Partnerschaft und Beruf !

    • (1) 24.07.14 - 14:02

      Hallo ihr lieben ,

      Weil wir gestern mit Freunden über Jobs und Beziehungen gesprochen haben, ist mir dieser Idee eingefallen auch mal euch zu Fragen .

      Ist euch der Beruf des Partners wichtig ?
      Oder spielt es keine rolle was er/ sie ausübt / verdient ?

      Ist das ein Vorteil wenn die paare gleichen Job haben ? Oder ein Nachteil ?

      Funktioniert die Beziehung besser , wenn die Paare den gleichen Job im selben Unternehmen ausüben ?

      Sowie klassisch ist zB. Chefarzt und Krankenschwester oder Friseurin und Handwerksmeister .

      Ich finde persönlich weder Vorteil noch Nachteil dabei .

      Was meint ihr ?

      Gruß !

      • (2) 24.07.14 - 14:10

        Ich denke es kommt drauf an...
        mein Mann ist Veranstaltungstechniker und ich habe gekellnert.
        Der Vorteil war, dass er nie gemeckert hat wenn ich abends oder nachts arbeiten musste. Er kannte das ja!

        Mir ist es egal was für einen Beruf mein Partner ausübt. Geld ist auch nicht so wichtig. Ich verdiene selbst ganz gut. Wichtig für mich ist, das er irgendeiner Arbeit nachgeht. Bestenfalls auch etwas was ihm Freude macht. Ein Partner, der mit seiner Tätigkeit zufrieden ist, ist ausgeglichener und im Privatleben zufriedener.

        LG
        Sabine

      Also mir ist ehrlich gesagt scheißegal welchen Job mein Partner hat. Hauptsache er vergißt seine Familie dabei nicht.

      Wobei mein Mann auch kein Schichter, oder Wochenendearbeiter ist.

      Gruß Ela

      (6) 24.07.14 - 14:42

      Mir ist völlig egal, womit oder wieviel mein Partner verdient. Hauptsache es bleibt Zeit für die Familie übrig, ein Workoholic hätte keinen Platz in meinem Leben.....denn der hat ja schon einen Partner, seinen Job.
      Auch möchte ich niemals in derselben Firma wie mein Partner arbeiten....ich bin bei der Arbeit ein völlig anderer Mensch als Privat, ich wüßte nicht wie man das gewechselt bekommen sollte.

    • (7) 24.07.14 - 14:50

      Beruf spielt insofern eine Rolle, als dass der Beruf ja normalerweise die Persönlichkeit der Person wiederspiegelt. Da gibt es durchaus Berufe, bei denen ich mir nicht vorstellen, dass die Person, die diesen ausübt als Partner für mich in Frage kommt. Genauso wie Unternehmen, wo ich ein echtes Problem hätte, wenn mein Partner dafür arbeiten würde.

      Bzgl. im selben Unternehmen... wenn dann nur weit genug voneinander entfernt!

      Und klassisch: mir kommt dein Denken "klassisch" vor... warum nicht Chefärztin und Krankenpfleger?

      LG

      • (8) 24.07.14 - 16:00

        >>>> Da gibt es durchaus Berufe, bei denen ich mir nicht vorstellen, dass die Person, die diesen ausübt als Partner für mich in Frage kommt. <<<
        Welche Berufe zB ?

        Chäffärztin und Krankenpfleger , warum nicht ? Wo die Liebe immer hinfällt !
        Aber in der Praxis ist das eher umgekehrt , weil der männliche Part bestverdiener ist und als Ernährer gesehen . Daher auch besseren und höhere Position hat als die Frau .

        • (9) 24.07.14 - 18:41

          - Hedgefondmanager (zumindest die meisten)
          - Mitarbeiter in Atomstrom/ Waffenindustrie
          - Schönheitschirurg (ich rede nicht von plastischen Chirurgen)
          - Leiter eine Kampfsportschule
          - Formel-1 Rennfahrer
          um nur ein paar zu nennen.

          Wobei ich zugeben muss, dass dies teilweise nicht den eigentlichen Beruf sondern den Arbeitgeber betrifft.

          Hat in der Praxis der Mann immer den besse verdienenden Part? Wenn ja warum? Ich kenne viele Paare wo dies nicht oder zumindest eindeutig der Fall ist. Und ich denke diese Paare werden immer mehr.

          • (10) 24.07.14 - 19:23

            Mit Schumacher & Co im Formel 1 ,hätte ich keine Probleme lach :-)))

            Warum hast du mit schönheitschirurgie deine Bedenken ? Mich stört das nicht !

            Bestimmt gibt es immer mehr paare , das die Frau mehr verdienst hat als der Mann .
            Ich denke das hängt auch da von ab , das immer mehr Frauen sich beruflich weiterentwickeln , wobei die Männer in gleichen Position bleiben.

            Vergleich bis vor paar Jahren , verdiene ich auch fast so viel wie mein Partner . Aber immer noch weniger .
            Er ist seid 20 Jahren selbständig , ich erst seid 1 Jahr .

      (11) 24.07.14 - 17:52

      >>Beruf spielt insofern eine Rolle, als dass der Beruf ja normalerweise die Persönlichkeit der Person wiederspiegelt. <<

      Mit kommt DEIN Denken "klassisch" vor .....

      " ....... und was machen Sie beruflich" ;-)

      • (12) 24.07.14 - 18:49

        Meinst du? Ich gehe davon aus, dass die meisten Menschen heute ihren Beruf freiwillig gewählt haben und insofern in der Regel die Berufswahl und die Form der Berufsausübung sehr viel über die Persönlichkeit aussagen können.

        Wobei, wie ich oben gesagt habe, der Beruf oft auch in Zusammenhang mit dem Arbeitgeber bzw. der Ausrichtung zu sehen. Nehmen wir das Beispiel plastischer Chirurg. Ich glaube nicht, dass ich mit einem Chirurg zusammen leben könnte, der sich nur mit Silikonbusen, Lifting und Fettabsaugung beschäftigt. Ein Chirurg, der sich um Mund- Kieferspalten, Verbrennungsopfer etc. kümmert wäre da schon was anderes. Insofern spielt nicht nur der Beruf eine Rolle.

        Was ich mache? Ich bin gelernte Informatikerin und arbeite mittlerweile nicht mehr in der IT, aber immer noch viel Zahlen in einem Unternehmen, das als Ziel hat die Welt ein bisschen besser zu machen.

        LG

        • (13) 24.07.14 - 20:56

          Dass die meisten ihren Beruf freiwillig gewählt haben, glaube ich auch. Dass aber die Berufswahl unbedingt etwas über den Charakter aussagt, bezweifle ich. Charaktereigenschaften wie Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit, Empathie, Extrovertiertheit bzw. das Gegenteil dieser Eigenschaften findest Du in allen Berufsgruppen in unterschiedlicher Ausprägung. Wobei ich nicht verstehe, wieso ein plastischer Chirug, der sich mit Silikonbusen beschäftigt, kein wunderbarer Familienvater und zärtlicher Liebhaber sein kann, mit dem man auch Pferde stehlen kann..... ;-)

(14) 24.07.14 - 15:05

Mir ist es nicht egal, was mein Partner für einen Beruf hat.
Wir wären nicht zusammen, wenn er in seinem Beruf die Natur oder andere Menschen ausbeuten würde. Das passt nicht zu meiner Lebenseinstellung.

Ansonsten ist es mir egal, was er arbeitet, solange er noch Zeit für andere Dinge hat.

  • (15) 24.07.14 - 15:11

    Du nimmst mir die Worte aus den Tasten!

    Es gibt Berufe und Branchen, die für mich persönlich nicht in Frage kommen und für die ich nicht arbeiten wollen würde. Den selben Maßstab lege ich an die Moral/Persönlichkeit meines Partners an.

    Wichtig ist für mich auch, dass mein Partner nicht Beruf und Geldverdienen über alles andere stellt, sondern, dass das eigentliche "Leben" ihm schon noch mindestens ebenso wichtig, eher sogar wichtiger ist.

    Gruß, liki

(16) 24.07.14 - 15:05

Hallo,

mir ist der Beruf meiner Freundin egal. Was mir wichtig ist, dass sie es gerne und mit Freude tut. Ich könnte mit niemandem zusammen sein der kein Ziel vor Augen hat und nur in den Tag hinein lebt.

FG
Tom

(17) 24.07.14 - 15:14

Meine Eltern haben zusammen im selben Betrieb gearbeitet , mein Bruder und seine Frau auch, mein Mann und ich auch, meine Onkel und Tante gleicher Beruf, anderer Betrieb, eine meiner besten Freundinnen und ihr Mann sind auch im gleichen Beruf tätig .. Und es klappt sehr gut ..

P.S.: Chefärtzin und Krankenpfleger kommen Dir nicht in den Sinn?! Ich kenne fast kein Paar, wo nicht SIE die gleiche oder bessere Ausbildung hat als er..

(18) 24.07.14 - 15:15

Es ist m. e. nach nicht ganz egal, was jemand arbeitet.

Man macht seinen Job mind. 8 Stunden pro Tag, da sollte einem das doch wenigstens ein bißchen gefallen und zu seinem (und damit auch zu meinem) Charakter passen.
Ich könnte z. B. nicht mit einem Schlachter zusammen sein. Den ganzen Tag Schweinen oder Rinden den letzten Schuss verpassen? Nö, der wär nix für mich.

Mein Ex war in er gleichen Branche wie ich tätig. Das war für unsere Beziehung aber eher unwichtig und hat nicht geholfen, den anderen besser zu verstehen o.ä. Wir haben sogar kurzzeitig im gleichen Unternehmen gearbeitet, was für mich eher nachteilig war, da das Private sich mit dem Geschäftlichen vermischt hat.
Mein jetziger Mann ist Schichtarbeiter in der Produktion und ich arbeite als Kauffrau. Also komplett unterschiedlich.

"Geld ist egal, so lang er für die Familie da ist" stimmt doch nur bis zu einem gewissen Grad. Denn ganz ohne Geld kann man sich erst gar keine Familie leisten. ;-)

Mir ist es wichtig, dass mein Partner einen Job hat. Mit einem Mann, der faul in der Sonne rumliegt oder der sich von Job zu Job hangelt und sich gerade so über Wasser halten kann, kann ich nichts anfangen.

Da wir auf engsten Raum drei Paare in unserer Verwaltung haben, kann ich nur sagen, dass es für das Paar schön ist, so eng miteinander zu arbeiten. Man kann während der Arbeitszeit rumknutschen, über die Kinder reden, gemeinsam Mittag essen, Pläne schmieden und den Einkaufszettel durchgehen. Dass sowas aber das gesamte Arbeitsklima verpestet, wollen diese Pärchen irgendwie nicht sehen. Ist jedenfalls bei uns so. Wenn in einem Unternehmen, dann bitte weit voneinander weg und unterschiedliche Abteilungen. Gilt auch für Verwandte, meines Erachtens.

Mich würde es jedenfalls ankotzen, wenn ich mit meinem Mann zusammen arbeiten müsste. Ich wüsste genau, alle reden hinter unserem Rücken über uns. Neid, Missgunst, Heuchelei, übertriebene Freundlichkeit, bis hin zur offen dargestellten Ablehnung. Das ist Alltag bei uns in der Verwaltung. Will ich das? Nö!

Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass in irgendeiner größeren Firma nur Friede-Freude-Eierkuchen herrscht, wenn dort Pärchen zusammen arbeiten.

(20) 24.07.14 - 15:37

Hallo,

für mich gibt es einen Unterschied, ob ich eine Familie mit Kindern habe oder keine Kinder vorhanden sind.

Mit Kindern ist mir ein Partner mit einem sicheren Arbeitsverhältnis, geregeltem Einkommen und familienfreundlichen Arbeitszeiten wichtig. Und das er einen Beruf ausübt, der nicht zu stressig ist und außerdem seinen Fähigkeiten entspricht. Damit er möglichst keine schlechte Laune mit nach Hause bringt. Aber das ist das Ideale.

Ohne Kinder ist man selber auch etwas flexibler und kann eventuelle Nachteile des Jobs des Partners besser ausgleichen bzw. mehr Verständnis für schwierige Situationen aufbringen.

Für mich ist ganz klar entscheidend, wer von einem Einkommen und dieser Person abhängig ist. Oder auch von zwei Einkommen, wenn man es in einer Partnerschaft jetzt ganz genau nimmt. Man selber ist ja auch nicht gegen Arbeitslosigkeit oder Krankheit gefeit.

Soweit meine eher unromantische Sicht. Allerdings gibt es für jede Konstellation Lösungsmöglichkeiten und daher zählt in erster Linie immer der Mensch und dann erst sein Beruf. Aber ja, Idealvorstellungen darf ich haben.

Viele Grüße

rabe0510

(21) 24.07.14 - 15:48

Informatiker. #verliebt

(23) 24.07.14 - 16:22

Mir war es ehrlich gesagt Scheißegal, was mein Mann arbeitet als ich ihn kennengelernt habe, LKW-Fahrer auf Tagestour ich hab damals mitten in der ausbildung zur Schlosserin gesteckt. Heute Fährt er immer noch und ich mache ne zweite ausbildung.

Ich könnte mir nicht vorstellen, das er den selben Job macht wie ich, oder andersrum.

Grade das ist doch das spannende, wenn man abends zusammen sitzt und sich vom Tag erzählt, und jeder seine EIGENE geschichte erzählt, und der andere zuhört und nicht einfach nur nickt und sagt, "jo hab ich auch schon gehabt, hab dann das und das gemacht".

Ich hatte mal nen Kollegenpärchen, die haben im selben betrieb in entgegengesetzten schichten gearbeitet, die haben sich seltenst gesehen, ich mein hat auch vorteile, man hat keine zeit sich zu streiten oder sich gegenseitig auf den sender zu gehen.

Also ich finde bei uns ist das gut so wies ist, jeder seinen eigenen Job!

(24) 24.07.14 - 16:33

Bei mir ist es so, dass ich meinen Mann jung kennengelernt habe.

Zu Anfang war er Lehramtstudent. Er wurde dann leider exmatrikuliert und hat eine Ausbildung zum Krankenpfleger gemacht....

An sich ist es mir egal, was mein Mann arbeitet und wie viel er verdient, aber die Schichterei ist doch ein größeres Problem wie ich dachte. Familienfreundlich sind die Schichten nicht. Und das sehe ich als großen Nachteil. Vor allem mit Kindern.

Als wir nur zu zweit waren, war es mir total egal.

(25) 24.07.14 - 16:37
egalabernichtegal

Eigentlich ist es mir egal, welchen Job mein Freund hat.
Mich würde es aber stören, wenn er Schichtdienst hätte oder am WE arbeiten müsste.

Mein Freund ist Prof. an der Uni und ich arbeite als Sekretärin an einer anderen Hochschule.

Natürlich ist das ganz pratisch, weil wir über Dingen reden könnne und jeder weiß von was der andere spricht.

Er sieht es von seiner Professoren-Seite und ich eben von meiner. Da liegen schon ab und an mal Welten dazwischen aber das macht es immer interessant.

Gruß

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