Respekt verloren seit Baby Seite: 2

      • Ich kann dich verstehen! Du hast einen 24h Job mit dem Kind. Wir haben auch ein Schreikind. Ich kann dich also verstehen! Schmeiß ihn aus dem Bett! Wenn er die ganze Nacht am Computer spielen kann, kann er nicht so krank sein.

        (27) 17.11.13 - 12:23

        ich denke du solltest dich trennen. wer so den respekt vor seinem partner verloren hat, verdient es nicht, weiterhin unterstuetzt zu werden. bestimmt wirst du viel gluecklicher ohne ihn sein. da ist glaub ich nichts mehr zu retten.

        • Sie hat den Respekt verloren, WEIL sie nie unterstützt wurde.
          Und ihr Respekt ihm gegenüber hat überhaupt nichts damit zu tun, dass er seinen väterlichen Pflichten dennoch nachkommen muss (und komm mir jetzt nicht mit dem wöchentlichen Bad als besondere Dienstleistung).

          Manchmal frage ich mich...

      (30) 17.11.13 - 12:26

      Hi,

      Du siehst ja, wie hier die Meinungen auseinander gehen. Und das sollte Dir für eure Beziehung zu denken geben, aus dem Grund: Jeder von euch wird seinen Teil dazu beitragen, dass es so bescheiden läuft.

      Oft kippen Beziehungen nach der Geburt, weil beide Partner sich verändern. Du kümmerst Dich ums Baby, das ist nun auch noch von der anstrengenden Sorte, das Kind wird von früh bis spät im Fokus stehen. Darunter leidest Du (5x krank in 5 Monaten), vermutlich auch der Haushalt, Freundschaften, Dein Mann.

      Er lebt sein Leben "so weiter", hat aber die finanzielle Verantwortung alleine, ist dem Kind nicht so nah wie Du, verliert auch noch die Partnerin, die ihm abends mal zuhört, mal in Ruhe ein Glas Wein mit ihm trinkt und die hat zudem auch nur das eine Thema: Baby.

      Ich könnte mir vorstellen, dass er vielleicht von eurem Leben genauso angenervt ist wie Du. Nur handhaben das Menschen unterschiedlich: Frauen kotzen sich bei Freunden oder so einem Forum aus, Männer setzen sich auf ihren Stein, schauen aufs Meer und schweigen (Dein Mann in dem Fall hängt am PC). Das ist alles - Entschuldigung - typisch!

      Ich finde, dem Zwerg seid ihr beide schuldig, dass ihr zumindest einen Versuch macht, als dass Du Dich nach nur fünf Monaten schon verdrückst und neben dem Kind auch die Opferrolle mitnimmst. So einfach dürfte es nicht sein.

      Organisiere Dir einen Babysitter, bestell einen Tisch bei eurem Lieblingsitaliener, trinkt ein Glas Wein und redet über eure Wünsche, Sehnsüchte, Träume und vor allem: Beschuldigt euch nicht gegenseitig, sondern bringt auf den Tisch, was euch helfen würde, euch besser zu fühlen und wiederzufinden. Verabredet einen festen Tag im Monat, an dem ihr das wiederholt.

      Und zu guter letzt: Schafft ihr das nicht alleine, dann holt euch Hilfe. Wichtig ist, dass sicher für einen Moment das Kind "die Nummer 1" in eurem Leben ist, aber das sollte kein Dauerzustand sein. Das Kind ist ein Teil der Familie. Und die wird nur weiter existieren, wenn Mama und Papa auch konsequent an ihr eigenes Wohl als Menschen und Partner denken

      LG

    (32) 17.11.13 - 12:48

    Hallo,

    wenn Du in 5 Monaten bereits 5x krank warst stimmt bei Euch sowieso irgendwas nicht.

    Ich meine man kann natürlich auch Pech haben und sich mal was einfangen, aber ich finde das schon ungewöhnlich. 1x Magen-Darm, 2x Angina (!), 2x erkältet. Da schreit Deine Seele ja schon seit einigen Monaten, warum auch immer. Fakt ist dass Dein Mann ebenfalls mit irgendetwas völlig überfordert ist.

    Mütter wachsen in solchen Phasen ja oft über sich hinaus bzw. bleibt Ihnen aufgrund des Babies ja auch nichts anderes übrig als zu funktionieren, egal wie widrig die Umstände sind. Der Mann macht zeitgleich aber nicht automatisch dieselbe (Weiter)-Entwicklung durch. Manche sind sogar depressiv weil sich plötzlich alles verändert, auch Dinge die sie niemals für möglich gehalten haben.

    Du sagst vorher war alles super, das mag Deine Wahrnehmung sein, ganz glauben kann ich das aber nicht.

    Ich würde über eine Paartherapie nachdenken, denn jetzt die Flinte ins Korn werfen naja, da kann die Liebe nicht sooo groß gewesen sein.

    lg

    Hi!
    Mich würde mal seine Variante interessieren, die würde vielleicht so aussehen:

    "seit unser Kind da ist, hat sich meine Frau sehr negativ verändert..nichts kann ich ihr recht machen! Ich gehe den ganzen Tag arbeiten, damit unsere finanzielle Existenz gesichert ist..dann ist sie krank, Magen-Darm..ich bin auf Geschäftsreise und mache mir Sorgen, wie es ihr geht und bin nicht vor Ort und muss den Kopf hier für das Geschäftliche haben..dann ist sie wieder krank und erwartet, dass ich mir freinehme! wenn ich das ein paar Mal mache, suchen sie sich einen Angestellten ohne kleine Kinder...und was dann`? Wie sollen wir dann überleben ohne meinen Job?
    Ich spüre, wie genervt sie ist..ich glaube, ich mache eh alles falsch..dann mach ich lieber nichts, dann kann sie nicht schimpfen oder kritisieren..wo ist denn nur die Frau, die sie vorher einmal war?"

    ___

    Dein Mann hat nicht die Aufgabe, Dich glücklich zu machen, genauso wenig wie Du das für ihn tun musst.

    Und ein Baby würfelt erstmal alles durcheinander, die Rollen müssen neu definiert werden, von Zweisamkeit, Paar-sein zum Elternsein. Das erste Jahr ist schwer, nicht nur für Euch.

    Liebe Grüße!

    • (34) 17.11.13 - 13:14

      Von Sorgen machen kann kaum die Rede sein. Als der Kleine seinen 12Wochen Schub hatte, hat er nachts alle 30 Minuten trinken wollen. Und das über 2 Wochen! Ich habe in dieser Zeit gar nciht geschlafen. Wenn dann war es nie mehr als 1 - 2 STunden pro Nacht. Und in diesen 2 Wochen bin ich auch noch krank geworden. Und so geschah es, dass ich mit dem Zwerg im Arm umgekippt bin. Zum Glück sind wir auf der Couch gelandet.

      Aber da habe ich weder Sorge noch Mitleid bekommen. Nur den Spruch: Stell dich nicht so an. Die Frau eines Arbeitskollegen hat 1,5 Jahre nicht durchgeschlafen!
      Und ums Durchschlafen ging es mir gar nicht. Sondern, dass ich überhaupt mal hätte schlafen können. Nur ein paar kurze Stunden. Und dass wir umgekippt sind, hat ihn auch nicht interessiert.

      • Männer haben dieses Kümmer-Gen eben nicht, kaum jedenfalls.

        Ich hatte noch NIE einen Freund, der mich gepflegt und verhätschelt hat, wenn ich krank war. Die waren auch alle von der Sorte wie Deiner. Aber wehe, sie waren mal krank, da mußte bei einem Schnupfen gleich der RTW gerufen werden ;-), furchtbar.

        • (36) 17.11.13 - 16:37

          Er soll sich ja gar nicht um mich sorgen. Sondern um unser Kind. Schließlich hatte ich es auf dem Arm als ich umgekippt bin.

      Verändere doch was...still ab, lass ihn nachts aufstehen und die Flasche geben..such dir einen Job und trag selber was zur finanziellen Absicherung bei.
      Ich bin nach 8 Wochen wieder an meinen Arbeitsplstz zurück ,da musste mein Mann auch durch..nachts aufstehen, mit dem Kind zum Arzt usw. ..solche Situationen wie bei Euch entstehen immer dann ,wenn die klassische Rollenverteilung gewählt wird und dann oft nicht funktioniert. Leider immer noch viel zu selbstverständlich und leichfertig wird das so gemacht.

      Du hast einen anstrengenden Alltag, noch dazu unbezahlt und ohne Anerkennung.

      Dein Mann hat die ganze finanzielle Verantwortung und ganz andere Belastungen als du.
      Wenn er meint frau sollte sich wegen vielleicht sogar Jahre langem Schlafentzug nicht so anstellen,dann würde ich ihn mal ein paar Wochen mit dem Kind alleine sitzen lassen. Und deine Antwort hätte ruhig so sein können, dass dich nicht interessiert wenn andere Weiber so blöd sind sich jahrelang um den Schlaf bringen zu lassen während der Herr schlafen darf..mit der einzigen Ausrede, daß er arbeiten geht.

      Ich arbeite auch voll und bin nachts aufgestanden..das ist gar kein Probken wenn beide sich unterstützen..und auch nach einer solchen Nacht kann man noch gut seiner Arbeit nachgehen..das machen viele Alleinerziehende jeden Tag.
      Lass dich nicht in diese Rolle drängen. .du musst jetzt zeigen dass es so nicht geht.

      (38) 18.11.13 - 11:19

      Gib den Kind doch Fläschchen, dann kann das auch mal dein Mann übernehmen und du durchschlafen. So gesund kann Muttermilch nicht sein wenn die Mutter dafür nicht mal richtig schlafen kann.

Noch etwas:
ich habe den Eindruck, Du bist einfach mit dieser neuen Rolle als Mutter und Hausfrau sehr unzufrieden...ein bisschen neidest Du es ihm, dass er arbeiten gehen darf, während Du diesen Babystreß, die ewige Stillerei und Zuhause-Hockerei hast, oder? So ging mir das am Anfang auch, meine Tochter wollte alle zwei Stunden an die Brust, ich konnte nix alleine machen, nicht mal in Ruhe duschen..grausam.

Ich habe meinen Mann damals auch insgeheim beneidet, wie easy und locker sein Leben ist. So schien es mir.
Aber ich glaube, das ist nur der Anschein. Für eine Familie zu sorgen finanziell, da wirklich zu funktionieren, und der Leistungsdruck ist hoch im Job, und vielleicht auch traurig sein, weil man als arbeitender Vater kaum etwas von seinem Kind hat..das ist auch alles nicht so prickelnd.

Aber bitte vergiß nicht: Er ist nicht Dein Gegner, er ist Dein Partner, Ihr seid gemeinsam Eltern, zeitlebens. Außerdem musst Du nicht ewig nur zuhause sein als Mutter, aber laß Dir doch erstmal die Zeit, Dich zu gewöhnen an Deine neue Rolle. Die ist erstmal irgendwie undankbar - man wird nicht finanziell entlohnt, das Kind zehrt und nimmt, aber gibt (noch) kaum etwas zurück, der Mann lobt auch nicht jeden Abend, wie toll man geputzt und gekocht hat und das Baby bespaßt und gestillt hat...nix..keine Anerkennung. Ist auch schwierig für ihn. Oder dankst Du ihm abends dafür, dass er sich im Job mit nervigen Kollegen oder Kunden oder Chefs abgeärgert hat, um die Kohle für Euch zu verdienen? Fühlt er sich wertgeschätzt für seinen Beitrag an Eurem Leben?
Daher: trennen kannst Du Dich immer noch, aber muss ja nicht heute oder morgen sein! :-)

Liebe Grüße!

(40) 17.11.13 - 14:06

Lieber ´ne Lücke als ´ne Krücke. Oder willst Du Dir das die nächsen 20 Jahre, oder noch schöner: bis dass der Tod Euch scheidet, antun?

Der Fairness halber kannst Du ja vorher nochmal auf den Tisch hauen und ihm sagen, dass Du, sollte er sich nicht ändern, selbst was änderst.

Lg,
fina

  • (41) 17.11.13 - 14:32

    So denke ich auch. Lieber alleine mit dem Kind, als einen Kerl der nur im weg steht und noch mehr Arbeit macht statt zu helfen. Hab langsam genug davon.

    • (42) 17.11.13 - 18:14

      Der Vorteil vom Alleinsein ist letztlich, dass Du auch nicht mehr Arbeit hast, aber Dir keiner in Deine Entscheidungen reinquatscht. Über die wirtschaftliche Seite muss man sich natürlich auch klar sein.

      Ich hatte auch ein Schreibaby. Ich hätte den Kerl längst verabschiedet. Mein Mann kam von der Arbeit und hatte danach etwas drei Minuten, bevor ich ihm das Töchterchen in die Hand gedrückt habe. Die Nächte hatte ich gepachtet, aber abends und am Wochenende war er dran.

      Du bist bei Deiner Aufzählung aber relativ viel krank, hast Du mal Deine Eisen- und Schilddrüsenwerte checken lassen?

      Mein Leben wurde leichter, als ich nach 9 Monaten abgestillt habe.

      Vielleicht könnte ein Gespräch bei einer Beratungsstelle helfen um die Gedanken dazu zu sortieren.

      Lg,
      fina

(43) 17.11.13 - 22:01

Ich finde es entgegen einiger Aussagen hier nicht in Ordnung, dass dich dein Mann so wenig unterstützt. Er scheint ein riesengroßer Egoist zu sein, der auf deine Bedürfnisse keinerlei Rücksicht nimmt. Er hätte sich meiner Meinung sehr wohl frei nehmen können, als du eine Grippe hattest. Die Geschäftsreise hätte er aber sicherlich nicht verschieben können, da es diesbezüglich ja üblicherweise Termine einzuhalten gilt. Auffällig ist für mich aber auch, dass du seit der Geburt deines Kindes schon fünf Mal krank warst. Wahrscheinlich hast du keine Abwehrkräfte mehr, weil du chronisch überfordert bist. Der Schlafmangel spielt sicherlich auch eine große Rolle. Meiner Meinung nach wäre es aber nur fair, wenn du dich nachts mit deinem Mann abwechseln würdest. Auch könnte dein Mann das Baby abends ins Bett bringen und an den Wochenenden längere Spaziergänge machen, damit du dich ausruhen kannst.

Sollte sich dein Mann diesbezüglich nicht ändern, würde ich auch ernsthaft über eine Trennung nachdenken. Ich habe auch nicht den Eindruck, dass du ihn noch liebst. Aus deinen Worten spricht eher Hass und Verachtung, was keine gute Basis für eine Ehe ist.

(44) 18.11.13 - 03:34

Bloß nicht das Herrchen überfordern, das sitzt schließlich 8 Std am Tag auf seinem gepolsterten Arsch auf einem Bürostuhl und tippt E-Mails. Da ist es doch selbstverständlich, dass er bis 4 Uhr nachts zocken kann, anstatt der Frau auch nur ein Fitzelchen Hausarbeit abzunehmen. Ist schließlich Weibersache!
Und die Alte macht ja eh nix außer zuhause zu hocken, die soll sich nicht so anstellen.
Außerdem badet er doch 1x wöchentlich mit dem Kind, Wahnsinn, dafür sollte sein Frauchen ihm gleich eine belohnende Ganzkörpermassage gönnen und ein feines Extrafresschen für ihn zubereiten.
Ansonsten soll sie sich mit dem Balg bitte gefälligst irgendwohin zurückziehen, damit das Männlein fein heia machen kann, muss schließlich am nächsten Tag wieder ins Büro - es sei denn er ist zu krank dafür, weil er einen Schnupfen und 37,5 Grad Fieber hat.
Eigentlich ist der Kerl ja total zu bemitleiden. Hat so ne Olle, die nur meckert, anstatt sich wie jedes brave Weib gefälligst um alles alleine zu kümmern. Da muss man sich ja in die Arbeit oder an den Computer flüchten! Ich zerfließe gleich vor Mitleid.

Und du weißt ja: Männer sind halt so, das liegt denen in den Genen. Und so.

Oh Gott. Bei den Antworten hier frage ich mich echt, wie Jahre der Emanzipation so spurlos an so vielen Frauen vorbeigegangen sein können. Scheinbar stecken die meisten hier geistig noch im Mittelalter.

  • (45) 18.11.13 - 09:00

    #pro
    Moin,

    ich fall hier auch gerade vom Glauben ab, wenn ich die Mehrzahl der Antworten lese.

    Er macht exakt das, was er vorher schon getan hat. Geht genauso lange arbeiten und sucht dann die Couch. Wo bitte hat sich denn für ihn durch die Geburt des Kindes was geändert? Ich hab nirgendwo gelesen, dass er jetzt plötzlich ständig lange Überstunden machen muss, um seine Familie durchzubringen.

    Und dass er seine kleine Familie finanziell unterstützt während Frau nicht arbeiten kann (zur Erinnerung: sie betreut SEIN Kind) ist ja wohl selbstverständlich. Da sie vorher Vollzeit arbeiten gegangen ist trägt sie zudem sicher auch mit einem ordentlichen Elterngeld zum Familieneinkommen bei.

    Ich finde es erschreckend, wie hier immer zuerst auf die postende Frau eingehauen wird - in aller Regel nur von anderen Frauen. Machen jene das im realen Leben auch so?. Immer nur: "Stell dich nicht so an." "Andere schaffen noch dies und jenes und überhaupt bin ich selber trotz Vollzeit und alleiniger Haushalts- und Kinderbetreuung immer noch in der Lage für meinen Mann jederzeit die femme fatal zu spielen."

    Und die armen Männer, denen kann man ja daheim wirklich nichts zumuten. In was für Beziehungen leben hier die meisten Frauen? Da hat die Emazipation wohl nur einseitig funktioniert. Frau darf selbstverständlich arbeiten gehen, hat den Haushalt und die Kinder aber dennoch allein an der Backe. Männer sind bitte nur mit frisch gewickelten und abgefütterten Kindern zur väterlichen Spielstunde zu behelligen.

    Der Fehler, den die TE meines Erachtens gemacht hat ist, dass sie trotz beiderseitiger Vollzeitarbeit vor der Geburt des Kindes, daheim alles selbst gemacht und das als normal angesehen hat. Ihn jetzt zur Mitarbeit zu bewegen wird doppelt schwer.

    Gruß
    Josie

"Klar, er geht arbeiten. Im Büro. Anstrengend ist das nicht wirklich."
Das kannst Du beurteilen? Hast Du mal einen Tag lang seinen Job gemacht? #augen
Du schwimmst im Klischwee, oder? Büro = den ganzen Tag nur Kaffee trinken, Kuchen essen und mit Kollegen nett plaudern bis Feierabend ist...

"Und er kann durchschlafen, während ich nachts fast stündlich stillen muss."
Hat Dich jemand zum Stillen gezwungen?

Ich verstehe, dass Du Frust schiebst. Ein Baby ist nicht nur eitel Sonnenschein, sondern auch harte Arbeit.
So wie es sich liest, habt ihr das Problem nicht wirklich miteinander besprochen. Kann sein, dass Dein Mann noch nicht kapiert hat, dass er Vater geworden ist und seine Aufgabe sich nun halt nicht nur aufs Geldverdienen beschränkt. Vielleicht hat er Angst vor der ganzen Aufgabe?

Vielleicht fehlt euch beiden der respekt voreinander. Du so - äh der macht es sich im Büro gemütlich. Und er - die macht es sich daheim gemütlich....

Klassische Situation. Reden hilft.

  • (47) 18.11.13 - 09:04

    Mein Mann hat auch einen Schreibtischjob und bringt unseren Sohn aber trotzdem jeden Abend ins Bett. Natürlich kann ein solcher Job auch anstrengend sein, aber körperlich wird man eben nicht gefordert. Der Mann der TE könnte meines Erachtens schon gewisse Aufgaben wie spielen, anziehen, Windeln wechseln, etc. übernehmen.

    Was das Stillen anbelangt, kann ich deinen Einwand überhaupt nicht nachvollziehen. Es wird ja generell empfohlen, ein Baby mindestens 6 Monate lang zu stillen. Ich sehe überhaupt keinen Grund, warum sie das Kind jetzt schon abstillen sollte. Außerdem würde das das Problem ja nicht lösen. Sie müsste ansonsten dem Kind nachts das Fläschen geben, was meiner Meinung nach noch aufwändiger als Stillen ist.

    • (48) 18.11.13 - 09:08

      >>>Sie müsste ansonsten dem Kind nachts das Fläschen geben,<<<

      Aber sicher nicht jede Stunde...

      • (49) 18.11.13 - 09:17

        Das kann schon sein, da Fläschennahrung ja meines Wissens das Kind mehr sättigt als Muttermilch. Das stündliche Stillen kommt mir auch ein bisschen viel vor, aber vielleicht hat das Kind gerade einen Entwicklungsschub.

    (50) 18.11.13 - 11:24

    Aber dafür ist nach dem Fläschchen ca. 4 Stunden ruhe und man kann schlafen. Dafür nimmt man die 5 Minuten warm machen gern in kauf. ;-)

Top Diskussionen anzeigen