Beziehung Raucher/Nichtraucher

Für mich...

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    • (1) 11.04.14 - 22:43

      Hallo zusammen!

      Ja, die Frage steht ja quasi schon in der Überschrift: das leidige Thema Rauchen im Bezug auf die Partnerschaft. Mich würde mal interessieren, wie ihr das so seht.

      Seid oder ward ihr schon mal mit jemandem "von der anderen Seite" zusammen? Wenn ja, wie hat das funktioniert? Oder schließt ihr das von vornherein aus? Wenn ja, warum?

      Ich selber bin Raucherin und hatte meist auch Raucher als Partner, was definitiv besser passt. Eine Nichtraucher-Beziehung hatte ich; der Mann war zwar ansich recht tolerant, konnte sich aber natürlich ab und an nicht verkneifen, mich darauf hinzuweisen, dass er es nicht gut findet, ich stinke, es ungesund ist, etc. Auch mich als Raucher hat es gestört, dass er nicht geraucht hat. Nicht falsch verstehen, ich würde niemals jemanden dazu überreden, aber es war in den Raucherbeziehungen schon angenehmer für mich. Die gemeinsamen Zigaretten sind halt schöner, außerdem hat mich das Rücksichtnehmen gestört. #schwitz "Schatz, darf ich jetzt aufstehen, um eine zu rauchen, oder empfindest du das dann wieder als abweisend?" Mit dem Raucher-Partner steht man gemeinsam auf.;-) Mir war und ist auch absolut bewusst, dass der Rauch stinkt und es war mir dann immer unangenehm, wenn der Nichtraucher-Partner mich küssen wollte, wenn ich vorher noch geraucht hatte. Ich weiß, dass viele Nichtraucher einen Raucher als Partner kategorisch ausschließen und kann das auch nachvollziehen. Gibt es hier auch Raucher, die einen Nichtraucher als Partner ablehnen? Oder ist es euch völlig egal, egal in welcher Konstellation? Was ist, wenn beide rauchen und einer dann aufhört und der andere nicht? Oder andersrum, wenn einer (warum auch immer) damit anfängt?

      Aktuell überlege ich, ob ich aufhöre (aber das möchte ich jetzt hier nicht diskutieren), deswegen kam ich auf das Thema. Wie seht ihr das und was habt ihr für Erfahrungen auf dem Gebiet? Ich bin gespannt.

      Liebe Grüße,

      Truly

      • über Kreuz geht, ist aber auf Dauer, glaube ich, kompliziert...

        Ich habe selber über 23 Jahre geraucht und es aufgegeben zwei Wochen, bevor ich meine Frau traf... Und sie war Raucherin.
        Das war okay. Aber als wir unser neues Haus ein paar Monate später bezogen, wollte sie auch aufhören, weil Sie durch mein Beispiel motiviert war und sie es auch selbst als disruptiv empfand zum Rauchen immer raus gehen zu müssen...

        Ich habe ihr dabei keinen Druck gemacht, weil ich selber wusste, dass fremdmotivierte Versuche das Rauchen aufzugeben nicht funktionieren und zusätzlich für schlechte Stimmung sorgen...

        Optimal ist sicher, wenn beide entweder oder nicht rauchen...

        (3) 11.04.14 - 23:24

        Ich würde mich darauf einstellen, dass gleich viele User auf dich eindreschen werden, wie du es wagen kannst, einen Nichtraucher mit deinem Qualm zu belästigen.
        :-)
        Ich gehöre nicht dazu. Kann dein Problem gut verstehen. Vor allem das Gefühl des schlechten Gewissens. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es am besten ist, man hört als Paar gemeinsam auf.
        Also wenn beide Raucher sind und dann beschließen, es sein zu lassen. Man kann sich gegenseitig unterstützen.
        Wenn man wegen eines Nichtrauchers aufhört, versteht der nicht, wie schlecht es einem dabei gehen kann, und dass das ja sowieso ganz selbstverständlich ist.
        Auf Verständnis kann man nicht zählen und das macht es ungemein schwerer.

        • Och, sollen sie doch. Ich belästige nämlich äußerst selten Nichtraucher mit meinem Qualm. Bin so eine von denen, die dann rausgehen und auch draußen darauf achten, wie der Wind steht und so, ich nehme Rücksicht. Und das wiederum schränkt mich natürlich dann in der Partnerschaft ein und nervt mich. Das ist natürlich nicht nett von mir, aber so empfinde ich es halt.
          Wenn jetzt beide Raucher sind und zusammen aufhören und der eine schafft es und der andere nicht, dann ist das aber auch eine harte Belastungsprobe... hab ich im Bekanntenkreis mal mitbekommen. Wahre Geschichte: er hat sich an Tag 2 den Fuß gebrochen und lag im Krankenhaus und dann zuhause auf der Couch und hatte keine Probleme, während sie im Alltag richtig zu kämpfen hatte und dann doch heimlich ab und an geraucht hat; die beiden hatten nur Streit. Nach vier Wochen hat er mit einem entnervten "dann halt nicht!" auch wieder angefangen, Schuld war natürlich dann sie und nicht die Tatsache, dass er wieder arbeiten musste. Mittlerweile sind übrigens beide aus anderen Gründen getrennt und beide rauchen weiterhin. Obwohl seine neue Partnerin Nichtraucherin ist.

      Sicher geht ein Nichtraucher als Partner, aber auf Dauer wird er immer und immer wieder auf dem Thema rumreiten...

      Hi Truly,
      mein 1. Freund hat bis auf 1 Jahr sehr viel geraucht. Wir waren 9 Jahre zusammen und es hat mich schon gestört. Aber OK.

      Der 2. Freund hat selten geraucht, mal am Wochenende 2-3 Zigaretten. Das war OK, damit könnte ich leben.

      Mein Mann ist Nichtraucher, hat wie ich noch nie geraucht und das ist schön so.

      Gruß Claudia

    • Hallo,

      Ich finde es schon ok, wenn einer raucht und der andere nicht. Es ist das Leben desjenigen und der ist für seine Gesundheit zuständig und wenn er die belasten möchte, gut. Jeder Raucher weiß, was er mit seinem Verhalten dem Körper antut.
      Ich hätte allerdings ein Problem damit, wenn er neben einem sitzt und den Qualm ins Gesicht pustet oder nichtmal auf Kinder Rücksicht nehmen würde.

      Mein erster Partner war Nichtraucher, genauso wie ich. Durch Blödheit fing ich während der Beziehung an und er war erstmal sauer. Während wir zusammen waren, gab es aber kaum eine Fluppe. Heute raucht er selbst, ist aber auch um einiges älter und Musiker (so wie ich ihn heut erlebe, hat er seine Einstellung zu vielen Dingen geändert).

      Auch meine anderen Beziehungen waren Raucher und ja, man konnte es schon mehr geniessen. Mein jetziger Partner war auch Raucher, hat den Absprung nach einer Erkältung jedoch geschafft. Es ist natürlich nervig, sich seine Kommentare anhören zu müssen, obwohl er genau weiß, wie schwer es ist. Er hatte bereits davor 1 Jahr geschafft und nach einer Party - wie klischeehaft - wieder ne Schachtel in der Tasche gehabt.

      Frühe habe ich und ich muss das ehrlich zugeben, gerne geraucht. Nicht weil es cool war oder so - es hat eben seine Wirkung, die ich gerne erlebt habe. Nachdem meine Schwangerschaft leider nicht funktionierte (in der SS konnt ich sofort aufhören), fing ich aus Schock und Trauer, Wut und all den anderenen Gefühlen wieder an. Seitdem mach ich es aber nicht mehr gerne, schaffe es aber auch nicht. So viele Versuche in den letzten Monaten, obwohl es mir gesundheitlich nicht sehr gut geht/ging, endeten doch wieder mit einer Zigarette.

      Ich denke auch, dass ich niemanden ablehnen würde, der raucht. Ich würde auch nicht den Kontakt einschrenken, nur weil die Möglichkeit bestände, mich zu verlieben. Und dann zu sagen: "Der raucht, mit dem gehe ich keine Beziehung ein, obwohl ich es sonst tun würde", käme mir nicht in den Sinn.

      Leben und leben lassen.

      Ich würde es bevorzugen wenn beide Raucher bzw Nichtraucher sind.

      Mein freund und ich waren beides Raucher. Seit ich positiv getestet hab, habe ich keine Zigarette mehr angerührt und ja es stört mich teils ihn zu küssen! Besonders wenn er gerade geraucht hat. Er raucht jetzt auch schon weniger aber trotzdem finde ich es nicht angenehm.
      Besonders merke ich das ich zu geizig bin Geld für seinen Tabak auszugeben:-D
      Und wir sitzen weniger zusammn als früher.

      LG

      Hallo,

      mein Ex hat während der Beziehung aufgehört zu rauchen, und mein Laster immer und immer wieder zum Thema gemacht. Ich wollte demnach danach keinen Nichtraucher mehr - aus den gleichen Gründen, die du aufführst.
      Und dann kam ER #verliebt
      Es ist nicht immer leicht, aber er akzeptiert meine Raucherei weitestgehend, sagt aber schon ab und an, das es ihn stört (der Gestank, die Ungemütlichkeit, die Abhängigkeit).

      LG, Nina

      Geschmack, Geruch, Fingerkuppen - ich kann wohl keinen Raucher mehr gern küssen und von ihm angefasst werden.

      Seitdem ich aufgehört habe, zu rauchen, fällt es mir immer mehr auf, wie ein Raucher riecht (und somit ja auch schmeckt), wie seine Finger sich anfühlen, wenn er sich nicht nach dem Rauchen die Hände wäscht.

      Tja. Das mag für einen Raucher vielleicht übertrieben klingen, aber meine Nerven haben sich da selbständig sensibilisiert.

      Also kann ich mit einem Raucher wohl nicht mehr intim werden und somit keine Beziehung führen.

      Macht nix, mein Partner ist eh Nichtraucher, seit Jahren.:-)

      L G

      White

    Hallo,

    am Anfang unserer Beziehung haben wir beide geraucht. Wir haben ausgemacht, dass wir gemeinsam aufhören, wenn ich schwanger werde. Mit der ersten Schwangerschaft habe ich aufgehört zu rauchen, er hat es nicht geschafft bzw. wollte nicht aufhören. Das ist jetzt 8 Jahre her.

    Mittlerweile stört mich sein Rauchen sehr. Er riecht aus dem Mund und ich will ihn nicht küssen. Seine Hände riechen danach und ich mag nicht angefasst werden. Seine Kleidung stinkt, sein Auto auch. Sein Büro betrete ich nicht mehr, weil dort zu dritt braucht wird und der Gestank einfach widerlich ist.

    Was mich auch nervt ist der erste Griff nach den Zigaretten, wenn er mal eine Weile nicht rauchen konnte. Kaum an der frischen Luft, muss erstmal der Glimmstängel angezündet werden.

    Mir wäre es lieber, er würde aufhören zu rauchen.

    Viele Grüße,

    ez

    Ich hatte vor über 10 Jahren ( vor meiner Ehe ) einen Nichtraucher als Partner und es hat absolut nicht funktioniert...aus den gleichen Gründen die du genannt hast.
    Das er permanent nach Fast Food stank habe ich allerdings zu akzeptieren gehabt-da er Hygiene auch nicht für besonders wichtig fand war das besonders lecker.
    Mein Nochmann ist Raucher, mein Verlobter ist Raucher ( hat aber für die ExFreundin und deren kleinen Sohn ne ganze Weile aufgehört und nach der Trennung wieder angefangen ) und ich finde es passt besser.

    Hallo!

    Keine Ahnung, ehrlich gesagt. Als ich noch geraucht habe, war ich mit Rauchern zusammen, jetzt als Nichtraucherin bin ich mit einem Nichtraucher zusammen. Wobei - in unseren Anfängen, als die Beziehung noch eine Fernbeziehung war, haben wir beide geraucht. Als mir Asthma diagnostiziert wurde, habe ich aufgehört und er hat weiter geraucht, wenn wir nicht zusammen waren. So ganz schlimm kann die Abhängigkeit also nicht gewesen sein, wenn er immer ganze Wochenenden aussetzen konnte.

    Würde mein Partner rauchen, müsste er wohl sehr sehr rücksichtsvoll damit umgehen. Bei Asthma geht Rauch in der Bude mal gar nicht, auch ein Besuch im Raucherlokal ist nicht unbedingt ein Spaß.
    Grundsätzlich hätte ich wohl kein Problem damit, aber es würde langfristig viele Kompromisse in der Lebensführung mit sich bringen.

    Viele Grüße!

    Hallo,

    also ich hatte schon alles; er Raucher ich Nichtraucher; er Nichtraucher und ich Raucher und beide Raucher. Am besten finde ich wenn beide rauchen, er Raucher ich nicht war für mich okay, der Geruch hat mich nie gestört.
    Am schlimmsten fand ich die Beziehung g in der ich geraucht hab und er nicht. Mir macht Rauchen nur in Gesellschaft Spaß, am besten gemütlich auf der Terrasse sitzen mit Kaffee und Zigarette oder beim fortgehen, nach dem essen, nach

    In meinem Freundeskreis gibt es auch überwiegend Raucher. Zum Glück.

    Mir selbst ist es eigentlich grundsätzlich egal, und ich weiss auch, dass mit genügend Toleranz auf BEIDEN Seiten, das ganze recht unproblematisch sein kann, es aber dennoch immer kleine "Reibepunkte" gibt- und geben wird, die je nach Tagesform mehr oder weniger nervig sind....bzw. man darüber schmunzeln kann, oder sich aufregt.

    ich finde es schwierig wenn einer Raucher ist und der andere Nichtraucher. Es stört den Nichtraucher schon meistens. Mein Ex war zum Beispiel Nichtraucher und drehte regelmäßig durch weil ihn der Gestank gestört hat. Er hat regelmäßig die ganze Packung vor lauter Wut weggeschmissen, damit ich endlich aufhöre #aerger
    Naja, ich habe nicht aus diesem Grund aufgehört, sondern weil ich es wollte (aber erst nach der Trennung) und inzwischen halte ich es auch durch ohne weitere Rückfälle. Mal sehen ob der nächste Freund Nichtraucher ist, wäre natürlich besser, so komme ich nicht wieder in Versuchung doch wieder anzufangen.

    Ich war Raucherin, mein Mann fast Nichtraucher als wir uns kennenlernten. Heißt: ich habe täglich etwa eine Schachtel Zigaretten geraucht, mein Mann alle paar Tage/Wochen mal einen Zigarillo. Bald hat er dann gar nicht mehr geraucht und ich nur in den Schwangerschaften pausiert. Nach der ersten Schwangerschaft wollte ich Gelegenheitsraucherin werden, das hat aber natürlich nicht geklappt und ich war schnell wieder auf dem alten Level (natürlich immer nur draußen). Nach der zweiten wollte ich eigentlich nicht mehr anfangen. Aber das Kind war behindert und schwer krank, ich hatte das Gefühl, ich bräuchte die Zigaretten zum Beruhigen. Ja, blöd, weiß ich auch.
    Während der dritten Schwangerschaft waren wir uns einig, dass ich danach nicht mehr anfange. Das ist jetzt siebeneinhalb Jahre her.

    Mein Mann war natürlich nicht begeistert, dass ich geraucht habe, aber in der Beziehung hat es anscheinend keine Rolle gespielt.
    Ich würde (falls ich je einen neuen Partner bräuchte/wollte/haben sollte) einen Raucher nicht ablehnen. Aber ich fürchte, ich würde dann wieder anfangen...

    Hallo!

    Ich habe nie geraucht, Heuschnupfen und allergisches Asthma haben mir gleich klar gemacht, dass das keine gute Idee wäre. Ich war aber zwei mal mit Rauchern zusammen, und ja, es hat mich schon gestört.

    Ein Raucher riecht und schmeckt ja nicht nur direkt nach dem Rauchen nach dem Zeug, sondern IMMER. Es scheint aus allen Poren zu kommen, wie Knoblauchgeruch, den man ja auch kurz nach dem Duschen und Zähneputzen schon wieder wahrnehmen kann. Dem gestank kann man echt nicht entgehen. Nikotinfinger sind auch echt eklig, da stören mich Reste von Schmieröl weniger.

    Das Aufstehen und weg gehen ist auch nervig, einfach so ungemütlich und abweisend. Und weil der Raucher mit dem ich zusammen gewohnt habe permanent pleite war durfte ich dann auch noch seine Kippen mit bezahlen.

    Es waren auch oft so kleine Sachen - natürlich ist er am Sonntag extra zur Tankstelle gefahren um seine Marke kaufen zu können, aber mal schnell Semmeln kaufen war offenbar zu viel verlangt. Wie soll man sich denn da fühlen?

    Es wäre jetzt kein Trennungsgrund gewesen, aber eben einer von vielen Faktoren, die mich einfach gestört haben. Ich bin wirklich froh, dass mein Mann schon lange vor meiner zeit mit dem Rauchen aufgehört hat.

    • "Es scheint aus allen Poren zu kommen, wie Knoblauchgeruch, den man ja auch kurz nach dem Duschen und Zähneputzen schon wieder wahrnehmen kann. "

      genau!
      meine Kollege, der neben mir sitzt, raucht (draußen)
      ich hab schon mehr als einmal gedacht, dass ich schwanger sicher nicht neben ihm sitzen könnte, wegen diesem Gestank... #schwitz da würde ich umkippen

      LG

      • Raucher riechen das allerdings nicht mehr, mir ist das auch erst bewusst geworden als ich mit dem Rauchen aufgehoert hab. Ist echt eklig wenn man sich z.B. den Fahrstuhl mit jemandem der gerade vom Rauchen kommt teilen muss, das brennt mir richtig in den Augen

Mein Mann ist auch Raucher, ich habe aber Ex-Freunde, die Nichtraucher waren. Es gab nie Probleme damit.

Hallo Truly,

ich bin mein Leben lang Nichtraucherin. Mir hat es als Teenager einfach nicht geschmeckt.

In zwei kürzeren Beziehungen war ich mit einem Raucher zusammen. Aber das waren keine Kettenraucher, sondern vielleicht zehn Zigaretten am Tag? War durchaus okay für mich. Und in deren eigenen Wohnungen durften sie natürlich frei rauchen, wenn sie es wollten.

Allerdings möchte ich nicht mit jemanden zusammen sein, der ständig am Rauchen ist und keine Rücksicht auf mich als Nichtraucherin nimmt. Wohnung wäre für mich rauchfreie Zone, eventuell Badezimmer im Winter möglich. Ansonsten darf auch in meiner Gegenwart geraucht werden.

Viele Grüße

rabe0510

(24) 12.04.14 - 15:10

Hallo!

Ich bin Nichtraucher und mein Mann war Raucher, lange Zeit.
Also um die 11 Jahre kannte ich ihn nur Rauchend.
Er hat immer draußen geraucht und ich musste mehr oder weniger mit dem Geruch leben und das er mal nach Draußen verschwand.
Er hat schon viel Rücksicht genommen, aber im Grunde hat das immer irgendwie genervt.
Dann hat er sich entschlossen einfach aufzuhören.
Er hat es geschafft, mit viel Willen und das finde ich toll. Jetzt raucht er seit ca. 6 Jahren nicht mehr und das Leben ist in dieser Hinsicht sicherlich weniger schwieriger geworden.

Mein Mann hat mir übrigens nicht gesagt das er aufhören will. Er hats einfach gemacht.
Ich habe ihn da nie zu gedrängt, weil es ja auch von ihm kommen musste, der Wille.
Ich selber hätte niemals einen rauchenden Partner abgelehnt. Da dies für mich kein Argument wäre. Es gibt Sachen die mir Wichtiger wären und auf die ich eher achten würde.

Wenn der Partner Rücksicht nimmt, und der andere da den 'Geruch' akzeptiert, kann das durchaus klappen.

LG Sonja

Hallo
Ich bin Nichtraucher, schon immer gewesen.
Ich hatte mal einen Raucher zum Freund, der hat aber auch nicht extrem viel geraucht.
Ist dann, wenn ich bei ihm war, zum Rauchen auf den Balkon gegangen.
Ehrlich, ich könnt mir das jetzt nicht mehr vorstellen und bin heilfroh, dass mein Mann ebenfalls Nichtraucher ist.
Kein kalter Qualm in der Wohnung, keine stinkigen Klamotten etc pp.
Früher ging das ja schon los mit dem Sitzplatz im Restaurant und der Frage, ob zwischen den Gängen geraucht werden darf, wenn niemand isst.
Da bin ich froh, dass es den Nichtraucherschutz gibt.
Wenn ich recht überlege, gibt es für mich nur Negatives beim Rauchen. Ich kann da heute keine Kompromisse mehr machen, gerade auch, wo wir ein Kind haben.
Und ich habe weder im Freundes-, noch Verwandtenkreis Leute, die Raucher sind.

Für mich Raucher und Nichtraucher no go.

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