Eure Einschätzung oder Tipps für das Gelingen einer Beziehung mit einem Borderliner.

    • (1) 20.05.14 - 12:46

      Hallo liebes Forum. Ich würde gerne eure Einschätzung zu meinem Problem oder aber auch andere Erfahrungen bezüglich des Themas hören. Seit 4 Monaten bin ich mit einem Mädchen zusammen, die mich zum verzweifeln bringt.Ich bin 31 und habe Maschinenbau studiert. Ich lernte sie auf einer Party kennen und sie erzählte mir ebenfalls Maschinenbau zu studieren und 25 zu sein. Wir tauschten Nummern aus und trafen uns ein paar Mal. Die Treffen waren toll und ich zweifelte nicht eine Sekunde an ihren Erzählungen. Sie wirkte reif, eleoquent und war sogar bei Themen der Maschinenbaumaterie ziemlich bewandelt. Auch meine Freunde die ebenfalls vom Fach sind überzeugte sie spielerisch. Kurz darauf kamen wir zusammen. Es war die perfekte Symbiose, sie schien wie die Frau die ich mir immer gewünscht hatte. Dann ein paar Wochen später lag ein Zettel in meinem Briefkasten. Ein Brief von ihr in dem sie Schluss machte und zugab erst 22 zu sein, sowie nicht zu studieren. Ich war ziemlich am Ende nach der Nachricht und wollte sie auch erstmal nichtmehr sehen.Sie hatte sich eine völlig andere Identität zugelegt und diese so authentisch verkauft,dass es mich richtig gruselt.Sie hat diese wohl schon oft benutzt und sich im Laufe der Zeit spezifisches Wissen angeeignet,Vorlesungen besucht und sich einen Studentenausweis gefälscht.Ein paar Tage später stand sie vor meiner Tür und entschuldigte sich. Wir redeten sehr lange und sie erklärte sich mir mit relativ überzeugenden Gründen.Im Gespräch entwickelte ich erneut Empathie für ihre Situation und beschloss ihr noch eine Chance zu geben. Nun sind wir seit längerer Zeit wieder zusammen, dennoch ist es wirklich sehr schwierig mit ihr. Vorallem zu schaffen machen mir ihre Gemütsschwankungen.Sie ist ständig abwertend, gereizt und macht mich runter. Dann schwankt sie um, wird wie ein kleines Kind , scheint hilflos und verzweifelt. Sie droht mir Schluss zu machen nur um mir eine Minute später weinend vorzuwerfen ich wolle Schluss machen und würde sie nicht wollen.Diese Gemütsschwankungen hat sie täglich.Langsam bin ich am Ende meiner Kräfte.Sie ist sehr fordernd und hat ständig Wünsche die man ihr direkt erfüllen soll.Sexuell ist es absolut großartig, wobei sie nach dem Akt immer abweisend wird und ein paar Mal habe ich auch beobachtet, wie sie während des Sex leise weint wobei sie meint ich würde mir dies einbilden.An ihren Armen finden sich ältere Schnittverletzungen und auch sonst hat sie ständig merkwürdige Unfälle. Zum Beispiel ist ihr eine Zigarettenglut auf den Arm gefallen oder aber sie hat ausversehen ihre Hand auf die Herdplatte gelegt.Sie trinkt viel und oft Alkohol und nimmt zusätzlich ständig Beruhigungsmittel ein. Ich bin am Ende meiner Geduld und doch zieht ihre Persönlichkeit mich magisch an. Sie ist hübsch und vorallem sehr intelligent. In vielen Dingen ist sie ihrem Alter vorraus in anderen jedoch regressiv. Mein Kopf sagt nein,aber das Herz ja.:-( Letztens habe ich einen Bericht über Borderline gesehen und ich habe sie direkt wiedererkannt. Ich habe sie auf das Thema angesprochen, sie sagte jedoch ich solle sie mit so einer Scheiße in Ruhe lassen. Ich weiß, aus ihren Erzählungen und nun auch aus eigenen Erfahrungen, dass sie keine einfachen Familienverhätnisse hat.Nun hoffe ich auf Berichte von Erfahrenden und auf eure Einschätzungen. Macht es Sinn die Beziehung dennoch fortzuführen? Vorallem im Bezug darauf, dass sie auch trotz eines großen Reflexionsvermögen kaum einsichtig ist oder übertreibe ich möglicherweise sogar? Was kann ich tun um ihr und mir die Beziehung zu erleichtern? Ich möchte sie nicht verlieren.
      Vielen Dank für eure Antworten :-)

      • Nimm die Beine in die Hand und lauf :-) Das hat keinen Sinn und ist reine Zeitverschwendung.

        Ich könnte mit so jemanden keine Beziehung führen. Ich würde mir immer die Frage stellen, ob die neueste Geschichte echt ist oder wieder nur erlogen.

        Ihr könntet gemeinsam eine Therapie machen. Wenn sie das überhaupt möchte. Aber ihr seid erst seit Kurzem zusammen. Soll das eine Beziehungsgrundlage sein?

        Ich weiß nicht, inwieweit Borderliner überhaupt therapierbar sind. Aber wenn sie so weitermacht, wird sie dir das Herz brechen.

        (4) 20.05.14 - 13:11

        Hallo tillo,

        ich verstehe deine Zweifel und kann dir aber auch aus eigener Erfahrung berichten, dass es möglich ist eine Beziehung zu einem Menschen mit Borderline zu führen. Viele Dinge die du beschreibst kenne ich sehr gut. Trotzdem kann die Beziehung sehr schön sein.

        Es ist oft schwierig, man braucht gute Nerven und vor allem viel Geduld. Man darf viele Dinge nicht perönlich nehmen die man an den Kopf geknallt bekommt und man sollte nicht nachtragend sein. Du musst selbst eine sehr starke Perönlichkeit haben und die Partnerin unterstützen, auch wenn sie es selbst nicht so sieht und es nicht möchte ;-)
        Wenn du breit bist diese Dinge in Kauf zu nehmen und den Menschen so anzunehmen wie er ist, dann kann es funktionieren, wenn nicht, dann eher nicht. Denn Menschen mit dieser Krankheit ändern sich sehr schwer bis gar nicht.

        Das muss jeder für sich selbst entscheiden.

        FG
        Tom

      • Hallo.

        Ich war auch mal mit einem Borderliner zusammen.

        Meiner Meinung nach kann man mit diesen Menschen keine normale, stabile Beziehung führen.

        Mein Ex hat entweder immer mit Schlussmachen gedroht oder mit Selbstmord, wenn ich Schluss machen wollte. Kleinigkeiten wurden oft zum Anlass genommen, einen Riesen-Psychoterror zu veranstalten und er hat oft Dinge von mir verlangt, die ich nicht wollte. Er hat mich auch bestohlen, weil er fest davon überzeugt war, dass mein Geld auch seins ist. Alkohol war auch ein großes Thema.

        Ein Jahr lang war ich dumm genug das mit zu machen weil ich anfangs so wahnsinnig verknallt war. Aber dann konnte ich mich zum Glück aus dieser zerstörerischen Beziehung befreien.

        Wenn du spürst, dass du mehr leidest, als dass es dir gut geht, ist es an der Zeit zu gehen. Ändern kannst du sie nicht.

        Alles Gute

        Vanessa

        (6) 20.05.14 - 13:45

        In meinem Umfeld gab es so eine Beziehung. Einer der partner war (diagnostizierter) Borderliner. Ein Unterschied zu deiner Freundin: Ehrlichkeit war kein Problem. Trotzdem war die Beziehung mehr als schwierig. Ausrasten wegen Kleinigkeiten, Zweifel, Streit, selbst verletzen, sich in den schwierigen Phasen keinesfalls helfen lassen wollen, Ratschläge sowieso kaum annehmen etc.

        Letztlich ist das ganze an der Krankheit gescheitert. Neben dem ganzen laufenden Stress war ein Mitgrund (keinesfalls der Hauptgrund), dass eine dauerhafte Lebensplanung (zb inkl Familiengründung und vielen anderen Dingen) nicht möglich war.

        von daher kann ich dir nur raten: Finger weg und schnell laufen!

      • Wichtig für Dich sind: Gute Nerven, Nachsicht, Geduld, Verständnis, ein SEHR dickes Fell und dass Du nicht gleich alles persönlich nimmst, egal was Dir an den Kopf geworfen wird !

        Zudem solltest Du dir bewusst werden, dass Du Dich was Deine eigenen Wünsche angeht sehr zurücknehmen- bzw. sogar verzichten musst.....egal um was es geht.

        Das gleich gilt für Enttäuschungen, die Du sehr oft erleben wirst, genauso wie Du zwischendurch Tage erleben wirst, wo regelrecht Party angesagt ist, und die Stimmung fast schon übertrieben und erschreckend gut ist.....quasi das andere Extrem.

        Lass ihr viel Freiräume (!!!!!!), versuche aber immer da zu sein wenn sie Dich braucht.....und akzeptiere viele Dämpfer die Du bekommen wirst, weil sie ihre Ruhe haben möchte und Dich oft komplett ausgrenzt !

        Eine gute Freundin von mir ist Borderliner.....und schon das befreundet sein ist oft sehr problematisch, weil man meistens nur sehr wenig zurückbekommt. In einer Beziehung ist das sicher noch um einiges schwieriger.......aber wie sage ich immer:

        Versuch macht kluch.....das Herz will nun mal was es will !

        Alles Gute
        TJ

      (10) 20.05.14 - 14:50

      Mmmhh, sehr schwierige Situation. Mein Schwager ist Borderliner und alle seine Beziehungen sind daran zerbrochen. Bei mir saßen unzählige Frauen zu Hause, die einfach nicht mehr weiter wussten. Er hatte denen eine völlig andere Persönlichkeit vorgespielt, ein Lügengerüst aufgebaut, dass irgendwann komplett zusammenbrach und wenn die Probleme ihn dann einholten und er damit konfrontiert wurde, verschwand er regelmäßig für Wochen auf Nimmerwiedersehen. Er hat sich einfach nicht mehr gemeldet und keiner wusste, wo er sich aufhielt.

      Der Umgang mit ihm fällt mir echt schwer und am liebsten vermeide ich irgendwelche Treffen. Ich komme einfach nicht mit seiner Art klar. Immer diese Arroganz, dass Gelüge und die verbale Aggressivität, auf Dauer nervt das und macht ein vernünftiges Zusammenleben unmöglich. Auch unzählige Therapien (die er irgendwann abbricht) änderten nichts daran. Wie willst du jemals einen Menschen ernst nehmen, wo du Wahrheit und Lüge nicht unterscheiden kannst?

      Nimmt deine Freundin denn irgendwelche Medikamente dagegen?

      LG Vinnie #winke

      • (11) 20.05.14 - 15:06

        Hallo.Vielen Dank für eure Antworten :).
        Sie nimmt alles mögliche, obwohl ich dabei nicht differenzieren kann was sie von einem Arzt verschrieben bekommen hat und was sie sich irgendwie auf einem anderem Weg beschafft. Ihre Beruhigungstabletten bekommt sie von einem sehr zwilichtigen Freund. Sie nimmt aber auch noch ein Antidepressivum, welches sie wohl von einem Arzt bekommt. Auch habe ich Neuroleptiker bei ihr gefunden. Sie war während ihrer Jugend mal in einer psychatrischen Klinik. Das weiß ich jedoch nur von ihrer Schwester, die mir dies erzählt hat.Da kann sie ja durchaus einiges verschrieben bekommen haben.

        Liebe Grüße :)

        • (12) 20.05.14 - 15:25

          Ist sie denn noch regelmäßig in ärztlicher Behandlung? Was gibt es da für Therapievorschläge?

          Ich hab noch die Worte von der Krankenkasse meines Schwagers im Ohr: "Es wird nie besser werden".

          Vinnie

    (13) 20.05.14 - 14:54

    Bitte, jeder Borderline-Betroffene möge das nun nicht als Beleidigung sehen, aber ich muss sagen, ich persönlich würde mich nie mehr auf eine solche Beziehung einlassen.
    Irgendwie ist man nie auf einer Augenhöge, mit meinem Verständnis von Partnerschaft ist es nicht zu vereinbaren, wenn einer auf Dauer sehr viel investiert und der andere saugt Energie ab und gibt nichts zurück. Zudem, was geschieht wenn Kinderwunsch aufkommt oder sogar Kinder involviert sind?

    • (14) 20.05.14 - 15:22

      Sie hat zwei kleine Neffen auf die sie ständig aufpasst. Ihre Schwester ist eine sehr junge alleinerziehende Mutter und mit den beiden total überfordert, weshalb die Kinder mindestens dreimal die Woche bei ihr sind. Bei den kleinen ist sie total verändert. Man erkennt sie gar nichtmehr wieder. Sie ist dann unglaublich vernünftig und fürsorglich, bastelt mit den beiden , liest ihnen vor und geht viel mit den beiden in den Wald, weil sie bei ihrer realen Mutter ständig nur mit dem Fernseher ruhig gestellt werden. Auch hilft sie dem einen, der in der fünften Klasse einer Realschule ist immer bei den Hausaufgaben und lernt mit ihm vor Klausuren. Gerade in solchen Momenten habe ich die Hoffnung, dass sie doch ein Partner mit Zukunftspotential ist. Ihre Probleme hat sie mehr mit sich selbst oder in unserer Beziehung aber zu den Kindern ist sie sehr gut. Außerdem ist sie auch wirklich unglaublich intelligent und wenn es nicht gerade um sie selbst geht ziemlich reflektiert. Ich hoffe , dass man auf die Dauer daraus schöpfen kann und sie sich eines Tages einfach stabilisiert. Aber vielleicht bin ich auch einfach blind vor Liebe und will mir nicht eingestehen , dass es recht hoffnungslos ist. :(

(15) 20.05.14 - 15:04

Meine Arbeitskollegin ist (diagnostizierte) Borderlinerin. Ich mag sie und schätze sie fachlich sehr. An ihren guten Tagen ist sie lustig, hilfsbereit. An ihren schlechten Tagen habe ich fast Angst vor ihr und ihren Reaktionen.

Nein, ich würde versuchen, mein Herz nicht an jemanden mit dieser Erkrankung zu hängen. Für psychisch Gesunde sind die Verhaltensweisen einfach kaum nachvollziehbar und ich könnte mir nicht vorstellen, meine komplette Lebensplanung an die schwer einschätzbaren Launen eines anderen zu hängen.

LG, Cherish

(16) 20.05.14 - 15:16

Auch wenn man seine Gefühle nicht ignorieren sollte - in diesem Fall würde ich es tun!

Der Umgang mit einem Borderliner ist extrem schwierig wie Du ja bereits gemerkt hast. Therapien helfen nur bedingt - und da sie ihre Situation selbst nicht sieht wird sie auch eher keine machen.

Wie stellst Du Dir Eure Zukunft vor?! Möchtest Du so weiterleben?

Ich würde das nicht wollen und die Beziehung beenden.

Liebe allein reicht eben nicht immer.

LG, katzz

Nie wieder Borderliner! Ich hatte einen solchen Partner und später eine " beste Freundin"

Es war die intensivste und kräftezehrende Beziehung, die ich je hatte -ich bin heute noch , nach Jahren regelrecht traumatisiert.

Eine Partnerschaft/ Beziehung sollte Dein Leben bereichern, und nicht zur psychischen Belastung werden. Geh, so schnell Du kannst und blicke nie wieder zurück

Borderlinder ist nicht beziehungsfähig, schlimmer noch, sie zerstören die Menschen die den Fehler machen sie zu lieben.

Agathe

  • (18) 20.05.14 - 17:16

    Das ist deine Erfahrung, aber bitte verallgemeinere hier nicht. Nur weil dein Partner beziehungsunfähig war, heißt das nicht, dass es alle sind. Wie bereits erwähnt, bin ich seit 15 Jahren mit meinem Mann zusammen und wir haben zwei Kinder, trotz Borderline. Und mein Mann ist weder ausgesaugt noch zerstört. Ich würde sogar meinen er ist sehr glücklich. Deswegen würde ich dich bitten, nicht deine Erfahrungen als allgemeingültig hinzustellen.

    (19) 20.05.14 - 19:41

    Borderliner ist nicht gleich Borderliner!!!!
    Hast du mal darüber nachgedacht das viele diese Krankheit haben ohne etwas dafür zu können?! Ich wurde als Kind sexuell missbraucht, ich wurde fast umgebracht, jahrelang emotional missbraucht, usw. Denkst du ich habe mir das ausgesucht und gewollt? Ich habe also deiner Meinung nach keine Beziehung und Liebe verdient? Da kommt mir die Wurst... Ich gehe sehr liebevoll mit meinem Partner um und wir haben eine ganz normale gesunde Beziehung. Du tust fast als wäre es von jedem Borderliner Böswilligkeit, dass er so ist wie er ist. Manche haben eine jahrelange Hölle hinter sich und können es nicht überwinden. Es ist möglich mit einem Borderliner eine tolle Beziehung zu führen. Du hattest kein Glück, aber nicht jeder Borderliner ist so... Mein Freund liebt mich ganz sehr und sagt das er noch nie so ne tolle Beziehung hatte. Wir wollen heiraten und mein Partner ist ein gestandener,intelligenter Mann. Er würde mich nie heiraten, wenn ich eun so "grausames energieklauendes Biest" wäre wie du es beschrieben hast...

    • Es geht nicht darum, ob die betreffende Person etwas für diese Erkrankung kann.

      Das steht überhaubt nicht zur Debatte! Auch deine Leidensegschichte nicht.

      Auch wenn es mir leid tut, was du erleben mußtest!

      Das Schlimme bei dieser Art der Erkrankung ist, das Du dein Leiden auf Deinen partner und auch auf potentielle Kinder überträgst. Und genau deswegen sollte sich jeder noch gesunde Mensch von einem Borderliner zurückziehen. Zu seinem eigenen Schutz - so tragisch das auch für Betroffen ist!

      Und ob dein Freund Dich liebt und auch noch nie " eine so tolle Beziehung hatte"steht auch nicht zur Diskussion. Es gibt Persönlichkeitsprofie, die gut mit Borderlinern zurechkommen, gwalttätige oder antisoziale Charaktäre. Oder eben auch Borderliner!

      Aber wir alle kennen deinen Freund ja nunmal nicht. Oder aber Du spiegelst ihn so perfekt, das er jetzt hin und weg ist - aber das böse Erwachen wird kommen!

      Nachzulesen ist das u.a hier:

      http://www.borderline-spiegel.de/44-spiegeln_in_einer_borderline_beziehung.html
      http://lpk-bw.de/archiv/news2011/pdf/112011_abendschein_bps-eltern%20und%20ihre%20kinder.pdf

      Ein Borderlines ist nunmal nicht selbstreflektiert, sieht man sehr schön an den Posts der Erkrankten hier.

      Fakt ist das die Borderline Störung eine schreckliche Erfahrung ist, für alle gesunden Menschen, die mit den Patienten zusammen sind.

      Super hier erklärt, auch die aktuelle reaktion deines Freundes, falls er gesund sein sollte,

      http://www.borderline-spiegel.de/44-spiegeln_in_einer_borderline_beziehung.html

      Und hier einen Ausriß darüber , wei schwer geschädigt Kinder von Borderliner ( fast zwangsweise ) sind. Es gibt da keine "harmlosen" Fälle.

      http://lpk-bw.de/archiv/news2011/pdf/112011_abendschein_bps-eltern%20und%20ihre%20kinder.pdf

      http://www.borderline-muetter.de/cms/

      http://www.tectum-verlag.de/kinder-von-borderline-eltern.html

      http://www.amazon.de/Mit-zerbrochenen-Fl%C3%BCgeln-Manuela-R%C3%B6sel/dp/3939586099

      Und , nein, mein Stadement fußt nicht nur auf zwei Erkrankte, das waren nur die mit denen ich eine engere persönliche Beziehung hatte.
      Ich habe weitreichende klinische Erfahrung mit dem Krankheitsbild

      agathe

      • (21) 20.05.14 - 22:51
        Du redest solchen Müll...

        Ey solchen Scheiß habe ich noch nie gehört! Mein Freund kennt mich seit 4 Jahren, in einer der schlimmsten Phasen hat er mich begleitet. Irgendwann wurde Liebe darauß und wir haben eine normale Beziehung. Ich war in den ganzen Jahren nicht einmal bösartig zu ihm!!!! Im Gegenteil ich bin ihm so dankbar für alles und zeige ihm so oft meine Wertschätzung. Ich habe nur ordentliche Leute in meinem Umfeld und meine Familie ist auch trotz der Vorkommen keine Assisippe. Man könnte nie denken das solche Dinge passiert sind. Normale Familie "X" von nebenan. Mein Freund ist Ingenieur und war noch nie gewalttätig!!! Noch ist er Borderliner, noch ein Assi... du schreibst so Mist. Ich werde mein Kind über alles lieben und ich bin so froh das es eine schöne Kindheit haben wird. Wirklich keine Sau merkt das ich diese Diagnose habe. Es ist nicht heilbar, aber bei jedem unterschiedlich ausgeprägt. Ich denke das du da mit deinen "klinischen Erfahrungen" so viel Verstand haben solltest! Du stellst uns ja wie unterbelichtet hin... deine Links geben dir jetzt das Recht solche blöden Behauptungen in Raum zu stellen oder wie??? Meine Ärzte sagen "Es ist nicht heilbar, aber für uns haben sie es geschafft. Sie können ein völlig normales und tolles Leben führen". Ich habe normale Freunde und keiner hat sich von mir abgewandt. Nein, sind auch keine Assis oder selbst krank. Gehts das nicht in deinen Kopf das ein Borderliner auch einfach den Absprung schaffen kann???? Hätte ich damals nicht die schlimme Depression dazu bekommen hätte nie jemand etwas gemerkt. Nur dadurch kam es raus. Ich habe 23 Jahre damit gelebt und keiner hat etwas bemerkt und meine Freunde konnten garnicht glauben das ich sowas habe. Stell dir vor...es gibt Menschen die mit dieser Diagnose normal leben können. Ohne sich und andere zu zerstören und gestörte Kinder groß zu ziehen. Ach und ich bin übrigens auch kein Assi. Ich habe einen sehr guten Abschluss. Ich habe einen sehr guten Beruf mit einem 1, 0 Abschluss. Eh du das auch noch behaupten willst....

        • Bezeichnend ist doch daß Du " antisozial" mit Assi verwechselt.

          Zeigt doch, daß Du offensichtlich rein intellektuell nicht in der Lage bist meinen Ausführungen zu folgen

          No more Comment nötig, Du hast eindrucksvoll bewiesen das meine Charaktersierung passt. Zweifelsfrei!

          Vielen Dank

          Agathe

          • (23) 21.05.14 - 00:52

            Ich habe mich mit asoziel nicht auf dein antisozial bezogen. Es war auf deine Ausführung mit gewalttätigen und deiner ganzen herabwürdigen Beschreibung eines Borderlinerumfeldes bezogen! Mit deinem "angebliches Wissen" was auf irgendwelchen Links aus dem Internet basiert würde ich mir nix einbilden! Hättest du wirklich klinische Erfahrungen würdest du wissen das sich jede Seele und jeder Mensch unterscheidet. Jeder Krankheitsverlauf ist unterschiedlich und kein Mensch kann man an irgendwelchen Standards messen. Schon garnicht via Ferndiagnose! Nicht jedes Ei in einer Packung ist gleich rund ; ) Aber man merkt anhand deines schreibens das du jeden Mensch gern in eine Schublade einsortierst. Du kannst einen fast leid tun. Ich bin froh trotz meiner Krankheit ein offener und vorurteilsfreier Mensch sein zu können. Trotz des bösen bösen bösen Borderlines. Bei mir kann z.b. jeder eine gute Mutter sein. Egal was mal war...entscheident ist doch was mal wird. Schon traurig das jemand mit so viel Wissen glänzen will und dann nix handfestes vorzuweisen hat. Ich behaupte auch nicht das ich mich mit Hochzeitstorten auskenne. Nur weil ich mal ein Rezept im Internet gelesen, eine probiert und mal beim backen zugeschaut habe.

            Viel Spaß beim weiteren Internetwissen aneignen... vielleicht kannst du ja gleich den Professor der Psychologie via Fernstudium machen. : D

(24) 20.05.14 - 15:51

Ich bin 32 Jahre alt und selbst Borderlinerin. Ich bin seit 15 Jahren mit meinem Mann zusammen, seit 10 Jahren verheiratet und wir haben zwei Kinder.

Wir sind eine ganz normale Familie, nicht alle Borderliner sind gestört und beziehungsunfähig.

Weder mein Mann noch meine Kinder leiden in irgendeiner Weise unter meiner Krankheit und viele meiner Freunde wissen nichts davon. Es gibt verschieden starke Ausprägungen. Du musst entscheiden ob du mit der Frau leben kannst und willst oder nicht.

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