Mann möchte doch kein 3. Kind mehr..

    • (1) 09.04.14 - 10:25
      und jetzt?

      Hallo,

      zur Zeit bin ich sehr down und bauche einfach mal ein paar Meinungen von Außenstende:

      Anfang Dezember verkündete eine Nachbarin dass sie mit Nummer 2 schwanger sei.
      Natürlich habe ich mich sehr für sie gefreut. Doch irgendetwas "störte" mich daran.

      Nach einigen Wochen des Überlegens fiel bei mir der Groschen: Ich möchte auch noch ein Baby. #freu

      Dies habe ich dann natürlich mit meinem Mann besprochen.
      Er war sich recht unsicher und wollte Bedenkzeit - was natürlich bei einer solchen Lebensentscheidung verständlich ist.

      Diese Bedenkzeit habe ich ihm dann auch gegeben. Habe nicht gebohrt oder irgendwie ständig nachgehakt wie es nun um seine Überlegungen steht.

      Anfang März hätte ich die Dreimonatsspritze wieder bekommen sollen.
      Davor habe ich meinen Mann dann doch noch einmal auf das Thema angesprochen.
      Seine Antwort: Wir lassen sie erst einmal weg! #freu

      Vorher hatte ich mich im Internet (und später auch beim Kontrolltermin beim Gyn selbst) darüber informiert wie schnell Frau nach Absetzen der Spritze wohl wieder einen Zyklus bekommt.
      Leider sieht es damit wohl nicht so gut/schnell aus. #schmoll
      Daher meinte mein Mann: "Lass dich nicht mehr spritzen! Wir haben dann ja noch Zeit weiter zu überlegen."

      Seit dem hat er von sich aus ab und zu das Thema angesprochen:
      - Ich solle mich doch einmal informieren wie das mit Elterngeld wäre da ich nur einen 400,00 € Job habe.
      - Ich solle schon einmal gaaaaanz leicht vorfühlen ob ich meinen Job behalten und nach der Elternzeit wieder kommen könnte.
      - Wir überlegten welche Anschaffungen noch auf uns zu kommen würden (neues Auto - welches Model mit 3 Kindern, neue Kinderzimmermöbel für das mittlere Kind etc pp).
      - Manchmal machte er sogar schon Scherze darüber "Das wird sowieso wieder ein Mädchen. Ich kann nichts anderes!"

      Alles in allem war für mich irgendwie klar dass er "Ja !" sagen würde und einfach noch ein bischen Zeit für die endgültige Entscheidung bräuchte.

      Nun sprach er mich letzte Woche Mittwochabend in Ruhe an und sagte dass er KEIN 3. Kind möchte. #schock#schmoll
      Damit zog er mir irgendwie den Boden unter den Füßen weg.

      Seit dem bin ich wirklich sehr down.

      Soll es das jetzt gewesen sein?
      Nie wieder ein Baby aufwachsen sehen?

      Ich habe wirklich einen großen Kinderwunsch - doch er will scheinbar nicht mehr.
      Und ganz ehrlich: Ich fühle mich ver**** von ihm nach den letzten Wochen...

      Laut ihm selbst sagt zwar sein Bauchgefühl "Ja! ", unsere äußeren Umstände (noch ein freies Kinderzimmer, Geld) stimmen auch, aber er meint dass unsere Beziehung diese Belastung nicht mehr standhält.

      Ja, wir hatten nach unserer zweiten Tochter eine harte Zeit, die wir aber mittlerweile gut überstanden haben.
      Klar, etwas Streit / Missverständnisse gibt es immer wieder in einer Beziehung, aber das ist doch normal. Wir sind eben nicht mehr nach 13 Jahren Beziehung & zwei Kindern frisch verliebt mit rosa Brille auf der Nase (aber dennoch verliebt ineinander!) .

      Und jetzt?

      • Also ich finde die Entscheidung deines Mannes etwas komisch. Denn sicherlich kann nach Absetzen der Spritze die SChwangerschaft dauern, aber er sagt an sich JA und das deutlich. Und dann rudert er doch zurück. Vielleicht hätte er sich erstmal Gedanken machen sollen und dann eine Entscheidung treffen. So finde ich es nicht richtig weil er dir doch Hoffnungen gemacht hat. Aber vielleicht redet ihr nochmal und sonst wirst du dich wohl damit anfreunden müssen. Wie du ja schreibst es ist ne Sache von 2 Leuten und man muss sich für so ne Entscheidung auch Zeit nehmen.

        Gruß Ela

        • (3) 09.04.14 - 10:57

          #danke für deine Antwort.

          Ich finde es auch komisch und, wie schon oben geschrieben, fühle ich mich nach den letzten Wochen mit pos. "Zeichen von ihm" doch etwas veräppelt. #schmoll

          Nocheinmal mit ihm reden will ich wohl.

          Habe aber Angst ihn damit zu drängen.

          Er ist ein Typ der generell "dicht macht" wenn er sich gedrängt fühlt. #zitter

          Das Anfreunden damit ist mein großes Problem.
          Am Tage, wenn ich abgelenkt bin durch Arbeit, meine Mädchen und den Haushalt mit Hund dann geht es.

          Aber abends weine ich momentan wirklich sehr viel. :-(
          Ich fühle mich einfach so noch nicht komplett- es fehlt noch einer. #schmoll

          Und jetzt?

          • Das dein Mann gerne dicht macht, macht die Sache natürlich nicht einfacher muss ich ehrlich sagen. Denn gerade hier wären doch klare Fakten fällig. Einfach um zu wissen woran man ist. Und wenn er sich ausblendet ist das der Sache nicht gerade dienlich. VIelleicht kannst du ihm in Ruhe einen Brief schreiben in dem du ihn zwar nicht drängen willst aber auch schreibst das du Angst hast er macht wieder dicht. Genau das willst du vermeiden aber auch für eure gemeinsame Zukunft wieder Ruhe reinbringen und daher einfach auch Antworten haben. Vielleicht soll er sich ein wenig Zeit nehmen, 10 Tage als Beispiel, und dann dir einfach Antworten geben oder sich Zeit für das Gespräch nehmen. Klar will ein Brief und was man schreibt auch wohl überlegt sein aber so kann er ihn in Ruhe lesen wenn er will und Zeit hat. Er ist dann nicht in ein Zeitfenster gepresst. Aber es belastet dich und eure Beziehung ja auch wenn hier keine Klarheiten auf den Tisch kommen.

            Das würde ich ihm auch in Ruhe dazu schreiben. Und das ist etwas was dir sicherlich auch fern liegt das hier immer was zwischen euch steht. Natürlich ist auch die Frage ob du wirklich damit leben kannst wenn er NEIN sagen würde und wie du dann mit dir selbst ins reine kommst.

            Das du viel weinst kann ich verstehen, denn wenn man sich etwas wünscht ist man einfach auch vom Kopf her nicht immer frei. Damals, als ich schwanger werden wollte oder eben diese Überlegungen anstanden war ich auch etwas komischer, grins.

            Wobei ich mit dem Kinderwunsch nach einem zweiten absolut abgeschlossen habe. Denn bei mir hatten sich nach der Geburt auch ein paar Sachen rausgestellt die vorher so nicht da gewesen oder nicht bewußt gewesen sind. D.h. mein Sohn ist Autist und ADHSler, mein Mann ist letzteres auch und möglicherweise auch das erstere. Dann hatte ich Depris nach der Geburt und die Wahrscheinlichkeit ist hoch das ich es wieder habe. Ich hatte damals auch andere Pläne bin aber voll zufrieden damit wie es jetzt ist. Jedenfalls reicht mir eines. Ist natürlich nicht immer leicht wenn der Wunsch bei dir noch frisch ist und die Entscheidung an sich ja noch offen ist.

            Ich drücke dir ganz feste die Daumen das du hier bald Klarheit hast und dann vieles leichter wird für dich!

            Gruß Ela#winke

      Ja und WARUM will er auf einmal nicht mehr?
      Schon komisch irgendie ...

      • (6) 09.04.14 - 10:59

        #danke für deine Antwort.

        Er möchte nicht weil er Angst um unsere Beziehung hat.
        Wir hatten nach unserer Kleinen eine wirklich schwere Zeit zusammen.
        Haben uns aber wieder zusammen gerauft da wir uns noch sehr lieben.

        Nun kam mir schon der Gedanke:
        "Hoffentlich zerbricht unsere Beziehung nicht an meinem Kinderwunsch uns seiner Absage". #schmoll

        Und jetzt?

        • Seine Ängste sind nachvollziehbar, sollten allerdings nicht nur vorgeschoben sein.
          Das klärst du nur mit einem Gespräch, denn wenn er wirklich Angst hat, dass die Beziehung an einem 2. Kind zerbrechen könnte, dann liegt das nicht allein daran - meine Meinung.

          Eigentlich müsste eure Beziehung durch eure Probleme die ihr hattet inzwischen eher gefestigt sein. Ihr habt das durchgestanden, euch zusammengerauft und erkannt, dass ihr euch liebt - dann schafft man doch eigentlich alles!

          • (8) 09.04.14 - 15:47

            "Eigentlich müsste eure Beziehung durch eure Probleme die ihr hattet inzwischen eher gefestigt sein. Ihr habt das durchgestanden, euch zusammengerauft und erkannt, dass ihr euch liebt - dann schafft man doch eigentlich alles! "

            Du sprichst mir aus der Seele.

            #danke !

            Und jetzt?

    (10) 09.04.14 - 10:52

    ich würde ihn auf keinen Fall drängen. Was nutzt es dir wenn er nur dir zuliebe ja zu noch einem Kind sagt und es doch nicht wirklich will?

    Ihr hattet eine schwere Zeit nach dem 2 Kind, was ist wenn ihr nach dem 3 Kind wieder eine schwere zeit habt und ihr euch dann nicht mehr zusammenrauft? Dann stehst du mit drei Kindern alleine da. Würde ich nie im Leben machen.

    • (11) 09.04.14 - 11:04

      #danke für deine Antwort.

      Nein, drängen will ich ihn wirklich nicht.
      Habe das diesbezüglich auch nie, denn er ist ein Typ der schnell "dicht macht" wenn er sich gedrängt fühlt.

      Ich liebe meinen Mann und er mich auch.
      Sonst hätten wir die große Kriese nie zusammen meistern können.

      Aber ich bin auch heute schon mit unseren Mädels "quasi" alleinerziehend.

      Mein Mann ist LKW-Fahrer. Er fährt Sonntagsabends weg und Freitagnacht/Samstagmorgen erst wieder.

      Also bleibt eigentlich alles (Kinder, Haushalt, Hund, "nebenbei" meine Arbeit, Termine, Geburtstag etc pp) an mir hängen.
      Das macht mir aber wenig aus.

      Auch wenn es jetzt sehr eingebildet sich anhört: Ich bin stolz darauf alles so gut zu managen und denke dass ich mit der Mehrbelastung durch ein drittes Kind sehr wohl klar kommen würde.

      Und jetzt?

      • (12) 09.04.14 - 11:13

        trotzdem ist jedes weitere Kind eine Belastung. Vom Geld her, vom Platz, wenn er sagt er will nicht mehr, dann würde ich es akzeptieren.

        • (13) 09.04.14 - 11:17

          Und gerade das fällt mir wirklich schwer. #schmoll
          Ich fühle mich so einfach noch nicht komplett - es fehlt noch jemand hier in unserer Familie.

          Ein Kinderzimmer haben wir noch frei.
          Geld ist auch ausreichend vorhanden (natürlich könnte es mehr sein ;-):-p , aber wir kommen gut zurecht!).

          Und jetzt?

      (14) 09.04.14 - 19:37

      "Aber ich bin auch heute schon mit unseren Mädels "quasi" alleinerziehend.

      Mein Mann ist LKW-Fahrer. Er fährt Sonntagsabends weg und Freitagnacht/Samstagmorgen erst wieder."

      Ich glaube, wirklich alleinerziehend sein ist nochmal etwas ganz anderes...

(15) 09.04.14 - 11:05

Hallo,

ich erwische mich auch manchmal dabei, wenn Bekannte oder Freunde ein Baby bekommen haben, über ein drittes Baby nachzudenken.

Haben im März zwei "Zuwächse" zu verzeichnen. Und ich mag Babys auch gerne anschauen und freue mich für die Eltern. Man denkt an all die schönen Dinge, die man mit einem kleinen Kind verbindet.

Leider vergisst man im Gefühlstaumel auch die weniger schönen Seiten. Und genau diese sind deinem Mann nochmal deutlich geworden. Ein Kind ist anstrengend und fordert wieder viel gegenseitiges Verständnis und Geduld in einer Partnerschaft ein. Ebenso werden persönliche Freiheiten, dem Kind zuliebe, wieder eingeschränkt. Was ja auch so sein sollte. Dein Mann ist fair dir gegenüber und sagt es VOR einer möglichen Schwangerschaft. Gab hier ja schon andere Fälle.

Vielleicht braucht er auch noch etwas mehr Zeit und würde sich dann doch für ein Kind entscheiden. Auf jeden Fall würde ich an deiner Stelle jetzt NICHT schwanger werden. Also weiter verhüten. Nehmt euch Zeit und legt einen weiteren Zeitraum fest, um noch einmal darüber nachzudenken. Auf beiden Seiten.

Viele Grüße

rabe0510

  • (16) 09.04.14 - 11:15

    #danke für deine Antwort.

    Ja, dieses "eben mal kurz darüber nachdenken" hatte ich in den letzten vier Jahren seit der Geburt unserer Kleinen auch manchmal.

    Aber erst Anfang Dezember als unsere Nachbarin ihre Schwangerschaft verkündete "störte" mich das irgendwie. Wie schon gesagt, ich gönne ihr das zweite Kind von ganzen Herzen, aber erst nach mehrmaligen Überlegen kam ich darauf dass das was mich "störte" einfach der Wunsch nach noch einem Kind war.

    Nach/Mit zwei Kindern habe ich den Wunschgedanken nach der "perfekten Ramafamilie" komplett an acta gelegt und "weiß wie der Hase läuft".

    - Oft genug muss ich noch nachts raus weil eine der Mädchen etwas hat.

    - Immer wenn eine der Mädchen krank ist und nicht in den Kindergarten gehen kann muss ich meine Arbeit "sausen lassen" und zu Hause bleiben.
    - Alles (Kinderbetreuung, Haus mit Hund, Termine, Geburtstage etc pp) sind mein Aufgabengebiet, denn mein Mann ist LKW Fahrer und bis auf Samstag und Sonntag bis abends nie zu Hause.

    Bin also "quasi" alleinerziehend und weiß was es für Arbeit bedeutet Kinder zu haben.

    Und trotzdem habe ich diesen großen Wunsch nach noch einem Familienmitglied - Ich fühle mich einfach so noch nicht komplett mit uns. #zitter

    Und ich bin sauer auf ihn dass er in den letzten Wochen nur positive Zeichen nach einem dritten Kind gesendet hat (siehe oben) und dann plötzlich doch "Nein!" sagt. #schmoll

    Was die Verhütung angeht habe ich ihm gestern Abend etwas gesagt:
    Ich möchte in meinem Alter (bin 33) keine hormonellen Verhütungsmittel mehr nehmen. Er möchte kein Kind mehr, also soll er sich auch um die Verhütung kümmern.

    Und jetzt?

    • (17) 09.04.14 - 11:24

      Okay, aber was glaubst du, wird sich durch ein drittes Kind für dich verbessern?

      Du hast jetzt schon Stress und bist laut eigener Aussage im "alleinerziehenden" Modus.
      Fehlt dir Anerkennung, die du durch ein weiteres Kind erhalten möchtest? Das ist ernst gemeint.

      Und um die Verhütung kann sich selbstverständlich auch der Mann kümmern. Aber geht es dir da nur um deine Gesundheit oder hegst du Hintergedanken?;-)

      • (18) 09.04.14 - 15:53

        Ich denke aus Anerkennung bekommt man keine Kinder, denn diese erhält eine Mama ja nicht wirklich. Ich hole sie mir eher bei der Arbeit und im Sport, ehrenamtliche Tätigkeiten etc.

        Ich finde es einfach schön meine Mädels aufwachsen zu sehen.
        Die verschlafenen Gesichter wenn ich sie morgens wecke, die freudigen Gesichtsausdrücke wenn ich sie aus dem Kindergarten abhole, das "Ich hab dich lieb Mama!" einfach mal zwischendurch.. Das sind die Gründe warum ich es liebe eine Mama zu sein.

        Was die Verhütung angeht, geht es mir wirklich vor allem um meine Gesundheit.
        Ich habe ihm immer schon gesagt dass ich dieses Hormonzeugs (egal ob Pille, Spritze oder sonst was) eigentlich schon am 32 absetzen möchte und wir uns um eine dauerhafte Verhütung kümmern sollten.
        Nun hat sich die Sache noch um ein Jahr und ein bischen verschoben aber das "geht ja noch".
        Hintergedanken habe ich deshalb wirklich nicht.

        Und jetzt?

    "Soll er sich doch um die Verhütung kümmern", wenn er keinen Kinderwunsch hat, du aber schon, wäre mir zu "riskant", dass er sofort eine endgültige Entscheidung trifft.
    Wenn er die ganze Zeit nicht abgeneigt war, nur jetzt eben ein mal gesagt hat, er will nicht, dann könnte das auch eine spontane Aussage sein, weil er vielleicht gerade Stress hat oder sich Sorgen macht.

    Mit 33 hast du noch Jahre Zeit, das muss nicht jetzt sofort entschieden werden, vielleicht braucht dein Mann ja auch noch ein bisschen Zeit, um eine sichere Entscheidung zu treffen.

    • (20) 09.04.14 - 15:56

      Mein Gedanke wegen der Verhütung war auch eher gesundheits bedingt.
      Ich habe ihm immer gesagt dass ich die hormonelle Verhütung so ab 32 gerne absetzen möchte und wir uns um eine andere Lösung kümmern werden/sollen.

      Nun ist es 1 Jahr und ein bischen über diese Zeit und ich möchte wirklich auf das Zeug verzichten.

      Zudem muss ich gestehen dass unsere Kleine ein "TroPi"-Kind ist (jaja, ich weiß, ich hab auch NIE daran geglaubt bis ich selbst eines bekommen habe!) und wenn jetzt noch einmal eine Verhütungspanne passiert und ich eben alleine verhüte, dann habe ich einfach Angst dass er meint ich würde ihm ein Kinder "unterschieben" wollen.
      Wenn er sich darum kümmert und es sollte etwas passieren (worauf ich aber nicht spekuliere!) dann ist es eben seine Schuld und nicht meine.

      Und jetzt?

      • Ich verstehe das gut. Ich habe zum Beispiel die Pillen, die ich probiert habe alle nicht so recht vertragen.

        Er hat ja genaugenommen nur zwei Möglichkeiten, sich zu kümmern. Die dritte, die Enthaltsamkeit lass ich mal weg, die ist so unspaßig.
        Kondome wären vielleicht keine schlechte Möglichkeit, damit haben wir ewig verhütet und nie ein ungeplantes Kind bekommen.
        die andere Möglichkeit, die Vasektomie, die wäre mir halt so gar nicht recht, wenn ich noch Kinderwunsch hätte und hoffen würde, dass er seine Meinung noch ändert.

        (22) 10.04.14 - 13:21

        Naja mein Mann würde bei so einer Ansage die Vasektomie wählen, dann knnte es nicht passieren

Hallo,

ich würde ja sagen, er hat kalte Füße bekommen. Von nun an sollte er sich um die Verhütung kümmern und du solltest ihm etwas Zeit lassen. Mein Mann hat auch immer kalte Füße und jetzt redet er auch schon von einem dritten Kind, dabei wollte er niemals 3 haben.

Gib ihm einfach Zeit.

LG Ella

  • (24) 09.04.14 - 16:00

    #danke für deine Antwort!

    Ja, das mit der Verhütung habe ich ihm auch schon gesagt.

    Zum einen weil ich in meinem Alter (33) so langsam die hormonellen Verhütungsmethoden absetzen möchte (war schon länger ausgemacht zwischen uns!) und zum anderen habe ich einfach Angst dass doch etwas passieren könnte und er denkt ich versuche ihm ein Kind unter zu jubeln (unsere Kleine ist ein TroPi - hab selbst nie an sowas geglaubt bis ich erfahren habe dass ich schwanger bin!).

    Und jetzt?

(25) 09.04.14 - 12:59

Hallo,

wir sind derzeit mit dem 2. Kind schwanger. Wir schließen ein drittes nicht kategorisch aus, machen es aber abhängig von einigen Faktoren:
1. wie funktionieren wir als Familie zu viert
2. wie kommen wir finanziell klar
3. (und das ist mir der wichtigste Punkt) wie kommen wir als Paar klar

Ein Baby ist eine wirkliche Belastungsprobe, speziell im ersten Jahr. Ich bin sehr gespannt, wie es jetzt bei uns mit zweien sein wird. Ich finde, dass wir ein wundervolles Paar sind und nicht ganz so verkorkste Eltern #schein und dennoch erwische ich uns bei Streitereien, die sooo typisch sind: wer übernimmt die "Hausfrauenpflichten", wer ist abends "fertiger", um sich um das Kind zu kümmern, obwohl wir beide Vollzeit arbeiten. Der eine fühlt sich vernachlässigt, der andere geht zu oft zum Sport und und und. Wir sind uns sehr bewusst, dass die meisten Streitigkeiten hausgemacht sind und können daher sehr sachlich analysieren, daher ist mir auch bewusst, dass ich diese Beziehung nicht aufs Spiel setzen würde, nur um auf Teufel komm raus ein 3. Kind zu haben. Klar wäre es schön, aber meine Nerven #zitter Wir würden beide unser Konzept nicht ändern wollen (Vollzeit Arbeiten gehen), wir leben hier weiterhin fern der Heimat ohne Familie etc und daher kann ich verstehen, wenn dein Mann diesen Punkt als Argumentation vorbringt. Ich finde es sogar sehr ehrlich und realistisch. Denn selbst wenn Platz und Finanzen reichen, was bringt es euch, wenn ihr euch dann Richtung Trennung bewegt? Und du sagst selbst, dass ihr es schon schwer hattet.

Eine schon belastete Beziehung muss nicht noch mehr durch ein weiteres Kind belastet werden, finde ich. Aber vielleicht könnt ihr ja diesen Punkt aufarbeiten, eure Beziehung, und in einem Jahr sieht die Sache schon wieder ganz anders aus.#liebdrueck

Lg Dean

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