Ekel vor eigenem Körper

    • (1) 24.01.14 - 13:00
      Schamgefühl

      Hallo, meinen Namen hab ich überschrieben, weil ich ich zu sehr schäme. :-(

      Ich, bzw. wir haben folgendes Problem. Ich ekel mich oft vor meinem eigenen Körper, also ich finde ich trotzdem schön, schau mich auch gern im Spiegel an, aber ich kann mich nicht selbst berühren. Vorallem Körperflssigkeiten widern mich an. Ich bin jetzt auch schwanger und demzufolge vermehrt Ausfluss, was die Sache nicht einfacher macht.

      Ich weiß ga nicht wo ich anfangen soll. Grundsätzlich sind mein Partner und ich sehr verschieden was die Regelmäßigkeit vom Sex angeht. Er möchte MIND. 1x am Tag, ich könnte auch locker paar Wochen ohne auskommen. Und wenn ich mich an manchen Tagen wirklich noch "angeekelter" vor mir selbst fühle, ist die tägliche Lust meines Partners nicht gerade hilfreich. Er versteht mich nicht und drängt mich dann dazu...dann haben wir 5 min "Tiersex" damit er befriedigt ist und ich meine Ruhe habe. Auch wenn ich krank bin und mir so schon jeder Knochen wehtut, lässt er sich zumindest einen intensiven Versuch nicht nehmen und das endet dann im Streit und er beachtet mich absolut nicht mehr, oder wirft mir dann Dinge an den Kopf, dass er nicht mehr zufrieden ist mit dem Sexleben. Das macht mich fertig,...selbst wenn ich so erkältet bin ist er dann so egoistisch.

      Andererseits ist er sonst der perfekte Mann. Er liest mir fast jeden Wunsch von den Lippen ab, und fährt auch nachts nochmal los um mir irgendein Schwangerschaftsgelüst zu befriedigen....aber sobald es um das Thema Sex geht verändert er sich total.

      Wir haben schon so oft darüber gesprochen, auch das ich das als Druck empfinde, dass es JEDEN TAG sein muss. Er versteht nicht das ich mich davor langsam kel und mich schon lange nicht mehr selbst anfassen kann. Es macht mich so fertig, aber von ihm kommt dann nur, was ich für eine Ehefrau sei, die ihren Mann nicht befriedigen will....da seh ich natürlich rot! Ich hasse es wenn er sowas sagt! Meiner Ansicht nach ist er derjenige, der mehr Verständnis zeigen sollte.

      Hm, das Thema ist in meinem Kopf sehr kompliziert, weshalb ich jetzt nicht weiß, wie ich das Geschriebene "abrunden" soll.

      Hat jemand vielleicht Tipps, was man gegen den Ekel von Körperflssigkeiten machen kann, damit auch meinerseits die Lust wieder steigt?

      Sorry, das es so lang wurde, aber ich bin froh es mir mal in Ruhe von der Seele reden zu können. #schmoll

      Liebe Grüße

      • (2) 24.01.14 - 13:11

        bekommt man dann ein Kind von so einem Mann, der dich Tag täglich zum Sex drängt, wenn du es nicht willst?

        denkst du, es wird besser, du wirst es auch so oft wollen, wenn du dein Problem mit der Körperflüssigkeit in den Griff bekommst? #augen

        Nie und nimmer!

        • (3) 24.01.14 - 13:48

          Wie gesagt, zu 99% ist er ganz anders und wir lieben uns über alles, das Kind war auch ein Wunschkind, vorallem von meiner Seite. Auch das "machen" hab ich/wir wirklich genossen, aber im Moment wird mir das alles zu viel und ich lass mich dann ja auch nicht jeden Tag "flachlegen" das endet dann täglich im Streit weil ich sowas egoistisches hasse. Wie soll man da wieder Lust bekommen? ?

          • (4) 24.01.14 - 13:52

            aber wenn man sich über alles liebt, wie du sagst, dann soll er doch Verständnis für dein Problem aufbringen und mit dir zusammen nach der Lösung suchen.

            weiß er davon? was sagt er dazu?
            kann er sich nicht mal zwischen durch einen runter holen, anstatt dich jeden Tag zu "belagern"?

            • (5) 24.01.14 - 14:01

              Geredet haben wir schon oft. Das Problem ist, dass er sich meiner Meinung nach nicht in andere Menschen hineinversetzen kann, zumindest nur sehr sclecht.

              Er hört mir dann auch zu und "verhält" sich oft auch verständnisvoll, wo ich mir denke "NA endlich!", aber das hält dann auch nur 1-2 Tage.

              Er weiß auch das ich kein Problem mit Pornos hab und das er auch welche schauen darf, aber an der Umsetzung scheitert es dann meist.

              Und wenn es dann mal wieder im Streit endet, dann ignoriert er mich total und verhält sich richtig beschissen. Und das macht mich dann innerlich richtig "aggressiv".

              Jeder Abend fängt so schön an. Wir schauen meist einen Film, er ölt mir den Bauch ein und massiert mich oft...all das wäre so ein schöner Einstieg...aber dann geht es mir einfach zu schnell (Beine auf und los gehts) und das versteht er nicht, das ich mich einfach nicht so schnell "öffnen" kann.

              Echt beschissen, zumal er sonst so lieb, zuvorkommend etc ist...aber der plötzliche Sinneswandel jetzt um das Thema Sex macht mich rasend :-[

                • (7) 24.01.14 - 14:16

                  Also Sex liebte er schon immer, aber er war nie so trotzig wie ein 5-jähriges Kleinkind. Ich weiß nicht ob er Angst hat, das ich "Untenrum" vielleicht nicht mehr so sein werde, wie vor dem Baby....aber er redet nie über seine Gefühle oder Ängste....man muss ihm alles aus der Nase ziehen...und auch das nervt mich tierisch... :(

      Ich finde deinen Mann unglaublich egoistisch und rücksichtlos.

      Und frage mich...wie kann man Lust auf Sex haben, wenn man weiß, dass der Partner absolut keine Lust hat und eher darunter leidet???

      Also...ich ekele mich nicht vor mir selbst und vor Körperflüssigkeiten und habe nicht täglich Lust auf Sex. Mein Freund auch nicht. Wir finden es schön, einfach mal zusammen zu sein, zu kuscheln, die Nähe zu geniessen...und haben Phasen mit mehr Sex und Wochen ohne...

      Du wirst nicht mehr Lust haben nur weil du deinen Ekel verlierst...glaube mir, das hängt damit nicht zusammen. Deine Nicht-Lust kann viele Gründe haben, eineige haben mehr Lust als andere, es kann hormonell bedingt sein, oder psychisch...ich würde sofort die Lust verlieren, wenn ich nur unter Druck stünde und wüßte, ich müßte täglich für den Druckabbau meines Partners herhalten...

      Zeit für eine ernste Revision Eurer Ehe...???

      #klee

      • (9) 24.01.14 - 14:12

        Hallo, danke für deine Antwort...ich glaube das es bei mir mittlerweile psychisch, denn das setzt mich wahnsinnig unter Druck.

        Wir haben schon oft geredet und er zeigt sich dann auch oftmals verständnisvoll, aber das hält auch nur 1-2 Tage an.

        Ich habe auch keine Probleme mit Pornos; er kann sich von mir aus gern auch mal einen alleine runterholen, aber das scheitert meist an der Umsetzung.

        Auch das Baby ist ein absolutes Wunschkind und auch das "Machen" war super schön, aber zurzeit wird mir das alles zu viel....und wenn er dann mit seinen scheiß Argumenten kommt "Alle meine Freunde haben 1-2 x tägl. Sex, nur wir nicht" HALLO?? Wo leben wir denn?? Klar das seine Kumpels angeben wollen, aber mall im Ernst, wieviele Paare haben tatsächlich so oft Sex. Vorallem in der Schwangerschaft???

        Er ist sonst gaaaanz anders...rücksichtsvoll, zuvorkommend, erfüllt mir jeden Wunsch etc....aber dieser plötzliche Sinneswandel zum Thema Sex macht mich rasend.

        Wir haben eigentlich so schöne Abende, schauen meist einen Film, er ölt meinen Bauch ein und massiert mich oft...all das wäre so ein schöner Einstieg...aber mir gehts dann zu schnell....quasi wie "ok, alles notwndige getan, Beine auf und los gehts" und das versteht er nicht das es mir zu schnell geht...das macht mich so wütend...und dann verhält er sich wie ein trotziges 5-jähriges Kleinkind :-[

        • Ich finde es schwer zu beurteilen...

          Mein ExFreund hatte eine ähnliche "Macke". Er wollte, dass ich bestimmte Sachen anziehe...Lederjacke oder lange Stiefel oder eine bestimmte Bluse...er wollte sich immer und überall "geil" fühlen. OK. Am Anfang fand ich es auch ganz reizvoll, doch als ich im Winter meine dickem Siefel anziehen wollte hat er eine Szene gemacht, als ich mal nicht die Lederjacke anzog, hat er stundenlang geschmollt...das hat mich so abgetörnt und traurig gemacht, weil ich gemerkt habe, dass es ihm gar nicht um mich ging, sondern dass ich überall und jederzeit austauschbar wäre.

          Dein Mann mag noch so liebevoll sein, wenn es um seinen Schw... geht ist es ihm egal, wie es dir geht, was du fühlst und empfindest. Es ist ihm sogar egal, ob du leidest. Ich weiß nicht, ob ich damit leben könnte. Wenn du das kannst, dann "Augen zu und durch"...er wird sich nicht ändern. Er ist so fixiert auf diesen täglichen Sex - mit Frau - das ist wahrscheinlich das, was ihn als Mann definiert...#zitter

          • (11) 24.01.14 - 14:53

            Ja, da hast du wohl recht, dass er so auf seinen Schw.... fixiert ist und dann zählt nur er....

            Er war früher Rettungsschwimmer und hatte einen wahnsinns Körper (den ich aber nie so durchtrainiert gesehen habe, außer auf Fotos) und da ich ihn nicht anders kenne, und ihn auch ohne Sixpack attraktiv finde ist mir das völlig schnurtz...aber ich merke wie er unter den paar Kilos mehr leidet...also er is nicht fett aber halt auch kein TV-Rettungsschwimmer mehr. Für Sport hat er momentan arbeitstechnisch keine Zeit und ich denke das er für sich selbst die Bestätigung zur Attraktivität nur durch die Anzahl der Sexabenteuer misst...

            Vielleicht hat ja auch eher er das Problem und ein "gestörtes Selbstwertgefühl", als ich...und diese "Schwäche" versucht er so zu überspielen...

            Ich werd heut nochmal mit ihm reden..mal sehen ob es was bringt....#gruebel

      (14) 24.01.14 - 15:14

      Hallo,

      ich kann vollkommen verstehen, dass es dem Mann irgendwann reicht, wenn er nicht die sexuelle Befriedigung bekommt, die er braucht!
      Er soll auf ihr sexuelles Bedürfnis Rücksicht nehmen und was ist mit seinem?

      Letztendlich passt man eben nicht zusammen, wenn der eine extrem viel mehr oder eben weniger Lust hat, als man selber, aber dass das dann als egoistisch zu bezeichnen finde ich falsch! Sie geht ja quasi genauso wenig auf ihr sexuelles Bedürfnis ein wie er auf ihres..!

      Grüße

      • (15) 24.01.14 - 15:16

        Ach ähm wenn sie krank ist dan ist das natürlich was anderes! Dann hat er Rücksicht zu nehmen!!

        Wobei ich da auch verstehen kann, wenn er angepisst ist. Er kriegt so schon nie Sex und dann kommt auch noch "nee ich bin krank" Aber in dem Fall sollte natürlich Rücksicht vorhanden sein!

        Grüße

        • (16) 24.01.14 - 15:24

          Huhu, letztendlich haben wir wirklich sehr oft Sex, und ich bin auch nicht zimperlich, aber als ich krank war ging es mir wirklich nicht gut. Knochen und Haut tat weh, Halsschmerzen, Kopf- und Ohrenschmerzen etc...volles Programm...aber das interessierte ihn überhaupt nicht :(

      (17) 24.01.14 - 15:28
      .........................

      Und das berechtigt ihn ein schmollendes Kleinkind zu werden? Da muss er halt sagen das man sich trennt wenn es ihm nicht reicht. Wobei ich 1-2xtgl auch viel finde. OK mit 20 hatte ich dafür auch mehr Zeit ;-) aber in zig Jahren wirst du das nach 7,10,15 Jahren Ehe evtl auch anders sehen (vor allem wenn man schwanger ist).

      Aber ich gebe dir Recht - sie passen nicht zusammen. Das habe allerdings beide gewusst. Wenn mein Partner sich so lächerlich verhalten hätte, hätte ich mich von ihm getrennt. Daher haben beide eine Teilschuld in meinen Augen. Aber wenn er sein Verhalten nicht ändern wird, wird sich das wahrscheinlich nach der Schwangerschaft rel. schnell erledigt haben.

    Ich merke gerade, wie toll mein Freund ist.

    Er drängt nie auf Sex, wenn ich müde, kaputt oder krank bin.

    Und ich umgekehrt auch nicht.

    So heiß kann ich nicht sein, daß ich meinen Partner, der den ganzen Tag on the road war und hundemüde ist, entweder zu Sex zwinge oder beleidigt bin und rummotze.

    Ich meine, als erwachsener Mensch kann man auch mal verzichten, ohne gleich an die Beziehung zu zweifeln oder das Gefühl zu haben, man verbiege sich komplett. Und 1-2 Mal am Tag Sex, 365 Tage im Jahr, weil "die Freunde das auch haben", ob der Partner/die Partnerin sich damit wohlfühlt oder nicht, hat etwas zwanghaftes.

    • Hallo,

      es sollte in meinen Augen aber gar nicht erst dazu kommen dass man drängen "muss"
      Wenn man einfachdas Bedürfnis nach täglichem Sex hat kann ich verstehen dass es einen nervt nur 1 mal die Woche oder zweimal im Monat diesen zu bekommen! Dass man mal weniger möchte ist vollkommen normal und okay, ABER dauerhaft auf die Menge, die man braucht zu verzichten ja darauf haette ich auch keine Lust. Dann meldet sich die Frustration, klar! Einer macht diese mit sich selber aus der andere lässt es an dem aus, der in seinen Augen eben "Schuld" ist.
      Vergleich mit Freunden ist natürlich Schwachsinn!

      Grüsse

      • Tja...generell passt ein Paar meistens nicht so gut zusammen, in dem eine/r täglich Lust hat und der/die Andere bloß Ein Mal im Monat, das kann schon für Probleme sorgen.

        Ich hatte eine Beziehung, in der mein ExPartner massive Potenzprobleme hatte. Ich habe 8 Monate lang Verständnis gehabt. Dann habe ich für mich die Konsequenz gezogen und mich getrennt – allerdings nicht nur wegen des fehlenden Sex, da passte vieles andere auch nicht. Unter anderem fehlte auch Nähe, was mir noch wichtiger ist als Sex. Ich habe nicht täglich auf Sex beharrt und meinen Partner bedrängt und geschmollt, sondern bin ganz behutsam mit dem Thema umgegangen. Irgendwann festgestellt, dass der Mann nicht bereit ist, das Thema anzugehen und etwas zu ändern. Da es eine neue Beziehung war und ich ihn nicht anders kannte wußte ich nicht, ob sich das jemals ändert. Die fehlende Nähe war am Ende der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte.

        Man kann sich, was Sex betrifft, wohl zurücknehmen…es gibt ja andere Möglichkeiten, man kann auch mal die Hand benutzen (statt immer nur den Partner) etc. etc. …ich führe derzeit eine Wochenendbeziehung, das bedeutet 5 Tage ohne Sex und dann und wann auch am Wochenende nichts, weil einer einfach so richtig erschöpft ist, oder krank, oder oder oder…als erwachsene Frau mache ich nicht so ein Drama daraus und mein Freund ist da auch ganz entspannt. Wenn zwischendurch die Qualität stimmt kann ich auch mal verzichten – und nur kuscheln.

        Sex wird oft überbewertet – und als Waffe oder Kompensation für z.B. Frust, Minderwertigkeitsgefühl, Trauer, Druck benutzt. Das muss man erst einmal einsehen und verstehen.

        Ich habe null Verständnis für jemanden, der vollkommen unkontrolliert seine Triebe ausleben muss und den Partner/die Partnerin dafür nur benutzt. Was die TE mit ihrem Mann hat hat ja ncihts mehr mit Liebe oder gar normaler Sexualität zu tun, das grenzt ja schon an Vergewaltigung – körperlich und seelisch.

        • (22) 24.01.14 - 17:56

          In allen anderen Situationen passen wir super zusammen. Wir teilen wirklich alle Interessen etc miteinander. ..nur sobald es um das Thema Sex geht ist er plötzlich ein ganz anderer Mensch.

          Wir haben vorhin nochmal darüber geredet. Endete auch super schön das Gespräch mit viel Verständnis beider Seiten. ..mal sehen wie lange es so bleibt. ...die Hoffnung stirbt zuletzt ;)

    (23) 24.01.14 - 16:20

    Ich weiß auch nicht :/

Frage: was ist denn "Tiersex"?!?

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