Antrag schief gegangen

    • (1) 08.02.14 - 08:59
      wiegehtsjetzweiter

      Hallo

      Tja wie der Threadname schon sagt gehts um einen Heiratsantrag. Ich bin übrigens weiblich;) Aber dadürber jetzt bitte keine Diskusion. Ich habe wochenlang geplant bis alles genau so perfekt war wie es werden sollte. Gestern wars dann soweit.. Tja seine Antwort war "Bist du dir wirklich sicher?" Kein strahlen in seinen Augen, keine Freude ... nichts. Ich war dann so geschockt das ich im weggehen noch gesagt habe .. nein ich mach das weil ich zuviel lange Weile habe. Keine Ahnung ein "Nein, lass uns noch ein Weilchen warten" hätte ich doch verstanden. Ja gut wir sind nicht erst seit gestern zusammen sondern doch einige Jahre und Kinder gibt es auch aber OK ist wenigstens eine ehrliche Antwort zur Ehe drängelt man ja auch keinen.

      Ich habe dann versucht mit ihm zu reden als ich mich wieder beruhigt hatte, er meint Ich brech ja immer alles übers Knie und es geht viel zu schnell und ich bin ja eh die böse weil ich dann erwarte das wir gleich morgen zum Standesamt rennen und unterschreiben.. Nein ich hatte nirgends ein Datum in den Antrag eingebaut und wir hatten uns auch oft genug darüber unterhalten das man sich erst verlobt und dann irgendwann ganz in Ruhe beginnt den endgültigen Schritt zu planen und auch wenns uns finaziell recht gut geht so ne Hochzeit schüttelt man ja auch nicht mal eben aus dem Ärmel, also vollkommen unrealistich.
      Wie seht Ihr das?

      Sollte man echt einen Antrag erst machen wenn man sofort loslegen will und einen Termin macht?
      Welche bedeutung hat es für euch sich zu Verloben? ( meiner Meinung nach zeigt man seinem Partner damit das man sich für diesen entschieden hat und sich sicher ist mit ihm alt werden zu wollen und das auch irgendwann "amtlich" zu machen, also schon eine Art verbesserter Liebesbeweis)
      Wie würdet Ihr mit "keiner Antwort" umgehen? Ich komm gerade damit garnicht klar das er auf der einen Seite sagt das er nicht heiraten will auf der anderen meint er lass uns noch 3 Jahre warten...
      Sicher bin ich gerade sehr verletzt und enttäuscht, so würde es wohl jedem in der Situation gehn, aber ein Grund für mich die Bieziehung deswegen wegzu werfen ist es nicht, dafür sind wir dann doch schon zu lange ohne Schein glücklich!

      Sorry fürs auskotzen und Danke fürs lesen

      Und ich hoffe auf viele Antworten

      BB

      • würde mir das passieren könnte ich glaube ich gar nicht mehr sachlich oder wie auch immer denken .. so im ersten Moment ... ich würde alles auf mich beziehen und auf fehlende Liebe (was eig. Quatsch ist ... auch ohne Trauschein liebt es sich schließlich) Aber das wäre wohl so mein erster Impuls ...

        Ich finde auch nicht das man direkt mit einer Einladungsliste anfangen muss um dann loszulaufen um Karten zu besorgen.

        Wenn der Antrag einmal angenommen ist kann man so poe a poe anfangen darüber zu reden ... erstmal gar nicht so konkret, sondern das jeder seine Wünsche zum Fest äußert ... und zu den geladenen Gästen ...

        Hmm .. ich würde sagen, für mich wäre ein halbes Jahr ein guter Zeitraum bis man dann letztlich zum Standesamt geht und das Aufgebot bestellt ... lange im Vorraus versteht sich (ein halbes Jahr vorher ist soweit ich weiß das Maximum) Ab Aufgebot kann man dann richtig mit dem planen anfangen ...

        So fände ich es für mich persönlich perfekt.

        LG, Lena

        Traditionell sollte die Heirat während des ersten Jahres nach der Verlobung passieren. Mit dem heutigen Organisationswahn der meisten Frauen genügt es meines Erachtens zumindest in dem Jahr mit den Planungen zu beginnen...

        In Deinem Fall hört sich das jetzt alles sehr danach an, als ob Du Dir vorher zu sehr ausgemalt hättest, wie das alles ablaufen soll und Dein Freund hatte eigentlich keine Chance mehr irgendetwas richtig zu machen.

        Meine Empfehlung wäre einfach versuchen locker zu bleiben. Er hat ja nirgends "nein" gesagt.

        • (4) 08.02.14 - 15:01

          Danke für den Satz mit dem organisationswahn der Frauen. Wenn ich das immer sehe, da wird ein Jahr an den Planungen rumoperiert, bis der Tag die reinste Freak- Show ist. Eine wie die andere. Null Individualität. Und dann der große Auftritt. Furchtbar.

        • Äh naja, also wenn man einen Heiratsantrag PLANT, dann rechnet man sich in der Tat eine gewisse Antwort aus. Ich möchte mal denjenigen sehen, der einen Antrag macht und dann ein: "Öhm, naja, ich weiß nicht so recht." als Antwort bekommt und damit völlig zufrieden ist.
          Wie bescheuert, natürlich will man ein "ja" hören! Wenn man das nicht will, macht man doch keinen Antrag!

          • Dann hat die TE Deiner Betrachtungsweise entsprechend eher schlecht geplant.

            Letzten Endes sollte man einen Antrag nur dann machen, wenn man sich der Antwort sicher ist. Und idealerweise sollte diese Antwort "ja" sein.
            Nichtsdestotrotz habe ich im Ausgangspost nirgends gelesen, dass er gesagt hätte, dass er nicht heiraten will. Ganz im Gegensatz zur TE finde ich die Antwort "Lass uns damit noch warten" viel härter, als die tatsächliche Reaktion.
            Aber so unterschiedlich kann es eben sein.

            Eine mögliche Interpretation ist auch, dass der Mann dort vielleicht gerne selber den Antrag gemacht hätte und sich schlicht etwas überfallen fühlte, denn seien wir mal ehrlich, es ist schon eher ungewöhnlich, dass die Frau den Antrag macht. Und das was die TE da in seine Reaktion hineininterpretiert ist ein deutliches Zeichen dafür, warum das so ist.
            Ein Mann geht erst dann los und macht den Antrag, wenn er sich der Antwort zu 100% sicher sein kann. Eine Frau denkt in der Regel zu viel nach und lebt in ihren Vorstellungen, was dann ganz schnell in einer Enttäuschung enden kann, weil man die Frage vielleicht etwas überstürzt stellt und die Reaktion dann nicht der eigenen Phantasie entspricht... Selbst, wenn die Antwort nicht "nein" lautet, wird alles was von der Vorstellung abweicht als eben solches gedeutet.

            und eben deswegen mein Rat "locker bleiben" und nicht gleich alles in Frage stellen. DAS wäre nämlich tatsächlich völlig kontraproduktiv.

      Habt ihr denn nie darüber geredet, ob ihr heiraten wollt? Wusstest du nicht, wie dein Freund zum Thema Hochzeit denkt?
      Wenn man so einen aufwendigen Antrag plant, sollte man sich eigentlich der Reaktion des Partners sicher sein, ansonsten bringt man den Partner in eine sehr unangenehme Situation. Er muss dir dann entweder weh tun, oder aber eine freudige Begeisterung heucheln, ohne dass er sich wirklich sicher ist... beides nicht schön.

      Also hat dein Freund eigentlich alles richtig gemacht, er lässt sich nicht durch deinen (sicher sehr liebgemeinten) Antrag erpressen. Nicht für jeden ist eine Hochzeit der Gipfel der Glückseeligkeit.

      Das bedeutet aber nicht automatisch, dass er nicht mehr zu dir steht oder dich nicht liebt oder in eurer Beziehung keinen Sinn mehr sieht. Er will einfach (noch) nicht heiraten. Vielleicht muss er sich erst an den Gedanken zu heiraten gewöhnen (wie gesagt, nicht jeder hat die Ehe als Lebensziel).

      Wahrscheinlich wirst du über ein Gespräch nicht drumherum kommen.

      • (8) 08.02.14 - 09:52
        wiegehtsjetzweiter

        Doch gerade weil wir uns schon unheimlich oft drüber unterhalten haben habe ich das gemacht! Wir haben uns schon Ringe angeschaut und ich weis in welcher Art Kleid er mich gerne sehen möchte. Ich wäre im Traum nicht darauf gekommen das ich ihn sosehr damit überfalle. Wahrscheinlich is es auch grade deswegen so hart gerade aber wie gesagt meine Enttäuschung steht mir da glaub auch zu und das das erstmal verdaut werden will.

        • Klar, steht dir deine Enttäuschung zu.
          Aber er hat auch das Recht (und die Pflicht) Zweifel zu äußern und zwar sinnvollerweise bevor ihr im Standesamt wart. Er hat hier nichts falsch gemacht, so traurig das jetzt erstmal für dich ist.

          Viele Frauen fiebern gerade zu auf die Hochzeit, können es kaum erwarten und sehen das als großese Ziel im Leben. Manchemal überfällt man dann den partner ohne es eigentlich zu wollen, weil man selbst im Kopf schon viel weiter ist (während der partner vielleicht wirklich nur übers Kleid nachgedacht hat und nicht automatisch auch gleich übers Heiraten und Verheiratet sein).

          Wie gesagt, nicht heiraten wollen heißt nicht automatisch die Beziehung anzweifeln.

          (10) 08.02.14 - 11:44

          also, "nur" weil er sich mit dir zusammen ringe angesehen hat, erzählt welches kleid er an dir toll findet usw., heißt das noch lange-lange-lange nicht das er wirklich heiraten möchte.
          mal hat der mann gerade einen sentimentalen oder frau nervt oder er meint frau erwartet das und um frieden zu haben bzw. frau in dem moment was gutes zutun macht und schwärmt er halt mal mit oder fängt damit an.da wäre dein "zukünftiger" nicht der erste und auch lange nicht der letzte...

          ...und deswegen war er auch so überrascht und es ging ihm zu schnell ;-)

          ihr seit jahre zusammen, es gibt kinder...was soll denn da schnell gehen wenn er seine worte immer ernst gemeint hat ;-)
          heißt aber nicht das er dich nicht liebt, er braucht halt keine ehe, ist nur zu feige dir das zu sagen weil er weiß wie gerne du möchtest.
          vermutlich wird er auch weiterhin beteuern das er heiraten möchte, egal wie eindringlich du fragst.

          seine feigheit finde ich allerdings normaler als das, dass du nach deinem zurück gewiesenen antrag wieder angedackelt bist und du das gespräch gesucht hast.ich finde das wäre sein part gewesen und frage mich wie oft du bei problemen immer ankommst und er nicht.genauso fraglich finde ich, dass du dir tatsächlich den schuh anziehst wenn er dir vorwirft es würde zu schnell gehen.jedem doof ( sorry, nur so eine redensart ) fällt doch auf das es nur eine ausrede ist damit du die dumme bist und er fein aus dem schneider ist.

          läuft das immer so bei euch? also das du immer ankommst bzw. er es immer schafft das du die dumme bist und selber schuld hast?dann würde ich mal so einiges überdenken.
          vielleicht bist du eine tolle mutter und eine bequeme partnerin, aber zum heiraten fehlt ihm der respekt, er muss ja nichts tun, nicht kämpfen.

    Ihr seid schon seit einigen Jahren zusammen, habt gemeinsame Kinder, aber bezgl. heiraten geht ihm alles zu schnell? #gruebel#kratz Muss man nicht wirklich verstehen.

    Meiner Erfahrung nach, wollen sich solche Menschen die sich trotz längerer gemeinsamer Partnerschaft trotzdem noch davor scheuen es mit einer Ehe "offiziell" zu machen, zumindest emotional ein Hintertürchen offen lassen.

    Wer sich wirklich zu 100% zu seinem Partner bekennt hat auch kein Problem damit dies gesetzlich zu manifestieren. Das ist meine Meinung, mögen manche zwar antiquiert halten, aber ich habe das schon zur Genüge rundherum miterlebt und gesehen.
    Das sind dann meist auch diejenigen, die immer so vehement behaupten die "Ehe ist ja nur ein bedeutungsloses Stück Papier".

    Ja nur wenn sie wirklich so bedeutungslos ihrer Meinung nach ist, warum tue ich dann meinem Partner nicht den Gefallen, wenn er es sich wünscht? Eben! Weil es doch etwas bedeutet. Das öffentliche und gesetzliche Bekennen, dies ist die Person mit der ich mein Leben verbringen will - und wer dieses bekennen seinem Partner und Umwelt nicht geben will, der will sich ein Hintertürchen offen lassen. Sei es aus einer gewissen Bindungsscheuheit, oder weil irgendwo tief in ihnen drinnen halt doch noch dieser eine Gedanke lauert, "vielleicht kommt ja noch was besseres".

    Wenn ich nach jahrelanger Beziehung und gemeinsamen Kindern noch nicht weiss, ob dies der richtige Partner für mich ist, dann werd ich das wohl nie wissen. Zum zusammenleben gut genug, zum heiraten nicht? Ich hab ehrlich gesagt, für so einen Eiertanz kein Verständnis.

    • (14) 09.02.14 - 11:34

      Hi,

      dem gibts nichts hinzuzufügen!#pro

      VG
      Gael

      (15) 10.02.14 - 00:23

      Unterschreibe ich so!

      Ich finde sogar, wenn Kinder da sind, hat es auch etwas mit Absicherung des Partners zu tun Beispiel Rentenanspruch etc. wenn einem Partner etwas passiert.

      Des Weiteren arbeitet die Frau bei Kindern meist Teilzeit und hätte nach meines Wissens in so einem Fall bei einer Trennung einen Anspruch auf Versorgungsausgleich, ist man nicht verheiratet, dann fehlen einem die "Rentenpunkte"

      • (16) 10.02.14 - 14:02

        Hi,

        ja, absolut!!

        Im Krankheitsfall des Ehegatten hat man z. B. ganz andere Rechte, fängt schon damit an, dass man von den Ärzten Auskunft bekommt usw. Und auch für die Kinder ist es wichtig, wenn sie sagen können, Mama und Papa sind verheiratet, dies ist psychologisch erwiesen.

        VG
        Gael

Ich denke es geht gerade Dir richtig mies:

Zum Thema Heiratsantrag von der Frau habe ich hier schon mehr wie einmal gesagt , das man mich in diesem Punkt altmodisch nennen kann, aber ich der Meinung bleibe, das dies die letzte Domäne eines Mannes ist.

Aber dennoch spricht man vorher schon darüber, so oder so!

Zum Anderen:

Ich habe schon oft erlebt, das Männer ihre langjährigen Partnerinnen nicht heiraten, ob mit oder ohne Kinder, Haus, Firma das spielt alles keine Rolle. Diese Frauen waren es einfach nicht! Diese Männer trafen dann andere Frauen und zack innerhalb eines Jahres waren sie verheiraten und wurden Vater.

Ich will Dich jetzt nicht noch zusätzlich verletzten, sondern ganz intensiv zum Nachdenken anregen: Seit ihr wirklich füreinander bestimmt?

Pina

  • (18) 08.02.14 - 12:04

    Wir haben drüber geredet und hätte ich auch nur geahnt das er nein sagt hätte ich das nie gemacht er klang immer so begeistert wenn er meint " wenn wir heiraten..."
    Ja Pina Gedanken mach ich mir grade viele... was einem da alles durch den Kopf is wwahnsinn. Und es kommen auch Zweifel ob ich überhaupt die richtige fur ihn bin obwohl ich mir schon sehr sicher bin das er mich wirklich liebt!

    >>...aber ich der Meinung bleibe, das dies die letzte Domäne eines Mannes ist...<<

    neben der Entfernung der Gesichtsbehaarung mittels Nassrasur, versteht sich. ;-)

    Im Nebensatz noch kurz, dass Männer durchaus auch deswegen bei der nächsten Frau alles etwas schneller angehen lassen könnten, weil man ja nicht unbedingt jünger wird... ;-)

    war bei mir selbst so der Fall. Die Mutter meines Sohnes habe ich kennengelernt, da waren wir 16 und 15. wir waren insgesamt 17 Jahre ein Paar, aber irgendwann war der Zug Hochzeit auch abgefahren. Es hat ja alles auch wunderbar ohne Trauschein funktioniert. Die Beziehung ging dann auch zum Teil auseinander, weil wir nicht verheiratet waren.
    Wären wir verheiratet gewesen, hätte sich meine Ex sicher schwerer getan mich wegen ihrer Affäre zu verlassen, so hat sie es selbst später mal in einem Gespräch dargestellt.

    Bei meiner Frau war ich 36 als ich sie kennenlernte. Da wollte ich mir nicht mehr so viel Zeit lassen. Und sie auch nicht.
    Das schliesst natürlich nicht aus, dass sie auch die Richtige war... ;-)

Seine Antwort bedeutet für mich eine Übertragung seiner eigenen Zweifel. Er fragt: "Bist Du Dir wirklich sicher?" weil er sich überhaupt nicht sicher ist. Eigentlich hätte er sagen müssen: "Nein, ich will nicht, weil ich mir nicht sicher bin." Das sagt man aber nicht, weil man weiss, dass das hart und verletzend ist.
Im weiteren Verlauf erklärt er es ja auch: Es geht ihm "zu schnell". Er will nicht heute und nicht morgen heiraten, einfach weil er dazu nicht "ja" sagen kann. Und ich wette, im Gespräch mit ihm zeigt er auch körpersprachlich deutliche Tendenzen, dass ihm das Thema völlig unangenehm ist.

Ich schliesse mich einigen Meinungen dazu an und behaupte, dass ich an Deiner Stelle denken würde, er will gar nicht heiraten. Ob es dann an der Person liegt, die die Zukünftige wäre oder es andere Zweifel gibt, kann man so nicht sagen.

Die Beziehung weg werfen muss man ja nicht, man muss sich nur darüber im Klaren sein, dass es vielleicht niemals zu einer Hochzeit kommt.

"Sollte man echt einen Antrag erst machen wenn man sofort loslegen will und einen Termin macht?"

Ja - vielleicht nicht gleich beim Standesamt, das geht ja erst 6 Monate vorher, aber zumindest im eigenen Kalender.

Eine Verlobung ist KEIN verbesserter Liebesbeweis, sondern ein ernst gemeintes Heiratsversprechen. Theoretisch kannst Du nach einer Verlobung losgehen und Dein Brautkleid kaufen, und wenn er dann einen Rückzieher macht, muß er zahlen ...

Und: Einen Antrag sollte man/frau erst machen, wenn man sich im Prinzip schon einig ist, dass man heiraten will. Das ist ja eine lebenslange - bzw. nur umständlich aufzulösende - Verpflichtung, die man da eingeht, da ist ein romantischer Antrag zwar ein Sahnehäubchen, aber keine Entscheidungsgrundlage.

Hallo,

Na das ist ja ein riesen Schock für dich!

Ich könnte meinem Partner irgendwie nicht mehr 100% Vertrauen schenken.
Ihr habt gemeinsame Kinder und er möchte dich nicht heiraten?!?

Er möchte dich nicht heiraten! Spielt das warum eine Rolle für dich? Kannst du damit Leben?

Ich bin altmodisch, für mich gehört ein Ehe dazu. Diese losen Partnerschaften haben ihren Grund. "Mann" kommt sich nicht festgenagelt vor etc...

Ich würde nicht von jetzt auf gleich alles über den Haufen werfen. Aber schon hinterfragen ob es eine gemeinsame Lebensplanung gibt? Immerhin habt ihr anscheinend sehr unterschiedliche Auffassungen.

MfG

(23) 08.02.14 - 13:36

Hallo,
also wo war dein Fehler im Plan? Genau....du hast zu viel Geplant....DU wolltest Perfektionismus. Was hast du nicht bedacht? Genau....dir gegenüber steht ein Mensch, nicht du selber. Und dieser Mensch hat nicht so reagiert, wie es in deinem Plan vorgesehen war. Und was machst du? Anstatt ihm ein "Klar bin ich mir sicher!" entgegen zu schmettern ziehst du beleidigt ab.
Hey, niemand ist Perfekt aber ein perfekt geplanter Antrag ist so überflüssig wie ein Kropf. Wo bleiben denn da die Gefühle? Die Spontanität? Der richtige Moment? Das perfekte an einem Antrag kann man nicht planen.

Und ich finde schon, wenn man sich verlobt sollte auch als bald die Hochzeit folgen alles andere ist nur festhalten und weitersuchen.

Ja du hast Recht eine Hochzeit kostet Geld und wenn du schon den Antrag so bis ins Detail planst, möchte ich nicht wissen wie dann die Hochzeit laufen soll. Aber vielleicht ahnt es der arme Kerl. Mal ganz spitz ausgedrückt, fliegen die weißen Tauben nicht akkurat im 90Grad Winkel kommen sie dann in die Suppe?

Wenn ihr so lange glücklich ohne Ringe am Finger zusammen seid, warum dann jetzt so ein Aufriß?
LG

(24) 08.02.14 - 13:49

Wenn ihr euch liebt, dann braucht ihr kein Trauschein.

Ist dein Freund bedingt der "Absage" ein schlechterer Partner und/oder Vater geworden? "Ich habe wochenlang geplant bis alles genau so perfekt war wie es werden sollte."
Wie du es gerne hättest?

Mach ihn doch bitte nicht wegen seinem indirekten "NEIN" schlechter, als er in Wirklichkeit ist!

Es ist immer noch der gleiche Mensch, mit dem du auch vor deinem Antrag zusammen gelebt hast. Lass das "Schema F" weg, und konzentriere dich weiterhin auf Gemeinsamkeiten.

Hast du auch darüber nachgedacht, wie er sich jetzt fühlen mag?

  • (25) 08.02.14 - 14:19

    Nun ich denke, sie hätte auch lieber einen Antrag bekommen als gemacht.... aber wenn es schon Jahre so geht?

    Mein Mann war auch kein Kind von Traurigkeit, aber mich hat er er innerhalb eines Jahres geheiratet (ohne dass ich was beschleunigt hätte) - ich denke, wenn es ernst ist, kommt Mann auch in die Pötte.
    Nur mal ehrlich... warum sollte er noch... ihr lebt zusammen, habt Kinder... ich fürchte, wenn die Richtige für ihn kommt, ist er weg und ruckzuck vereiratet.

    Das hab ich im Bekanntenkreis schon mehrfach miterlebt. Und die langjährigen geduldigen Partnerinnen standen dumm da #schock

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