Jetzt ein Kind bekommen, weil es vernünftig ist?!

    • (1) 17.12.13 - 11:01
      na ich eben

      Hallo,

      ich bitte euch um Anregungen, A...tritte, Meinungen,... wie auch immer. Seit einiger Zeit fahren meine Gedanken bei diesem Thema nur noch Karussell und ich brauche mal objektive Anstöße.

      Zur Situation: mein Mann und ich sind schon lange zusammen (bald 12 Jahre), verheiratet, unser Eigenheim ist fast fertig. Wir haben beide gute Jobs, das Geld stimmt.

      Eigentlich perfekt, um am Wunschkind zu basteln. Mein Mann ist bereit, sogar mehr als das. Er freut sich darauf, schwärmt mit glasigen Augen von süßen Babys und möchte unsere beiden neuen Kinderzimmer mit Leben füllen...

      Und ich: ziehe den Schwanz ein :-(

      Noch vor ein paar Monaten hat es mir die Tränen in die Augen getrieben, dass wir nicht sofort loslegen konnten, so sehr wünschte ich mir ein Kind. Damals haben wir gesagt: eins nach dem anderen, erstmal die Baustelle in Ruhe fertig bekommen. War ja auch vernünftig.

      Nun können wir bald einziehen. Und was ist?! Anstatt mich zu freuen, bekomme ich kalte Füße. Eiskalte sogar.

      Mein Verstand sagt mir: es ist alles toll, die Voraussetzungen stimmen, leg los.

      In etwa 2 Jahren werde ich mich beruflich nochmal verändern, es ist alles schon geregelt. Ich werde an der Uni anfangen und meine Promotion in Angriff nehmen. Es wäre also wirklich schlau - allein schon des Elterngeldes wegen - , vorher das Kind zu bekommen, das wir uns ja beide wünschen. Eigentlich...

      Was ist nur mit mir los?! Die ganze Zeit wollte ich und es ging nicht. Jetzt geht es, und ich will nicht.
      Ich komme mir allmählich total gaga vor. Sonst weiß ich immer ganz genau, was ich will und wie ich meine Ziele erreiche.

      Wem ging es gefühlsmäßig ähnlich und wie habt ihr das für euch gelöst? Hat jemand einen Rat?

      Schonmal herzlichen Dank.

      Liebe Grüße!

      • Also, für dich kann das natürlich keiner entscheiden. Aber meine Meinung dazu sage ich dir gerne:

        Es gibt viele Gründe dich für ein Kind zu bekommen:

        - ihr habt euch schon darüber ausgetauscht, und euch beide dafür entschieden
        - ihr habt euer Nest fast fertig
        - ihr seid finanziell abgesichert
        - du hast einen Mann, mit echtem Kinderwunsch (das werden i.d.R. gute Väter)
        - du könntest eure Ehe in eine Krise stürzen (unerfüllter KiWu ist nicht nur ein Problem für Frauen)
        - es ist möglich Kinder und Karriere zu kombinieren.

        Es ist gut, dass du nicht blauäugig an die Sache herangehst, sondern dir Gedanken machst. "Kalte Füße" sind auch normal, es ist eine große Sache, aber auch sehr schön.

        Viel Glück,

        Simone

        • (3) 17.12.13 - 11:38

          Hallo Simone,

          ich danke dir sehr für deine netten Worte. Natürlich kann mir/uns keiner die Entscheidung abnehmen, schon gar kein Internet-Forum. Das ist mir schon klar ;-)

          Ich habe das Gefühl, dass zwischen innerer und äußerer Bereitschaft eine riesen Lücke bei mir klafft.

          Äußerlich passt alles, keine Frage.

          Aber in mir drinnen... ich habe solche Angst davor, ein Kind zu haben. Davor, mein Leben komplett umzukrempeln. Davor, dass dann alles in einem anderen Tempo/Rhythmus ablaufen wird.

          Ich weiß einfach nicht, ob ich (schon) bereit bin, mein "altes" Leben aufzugeben. Momentan sehe ich irgendwie nur das Negative am Elternsein, die Einschränkungen etc.

          Dabei habe ich es mir doch vor kurzem noch so sehr gewünscht, Mutter zu werden :-( ich frage mich, ob das normal ist.

          Danke!

      Euer Leben ist so perfekt durchgeplant - da würde ich auch ein Kind planmäßig in die Welt setzen. Nicht dass das ganze Gefüge kippt! Da wäre mir das Risiko echt zu hoch.

      Gruss
      agostea

      • (6) 18.12.13 - 09:22

        ;-) Haha, das war auch mein erster Gedanke. Und mir kam auch sofort das Zitat von John Lennon in den Sinn:

        "Leben ist das, was passiert, während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen."

        • (7) 18.12.13 - 13:30

          So isses.

          Ich finde es befremdlich, dass manche (jungen) Menschen schon so verkopft sind, dass sie sich selbst im Weg stehen.

          Muss doch nicht sein. Einfach mal LEBEN tut Not.

          Gruss
          agostea

    Hallo,

    ich persönlich finde, dass das auch vom Alter abhängt.
    Du schreibst, dass ihr schon 12 Jahre verheiratet seid. Das ist eine lange Zeit und ich nehme an, dass ihr beide keine 28 mehr seid.

    Mir war immer wichtig, dass ich keine "späte" Mama bin. Ich wollte immer mit 30 "fertig" sein. DAS war für mich vernünftig.

    Ihr habt euer Eigenheim fast fertig, habt gute Jobs und das Finanzielle passt auch. Auf was wartest du? Deine Promotion ist in Sack und Tüten. Auch ich bin der Meinung, dass man Karierre und Kind relativ gut unter einen Hut bringen kann.

    Alles Liebe #klee

    • (9) 17.12.13 - 11:57

      Hallo Claudia,

      vielen Dank für deine Meinung. Da gab es wohl ein kleines Missverständnis. Wir sind bald 12 Jahre zusammen, verheiratet aber erst seit diesem Jahr. Letztlich ist das ja aber zweitrangig ;-)

      Wir sind 26 und 27 Jahre alt, also eigentlich wohl im besten Babyalter.

      Die äußeren Umstände passen bei uns, keine Frage.

      Aber im Inneren bin ich mir da eben nicht so sicher. Ich will Kinder, mein Mann auch. Beide wünschen wir uns, eher junge Eltern zu sein. Und doch habe ich Angst vor dieser riesen Veränderung; davor, mein Leben komplett umzukrempeln; davor, auf einmal so viel Verantwortung zu tragen und mich selbst zurücknehmen zu müssen.

      Ich bin ein sehr leistungs- und karriereorientierter Mensch. Mit Kind verändert sich der Fokus und ich habe Angst, dem nicht gewachsen zu sein.

      Wie bist du mit solchen Gefühlen umgegangen oder ging dir das gar nicht so?

      Liebe Grüße!

      • (10) 17.12.13 - 12:11

        Wenn du noch nicht bereit bist, dann warte halt noch. Du bist erst 26. Ihr solltet schon beide sicher sein, dass ihr diese Veränderung wollt.

        Aus eigener Erfahrung - Promotion mit Kind ist schwieriger als ohne, aber das ist bei allem so, ob Job, Studium etc. ... Du bist nicht so flexibel und frei verfügbar wie Kinderlose. Man hat an der Uni schnell das Gefühl sich dafür entschuldigen zu müssen. Dennoch war ich zeitlich während der Promotion gut in der Lage für mein Kind da zu sein, also eigentlich eine gute Gelegenheit beides unter einen Hut zu bekommen. Ob das der Karriere danach im Wege steht, eventuell weil du weniger publizierst, weniger auf auswärtigen Kongressen bist etc. .... schon möglich, muss aber nicht sein. Ich bereue nicht, während der Promotion ein Kind bekommen zu haben.

        Ah o.k. Mit 26 und 27 sieht das natürlich etwas anders aus.

        Was machst du denn nach deiner Promotion?

        Ich kannte solche Gefühle nicht wirklich. Ich bin Beamtin im geh. Dienst. Für mich war immer klar, dass ich erst meine Anstellungsprüfung in der Tasche habe, die Verbeamtung abwarte und dann Kinder bekomme.

        Mit 25 hatte ich alles in der Tasche. Aber für's Kinderkriegen fühlte ich mich da noch etwas zu jung. Hab dann noch einiges an Lehrgängen in der Behörte "mitgenommen" und mit 28 hab ich mein erstes Kind bekommen. Das zweite mit 30

        Für mich bzw. uns war es so perfekt. Die Entscheidung kann dir leider niemand abnehmen.

        (12) 17.12.13 - 12:14

        Hallo,

        euer Leben ist so perfekt durchgeplant, ich würde es lassen, es ist eine riesen Veränderung und du wirst dich mit Kind extrem zurücknehmen müssen, und dafür bist du einfach zu egoistisch, nicht jede Frau ist automatisch eine geeignete Mutter, und ich denke du solltest dich wirklich auf deine Karriere konzentrieren denn das ist genau dein Ding.

        Nicht das das Kind dann unter deiner Unzufriedenheit leidet, die Partnerschaft usw, und alles kippt.

        Warte noch mal ein paar Jahre und dann schau ob sich deine Sicht verändert hat und dann könnt ihr noch einmal planen.

        Alles Gute

        (15) 17.12.13 - 12:25

        Nun ja, ich glaube kaum, dass du mich bzw. meine Persönlichkeit anhand einiger weniger Posts so gut beurteilen kannst, als dass die Bezeichnung "egoistisch" gerechtfertigt würde oder du einschätzen kannst, ob ich eine geeignete Mutter werde ;-)

        Ich bin sicherlich insoweit egoistisch, als ich mir meiner selbst und meiner Bedürfnisse sehr bewusst bin.

        Ich finde, wenn man ein Kind plant, sollte das doch die Grundvoraussetzung sein. Schließlich möchte ich nicht blauäugig in etwas hineinschlittern, sondern eine bewusste, wohl durchdachte Entscheidung treffen.

        Für mich ist es eben nicht die alleinige Erfüllung, Kinder zu haben, genausowenig wie "nur" einen guten Job.

        Darum frage ich ja hier nach Anregungen und ob jemand schon mal in einer ähnlichen (Gefühls-) Lage war.

        #winke

        • (16) 17.12.13 - 13:02

          Hey,

          ich finde dich auch alles andere als egoistisch!

          Du möchtest gewisse Rahmenbedingungen erfüllt haben, bevor du eine Familie gründest bzw. ein Kind in diese Welt setzt. Ich sehe nicht, wie das egoistischer sein soll, als "einfach so" ein Kind in die Welt zu setzen, "nur" weil man den intensiven Wünsch verspürt und sich dabei ganz sicher ist, es jetzt zu wollen. Ganz egal, wie die Rahmenbedingungen sind.

          Und nicht, dass es hier zu Missverständnissen kommt, auch das nenne ich nicht per se egoistisch, ich denke vielmehr, dass man eine solche Aussage, den Charakter betreffend, nicht auf Grund von Kinderwunschüberlegungen treffen kann... Aber die von der TE geschilderten Gedankengänge lassen für mich absolut keinen Egoismus erkennen.

          Und jetzt zu deinem "Problem":

          Wie du schon erkannt hast, kann dir hier niemand einen Rat geben. Bei uns sieht es ähnlich aus. Wir wollen Kinder, aber jetzt passt es noch nicht. Wir bauen nächstes Jahr ein Haus, heiraten dann und ich muss mein Studium (und lustigerweise auch meine Promotion) erst noch fertig kriegen. Dann möchte ich erst mal einen festen Job, ein Jahr gearbeitet haben, um volles Elterngeld zu kriegen. Das Haus ist bis dahin sicher fertig, wir sind umgezogen und haben geheiratet. Das ist einfach so unsere ganz persönliche Vorstellung (muss ja niemand teilen). Aber wir wollen, so wie ihr, auch gerne "junge" Eltern sein, einfach auch, weil wir jetzt schon den Wunsch nach Kindern haben.
          Kommt mir so vor, als ob wir an einem Punkt sind, den du in der Vergangenheit eurer Beziehung schilderst.

          Nur wir haben uns zwar auf einen Zeitpunkt "geeinigt", wann ich die Pille wahrscheinlich absetze, aber wenn dieser Zeitpunkt gekommen ist, dann werden wir natürlich noch mal reden. Und wer weiß, vielleicht kommen wir dann auch zu der Erkenntnis, dass wir doch noch nicht bereit sind.

          Man sollte sich klar sein, dass man zwar planen kann, wie man will, aber einfach nicht weiß, wie es in der Zukunft (gerade gefühlstechnisch) aussieht. Ihr seid nun an diesem Punkt und ich würde dir raten, werde nicht schwanger, wenn du das Gefühl hast, du könntest noch etwas verpassen. Du bist tatsächlich noch jung (ich werde dann auch 25/26 sein, wenn wir ein Kind planen) und auch mit Ende 20 ist man keine "alte" Mama. Wenn du deine Promotionsstelle in 2 Jahren antrittst, dann kannst du ja mit Ende 20/Anfang 30 (je nach Fachbereich) fertig sein. Finanziell ist es zwar schlauer schwanger zu werden, wenn man in einem festen Job ist, aber so wie du die Situation schilderst, könntet ihr auch damit klar kommen, wenn du während einer Auszeit nur wenig Geld bekommst (insbesondere, wenn du in den kommenden Jahren etwas hierfür zurücklegst). Und nach einem Jahr könntest du ja einen Job suchen (und mit Promotion - natürlich auch wieder ja nach Fachbereich - und deiner bisherigen Berufserfahrung sollte das doch gut klappen).

          Es kommt halt auch darauf an, wie lange du nach der Geburt zu Hause bleiben möchtest. Da sind so viele Faktoren zu berücksichtigen...
          Fazit: Von außen betrachtet, würde ich sagen, dass eure Situation doch ziemlich gut ist und ein Baby jetzt wirklich gut passen würde (bei einem Jahr Babypause und der dann anschließenden Promotionsstelle, die sich m.E. relativ gut mit einem Kleinkind vereinbaren lässt). Aber es hat alles keinen Sinn, wenn du nicht bereit dafür bist. Und es werden in eurer Zukunft noch mehr ziemlich gute Situationen kommen. Das darfst du nicht vergessen. :)

          Du kannst mir gerne auch noch mal privat schreiben, wenn du Lust hast bzw. dich noch weiter austauschen willst.

          Viel Glück für deine Entscheidung (es scheint ja so, als ob entweder jetzt oder "deutlich" später). :-)

          Hi,

          zwei kleine Anmerkungen, so von Kopfmensch zu Kopfmensch/ von Kontrollfreak zu Kontrollfreak:

          1. Du WIRST blauäugig in die Sache "Kind" hinein schlittern, denn du wirst - das kann man tatsächlich deinem Post entnehmen - versuchen, das ganze durchzuplanen. Dummerweise klappt das leider NIE beim Projekt "Kind" (relativ unvorstellbar für kinderlose Akademiker, ich weiß). Es wird DEIN Leben nämlich fröhlich herumwirbeln, und das komische wird sein: du wirst es dafür lieben.

          2. Was lässt dich annehmen, dass ihr überhaupt so problemlos schwanger werdet? Nehmen wir an, du wartest die Promotion ab (beginnt in 2 Jahren, d.h. in 6 Jahren, mit 32, kannst du anfangen mit der Kinderplanung, vielleicht auch 7 Jahre, du brauchst danach wieder einen Job). Dann stellst du fest, es klappt nicht so recht, Jahre der Kinderwunsch-Behandlung folgen, Adoption bereits wegen des Alters ausgeschlossen.... Jüngst einer Bekannten von mir passiert, mittlerweile ist sie 40, es wird keine Kinder mehr geben und sie ist todunglücklich.

          Verabschiede dich vom perfekt geplanten Leben, wenn es um Familienplanung geht. Ihr habt jede Basis gelegt, die es geben kann, der Perfektion ist genüge getan.

          Es ist auch durchaus normal, dass man Angst vor der eigenen Courage hat. Du kannst dir jedoch beim besten Willen nicht vorstellen, wie es ist, ein Kind (oder gar mehrere) zu haben. Du fürchtest den Kontroll-Verlust und JA, du wirst die Kontrolle über dein Leben verlieren, definitiv. Für ein paar Jahre übernimmt jemand anderes die Herrschaft über deinen Tag, deine Bedürfnisse, aber du wirst es lieben und toll finden. Biologie ist etwas feines, die Hormone sorgen dafür, dass wir es toll finden, wenn jemand auf unserem Arm pupst, und dass wir locker mit 6 h Schlaf auskommen, und dass der Job plötzlich nicht mehr alles ist in unserem Leben.

          Kinder sind das Beste, was dir im Leben passieren kann. Sie zeigen einem, was Leben eigentlich ist (nicht umsonst haben Frauen NACH Kindern ganz andere Ansprüche an Job und Karriere als vorher). Gerade Menschen wie dir (ich war auch so, daher weiß ich, wovon ich rede!), die alles so perfekt durchplanen wollen, um immer die Kontrolle zu behalten, tut es unglaublich gut, die Langsamkeit, die Intensität, die Ehrlichkeit von Kindern zu erleben. Aber ohne eigenes Kind kann man sich das nur schwer vorstellen.

          Es ist egal, wie alt du beim 1. Kind sein wirst: die Kontrolle verlierst du in jedem Fall verlieren. Da also diese Befürchtung definitiv eintreffen wird, lohnt es sich nicht davor Angst zu haben. Nimm es als ein Lebensprojekt: entdecke das Chaos! Es wird dich als Persönlichkeit weiter bringen, auf eine Ebene, die du ohne Kind nie erreichen kannst.

          Ach so: natürlich wirst du die Anforderungen, die ein Kind an dich stellt, spielend meistern. Liebe und Zärtlichkeit sollte dir nicht fremd sein, in den Rest wächst man rein.

          Gruß und viel Erfolg
          C.

          • (18) 17.12.13 - 13:48

            Liebe C.,

            ich danke dir sehr herzlich für deine Worte. Du triffst den Nagel auf den Kopf. Ich habe eine riesen Angst vor diesem Kontrollverlust, davor, nicht mehr Herr im eigenen Leben zu sein.

            Ich bin ein extrem kopflastiger Mensch und würde mein Leben am liebsten bis zur Pension durchplanen. Dass das bescheuert ist und mir nicht gut täte, weiß ich wohl, aber ich fühle es nicht.
            Sicherheit und rationales Handeln stehen für mich aufgrund meiner (familiären) Vergangenheit mit an oberster Stelle.

            Vielleicht wäre es wirklich gut für mich, ein Kind zu bekommen und mein Leben dadurch ganz bewusst nicht mehr so stramm an den Zügeln halten zu müssen, also im Sinne von generalstabsmäßiger Planung.

            Mir scheint, die Frage nach dem Zeitpunkt ist gar nicht mein eigentliches Problem, sondern etwas ganz anderes, tiefergehendes.

            Nochmals ganz lieben Dank, das ist mir durch deinen Post zum 1. Mal so deutlich bewusst geworden.

            Liebe Grüße,

            auch eine C. ;-)

            (19) 17.12.13 - 14:23

            Das hast du so toll geschrieben und du hast so Recht damit.

            LG

            (20) 18.12.13 - 15:58

            Perfekt geschrieben!

      Warum jemand anderen als egoistisch "beschimpfen", Unzufriedenheit und ein leidendes Kind unterstellen und dann lieber in schwarz schreiben?

      Ich finde, in schwarz schreiben macht dann Sinn, wenn einem etwas peinlich ist, weil man eigene "Geheimnisse" oder "geheime Gedankengänge" preisgibt und sich damit (zumindest gefühlt) "verwundbar" macht.

      In schwarz zu schreiben, weil man andere beleidigt (und der Rest deines Kommentars begründet für mich nicht das in schwarz Schreiben), vermittelt mir den Eindruck, dass du nicht mal mit deinem "guten Namen" für deine Aussage gerade stehst (weil du selbst schon ahnst, dass es zumindest nicht so ganz richtig/zutreffend sein kann). Ist irgendwie feige...

(22) 17.12.13 - 13:34

Warte doch noch. Ihr seid noch jung und ein Kind verändert wirklich viel.

Die Beziehung, die Freizeit,das Berufsleben.

Ich rate dir: genieße erst mal euer neues zu
Hause nur mit deinem Mann.
Macht alles in Ruhe ferig und lebt euch ein.
Gleich noch eine so weitreichende Entscheidung jetzt gleich muss doch nicht sein.

Und wenn dein Mann sich Kinder so wünscht, du aber gerne Karriere machen willst, dann vereinbart vorher schon die Arbeitsteilung. Oft ist es doch so: durch ein Kind verändert sich für die Frau meist vieles, der Mann geht aber weiter Beruf und Hobbies nach.
Unterhaltet euch darüber ganz offen, was du an beruflichen Zielen verfolgen möchtest auch wenn das Kind da ist.

Nicht dass dein Mann meint für ein Kind wuerdest du das hinten anstellen.

Wenn das geklärt ist,hast du vielleicht nicht mehr diese Bedenken. Er jann ja zu hause bleiben wie wäre es damit?

Ich finde dein Zögern verständlich. Instinktiv weißt du, dass sich für dich viel ändern wird, wahrscheinlich mehr als für ihn.
Männer können sich daher oft leichter für ein Kind aussprechen.
Lasst euch Zeit, genießt das Leben bevor ihr Verantwortung für einen Menschen übernehmen wollt.
Werdet euch ueber eure Bedürfnisse hinsichtlich Familie, Paarzeit und beruflichen Zielen klar.

>>Mir war immer wichtig, dass ich keine "späte" Mama bin. Ich wollte immer mit 30 "fertig" sein. DAS war für mich vernünftig.<<

Boah, ich hab mit 33 mein Kind bekommen, seit Beginn der Schwangerschaft alleinerziehend, vom Kindsvater im Stich gelassen, kein Eigenheim gebaut, unsichere Jobsituation trotz bestem Uniabschluss... Rock'n'Roll, Baby!

Was bin ich doch verwegen und edgy. #rofl

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