das steht natürlich in den Sternen.
Mir kommt beim Lesen der Eindruck, als wäre ihm die getrennte Wohnsituation genau recht, dann kann er unter der Woche Abstand halten und sich verpflichtungsfrei auf seine Hobbies/Entspannung konzentrieren und am Wochenende kann er sich seiner Partnerin widmen.

"Ich hatte ihn schon einmal die Pistole auf die Brust gesetzt und wollte die Beziehung beenden, weil mir das Ganze auf den Keks geht."

Wie ist das denn abgelaufen und wie ist es ausgegangen? Offenbar hast Du Dich ja dann doch nicht getrennt.

  • (12) 10.11.13 - 20:19

    Danke für deine Meinung...

    Es ist ja so, als wir uns kennengelernt haben, hingen wir jeden Abend zusammen.

    Ich kann es nicht erklären, aber irgendwann wurden die Abende dann immer weniger. Zum einen witterungsbedingt im Winter, dann weil sein Job so stressig ist, schließlich muss er zur Arbeit 115km einfache Strecke fahren - und DAS obwohl er krank ist.

    Und so kommt er abends auch entsprechend spät nach Hause.

    Es wurde eben immer weniger, ich habe es nicht verstanden, denn eigentlich hat sich ja nichts groß verändert an der Situation.

    Ja, und das ist dann für mich das klassische Bild für jemanden der Bindungsangst hat.

    Auf Abstand bleiben, Krankheit vorschieben...
    Tausend Gründe finden, warum es heute, morgen im nächsten Jahr nicht geht.

    Als ich ihm die Pistole auf die Brust gesetzt habe, habe ich ihm gesagt das es so nicht weiter gehen kann, dann haben wir vereinbart 1x unter der Woche wieder einen Abend miteinander zu verbringen.
    Im letzten Dreivierteljahr sind aber diese Abende eigentlich immer ausgefallen.

(13) 10.11.13 - 15:12

Hallo

Für mich hört es sich an ,als wünscht ihr euch einfach ganz unterschiedliche Arten von Beziehung.

Und ich kann beide Konzepte nach empfinden.
Du wünschst dir eine engere ,verbindlichere Beziehung mit gemeinsam gelebtem Alltag und er schätzt eben seine Privatsphäre und das Gefühl noch ein eigenes Leben zu haben.
Ich kann es ehrlich gesagt gut verstehen,dass es dir zu wenig ist , dass sich euer gemeinsames Leben nur am Wochenende abspielt.

Aber Menschen haben nun mal ein unterschiedlich ausgeprägtes Bedürfnis nach Nähe und es gibt auch einfach Menschen ,die viel Zeit für sich brauchen, wie dein Freund.
Das heisst nicht ,dass er dich weniger liebt oder gar beziehungsgestört ist.
Vielleicht seid ihr einfach zu verschieden.
LG

  • (14) 10.11.13 - 20:48

    Danke für deine Meinung.

    Kann sein das jemandem das so recht ist.

    Aber ich denke nach einer gewissen Weile sollte man wissen wohin die Reise geht - vor allem, wenn ich schon von hauptsächlich seinen Freunden angesprochen werden, warum ich mir das Gefallen lasse?! #kratz

    Wir wohnen zwar nicht zusammen, aber trotzdem sind wir durch verschiedene Dinge die wir zusammen gekauft haben aneinander gebunden.

    Je mehr ich drüber nachdenke desto eher glaube ich das er Bindungsangst hat.
    Schließlich hält er mich nun schon erfolgreich 7 Jahre hin.

    Mittlerweile habe ich echt das Gefühl, dass alles was über 35j alt ist und noch nie verheiratet war einen Knacks hat:-(

    Grüße

ich verstehe auch nicht warum du unbedingt zusammenziehen willst. Hat doch so viele Vorteile wenn man sich nicht stänig auf den Keks geht. ;-) Wenn man die Schnauze voll hat vom Partner dann geht man in seine eigene Wohnung und hat seine Ruhe. Jeder kann machen was er will und wenn man wieder Sehnsucht hat, dann trifft man sich wieder. Perfekt. :-p
Ich muss auch nicht unbedingt mit meinem Freund zusammenziehen, ich genieße meine Freiheit.

Hallo,
ganz ehrlich, ich finde in dem ganzen Text rein gar nichts, was darauf hinweist, dass ER gestört ist. Er ist körperlich krank, ich denke, das fällt Menschen wie ich und du, die es nicht sind, schwer nachzuvollziehen, was es bedeutet. Darum finde ich es schwierig, darüber zu urteilen, wie es ihm geht und wie groß sein Bedürfnis nach Ruhe ist. Ich finde nicht dass du besonders empathisch reagierst. Du verlangst da eine Menge (du hast Kinder, er nicht?) und er grenzt sich meiner Meinung nach sehr gesund ab. Er schätzt es auch sehr realistisch ein, dass er bei den Kindern nicht so die Geduld aufbringen kann (auch aufgrund seiner Krankheit evt) und möchte nicht von dir abhängig werden.

Du musst entscheiden wie wichtig dir die gemeinsame Wohnung ist. Und bedenke: wenn du Druck ausübst und er sich doch dann darauf einlässt, weil er dich nicht verlieren möchte, denke ich nicht, dass er dann "verfügbarer" für dich ist. Im Gegenteil.
Gruß und schönen Sonntag! Katja

  • (17) 10.11.13 - 21:09

    Hallo sunshine,

    danke für deine Meinung.

    Aber alles aufzuschreiben was so los ist in unserer Beziehung wäre vielleicht zu viel gewesen in meinem Eröffnungsthread, du hättest sicher irgendwann keine Lust mehr gehabt weiter zu lesen.

    Ja vielleicht liest es sich so, als hätte er nichts mit den Kindern am Hut - aber du musst dir das so vorstellen: Er bringt sich schon gerne ein in die Erziehung, kommt dafür sogar u.U. extra angefahren, wenn es sein muss - aber es muss so laufen wie er es wünscht!

    Wenn ich und der Kindsvater andere (gleiche) Ansichten haben ist er zu Tode beleidigt und erklärt mir jedes Mal er hält sich raus.
    Was er jedoch nicht tut.

    Nein, er mischt sich schon gerne überall ein und mit... von seiner sicheren Warte aus!

    Er ist zwar krank, aber er kann alles tun was ein gesunder Mann auch kann - und noch mehr: Letztes Jahr im Urlaub hat er mir z.B. vorgeführt wie ein Rad geht - er war vor seiner Erkrankung Turner! Er fährt jeden Tag 115km einfache Strecke zur Arbeit - trotz Rückenschmerzen.
    Und lass dir gesagt sein: Menschen lernen mit ihrer Krankheit zu leben, auch mit den Schmerzen. :-(

    Das bedeutet für mich, meiner Meinung nach, dreht er sich alles so wie er es gerade braucht.

    Hat er keinen Bock, geht's ihm schlecht, wenn er merkt ich werde stinkig und meine Stimmung sinkt in den kritischen Bereich, tut er alles dafür damit es nicht eskaliert.

    Druck werde ich nicht ausüben, ich will mich schließlich niemandem aufdrängen - wenn er es nicht von alleine will, warum sollte ich ihn dann dazu überreden?

    Grüße #blume

    • Hi,
      ja das dachte ich mir schon dass es nur ein Ausschnitt ist und dass da mehr ist. ;-)
      Wie gesagt, ich habe das Glück, dass ich mir nicht vorstellen kann, wie es ist mit einer schmerzhaften, chronischen Erkrankung zu leben. Tatsächlich kenne ich das auch - zwar nicht aus einer Partnerschaft, mehr aus dem Bekanntenkreis - dass ich schon Situationen hatte wo ich mir insgeheim dachte, dass jemand so eine Erkrankung auch gerne "benutzt". Als Ausrede etwa, um etwas nicht verbindlich zusichern zu müssen. Ich scheue mich aber davor zu urteilen. Ist aber richtig schwierig.
      Vielleicht solltet ihr mal für euch klären, welche Rolle er denn nun für dich und die Kinder spielt? Mal ganz unabhängig vom Zusammenziehen. Ich denke ihr seid da beide ambivalent. Er will mitreden, aber keine Verantwortung übernehmen. Du möchtest ihn möglichst "ganz drin" haben, gestehst ihm aber auch nicht wirklich einen Platz zu.

      LG Katja

      • (19) 11.11.13 - 20:11

        Hi du,

        ja, es kann sein das ich auch nicht ganz fair bin #kratz
        Anderseits denke ich, entweder ganz oder gar nicht....

        Ist auch immer blöd als Außenstehender was beurteilen zu müssen, was man gar nicht richtig kennt oder nur zur Hälfte... alles wird und kann man ja nie erzählen bzw, schreiben.

        Und fairerweise sollte man ja auch immer die andere Seite hören, und wer weiß - vielleicht gibt das ein ganz anderes Bild.

        Trotzdem Danke nochmal #blume

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