Familienleben - wie macht ihr das mit dem Geld? Getrennte Kassen?

    • (1) 13.02.14 - 12:23

      Hallo zusammen,

      mich interessiert es wie andere Paare das mit dem Geld im Familienleben handhaben.

      Wenn ihr verheiratet seid - hab ihr ein gemeinsames Konto (sozusagen, alles in einen Topf), davon gehen alle Abzüge weg und was übrig bleibt, wird pro Nase aufgeteilt und man kann sich dann was davon kaufen (z.B. jeder was für sein Hobby)?

      Oder

      habt ihr getrennte Kassen. Jeder zahlt seinen angemessen Beitrag zu den Gemeinsamen Kosten (Miete etc.) entsprechend seinem EInkommen. Wenn man Teilzeit arbeitet um sich auch um die Kinder zu kümmern, wäre es ja nicht gerecht bei den Kosten halbe halbe zu machen bzw. sogar unmöglich.

      und wenn es um Klamotten, Dinge für die Kinder geht, macht ihr da auch halbe halbe?

      Wie handhabt ihr das?

      Ich frage so unerfahren, da wir in der Familiengründung sind, nicht unbedingt vor haben zu handhaben und ich einfach wissen möchte, wie andere das meistern :-)

      • nicht vorhaben zu heiraten - sollte das heißen #winke

        Hallo!

        Wir haben schon seit vor der Hochzeitein ggemeinsames Konto. Von dem nimmt sich jeder, was er so will, größere Anschaffungen werden abgesprochen.

        Klappt wunderbar und ohne Streit.

        LG :)

        Hallo,

        wir haben Variante 2.

        Getrennte Konten und ein gemeinsames.
        Darauf zahlt jeder einen gewissen Betrag ein und es gehen solche Dinge wie Miete, Einkäufe usw. von dort ab.
        Wenn wir Kinder hätten, würden auch diese Kosten von dem Konto bezahlt.
        Würde einer in TZ arbeiten, dann würden sich die Anteile, die jeder einzahlt natürlich verschieben.
        Wie finden die gewissen Unabhängigkeit gut so und kennen einige verheiratete Paare, die es genauso machen.

        LG

      • Da gibt es kein Patentrezept, da Menschen viel zu unterschiedlich sind. Mir persönlich als momentaner Alleinverdiener wäre ein gemeinsames Konto zu blöd, weil man vieles dann auch nur gemeinsam unterschreiben kann.

        Allerdings drücke ich meiner Frau, wenn sie losgeht zum Einkaufen einfach meine Karte in die Hand und sie macht dann, was immer sie für richtig hält.

        Will sagen, sie kann über mein Konto so verfügen, als wär es ihr eigenes, bzw unser gemeinsames.

        Wir hatten anfänglich getrennte Konten als sie noch gearbeitet hat. Sie verdiente etwa die Hälfte dessen, was ich so verdient hab. Aber auch da haben wir nicht etwa erst aufgeteilt "ich zahle zwei Drittel der Miete, Du eins; Ich zahle zwei Drittel der Gasrechnung, Du eins;.......; ich zahle zwei Drittel der BriefmarkenPortokasse, Du eins" etc, sondern ich habe die Fixkosten getragen, Sie die Einkäufe und wenn es dann bei ihr zB nicht reichte, um sich ein bestimmtes Paar Schuhe zu kaufen, dann bin ich eben miteingestiegen.

        Ich verstehe sehr gut, dass viele meinen, wenn Sie eine Beziehung führen, dass alles Finanzielle ganz klar geregelt werden muss. Für mich persönlich spielt das nicht so eine Rolle. Ich habe immer schon lieber Geld für meine Frau ausgegeben, als für mich. Und meine Frau unterstützt mich dann eben mehr in anderen Sachen in unserer Beziehung. Will sagen, bei uns spielt Geld ungefähr die gleiche Rolle, wie Abwasch machen, staubsaugen, gemeinsam ausgehen, die Tochter bespaßen usw.
        Will sagen, wir betrachten es nicht als einen Überfaktor, von daher streiten wir uns nicht drüber, da es keine Relevanz hat. Solange wir damit einigermassen über die Runden kommen und keiner dauerhaft zu kurz kommt ist das ein durchaus gangbarer Weg.

        Aber, dazu muss ich auch sagen, das ich es in meiner ersten langen (17 Jahres-) Beziehung anfänglich noch anders gemacht habe und das auch so gut war. leider ist dann irgendwann die Übersicht doch flöten gegangen und trotzdem wir nicht verheiratet waren hat meine Ex trotzdem versucht mir einen Haufen Geld gegenzurechnen, das ich ihr plötzlich zurückzahlen sollte.
        Alte Geschichte, die nur verdeutlichen soll, dass man als Paar schon gut harmonieren muss, damit das so funktioniert.

        ANsonsten ist der Angemessenheitsgrundsatz sicher der Richtige, wenn es um die gemeinsamen Invetitionen angeht. Wenn ihr es genau machen wollt, dann budgetiert vor allem um die Essens- und Haushaltseinkäufe vernünftig, denn da lauert das eigentliche Konfliktpotential, wenn beide meinen ihr Geld jeweils für Privatkram auszugeben, in der Annahme, dass der Andere schon im Supermarkt bezahlen wird... ;-)

        • Nur so am Rande:

          "Allerdings drücke ich meiner Frau, wenn sie losgeht zum Einkaufen einfach meine Karte in die Hand und sie macht dann, was immer sie für richtig hält."

          Holt sie damit nur Geld vom Geldautomaten oder bezahlt sie damit im Geschäft? Bei letzteren halte ich es für fragwürdig. Warum? Die Verkäuferin an der Kasse macht sich strafbar, wenn sie eine Karte akzeptiert, die offensichtlich nicht von dem Kunden/ der Kundin vor ihr stammen kann. Was spricht gegen eine eigene Kontokarte für deine Frau?

          • Extra Karte kostet extra, das müssen wir irgendwann mal angehen. Aber vermutlich hat meine Frau vorher schon unsere Tochter im KiGa und selber wieder Arbeit nebst eigenem Konto... :-D Ich bin da zu lahm mal die Bank zu wechseln.
            Das Bankensystem in England ist da unglaublich steif geworden nach der Bankenkrise Ende des letzten Jahrzehnts. Jede Extraleistung lassen die sich jetzt vergüten...

            Mit Karte bezahlen macht meine Frau nur, wenn ich zumindest in der Nähe bin, da gab es aber noch nie Probleme, weder in England, noch in Deutschland oder in Polen (Schaut überhaupt eine Verkäuferin im Supermarkt je auf die Karte? Da kann doch jeder die Karte einfach reinstecken und die PIN eingeben, fertig). Aber recht hast Du sicher ist sicher. Der Normalfall ist tatsächlich das Abheben am Geldautomat oder Bezahlerei über Internet, wenn da was geordert wird...

            :-)

            • Solange kein Schaden entsteht, ist es sicher egal, wer mit der Karte bezahlt. Aber wenn doch, dann ist die Verkäuferin ihren Pflichten an der Kasse nicht nachgekommen.

              Und wer kann es ihnen auch übelnehmen? Wenn ich die Schlangen im Supermarkt sehe, dann können die Verkäuferinnen (auch Verkäufer) sicher nicht immer an alles denken.

              Daher meine Frage. :-)

              • Vollkommen nachvollziehbar, deswegen habe ich die Frage ja gestellt in meinem letzten Post.

                Das da jemand Probleme bekommt wollen wir natürlich nicht. :-)

                (10) 14.02.14 - 21:12

                Mit Unterschrift geht das sicher nicht (und wäre auch gar nicht zulässig). Mit PIN mit einer "fremden" Karte zu zahlen, ist aber überhaupt kein Problem...zumal die Verkäuferinnen die Karte ja in der Regel gar nicht in die Finger kriegen, weil man das Gerät persönlich bedient.

                • Ich stelle mir nur die Frage, was passiert, wenn der Kontoinhaber dieser Lastschrift auf seinem Konto im nachhinein widerspricht. Wer trägt dann die Konsequenzen?

                  So lange alles gut geht, kümmert es ja keinen.

        (12) 13.02.14 - 14:20
        versteh ich nicht

        "Mir persönlich als momentaner Alleinverdiener wäre ein gemeinsames Konto zu blöd, weil man vieles dann auch nur gemeinsam unterschreiben kann."
        Das ist Blödsinn und eine dumme Ausrede. Ich hatte noch nie das Problem, dass irgendwas umständlicher war bei dem gemeinsamen Konto, geschweige denn, dass wir jemals für irgendetwas gemeinsam unterschreiben mussten, außer bei der Kontoeröffnung.
        Toll, du drückst deinem Frauchen deine Karte in die Hand, nobel, nobel. Was ist, wenn du mal nicht da bist oder deine Frau unterwegs ist und Geld braucht und der großzügige Gatte ist nicht in greifbarer Nähe?#augen

        • Du hast sicher ein Konto bei einer englischen Bank, richtig?

          Wie auch immer, selbst bei einer deutschen Bank würde ich es vermutlich kaum anders machen, schlicht, weil es nicht nötig wäre. Sowie meine Frau wieder arbeiten geht, hat sie auch wieder ein eigenes Konto Zur Zeit brauchen wir das nicht, weil wir uns ganz gut selbst organisieren können. ;-)

          Aber es war klar, dass dieser Nörgelprinzipemanzenkram wieder irgendwann kommen musste (deswegen der Schwarznick?).
          Meiner Frau fehlt es an nix und ich sorge schon dafür, dass sie immer die Möglichkeit hat an Geld zu kommen, bzw dass es ihr nicht ausgeht. Ich wüsste jetzt erstmal keinen Fall, wo meine Frau so grosse Summen in einem Notfall unabgesprochen ausgeben müsste, als dass das, was sie im Portemonnaie hat nicht ausreichen würde.

          Nicht jeder kauft ja spontan eine neue Küche oder ein neues Auto. So dicke haben wir es dann auch nicht. ;-)

          Und Lösungen gibt es immer.
          - Man lässt es sich zurücklegen.
          - Mann setzt sich ins Auto und kommt vorbei, um auszuhelfen.
          - usw.

          Man muss nur etwas kreativ sein, dann finden sich für alles erstaunlich einfache und naheliegende Lösungen.
          Ausser natürlich man versucht auf Teufel komm raus was negatives in allem zu finden. Zum Glück sind weder meine Frau noch ich so gestrickt.

          (14) 13.02.14 - 16:30

          wenn du ihn öfter lesen würdest, würdest du bzw. solltest du wissen, dass er nicht so ist wie du es jetzt nötig hast ihn darzustellen.abgesehen davon, auch ohne ihn öfter zu lesen, liest man raus, dass er das ganz locker handhabt, seine frau nicht betteln muss oder ähnliches.
          allerdings benötigt man dafür ein wenig weniger frust und etwas mehr emotionale intelligenz....kauf dir welche, wem immer DU da anbetteln musst um geld :-p

          ..... aber das musst du ja bestimmt nicht #schein

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