Mann hat sich einfach sterilisieren lassen

  • Also zunächst mal: Ich kann deine Wut verstehen. Er hat dich nun vor sehr vollendete Tatsachen gestellt und das schmerzt. Nun kenne ich eure Geschichte ja nicht, aber in einem Punkt würde ich dich gern zum Nachdenken anregen:

    Wenn er sich eine Sterilisation wünscht, dann betrifft das seinen Körper und nicht deinen und somit geht es da nicht um dein Einverständnis. Das sehe ich persönlich wie mit Abtreibungen: Darüber entscheidet allein die Person, um dessen Körper es geht. Du kannst natürlich jederzeit deine Ansichten und Wünsche äußern, aber verbieten oder ihm "die Erlaubnis nicht erteilen" hättest du schlicht nie können und wenn du ihm das so rüber gebracht hast, dann warst du da unsensibel und übergriffig.

    Wie konkret habt ihr ein drittes Kind denn besprochen? Habt ihr darüber intensiv gesprochen oder war es nur ein kurzer Wortwechsel und zack kam die Sterilisation? Wenn ihr gebetsmühlenartig Wochen, Monate, vielleicht Jahre darüber diskutiert habt, hat er vielleicht keinen anderen Ausweg gesehen, um das endlich ein für alle Mal klarzustellen. Wenn es Knall auf Fall ohne Diskussion kam, würde ich ihm aber klarmachen, dass du enttäuscht bist, weil ihr keine Chance hattet, das gemeinsam zu erörtern. Vernünftige Kommunikation und auch sinnvolle Konfliktbewältigung sieht anders aus. Da wird der Partner nicht ohne Weiteres bloßgestellt. Dass du das dann unfair findest, kann ich da gut verstehen.

    Hallo!

    Ich kann verstehen dass Du sauer bist, aber: er hat es Dir vorher gesagt, und er will ja keine Kinder mehr. Du kannst ihn nicht zwingen, noch ein Kind zu bekommen, und offenbar ist er in dem Punkt ja fest entschlossen.

    Er will einfach nicht mehr und lässt sich da nicht umstimmen. Da kann er sich auch sterilisieren lassen, bevor er noch einen Verhütungsunfall riskiert.

    (14) 01.06.14 - 01:50

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    (15) 01.06.14 - 06:55

    Ich überlege gerade, wenn mir mein Mann gesagt hätte, dass er es total unfair fände, dass ich mich sterilisieren lassen würde... da finden vorher schon Gespräche statt, zumindest bei uns, war mir bewusst, dass ich kurz nach der Entbindung wusste, nie, nie wieder gehst du da durch.

    Das ganze hat dann nochmal 2 1/2 Jahre gedauert bis ich mir auch ganz sicher war, dass dieses Gefühl so bleiben wird bei mir. Am Tag des Eingriffs haben wir hier beide noch gesessen und waren traurig, ich weill ich wusste, dass mein Mann sich noch ein Kind gewünscht hätte, aber mein Entschluss stand fest.

    Was ich dir damit sagen möchte ist, dass man so eine Entscheidung manchmal auch einsam trifft, aber sie steht einfach fest und es hätte nichts gegeben, was mich hätte umstimmen können. Dennoch hat das Zeit gebraucht bis auch mein Mann eingesehen hat, dass ich ihm nie hätte den Wunsch erfüllen können. Das hat er akzeptiert.

    Alles Gute für dich!

    Also ich kann deinen Frust durchaus verstehen schließlich entscheidet man sowas gemeinsam! Allerdings muss ich auch klar sagen das es SEIN KÖRPER ist und du über deinen bei Schwangerschaften auch nicht von deinem Mann entscheiden lassen würdest was du zu machen hättest. Würdest du dir sagen lassen LASS DAS KIND WEG MACHEN WEIL ER NICHT WILL....?
    Wohl nicht, hier wäre es dein Körper. Genauso hat er ja offenbar klar gestellt er will kein drittes Kind und scheint dem ganzen gar nicht ausgewichen zu sein. Nebenbei kommt es ein wenig so rüber das du hier aber über SEINEN Körper bestimmst er hat dir gefälligst ein drittes Kind zu machen, weil du eines willst! Äääähm Hallo wird er hier nicht gefragt ob er möchte? Da entscheidest du das einfach. Das steht dir aber genauso wenig zu. Und ich will dir nichts unterstellen aber wenn ich hier stellenweise bei Urbia lese wie das funktioniert wenn Frau unbedingt noch ein Kind will aber der Mann nicht mitzieht, dann ist das, was dein Mann macht schon sicherer! Kann ich auch verstehen.

    Liebe Grüße Ela

    • Das Problem fing vor 6 Jahre mit der Schwangerschaft von unserem Sohn, ich hab pro Tag 4-5 mal gekotzt! Ich musste oft deswegen ins Krankenhaus meine Speiserohre ist dann dadurch verletzt worden und hat dann halt auch geblutet. Das ging bis in den Kreissaal so. Na ja er war dann endlich da unser zweites Kind, ich war happy, ok er kam per Notkaiserschnitt zur Welt weil er falsch lag und ich auch einfach keine Kraft mehr hatte.
      Ich hab seit einer Pause nach der Geburt, wegem stillen, wieder mit Absprach meiner Frauenärztin die Pille wieder genommen. So im November wollte ich mir meine Pille wieder verschreiben lassen. Na ja da war dann eine mir fremde Frauenärztin, es ist jetzt eine Gemeinschaftspraxis, die meinte das die Pille viel zu stark ist. Gut also hab ich eine schwäche bekommen und hab gefragt wie lange ich den zusätzlich mit Kondom verhüten muss, sie meinte 3 Monate ok. Also ich im November damit angefangen mit der neuen Pille. Bis Februar haben wir dann zusätzlich mit Kondom verhütet! Im März hab ich dann nochmal beim Frauenarzt angerufen nee das Kondom hätte ich doch länge weg lassen können. Ja denkste! Ich bin Ende März dann schwanger geworden, ich hatte weder durchfall noch habe ich gekotzt noch habe ich was anderes genommen wie die Pille, kein Alkohol, keine Drogen, nichts auch keine anderen Medikamente! Ich hab sie bis auf einmal, da war mein Sohn krank da hab ich sie 20 Minuten später genommen, immer pünktlich genommen.
      So finge meine Hölle auf Erden an. Wir waren im Urlaub dann in den Osterferien und ich kann mich auf meine Tage verlassen also wurde ich mit jedem Tag nervöser als wir zuhause waren habe ich einen Test gemacht der war positiv ich war überrascht ich zeigt es meinem Mann der meinte gleich er will es nicht ich soll einen Abbruch machen lassen. Ich hab dann den Frauenarzt angerufen, habe einen Termin bekommen und sie da ich war wirklich schwanger. Ich zeigte meinem Mann das Bild von unserem Kind, er wiederholte mir das er es nicht will. Also hab ich einen Termin gemacht bei einer Beratungsstelle. Ich frage mich eigentlich für was es die gibt. Die Damen hat gar nicht mir geholfen wegen Geld und Hilfe und Unterstützung usw nee sie hat meinem Mann zugehört und somit habe ich einen Schein bekommen für einen Abbruch. Ok ich geben zu mein Mann verdient nicht so gut und mein Job ist nicht wirklich so gut bezahlt dafür kann ich ihn Zuhause machen, ich bin Tagesmutter, da bin dann auch da wenn unsere Kinder nach Hause kommen. Wir habe uns seit dem Zeitpunkt nur noch gestritten.
      Ich bin dann am 15.05. zum Frauenarzt weil mir schlecht war und weil ich schmerzen im Unterleib hatte. Ende war das sie mir gesagt hat das sich das Kind nicht weiter entwickelt, somit musste ich das Kind weg machen lassen und über mich das schlimmste übergehen lassen was es für mich bisher gibt, eine Ausschabung. Ich beneide keinen der das durchgemacht hat.
      Ende ist das er ein Termin am 17.05. dann bei Pro Familia gemacht hat um dort, ja an einem Samstag!

      http://www.ortsdienst.de/Hessen/Gross-Gerau/Ruesselsheim/Familienberatung/pro-familia-Medizinisches-Zentrum-Institut-Ruesselsheim-MZ-inst391355/

      Tja das war dann gestern sprich seit meiner Ausschabung und dem Termin hab ich ihn angefleht das nicht zu tun ich hab finde es nicht fair, ich bin ziemlich enttäuscht. Er hat es dann gestern machen lassen, klar es ist sein Körper

      • Zuerst einmal...es tut mir leid für dich, dass du eine FG hattest. Das war sicher schrecklich für dich.

        Aber, mit dem Hintergrund deiner Geschichte und deiner Reaktion kann ich deinen Mann absolut verstehen, dass er diesen Schritt auf die Art gegangen ist.

        Du ignorierst konsequent jegliche Wünsche deines Mannes! Es zählt offenbar für dich nur, was du möchtest - nämlich ein drittes Kind.
        Du schreibst, es ist jetzt schon finanziell knapp, du hattest Problemschwangerschaften, ja zählen denn die Ängste, Sorgen und Bedenken deines Mannes für dich überhaupt nicht?

        In so einer Frage gibt es leider keinen Konsens. Der eine will ein Kind, der andere überhaupt nicht, und man kann sich ja nicht gut auf ein halbes Kind einigen.
        Einer von beiden muss in so einer Patt-Stellung also von seiner Position abrücken. Dein Mann hat somit Tatsachen geschaffen, weil er sich offenbar 1000%ig sicher ist, und keinen weiteren Unfall riskieren will.

        Das er sich genötigt fühlte die Vasektomie "hinter deinem Rücken" zu machen, sollte dir allerdings auch zu denken geben, wie es um DEINEN Beitrag zu einer funktionierenden Partnerschaft bestellt ist.

        Was wäre dir denn lieber? Dass du auf Biegen und Brechen deinen Willen durchsetzt, ihn zu einem dritten Kind nötigst und er verlässt dich dann? Ist das für dich eine bessere Lösung.
        Ihr habt bereits zwei Kinder, also freu dich daran, an dem was du hast und richte deinen Blick nicht ständig auf das, was du nicht hast und noch haben willst.

        Und es ist auch SEIN Leben. Er WILL kein drittes Kind mehr. Also wird das akzeptiert, fertig.

        Ihr habt kein Geld, es gibt in letzter Zeit nur Streit wegen der Familienplanung, das ungeplante Kind entwickelt sich im Mutterleib nicht weiter und muss abgetrieben werden - die Zeichen stehen schlecht.

        Deine letzte Schwangerschaft war mies (AUCH für dich), die Geburt auch.

        Ihm reicht es jetzt, und ich kann das verstehen.

        Wenn einer etwas NICHT will, dann muss dieser NICHT-Wille als Ausgangspunkt gesehen werden.

        Hallo,

        Es tut mir sehr leid das du eine FG erleiden musstest und ich verstehe das du sauer bist auf deinen Mann.
        Ich denke aber das es bei ihm eine absolute Kurzschlussreaktion war.
        Er hat gemerkt wie schnell doch Unfälle passieren und wollte sowas auf gar keinen fall nochmal riskieren.
        Du hingegen bist mit Sicherheit noch traurig über deinen Verlust und wolltest noch die Möglichkeit behalten für ein weiteres Kind, du hast dich wahrscheinlich grad mit dem Gedanken gut anfreunden können noch ein Baby zu bekommen.

        Ich kann dich verstehen weil ich letztes Jahr etwas ähnliches durchgemacht habe.
        Allerdings habe ich schon 3 Kinder, einen schwierigen Sohn und 2 echte Wirbelwinde die mir eigentlich schon alles abverlangen.
        Dann war ich plötzlich ganz ungeplant schwanger, auch mein Mann wollte und will absolut kein Kind mehr, weil wir wirklich schon an unseren Grenzen sind.
        Wir hätten es wohl aber trotzdem behalten, auch wenn ich über eine Abtreibung nachgedacht habe.
        Ich habe das Kind aber sehr schnell wieder verloren, somit hat sich die Frage erübrigt.
        Trotzdessen das ich es nicht wollte war ich einige Wochen traurig und musste ganz einfach nochmal in mich gehen, überlegen warum mich der Verlust traurig macht und ob ich wirklich mit dem Kinderwunsch abgeschlossen habe.

        Mein Mann hat das akzeptiert und mit einer geplanten Vasektomie gewartet, obwohl für ihn trotzallem immer fest stand das er keine weiteren Kinder möchte.
        Ich hätte es ihm übel genommen wenn er diesen Schritt ohne mich gegangen wäre.
        Klar ist es sein Körper und seine Entscheidung, aber Kinder kriegen ist immer nich Paarsache und sollte auch als Paar besprochen werden.

        Du musst jetzt wissen was das für euch bedeutet.
        Stimmt sonst alles in eurer Ehe, seid ihr glücklich als Familie?
        Dann würde ich es auf sich beruhen lassen, es ist nicht so als hättet ihr noch gar keine Kinder und er hat dir das ganze völlig verwehrt.
        Auch wenn er es nicht gemacht hätte, war ja klar das er kein weiteres Kind mehr wollte, es hätte nichts gebracht auf nich einen "Unfall" zu warten.
        Wie gesagt ich verstehe dich vollkommen, aber eine sonst funktionierende Familie zu riskieren, wegen einem Thema was nun sowieso abgeschlossen ist wäre auch irgendwo sinnlos.

        LG

      Hallo,

      also das Verhalten deines Mannes ist vielleicht nicht die feine englische Art aber wahrscheinlich war irgendwo war es wohl auch die logische Konsequenz aus allem.

      1. Du hattest scheinbar richtig schlimme Schwangerschaften und Geburten sowie eine Fehlgeburt.
      2. Ihr habt überhaupt nicht die finanziellen Möglichkeiten um mit einem 3. Kind gut zurecht zu kommen.
      3. Du verträgst die Pille nicht und ewig mit Kondom ist auch nicht jedermanns Sache!

      Da du aber schon konsequent seinen Wunsch keine Kinder mehr haben zu wollen, blieb ihm ja nichts anderes übrig als diesen Eingriff ohne dein Einverständnis durchführen zu lassen. Es ist sein Körper und sein Leben! Du hättest dich ja auch nicht zu einem Abbruch überreden lassen!

      Wenn mit seiner Entscheidung nicht leben kannst, dann musst du dich trennen.

      LG

      Du hast aber auch gegen den Willen deines Mannes entschieden dass du das dritte bekommen hättest ( nein ich bin nicht gemein ich hatte vor meinem ersten Kind ebenfalls eine FG ) und das fand er sicher auch unfair denn das betrifft auch euch beide.
      Dein mann hat mein vollstes verständnis-DU entscheidest über deinen Körper und er darf das gleiche

      (24) 01.06.14 - 17:53

      Ich würde das auch nicht fair finden, wie er damit umgegangen ist.

      Vielleicht hatte er auch keine andere Wahl, weil du nach dem sternchen (tut mir sehr leid für dich!) Einfach noch hormonell so auf Schwangerschaft und Baby eingestellt bist? Ist nur ne Vermutung. Aber auch das rechtfertigt wirklich nicht den Umgang damit!

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