Fremd gehen was für gründe

    • (1) 27.05.14 - 17:17
      achja10324

      Hallo :-D. Mich als Mann würde es mal interessieren warum ihr fremd gegangen seit?

      Ich war mit meiner Frau 7 Jahre zusammen 5 Verheiratet. Im Bett lief es kaum bis gar nicht mehr, nach der Geburt unseren Sohnemanns. Ja ich bin dann fremd gegangen weil sich nach 2 Jahren immer noch nichts geändert hatte. Wir hatten viele Gespräche hinter uns aber es schien ihr egal. So im Freundeskreis haben anscheinend mehrere Männer das Problem das ihre Frauen keine lust mehr haben. Wann würdet ihr es machen . Gibe es auch Männer die Glücklich mit ihrem Sex leben sin?#verliebt. Oder habt ihr heimliche Wünsche bedürfnisse? Freue mich auf Antworten. Lg Thomas

      • (2) 27.05.14 - 17:26

        War es der "richtige" Mann zum falschen Zeitpunkt.

        In meiner Ehe lief es nicht mehr. Sexuell hat er mir meine Wünsche nicht mehr erfüllen können/wollen.

        Dann kam er. Er ist Dom. Ich devot. Sexuell verstehen wir uns. Er weiß was ich will. Als Partner wären wir ne Katastrophe ;-)

        (3) 27.05.14 - 18:46

        Also in meinen Kreis regen sich ehr die Damen darüber auf das nichts läuft! Die meisten sagen wenn ich nichts mache passiert Monatelang nichts!

        Bzw wenn einmal in 3 Monaten was läuft ist es schnell vorbei!

        Und 7 Jahre sind ein Witz!!
        Ich hoffe du weist, dass wenn es raus kommt zu 80% deine Familie kaputt ist und du dein Kind alle 14 Tage sehen wirst ( denn deine Noch Frau wird dann sicherlich verbittert sein) !

        Die wenigstens Frauen kommen damit klar und können leider meistens nicht die Kinder aus dem Streit raus lassen!

        Vielleicht denkst du beim fremdgehen mal daran !

        (15 Jahre verheiratet

        20 Jahre zusammen

        3 Kinder)

        Ich bin seit 17 Jahren mit meinem Mann zusammen und kann stolz (!!!) sagen, dass ich ihm noch nie fremdgegangen bin. Und sowas rudimentäres wie sexuelle Gelüste wären auch so ziemlich das Letzte, was mich dazu verleiten würde, was daran zu ändern. Wenn es mir mal nicht mehr reichen sollte, nun ja, ich habe zwei gesunde Hände. ;-)

        Das Einzige, was ich mir vorstellen kann, was mich in die Arme eines Anderen treiben könnte, wäre, wenn bei uns keine Liebe und Harmonie mehr wäre sondern überwiegend nur noch Zank und Streit. Wenn er mich schlecht behandeln würde und ich das Gefühl hätte, er liebt mich nicht mehr. Aber solange zwischen uns alles stimmt von den Gefühlen her, gibt es keinen Grund für mich, was Anderes zu wollen.

        Klar denkt man manchmal, hmmm, dieses Kribbeln im Bauch, wenn man frisch verliebt ist, das wäre schon schön irgendwann noch mal zu erleben... Aber wie lang hält das Kribbeln an? 3 Monate? 6 Monate? 12 Monate, wenn man ganz viel Glück hat? Und dann? Dann habe ich den Mann verloren, mit dem ich fast mein halbes Leben verbracht habe, der mich kennt wie niemand sonst - und mich TROTZDEM (oder vielleicht auch gerade deswegen) liebt, wie ich bin, bei dem ich weiß, was ich an ihm habe, mit dem ich meine ganzen Erinnerungen teile, schon durchs tiefe Tal gegangen bin Hand in Hand und wieder ans Licht...

        Also nee, sorry, so gut kann kein Sex sein und so dolle kann es nicht kribbeln im Bauch, dass es DAS wert wäre... Allein der GEDANKE, ihn nicht mehr an meiner Seite zu haben, gibt mir so sehr das Gefühl, ein Stück von MIR zu verlieren, dass es mir die Tränen in die Augen treibt! No way!

        • Schön geschrieben, und im Grunde bin ich deiner Meinung.

          > sowas rudimentäres wie sexuelle Gelüste wären auch so ziemlich das Letzte, was mich dazu
          > verleiten würde, was daran zu ändern.

          Tja, das sagt sich so leicht. Aber wenn wirklich lange, lange so gut wie gar nichts läuft, dann schlägt das zwangsläufig auf Stimmung, trotz zweier gesunder Hände, und die Liebe bröckelt.

          Und wenn sich dann Gelegenheit ergibt, ist es plötzlich gar nicht mehr so leicht mit der Treue...

          Aber auch dann ist noch nicht aller Tage Abend, und es lohnt sich, gemeinsam Dinge zu ändern!

          LG
          Winkelmann
          (der seiner Frau auch schon lange, lange treu ist und stolz drauf ist!)

          • Ich bin ja eine Frau, bei mir wäre es eher schlimm, wenn die Nähe fehlt, als wenn der Sex fehlt (was ja meist eins dann ist). Also, wenn mein Mann mich lieben und mir das auch zeigen würde durch regelmäßiges Kuscheln, Küssen etc., "es" aber nicht mehr geht (Impotenz o.ä.), dann gibt es ja auch andere Möglichkeiten, gemeinsam! Nur wenn er mir jegliche Zärtlichkeit dauerhaft verweigern würde (was ja auch ein stückweit Ablehnung des Partners und Ignoranz vor dessen Bedürfnissen bedeutet), wäre natürlich Redebedarf! Und dann würde ich auch mit offenen Karten spielen und ihm sagen, wenn er partout keine Nähe mehr braucht und will, ICH aber schon, dass er sich dann selbst ausrechnen kann, wohin das auf Dauer führen wird. Und wenn ich dann in eine Versuchung käme mit einem anderen Mann, würde ich das auch sagen, dass es so jetzt ist und wir dann gemeinsam entscheiden müssen, wie wir damit umgehen sollen (Trennung oder er akzeptiert, dass ich mir "das" woanders hole).

            Naja, aber das ist echt nur reines Kopfkino hier, zum Glück kann ich mich nicht über mangelnde Nähe beschweren. Der Sex ist weniger geworden mit den Jahren, das ist auch normal, denke ich, aber dafür ist er auch schöner geworden (Qualität statt Quantität halt ;-) ). Von daher hat es auch gar keine Reiz für mich, mir DAS woanders zu holen, weil ich weiß, es kann ja dagegen eigentlich nur eine Enttäuschung dann sein. ;-)

            • Okay, ich hatte die Konstellation "Nähe ja, Sex nein" und fühlte mich darum tatsächlich abgelehnt, auch wenn sonst alles gut war. Dann sind wir uns ja einig: in dem Fall muss was passieren, damit es gar nicht erst zum Ernstfall kommt, und zwar möglichst schnell! Denn Gelegenheiten können sich schneller ergeben als man denkt.

              > Qualität statt Quantität halt

              Schon wahr. Wobei - Quantität ist ja auch eine Qualität für sich... ;-)

      Mangelndes Sexleben kann ein grund für eine Trennung sein wenn es lange nicht mehr läuft, gehört einfach dazu....

      Ich hatte immer dann keine Lust mehr auf Sex, wenn die Beziehung nicht lief. Arbeitet der Mann zusammen mit der Frau dann daran, die Krise zu überwinden, dann kommt die Lust zurück.

      Fremdgehen ist was für Feiglinge.

      Gruß

      Manavgat

    Ich suche bei anderen Männern nicht in erster Linie sexuelle Befriedigung.
    Sondern eher auf emotionaler Ebene muss es passen. Der Sex ist auch wichtig, aber da muss noch mehr sein, so eine Art Seelenverwandtschaft.
    Guten Sex kriege ich auch bei meinem Mann, wir kennen uns, so wie er es mir besorgen kann(darf man das hier so schreiben), kriegt es einer, den ich kaum kenne, nicht hin.
    Da liegt der Reiz im Neuen, der Sex ist Standard, einfach normaler Geschlechtsverkehr.
    Ich muss einen Mann interessant finden, mich gern mit ihn unterhalten, gemeinsame Interessen und Themen haben.
    Dauerhaft ist das aber nichts, irgendwann wird's mir langweilig.
    Jetzt bin ich Ü40 und weiß immer mehr, was ich an meinem Mann habe... habe nie jemanden gefunden, der ihm das Wasser reichen konnte... in keinerlei Hinsicht.

    Ich bin in den letzten Zügen meiner letzten Beziehung "fremd gegangen".

    Weil er furchtbar war, ein richtiges Monster. Gewalt und fremdgehen war Tagesordnung.

    Also habe ich mich öfter mit meinem jetzigen Mann getroffen. Er hat mir auf anhieb optisch gefallen (haben uns durch meinen Ex kennen gelernt, haha) dann haben wir erst geschrieben und uns getroffen. Zuerst nur für Sex, aber er war so lieb und als ich die erste Nacht bei ihm blieb, haben wir uns verliebt :)

    Das war die beste Entscheidung meines Lebens und ich habe kein schlechtes Gewissen, auch wenn er mich danach als "die Böse" präsentiert hat, da ich ja die Beziehung zerstört und dazu noch seinen besten Freund "abgegriffen" hab. Tja, sein Pech, wir sind überglücklich.

    Fremdgehen war für mich noch nie eine Option, egal wie frustrierend es in einer Beziehung lieft. Klären, wenn nicht möglich, dann Trennung.

    Allerdings lebe ich auch nicht monogam. Mittlerweile 12 Jahre ein Paar, verheiratet im 9. Jahr, offene Beziehung seit rund 2 Jahren.

    Und ich bestätige, was jemand hier im Thread schon schrieb: je länger wir zusammen sind, umso mehr weiß ich die Qualitäten meines Mannes zu schätzen.

    Für mich und meinen Mann gibt es keine "Gründe" für´s Fremdgehen.
    Wenn es in einer Ehe/Partnerschaft nicht mehr läuft, so dass der eine darüber nachdenkt, sollte er lieber den Arsch in der Hose haben, die Beziehung VORHER entweder retten zu wollen (evtl. mit professioneller Hilfe) oder sie zu beenden.

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