angst vorm alt werden und einsam

    • (1) 19.03.14 - 16:18
      immer so

      hallo,

      ich habe total angst, dass ich wenn meine kinder groß sind, einsam und alt bin. ich habe kein besonders enges verhältnis zu meinen eltern, daher auch meine angst vermutlich. außerdem wird man dann die alten pflegen oder pflegen lassen und wir haben hier auch keine familie.

      wie geht es den älteren hier, derne kinder schon erwachsen sind, gerne auch reine jungs-mütter.
      wie ist die erfahrung mit der einsamkeit.

      lg

      • (2) 19.03.14 - 16:32
        jungbleiben....

        Gegen das alt werden kann man leider nichts machen, aber man kann jung bleiben ;-)

        Ob Du einsam sein wirst oder nicht, das entscheidest Du gnaz allein. Es zwingt Dich niemand zu Hause zu sitzen!

        Geh in einen Sportverein, Tanzgruppe, Häkeltreff, Tanztee, Chor, ein Hund etc...da gibt es doch ganz viele Möglichkeiten!

        Mein Onkel hat nach dem Tod seiner Frau das Golf spielen angefangen (ist ja mittlerweile bezahlbar) und hat soviele Leute kennengelernt, ist nur unterwegs und aktiv.

        Auch wenn der Spruch sehr alt ist: Jeder ist seines Glückes Schmied!#winke

        Hallo,

        gehöre nicht zu den "Älteren", habe auch noch keine Kinder, aber ich kann dir sagen, dass du der Einsamkeit entgehen kannst, indem du z.B. in Vereine gehst, ein neues Hobby anfängst, Sport machst usw.

        Habe es leider an meiner Mutter gesehen, wie sie immer mehr vereinsamt, weil sie keine Aufgaben mehr hat, seitdem wir aus dem Haus sind. Und wir sind bereits seit 6 und 8 Jahren ausgezogen.

        Wenn man dann auch noch erwerbslos ist, dann ist es sehr wichtig, andere soziale Kontakte zu knüpfen.

        Seitdem hockt sie jeden Tag zu Hause und wartet darauf, dass mein Papa von der Arbeit heimkommt.

        LG

        Hi!
        Meine Kinder sind jetzt 13 und 15 J alt und brauchen die Mami immer weniger, fangen an, sich abzunabeln, was ja auch gut und wichtig und richtig ist...

        schon jetzt überlege ich mir, wie ich mir meine Zukunft in fünf Jahren vorstelle, wenn sie dann beide volljährig sind. Dann bin ich 46 J, also noch jung genug, Neues zu tun!
        Mein Plan: in eine andere Stadt ziehen, 300 km entfernt. Ich könnte mir dann auch vorstellen, in einer netten WG zu wohnen.

        Ob ich es letztendlich tue, sei dahingestellt. Wichtig ist mir aber, schon mal zu überlegen, in welche Richtung es gehen soll.

        Kinder sind nun mal dann auch erwachsen und sollen nicht die Verpflichtung haben, die Mutti dann zu umsorgen, weil sie alleine zuhause hockt. So eine Mutter will ich auf keinen Fall werden, bei der sich die Kinder schuld- und pflichtbewußt einmal die Woche melden oder kommen, obwohl sie eigentlich gar keine große Lust haben.

        Das Glück liegt in Dir, Du bist verantwortlich dafür, was Du aus Deinem Leben machst, auch schon, wenn die Kinder klein sind, sprich: soziale Kontakte/Freunde/Hobbys/Dinge, die DIR Freude machen, unabhängig von Deiner Familie oder Deinen Kindern.

        Liebe Grüße!

      • (5) 19.03.14 - 16:43

        Hallo,

        darf ich fragen wie alt du bist?

        Ich bin 40 und kinderlos. Meine Familie ist mein Freund.

        Ab und an (noch nicht intensiv) denke ich darüber nach, wie wohl mein Leben im Alter (ab 80) verlaufen würde. Ich weiß es nicht.

        Wir haben aber liebe Freunde, einige auch kinderlos, mit welchen wir auf einer Wellenlänge sind und gute Zeit verbringen. Ich hoffe es bleibt so. Oder es kommen noch andere Freunde dazu mit den Jahren.

        Zu meinen Geschwistern habe ich kein inniges Verhältnis. Mein Freund ist ein Einzelkind.

        Wir verbringen sehr gern Zeit miteinander, sind sehr viel unterwegs, gehen vielen interessanten Hobbies nach.

        Wir ernähren uns gesund und treiben Sport. Wir hoffen einfach, dass wir auch in der Zukunft agil bleiben und weiterhin die Welt erkunden. Sollte ich allein bleiben (ohne Freund) warum auch immer, denke ich nicht, dass ich "untergehe". Denn ich bin selbst sehr aktiv und unternehmungslustig, ich bin mir selbst genug, habe keine Langeweile, wenn ich allein bin.

        Wenn ich denn in ein Altenheim müsste, was soll's. (Ein wenig Bange wäre mir aber schon... wenn ich ehrlich bin). Aber es dauert noch.

        Viele Grüße

        einsamkeit ist ja ein gefühl-
        auch menschen, die viele andere menschen um sich haben können sich einsam fühlen und nicht jeder, der viel alleien ist, fühlt sich einsam.
        wie kommst du also gerade auf die idee der einsamkeit?

        dann ist es wohl immer im leben wichtig für sich selsbt die verantwirtung zu übernehmen- nicht den kindern aufzubrüden, der einzige kontakt zur außenwelt zu sein.
        du kannst auf so vielfältige art und weise am leben andere teilhaben, du kannst dich einbringen und kontakt knüpfen, da wo deien stärken und vorlieben liegen, ob das im beruf ist, im verein, in der ehrenamtlichen tätigkeit, ob das zu hause ist, ob das mit freunden ist, ob das durch ein bstimmtes hobby ist,...
        völlig egal-
        und auch das wird sich im laufe des lebens immer wieder ändern.,

        meien elter nsind jetzt mitte/ ende 60 und verkaufen gerade ihr großes haus, nachdem wir "kinder" seit fast 20 jahren dort nicht merh leben.
        sie haben ein wohnmobil und bereisen damit Deutschland und die angrenzenden Länder, sie machen weite reisen und erkunden die halbe welt, sie haben einen hund so viel kontakt zu anderen menschen mit hunden, mei nvater hat am bisherigen wohnort ein museum aufgebaut und einen kulturgeschichtlichen verein gegründet.
        jetzt ziehen sie 400km weiter weg- auch von ihren "kindern" und enkeln weg hin zu den geschwistern meiner mutter um dort in einer art "familien-generationenhaus" zu leben. zusammen mit zwei ihrer brüder, die aber 10 jahre jünger sind als meien eltern werden sie dort dann ein haus bewohnen, in dem sie jeder abgerennte wohnungen hat und dennoch nicht alleine ist. ihr schwester wohnt nur wengie kilometer entfernt.

        ich glaube, ob DU mal einsamkeit verspüren wirst im alter, das kannst nur DU beeinflussen!

        Ich würde dir jetzt viel lebensfreude wünschen, so daß du etwas hast, was du mit "rüberretten" kannst in das leben nach dieser lebensphase mit (kleinen) kindern im haus!

      • (7) 19.03.14 - 20:26

        Ich bin "mittelalt" und freue mich schon darauf, wenn die Jungs das Haus verlassen. Dann beginnt wieder ein neuer Lebensabschnitt für mich. Den einen oder anderen Plan trägt man gedanklich schon spazieren. Ob ich sie jemals umsetze, weiß ich nicht, aber es macht Spaß, Pläne zu schmieden.

        Einsamkeit ist kein unabänderlicher Zustand. Dafür bist DU selbst verantwortlich, kannst du das nicht, missbrauchst du deine Kinder und andere für deine Zwecke, um dich besser zu fühlen und das finde ich nicht fair. Glücklich zu sein kommt von innen. Es gibt Einzelgänger, die sich damit wohlfühlen und Großfamilien, in der man sich trotz Gesellschaft einsam fühlen kann.

        Mich beunruhigt manchmal der Gedanke an Krankheiten. Man möchte noch viel erleben und die Gesundheit spielt nicht mit und man ist womöglich auf fremde Hilfe angewiesen. Ich hasse es, von anderen abhängig zu sein. Statt Einsamkeit finde ich zu viel Nähe eher beängstigend. Im Krankenhaus, Pflegeheim oder im betreuten wohnen, weil es einfach nicht anders geht und man keine Wahl hat.

        (8) 20.03.14 - 07:42

        Hallo.

        Also ich habe kein Problem damit (noch nicht)#schein. Meine Große ist schon raus, sie ist 24. Die anderen beiden sind 16 und 17 und da ist es ja auch nicht mehr so weit entfernt, dass sie ausziehen. Der Kleine kommt dieses Jahr in die Schule, also ist da noch etwas Luft, um zu vereinsamen. Aber da ich eh lieber ein aktiver Mensch bin, habe ich da auch schon so meine Vorstellungen. Also langweilig sollte es bei ?icht wirklich werden. Es gibt so viele Möglichkeiten, sich zu beschäftigen, man darf nur nicht einrosten. Und dann habe ich ja auch noch meinen Mann, der auch meine Pläne für uns später gut findet und mitzieht.

        <<<wie geht es den älteren hier, derne kinder schon erwachsen sind, gerne auch reine jungs-mütter. wie ist die erfahrung mit der einsamkeit.>>>

        Das ist das Problem viele Mütter, die wirklich lange intensiv in die Mutterrolle drin sind (ich inklusive). Aber ich habe für mich jetzt den Zeitpunkt gefunden, wo ich sage, ok, ich bin zwar noch für die Kinder da, aber nun habe ich auch wieder mal mein eigenes Leben. Und das ist glaub ich sehr wichtig, dass man das eigene Leben dabei nicht schleifen lässt oder sogar vergisst.

        Also seh positiv in die Zukunft und schreib dir Dinge auf, die du dann mal spontan machen kannst.

        Alles Gute.

        LG

        Hallo,

        meinem Mann und mir war es leider nicht vergönnt, eigene Kinder zu bekommen. Mein Mann wird dieses Jahr 45, ich 43.

        Angst vor Einsamkeit im Alter habe ich eigentlich nicht. Meine (Traum-)vorstellung: wir wohnen in einer Alten-WG mit unseren Freunden. Wir haben uns da schon oft drüber unterhalten und alle wollten in die WG einziehen. Meine Freundin fing sogar schon an, passende Immobilien zu suchen #rofl!
        Unsere Freunde haben zwar alle Kind(er), aber sind sich genauso im klaren darüber, dass die Kinder später ihr eigenes Leben und ihre Familien haben werden und es heutzutage illusorisch ist, von seinen Kindern zu erwarten, dass sie einen im Alter pflegen. Geht auch meist nicht, weil beide Partner (Kind, Schwiegerkind) berufstätig und auf ihre Einkommen angewiesen sind.
        Genausowenig wäre es mir möglich, meine Tätigkeit aufzugeben und z. B. meine Mutter Tag und Nacht zu pflegen.

        Ich bin der Meinung, wenn man im Alter gesund ist, hat man genug Zeit, sich in Vereine einzubringen bzw. ehrenamtliche Tätigkeiten auszuübe, wird man nicht einsam sein. Allerdings kenne ich auch Ruheständler mit Zeit und den nötigen finanziellen Mitteln, die wirklich den ganzen Tag zu Hause sitzen und sich beklagen, dass die Kinder sie zu wenig besuchen.#klatsch
        Statt des Poppes hochzubekommen und selbst etwas zu unternehmen.

        LG

        Nici

        • (10) 20.03.14 - 08:17

          naja, leider ist man im alter ja oft nicht mehr so fit und gesund. die aussicht wirklich fit und gesund zu sein ist toll, aber viele die ich kenne bauen ab und werden zudem depressiv....

          lg

      (11) 20.03.14 - 08:59

      Als meine Älteste in die Pubertät kam, hatte ich genau diese Gedanken und hab schnell nochmal nachgelegt :-p
      Somit haben wir derzeit ein erwachsenes und 2 kleine Kinder. Nach den Kleinen kann ich aber nicht nochmal die nächste Generation kriegen. Will ich allerdings auch nicht.
      Ich sammle jetzt schon einen mehr oder weniger großen Freundeskreis (berufstätig mit 2 Kindern schränkt halt zeitlich ganz schön ein), um dann in ca. 10 Jahren nicht in ein Loch zu fallen.

      Zudem mach ich gerne Sport und freu mich schon darauf, wenn ich wieder mehr Zeit dafür habe. Alles was ich plane setzt natürlich Gesundheit voraus. Und ich befürchte, sobald ich nicht mehr gesund bin, werde ich abbauen bzw. alt und einsam werden #zitter
      Ich versuch nicht drüber nachzudenken; wir müssen da schließlich alle durch. Und wer weiß wo und wie wir mal enden.
      Ach, ich würde es aber niemals an den Kindern festmachen, ob ich einsam bin. Denn die hab ich ja nicht gefragt, ob sie mich als Mutter wollen und somit kann / will ich nicht erwarten, dass sie mich auffangen.

      LG Trina

      (12) 20.03.14 - 11:40

      mein sehnlichster Wunsch ist, endlich ins Rentenalter zu kommen. dann geht mein leben an,. und das wird schön. keine Verpflichtung mehr und keine Arbeit, die ruft, obwohl man nicht mag. einsam kann man auch jung sein, das hat mit alter wenig zu tun.

      (13) 20.03.14 - 11:45

      Hallo

      Einsamkeit ist eher ein Gefühl.Man kann alleine leben ohne sich einsam zu fühlen.
      Schlechte Voraussetzungen auch, wenn man das an den Kindern festmacht.
      Der Kontakt sollte doch freiwillig und nicht auf Grund von Verpflichtungen bestehen?!
      Wer weiss schon wo seine Kinder später mal leben.
      Ich gehöre zu den Älteren, in meinem Haushalt leben allerdings noch zwei junge Erwachsene ( 17 und 18 ) und natürlich mein Mann.
      Meine Mutter ist alt ( 80 ) verwitwet nach 60 Jahren. Sie fühlt sich nicht einsam.Spät ist sie in einen Frauenverein eingetreten, hat einen wöchentlichen Spieleabend und macht regelmäßig Bus-Touren.Außerdem leben zwei erwachsene Enkel in ihrem ( sonst viel zu großen ) Haus.Sie fällt keinem auf die Nerven und klammert nicht.
      Kinder sind kein Schutz vor Einsamkeit.Für soziale Kontakte/ Aktivitäten muss man schon selbst sorgen.

      L.G.

      (14) 20.03.14 - 12:14

      Hallöchen!

      Ich gehöre zwar mit 31 noch nicht zum alten Eisen aber ich kann dir gerne von meinen Eltern (70 und 66) erzählen. Seit ich mit 19 zuhause ausgezogen bin, sind sie nur noch unterwegs. Schon immer waren beide in getrennten Kegelclubs und hatten neben gemeinsamen auch getrennte Freunde. Waren also schon immer sehr gesellig und beschäftigt. Das hält bis heute an. Sie fahren mindestens drei Mal im Jahr zusammen in Urlaub, dazu beide noch jeweils mit ihrem Kegelclub alleine. Jeder hat seinen Tag in der Woche wo er abends alleine was unternimmt, genauso sind ihnen aber weiterhin gemeinsame Ausflüge sehr wichtig.

      Sie unternehmen gerne was mit ihrem Enkelkind und wohnen auch nur 150 m von uns entfernt - nahe genug, um füreinander da zu sein, weit genug, um sich nicht auf die Nerven zu gehen.

      Natürlich ist für so ein Leben die Gesundheit wichtig. Meine Mama ist kerngesund. Sie bekommt nichtmals eine Erkältung oder sowas. Mein Papa hatte mit 56 eine Krebserkrankung, mit 59 eine wirklich schwere Nervenkrankheit (die ihn fast vollständig gelähmt hätte), er hat inzwischen zwei künstliche Kniegelenke (die ihn nicht vom Fußball spielen abhalten) und im letzten Jahr Prostata-Krebs. Er hat so eine positive Lebenseinstellung, dass er an die Krankheiten mit der Einstellung rangeht "Scheiß drauf, schaffe ich, es geht weiter und ich will noch was erleben". Er sieht es als Herausforderung, der er sich stellen muss und lebt ansonsten normal weiter.

      Ich bewundere ihn wirklich dafür!

      Wenn es mal so kommen sollte, dass meine Eltern pflegebedürftig werden sollten, werden sie jedoch in eine entsprechende Unterkunft gehen - gemeinsam. Wir haben schon vor langer Zeit darüber gesprochen und wir wollen es alle nicht, dass ich sie pflege.

      Und eines haben meine Eltern geschafft, wofür ich sie wirklich sehr liebe und auch bewundere, und ich hoffe, dass ich dies auch schaffe: Sie haben es hinbekommen, dass ich in ihnen nicht nur meine Eltern sehe sondern auch gleichzeitig Freunde. Weiberabende mit meiner Mama bei nem Gläschen Wein sind echt unbezahlbar #verliebt

      Es ist wirklich an jedem selbst gelegen, was er draus macht. Wenn es mir in 40 Jahren in etwa so geht wie meinen Eltern jetzt, weiß ich, dass ich einiges richtig gemacht habe und glücklich bin.

      LG Christina

      (15) 21.03.14 - 10:42

      Noch sind meine Kinder ja klein und jung aber eines Tages wird es anders sein meine Eltern überleben das sie Enkel haben und selbst sollte ich in 20 Jahren keinen Mann mehr an meiner Seite haben, ich habe dann wohl Freunde die auch Erwachsene Kinder haben :D

      Ein Leben ohne Freunde im Alter ist wohl eher mist auch wenn ich nicht viel habe auf die wenigen ist aber verlass.

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