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Warum geht ihr arbeiten?

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      • (29) 14.07.14 - 12:14

        Ehrlich gesagt, bin ich der Meinung, dass das Leben noch mehr Facetten bietet, als einer Berufstätigkeit nachzugehen.

        Nur, weil es "normal" ist, muss man nicht arbeiten gehen. Würde ich im Lotto gewinnen, wäre das Letzte, was ich täte, noch weiterhin meinen <<nine to five Job<< machen. Obwohl es mir Spass macht und ich gerne zur Arbeit gehe. Aber in meinem Leben gäbe es noch soviel Tolles, dass ich lieber täte. Und das täte ich dann auch :-) Tätärä.

        Gruss
        agostea

    vor meiner trennung: 1. weil ich meinem mann nicht die alleinige verantwortung für unsere (finanzielle) existenz hätte aufbürden wollen, 2. weil ich meinen job gerne mache und meine eigenständigkeit sehr schätze, 3. weil ich gerne mal eine rente bekommen würde.

    seit meiner trennung: 1. weil ich meinen lebensstandard (und den meines kindes) aufrecht erhalten möchte, 2 und 3 wie oben.

    deine antwortoptionen treffen auf mich daher allesamt nicht zu, auf viele andere sicher auch nicht. oder bin ich vielleicht einfach die einzige frau, für die gleichberechtigung nicht da endet, dass beide abwechselnd den müll raustragen? #winke

    Hi,
    bei deiner Umfrage fehlen entscheidende Punkte. Außerdem finde ich den letzten Punkt, bezüglich Langeweile und Karriere, äußerst ungünstig formuliert.
    Ich gehe arbeiten, weil ich meinen Job sehr gerne mache und ich mein Studium nicht absolviert habe, um dann letztendlich doch nicht in meinem Beruf zu arbeiten. Wir haben unser Leben jetzt so eingerichtet, dass beide verdienen müssen (Hauskauf), hätten wir darauf verzichtet, wäre es nicht unbedingt nötig. Vollzeit ist aber nicht nötig.
    Mir ist aber in allererster Linie wichtig, dass ich jederzeit alleine meine Familie ernähren kann, sei es wegen Trennung oder einen anderen Ausfall meines Mannes.
    Und ich will im Alter eine anständige Rente haben.
    Langweilig wäre mir nicht-aushäusig-arbeitend bestimmt nicht, aber ich würde mir sicherlich Tätigkeitsfelder außerhalb suchen, das brauche ich und die habe ich auch jetzt.

    Vlg tina

  • Da fehlt die Antwortmöglichkeit:

    "Weil es normal ist, dass jeder Erwachsene für seinen und den Unterhalt seiner Kinder sorgt "

    Ich gehe arbeiten weil es mir Freude macht und neben dem Geld auch noch sehr
    viel Abwechslung und Bestätigung.
    Falls ich mal richtig viel Geld hätte würde ich trotzdem arbeiten, weil man ansonsten
    langsam an Langerweile erstickt.

    • "Falls ich mal richtig viel Geld hätte würde ich trotzdem arbeiten, weil man ansonsten
      langsam an Langerweile erstickt. "
      Was für eine traurige Aussage.
      Du wärst nicht in der Lage, dein Leben lebenswert zu gestalten, ohne täglich in die Arbeitsmühle zu gehen?

      • (35) 14.07.14 - 18:09

        "Du wärst nicht in der Lage, dein Leben lebenswert zu gestalten, ohne täglich in die Arbeitsmühle zu gehen? "

        Was für eine ignorante Interpretation der Aussage der Vorposterin. Du würdest also nur ein Leben, das ohne sinnvolle Aufgabe einfach vor sich hin gammelt, als "lebenswert" erachten?!

        Na, dann ist der Ball wohl wieder bei Dir: Was für eine traurige, fast schon asoziale Einstellung.

        Tipp: Man kann auch ehrenamtlich ARBEITEN. Bei einer gemeinnützigen Organisation wie dem Kinderschutz, Tierschutz, Ausbildungspate für Kinder aus sozial schwachen Familien sein... Oder vielleicht erfüllt die Arbeit der Vorposterin sie so sehr, dass sie tatsächlich aus lauter Jux und Dollerei weiter arbeiten würde.

        Würde ich die Sofortrente gewinnen, so würde ich auch halbtags im Jobcenter weiter arbeiten und mein Gehalt könnten sie an den Tierschutz überweisen. Töne ich immer bei dem Thema. In Wirklichkeit würde ich kündigen, damit jemand anders den Arbeitsplatz bekommt. Und mich einer der oben genannten ehrenamtlichen Tätigkeiten im sozialen Bereich zuwenden.

        Ich erachte Menschen, die Arbeit nur als "Mühle" sehen und so ganz und gar nichts arbeiten (wollen), gerade auch Stinkreiche, irgendwie als nicht gesund.

        • (36) 14.07.14 - 18:36

          Ich erachte Menschen, die Arbeit nur als "Mühle" sehen und so ganz und gar nichts arbeiten (wollen), gerade auch Stinkreiche, irgendwie als nicht gesund. "

          Viel zu allgemein, Arbeit ist nicht gleich Arbeit. Wäre meine einzige berufliche Möglichkeit bei 30 Grad auf dem Bau zu schuften, würde ich wahrscheinlich auch nicht arbeiten (wollen). Manche Menschen haben aber eben nicht mehr Optionen, oft nicht weil sie dumm oder faul sind, sondern weil ihr Leben einfach anders verlaufen ist.

          Natürlich ist es dann ein mühseliges Muss, dem man, wenn möglich ausweicht. Bei einem bezahlten Hobby ist das was anderes, ob die Stinkreichen das nun tun wollen oder nicht ist irrelevant und weder gut noch schlecht.

          Du bist mal wieder vollkommen unangemessen ausgerastet.

          .“Du würdest also nur ein Leben, das ohne sinnvolle Aufgabe einfach vor sich hin gammelt, als "lebenswert" erachten?!“

          Das habe ich mit keinem Wort geschrieben.

          Und wieso bezeichnest du ein Leben ohne Erwerbstätigkeit als „nur ein Leben, das ohne sinnvolle Aufgabe einfach vor sich hin gammelt“?

          Das finde ich reichlich unverschämt, DU hast sicher nicht zu bestimmen, ob und welchen Sinn jemand seinem Leben geben muss.

          Ich habe meinen Vorschreiber lediglich gefragt, ob er sich ein Leben ohne Erwerbstätigkeit (=Arbeit gegen Geld) nicht lebenswert gestalten könnte.

          Ich habe nicht geschrieben, dass ein Leben MIT Erwerbstätigkeit nicht lebenswert sei.

          Allerdings haben sich hier Einige geäußert, dass sie ohne Erwerbstätigkeit praktisch nichts mit sich anzufangen wissen.
          DAS finde ich traurig.

          „Tipp: Man kann auch ehrenamtlich ARBEITEN.“

          MUSS man aber nicht.

          Und genau DU bist doch immer diejenige, die rumwettert, dass unbezahlte Arbeit keine Arbeit ist (Ehrenamt oder Kindererziehung).

          Dein ganzer Post ist nur undurchdacht.

          „Was für eine traurige, fast schon asoziale Einstellung.“
          Bevor du mir das unterstellst, solltest du dir mehr Mühe beim Lesen und Verstehen von Beiträgen geben.

          Mehr als viele (absichtliche?) Fehlinterpretationen enthält dein Beitrag nicht.

          Aber es gibt eben Themen, da siehst du nur noch rot und keilst blindlings aus. Da sieht man praktisch den Schaum vor deinem Mund.

          War ja klar, dass da nichts mehr kommt, vermutlich bist du froh, das niemand deinen Ausraster gelesen und kommentiert hat, außer mir.
          Mehr als heiße Luft und dumme, aggressive Standardsprüche hast du nicht zu bieten.

          Tut mir leid, dass dein Leben dich permanent so aggressiv macht, ich möchte mit dir nicht tauschen. Leute wie du, die nur noch so hasserfüllt sind, tun mir leid.

      Ich glaube du bist ein wenig weltfremd und verträumt!
      In der heutigen Zeit haben die Leute einen starken Drang zur Selbstverwirklichung.
      Es ist ein Glück daß sie in einem solchen reichen Land leben und sich mit allerlei
      Tricks ums Arbeiten rumdrücken können...und die, die dann noch arbeiten sind Alle
      ein bisschen blöd.
      Ich kann dir nur sagen, es gibt viele Leute (in meinem Bekanntenkreis) die haben
      ihr Hobby bzw. ihre Leidenschaft zum Job gemacht. Gut zugegeben es sind Jobs
      mit freierer Zeiteinteilung und mit einer kreativen Seite (keine Künstler) und die
      macht man sehr gerne. Warum? Weil Leute sich auf Einen freuen, weil man Verantwortung
      hat, weil man etwas bewegen kann.
      Sicher kann man ewig eine Weltreise machen oder in Tibet meditieren, aber dafür muß

      man auch geeignet sein. Manche Menschen sind halt ständig auf der Suche nach Neuem
      und können sich nicht anpassen, Manche brauchen Struktur + Sicherheit, Manche sind
      Leistungsorientiert und Manche schwimmen ziellos umher.
      Es geht also nicht darum ob man arbeitet oder nicht, sondern was gut für Einen ist und bei mir

      ist es Arbeit, Familie, Hobby Garten und Freunde!

Wenn ich nicht arbeite, verdiene ich kein Geld, habe dann also keines.

Ich bin komplett schuldenfrei, mir kommt auch nicht in den Sinn, Schulden zu machen, die ich dann abzahlen muss.

Ich werde, so es möglich ist, immer für mein Einkommen arbeiten, um unabhängig zu sein. Ich sehe gar keinen Sinn darin, mich auf dem Einkommen eines anderen Menschen oder auch auf der Unterstützung des Staates auszuruhen.

Das Arbeiten macht mich selbst glücklich, es fordert mich heraus, es bringt mich menschlich und geistig gesehen weiter. Der Austausch in meinem Beruf ist mir wichtig.

Natürlich kann es passieren, dass ich aufgrund bestimmter Umstände mal ohne Arbeit dastehe, das würde aber dann ganz sicher kein befriedigender Zustand für mich sein und ich würde zusehen, schnell aus dieser Abhängigkeit "Arbeitslosigkeit" heraus zu kommen.

Wie gesagt, finanzielle Unabhängigkeit ist für mich ein hohes Gut. Deswegen arbeite ich, und eben, um glücklich zu sein.

L G

White, bei der Umfrage kann ich nicht mitmachen, die Wahlmöglichkeiten sind mir zu undifferenziert.

Die ganze Fragestellung ist doch bekloppt!

Mein Mann verdient sehr gut. Ich habe den Anspruch selbst fúr meinen Lebensunterhalt und meine spätere Rente zu sorgen. Wäre ich vermögend, wäre ich Privatier.

Gruß

Manavgat

Ich gehe arbeiten weil ich einen geregelten Tagesablauf brauche und mir meine Arbeit Spaß macht. Das Geld ist sekundär.

Sunny ;-)

Würdest Du auch einen Mann fragen, ob er aus Langeweile arbeiten geht oder ob seine Frau nicht genug verdient? #kratz

Fragestellung ist etwas unglücklich formuliert.

Regelrecht amüsiert hat mich ja
"das Geld, das ihr als Frau verdient"
:-D

So als ob meine nach Hause geschleppten Euros das Mascherl "Weib" hätten oder gar weniger wert wären #rofl

Ich sollte mal meinen Mann fragen wie er das so sieht, mein Einkommen ist höher als seines #rofl

Zurück zum ernst der Sache. Auf mich treffen alle drei Punkte zu (bei Punkt drei lass ich langweilig etc mal außen vor), außerdem noch folgende:

Es ist für mich selbstverständlich finanziell für mich zu sorgen bzw im Falle von Kindern zumindest so viel wie möglich auch finanziell etwas (zumindest) beizutragen.

Ich will nicht abhängig sein. Was im Falle einer Trennung?

(Btw auch ohne Trennung kann es böse werden, mein Mann hat leider seinen Job verloren, würde ich ohne Job zu hause rumsitzen wäre bei uns Schicht im Schacht, mit allen Konsequenzen - auch für die Kinder, die im Gegensatz zu mir sich dann nicht aktiv für ein Leben mit Sozialhilfe entschieden hätten)

Und ich will meinen Kopf auch außer Haus gebrauchen.

Ich möchte meinen Job zwar in nächster Zeit etwas reduzieren (mehr Zeit für mich), aber aufgeben? Niemals!

Bezahlte Arbeit ist für mich einfach selbstverständlich.

Bevor ich in Elternzeit gegangen bin, hatte ich einen tollen Job, auf den all deine Gründe nicht zutrafen! Die Firma war für mich wie ein zweites Zuhause, die Kollegen wie eine zweite Familie, super Betriebsklima, arbeiten mit netten Leuten, mit denen man sich auch privat traf und verstand (Freundschaften fürs Leben habe ich dort geschlossen, die auch jetzt noch bestehen, wo ich dort seit Jahren nicht mehr arbeite). Wenn ich Urlaub hatte und danach wieder die Arbeit anfing, freute ich mich drauf, die Leute alle wiederzusehen. Der Job machte mir Spaß, ich war mein eigener Chef, bekam super Feedback für meine Leistung von Chef, Kollegen und Kunden, das Geld stimmte auch und war unter diesen Umständen leicht verdient.

In der Elternzeit habe ich mich selbständig gemacht, um zu Hause arbeiten zu können, diese Selbständigkeit habe ich in 6 Jahren Elternzeit mit 2 Kids so erfolgreich ausgebaut, dass ich nicht mehr außerhalb arbeiten gehen muss. Mein Arbeitgeber hat in meiner Elternzeit leider den Standort geschlossen, meine alte Firma, wie ich sie kannte, gibt es nicht mehr. Gäbe es sie noch, würde ich SOFORT wieder dorthin wollen und meine Selbständigkeit aufgeben. So bleib ich halt Zuhause, halte zwar jobtechnisch die Augen und Ohren auf, würde aber nur wieder einen Job annehmen, wo ein vergleichbares Betriebsklima herrscht. Geld, Karriere, das ist nicht alles - mir ist es wichtig, dass ich mich so wohl bei der Arbeit fühle, dass ich so gern hingehe, dass es sich überwiegend gar nicht anfühlt wie Arbeit! Sowas findet man aber leider nicht an jeder Ecke, und jeder, der nur der Geldes wegen arbeiten geht und daraus sonst nichts Positives für sich ziehen kann, tut mir wirklich Leid. Schließlich verbringt man den Großteil seines Lebens bei der Arbeit mit diesen Menschen, da sollte es schon Spaß machen, sonst wird man doch auf Dauer megaunzufrieden.

So, und daher fehlt für mich bei der Auswahl der Punkt "Weil mir mein Job Spaß macht und mir sonst was fehlen würde".

Hallo,

ich gehe arbeiten weil mir nur Hausfrau zu langweilig wäre, mir arbeiten auch Spaß macht, es auch eine Abwechslung vom "Hausfrauenalltag" ist und weil man auf Arbeit mehr Anerkennung kriegt als nur vom Mann mit "Du hast gut gekocht". Aber vor allem gehe ich arbeiten, weil ich mich in der heutigen Zeit nieeee so abhängig vom Mann machen würde. Früher ist man zusammen geblieben auch wenn die Ehe schlecht lief, heutzutage trennt man sich und wenn eine Frau viele Jahre daheim war, hat sie ja so gut wie keine Möglichkeit mehr einen guten Job zu kriegen.

LG janamausi

ich habe für das letzte gestimmt.

Arbeiten bzw (m)ein Job war mir von Anfang an wichtig und mein Mann weiß das auch. Auch in der SS war klar: nach dem Babyjahr mache ich die Karriere, er macht Teilzeit weil wir das Kind nicht abschieben wollen von Morgens bis Abends in die Kita. Das war so zu sagen eine Bedingung für den Kiwu.

Ich denke bei den meisten ist es eine Mischung aus allen. Außerdem bin ich auch so erzogen worden dass man eben arbeiten geht für sein Geld.

1. Hab ich nicht Lehre plus Abendstudium gemacht um dann nicht mehr zu arbeiten. Ich mag meinen Job, Karriere lief vor den Kindern gut, jetzt langt mir der Stand den ich habe. Wirklich langweilig wäre mit momentan auch nicht ohne Job, meine Kinder fordern mich genug. Aber ich weiß ich wäre sonst weg vom Fenster und in ein paar Jahren würde ich mich sehr wohl langweilen. Deshalb arbeite ich Teilzeit und bleib am Ball und wenn die Kinder größer sind werden wir weiter sehen.

2. Möchte ich nicht von meinem Mann abhängig sein. Ich habe leider Ehen erlebt die aus Vernunft gehalten haben. Ich möchte bei meinem Mann bleiben weil ich ihn Liebe und nicht damit ich und die Kinder abgesichert sind.

3. Haben wir einfach einen zu hohen Lebensstandard, 2 + Kinder, wirklich teure Hobbys, ein großes Haus das abgezahlt werden muß, Wohnwagen, wir fahren sehr oft weg. Würden wir bescheidener Leben würde vielleicht auch ein Gehalt langen. Wir haben uns aber für diesen Lebensweg entschieden. Und ich genieße alles was ich mir leisten kann und meinen Kindern gönnen kann in vollen Zügen weil ich hart dafür arbeite.

Hallo,

ich arbeite sporadisch im Home Office meines Mannes.

Spaß naja, muss gemacht werden, man überarbeitet sich nicht und eine richtige Sekretärin wäre wahrscheinlich deutlich teurer.

Ich muss nicht und arbeite auch nicht jeden Tag.

GLG

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