Mann Auf Entgiftung / Alkohol

    • (1) 13.04.14 - 21:59
      +++++

      Auch mein Mann ist Alkoholkrank , schon lange bevor wir zusammenkamen.
      Hatte bereits eine Terapie nach der es ein paar Jahre geklappt hat einigermasen.
      Er Trank immer wieder mal bier wenn ich abends arbeitete meistens 2 mal die Woche.
      Ich schimpfte oft am Ende ignorierte ich es.Hätte ich villeicht nicht tun sollen aber nun ist es eben so.
      Wir Haben ein 4 Jähriges Kind und leben in einer gemeinsamen Wohnung die Miete kann ich alleine schon kaum bezahlen mit meinem 35h Job.Es würde Umzug bedeuten wahrscheinlcih gerade mal eine wirklich kleine 2 Raum Wohnung.

      Nun wahr ich eine weile weg (1,5 wochen) und als ich nach hause kam konnte er schon kaum aufstehen.
      Ich sah auch 2 Wodka flaschen und säckeweise leere Bierdosen.
      Offenbar schwere enzugserscheinugen er hatte panik und bekam keine Luft.
      ER rief selbst den notarzt wagen.

      Nun ist er auf entgiftung und ich weis nicht was ich machen soll. Ich kann nichtmehr damit leben das er jede gelegenheit nuzt in der ich nicht da bin es wird ihm wohl auch relativ egal sein was ich dazu denke.
      Kann ich den Irgentwie veranlassen das er wieder in die Entzugsklinik kommt? er selbst wird wohl dahin nichtmehr gehen. Allerdings habe ich auch angst das er nach so langer krankheit seinen job verliert und dann nichts mehr findet da ehr doch schon älter ist.
      Ich kann mich nicht entscheiden was jezt werden soll aber so geht es auch nichtmehr weiter.Auch ich werde meinen Job so nichtmehr machen können was mir noch mehr Angst macht vor der Zukunft.

      • (2) 13.04.14 - 23:06

        Hallo,

        Wie bereits in einem früheren Beitrag erwähnt, ich hatte auch eine Beziehung mit einem Alkoholiker und was du beschreibt konnte von mir sein, ich war 3wochen weg, kam wieder die Wohnung war eine Müllhalde, alles verschimmelt etc. Er war natürlich voll, Wodka wurde wie Wasser getrunken, ich war mitten in meinem Abschluss und nebenbei habe ich gearbeitet und kind war noch im Kindergarten und genau wie du schreibst,du weiß nicht wo rechts und links ist,so war es auch bei mir! Ich dachte schaffe es nicht allein, ich hatte den job wegen ihn angenommen, er konnte mein Sohn immer von der kita abholen. Es waren die schlimmsten 2Jahre meins leben mit diesen Mann! Heute trinkt er immer noch, Rückfall Mitte März gehabt!! Ich war damals wie gelähmt, ich war im Grunde unzurechnungsfähig, bekam Depression, musste meine Prüfung absagen, dies hatte finanzielle Konsequenzen, wie auch immer! Er versprach und nichts ändert sich,am Ende war ich dafür verantwortlich das er trank,bist heute kann er mir nicht sagen warum er mich verantwortlich machte! Folgen: habe wegen ihn schulden, er nahm seine Sachen ließ mich mit kind und unbezahlten Rechnung zurück, es kam soweit,dass mir der Strom abgestellt wurden,ja mitten in Deutschland saß ich mit einem mittlerweile Schulkind im dunkeln allein,habe mich so geschämt für alles,dass ich so blöd war ein Mann vertraut habe,ihn bei mir einziehen lassen habe! Leider gibt es kaum finanzielle Unterstützung vom Amt, nur Darlehen wenn überhaupt! Ich sage es mal so,auch wenn du schwach bist und denkst du schaffst es nicht allein,glaube mir denke an dich und dein Kind, mein Kind zu liebe habe ich die Zähne zusammen gebissen! Ich bin zu meinem Vermieter hin,habe ihn einfach mal die Wahrheit gesagt und gefragt ob er mich aus dem Vertrag entlässt, da sonst ich ihn bald keine Miete überweisen kann,hat mich netter weise aus dem Vertrag gelassen, wohne nun in einem Studenten Wohnheim mit meinem Kind und es geht uns gut, die schulden sind noch da,aber ich schaue zuversichtlich in die Zukunft! Was ich damit sagen möchte, du hast deine Situation erkannt, Scham bei Seite und hole dir Hilfe, ich war allein(keine Familie oder Freunde), aber ich habe es geschafft, habe ihn sofort verlassen, musste mit ihn weiter unter einem Dach leben,weil er finanzielle schlecht dar stand!! Während ich ihn ein Dach über den Kopf gegeben habe(er hörte auf sein Mietanteil mir zu geben) hat er sich im Internet nach neue Frauen um geschaut, da ich ja die Beziehung beendete hatte, ich kann hier nicht alles schreiben,was der mir angetan hat, mich im trunk zustand als nigger-schlampe betitelt (ja bin schwarz), mich körperlich angegriffen!! Hole dir Hilfe du kannst ihn nicht ändern, ich habe damals alles schlimmer gemacht, er musste sich um nichts kümmern, ich war ja da,er konnte trinken, während ich gelitten habe!! Bin grade mal 31Jahre alt!! Viel kraft

        • (3) 13.04.14 - 23:22

          Danke für deine Ehrlichkeit.Das klingt alles furchtbar und ich bekomme gleich wieder Angst.
          Mein Mann ist der Vater meines Kindes Er ist nicht Schlimm zu uns er ist ein ruhiger Trinker er beschimpft mich nicht. Er versteckt sich ja dabei.Er geht Arbeiten , bezahlt seine Rechnungen.
          Meiner verspricht auch immer dann gehts ein paar wochen und dann ist es wieder vorbei.

          Ich habe gestern selbst bemerkt ich kann ihm nicht helfen und er sich offenbar selbst auch nicht. Ich kann ihn doch nach so vielen Jahren auch nicht einfach aufgeben? Er würde draufgehen das ist mir gestern auch bewusst geworden. Wie seltsam er gelaufen ist so ruckartig das hatte ich bisher auch noch nicht gesehen.

          Ich halte mich nicht für schwach aber finanzell abhängig , Familie hab ich auch keine.
          Bei ihm bleiben scheint ihm aber auch nicht gut zu tun.
          Ich werde ihn morgen Besuchen und mit dem Behandelden Arzt sprechen zwegs einweisung aber ich hab keine Ahnung davon wie das funktioniert.

          • (4) 13.04.14 - 23:38

            Zwangseinweisung geht nicht..... ich bin seit meinem Hit trocken....10 Tage körperliche Entgiftung....danach zählt nur noch der Kopf/die Psyche.

          • (5) 14.04.14 - 00:47

            Eins solltest bedenken er ist kein Kind,du bist nicht für ihn verantwortlich, genau das ist das Problem mit uns Frauen! "Draufgehen" tja nun was willst du machen? Zwangseinweisung,dazu bist du nicht befugt,wie erwähnt unmöglich!! Ich meinte nicht das du schwach bist als Mensch, aber eine solche Situation macht schwach bzw.handlungsfähig!!! Wenn du was ändern möchtest ,muss du etwas für dich und dein Kind verändern und zwar schnell, ich sage nicht du sollst ihn aufgeben, ich habe nach 1Jahr aufgegeben und das war leider ein Fehler, dass ich so lange gebraucht habe,immer diese versprechen, mein ex.war auch im Grunde ein ruhiger Trinker bzw.ist, aber wenn er die Flaschen vor dir versteckt und das kind dieFalschen in die Spielzeugkiste findet ist,dass nicht mehr lustig, die heimliche Trinker sind die gefährlichsten!! Mein ex.sein leben ist total aus den Fugen geraten,mancmal fühle ich mich schuldig, aber wer war für mich da,er macht Therapie und was ist mit mir,ich bekam keine Hilfe, die musste ich mir selbst holen/suchen! Weil der mich so angebettelt hat,hat er mich dazu gebracht ihn zu Tankstelle zu fahren,und dort holte er sich ein Jägermeister!! Wie auch immer du kannst deine Situation am besten einschätzen, lasse dich nur nicht von Mitleid oder Schuldgefühle leiten!!! Manchmal ist besser allein als mit einem Mann der trinkt!!

      (6) 14.04.14 - 01:35

      hallo .

      also ich war selbst 8 jahre mit einem alkoholiker zusammen ... wir haben gott sei dank nicht zusammen gewohnt da ich damals noch sehr jung war ... ich kann dir nur sagen , geh .. mit deinem kind .. für dein kind .
      es wird sich nichts ändern , sie versprechen es alle ... aber halten sich nicht dran!
      ich selbst hab das 8 jahre miterlebt und mein freund war kein ruhiger trinker ... er wurde aggressiv , beleidigend und schug sogar zu .
      als ihm klar wurde das ich will das er ganz und gar aufhört zu trinken wurde alles nur schlimmer , er versteckte sich zum trinken sogar im keller , im wald , im park usw

      einmal roch es im hausflur nach zigaretten .. ich ging in den keller > alles dunkel , ich schaltete das licht ein und ging bis zu seiner kellertür .. sag fast so aus als wäre sie zu ... mir viel aber auf das kein schloss davor hing also öffnete ich die tür und er saß auf einem kasten bier und die kräuterlikör flasche in der hand ... auf die frage was zum teufel er da tut kam nur " ich sitze doch nur ein bisschen und entspanne" zugegeben ich wurde laut , ich war so entsetzt und fuhr ihn an ob das sein ernst sei sich zu verstecken und sich vollaufen zu lassen ... in den mom sprang er auf und verpasste mir so eine das ich hinter mir gegen die kellertür flog ... und das ist nur eine von vielen geschichten ... lange davor war er auch ein ruhiger trinker , fing nur manchmal streit an wenn ich sagte ich wolle nicht das er trinkt und dann wurde es immer schlimmer.
      ich habe ihn verlassen weil ich mir das elend nicht mehr ansehen konnte , mein entschluss stand fest ich wollte nur noch weg ...er sagte er könne nicht ohne mich und würde sich das leben nehmen ... meine antwort darauf war " von jetzt an geht es mich nichts mehr an , du bist nicht länger mein problem , ich habs satt und werde meine entscheidung nicht ändern" !
      er hat wohl nie verstanden was er mir eigentlich angetan hat , ich hatte nichts von meiner jugend außer einen eifersüchtigem,fremdgänger und säufer .
      nüchtern war er ganz anders , hilfsbereit , nett , lieb aber kaum ein paar schluck bier und er wurde unaushaltbar .
      selbst jetzt 7 jahre danach wagt er es noch mir bei fb zu schreiben und zu fragen ob ich wieder mit ihm kontakt möchte ...

      zur zwangseinweisung kann ich dir nur sagen das du dazu nicht befugt bist . du kannst ihn nicht einweisen lassen.
      endweder es macht klick in seinem kopf und er WILL aufhören oder es wird solange so weiter gehen bis er sich sprichwörtlich tot gesoffen hat.
      du kannst einen menschen nicht ändern das kann nur er selbst .
      er wird so denke ich sowieso unter gehen , mit oder ohne dich ... du bist noch jung und hast dein kind , das sollte es dir wert sein zu gehen , lass ihn machen wenn er meint er braucht den alkohol mehr als euch !
      geh zum amt , zieh aus , beantrage wenn nötig ein darlehn aber handel.
      wenn ich heute zurück denke frage ich mich warum ich meine ganze jugend weggeworfen habe für so einen säufer ... ich hätte viel viel früher gehen sollen und ich würde das 10000% nie nie nie wieder mitmachen.
      er lebt und trinkt immer noch ... aber das ist nicht mehr mein problem , ich bin seit 5 jahren glücklich in einer neuen beziehung ohne gewalt und alkohol #pro

      ich wünsche dir viel kraft , und nur das beste für dich und dein kind#winke
      sorry für das viele #bla#bla#bla

      • Hi!
        Sorry, wenn ich mich da einmische.
        Aber zu sagen, er wird sich nie ändern, ist unmöglich!!

        Ich selbst bin jahrelang abstinent mittlerweile, und die meisten in meiner Sucht-Selbsthilfegruppe sind es auch, sie sind viele Jahre trocken, und die meisten sind erst in späteren Jahren, zwischen 45-60 J trocken geworden!!

        Natürlich kann man der Sucht lebewohl sagen, ob der Mann der TE das schafft, wissen wir ja nun nicht.

        Nichtsdestotrotz muss er diese Entscheidung alleine treffen und das durchziehen, daher würde ich als Mutter mein Kind schützen und mich (vorerst) trennen, auch räumlich.

        Viele Grüße!

    (8) 14.04.14 - 04:44

    Zwangseinweisung kannst Du vergessen - leider.
    Ich bin selbst Alkoholikerin und konnte nur SELBST aufhören. Wenn er nicht will, ist alles umsonst.
    Ich hab dann auch eine Beziehung mit einem andern Alkoholiker gehabt, und als er rückfällig wurde konnte ich nichts tun. Ich hab zwei Jahre gelitten... umsonst.
    Darum:setz ihn vor die Tür! Du kannst nur Dir helfen!!!

    Alles Liebe

    (9) 14.04.14 - 09:11

    Danke für euren Lieben worte.
    Allerdings wollte ich wohl was anderes hören.

    Das klingt alles so Hoffnungslos.

    • (10) 14.04.14 - 09:14

      Wir besuchen ihn nun und ich weis noch immer nicht was ich sagen soll.
      Er ist übrigens 55.

(11) 14.04.14 - 10:16

Es gibt etwas, das mich an deinem Beitrag sehr stört: Die Erwähnung der Wohnsituation und den drohenden Umzug ein eine kleinere, sehr kleine Wohnung?

Ja, und? Dafür würdest du deine Freiheit, deine Selbstachtung zurückbekommen. Dafür würdest du deinem Kind diese Erfahrungen mit einem Säufer ersparen.

Du kannst ihm nicht helfen. Wenn überhaupt, dann kann er sich helfen, indem er sich auf professionelle Hilfe einlässt. Und auch da ist Skepsis jederzeit angebracht.

Geh weg, jetzt sofort. Die anderen Probleme lassen sich irgendwie lösen und sein kein Grund, dich und dein kleines Kind diesem Menschen noch einen Tag länger auszusetzen.

Ich wünsch dir all die Kraft, die du jetzt brauchst.

(12) 14.04.14 - 20:15

So heute wahr ein langer Tag.

Er hatte wohl schon 2-3 Tage nichtsmehr zu Trinken und wahr nichtmehr in der Lage dazu neues zu besorgen er hat die beiden flaschen wodka an einem abend getrunken und die tage vorher unmengen an bier .
Die Entzugserscheinungen wahren bereits lebensbedrohlich. Der Arzt sagte er hätte bereits phantasiert als er im Krankenhaus ankam.

Die psychologin/psychaterin? im Krankenhaus empfahl uns sofortigen stationären Aufenhalt.
Das würde ihn seinen job und unsere existenz in diesem Land (nein nicht deutschland kosten). Daher in absprache mit der psychologin Ambulante Therapie. Er willigte schriftlich ein sich stationär aufnehmen zu lassen beim nächsten Rückfall.
Nun hat er 10 Einzelsitzungen vor sich uns anschliesent gruppentherapie bei der psychologin die heute anwesent wahr. Bei den Anonymen Alkoholikern muss er sich nächste Woche auch melden.

Ich sagte im heute ich kann dir nicht helfen und du dir selbst auch nicht. Er sagte ja er weis es und deswegen hatte er schon bevor ich kam mit dem psychologischen dienst vom krankenhaus gesprochen.
Ich denke er kann es schaffen er wahr 10 Jahre trocken bevor alles seit nem jahr wieder angefangen hat.

Top Diskussionen anzeigen