Schulden und zahlungsunfähig

    • (1) 04.05.14 - 00:22
      eidesstattliche

      Mein Partner hat schulden, die er auch monatlich bezahlt und neue kommen auch keine hinzu.Nur zahlt er Schulden ab obwohl er dies nicht müsste sein Einkommen liegt unter der Pfändungsgrenze aber ich habe mich streng dahinter geklemmt das er trotzdem zahlt in kleinen Raten das hat für mich mit Moral und Anstand zu tun.
      Vor einem Jahr meldete sich ein Gläubiger aber von einer Forderung von vor 18 jahren aber auf eine sehr unangenehme penerante art und ich schrieb das es z.z. nicht möglich ist da andere zuerst dran sind und er hinten ansteht und dann selbstverständlich auch sein geld bekommt. nur anstatt zu warten verursacht er immer weiter kosten wie anwalt und inkasso. denen schrieben wir ebenfalls geht nicht und schickten seine einkommensnachweise und die ausgaben. anstatt sich noch 12 monate zu gedulden schickten sie einen Gerichtsvollzieher zur abgabe einer eidesstattlichen versicherung welche auch gemacht wurde und trotz der abgabe kam wöchentlich ein schreiben das die abgabe der eidesstattlichen nicht von der zahlung befreit. die gesamten 12monate sind rum und auf einmal schreibt ein anderer anwalt die kanzlei xy ist nicht mehr zuständig sondern sie wurden beauftragt. also verursacht der gläubiger immer mehr kosten (anwalt, inkasso,gerichtsvollzieher,anwalt)wodurch die forderung verdreifacht ist. die anderen schulden sind bezahlt aber er lieht noch immer unter dem pfändbaren bereich zahlte also freiwillig. jetzt sind wir durch die vorgehensweise jedoch so verärgert das wir es garnicht einsehen zu springen wenn er pfeifft zumal er trotz briefen und eidesstattlicher noch immer keine ruhe hab und bereit war zu warten.aber was passiert wenn man sich weiter weigert bzw auf seine pfàndungsgrenze besteht. pfànden wohl kaum.eidesstattliche gilt noch 2jahre.wir mein partner sieht es garniccht ein und will den gläubiger aus trotz die 2jahre warten lassen quadi als rache für die 12 monate dauernerven und bedrohung durch briefe und dem zwang sich vorm gerichtsvollzieher nackig zu machen und erst kurz vor einer neien eidesstattlichen ein ratenangebot machen. ein kleines versteht sich ;-) nimmt ers nicjt an wartet er weiter. oder kann er in den knast dafür obwohl er zahlungsunfähig ist??

      • (2) 04.05.14 - 00:54

        Erst Schulden machen und sich dann aufregen, dass der andere endlich sein Geld will? Und sich dann "rächen" wollen, dass der andere so gutgläubig war und Geld geliehen hat?? Der Mensch hat vielleicht auch Familie die er ernähren muss und besteht deshalb auf sein Geld? Wie unverschämt, dass er sein Geld wieder haben will!
        Die Menschheit wird immer dreister....

        • (3) 04.05.14 - 13:48

          Der "andere" hat kein Geld geliehen sondern sich nicht an Vertragsbedingungen gehalten die er SELBST aufstellte und sich daran selbst nicht hielt. Durch unangenehme Nachfragen kündigte er den Vertrag, stellte seine Leistung ein wollte für den Vertrag aber dennoch sein volles Geld bis zum offiziellen Vertragsende. Es handelt sich um einen Milliardenschweren Konzern, er muss mit den 900€ keine Familie ernähren und seine Vorgehensweise war eigentlich Betrug.
          Es ging im einen Telefonanschluss, welcher beantragt wurde. 5 Monate später wurde er erst installiert und in der zwischenzeit wollte der Betreiber auch sein Geld obwohl keine Leistung kam seinerseits. Auf die unangenehmen Nachfragen nach Verrechnung stellte er die Leistung wieder ein, bis die 5 Monate bezahlt sind. Also weigerte sich mein Partner nicht nur die 5 Monate zu zahlen sondern auch die aktuellen Rechnungen, da der Betreiber ja wieder nicht lieferte.
          Also schmiss der Betreiber ihn komplett raus und wollte die gesamten 2 Jahre bezahlt werden.
          Geld hin oder her, aber die umgerechnet 900€ durch permanete Briefe, neue Anwälte ect zu erhöhen ist die andere Frechheit

          Darüber regt er sich so auf

          • Das ist doch eine völlig andere Situation, als die wie es sich im eröffnungsthread anhörte.
            Ich kenne solche Geschichten selber zu Genüge aus eigener Erfahrung, aber da muss man sich selbst schnell genug kümmern.

            In dem Fall würde ich auf GAR KEINEN fall auch nur irgendeine winzige Rate zahlen, sondern mir selbst Rechtsbeistand suchen und die Sache aufklären, ggf. Verbraucherschutz?
            Ihr tut euch keinen gefallen damit das selbst auszufechten.

            • (5) 04.05.14 - 14:15

              Danke.

              Vor allem in den 18 jahren meldeten sie sich kein einziges Mal und wie gesagt er ist ja sehr bemüht alles abzubezahlen in kleinen Raten und es funktionierte super. Dauerte zwar aber die anderen bekamen anstandslos ihr Geld und wurden komplett ausbezahlt.
              Vor 12 Monaten war er auch bereit 30€ zubezahlen, dann wäre dei Sache in 10 Monaten erledigt gewesen aber sie waren dazu nicht bereit und wollten die Summe auf 2 Raten haben.
              Und daraus dann die 3 fache Summe zu machen binnen so kurzer Zeit ist echt nur #contra#aerger
              Da zahlt er locker 30 Monate ab.
              Ich werde mal googlen ob ich finde welcher Verbraucherschutz bei uns in der Nähe für Telefonanbieter zuständig ist.
              Wobei, nach 18 Jahren funkstille besteht da überhaupt noch ein Forderungsgrund? Es gab vorher noch keine Eidesstattliche oder sonstige Grundlagen aber die Betreiberfirma schreibt, sie könnten 30Jahre gegen ihn Vollstrecken und würden dies auch mit allen Mitteln tun und sollte er nicht umgehend die komplette Summe zahlen werden sie das Gericht informieren und es würde zum Prozess kommen.
              Nach ner eidesstattlichen?

              • Da ist was mächtig faul, ich denke wenn da nie was kam in den 18 Jahren ist die Forderung auch nicht mehr tragbar, ich kenne mich rechtlich aber auch nicht wirklich aus.

                Wenn es sich um das Unternehmen handelt was ich jetzt denke,dann wundert mich da aber gar nichts, haben die mit meiner Mutter auch schon abgezogen, nur war sie dumm genug alles anstandslos sofort zu zahlen.

                Verbraucherschutz sollte hier aber die richtige Adresse sein sich beraten zu lassen, immerhin wurde ja auch keine Leistung erbracht für die man hätte zahlen müssen.

                LG

              • Aus einem Titel kann dreißig Jahre vollstreckt werden. Und es muss hier ein Titel vorliegen, denn ansonsten hätte die Gläubigerin nicht die Abgabe der EV ( die jetzt übrigens Vermögensauskunft heißt) beantragen können.

                • (8) 04.05.14 - 19:33
                  eidesstattliche

                  Hmm, kann ich dir nicht sagen. Es ging wohl lt den Papieren von damals paar Schreiben hin und her, mein Partner warf denen Betrug vor und irgendwann hörten die auf. Klar man denkt nach mehr als 15 Jahren ja auch nicht mehr dran, sieht es als erledigt und das schon nach nem Jahr wenn nicht früher.
                  Nur scheint das Inkasso da restbestände aufzukaufen und zu schauen was man noch rausholen kann.
                  Denke das sie daher auf den Trichter kamen zu schreiben. Ein Titel liegt definitiv nicht vor, nach paar mal schreiben war ruhe zumal die Forderung sowieso haltlos ist.
                  Oder liegt nun einer vor DURCH die abgabe der eidesstattlichen? Und zählen die 30 Jahre an der Abgabe oder von vor 18 Jahren?
                  Werde mit ihm gleich morgen mal zum Anwalt gehen, würde mich freuen wenn der Telefonsverein so richtig in den Hintern getreten bekommt und den entstandenen Schaden von über 600€ selbst bezahlen muss plus dem Verfahren was es sang und klanglos verlieren wird.
                  Akte berichtete vor kurzem auch was über den Verein das die Kunden so abzocken

                  • "Ein Titel liegt definitiv nicht vor"

                    Ich schrieb doch bereits, dass ein Titel vorliegen MUSS, damit der Gerichtsvollzieher dem Schuldner die eidesstattliche Versicherung abnehmen kann. Dass hier ein Titel vorliegt, erklärt sich also von selber...

      Zumal es die Möglichkeit gibt via Schuldnerberatung und Anwalt ein Konzept aufzustellen was wann wie wo monatlich n welchen Raten abgezahlt werden kann.

      Sicher, einiges an Papierkram. Zusätzlich ein ständiges hin und her da es immer mal Änderungen geben kann..
      Aber das ist immer noch besser als den Kopf in den Sand zu stecken und auf unbestimmte Zeit zu vertrösten

      Meinst du nicht das 18 Jahre!! schon lang genug sind, die der Gläubiger bisher gewartet hat und es sein gutes recht ist ihn zu "Nerven" ?

      Wie kommt ihr auf die Idee das ihr euch hinsetzen könnt und darüber entscheiden könnt wer zuerst sein Geld bekommt und wer noch Jahre warten MUSS....
      Wie wäre es mal mit einer anständigen Schuldenberatung und wenn dann hinten und vorne nichts passt sollte man eventuell doch mal über privatinsolvenz nachdenken (je nachdem wie hoch die Schulden sind) oder sein Einkommen erhöhen.
      Er kann ja nicht sonderlich viel verdienen,wenn er dauerhaft unter der pfändungsgrenze liegt.

      Ich finde deine Sichtweise recht dreist, er hat schulden ohne Ende gemacht kann diese nicht bedienen und alle sollen froh sein das er "freiwillig" zahlen möchte.
      Wenn das so einfach wäre könnte ja jeder sich mal eben fett Verschulden bis nichts mehr geht und dann mal eben kommen mit "ich hab ja nix, Pech gehabt".

      • (12) 04.05.14 - 13:55

        Wer auf die Idee kommt?
        Er selbst! Er müsste garnicht zahlen und dass trotzdem zu tun ist schon viel wert.
        Ausserdem-wer zuerst kommt mahlt zuerst.
        Wer sonst soll entscheiden wer zuerst kommt?
        Es sind keine Schulden ohne Ende, gesamtbetrag bei allen keine 2000€ nun sind nurnoch 900€ offen und dafür ne PI? Nein.
        Die anderen wurden alle der Reihe nach abbezahlt mit 30€ Raten und KEINER beschwerte sich, aber letztes Jahr boten wir denen schon 30€ an aber die wurden abgelehnt, unter 150€ ginge garnichts. Also entschied er sich für das garnichts.
        Denn hätte der Gläubiger nicht in den letzten 12 Monaten 3 verschiedene Unternehmen beauftragt wöchentlich Briefe zu schreiben läge die Summe bei 230€ und nun auf 900€ und wie ich finde hat er die Kosten vorsätzlich verursacht OBWOHL eine eidesstattliche Versicherung abgegeben wurde und er genau sah was Sache war und das macht uns so wütend und da er die Differenz selbst verbockt hat soll er die mal schön selbst zahlen.
        Dafür hätten wir gerne eine rechtliche Grundlage, die es auch anscheinend gibt, siehe Beitrag our_darkness

        • "Er müsste garnicht zahlen und dass trotzdem zu tun ist schon viel wert."

          Dein Partner würde sich keinen Gefallen tun, wenn er nicht zahlen würde...denn wie du siehst, werden die Schulden dann nicht weniger, sondern -im Gegenteil- mehr.

          "und wie ich finde hat er die Kosten vorsätzlich verursacht OBWOHL eine eidesstattliche Versicherung abgegeben wurde"

          Ist dir überhaupt der Sinn einer eidesstattlichen Versicherung bekannt? Wenn nicht, solltest du dich mal informieren...

          • (14) 04.05.14 - 19:39
            eidesstattliche

            Dem Gläubiger zu zeigen das man nichts hat und ihn zur Einsicht zu bringen das mehr als kleine Raten nicht möglich sind und er froh sein kann das man das Angebot nicht auch noch zurückzieht da er die Pfändungsgrenze schwarz auf weiss vor sich hat?
            Und 3 Jahre schonfrist zu haben?
            Es kann doch nicht legal sein binnen 12 Monaten 600€ unkosten zu verursachen. Wenn der Verein mal die Füße stillgehalten hätte wäre der Drops seit 2 Monaten schon gelutscht und gut wär. Muss man dann mit Absicht noch 3 andere Fifi´s bestellen die fleißig mitverdienen können und somit den Schuldenberg so hoch treiben?
            #aerger#aerger

    (15) 04.05.14 - 10:30

    Wendet euch an eine Schuldnerberatung. Entgegen der Stammtischleierei, die hier mal wieder abgegeben wurde, hat der Gläubiger nicht das "Recht zu nerven" (= damit Kosten in die Höhe zu treiben), sondern eine Art Kostenbegrenzungspflicht (mir fällt der richtige rechtliche Begriff dazu gerade nicht ein). Sicher, 18 Jahre sind verdammt lang, aber dennoch gibt es auch für Gläubiger Grenzen.

    "oder kann er in den knast dafür obwohl er zahlungsunfähig ist"

    Nein. Es gibt nur dann eine Erzwingungshaft, wenn er sich weigert, eine EV abzugeben.

    Strengt dein Partner sich wenigstens an, endlich mal sein Einkommen über den pfändungsfreien Betrag zu heben oder ist er da auch "trotzig"?

    • Ja, Du hast sehr recht.

      Außerdem muß auch nochmal deutlich gesagt werden, dass es sehr dumm und nicht zweckmäßig ist, bei Zahlungsunfähigkeit Miniraten zu zahlen, weil das damit nicht die Schuldsumme abträgt, sondern lediglich einen Teil Bearbeitungskosten, die man mit der Minirate auch noch selbst produziert.

      @TE sucht bitte sofort einen Fachmann auf, denn momentan schadet Ihr Euch mehr, als das es was nützt.

      Agathe

      (17) 04.05.14 - 14:06
      eidesstattliche

      Danke dir. Das ihm Geld zusteht, ist ja unbestritten, wobei die Mehode doch stark an Betrug grenzt da er seinem eigenen Vertag nicht nach kam. Lieferte 5 Monate keine Leistung die er bezahlt haben wollte (Telefon) und weigerte sich dann ihn weiter als Kunden zu nehmen und schmiss ihn raus und wollte die gesamte Vertragslaufzeit die Grundgebühr haben. So kann man auch Geld verdienen, Kunden anwerben, nicht leifern wenn sie den Mund aufmachen rauswerfen und weiter kassieren.
      Summe belief sich auf 230€ und durch das dauerbombadieren mit Briefen von 3 verschiedenen Anwälten/Inkasso stieg die Summe binnen 12 Monaten auf 900€ obwohl vor 12 Monaten eine eidesstattliche abgegeben wurde. In den 18 Jahren meldeten diese sich nicht ein einziges Mal.
      Aber wie gesagt, andere Rechnungen zahlte er auch komplett ab, ihn ärgert nur diese so extrem das er am liebsten garnicht zahlen würde weil nicht nur die Hauptforderung eine dreistigkeit ist sondern die enormen Zusatzkosten an Wucher grenzen.
      Auf 30€ Raten ließen sie sich vor einem Jahr nicht ein, sie wollten die Summe auf 2 mal haben und ließen sich auf garnichts ein.
      Hätten sie dem zugestimmt wäre er jetzt komplett schuldenfrei.

      Jobmäßig, nunja als Verfahrensmechaniker kann er froh sein noch nicht durch Maschinen ersetzt worden zu sein. Sie stellen Kunststofftanks her per Hand, andere Firmen machen dies schon längst maschinell und haben nurnoch eine Hand voll Angestellt die die Maschinen warten. Daher kann er froh sein überhaupt noch arbeit zu haben. Bewerben tut er sich, aber die Chancen sind da eher gering.

Bei Forderungen des Gläubigers gibt es bestimmte Verjährungsfristen. Ich glaube drei Jahre, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind und nach zehn Jahren hat der Gläubiger generell keine Ansprüche mehr.

Aber wie bereits geraten, solltet ihr euch entsprechend erkundigen.

Anstatt selbst zu antworten, hättest ihr besser die Caritas als Schuldenberater einsetzen sollen. Die hätten das mit dem Gläubigern geregelt und nun wäre nicht das dreifache dabei rausgekommen.

In dem Fall kann dein Freund nur sich mit dem Gläubiger einigen oder es über die Caritas laufen lassen. Oder er strebt das Insolvenzverfahren an je nachdem wie hoch die Summe ist.

LG

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