Unglücklich, aber keine Trennung möglich Seite: 3

              • (51) 12.05.14 - 07:16

                Richtig Franzi, du hast es erkannt. Dies ist ein Forum, wo jeder Posten kann, was er möchte, nahezu. Die Art, wie hier Tips oder ähnliches erteilt werden, obliegt jedem selbst. Ich war nicht unhöflich, aber ehrlich. Und ja, man kann auch beraten, indem man nicht vollkommen emphatisch für alles und jeden Verständnis zeigt. Ich bin hier weder Therapeutin noch in einem Konfliktseminar.

                Es werden hier Dinge auch deinerseits interpretiert, die nicht dem entsprechen, was ich gesagt habe. Die Post sind nicht an euch gerichtet, aber ihr versucht zu richten. Und ja, die Mentalität, lieber zu Jammern, als seine eigenen Anteile an Geschehnissen zu reflektieren, obliegt offenbar nicht jedem. Die Erkenntnis, Eigenverantwortung zu tragen, bedeutet auch Veränderungen beführen zu können.

                Seltsamerweise haben hier nicht die Adressaten der Posts geantwortet, sondern Personen, die sich angegriffen fühlen, weil sie so sehr emphatisch sind, aber natürlich ganz anders abgesichert sind. Ich kann nur hoffen, dass Frauen in der heutigen Zeit mehr Weitsicht mitbringen und keine Versorgungsehen eingehen, ohne das dortige Risiko einschätzen zu können. Und ehrlich gesagt, ist es vollkommen egal, in welchem Beruf man arbeitet. Man kann immer beides organisieren, wenn man dies möchte, so lang die notwendige Flexibilität vorhanden ist. Kindern benötigen sicher gute Betreuung, aber nicht zwingend immer die Mutter zu jeder Zeit.

                Das ist meine subjektive Meinung. In diesem Sinne einen schönen Tag an all die gut organisierten Mütter und Väter, denen dies jeden Tag aufs neue gelingt, auch wenn dies nicht immer einfach ist :-)

                VG, Anne

      Ich kann dir wenig raten, wie du dich motivieren kannst, da mir auch nur sehr wenige Gründe einfallen, warum man tatsächlich eine Ehe nicht aufgeben kann. Vielleicht könnte man dir mehr helfen, wenn man wüsste, was dich zwingt diese Ehe aufrecht zu erhalten.

      Was mich hier aber wirklich schockt ist die Haltung der meisten Damen zu dem Thema. Da wird schnell gesagt, dass man doch gehen soll, wenn man meint den anderen nicht mehr zu lieben, man es nicht mehr aushält usw.

      Ich würde von meinem Partner erwarten, dass er mit mir spricht, wenn er Zweifel hat, merkt dass er in der Beziehung nicht mehr glücklich ist und dass er bereit ist an der Beziehung zu arbeiten.
      Umgekehrt würde ich das auch machen, wenn ich zweifeln würde.

      So wie du und viele andere hier schreiben, habe ich den Eindruck, dass Eure Männer gar nicht wissen, wie es in euch aussieht.

      Wie muss ich mir das bei euch zuhause vorstellen? Ihr verbringt die Abende und Wochenende zusammen, plauscht, spielt mit den Kindern, habt alle paar Tage sex zusammen und euer Mann denkt alles ist in Ordnung?

      Oder habt ihr wirklich eine Krise, es läuft zuhause unrund, aber euer Mann ist trotzdem zufrieden damit und will euch nicht gehen lassen?

      Also ich kapier das irgendwie nicht. Und ich habe ein wenig den Eindruck, dass mir eure Männer leid tun sollten. Wie es denen damit geht, wird hier überhaupt nicht erwähnt.

      (53) 11.05.14 - 13:43

      Das eine Trennung (gerade nach langen Jahren - eventuell Kinder im Spiel) nicht einfach sein dürfte ist mir schon klar.
      Es kann einfach vorkommen, dass die Liebe und Zuneigung vergeht.
      Aus meiner Sicht sollte aber eins nicht abhanden kommen. Nämlich Respekt dem jenigen gegenüber mit dem man eine Lange Zeit zusammen ist. Mit dem man eventuell auch Kinder hat.

      Wenn man aber einen Menschen über Jahre belügt und betrügt (nicht unbedingt im Sinne von Fremdgehen) ist selbst der Respekt absolut verloren gegangen.

      Für mich eine absolut gruselige Vorstellung. Nach vllt. 8 oder 10 Jahren zu erfahren, dass die Frau mit der ich viele Jahre verbracht habe nur noch aus wirtschaftlichen oder sonst welchen Gründen bei mir geblieben ist.

      Mich würde das zu tiefst verletzen.

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