mein Mann und seine Ex und deren gemeinsames Kind

    • (1) 20.12.13 - 09:37
      leiderschwarz

      Das war jung die dritte Nacht, in der ich kaum schlafen konnte.

      Ich will es kurz machen, muss aber ab un zu ausholen.

      Eckdaten:
      Mein Mann hat einen 8-jährigen Sohn, lebt seit über 6 Jahren von der KM getrennt, sieht seinen Sohn sehr regelmäßig (mindestens alle 2 WEs + innerhalb der Wochen z.B. auf dem nach Hauseweg, bei ärztlichen Terminen oder bei seinen Eltern etc.).

      Wir sind seit einem Jahr verheiratet und ich bin schwanger (8. Monat).

      Wir sind wegen den Kindern umgezogen - 3 Zimmer, 80m2.

      Sein Kind kennt mich nun auch schon recht lange (weit vor der Hochzeit).

      Wir haben in der neuen Wohnung folgendes Arrangement: Küche mit großer Sitzecke, ElternSchlafzimmer inklusive Arbeitsplatz für mich und Unterbringung sämtlicher Klamotten und , Bücher, Unterlagen etc.

      Kinderzimmer (8m2): alles für unsere gemeinsame Tochter, sprich Wickelkommode, Schrank, Bett, Regale, Spielzeug, Bücher (letztere geschenkt bekommen, deswegen schon da).

      das dritte Zimmer:
      normal: Arbeitsbereich meines Mannes, Wohnzimmer.
      wenn sein Sohn da ist: das Reich von ihm, er hat dort eine eigene Spielzeug/Bücher/Klamottenecke, alles in neuen Möbeln und Regalen.

      Sein Bett ist das ausziehbare Sofa, er schläft laut eigener Aussage gern darin.

      So. und nun kommt die KM und ist der Meinung, wir würden den Jungen ausschließen, weil er nicht im Kinderzimmer schlafen kann. Hä?

      Das Zimmer ist so klein, dass niemals noch ein Bett hineinginge. Ein Hochbett kommt auch nicht in Frage,.da man dies vor das Fenster bauen müsste, welches dann nicht mehr zu öffnen ginge.

      Die Mieten sind hier leider sehr hoch, sodass wir uns kein 4. Zimmer leisten konnten (und vorher lebte der Große auch in unserem "Wohnzimmer" was für die KM nie ein Problem war.

      Erst jetzt.

      mein Mann hat damals sogar nach der 50/50-Regelung gefragt,.die abgeschmettert wurde, dann hätten wir sicherlich eine größere Wohnung finanzieren können.

      Der Junge schläft leider nur 4 Nächte im Monat bei uns. Reicht dafür die Aufteilung nicht? Davon mal abgesehen hat er selbst gesagt, dass er lieber nicht bei seiner Schwester schlafen will, weil sie ja aufwachen und ggf. schreien wird.

      Ohne ins Detail zu gehen: wir kümmern uns gut um ihn, wir ermöglichen fast alle seine Wünsche, was Freizeit angeht u.ä. Sein Papa ist an Papa-WEs da für ihn, sie machen auch einiges ohne mich. Es hat immer gut geklappt. Nun fühlt sich der Kleine angeblich unwohl bei uns.

      Er selbst sagt aber nie etwas derartiges.

      Ich verstehe das alles nicht, haben wir doch gemeinsam lange überlegt, wie wir was zukünftig gestalten.

      Könnt ihr das aus der Ferne mal einschätzen?

      übrigens kommen ihre Vorwürfe immer telefonisch mit sehr vielen Beleidigungen und Unwahrheiten. Ein Gesprächsangebot bei einer Beratungsstelle zwischen KV und KM wurde abgelehnt mit den Worten "es läuft doch alles so gut".

      Danke fürs Lesen.

      • Hallo,

        ich verstehe gar nicht warum du Dir da so viel Gedanken machst! Wahrscheinlich die Schwangerschaft! Genieße es und freue Dich auf dein Baby! Lass die doch reden.

        Wenn der Junge und ihr mit der Lösung voll zufrieden seid ist doch alles in Butter!

        Mach Dir kein Kopf!

        Alles Gute für die Geburt.

        • (3) 20.12.13 - 09:56

          der Gedanke kam mir auch schon, dass es die Schwangerschaft ist. aber sie hatte uns eigentlich gratuliert... Hm. sie hat auch ihren Partner schon 5 Jahre... sie hätte gern noch ein Kind, aber er will warten, bis sie mit dem Studium fertig ist.

      Klingt für mich so: Die KM hat eigene Probleme, von denen sie ablenken/sich diesen nicht stellen will und sucht sich daher Neue. Auch wenn es irrational ist.

      Daher: ignorieren, der Sohn scheint ja am wenigsten in der Lage ein Problem zu sehen.

      • (5) 20.12.13 - 09:58

        danke für sie Antwort.

        Dass sie eigene Probleme hat, ist ziemlich eindeutig. es ist auch nicht das erste Mal, dass sie etwas auszusetzen hat... :-(

        ignorieren ist irgendwie nicht mein Ding, weil ich ja schon will, dass der Junge es bei uns gut hat.

        • (6) 20.12.13 - 11:29

          Der Junge scheint es doch gut bei euch zu haben. Es hört sich alles wirklich prima an. Belasst es dabei. Ich denke, die KM hat jetzt Ängste, dass ihr Sohn bei euch jetzt nur noch die 2. Geige spielen wird, wo ihr noch ein gemeinsames Kind bekommt. Wenn sie sieht, dass dem nicht so ist, dann wird sich ihr Verhalten wieder normalisieren.

          Ich wünsche euch alles Gute

    Hallo,

    da würde ich jett kein Fass aufmachen, auch wenn Dich die Äußerung nervt.

    Klingt für mich ein wenig so, dass die Ex mit eurer neuen Familiensituation nicht klar kommt. Wenn sie wegen des Schlafens im WoZi keinen Streß gemacht hätte, wäre es sicher was anderes gewesen.

    Alle Gute euch.

    • (8) 20.12.13 - 10:00

      Danke.

      Du hast recht, in regelmäßigen Abständen kommt sie mit irgendwas um die Ecke. Ca. alle drei Monate. :-(

      Vieles ist uns völlig unverständlich aber die schafft es immer wieder uns ein schrecklich schlechtes Gewissen zu machen.

      Voll blöd.

Hallo.

Wenn alle damit zufrieden sind (die Mutter des Sohnes ausgenommen), ist doch alles super. Mir kommt es so vor, dass die Mutter des Sohnes etwas eifersüchtig wird, da sie den Rang des Sohnes wackeln sieht, was ja nicht sein wird. Aber die Kleine ist schon sowas wie eine Konkurrenz, wo sie natürlich dann einige Situationen falsch deutet. Sollten nochmals Beleidigungen etc. kommen, dann sag ihr, dass sie sich da rauszuhalten hat. Es ist alles mit dem Sohn geklärt und er ist damit auch zufrieden. Alles andere hat sie schlicht und einfach nichts anzugehen.

Dir alles Gute.

LG

  • (10) 20.12.13 - 10:09

    "Mir kommt es so vor, dass die Mutter des Sohnes etwas eifersüchtig wird, da sie den Rang des Sohnes wackeln sieht, was ja nicht sein wird. Aber die Kleine ist schon sowas wie eine Konkurrenz, wo sie natürlich dann einige Situationen falsch deutet. Sollten nochmals Beleidigungen etc. kommen, dann sag ihr, dass sie sich da rauszuhalten hat. Es ist alles mit dem Sohn geklärt und er ist damit auch zufrieden. Alles andere hat sie schlicht und einfach nichts anzugehen."

    das Thema Konkurrenz haben wir bisher folgender maßen "behandelt". Beratung in einer Familienberatung eingeholt. Dem Jungen Bücher zum Thema besorgt, kein Geheimnis aus der SchwangerSchaft gemacht, er hat die Wandfarbe ausgesucht und selbst gestrichen, er hat diverse Kleinigkeiten ausgesucht wie zb Badethermometer, Schnuller, Schlafanzug usw.

    Er sieht jedes Foto, wenn er will. er fasst meinen Bauch an, er redet ständig von seiner Schwester... "xy, du darfst ja jetzt leider keine salami essen, weil das der Kleinen schadet"

    das andere was du ansprichst, ist leider etwas schwieriger. Mein Mann hat erst in den letzten Monaten gelernt, stopp-Signale zu senden. Vorher hat er sich rumkommandieren lassen. Er kann nicht einfach auflegen, wenn die ihn beleidigt, sie droht ihm dann meistens mit Kindesentzug (hat sie auch schon mehrmals getan, Termine kurzfristig abgesagt etc.)

    Die Krönung war vor einem halben Jahr (ohne Wissen um die Schwangerschaft), dass sie den Jungen die Sommerferien über kein einziges Mal rausrücken würde (obwohl 3 Wochen geplant waren), wenn er nicht dies oder jenes für sie täte.

    Mein Mann hat kleinbei gegeben....
    ich weiß, wie du es meinst, aber es ist in der Realität unheimlich schwer für ihn.

    • Auszug aus unserem Leben

      Ich hochschwanger mit dem 1. gemeinsamen Kind - Stieftochter: "Ich hab so Angst! Ich hab so Angst, dass ihr mich nicht mehr lieb habt und ich nicht mehr zu Euch kommen darf"
      Unsere Antwort:"Das wird nicht passieren! Wir lieben Dich und Du bist und bleibst immer Teil unserer Familie"
      Wir haben es genauso gehandhabt, sie einbezogen! Sie hat sich sehr gefreut!

      Mittlerweile hat sie 2 kleine Schwestern und liebt sie über alles. Sie zeigt Fotos bei ihren Freundinnen rum und bespielt die Kleinen, sucht liebevoll Geschenke für ihre Schwestern aus!

      Ihre Mutter besteht derweil darauf, dass es NUR HALBschwestern sind.

      Das ist ihr mittlerweile egal!

      Die Kleinen lieben und vergöttern ihre große Schwester und vermissen sie.

      Zieht klare Grenzen zur Ex, ihr macht das schon richtig mit den Kindern!!!

      Meine Stieftochter wünscht sich noch ein Geschwisterchen von uns, "aber diesmal einen Jungen, dem will ich Skateboard spielen beibringen und mit ihm Bob, der Baumeister gucken" ;-)#rofl

      Alles wird gut, manchmal dauert es einen Moment!

      <<<das Thema Konkurrenz haben wir bisher folgender maßen "behandelt". Beratung in einer Familienberatung eingeholt. Dem Jungen Bücher zum Thema besorgt, kein Geheimnis aus der SchwangerSchaft gemacht, er hat die Wandfarbe ausgesucht und selbst gestrichen, er hat diverse Kleinigkeiten ausgesucht wie zb Badethermometer, Schnuller, Schlafanzug usw.

      Er sieht jedes Foto, wenn er will. er fasst meinen Bauch an, er redet ständig von seiner Schwester... "xy, du darfst ja jetzt leider keine salami essen, weil das der Kleinen schadet">>>

      Das war mir ja schon klar, dass der Junge damit klarkommt. Ich meine aber die Mutter, die um den Rang bangt. Zumal bei ihr ja auch noch ein Kinderwunsch vorhanden ist, sie aber leider noch warten muss. Und ich weiß ja nicht, wie doll der Kleine schwärmt vom Geschwisterchen oder erzählt. Das macht sie dann vielleicht noch eifersüchtiger. Aber das mit dem Umgangsrecht, wenn das festgelegt ist, dann kann man drauf bestehen. Aber der Kleine wird auch älter und wird irgendwann mal das Spielchen durchschauen. Und dann wird er sich nichts mehr sagen lassen (können), wenn er zu euch möchte. Ist schon eine schwierige Zeit.

      • (13) 20.12.13 - 10:45

        Dass er irgendwann älter ist und selbstbestimmt auftreten wird, ist immer wieder unser letzter Strohhalm. Danke für die Erinnerung daran. Du hast recht!

        Traurig nur, dass es noch viele Jahre dauern wird und wir bis dahin der Tyrannei ausgesetzt sind.

        Jegliche Klärungsversuche auf neutralem Boden wurden abgewiesen.

        Ihre Eifersucht habe ich so bisher vernachlässigt, weil ich ja nichts für ihre Lebenssituation kann...

        • <<<Ihre Eifersucht habe ich so bisher vernachlässigt, weil ich ja nichts für ihre Lebenssituation kann... >>>

          Das soll ja auch nicht euer Problem sein. Aber leider überträgt sie das auf das Kind und das ist das, was ich nicht verstehe. Und das müsst ihr dann ausbaden.

          Ich bin auch eine Ex mit Kindern, aber meinem Ex habe ich alle Freiheiten gelassen, was den Umgang mit den Kindern angeht. Die Kinder und er konnten/können immer selber entscheiden, welchen Kontakt sie haben möchten. Wie intensiv oder auch mal nicht so intensiv. Ich habe ihn nur gebeten, dass er mich da rauslässt, da ich ja einen "neuen" Mann habe und auch noch ein gemeinsames Kind. Also bei mir ist die Situation andersrum. Aber die Mädchen haben auch das Spiel durchschaut und so wie es jetzt ist, finde ich es optimal. Zu meinem Ex habe ich (fast) gar keinen Kontakt mehr, da die Mädchen auch das Alter haben, alleine zu bestimmen. Und der Kleine Bruder ist der Bruder und nicht der Halbbruder.;-)

          Bleibt dem Kind neutral gegenüber, so wie bisher, dann könnt ihr nichts falsch machen. Und auch du solltest beim nächsten Telefonat mal deutlich machen, dass euch das Leben der Mutter nichts angeht, genauso ist es auch andersrum. Sie hat sich nicht in euer Leben einzumischen. Das hat sie anscheinend noch nicht verstanden.

          LG

          • (15) 20.12.13 - 11:01

            ich telefoniere schon lange nicht mehr mit ihr. mein Mann tut das nur noch in meiner Abwesenheit, weil es schon zu sehr viel Stress führte, wenn ich hörte, wie sie mit ihm umging und was er dann tat.

            Sie ist der Meinung, sie darf sich einmischen, weil es IHR Kind ist. Rein kognitiv kommt man an sie einfach nicht ran. Sie ist wie eine Domina, jedenfalls stelle ich mir so jemanden vor.

            Gehen wir mt ihm schwimmen, sind wir auch 3 Wochen später noch Schuld, wenn er dann krank wird. Und das sagt sie dem Kind auch so. :-(

            alles total traurig.

            Grenzen müssen nun in mir aber wieder neu errichtet werden, da hast du recht. Ich trage Verantwortung für ein Ungeborenes.

Top Diskussionen anzeigen