Sex und Stillen, Mann eifersüchtig?!

    • (1) 04.07.14 - 13:55
      Mama/Frau

      Hallo ihr,

      ich brauche Rat! Unser Wunschkind ist 14 Monate und das beste was uns passieren konnte! Mein Mann war anfangs auch total happy, nur jetzt ist er unzufrieden. Ich stille den Kleinen noch größtenteils, es tut uns beiden gut und eigentlich will ich nicht aufhören. Gleichzeitig setzt mein Mann mich aber unter Druck, nennt mich Milchkuh und macht Witze, das nervt mich sehr! Gestern hatten wir dann total Streit deswegen und er meinte dann ganz traurig, das er sich das nicht so vorgestellt hat und ich ja nur noch Mama und nicht mehr seine Frau bin. Sex möchte er kaum noch haben und meine Brüste sind für ihn nicht sexuell reizvoll, weil sie ja unserem Sohn "gehören". Er hat wirklich nett erklärt, wie es ihm geht und das es so nicht weitergeht und jetzt wollen wir eine Woche warten und dann noch mal sprechen, wie es weitergeht.

      Jetzt weiß ich nicht wie ich den Spagat Mama/Frau hinbekommen soll! Verstehe ja schon teilweise meinen Mann, aber ich BIN jetzt nun mal in erster Linie Mutter. Für stundenlanges Styling fehlt mir Zeit und Lust, und an ausgiebigen Sex ist auch nicht zu denken, wenn mittendrin der Kleine ruft. Aber das ist doch alles normal? Das nimmt man doch in Kauf, wenn man sich für ein Kind entscheidet? Ich glaube, er ist vielleicht eifersüchtig? Was das Stillen betrifft kann er mir ja auch keine Arbeit abnehmen und mit dem Rest, da hilft er ja schon. Deswegen hab ich wirklich keine Ideen. Kennt ihr das oder habt ihr vielleicht Tipps? Andere Beziehungen überstehen sowas ja auch!

      Danke schön schon mal!

      • (2) 04.07.14 - 14:12

        Mit 14 Monaten sollte ein Kind eigentlich abgestillt sein. Normalerweise stillt man 6 Monate voll und fängt dann nach und nach an, Monat für Monat, eine Mahlzeit nach der Anderen durch Gläschenkost zu ersetzen. D.h. mit ca. 1 Jahr ist ein Kind dann eigentlich komplett abgestillt und isst am Tisch mit. Ich muss deinem Mann recht geben - wenn du den Kleinen mit 14 Monaten noch überwiegend (!) stillst, dann übertreibst du wirklich! Dass man ein Kind noch an die Brust lässt, z.B. nachts, auch wenn es "eigentlich" abgestillt ist, das ist ja OK, aber die überwiegende Kost sollte doch in dem Alter am Tisch verabreicht werden und nicht per Muttermilch. Der Kleine hat bald sein komplettes Milchzahngebiss, was spricht dagegen, dass er normal mit Euch mitisst.

        Und sorry, ich habe 3 Kinder, aber ich habe es immer noch geschafft, mich zu stylen und zu schminken und chic anzuziehen. Da die Kinder in dem Alter noch viel schlafen, sollten sich auch Zeiten finden zu Zweit und für Sex. Das schuldet einem doch schon der Respekt vor dem Partner, dass man sich nicht gehen lässt, nur weil man ein Kind hat!

        Also, ich verstehe deinen Mann und würde dir raten, ändere was, denn sonst ist er irgendwann weg!

            • Das ist ein sehr konstruktiver Beitrag, der alles Wichtige in einem Wort vereinbart.

              Wenn du schwarz schreibst, hast du keine ausführlichere Antwort verdient.
              Und ja, es ist blödsinnig, was du schreibst.
              Nicht alle Kinder sind gleich.
              Nicht alle gleich bereit, Beikost zu bekommen.
              Nicht alle. Kinder, haben das gleiche Schlafbedürfnis.

              Mein Mann sagt häufig, dass er mich ungeschminkt schöner findet. Nicht weil ich mich schlecht schminke.

              Mein erstes. Kind war ganz nach Bilderbuch. Nach 6,5 Monaten erste Beikost,... Etc.pp
              Das zweite Kind akzeptierte keine Beikost. Da dauert es einfach länger. Warum soll ich nicht auf das Kind hören?

              Beide Kinder hatten einen sechsten Sinn, wenn Mama und Papa herzeln wollten...

              Gruß

      (8) 04.07.14 - 14:30

      Hallo

      ich sehe das ganz genauso, bzw. habe das so gesehen.

      L.G.

      Ich frage mich, wer dir für diesen Schwachsinn noch Sterne gibt.

      Mit einem Jahr muss ein Kind mitnichten abgestillt sein. Beikost heißt deshalb Beikost, weil es die Milchnahrung ergänzen soll, nicht ersetzen. Im gesamten ersten Lebensjahr ist Milch idealerweise die Hauptnahrung.

      Kinder essen, ganz ohne Druck der Eltern, einfach so, wenn man es ihnen anbietet und sie bereit sind.

      Mein Kind erst mit 13 Monaten nennenswerte Mengen gegessen, so, dass es von fester Nahrung satt wurde. Wir haben bis ca. 18. noch deutlich mehr gestillt als feste Nahrung gegessen.

      Es geht auch anders, das ist vom Kind abhängig, aber unnormal ist das nicht.

      Im gesamten zweiten Lebensjahr ist Milch ebenfalls noch ein wichtiger Bestandteil der Nahrung und Stillen über den zweiten Geburtstag hinaus so lange empfehlenswert, wie Mutter und Kind es wünschen.

      Mit dem Sexleben hat das nur peripher etwas zu tun.

      Kate, seit über 30 Monaten stillend

      • "Ich frage mich, wer dir für diesen Schwachsinn noch Sterne gibt."

        DAS hab ich mich auch grade gefragt und deinem Beitrag ich nichts hinzu zufügen

        LG

        • Es ist leider so : bis 6 Monate hat man gefälligst zu stillen, da ist man als Flaschenmama in der Kritik. Und am 8, 9 Monaten dreht sich das Ganze. Und bis zum ersten Geburtstag soll man bitteschön aktiv abgestillt haben. Da muss sich von frei machen.

          Und wo der Zusammenhang zwischen Stillen und Sex bzw. Brüsten und Sex sein soll, ist mir auch schleierhaft..
          LG

          • Meine Güte, es gibt auch Kinder die sich selbst abstillen und früh interessiert an fester Nahrung sind.

            • Meine Güte, das weiß ich sogar, bejona! Auch Kinder, die sehr früh an Beikost interessiert sind, stillen sich deswegen nicht automatisch ab, wenn man Mahlzeiten nicht ersetzt, sondern ergänzt.

              Und ein Abstillen unter 2 ist sehr selten, unter 1 ist es eine Rarität. Ein echtes Abstillen meine ich, nicht die ganzen "Hat sich selbst abgestillt-Geschichten".

              VG

              Kate

              • Hihihi, meine Tochter stillte sich mit 13 Monaten ab. Irgendwie leider. Ich war da vier wochen schwanger und sie wollte nicht.
                Mein Sohn war 23 Monate alt, als ICH abstillte. Er hatte am ende leider nachts dauergestillt und war Ziemlich fordernd, wie ich nachts zU liegen hatte. ;-)

                • Ja, das ist ja häufig so, dass eine Schwangerschaft das Stillen beeinflusst bzw. ein Abstillen beschleunigt. Aber dann ist das eben so.

                  Ich habe das Stillen auch stark gelenkt, mit 1,5-2 Jahren. Es war sehr anstrengend, ständig zu stillen, ich habe daher die Frequenz etwas eingeschränkt.

                  Mittlerweile ist es aber wieder sehr entspannt. Mal jeden Tag mehrmals, mal 10 Tage gar nicht..

                  "Er hatte am ende leider nachts dauergestillt und war Ziemlich fordernd, wie ich nachts zU liegen hatte."

                  Das kenne ich, das ist bei uns aber unabhängig vom Stillen, wir stillen nachts schon sehr lange nicht mehr und das ist immer noch so:-)

                  LG

                  • Wie alt ist denn dein Kind jetzt, wenn ich fragen darf?

                    Bei mir hatte sich das Stillen von allein erledigt, es wurde immer weniger und irgendwann kam gar nichts mehr, und dann haben die Kids auch keine Brust mehr gewollt. #gruebel

                    • 31 Monate. Ja, bei uns kann es theoretisch jederzeit vorbei sein oder noch ein Jahr so gehen. Da lasse ich mich überraschen. Es gibt Zeiten, da brauch sie es mehr und Tage, da denkt sie gar nicht daran. Einen Milcheinschuss habe ich schon ewig nicht mehr, aber je nach Stillfrequenz könnte ich dennoch problemlos die Ramona Drews machen:-)

                      Ich merke aber auch, dass sich ihre Technik verändert hat, irgendwie schludriger... Sie werden halt größer:-)

                      LG

              ...und die beurteilt bitte wer? Du? meine 3 söhne haben sich alle von alleine abgestillt und waren alle unter einem jahr. ich habe mit der beikost angefangen und irgendwann haben sie die brust abgelehnt, weil sie alles interessanter fanden, als an meiner brust zu hängen.

              lg

Ah ja, das ist doch mal was...
Interessant nur, dass Kinder im zweiten Lebensjahr fast so viel Abwehrstoffe bekommen, wie mit dem kolostrum. Scheint also von der Natur sogar ein bisschen so gedacht gewesen zu sein, dass man länger stillt.
Und wenn mein Mann mich nur geschminkt hübsch und anziehend findet, ist das schon arm. Ich bin ein Mensch, keine Puppe.

Aber es spricht ja schn für sich, wenn man 6 Monate stillt und dann den absolut natürlichen Weg über Gläschen geht.

Und so viel schlafen Kinder mit 14 Monaten nun auch nicht...

  • (21) 04.07.14 - 17:38

    Wenn du danach gehst, was von der Natur so alles vorgesehen war ursprünglich, dann darfst du dir auch nicht die Beine rasieren, nicht im Auto fahren und nicht vor dem PC sitzen. Im Grund ist es ja jedem selbst überlassen, wie er es macht mit den eigenen Kindern, da kann einem keiner reinreden. Nur die TE sucht hier Rat und hat Eheprobleme deswegen, da darf man dann doch seine Meinung dazu sagen. Die wollte sie ja schließlich hören. Nun sieht sie, dass es dazu unterschiedliche Meinungen gibt, einige verstehen sie, einige verstehen ihren Mann, jetzt kann sie das Beste draus machen und für sich einen Mittelweg finden, mit dem alle Beteiligten zufrieden sind.

    Es geht auch nicht darum, sie zu schminken, weil der Partner einen sonst nicht hübsch findet, das wäre wirklich arm, aber gehen lassen braucht man sich ja auch nicht. Wenn seit der Geburt 14 Wochen vergangen wären, würde ich auch sagen, wer da erwartet, dass sie dann wieder so ist wie vorher, erwartet zuviel, aber nach 14 Monaten darf man ruhig als Frau langsam wieder zu seiner alten Form zurück finden. Wenn sie vorher immer geschminkt und gestylt war und jetzt nur noch im Schlabberlook ungeschminkt und unrasierten Achselhaaren rumrennt, fänd ich es nach 14 Monaten einfach langsam an der Zeit, sich auch mal wieder um sich SELBST zu kümmern, und das nicht nur für den Partner, sondern auch für sich selbst! Es klingt aber, als fühle sie sich in ihrer asexuellen Mutterrolle dagegen sehr wohl und will gar nicht mehr auch "Frau" sein, und das finde ich auch für sie selbst nicht gut und richtig!

    Und zum Schlafen: 14 Monate alte Kinder brauchen noch ca. 15 Stunden Schlaf am Tag, der Erwachsene dagegen nur ca. 8 Stunden, von daher sehe ich da jeden Tag ca. 7 Stunden Zeit für sich selbst, den Partner und auch für Sex! Aber man muss es natürlich auch WOLLEN! Wer etwas will, findet Wege, wer etwas nicht will, findet Gründe! ;-)

    • Tja, sie kann aber auch feststellen, dass sie mit schminken und sich stylen ihr ganzes leben etwas gemacht hat, was sie eigentlich nicht wollte.
      Und wenn sie sich in der Rolle wohlfühlen, warum muss sie sich dann ändern und nicht ihr Mann? Warum muss ich etwas ändern, wenn ich mich gut fühle? Der Mann muss aber nichts ändern.

      Zumal ein Kind mit 14 Monaten doch sehr von den Bezugspersonen abhängig ist. Da könnte der Mann doch mal ansetzen. Er ist erwachsen. Anstatt eifersüchtig auf ein immer noch recht hilfloses Wesen zu sein und seine Frau als Milchkuh zu beschimpfen, könnte er doch mal einen Babysitter besorgen, etwas leckeres kochen, seine abnormale Angst vor Brüsten, die das tun, wozu sie vorgesehen sind (nämlich stillen. Es gibt auch Kulturen, in denen Brüste nicht so sexualisiert sind) überwinden und einen netten Abend mit seiner Frau habe . Nein, das wäre ja Arbeit für ihn. Warum sollte er sich auch mühe geben, wenn das seine Frau für ihn übernimmt.

      Das schlafbedürftig auch von Kindern ist übrigens sehr unterschiedlich. Mein Sohn schlief mit 14 Monaten definitiv keine 15 stunden! Und selbst wenn, mein Mann geht bspw. von 7-18 Uhr arbeiten. Ich von 7-16:30 Uhr. Flix schläft natürlicherweise nicht durch, also gehen wir meist so gegen 22 Uhr ins Bett. Flix geht meist so um 20 -21 Uhr ins Bett. Ich seh da keine sieben Stunden.
      Es gibt bestimmt auch Eltern, wo noch weniger zeit bleibt.

      (23) 04.07.14 - 22:22

      15 Stunden Schlaf??? #rofl Das sollte ich mal meiner Tochter erzählen, vielleicht geht sie dann mal vor 22 Uhr ins Bett und steht noch später als 7:30 auf... #rofl

"Aber es spricht ja schn für sich, wenn man 6 Monate stillt und dann den absolut natürlichen Weg über Gläschen geht."

Das ist echt super und sehr treffend!:-)

  • (25) 04.07.14 - 17:47

    Ja, wir haben es ja jetzt alle verstanden. Du gibst deinem Kind auch noch auf dessen Abiball die Brust, wenn es sie gern möchte! Kannst du halten wie du willst, aber lass anderen Leuten bitte auch ihre eigene Meinung und Erfahrung hierzu. Ich finde deine abwertende Art hier zu argumentieren, als wäre es ein PERSÖNLICHER Angriff, wenn man jahrelang dauerstillenden Müttern nicht huldigt, wirklich unangemessen. Die TE wollte Meinungen, die hat sie bekommen, die fallen verschieden aus - warum DU damit ein persönliches Problem zu haben scheinst, erschließt sich mir ehrlich gesagt nicht!

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