Wie kommen wir da wieder raus??

    • (1) 16.05.14 - 21:30
      Ratlose Frau

      Guten Abend an alle,

      ich bräuchte mal ein paar Anregungen da ich das Gefühl habe, dass ich oder besser gesagt wir es alleine nicht schaffen.

      Unser Problem ist folgendes:

      Seit der Geburt unseres Sohnes vor einem Jahr, geht unser "Paarleben", den Bach runter. Die erste Zeit haben wir noch zu Dritt im Familienbett geschlafen, nach ein paar Wochen und extremen Schlafentzug haben wir uns in der Nacht aufgeteilt. Ich habe die erste Hälfte der Nacht mit Sohnemann auf der Couch geschlafen und die zweite Hälfte der Nacht mein Mann mit ihm im Bett.

      Irgendwie hat sich dieses getrennt schlafen verselbständigt. Unser Sohn stillt natürlich jetzt Nachts nicht mehr so oft wie am Anfang, sodas dieses nächtliche "teilen" eigentlich nicht mehr nötig wäre,aber trotzdem schaffen wir es nicht.

      Wir schlafen nach wie vor getrennt voneinander. Unser Sohn schläft mit mir im Ehebett, mein Mann auf der Couch.

      Wir reden des öfteren mal darüber, dass er jetzt "dann" wieder bei uns schläft, aber wirklich passieren tut nichts. Versteht ihr was ich meine? Mein Mann "verabschiedet" sich am Abend von uns und am nächsten Morgen sind wir wieder vereint.

      Sex hatten wir bis heute unter diesen Umständen natürlich auch noch nicht. Seit fast fünfzehn Monaten nicht, kann man sich das vorstellen`?#zitter

      Ich komme mir teilweise wirklich so vor als würde ich in einer WG mit meinem Mann leben.

      Wir küssen uns, umarmen uns auch, und ich merke auch deutlich das er Lust auf mich hätte, aber....

      Haben wir mit unserem Familienbett unser Eheleben zerstört? Ausquatieren können wir den Kleinen nicht das sein Bett so oder so bei uns im Schlafzimmer stehen muss, da wir noch in einer kleinen zwei Zimmer Wohnung leben.

      Wie pack ich das nun an? Mittlerweile denke ich auch das wir uns in "unseren" Zimmern alleine ganz wohl fühlen, glaube ich. Man hat sich schon so daran gewöhnt. Aber Sinn der Sache ist das ja nicht.

      Ganz schön verzwickt irgendwie. #schwitz

      War jemand vielleicht in einer ähnlichen Situation und hat vielleicht ein paar gute Ratschläge?

      Danke schon einmal fürs Lesen.

      Gruss, eine allein, im Schlafzimmer liegende Ratlose #winke

      • Wann geht euer Sohn denn ins Bett? Ihr könnt euch doch wunderbar auf der Couch vergnügen, wenn er im Schlafzimmer schläft.#gruebel

        • (3) 16.05.14 - 21:57

          Das Sex Problem ist meiner Meinung nach erstmal nur zweitrangig. Wobei ich mir das erste mal nach so länger zeit extrem komisch vorstelle! Es ist schon zu lange her...

          Aber nun gut, es geht ja auch nicht unbedingt darum wann unser Sohn ins Bett geht, der ohne Begleitung auch nicht einschläft, Teufelskreis, sondern eigentlich eher um die getrennte schlafsituation!

          Es ist absolut selbstverständlich geworden das jeder abends in "sein" Zimmer geht und da müssen wir raus.

          • Ihr hattet seit einem Jahr keinen Sex mehr und dich stört es mehr, dass ihr nicht nebeneinander schlaft? Das mit dem Sex sehe ich für die Beziehung eindeutig bedrohlicher, als das ihr getrennte Zimmer habt.#kratz

            Vg
            Mateo

            • (5) 16.05.14 - 22:09

              Ja da Hast du schon recht, es ist ein wenig bedrohlich. Aber ich möchte meinen Mann auch nicht "besuchen" gehen und anschließend wieder in meinem Zimmer verschwinden.

              Ich will in seinem Arm einschlafen, neben ihm aufwachen, ihn riechen etc.

              Und ich denke ihm geht es genauso, aber wir bekommen es nicht hin!

              Während ich hier schreibe merke ich gerade wie blöd das eigentlich klingt! Seltsam, wie kann so etwas einfaches so ein Problem darstellen?

              • Hallo #winke

                unser Sohn ist jetzt 9 Monate alt #verliebt
                er schläft auch bei uns im Schlafzimmer, allerdings in seinem eigenen Bett neben mir.
                Direkt nach der Geburt gab es immer wieder Nächte wo ich mit ihm irgendwann ins Wohnzimmer umgezogen bin.
                Damit mein Mann etwas schlaf bekommt wenn der Kleine mal viel geweint hat.

                Es ist auch schon mal vorgekommen das mein Mann nachts das Weite gesucht hat ;-)

                Aber ich wäre gar nicht erst auf die Idee gekommen getrennt schlafen zu gehen #kratz
                was waren eure Gründe ??

                Es kommt bestimmt 5x die Woche vor, das ich unseren Sohn irgendwann in der Nacht mit in unser Bett nehme, gerade wenn er zahnt ist er da besser aufgehoben aber deswegen geht mein Mann nicht raus.
                Wir liegen alle da, heißt ja auch FAMILIENbett und nicht Mutter-Kind Bett #schein

                "Ich will in seinem Arm einschlafen, neben ihm aufwachen, ihn riechen etc."

                hast du ihm das schon mal gesagt?? #herzlich

                wir haben im Moment auch nicht viel #sex aber so 2-3x im Monat schaffen wir noch #pro

                So lange keinen Sex finde ich auch grenzwertig. Hätte mein Mann nie ausgehalten #rofl

                • (8) 16.05.14 - 22:30

                  Hallo,

                  Es gab keine Beweggründe getrennt zu schlafen. Es war ein schleichender Prozess. Und wie gesagt nun ist es irgendwie so als wäre jeder zufrieden damit.

                  Ich bin schon des Öfteren auf ihn zugegangen und habe gesagt er solle bei uns schlafen... Ja keine Ahnung, ich weiß es ja selbst nicht.
                  Es scheint schon so als wäre es normal geworden, und das will ich eben ändern.

              Ja das kann ich verstehen. Aber wenn euer Sohn mit im Bett liegt, gestaltet sich das etwas schwierig. Da kann man halt nicht so wie man will. Zu Anfang wäre es keine schlechte Idee, wenn du deinen Mann "besuchst". Die Sache ist die, dass man, wenn man so lange nicht intim miteinander war, entsteht irgendwie eine Distanz und dann wird so etwas einfaches zum Problem.;-) Die gilt es jetzt erstmal zu überwinden. Wenn ihr euch körperlich wieder näher kommt, dann lösen sich solche Probleme meistens von selbst, weil man dann auch keine Berührungsängste mehr hat. Der Partner wird einem wieder vertraut.

              VG
              Mateo

              • (10) 16.05.14 - 22:38

                Die entstandene Distanz, genau das ist das Problem. Du hast es auf den Punkt gebracht.

                Jeder verbringt die Nächte nun schon so lange allein, das es fast schon "komisch" wäre sie gemeinsam zu verbringen.

                Und da müssen wir über unsere Schatten oder Blockaden springen.

            Ich kann dich sehr gut verstehen. Hier auf urbia war dazu ein interessanter Artikel. Das Ende vom Lied war echt dass man die Hemmschwelle wohl einfach überspringen muss und keine großen Erwartungen haben sollte weder an den Sex noch sonst was sondern einfach erstmal machen und Qualitaet kommt später wieder.

      (13) 16.05.14 - 22:16
      versteh ich nicht

      Man kann sich das Leben auch unnötig schwermachen. Diese Schlafbegleitung #augen, warum brockt man sich sowas ein und wundert sich dann, dass es mit der Paarzeit nicht mehr klappt? Typischer Fall von "die ich rief die Geister".

      • (14) 16.05.14 - 22:35

        "Man kann sich das Leben auch unnötig schwermachen. Diese Schlafbegleitung , warum brockt man sich sowas ein und wundert sich dann, dass es mit der Paarzeit nicht mehr klappt? Typischer Fall von "die ich rief die Geister"."

        Was ist das den für ein dämlicher Beitrag? Was heißt den hier bitteschön "eingebrockt"?!? Man stillt die natürlichen Bedürfnisse eines Babys. Einschlagbegleitung ist etwas absolut normales.

        Du würdest dein baby natürlich einfach ins eigene Bett werfen, licht aus, schreien lassen, wird schon oder?!? *ironie off*

        Wenn ich so einen Blödsinn schon lese!!!!

        • (15) 16.05.14 - 22:47

          "Du würdest dein baby natürlich einfach ins eigene Bett werfen, licht aus, schreien lassen, wird schon oder?!? *ironie off*"
          Das habe ich ganz sicher nicht getan, aber man kann auch alles übertreiben.
          Du siehst ja, wohin es euch gebracht hat.
          "Einschlagbegleitung ist etwas absolut normales." Für urbia-Übermütter mag das stimmen. Ich habe dieses Wort erst bei urbia kennengelernt.

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