"Weichei vs Macho"

    • (1) 21.04.14 - 17:00

      An die Damen im Forum.

      Gestern Abend hatten wir eine interessante Diskussion.

      Anwesend waren 12 Frauen und 14 Männer. (8 Männer waren Spanier sowie 8 Frauen auch Spanierin waren).

      Es wurde die Frage aufgeworfen ob die Frauen lieber einen Macho als Partner möchten oder doch lieber ein Weichei?

      Nicht verwunderlich war für mich die Antwort zweier Damen die an Kinderplanung basteln dass sie ein Weichei (Softie) als Partner/Ehemann wollten.

      Haben sie ja offensichtlich auch bekommen.

      Die restlichen Damen aber würden gerne einen Macho/Kerl haben.
      Die Begriffe Macho/Kerl wurden aber nicht negativ bewertet.
      Es kam dann zum Vorschein dass diese Damen mehr den "Beschützer", denn den "Ernährer" zum Beuteschema machen.

      Nun würde ich gerne Antworten von Damen lesen, wie sie zu diesem Aspekt stehen.

      Wir Männer haben uns an der Diskussion nicht bis wenig beteiligt.

      Schönen Feiertag noch und Grüße aus der #sonne

      • (2) 21.04.14 - 17:09

        Ich möcht natürlich kein "Weichei" im Sinne vom klassischen Mamasöhnchen, der mir am Rockzipfel hängt und den Boden küsst, den ich betreten habe oder in Tränen ausbricht, wenn ich etwas Falsches sagte. Aber genauso wenig möchte ich einen "Macho", der mich dazu auffordert, ihm abends sein Bier zum Fußballfernsehen zu bringen, ihm die stinkenden Füße zu massieren und sich im Muskelshirt bedrohlich vor mir aufbaut, wenn ein anderer Mann einen Blick auf mich wirft.

        Gibt es kein gesundes Mittelmaß? ;)

        Wenn man es so einfach und oberflächlich darstellt, würd ich sagen: 70% Weichei, 30% Macho (ich mag beide Begriffe nicht).

        (3) 21.04.14 - 18:23

        Sorry aber ich möchte weder noch!

        Was soll ich mit einem "echten" Kerl, der meint das alles was mit Haus und Kindern zu tun hat ihn nichts angeht oder einen auf "dicke Hose" macht, statt mal richtig anzupacken....

        Anderseits kann ich mit einem Weichei genauso wenig was anfangen. Männer müssen eine eigene Meinung haben und sollten schon gar keine verweichlichten Mamasöhnchen sein oder Pantoffelhelden.

        Ich glaube es nennt sich "emanzipierter Mann", was ich bevorzugen würde.

        LG

        (4) 21.04.14 - 18:45

        Hallo,

        ich brauche keinen Mann zum Beschützen. In unserer heutigen Zeit ist dieser Begriff wohl nicht mehr passend. In der Steinzeit und in Zeiten/Ländern wo es auf körperliche Stärke ankommt wäre es sicher sinnvoll einen "starken" Mann an der Seite zu haben.

        Ich möchte einen Mann, der Probleme aufgrund seines Auftretens und seines Denkvermögens lösen kann. Der eine ähnliche Lebensauffassung wie ich habe und selbst sein Leben bestimmen kann und will. Er darf mich gerne ergänzen, was handwerkliches Geschick und Kenntnisse bei Autoreparaturen angeht. Aber ist das schon ein Macho? Ansonsten fällt mir nichts ein, wo mir der Beschützer wirklich weiterhelfen könnte.

        Ernährer ist gut, wenn man kleine Kinder und eine Familie hat. Aber mehr als das Geld verdienen zählt die generelle Einstellung des Mannes zum Thema Berufsleben und Familie. Auch hier ist mir der Mann lieber, der mich unterstützt und motiviert anstatt mir die Rolle der Hausfrau zuzuschreiben.

        Ich bevorzuge die gleichberechtigte Partnerschaft. Und die richtige Mischung macht es letztendlich. Am liebsten einen zufriedenen Mann an der Seite, der im "Hier und Jetzt" lebt und seine Möglichkeiten im Leben zielgerichtet nutzen kann.

        Viele Grüße

        rabe0510

      • (5) 21.04.14 - 18:47

        ''Nicht verwunderlich war für mich die Antwort zweier Damen die an Kinderplanung basteln dass sie ein Weichei (Softie) als Partner/Ehemann wollten.

        Haben sie ja offensichtlich auch bekommen.''

        #kratz Heißt das, für dich ist jeder Mann der eine Familie gründen will und sich Kinder wünscht ein Weichei ist?!

        • (6) 21.04.14 - 20:15

          @Nina

          Im weiterem Verlauf der Diskussion hat sich abgezeichnet, sie waren wirklich "Weicheier".

          Das hat gar nichts damit zu tun, das die Frauen Kinder wollten.

          Sie hatten keine wirklich eigene Meinung, was die Frauen sagten, war für sie in Stein gemeißelt.

          Wie ich ja geschrieben habe, beide Begriffe wurden nicht negativ bewertet.
          Von wegen: hinterherräumen, Füße hoch, Bier holen, usw.

          Deine Frage, ob jeder Mann, der eine Familie gründen will, ein Weichei ist, war wohl überflüssig. Natürlich ist er dass nicht!

          Gruß acentejo

          • (7) 21.04.14 - 20:26

            Für mich war die Frage keineswegs überflüssig! Aus deinem Post konnten man nämlich nicht herauslesen, das dieser Weicheier-Eindruck durch das folgende Gespräch entstand.

            An diesem habe ich teilgenommen und meine hellseherischen Fähigkeiten sind mangelhaft.

            Lg
            Nina

            (8) 22.04.14 - 13:05

            "Deine Frage, ob jeder Mann, der eine Familie gründen will, ein Weichei ist, war wohl überflüssig."

            Ich fand die Frage von Nina auch nicht überflüssig, da ich mir genau die gleiche Frage auch gestellt habe, da du in deinem ersten Thread nicht so ausführlich wie in dieser Antwort, geschrieben hast.
            #kratz
            Für mich kam es auch eher so rüber, als wenn du, Männer die eine Familie zeugen, generell als Weicheier ansiehst, da du beides in einem Satz hast verschmelzen lassen. Davon, dass die Männer keine eigene Meinung haben, hast du vorher nichts erwähnt?!

      Viele Grüße in die Sonne #winke

      Es kommt darauf an was man unter Weichei versteht. Einer der zu allem ja und amen sagt und nie eine eigene Meinung hat und keine Entscheidung treffen kann, so etwas mag wohl keine Frau. Einer der sich alles von der Frau hinterherräumen lässt und nur die Beine hochlegt, das denke ich braucht auch keine Frau. Die Mischung macht es . Ich denke ein selbstbewusster Mann der weiss was er will und trotzdem die Bedürfnisse der Frau nicht übergeht und auch seinen Kram selbst erledigen kann, das passt perfekt. :-)

      (10) 21.04.14 - 20:22

      Dämliche Frage ... als würde man Männern nur die Wahl zwischen Superemanze und blondem Dummchen lassen. #kratz

      • (11) 21.04.14 - 21:12

        *dämliche Frage*

        Nun ja, Deine Antwort zeugt auch nicht von einem "Einserabitur".

        Wäre ich so drauf, wie Du es bist, würde ich mal fragen ob für Dich alle blonden Frauen Dummchen sind?

        Frage ich aber nicht.

        • (12) 21.04.14 - 21:24

          Du scheinst meine Antwort nicht mal verstanden zu haben, wenn Du zurückfragst, ob für mich alle blonden Frauen Dummchen sind.

          Ich gehe davon aus, dass die meisten Männer weder Machos noch Weicheier und die meisten Frauen weder Kampfemanzen noch Dummchen (welcher Haarfarbe auch immer) sind - jetzt verständlich?

    (14) 21.04.14 - 21:10

    Wie die Userin über mir kann ich nur sagen: Dumme Frage.

    Als ob's keine normalen Männer gäbe.
    #augen

    • (15) 21.04.14 - 21:25

      @nat0817

      Es gibt bestimmt ebenso viele "normale" Männer wie es "normale" Frauen gibt.

      Wie war das noch mit dem Topf und dem Deckel ?

      Warum wird grade in D der Begriff *MACHO* derart negativ belegt?

      Heißt nicht anderes wie nur "MÄNNLICH".

      Und nun noch einmal, nur für Dich: In dieser, von mir beschriebenen Diskussion wurde nicht einmal das Wort Weichei/Softie - Macho/Kerl negativ bewertet.

      Freundliche Grüße

      • (16) 21.04.14 - 21:32

        Im Deutschen bedeutet Macho nun mal ungehobelter Kerl, der sich selbst supertoll findet und die Frau an den Herd verbannen will.

        Und natürlich ist "Weichei" auch ein Schimpfwort, was denn sonst?

(17) 21.04.14 - 21:34

Sorry, aber es gibt nur genau zwei "Schubladen" für Männer?

Wer denkt so? Und darüber wird dann noch ne abendfüllende Diskussion gestartet?

Hmmm, Frauen kann man ja auch nur unterteilen in "Heimchen-am-Herd-Weibchen" und emanzipierter Karrierefrau!?

Genau, Menschen sind ja auch gaaar nicht viel komplexer als das.

Oh man...

(18) 21.04.14 - 21:43

Und selbst wenn man die Begriffe "Beschützer" und "Ernährer" nimmt - wieso sollten die Gegensätze sein und wieso sollten die nun alle Männer charakterisieren?

Meinen Mann sehe ich als PARTNER, der seinen Anteil an allen Lebensbereichen vom Beruflichen über Haushalt und Kindererziehung bis zum "mich im Krankheitsfall versorgen und bei Problemen hinter mir stehen" übernimmt. Keine Ahnung, ob und in welchem Maße das nun als "Beschützer und/oder Ernährer oder keines davon" gilt #kratz

(19) 22.04.14 - 13:07

"Nicht verwunderlich war für mich die Antwort zweier Damen die an Kinderplanung basteln dass sie ein Weichei (Softie) als Partner/Ehemann wollten."

was hat die Kinderplanung mit einem Weichei zu tun?

  • (20) 22.04.14 - 17:03

    @schmelli

    Natürlich hat dass mit der Kinderplanung direkt nichts zu tun.
    Merkwürdig ist für mich, eine Kinderplanung ohne Partner zu planen.
    (Siehe nachfolgenden Text)

    Wie sich in der Diskussion später herausstellte, waren die beiden Damen in der irrigen Annahme, ihre zukünftigen Partner/Ehemänner werden sich nun extrem einbringen, zu Kursen mitgehen, Baby wickeln und was alles noch so dazu gehört.

    Die beiden potenziellen "Opfer" haben nur die Augen verdreht.
    Im Garten haben wir dann beim rauchen Klartext geredet.

    Heraus kam, beide wollten zum derzeitigen Zeitpunkt gar keine Kinder, gar keine Ehe und auch nicht einmal zusammenziehen.
    Auch aus wirtschaftlichen Gründen.
    Im Gegensatz ihrer Partnerin.

    Die redeten ununterbrochen von Hochzeit und Ehe und wie schön es doch wäre 2 oder drei Kinder zu haben.
    Leider waren beide Männer nicht mutig genug, Klartext mit ihren Mädels zu reden.
    Hätte ich meine Eingangsfrage aber derart im Detail verfasst, wäre es deutlich zu lang geworden.

    FG acentejo

    • (21) 22.04.14 - 20:55

      Danke für deine ausführliche Antwort, so sieht der Satz auch schon ganz anders aus ;-)

      Und ihre Frauen wissen bis heute nicht, dass sie damals eigentlich noch keine Familie gründen wollten, nicht zusammen ziehen wollten?

      • (22) 23.04.14 - 08:55

        @schmelli

        Nein, direkt wurde noch keine Ansage getätigt.

        Die beiden Männer haben das ultimative Gespräch immer wieder verschoben.

        Mit "Begründungen" wie: wie werden unsere/ihre Familien darüber denken, was unsere "Frauen", etc.

        Es sind auch Spanier, und in dieser Gesellschaft ticken die Uhren eben noch etwas anders.
        Ich denke mir mal, die werden heiraten weil sie eben doch "Weicheier" sind und direkt in eine emotionale Katastrophe schlittern.

        Spätere Scheidung nicht ausgeschlossen.

        FG acentejo

    (23) 23.04.14 - 18:46

    Puh, das hat für mich jetzt nicht so viel mit "Weichei" zu tun, sondern eher mit mangelnder Kommunikation innerhalb der Partnerschaft. Wie kann es passieren, dass man an einem Baby "bastelt" ohne vorher die Rollen konkret abgesprochen zu haben? Das ist m.E. schlicht verantwortungslos dem armen Kind gegenüber, denn Konflikte sind da vorprogrammiert.

    Ein Mann, der sein Maul nicht aufbringt und zu seiner Meinung nicht steht sondern hofft, dass er alle Probleme irgendwie schon umschiffen wird bzw. dass sich diese ohnehin in Wohlgefallen auflösen, so einer käme mir nicht ins Haus.

    Ich stehe übrigens genau auf einen Mann, nämlich auf meinen ;-). Wir haben eine gemeinsame Lebensplanung und eine ähnliche Auffassung, wie wir uns Familie wünschen. Ein "Sofa-Fußball-Bier"-Typ oder ein "Muskelprotz ohne Hirn" käm mir nicht ins Haus, das find ich abstoßend. Beschützen muss mich niemand, ernähren schon garnicht. Ich KÖNNTE mein Leben sehr gut allein leben, aber SCHÖNER ist es zu zweit. Ich glaube, dass - zumindest für mich - eine lange Beziehung (und langfristig ist für mich bei Babyplänen absolute Voraussetzung) nur und ausschließlich partnerschaftlich funktionieren KANN. Ich persönlich kann mit keinem Mann, der "über" mir steht, aber genauso wenig mit einem, der "unter" mir steht. Das erfordert aber von der Frau auch ein gewisses Maß an Eigeninitiative, Selbständigkeit, Unbequemlichkeit. Die andere Variante könnte - in beiden Ausprägungen - vielleicht die bequemere sein. Am bequemsten ist vielleicht gar der "Mischtyp": Er organisiert und wuppt alles, aber es geht immer nach der Nase der Frau. Mir wär aber sogar sowas auf Dauer zu langweilig.

    • (24) 23.04.14 - 21:39

      @brille

      Du hast schon recht mit Deinen Ausführungen.

      Aber hier ist es eben alles etwas anders.

      Die Familien spielen noch immer eine große Rolle.

      Anmerken möchte ich noch, die beiden "Weicheier" verdienen wirklich viel Geld.
      Sind aber auch viel unterwegs auf den Inseln und nicht jede Nacht zu hause.
      Dass wiederum gefällt den Damen nicht wirklich.
      Aber wie es mal so ist, willst/musst du Geld verdienen, kannst du nicht auf der faulen Haut liegen.

      Glaube mir, wir Männer haben schon eindringlich mit den Freunden geredet.
      Und sie sehen es auch ein. Zumal bei den Mädchen immer mehr Negativpunkte sich erkennen lassen.

      Den ultimativen Schritt zum Klartext sprechen "wagen" sie trotzdem nicht.
      Zum Glück verhüten die beiden Freunde.

      Ja, auch ich habe immer Partnerin gehabt die mind. auf Augenhöhe waren.
      Die sich nicht finanziell in eine Abhängigkeit begeben wollten.
      Meine Oma hat mir mal gesagt: *die Tage sind länger wie die Nächte*.
      Daran habe ich mich orientiert und bin, mit einer Ausnahme gut damit gefahren.

      FG acentejo

      • (25) 24.04.14 - 13:34

        Keine Ahnung, ob das viel mit Spanien zu tun hat. Mir kommt vor, hier bei uns ist es ziemlich ähnlich. Viele Frauen und Männer sind das nicht-partnerschaftliche Rollenmodell von daheim her gewöhnt und vielleicht ist es auch bequemer. Jedenfalls kenn ich unzählige Frauen, die zwar vielleicht zuerst noch ein Studium abschließen, dann aber in die "Fänge" irgendeines Mannes geraten, ein Kind bekommen und sich dann gern zu Hause auf die faule Haut legen, das Geld des Mannes ver"shoppen" und verfrühstücken #augen und dafür aber auch um 6 oder 7 oder wann auch immer der Gute heimkommt "Gewehr bei Fuß" stehen müssen und ein vernünftiges Abendessen auf dem Tisch landen muss. Jede Entscheidung muss der Mann absegnen, etc. pp.

        Andersrum kenn ich auch einige Paare, wo der Mann tatsächlich ein "Lapp" ist, der alles tut, was Frauchen will, und sich dann - ähnlich wie du beschreibst - in seine Arbeit flüchtet und kaum auftaucht.

        Wissen muss es eh jeder selber. Ich denke, es gibt genug Leute, die mit dieser nicht-partnerschaftlichen Aufteilung sehr, sehr zufrieden sind. Für den niedriger gestellten ist es einfach, weil er nicht viel denken muss (manchmal würd ich mir auch wünschen, dass mein Mann den ganzen Versicherungs-Kram, etc. schlicht allein macht und wir das nicht immer ausdiskutieren und dann gemeinsam ausfüllen ;-)) und für nichts "schuld" ist. Für den höher gestellten ist es einfach, weil er nicht um seinen Willen kämpfen muss, sondern immer Recht bekommt. Für mich wär die erste Variante nichts, weil ich dafür zu intelligent bin (soll nicht arrogant rüber kommen, aber ich habe - leider ;-) - einfach eine sehr rasche Auffassungsgabe und blöderweise auch noch Interesse für fast alles), die zweite, weils mir schlicht zu langweilig wär und ich meinen Mann nicht achten könnte, wenn er keine Meinung hätte. Aber ich glaub tatsächlich, dass es viele Paare gibt, die gut damit fahren. Warum dann nicht?

        Die Tage sind länger als die Nächte! Das ist mal ein Spruch! Den werd ich in Zukunft ab und an mal zitieren! Auch wir haben uns so ausgesucht. Wir lieben uns, haben auch ein ordentliches Sexualleben, aber die mega-sexy super attraktiven Sexbomben sind wir beide nicht. Dafür haben wir gemeinsame Ziele und einen "Lebensplan", der in diesselbe Richtung geht. Das ist mir wichtiger. Wir sind übrigens bald 16 Jahre zusammen, 7 davon verheiratet.

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