Mann will umziehen, ich nicht: ANGST

    • (1) 26.03.14 - 21:21

      Hi, ich fang einfach mal an.

      Mein Mann und ich wohnen in einer Großstadt, in der er Arbeit hat und ich (noch ca. 1 Jahr) studiere. Seine Mutter wohnt 30km entfernt in einer kleinen Stadt (4000 EW) und hat dort ein Haus. Mein Mann wollte das schon immer übernehmen und dorthinziehen und würde auch 1.5h Weg inklusive zugfahrt bis zur Arbeit täglich auf sich nehmen.

      Ich war nie begeistert von der Idee, dort hin zu ziehen. Ich habe große Angst davor, mitten in der Pampa zu wohnen. Logistisch wird alles viel komplizierter. Einkaufsmöglichkeiten, Arbeitsweg, Freunde, Fachärzte, abends Ausgehen. Die ganzen Möglichkeiten (die man in der Großstadt ja aber irgendwie auch selten in Anspruch nimmt) fallen irgendwie weg. Ich will keinenfalls jeden Tag so einen Weg auf mich nehmen.

      Wir sind zur Zeit in Kinderwunschbehandlung, ich muss öfters in Krankenhaus. Wir wollen seit Jahren Kinder, nur geht das nicht. Ich habe meinen Mann immer hingehaltne mit dem Umzug und gesagt "Ja, wenn wir mal Kinder haben..." weil ich ja gemerkt habe, dass das nicht so leicht geht. Er weiß auch, dass ich dort eigentlich nicht hin will. Nur ist das wirklich ein riiiiesengroßer Wunsch von ihm. Schon immer gewesen. Und ich weiß auch, dass man sich irgendwie arrangieren muss, wenn man einen Partner hat. Ich will, dass er glücklich ist. Es kann gut sein, dass ich ein zu großes Theater mache.

      Jetzt war ich letztens schwanger geworden und hätte mein "Versprechen" eigentlich erfüllen müssen. Es endete nur mit einer Fehlgeburt. Mein Mann möchte jetzt aber trotzdem so wahnsinnig gern dort hinziehen. Wir waren eigentlich gerade dabei eine Woche Urlaub in diesem Haus bei seiner Mutter zu machen. Eigentlich ist es auch ganz schön dort. Aber er fing wieder an zu erzählen, er wöllte einen Grundriss von der einen Wohnung im Haus erstellen und überlegen wie unsere Möbel dort hineinpassen. Ich habe es so mit der Angst zu tun bekommen, dass ich, als er geschlafen hat, meine Sachen zusammengepackt habe und mich ins Auto gesetzt habe und nach Hause gefahren bin. Das ist doch doof. So unerwachsen, einfach abzuhauen, aber ich habe echt einfach nur Angst, dass ich dorthin muss. Er kann doch nicht von mir erwarten, dass ich mir mit abgeschlossenem Studium in der Stadt ne Arbeit suche und dann so lange jeden Tag im Zug sitze. Die ganze Zeit würde ich viel lieber mit meinen eventuellen Kindern verbringen, die dabei draufgeht. Es ist so schön zu wissen, dass man in der Großstadt irgendwie gleich alles um sich hat. Vielleicht würde ich ja in den umliegenden Dörfern gar keine ordentliche Arbeit bekommen, so dass ich einen kurzen Arbeitsweg hätte. Er kann mir doch nicht abverlangen, glücklich zu sein.

      Ich weiß grad echt nicht, wem ich das erzählen soll und wer mir eine Hilfe sein könnte. Ich will meinen Mann ja aber auch nicht unglücklich machen und ihm seines Lebenstraums berauben. Das wäre doch auch unfair.

      Ich denk mir nur immer: Er hätte doch gar nichts von dem Haus, wenn er eh nie da ist und den ganzen Tag auf Arbeit oder im Zug. Und ich will da nicht alleine festhängen. Und wenn er immer ankommt mit "Das ist ne Altersvorsorge." weiß ich nicht. Ja, aber das läuft doch nicht weg...

      Kennt ihr das? Hat das jemand von euch ordentlich und auf eine erwachsene Art gelöst? ich weiß grad echt nicht wie.

      • Für 30 Km braucht man mit dem Auto keine 1,5 Stunden. Wenn man in der Pampa wohnt, braucht man eh zwei Autos.

        Allerdings würde ich mich mit Händen und Füßen dagegen wehren, zur Schwiegermutter ins Haus zu ziehen. Da gäbe es von mir ein kategorisches "nein".

        Hallo,

        also zu den Schwiegereltern würde ich auch nie ziehen. Das kann nur Probleme geben, egal wie nett sie sind.

        Allerdings... ich wohne 32km von meiner Arbeit entfernt. Ich fahre mit dem Auto genau 25min. Der Zug ist ja nun auch nicht langsamer. Wenn doch... dringend Auto kaufen, falls ihr wirklich doch dahin zieht. 30km Entfernung zur Stadt sind an sich kein Problem.

        LG

        • Der Zug fährt tatsächlich eine knappe Stunde wegen vieler Zwischenhalte, dann halt noch einmal hin zum Bahnhof und vom anderen Bahnhof muss man ja auch nochmal wegkommen, das haut schon hin.

          Auto im Berufsverkehr, ist sicher schneller ja...hm, aber halt auch anstrengender.

          • Ach so schlimm ist das nicht. Außerdem bist du dann auch so unabhängiger. Du kannst mal schnell ins Kino, zum Einkaufen oder mit Freunden weggehen. :-)

            (6) 27.03.14 - 13:18

            Hallo,

            also bei so einer Verkehrsanbindung würde ich gar nicht lang fackeln und natürlich mit dem Auto zur Arbeit fahren - entscheiden müsste das ja ohnehin Ihr Mann, ob ihm das zu anstrengend wäre oder nicht - meiner fand es immer in Ordnung!
            Wir haben 4 Jahre lang in einem kleinem Ort ähnlich wie dem von Ihnen beschriebenen gewohnt, mein Mann ist täglich knapp 30 km nach Köln zur Arbeit gefahren (gute halbe Stunde Fahrtzeit) und ich drei Jahre lang mehrfach die Woche mit dem Zug (ebenfalls ca. eine knappe Stunde Fahrtzeit aber nur 1x umsteigen) zur Uni...und das war ganz o.K. so. Vielleicht reden Sie das ganze Unterfangen auch eher schlecht, weil sie dort nicht hinziehen möchten?

            Was auch immer die Gründe sein mögen - ein Gespräch mit Ihrem Ehemann sollte dringend erfolgen! Weiß er überhaupt, wie sehr Sie sich innerlich dagegen sträuben, dorthin umzuziehen?

            LG

            Andrea

      Hallo!

      Ganz grundsätzlich wohne ich ja gerne in der Kleinstadt. Mit dem Zug in die Arbeit ist kein Problem - zum Bahnhof laufen und in der Stadt dann von der U-Bahn bis zum Büro ist ein gutes Sportprogramm, um das ich mich nicht so leicht drücken kann. Und im Zug selber kann ich mich einfach nur zurück lehnen und in einer Zeitschrift blättern. Wie oft kommt man denn im Alltag dazu? Für mich ist das eine angenehme auszeit. Wenn ich mal das Auto nehme, dann verbinde ich die Fahrt meistens gleich mit Einkaufen oder so.

      In der Kleinstadt gibt es doch normal auch einen Supermarkt, einen Hausarzt, und einen Bäcker, also den täglichen Bedarf hast Du sicher vor Ort. Und für das eine mal im Jahr wo man wirklich einen Facharzt braucht der nicht vor Ort ist kann man ja auch das Auto nehmen, oder?

      Noch dazu ist die Luft viel besser...

      Ich weiß nicht, wie Du Dir das vorstellst. Sein großer Traum ist es, am Land zu wohnen, und Du willst absolut nicht. Ginge es denn woanders? Nicht ausgerechnet bei der Schwiegermutter im Haus, sondern etwas verkehrsgünstiger in was eigenem?

      Hallo!

      Also mir würde es eher stören mit den Schwiegereltern unter einem Dach zu wohnen.

      Wirklich Pampa ist das jetzt auch nicht. 30km ist nicht wirklich weit von der Stadt weg. Aber für dich kann das natürlich so sein. Stadtmenschen sehen sehr schnell die 'Pampa'. ;-)

      Auch finde ich deine Hinhaltetaktik nicht gut. Sag ihm das du da nicht hin möchtest und das du Angst davor hast. Da hilft es eigentlich nur zu Reden. Dann wirst du sehen wie er reagiert und ob er einlenkt.

      Es ist schon blöd das ihr von eurem Leben so eine Unterschiedliche Vorstellung habt.
      Da muss man sich arrangieren. Eventuell ein Mittelding?! Also nicht mehr in der Stadt, sondern nur etwas Auserhalb im Eigenheim?!
      Rede mit ihm darüber, was anderes kann ich dir nicht raten. Wenn du dich da absolut nicht mit arrangieren kannst, oder er sich mit einer anderen Situation, habt ihr schon ein großes Problem.

      LG Sonja

      Hallo,

      zur Schwiegermutter ins Haus ziehen - never!!

      Wenn du es doch deinem Mann zuliebe machen solltest, lege dir bei Zeiten ein eigenes Auto zu sonst sitzt du Tag für Tag (eventuell dann in Elternzeit!) in der Pampa bei der Schwiemu fest.
      Und dein Mann kommt abends von der Arbeit und versteht gar nicht, warum seine Frau so schlechte Laune hat...

      Für mich eine absolute Horrorvorstellung.

      Abgesehen davon finde ich 30 km absolut nicht weit. Du musst halt nur mobil sein.

      Ich bin selbst der Liebe und der Arbeit wegen vor 14 Jahren aufs platte Land gezogen, da war ich Anfang 30. Ich muss sagen, dass ich am Anfang große Schwierigkeiten hatte, mich mit dem "Landleben" abzufinden. Bei uns im Ort gibt es keinen Bäcker, keinen Fleischer, keinen Supermarkt. Haste mal ein Stück Butter vergessen, gehst du entweder was borgen bei Schwiegies bzw. Schwägerinnen oder setzt dich ins Auto und fährst noch einmal in den nächsten Ort. Zumal man für jedwede Freizeitaktivitäten grundsätzlich fahren muss.
      Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt und genieße auch unseres Hundes wegen die weitläufigen Wiesen/Wälder in der Umgebung. Wir haben auch zwischenzeitlich Haus und Grundstück hier, so dass die Entscheidung für diesen Ort nun gefallen ist.
      Aber wie gesagt: für eine absolute Stadtpflanze ist das nichts.

      Warum möchte denn dein Mann unbedingt das Haus bewohnen? Momentan wohnt ja noch seine Mutter darin, wenn sie mal nicht mehr sein sollte, könnte man das Haus doch auch vermieten. So wäre auch eine Altersvorsorge möglich. Habt ihr da schon mal drüber gesprochen? Ich sehe es wie du, wenn er so viel arbeitet, hätte er doch sowieso nichts vom Haus. Und sollte sich euer Kinderwunsch (was ich nicht hoffe) noch nicht so schnell erfüllen, würdest du sicher auch Vollzeit arbeiten und den ganzen Tag außer Haus sein. Da geht auch eine Wohnung am Arbeitsort.

      LG

      Nici

      Ich kann Dich sehr gut verstehen, ich bin auch das absolute Stadtkind.

      Lass doch Deinen Mann mal probehalber eine halbes Jahr auf dem Land wohnen und täglich 1,5h Fahrzeit in Kauf nehmen...vielleicht sieht er es dann anders. Mich würde das extrem nerven diese ewige Pendelei. Also wenn, dann nur mit 2 Autos, dann sind 30 km relativ schnell geschafft.

      Aber unabhängig davon...nicht bei der Schwiegermutter ins Haus...das wäre für mich ein No go.

      Aber Du kannst Deine Lebensvorstellung auch nicht aufgeben, nur um Deinen Mann glücklich zu machen.
      Eine Altersvorsorge kann man auch vermieten.

      (11) 27.03.14 - 10:29

      die schwiegermutter wohnt ja noch dort??
      ich würde meinem mann klipp und klar sagen das es für mich überhaupt nicht in frage kommt mit der schwiemu unter einem dach zu leben.

      ansonsten, 30 km von der stadt ist nicht soo weit. evtl malst du den teufel etwas an die wand.

      allerdings finde ich 1.5 stunden mit Zug auch zu lange. mane Verbindungen sind einfach fürn A.! ist hier genau das selbe.
      aber mit dem auto sollten 30 km kein problem sein.

      also erst mal geht es bei euch nicht um das abwägen von fakten, sondern um unterschiedliche lebensentwürfe, unterschiedliche vorstellungen von dem, wie und wo ihr leben wollt.

      ob dabei das "eigene" haus, dei schwiegermutter, die infrastruktur für dne einen als positives für den anderen als negativer punkt auf eienr faktenliste gilt, ist dann unerheblich, wenn es um gefühle geht.

      offenabr verbindet dein mann mit dem elternhaus gefühle, die ihn dazu bringen, auch opfer dafür zu bringen, diesesn traum zu erfüllen.
      und offenabr ist es bei dir andersrum

      jetzt ist es wichtig darüber zu sprechen und zwar nicht üebr die "fakten", denn di spiele nkeine rolle bei eurer entscheidung, sondern du wilslt aufgrund deienr GEFÜHLE dort nicht leben.

      ich kann das gut nachvollziehen.
      wir hatten vor ein paar jahren eine ähnliche lage.

      mein mann arbeitete ca 200km von hier entfernt und verbrachte dort ca 3 tage/ woche.
      wir überlegten dort hin zu ziehen- alle fakten sprachen dafür (die kidner waren noch klein, ich war in elternzeit und hätte sofort dort einen job bekommen, wir hätten merh geld und mehr zeit zur verfügunge gehabt etc.)

      aber gefühlsmäßig konnte ich das nicht. die sozialen Kontakte, die familie, das sich "heimisch" fühlen etc. standen dem im Wege.
      das waren keine "fakten, die dagegen sprachen (auch wenn wir diese in eine liste hätten einarbeiten können:), sondern mein GEFÜHL.

      sprich mitdeinem Partner darüber und schaut, ob ihr eine kompromisslösung finden könnt (haus verkaufen und eigenes haus in der stadt/ stadtnähe suchen, ...

      andernfalls muß einer von euch zum wohle des anderen auf die erfüllung verzichten.

      Bei einem derart langen Arbeitsweg wird es so enden, dass du mit Kind und Schwiegermutter zu Hause sitzt und er den ganzen Tag unterwegs ist. Und genau das würde ich als Argument anführen.

      Hallo,

      ich würde sagen macht mal ganz sachlich eine Pro und Contra Liste.

      Contra:
      Schwiegermutter mit im Haus -> evtl Stress
      lange Wege zur Arbeit und Uni
      Kinderwunschklinik weiter entfernt
      man benötigt zwei Auto`s -> höhere Ausgabe für Benzin
      jetziger Freundeskreis weiter entfernt
      Unternehmungen wie Kino, Zoo nur mit Auto erreichbar

      Pro:
      wahrscheinlich keine Mietkosten, nur Nebenkosten
      Ruhe vor der Großstadt und Hektik
      Landleben für Kind schöner

      Sonstiges:
      Hausarzt kann man auch vor Ort finden

      Nur so ein paar Ideen von mir. Setz dich einfach mal mit deinem Mann hin und schreibt eine Liste. Da wird sich schnell rauskristallisieren was besser ist.
      Wir hatten neulich eine Wohnung besichtigt und uns hat das weiter geholfen die Punkte aufzuschreiben. War eine harte Entscheidung aber ich glaube wir haben die Richtige getroffen...

      TB

      • was soll dsa bringen?

        sind alle punkte gleich gewertet?

        wenn ein punkt heißt:
        "Mit schwiegermutter unter einem dach leben"

        dann kann das unter "pro" verbucht werden, unter "contra" oder es kann einem egal sein es kann aber auch ein absolutes ausschlußkriterium sein

        wenn also 52 gründe FÜR das haus sprechen 2 dagegen- was soll das dann aussagen?
        daß es vernünfitg wäre hinzuziehen und dort vielleicht todunglücklich zusein, weil diese zwei "kontra-punkte" eben das ausmacht, was das eigen leben wertvoll macht?

        so eine list ist in ordnung, wenn es wirklich um die abwägung zweier alternativen geht und es keien gefühlsmäßige entscheidung gibt

        die TE hat sich aber gefühlsmäßig schon lange entschieden

        zumal man auch bei sachlichen argumente sehr vorsitig sein sollte "keine miete"- was soll das heißen?
        ein uraltes haus i ndas ständig hineinivestiert werden muß, daß viel zu groß oder zu klein ist, daß nichts wert ist, weils irgendwo in der pampa liegt usw. muß nicht zwigend zu einem "pro" werden.

        • Hallo,

          sie wollte Vorschläge wie man es lösen KÖNNTE.

          Meine Güte man kann sich ja sehr an meinem Text aufhängen. Das waren grob einige Beispiele die ich aus dem Text heraus gelesen habe. Meinst du ich sitze hier den halben Nachmittag und schreibe detailliert alles auf? Das kann die TE ja mit ihrem Mann machen.

          Ja SIE hat sich dagegen entschieden, aber ihr Mann dafür. Wahrscheinlich gibt es mehr Contra Punkte und das ist doch gut. Dann sieht ihr Mann vielleicht auch das es eine blöde Idee ist.

          Mein Mann und ich haben das neulich so gelöst. Wir hatten zwar mehr Pro Argumente aber zwei der Contra Argumente waren so stark das wir uns dagegen entschieden haben obwohl laut Liste mehr dafür sprach. Aber ich finde einfach das es hilft sich einen klaren Überblick zu verschaffen. Besser als im Streit einfach abhauen, oder?

    Hallo,

    zu Schwiegermutter ins Haus ziehen? Niemals, nicht in einer Millionen Jahre, für kein Geld der Welt

    Sag deinem Mann das du nicht dort hinziehen möchtest. Wenn du Kinder hast, dann steckst du dort den ganzen Tag fest und dein Mann ist täglich stundenlang unterwegs. Sprecht miteinander.

    Ella

    (18) 28.03.14 - 12:33

    Hi,

    Ich spreche aus eigener Erfahrung und sage Dir:
    Bitte mach es nicht!!!!!! Bin selber aus der Stadt ins Dorf gezogen
    Und für mich ist es die reinste Katastrophe......
    3 Jahre wohn ich hier schon und ich würde es nie nie wieder machen.
    Kann es kaum erwarten wieder in der Stadt zu wohnen.

    Glg Pieda

    Habt vielen Dank für eure Antworten.

    Es tut gut, da drüber zu schauen und zu lesen, wie andere Damen so etwas beurteilen. Dann kann man das ein wenig abgleichen und hat gewissermaßen auch ien Korrektiv in verschiedene Richtungen.

    Die ganze Entscheidung ist nochmal "vertagt".

    Ich muss zugeben, dass es in einer Kleinstadt durchaus viel schöner sein kann von allem drumherum. Teilweise wohnt die Familie meines Mannes mit in diesem Ort. Es ist auch irgendwie schön zu sehen, was sie für schöne Erinnerungen teilen und zusammen erlebt haben. Der eine ist Imker. Sowas in der Art könnte man in einer 50000 EW Stadt gar nicht machen. Der ist extra seinen Kindern zuliebe wieder aus der Stadt dahin gezogen, damit die Platz zum Toben haben.
    Gestern sind wir mal die Busstrecke abgefahren zu dem Ort, an dem unsere potentiellen Kinder ins Gymnasium müssten. Ich finde die Vorstellung, dass meine Kinder 15km Bus fahren müssen, immer ziemlich gruselig. Vielleicht auch ein wenig überzogen, für meinen Mann war sowas immer normal.

    Logistisch finde ich das immernoch alles total doof. Grad das Argument, dass ich mit der Schwiemu und den Kindern den ganzen Tag alleine festsitze, ja...
    Wenn wenigstens einer direkt im Ort Arbeit hätte, würde das ganze Unterfangen wesentlich mehr Sinn machen.

    Meinem Mann geht es wirklich um genau dieses Haus seiner Eltern. Weil er das vor 10,15 Jahren mit saniert/umgebaut/schön gemacht hat und mit der Architektin zusammen die Wohnungsaufteilung der ausgebauten Dachgeschoswohnung entworfen hat. Er wollte damals mit mir nach der Hochzeit dorth hinziehen. Da sind mir aber (glücklicherweise) meine Eltern aufs Dach gestiegen und haben mir gesatg, dass ich das nicht machen kann, wenn die Schwiemu da ständig auf der Matte steht und mein Mann nicht genötigt ist, sich da wirklich abzunabeln.

    Habt nochmal vielen Dank. Ich fand den Überblick, den ich durch eure Texte bekommen habe, sehr hilfreich.

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