Freud will nicht mit mir zusammenziehen

    • (1) 10.06.14 - 14:57
      erwillnicht :(

      Heute habe ich (43) meinen Freund (51) gefragt, wie es denn mal so in der Zukunft mit zusammenziehen aussieht.

      Tja, er will nicht.

      Er brauche dafür noch etwas mehr Zeit. Einfach so für sich.

      Ich fühle mich wie ins Gesicht geschlagen :(

      Ich weiß jetzt auch ehrlich gesagt nicht, wie es weiter gehen soll.
      Wir sind jetzt seit einem Jahr zusammen

      LG

      • Hi,
        wenn Du ihn liebst und es finanziell machbar ist, dann warte ab.

        Ich hatte nach der 1. Trennung wieder daheim gewohnt, und mein Freund hatte auf 120 m² keinen Platz für mich gefunden. Bezahlbarer Wohnraum hier, nicht gegeben.

        Ich habe das noch 2 Jahre mitgemacht, und dann haben wir uns im gegenseitigen Einvernehmen getrennt.

        Gruß Claudia

        • (3) 10.06.14 - 15:08

          Wieso sollte das finanziell nicht machbar sein? Sie zahl ja wohl jetzt auch ne eigene Wohnung und er auch. Nur weil man ein Paar ist müssen die Finanzen nicht in einen Topf geschmissen werden.

          • Selber HÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄ

            Es gibt so Männer, die nennt man "Horst".

            Die meinen dann, ja wir ziehen zusammen, man mietet die Wohnung und nachher sitzt man das alleine aus.

            Der "Angstschisser", hatte auch gedacht, daß ich erstmal so in eine Wohnung ziehe, um dann zusehen, ob es klappt.

            Da dachte ich auch häääääääääääääää

            Es werden Entscheidungen gefällt, in solchen Momenten, auch finanziell, oder Jobtechnisch, oder es geht nur ums überfällige Auto. Die würden anders ausfallen, wenn der Angsthase sagen würde, JA wir probieren es.

            • (5) 11.06.14 - 06:26
              Häääääääääää

              Das ist doch ne ganz andre Situation gewesen. Die TE hat keine gemeinsame Wohnung gemietet, in die er nicht mit einzieht. Er sagt klipp und klar, er will nicht. Da sehe ich kein finanzielles Problem, außer Frau möchte sich aushalten lassen (was ich der TE im Übrigen nicht unterstelle).

                • Ist ja gut !!!

                  Bei mir war aber ein Auto ÜBERfällig.

                  Wäre mein Freund über seinen Schatten gesprungen, hätte es ein Cabrio gegeben. Wir waren/sind beide Motorradfahrer, daß war trotzdem noch super gewesen. Denn da hätte ich nur 3 km auf die Arbeit gehabt, da hätte man auch im Winter Cabrio fahren können.

                  Oder, er war auf der Suche nach einem Motorrad, meinem Traum. Hätten wir zusammengewohnt, hätten wir sie uns zusammen holen können.

                  Auch Jobtechnisch. Es ist ein Unterschied, schon im Preis der Bahntickets, ob ich vom Ihm zur neuen Arbeit unterwegs gewesen wäre, oder ab meinem nächsten Bahnhof.

                  3,10 € und 30 min, oder 12,30 € und 65 min. Kosten Monatskarte habe ich nicht mehr im Kopf.

                  Bezahlbarer Wohnraum, bei ihm unmöglich, bei uns kein Wohnraum. Ich hatte von ihm 5 min. auf die Arbeit, er 30 min. Bei uns daheim, ich 20 min und er über ne Stunde.

                  Das sind alles so Sachen, aber wie gesagt, er war so feige. Dann aber enttäuscht, daß wir nicht spontan mal schwimmen gehen konnten. Denn nur für den Badeanzug wäre ich nicht 20 min heim und wieder 20 min hin gefahren.

                  Motorradtouren, immer alles so groß im Voraus planen, mit dem Wochenende. Mit den Klamotten.

                  Keine Ahnung was er wirklich wollte. Er hätte doch gar nichts verloren gehabt. Ich wäre in ein 3 Familienhaus mit seinen Eltern und seiner Schwester mit Familie gezogen. Und ich wäre wieder ausgezogen wenn es nicht geklappt hätte.

      (8) 10.06.14 - 15:07
      ICh will auch nicht

      Hallo,

      ich (52) kann Deinen Freund verstehen, denn auch ich werde definitiv nie wieder mit jemandem zusammenziehen.

      Gründe:

      1. langjährige gescheiterte Ehe hinter mit, dann bei Null wieder angefangen mit Anfang 40

      2. ich habe mich daran gewöhnt, mein eigenes Reich zu haben, in das ich mich alleine zurückziehen und (theoretisch) meinen Partner jeder rausschmeißen kann.

      Welche Erfahrungen hat Dein Partner hinter sich? Ich finde z.B. ein Jahr jetzt auch noch nicht so lang. Nie und nimmer würde ich da das Risiko einer gemeinsamen Wohnung eingehen.

      Wenn Eure Vorstellungen von einer Beziehung in dieser Frage auseinandergehen und Du auf Dauer unglücklich bist, wenn er nicht zusammenziehen möchte, dann passt ihr nicht zusammen.

      LG

      Ich glaube mit 51 hat man schon viele Erfahrungen gemacht. Da ist man meisst nicht so unbedarft und zieht nach einem jahr zusammen

      Aber grundsätzlich solltem eure Zukunftspläne passen

      (10) 10.06.14 - 16:00

      Redet mal offen und ohne Vorwürfe / Drängen über eure Beziehungsvorstellung. Strebst Du eine (wilde) Ehe an? Er auch? Will er es bei einer "Freizeitbeziehung" belassen? Kommst Du damit klar? Oder was?

      (11) 10.06.14 - 17:26
      Vielleicht später..

      Hallo

      Ich bin seid letztes Jahr mit meinem freund zusammen.Ich meinte dann zu ihm, das ich mir trotz meiner letzten pleite mit meinem Verlobten ,mir vorstellen könnte mit ihm zusammen zu ziehen.Nein das will er nicht.

      Er sagte mir dann auch warum,seine zwei letzten Freundinnen haben ihn während er Arbeiten war die Wohnung leergeräumt.Die eine brauchte die Einrichtung für die neue Wohnung, wo Sie mit seinem Nachfolger einzog.

      Wenn ich ehrlich bin ,passt das so.Ich bin eher ordentlich er faul.Wenn ich Sonntags fahre und es nicht schaffe das Geschirr abzuspülen,dann steht es am Freitag noch da.Wenn ich nicht saugen täte er macht es nicht.

      Aber das Hauptargument hockt im Erdgeschoss:Mami mit Nachfolgerin.Aber das ist ein anderes Thema.Vielleicht ändert er auch seine Meinung.Aber ich weiß wie das ist sein Kumpel ist seid Januar mit seiner Freundin zusammen,und die ist nach 3 Tagen zu ihm gezogen.Ehrlich gesagt bin ich da manchmal neidisch.

      • (12) 10.06.14 - 19:20

        Warum bist du neidisch darauf?

        Was würde es dir bringen, täglich seinen Dreck wegzuräumen? Ich würde auch am Wochenende seine Wohnung nicht putzen.

        (13) 10.06.14 - 19:52

        Warum ist es immer das Größte, zusammen zu leben?
        Es gibt verschiedene Lebensformen und getrennte Wohnungen ist nicht die schlechteste davon.

        Sei froh, dass Du seinen Dreck nicht wegmachen musst und Dein eigenes Reich hast.

        Mir geht es wie ihm, ich würde auch nicht mehr mit jemandem zusammen ziehen.

    Hallo,

    kann dich verstehen, dass du dich gekränkt fühlst.

    Aber das kann nichts heissen. Wie schon geschrieben, hat er bestimmt schon andere schlechte Erfahrungen gemacht und kann sich deshalb nicht so leicht für ein gemeinsames Zuhause entscheiden, wie ein 25jähriger, der noch so blauäugig ist.

    Aber insgesamt finde ich, wenn ihr nicht allzu weit auseinander wohnt, sind 2 Wohnungen auch nicht schlecht.
    Man freut sich aufeinander und kann dennoch so viel Zeit miteinander verbringen.
    Jeder hat sein eigenes Reich, in das er sich , ohne viel Kompromisse eingehen zu wollen und müssen, wieder zurückziehen kann.
    Oder wolltet ihr etwa zusammen noch Kinder haben?

    LG Lotta

    (15) 11.06.14 - 06:29

    Kann mir mal jemand verklickern, warum es für Frau das höchste der Gefühle ist, zusammenzuziehen?#kratz

    Ok, ich verstehs, wenn eine Familienplanung ansteht, aber mit Ü 40 und Ü 50 doch nicht mehr.

    • Warum nicht?!

      Ich kanns verstehen, nur weil man keine kinder zusammen hat kann man es doch trotzdem schön finden als richtige Familie zusammen zu sein und zu wohnen.
      Und wenn man so denkt das es auch wieder auseinander gehen kann, ja kann es aber das kann es auch nach 10j und deshalb nicht zusammen ziehen ist quatsch. ..dann brauch man gleich keine Beziehung eingehen.

      Lg

      • (17) 11.06.14 - 07:05

        Also Beziehung heißt Zusammenleben????

        Oh, dann führe ich seit über 10 Jahren also keine Beziehung mehr, interessant. Muß ich meinem Mann erzählen, der lacht sich schlapp.#rofl

    (18) 11.06.14 - 07:29

    weil wir 70km auseinander wohnen und uns nur alle 14 Tage am WE sehen und unter der Woche einmal (so wie heute).

    Es wäre für mich entwas lächerlich in seine Stadt zu ziehen (ein Umzug ist ja auch nicht grade billig) und dann in eine eigene Wohnung.

    Deswegen würde ich u.a. zusammen ziehen wollen, dass man sich einfach mehr sieht und Zeit zusammen verbringt.

    Ich fahre wohl kaum Abends um 21:00 noch mal los, wenn ich ne Stunde Fahrt vor mir habe.

    Manche Menschen teilen ihren Alltag eben gern, andere nicht.
    Ich freue mich darauf, nicht immer auf die Wochenenden warten zu müssen, um meinen Partner zu sehen und mit ihm zu sprechen. Andere sehnen sich vielleicht danach, in der Woche endlich wieder ihre Ruhe zu haben.

    So ist es für jeden Menschen anders.
    Ist das denn schwer zu verstehen?

    Die TE würde gern ihr Leben mit dem anderen teilen, unabhängig davon, wie alt beide nun sind.

    Der Freund möchte das nicht, so ist das Leben manchmal.

    Aber unabhängig von diesem Fall: Warum sollte man mit Ü40 oder Ü50 nicht mehr zusammen ziehen wollen?

    • (20) 11.06.14 - 08:42

      Weil man in der Regel dann gewisse Erfahrungen gesammelt hat, zumal wenn es zu diesem Zeitpunkt noch mal zur Frage Zusammenziehen oder nicht kommt, sicher nicht nur gute.

      Da läßt man sich ungern noch mal auf ein Risiko ein und hat in evtl. Singlezeiten ein Leben ohne Rücksichten auf andere im Alltag zu genießen. Ich mach was ich will, brauch niemanden wegen irgendwas zu fragen und mein Mann genauso.

      Trotzdem lieben wir uns und sind uns treu.

      Ich weiß, daß es Menschen gibt, die möchten Zweisamkeit. Ich verstehe nur nicht, daß eine Beziehung von diesen Menschnen sofort in Frage gestellt und nicht als richtige Beziehung anerkannt wird, nur weil man nicht zusammen wohnt.

      Tja und wenn einer Wert auf Zweisamkeit im Alltag legt und der andere nicht, dann paßt es halt nicht mit den beiden. Ich hätte mich von einem Partner, der mich mit solchem Ansinnen nervt, getrennt bzw. habe das auch getan.

      • "Ich weiß, daß es Menschen gibt, die möchten Zweisamkeit. Ich verstehe nur nicht, daß eine Beziehung von diesen Menschen sofort in Frage gestellt und nicht als richtige Beziehung anerkannt wird, nur weil man nicht zusammen wohnt."

        Da bin ich ganz bei dir. Aber weisst du, nicht immer müssen die Erfahrungen aus vergangenen Beziehungen schlecht gewesen sein. Oder sie müssen nicht dazu geführt haben, dass der Ü40-Mensch sagt: "Nie wieder werde ich mit jemandem zusammen ziehen!"
        Es gibt einfach Menschen, die schätzen ihre Unabhängigkeit und Freiheit in Sachen Wohnen, andere sind gern zusammen.
        Auch mit Ü40, mich wundert das nicht.

        L G

        White

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