Warum macht er mir Komplimente - wie kann ich das deuten

    • (1) 07.06.14 - 19:11

      Hallo zusammen,

      ich weiß nicht, ob es hier hingehört, aber vielleicht könnt ihr mir da helfen. Ich habe einen Kollegen den ich nicht richtig einschätzen kann. Er ist deutlich älter als ich und wir kennen und jetzt ein paar Monate.
      Immer wenn wir gemeinsame Termine haben, reden wir normal miteinander und verstehen uns normal würde ich sagen.
      Wenn wir durch eine Tür gehen, geh ich immer vor und er streicht mir über den Rücken. Vor ein paar Wochen hat er vor anderen Kollegen zu mir gesagt, dass er mich richtig gern mag. Als wir mal eine Diskussion hatten und diese beendet war, legte er seine Hand kurz für ein paar Sekunden auf meine.

      Nun meinte er mitten in einem Gespräch, wo auch andere dabei waren, dass ich heute gut aussehen würde.
      Was bezweckt er damit? Ticken Männer so?

      Danke für eure Meinungen,
      LG mami23ac

        • (5) 08.06.14 - 12:20

          sexuelle belästigung?!
          das ist wohl etwas übertrieben!

          • (6) 08.06.14 - 12:36

            Ich finde das nicht übertrieben. Wenn der Mann Interesse an ihr hat, dann würde er ihr das doch sagen und zeigen, wenn die beiden allein sind und sie nicht in solche unangenehmen Situationen vor den Kollegen bringen. Das ist eindeutig daneben.

          • (7) 08.06.14 - 13:22

            Wann fängt denn sexuelle Belästigung an? Wenn er ihr an den Busen grapscht? Es fängt meistens harmlos und wie zufällig an und steigert sich dann, wenn sie nichts sagt.

            (8) 08.06.14 - 15:15

            Wenn ich das richtig im kopf habe ist, jedes von einer person nicht gewünschte berühren, innerhalb der "privaten" zonen, also alles was meistens von zwei oder drei lagen stoff bedeckt ist, als sexuelle belästigung abgegrenzt.
            Selbst wenn ich als frau einem Mann in den schritt schaue, ist das wenn er es unangenehm findet und sich gestört fühlt sexuelle belästigung.

            Ich habe die erfahrung gemacht, das man sich vehement dagegen zur wehr setzen muss, und wenn Reden nix mehr bringt im Affekt auch mal ne maulschelle/ohrfeige verteilen muss!

      (9) 08.06.14 - 05:43
      versteh ich nie

      Ich finde es immer wieder erschreckend, dass manche Frauen nicht in der Lage sind, sich deutlich abzugrenzen. Er kreist dich ein und du stehst wie ein Mäuschen daneben.

      (10) 08.06.14 - 11:26
      heute mal in grau ...

      ... weil man hier für vorsichtig vorgetragene konträre Anmerkungen kaum Zustimmung erhalten kann.

      Vielleicht mag er Dich einfach. Und vielleicht testet er gerade die Grenzen aus. Eine vorsichtige, leise Annäherung. Mal sehen, wie Du reagierst.

      Vielleicht ist es Dir auch gar nicht unangenehm. Weil er weder optisch abstoßend noch von seinem Wesen her unsympathisch ist. Weil Dir seine vorsichtige und gleichzeitig bestimmte, und dabei alles andere als plumpe Art gefällt. Immerhin war er nicht anzüglich, hat Dich eben nicht begrapscht, sondern "gestrichen" und "kurz gelegt". So wie Du es formulierst, klingt es nach einer für Dich durchaus reizvollen Spielart nonverbaler Kommunikation.

      Wenn es Dir gefällt, kannst Du mitspielen; wenn nicht, wird er als sensibler Typ, der mit nonverbaler Kommunikation vertraut ist, auch dies registrieren.

      Irgendwie klingt es für mich, als ob Du das Glück hättest, dass Dein Arbeitsalltag gerade etwas bunter geworden ist. Warum gibt es das nicht öfter...

      • Eine vorsichtige, leise Annäherung?

        Ein älterer Kollege, der seine neue, junge Kollegin streichelt, ihre Hand nimmt und ihr vor anderen Kollegen Komplimente macht, nähert sich doch nicht vorsichtig an.Ich finde das übergriffig und respektlos.

        Und ich frage mich, warum die TE nichts dagegen unternimmt. Selbst wenn sie ihn attraktiv findet sollte sie sich so eine Behandlung verbitten.

    (12) 08.06.14 - 12:30

    Ich finde auch, dass das nach sexueller Belästigung klingt. Er bringt dich in Verlegenheit vor den Kollegen. Das hat nichts mit Interesse zu tun, sonderen ist m.M.n. ein Machtspiel.

    LG
    Sabine

    Hallo.

    In Deinem Alter sollte es Dir möglich sein, diesen Mann höflich, aber bestimmt, in seine Schranken zu weisen ...

    ... anfassen und Komplimente vor Kollegen sind höchst unprofessionell und unangebracht.

    Sollte es Dir nicht möglich sein, solltest Du über ein Coaching nachdenken ... denn wie ein Mäuschen solche Dinge über Dich ergehen zu lassen, bringt Dich (beruflich) auch nicht weiter.

    LG

    (14) 08.06.14 - 13:21

    Hallo,

    Nein, nicht alle Männer verhalten sich so. Ich würde nie auf die Idee kommen einer Kollegin über den Rücken zu streichen oder meine Hand auf ihre zu legen. Das ist äußerst unprofessionell. Ich würde den Kollegen in einer ruhigen Minute zur Seite nehmen und ihm klar machen, dass dieses Verhalten nicht akzeptabel ist. Sollte das nichts bringen, würde ich weitere Schritte einleiten, Vorgesetzte, Betriebsrat usw. Wenn du nichts sagst, dann dürfte er annehmen es ist ok für dich und seine Annäherungen könnten an Vehemenz zunehmen.

    FG
    Tom

    (15) 08.06.14 - 15:30

    Ich finde bemerkenswert, wie sich hier die immergleichen Forumsteilnehmer zusammenrotten, und wie ebendiese unreflektiert (Pawlowscher Reflex?) und mit hoher Aggressivität auf den Mann eindreschen:
    "antatschen"
    "sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz" (3x)
    "erschreckend, dass manche Frauen nicht in der Lage sind, sich deutlich abzugrenzen"
    "Mann ... in seine Schranken zu weisen ... anfassen und Komplimente ... sind höchst unprofessionell und unangebracht ... Du solltest über ein Coaching nachdenken"
    "äußerst unprofessionell ... weitere Schritte einleiten, Vorgesetzte, Betriebsrat usw."

    Nicht einer der oben zitierten Protagonisten hat sich die Mühe gemacht, die TE vorher wenigstens mal zu fragen, ob sie sich überhaupt negativ beeinträchtigt fühlt. Eben dies wäre Voraussetzung für das Vorliegen einer Belästigung im allgemeinen
    ("Als Belästigung bezeichnet man im weitesten Sinne das nachhaltige Einwirken (...) z.B. einer Person (...) auf ein oder mehrere Subjekte (z. B. der Zielperson), wobei grundsätzlich entscheidend ist, dass es vom Opfer als beeinträchtigend oder schädigend wahrgenommen wird." ; Quelle: Wikipedia)
    sowie das Vorliegen einer sexuellen Belästigung im besonderen
    ("Als sexuelle Belästigung gelten unter anderem sexistische und geschlechtsbezogene entwürdigende bzw. beschämende Bemerkungen und (...) unerwünschte körperliche Annäherung..."; Quelle: Wikipedia).

    Ich behaupte ja nun nicht, dass das Verhalten des Herren zwingend harmlos ist. Und zwar deshalb, weil ich es nicht weiß. Ich würde jedoch, bevor ich mich am kollektiven Bashing (oder dem Gegenteil) beteilige, wenigstens Sachverhaltserforschung betreiben.

    • >>> ob sie sich überhaupt negativ beeinträchtigt fühlt. Eben dies wäre Voraussetzung für das Vorliegen einer Belästigung im allgemeinen <<<

      Da Du ja auch mich zitiert hast, und ich eben NICHT von Belästigung gesprochen habe, möchte ich kurz anmerken, dass es meines Erachtens völlig irrelevant ist, ob sich die TE belätigt fühlt, um das Verhalten des Mannes als unprofessionell und unangebracht zu beurteilen ....

      ... und man ihn auch, ohne sich belästigt zu fühlen, in seine Schranken weisen sollte, da ein solches Verhalten in einem beruflichen Umfeld nichts zu suchen hat.

      • Warum sollte jemand jemanden für ein Verhalten in seine Schranken verweisen, das er (evtl.?) nicht missbilligt?

        Conclusio: Du haust schon wieder drauf, ohne vorher zu fragen. (Pawlow...)

        Im übrigen hat die TE auch niemanden gefragt, ob sie den Betriebsrat einschalten, den Mann in seine Schranken verweisen, ihn beim Vorgesetzten anschwärzen oder sonstwie bekriegen solle, sondern lediglich:

        "Was bezweckt er damit? Ticken Männer so?"

        Derart neutrale und harmlose Fragen sind offensichtlich nicht jederfraus Sache.

        • >>> Warum sollte jemand jemanden für ein Verhalten in seine Schranken verweisen, das er (evtl.?) nicht missbilligt? <<<

          Weil es in einem beruflichen Umfeld nunmal nicht nur darum geht, was man persönlich missbilligt oder eben nicht.

          >>> Im übrigen hat die TE auch niemanden gefragt, (...) sondern lediglich:

          "Was bezweckt er damit? Ticken Männer so?" <<<

          In einem öffentlichen Forum nehme ich mir heraus, an die geschilderte Situation auch aus einer anderen Sichtweise, abseits der eigentlichen Frage, heranzugehen ...

          ... und davon lasse ich mich sicher nicht durch Deine Maßregelungen und pawlowschen Theorien, die es Dir offensichtlich angetan hat (klingt ja auch vermeintlich intellektuell, mit so etwas um die Ecke zu kommen), abhalten.

          • Oh, da hat wohl jemand Schaum vor dem Mund.

            "Weil es in einem beruflichen Umfeld nunmal nicht nur darum geht, was man persönlich missbilligt oder eben nicht."
            Doch, darum geht es sehr wohl. Ein und dieselbe Handlung kann erwünscht, geduldet oder unerwünscht sein. Die Folgen reichen, diesem Spektrum folgend, von "prämienbehaftet" bis "strafbewehrt". Insofern ist zwingend angezeigt, Sachverhaltserforschung zu betreiben, bevor man eine bestimmte Folge vorschlägt.

            "Maßregelungen"
            Ich wollte Dich nicht maßregeln, sondern lediglich anregen, das Empfinden der TE im obigen Sinne vorher zu hinterfragen. Anschließend kann man den Mann, sofern angemessen, immer noch genüsslich steinigen.

            ... und im übrigen: Pawlows Hunde begannen auch zu sabbern, ohne dass es was zu fressen gab. Aber wie komm ich da nur gerade jetzt drauf ... ?

            • Ach herrje ... auf einen weiteren arroganten, ach so intellektuellen Klugscheißer haben wir bei Urbia nur noch gewartet ...

              ... und jetzt such Dir jemand anderen, um Deine Profilneurose auszuleben.

              Danke.

              • brave Hedda.

                Aber jetzt zurück in Körbchen.

                • Na, da scheint die Luft aber schnell raus zu sein ...

                  ... hast Du Dich mit Deinen drei "hochintellektuellen" Beiträgen schon so verausgabt, dass jetzt nur noch unoriginelle Plattitüden kommen.

                  • Liebe Hedda,

                    weder würde ich mich selbst als "hochintellektuell" bezeichnen, noch käme ich jemals auf den Gedanken, andere in einem öffentlichen Forum als "Klugscheisser" oder "arrogant" anzugehen.

                    Ich stelle aber immerhin fest, dass hier mancheine(r), verhaftet in seinen/ihren eher eindimensionalen Handlungsmustern, lieber draufhaut als zu hinterfragen. Warum nur musst Du geradezu zwanghaft dieses Klischee bedienen?

                    • >>> Ich stelle aber immerhin fest, dass hier mancheine(r), verhaftet in seinen/ihren eher eindimensionalen Handlungsmustern, lieber draufhaut als zu hinterfragen. <<<

                      Und Du meinst wirklich, dass Du etwas anderes tust ... auch wenn Du versuchst, es mit verschrobelter Sprachwichse zu verschleiern ...

                      • "Klugscheißer", "arrogant", "wichse"

                        Hedda, ich schaffe es einfach nicht, mich auf Augenhöhe mit Dir zu kabbeln. Daher wirst Du mich immer als "verschrobelt" oder "hochintellektuell" wahrnehmen. Beides ist objektiv inkorrekt, aus Deiner Perspektive jedoch wahrscheinlich nachvollziehbar.

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