Wie oft ist fremdgehen verzeihbar? Seite: 2

      • Du würdest es immer verzeihen, hmmmm heute ist aber noch nicht Freitag! Und wieso würdest du die Ehe kaputt machen wenn du nicht verzeihst? Er steckt doch seinen SChwengel fremd rein!

        Gruß Ela

        Niemals. Wenn der Partner fremdgeht, stimmt für mich in meinen augen in der beziehung was nicht. Und merk dir, wer einmal betrügt wird es immer wieder machen. Ich hätte kein Vertrauen mehr. Und sollen die Kinder glücklicher sein, wenn man sich betrügt, die Mutter vielleicht unglücklich ist? Ich denke mal nicht, denn Kinder spüren, wenn was nicht mehr stimmt.

        LG

        (28) 09.06.14 - 14:57

        "Ich würde es immer verzeihen weil ich auf keinen fall die ehe kaputt machen will vorallem wenn man Kinder hat soll man sich zusammen reissen. "

        Du tust damit deinen Kindern keinen Gefallen. Als Tochter eines notorischen Fremdgängers und immer wieder verzeihenden Mutter weiß ich wovon ich spreche.

        Es war nicht leicht für mich ein vernünftiges Männer- bzw Frauenbild aufzubauen und eine vertrauensvolle und gesunde Beziehung zu Männern einzugehen.

        Ich selbst kann einem Mann sowas nicht verzeihen, selbst wenn ich mich noch so anstrenge. Deswegen würde meine Beziehung im Falle eines Seitensprunges auch beendet sein.

        (29) 09.06.14 - 19:16

        Hallo,

        einmal wäre schon einmal zuviel.

        Es ist in meinen Augen ein unverzeihlicher Vertrauensbruch, der durch nichts zu rechtfertigen ist.

        GLG

      verzeihen würde ich es wohl. Kommt auch auf die Umstände an... Aber vertrauen könnte ich nicht mehr, was für mich die Beziehung eigentlich hinfällig machen würde.

      (34) 09.06.14 - 22:16

      Hallo,

      ich kann das so nicht beantworten, weil es ganz auf die Umstände ankommt.
      Sollte mal ein ONS in betrunkenem Zustand mit ner Fremden passieren, könnte ich das - je nach Verhalten des Mannes danach - wohl verzeihen.

      Eine Affäre, eine Sache über ne gewisse Zeit, mehrfach die gleiche Frau, eine Bekannte... dann wäre sofort Schluss und so war es in der Vergangenheit auch.

      LG

      Keine Ahnung, kann ich in Zahlen nicht einschätzen. Es kommt doch arg auf die Umstände, die jeweilige Situation und vieles andere mehr an als darauf, ob es nun einmal, dreimal noch öfter war.

      Kann sein, dass ein einziges Mal schon zu viel ist, kann aber auch sein, dass ich damit 3-5mal klarkäme.

      Passiert ist es mir noch nie, daher kann ich nur spekulieren.

      Also ich finde es in einer Beziehung sehr wichtig sich an "Absprachen" zu halten. Kann/möchte es einer nicht muss man evtl. die "Absprachen" ändern und zB eine offene Beziehung führen. Dann sollten aber unbedingt die gleichen Regeln für beide gelten, damit die Beziehung auf gleicher Augenhöhe geführt werden kann.

      Da ich eine streng monogame Beziehung bevorzuge, wäre ein Seitensprung idR das Aus der Beziehung. Allerdings kann ich nicht ausschließen, dass es Umstände/Ausnahme(!)zustände geben könnte, in der ich eine absolute Einmaligkeit verzeihen könnte.

      (37) 10.06.14 - 09:14

      Wir gehen beide fremd, seit vielen Jahren, immer wieder.

      Keiner von uns hat ein Problem damit, weder wir, noch die Kinder.

      • (38) 10.06.14 - 12:46

        ***Keiner von uns hat ein Problem damit, weder wir, noch die Kinder.***

        Die Kinder? #zitter

        Die kriegen das doch hoffentlich nicht mit? #kratz

        Eine offene Beziehung ist vollkommen ok, aber ich denke die Kinder sollte man da außen vor lassen. Oder sind die schon groß?

        • (39) 10.06.14 - 13:23

          Die Kinder sind jetzt gerade mal so am Anfang der Pubertät bzw. jünger. Als "es" begann, war das jüngste Kind noch im Krabbelalter.

          Klar kriegen sie das mit. Sie wissen, dass es da noch "andere" gibt, und sie haben eine Vorstellung davon, was wir mit denen machen (oder die mit uns?). Sie sind aber nicht dabei, wir halten die anderen vom Haus fern, ist auch besser für unsere eigene Beziehung.

          • (40) 10.06.14 - 13:52

            Hm, wie kann ich mir das "Mitwissen" vorstellen?

            Sie wissen dass wenn sich ihr Vater mit Tante xy trifft, sie nicht nur Kaffee trinken sondern auch ins Bett gehen? Oder sind sie dabei wenn Mama mit Onkel Fritz ins Schlafzimmer geht? Warum wissen sie das? Gibt es Gründe sie das wissen zu lassen?

            Also ich erinnere mich, dass ich über das Sexualleben meiner Eltern ganz sicher NICHTS wissen wollte und auch heute nichts wissen will. Wichtig war/ist mir nur dass meine Eltern glücklich (miteinander) sind. Auch meine inzwischen erwachsenen Kinder wollten/wollen nichts über MEIN Sexualleben wissen, auch wenn wir eine sehr innige Beziehung haben. Ich wüsste auch nicht warum ich sie in irgendeiner Weise darüber informieren sollte.

            Versteh mich nicht falsch, aber ich habe da keine wirkliche Vorstellung von. Habt ihr eher festere Nebenpartner, dass die KInder das mitbekommen oder sind das kurzfristigere Partner? Als ich alleinerziehend war habe ich zB meine Kinder nicht mir kurzen Liebschaften belästigt, nur wenn jemand dauerhafter wurde, dann haben sie davon erfahren. Da ich früher oft Übernachtungsbesuch von Freunden oder Freundinnen hatte, war es auch nicht komisch, wenn jemand bei mir übernachtete...

            • (41) 10.06.14 - 16:35

              Noch nie hat einer von uns jemanden mit nach Hause gebracht. Jeder von uns hat sein kleines zweites "Nest".

              Daher verschwindet auch niemand mit irgendjemandem im Schlafzimmer, keiner (der nicht hierher gehört) übernachtet hier, alberne Tanten und Onkels gibt es ohnehin nicht.

              Die Kinder wissen natürlich davon, wenn einer von uns mal für eine Nacht oder ein verkürztes WE weggeht (immer mit Ansage), wissen auch wo er/sie hingeht, und dass er/sie dort nicht allein rumsitzt, um die Rauhfasertapete anzustarren.

              Insofern wird hier niemand mit einer Liebschaft belästigt, wenn aber ein Kind fragt, kriegt es auch eine ordentliche (und ehrliche) Antwort. Die Älteren finden es inzwischen wohl ziemlich cool.

              Ängste haben die Kinder keine, sie kennen es gar nicht anders, und merken ja auch, dass unsere Ehe absolut stabil ist (im Gegensatz zu einigem, was da so im Freundeskreis passiert).

              Keiner von uns beiden hat ONS, es waren immer längerfristige Affären.

              Zurück zu ganz obiger Eröffnungsfrage:
              Klar "verzeihen" wir uns gegenseitig immer wieder unsere "Fehltritte", alles andere wäre ja wohl lächerlich.

              • (42) 10.06.14 - 21:43

                ***Die Kinder wissen natürlich davon, wenn einer von uns mal für eine Nacht oder ein verkürztes WE weggeht (immer mit Ansage), wissen auch wo er/sie hingeht, und dass er/sie dort nicht allein rumsitzt, um die Rauhfasertapete anzustarren.***

                Naja, aber es gibt doch viel mehr Zwischenmenschliches als entweder Rauhfasertapete anschauen oder Sex haben. Und offen und ehlich ist man doch auch wenn man sagt Papa verbringt das Wochenende bei soundso. Fügt ihr dann an, und sie werden da Sex haben? Wie kam es dazu, dass ihr mit euren Kindern darüber gesprochen habt was GENAU da passiert? Haben sie konkret nach Sex gefragt? Ich finde der Geschlechtsakt an sich gehört noch nicht zur Erlebniswelt von Kindern, da gehört Liebhaben oder in den Arm nehmen hinein.

                Ich glaube nicht, dass man Pubertierenden Gutes tut, wenn man sie mit einem offenen Sexleben konfrontiert. Ich denke sie haben es schwer genug zu begreifen dass Sex nicht wie im Porno abläuft. Aber da ich keine "Studien" darüber kenne, kann ich nicht beurteilen wie sich sowas tatsächlich auf die Kinder auswirkt. Vielleicht ist euer Weg ja auch der Richtige. Aber er fühlt sich für mich total falsch an.

    (43) 10.06.14 - 14:38

    Ja liebe Hedda,

    so hab ich auch einmal gedacht....Familie erhalten, dem Kind den Vater nicht nehmen.
    Bei meiner Ehe war es richtig Klischee: er Pilot und in jedem Hotel eine andere...
    wenn´s ihm zuviel oder zu langweilig wurde, hatte er mich "eingeweiht" (ich wusste trotzdem schon Bescheid) und dann "durfte" ich immer bitterböse sms an die jeweiligen Affairen schreiben und die böse Ehefrau und Hexe spielen...er das arme Opfer....
    ich dachte dann immer: es gibt schlimmeres er raucht nicht, trinkt nicht, schlägt mich nicht, bringt genug Geld heim, wir haben liebe Freunde, einen tollen Sohn, eine tolle Wohnung, keine Schulden, wir stritten nie,...
    bis ich eines Tages jemand kennen und lieben gelernt habe, der mir gezeigt hat, dass es da (für MICH!) noch so viel mehr gibt...!!!
    Ich hab lange hin und her gerungen, mit mir, hab mir immer wieder gesagt, dass ich eine Ehe zerstöre, eine Familie zerstöre....doch die war doch schon längst kaputt, bzw hatte es doch nie gegeben!
    Ich habe mich nach 16 Jahren Ehe scheiden lassen, bin nun seit 8 Jahren in einer neuen Partnerschaft (derselbe, der mir zeigte, dass es mehr für mich gibt) und bin glücklicher als je zuvor!
    Auch mein Sohn hat die Trennung gut überstanden, hat jetzt mehr von seinem Vater als vorher und spürt wie glücklich ich bin....

    Also soviel dazu: DU willst keine Ehe zerstören! Hör auf dich schuldig zu fühlen und LEBE DEIN Leben für deine Kinder und mit deinen Kindern und werde glücklich - trenn dich!!!

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