Ich hab abgetrieben, weil mein Kind behindert gewesen wäre

    • (1) 08.01.14 - 14:54
      ich fühle mich....

      hr Lieben! Ich trage schon seit einiger Zeit etwas mit mir herum. Ich bin schwanger gewesen und war letztens bei der Untersuchung. Dort hat der Arzt mir mitgeteilt, dass meine Kleine einen Defekt haben würde, der sie ihr Leben lang geistig behindern würde. Das war zu viel für mich. Mein Mann und ich haben dann schweren Herzens entschieden das Kind abtreiben zu lassen. Jetzt hab ich so ein furchtbar schlechtes Gewissen. Jede Nacht träume ich von der Kleinen. Ich weiß wie schlimm ich war, aber ich wäre mit einem behinderten Kind nicht klar gekommen...

      • Puh, also du hast nicht geschrieben um welche Art Behinderung es sich handelt, aber das spielt ja auc keine Rolle jetzt. Ihr habt eine für euch beide richtige Entscheidung getroffen.

        Mein Rat an dich: Such dir bitte professionelle Hilfe, damit du das verarbeiten kannst!

        lg, verena

        (3) 08.01.14 - 14:58

        Deine Entscheidung kann ich nachvollziehen...dass Dich das jetzt belastet aber auch.

        Such Dir professionelle Hilfe in Form einer Therapiegruppe oder je nachdem wir tief das Problem sitz einen Therapeuten. Du musst das für Dich verarbeiten und "abschließen"

        (4) 08.01.14 - 15:04

        Dieser Beitrag wurde von den urbia-Mitgliedern oder den Administratoren als nicht angemessen bewertet und wird deswegen ausgeblendet.

      • Ich bin der meinung das es eine sehr egoistische entscheidung von dir wahr!!! dein Kind hätte ein wunderschönes leben führen tros behinderung!!!!!

        Solche wie du haben nur keine lust sich mehr um ein Kind zu kümmers welches nicht "normal ist" du wolltest doch nur nicht deine geliebte Freiheit opfern!!!!
        Dafür musste ein Kind DEIN KIND! sterben.
        -------

        Jetzt bleib mal mit deinen frechen Anschuldigungen auf dem Teppich!!, der TE geht es schon schlecht genug und ich finde DEIN Geschreibsel nicht besser, in dem du anonym auf jemanden eintrittst, der schon am Boden liegt!,! DAS nennst du eine christliche und soziale Einstellung??!!!!,

        • (9) 08.01.14 - 15:13

          Ein Behindertes Kind hat auch ein recht auf Leben!!!!!!!!!

          • (10) 08.01.14 - 15:17

            Sagst Du...andere sehen es halt anders und das musst Du akzeptieren und nicht die TE verletzend angreifen.

            (11) 08.01.14 - 15:18

            Es geht hier nicht um Recht haben!

            Wenn du schon dabei bist, hast DU am wenigsten das Recht, einer Frau, deren Lebensumstände du nicht kennst, dermaßen niederzumachen.

            Du kannst deine Meinung haben und behalten, aber jeder andere muss sie nicht teilen und nach deinen Maßstäben handeln!

            Sagt wer?

            • ....unabhängig vom thema--aber meinst du die frage ernst? bist du der meinung, dass behinderte kinder KEIN recht auf leben haben?

              • Liest du DAS aus meinem Beitrag heraus?

                Meine Zeilen sollen lediglich sagen...ich bin der Meinung, dass ein Leben nicht höher zu werten ist als ein anderes. Sprich...als Eltern hat man auch das Recht - und die Pflicht - zu entscheiden, ob man die Verantwortung für ein Kind - ob behindert oder nicht - übernehmen kann und möchte.

          (16) 08.01.14 - 23:23

          Um dir eine Meinung bilden und diese mitdiskutieren zu können, solltest du selber erst einmal in der Lage sein, einen Seitenwechsel vorzunehnen, auf die Seite, anstelle, in das Leben und die Situation der TN.

          Erst wenn du dies wirklich verinnerlicht hast, bist du in der Lage, dir überhaupt eine Meinung darpber bilden zu können. Und nicht schon vorher, aus der hohlen Hand oder Hüfte "geschossen".

          Hast du selber bereits "dein Leben" zugunsten eines anderen Lebens längerfristig ohne Pausen eingeschränkt oder gar aufgegeben?
          Weißt du, was es heißt, ein behindertes, pflegebedürftiges Kind, groß zu ziehen?
          VG ficus

    Ich glaube, dass ist ihre Entscheidung und sie wird diese nicht zwischen Aufstehen und Frühstück getroffen haben.

    So Leute wie dich finde ich zu kotzen!!!!!! Anderen ein schlechtes Gewissen machen (was sie eh schon hat) und das aus Feigheit noch in schwarz.....

    Gruß

    Dany

    (18) 08.01.14 - 15:14

    Sehr armseeliger Beitrag, beleidigend und verletzend...hast Du nicht die Forumsregeln vor dem Schreiben bestätigen müssen.

    Es ist sehr anmaßend zu sagen, dass das Kind ein glückliches Leben gehabt hätte...Du weißt gar nicht was es für eine gesitige Behinderung gewesen wäre. Je nach Schweregrad haste dann ein Kind im Pfelgeheim liegen, was überhaupt nichts mitbekommt und irgendwann stirbt...sehr glücklich!!!

    Schäm Dich für dieses Posting!

    Hallo,

    ich finde dies eine sehr harte Verurteilung der TE.

    so eine Entscheidung zu fällen ist nicht leicht, und alles andere als egoistisch. Man merkt dies ja am seelischen Zustand der Schreiberin. Aber für deren Entscheidung so harte Worte einstecken zu müssen, ist einfach nur unverschämt.

    Mag sein, dass das Kind ein schönes Leben bei den Eltern hätte führen können - nein, falsch, davon bin ich überzeugt - aber man hat selbst auch nur dieses eine einzige Leben und was damit passiert, darüber darf jeder (noch) selbst entscheiden.

    LG, p.m.

    Kann URBIA bitte diesen Beitrag löschen?

    • (21) 08.01.14 - 16:24

      Ich bin dafür, diesen Beitrag (4) stehen zu lassen. Ich fühle mich nicht dazu berufen, Zensur zu üben.

      Den Reaktionen darauf schließe ich mich an. So wie die TE traue ich mir auch nicht zu, mit einem geistig behinderten Kind zu leben.

(22) 08.01.14 - 15:55

Was für eine empathielose Antwort! Dann natürlich,wie soll es anders sein, als Graunick!
Jede Frau/ jedes Paar muss für sich selbst entscheiden ob es in dieser Situation den Schritt einer Abtreibung oder Austragung geht.
Viele wissen einfach das sie es psychisch und körperlich nicht schaffen würden ein behindertes Kind groß zu ziehen.
Sind diese Eltern dann automatisch schlechte Eltern? Und woher willst du wissen das der Grund der Abtreibung ihre " verlorene Freiheit" war.
Man verliert mit jedem Kind ein Stück Freiheit.Mit einem behinderten Kind eventuell natürlich mehr.
Dennoch ist das kein Grund hier anonym jemanden dir völlig Unbekannten,eine derart rotzige Antwort vor den Latz zu knallen!
Ich ziehe den Hut vor allen Eltern die ein behindertes Kind auf die Welt bringen.Trotzdem habe ich auch Verständnis für jemanden der diesem Schritt nicht gewachsen ist.

@ TE.... auch ich würde dir nahelegen dir /euch einen Therapeuten zu suchen der Euch begleitet. Ich stelle mir diese Entscheidung unheimlich schwer und belastend vor. Ich wünsche dir alles gute!

LG

Wo bist Du denn entlaufen ?

Hallo,

also, bevor dieser Beitrag hier geschlossen wird möchte ich dir sagen, wie leid mir das alles für euch tut und dass ich euch - besonders dir - ganz viel Kraft wünsche, diesen schlimmen Schicksalsschlag zu verarbeiten.

Ich finde ihr habt richtig entschieden. Darüber kann man sicher diskutieren, muss man aber nicht. So eine Entscheidung ist schon schwer genug.

Alles Gute für dich und suche dir professionelle Hilfe um das alles besser verarbeiten zu können. Dafür muss man sich nicht schämen.

Ich #liebdrueck dich

LG, p.m.

Es tut mir sehr leid für dich und man kann wenig sagen, was den Schmerz erträglicher macht. Such' dir professionelle Hilfe, um zu lernen damit zu leben und dich nicht schuldig zu fühlen.

Eine Bekannte war beruflich als Geschäftsführerin sehr erfolgreich. Sie wurde schwanger und unter der Geburt lief etwas schief. Das Kind litt unter extremem Sauerstoffmangel und war schwerstbehindert. Sie kann weder allein sitzen, noch laufen, sprechen auf dem Niveau einer Dreijährigen muss gewindelt werden usw. usw. Die Frau hat nie wieder arbeiten können, es gab kaum Freizeit, Urlaube sind wie ein kompletter Umzug der Familie, die immer unter enormer Belastung. Sie überlegten zeitweise, die Tochter in ein Heim zu geben und selbst da gab es von der Umwelt schäbige Kommentare wie hier von Usern, man könne sein Kind doch nicht in ein Heim abschieben.....

Das Kind ist inzwischen volljährig und die Eltern fast 60 Jahre alt und machen sich jetzt große Gedanken, was aus dem Kind wird, wenn sie nicht mehr körperlich fit sind oder gar versterben. Wer kümmert sich dann liebevoll, wie wird es finanziell aussehen, wenn das Kind die Eltern überlebt.......... Die Sorgen und Probleme hören nicht auf.

Ich finde es mutig, sich für ein behindertes Kind zu entscheiden. Vermutlich weiß man nicht genau, auf was man sich einlässt. Genauso mutig finde ich es, sich dagegen zu entscheiden. Was letztlich richtig ist, wird man nie erfahren und niemand hat das

Recht, einen dafür zu verurteilen.

Euch alles Liebe und ganz viel Unterstützung......

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