Streit mit guter Freundin - laaaaaaang

    • (1) 10.08.14 - 22:09

      Hallo,
      ich schreibe hier in Partnerschaft, weil es ja auch irgendwie um eine geht und es sich auch für mich wie Liebeskummer anfühlt.
      Kurz zu mir: Ich bin verheiratet, habe zwei Kinder, Haus und arbeite 30Std. die Woche. Es geht um mich und meine Freundin, wir kennen uns seit über 20 Jahren. Sie lebt in Scheidung aber in einer Partnerschaft und hat keine Kinder.
      Wir waren immer sehr eng und haben immer Freud und Leid miteinander geteilt und besprochen. Sie war die letzten drei Jahre sehr unglücklich in ihrer Ehe, das war immer ein großes Thema. Letztes Jahr hat sie sich durchringen können sich von ihrem Mann zu trennen was in meinen Augen der richtige Schritt war. Sie ist kurze Zeit später mit ihrem jetztigen Partner zusammen gekommen, auch das halte ich für richtig. Es war quasi über viele Jahre ihre eigentliche große Liebe.
      Die letzten drei Jahre waren geprägt von vielen Tränen und Verzweiflung. Ich habe ihr so gut es ging beigestanden und als ich das Gefühl hatte, dass meine Worte nichts mehr ausrichten können, habe ich sie überzeugen können sich professionelle Hilfe zu holen. Sie hat den Absprung dann endlich im Oktober 2013 geschafft und ich war sehr froh darüber. Ich hatte immer gedacht „Jetzt kann endlich alles gut werden!“.
      Natürlich nicht sofort, so was lässt sich ja nicht einfach wegwischen. Kurz zur Erklärung: Sie liebte ihren Mann einfach nicht mehr, es gab keine Misshandlungen oder ähnliches. Sie ist eben ein sehr emotionaler Mensch und trotz neuer Liebe und der schwer errungenen Trennung weinte sie viel.
      Im Dez 2013 hatte eine andere Freundin von mir einen schweren Schicksalsschlag zu ertragen. Ihr kleiner Sohn starb mit wenigen Wochen am plötzlichen Kindstod. In der Zeit war ich dort sehr eingespannt. Da gab es dann irgendwie bei mir einen Knacks. Auf der einen Seite hatte ich meine Freundin die ihren Sohn gehen lassen musste und natürlich absolut am Boden war und auf der anderen Seite war meine andere Freundin, die heulend vor mir saß weil sie Angst hatte, dass ihr Freund ihre Waden nicht schön finden könnte…..Zwei Frauen die jede in sich verzweifelt waren, aber Verständnis hatte ich ehrlich gesagt nur für eine. Das habe ich so nicht gesagt, aber ich glaube ich fing da an leicht genervt zu sein und ich kann nicht meine Hand dafür ins Feuer legen, dass sie es nicht auch gespürt hat.
      Anfang des Jahres musste ich dann zum Notarzt weil ich unsagbare Unterleibssschmerzen hatte. Nach vier Wochen und unzähligen Untersuchungen war es weg, aber niemand wusste woher es kam. Mein Hausarzt vermutete da schon Stress (habe auch noch div andere gesundheitliche Probleme die er auf Stress zurück führt).
      Da begann es auch, dass ich mich so energielos fühlte. Im Nachhinein kann ich wohl sagen, dass die Zeit im Dezember mich wahnsinnig viel Kraft gekostet hat, mehr als ich hatte. Einige Wochen später kam ich wieder ins Krankenhaus. Wieder Unterleibsschmerzen und diesmal noch blutiger Durchfall.
      Viele haben völlig zu Recht auf mich eingewirkt, dass ich mehr auf mich achten muss und mich auch mal (meinem Wohl zuliebe) abgrenzen muss. Das stimmt wohl so.

      Nun ist es so, dass meine Freundin mir vor drei Wochen ihren Scheidungstermin mitteilte. Ich habe es so zwischen Tür und Angel gelesen und nicht weiter darauf reagiert. Passiert mir manchmal. Ich setze mich alle paar Tage dann mit meinem Handy hin und antworte auf Nachrichten die ich im vorbeigehen gelesen habe und wo ich noch keine Ruhe für hatte. Jeder der zwei Kiga Kinder hat kann das vielleicht nachvollziehen.
      Eine Woche später bekam ich eine E-mail von ihr, wo sie mir mitteilte, dass sie ziemlich beleidigt mit mir ist, ihre Sachen wären wohl nicht wichtig genug. Sie hat sich bedankt, dass ich den Weg mit ihr gegangen bin und quasi tschüss gesagt.
      Ich weiß gar nicht was machen oder sagen soll. Wir waren so eng miteinander, da kann doch so was nicht ein so großes Problem sein, oder? Ich fühle mich so ungerecht behandelt, dass ich bockig bin und mich auch nicht gemeldet habe seitdem.
      Aber wirft man deswegen eine so lange Freundschaft weg? Sie wird auch ihre Kritikpunkte haben, das ist ganz sicher so, aber vorher nix sagen und dann einfach Schluss machen?
      Nachdem sie mir ihren Scheidungstermin geschrieben hatte, hatte ich ein kleines Geschenk für sie besorgt was ich dann geben wollte. Davon habe ich aber nix erzählt, ich fühle mich als wenn ich mich damit rechtfertigen oder erklären würde und das möchte ich gar nicht.
      Sie hat in zwei Wochen Geburtstag, ich überlege ob bzw. was ich machen soll.

      Jeder der zu Ende gelesen hat bekommt jetzt einen Orden!!

      Ich bin für jede Kritik oder jeden Tipp dankbar….

      • Hallo

        deine Freundin steckte 3 Jahre in einer normalen Lebenskrise.Du hast ihr beigestanden trotzdem

        <<<Sie ist eben ein sehr emotionaler Mensch und trotz neuer Liebe und der schwer errungenen Trennung weinte sie viel.<<<<

        Es könnte sein, dass sie ein Energieräuber ist oder sich und ihre Probleme für den Nabel der Welt hält.Vielleicht hast du das auch etwas zu lange mitgemacht?
        Ich kann mich täuschen, aber ich finde sie überstrapaziert eure Freundschaft.
        Ich würde per Mail zum Geburtstag gratulieren.Vielleicht kommt es dann zu einer Aussprache.
        Hinterher laufen würde ich bei diesem doch etwas vereinnahmenden Typus nicht.

        L.G.

        • Vielen Dank für deine Antwort.

          Kann schon sein, dass ich es zu lange mitgemacht habe. Manchmal verschieben sich ja die Rollen und man merkt es anfangs gar nicht.

          Es fühlt sich seit einiger Zeit tatsächlich so an, dass es mir einfach nur Energie raubt. Ich denke ich werde zum Geburtstag tatsächlich ein höfliche Mail schreiben. Mal sehen wie es weiter geht dann.

      (4) 11.08.14 - 02:49

      Deine Freundin hat gemerkt, dass sie nicht mehr deine volle und alleinige Aufmerksamkeit in Anspruch nehmen kann. Lass dich nicht verunsichern, dein Bauchgefühl hat recht.
      Wie die Vorschreiberin schrieb, scheint diese Freundin eine Energieräuberin zu sein.
      Du bist nicht exklusiv für ihre Sorgen verantwortlich.
      Wenn sie deswegen "Schluss" mit dir macht, wird es ihr mehr Probleme in der Zukunft bereiten als dir.
      Abwarten und Tee trinken.:-)

    Hallo,
    ich kann sowohl dich als auch deine Freundin verstehen.
    Du ja auch :)
    Natürlich hat jeder Mensch andere Auffassung von "das ist mir jetzt wichtig"....
    Wenn du jedoch neutral abwägen willst, welche deiner Freundinnen "mehr Leid" durchgemacht hat, dann kannst und darfst du nicht die Freundin, die ihr Kind verloren hat über jene Probleme deiner Scheidungsfreundin stellen....
    >> wenn 5 Personen (jede für die Gesellschaft wichtig, mit/ohne Familie/webl/männl....) am Ertrinken sind und du nur Platz für 4 im Rettungsboot hast...WEN lässt du zurück und WARUM?
    Ich würde erst einmal selbst wieder zu Kräften kommen...denn wenn du selbst am Limit (oder sogar schon drüber bist) hilfst du keinem der beiden und auch deine Familie bleibt auf der Strecken...
    Aber ich würde mich hinsetzen und deiner Scheidungsfreundin ein Mail schreiben, in der du ihr - so wie uns auch - deine Situation erklärst...und auch ehrlicher Weise schreiben, dass dich der Tod des Jungen und das damit verbundenen Leid deiner anderen Freundin sehr mitgenommen haben und du daher emotional wirklich befangen warst, was deine Unterstützung (kurzfristig) in die Richtung deiner anderen Freundin hat gehen lassen.
    Du solltest aber auch ehrlich zu deiner anderen Freundin (Tod des Sohnes) sein und auch ihr kommunizieren, dass eigentlich DU am Ende mit deinen Kräften bist....
    und sicher die Unterstützung deiner BEIDEN Freundinnen jetzt auch gebrauchen könntest...Freundschaft ist ein Geben-und-Nehmen....
    Vile Glück für dich weiterhin und erhol dich mal...

    • Vielen Dank für deine Antwort.

      Ich habe weiter unten schon erklärt, dass ich die Probleme meiner Freundinnen nicht bewerten möchte. Wie gesagt, jede für sich ist verzweifelt in ihrer Situation, das möchte ich nicht in Frage stellen.

      Ehrlich gesagt weiß ich nicht, ob ich mich so erklären möchte. Es will mir einfach nicht in den Kopf, dass sie nicht auf die Idee kommt, dass andere auch Probleme haben. Muss man das einer so guten Freundin wirklich erklären?
      Wie gesagt, da bin ich im Moment einfach noch bockig.

      Meine andere Freundin weiß Bescheid, wir sind klar miteinander. Sie unterstützt mich auch wirklich, da habe ich mich nie ausgenutzt gefühlt.

Hallo!

Zunächst einmal tut es mir leid, dass es nun dir so schlecht geht.
Und ich möchte dir sagen, dass ich mich in einigem wiedererkenne.

Auch ich war lange Zeit diejenige, die für die FreundInnen da war, ohne aauf sich selbst zu achten. Das kann nichtgutgehen, schon gar nicht, wenn man auch so einen aufreibenden Alltag hat.
Ich möchte gar nicht werten, welches von dir beschriebene Leid gewichtiger ist (da hat eine meiner Vorschreiberinnen schon recht, das erlebt jeder subjektiv und für deine Scheidungsfreundin ist ihre momentane Situation sicher nicht leicht, vor allem wenn sie so kämpfen musste für diesen Schritt), und ich nehme auch an, dass die beiden nicht miteinander befreundet sind. Also quasi in gefühlter Konkurrenz um deine Aufmerksamkeit stehen.

Aber: was für mich gar nicht geht, sind folgende Punkte.
1. Sie weiß, dass du 2mal im KH warst? Und stellt ihre Probleme, die sich ja gerade zum Guten wenden, überdeine Gesundheit??
2. Sie ist beleidigt, dass du erst nach einigen Tagen reagierst? Du hast Job, Kinder, Mann und gesundheitliche Probleme, und statt sich Sorgen zu machen, weil sie nichts von dir hört, ist sie beleidigt? Ich reagiere sehr selten sofort auf SMS oder Mails, wer sofort eine Reaktion braucht oder möchte, muss mich eben anrufen.

Wie gesagt, ich kenne solche Situationen, und für mich war es ganz wichtig zu lernen, dass erstmal wir kommen - meine Familie und ich. Ich rede nicht von akuten Krisen, da wäre ich immer für meine Freunde da. Aber wenn es um Langzeitkrisen geht, dann kann und will ich diese nicht immer vor meine Interessen stellen. Du klingst wie jemand, der sich zum Wohl der anderen oft zuviel aufbürdet und vielleicht auch nicht gut "nein" sagen kann.

Dir geht es nicht gut - und da bist du jetzt erstmal doppelt wichtig! Wer das nicht versteht - sorry, dem hab ich dann auch nicht mehr so viel zu sagen.

Ich würde sie an ihrem Geb. anrufen und um ein Treffen bitten. Oder greif die Idee mit dem Brief auf, wenn das für dich momentan leichter ist. Aber sag ihr auch klar, dass du auf dich achten musst. Ich würde mich nicht bei ihr rechtfertigen oder entschuldigen, dafür gibt es keinen Grund. Und ich würde mich auch nicht auf "Die Probleme der anderen Freundin sind dir wichtiger als ich"-Diskussionen einlassen. Es sei denn sie ist 13. ;-) Zumal ich den Tod eines Kindes als das Schlimmste empfinde, was einem passieren kann, und es total verstehen kann, dass auch dich das mitnimmt, nachdem du so involviert warst/bist.

Mein Weg, ein gesundes Nähe-Distanz-Verhältnis zu wichtigen Menschen zu schaffen, hat 2 Jahre gedauert und ist auch immer noch nicht zu Ende. Aber es lohnt sich, am Ball zu bleiben. Gute Freunde verstehen, dass sie wichtig sind, man aber eben nicht zu jeder Tageszeit den Kopf für ihre Belange frei hat (außer eben akute Sachen). Und je mehr Freunde nun auch mit Kindern gesegnet sind, desto leichter und harmonischer wird es.

Kopf hoch, ich denke nicht, dass sie 20 Jahre Freundschaft wegen sowas ernsthaft in Frage stellt. Sie ist es nur nicht gewöhnt, dass du nicht sofort springst - wird Zeit, dass sie es lernt. ;-)

Alles Gute! Vielleicht magst du ja mal erzählen, wie es weitergeht. #winke
Maja

  • Vielen Dank für deine Antwort!

    "Aber: was für mich gar nicht geht, sind folgende Punkte.
    1. Sie weiß, dass du 2mal im KH warst? Und stellt ihre Probleme, die sich ja gerade zum Guten wenden, überdeine Gesundheit??
    2. Sie ist beleidigt, dass du erst nach einigen Tagen reagierst? Du hast Job, Kinder, Mann und gesundheitliche Probleme, und statt sich Sorgen zu machen, weil sie nichts von dir hört, ist sie beleidigt? Ich reagiere sehr selten sofort auf SMS oder Mails, wer sofort eine Reaktion braucht oder möchte, muss mich eben anrufen."

    Da sprichst du mir voll und ganz aus dem Herzen. Ich finde es aber irgendwie traurig, dass sie das nicht selber erkennt und habe ehrlich gesagt Hemmungen das so direkt zu sagen. Da bin ich bestimmt auch einfach empfindlich, aber wieviel ist Rücksicht bzw. Unterstützung wert wenn sie so eingefordert werden muss? Für mich hat das dann immer einen komischen Beigeschmack.

    Ich habe mich tatsächlich lange Zeit nicht wichtig genug genommen und habe viel gemacht um den Erwartungen anderer gerecht zu werden. Ich bin dabei das abzustellen und so sind auch schon einige Leute aus meinem Leben verschwunden, allerdings ehrlich gesagt auf meinen Wunsch hin. Sie ist jetzt quasi von sich aus gegangen und das tut mir wirklich weh auch wenn es wohl besser so ist.

    Ich werde wohl zum Geburtstag eine Mail schicken und dann mal sehen ob noch was kommt.
    Ich werde dich auf dem Laufenden halten.
    Nochmal vielen Dank für deine warmen Worte.

    • Dass das weh tut verstehe ich, auch, dass du Unterstützung nicht einfordern möchtest - das sollte niemand müssen, schon gar nicht ein Mensch, der alles für andere gibt.

      Ich finde es toll, dass du dabei bist, das abzustellen, ich weiß, wie hart das oft ist, vor allem wenn einem dann die Augen über manche "Freunde" aufgehen. Bei mir war es auch so, dass manche verschwunden sind. Andere wurden von Freunden zu Bekannten, andere wachten nach Worten von mir auf. Und: es kommen neue, gesunde Freundschaften dazu.

      Wenn es dir mal sehr schwer fällt, schnapp dir deine Kinder, deinen Mann, knuddel sie und lass dich auffangen.

      Ich halte die Idee einer Mail für gut, gerade wenn dir die Worte nicht leicht über die Lippen kommen. Zudem hat sie diese Kommunikationsform gewählt, und so hat sie auch die Chance, in Ruhe über deine Sichtweise nachzudenken.

      Nochmals alles Gute!
      Maja

Irgendwie lese ich nur sie sagt, will tut braucht, hat sie dich in den Arm genommen als es dir schlecht ging? Wenn nein, mach dir mal keinen Kopf schade aber Freundschaften gehen auseinander und in meinen Augen war sie nicht für dich da als du sie gebraucht hast, nur als Kummerkasten

Also, ich denke auch, dass Deine Freundin etwas überzogen reagiert. So wie vorher schon geschrieben wurde, wahrscheinlich ist sie es nicht gewöhnt, dass Du auf ihre SMS bzw. Mails nicht gleich reagierst.
Allerdings muss ich auch sagen, dass mich persönlich das auch stört, wenn ich jemanden eine SMS schreibe und nix kommt zurück. Ich habe auch eine Freundin, wenn ich dieser eine SMS schicke, kann sein dass sie sich erst einen halben oder einen ganzen Tag später meldet. Aber wenn ich mit ihr zusammen irgendwo sitze und es geht eine SMS z.B. von einem ihrer Familienmitglieder ein, reagiert sie sofort, und unterbricht sogar für diese Zeit unser Gespräch oder ist für diese Zeit nicht richtig bei der Sache. Das muss ich gestehen ärgert mich dann doch ein bisschen. Also ich mache das so, auch wenn ich z.B. grad beim Arzt sitze oder überhaupt unterwegs bin und es kommt eine SMS rein, dann schreib ich kurz und knapp zurück, dass es im Moment grad nicht geht, ich mich dann aber melde, wenn ich Zeit dazu habe. Aber dass ich deshalb eine Freundschaft in Frage stelle ?? ... Nein!
Zum Anderen: die Probleme von X sind schlimmer als die von Y - find ich immer schwierig so etwas zu sagen. Ich habe schon lange aufgehört zu sagen, dass es mir schlechter geht als anderen. Jeder empfindet seine Situation in dem Moment als schlimm, egal ob ich mich "nur" geschnitten habe oder mir den Fuß gebrochen.
Ein Beispiel: 1998 starb mein langjähriger Lebensgefährte. Seine Mutter hatte das Recht gepachtet zu sagen, ich hab mein Kind verloren, es gibt nix schlimmeres auf dieser Welt. Dem stimme ich zu. Aber ... ich stand zu diesem Zeitpunkt da und hatte keinen Partner mehr nach über 15 Jahren, ich musste umziehen, kurze Zeit später habe ich meine Arbeit verloren und hatte dann auch finanzielle Probleme. Ich musste quasi mit 32 Jahren wieder ganz von vorne anfangen. Ich habe mich aber nicht hingestellt und gesagt, dass es mir schlechter geht als ihr, wir hatten beide unser Päckchen zu tragen. Deshalb ... irgendwelche Vergleiche zu ziehen finde ich immer schwierig.

endoengelchen#sonne

Oh je. Das tut weh..

Du hast einiges zu lernen. Dein Körper sagt Dir ja schon, dass Du mehr an Dich denken musst. Ohne Deine Freundinnen hast Du ja schon genug um die Ohren. Haben sie Dich je unterstützt?
Hat Deine beste Freundin jemals die Kinder gehütet, damit Du mal zum Frisör gehen kannst? Hast immer nur DU gegeben und sie haben genommen?

Du bist ein Kummerkasten für sie. Und umgekehrt?

Deine Freundin scheint Dich sehr zu benutzen, auf Deine Kosten.

Wenn Du Dein Verhalten änderst (und das musst du), wird sie sich abwenden...

Ich habe auch meine beste Freundin verloren. Aber es ging nicht anders. Die Geschichte erspare ich Dir jetzt.

Mein Tipp: redet miteinander. Aber erst dann, wenn Du wirklich weißt, dass DU mehr gibst als sie und wenn Du dahinter stehen kannst. Dann brauchst Du Dich auch nicht rechtfertigen.

Suche Dir Freundinnen, die auch mal für Dich da sind.

Alles Gute

  • Vielen Dank für deine Antwort.

    Bei meiner Freundin fühlt es sich wirklich so an, als wenn ich lange Zeit ausgenutzt wurde. Ich denke das hat sich so entwickelt, manchmal verschieben sich ja die Rollen ohne dass man es sofort bemerkt.
    Bei meiner anderen Freundin ist es nicht so. Sie hilft mir auch viel, wir sind klar miteinander, da fühle ich mich nicht ausgenutzt.

    Das mit deiner Freundin tut mir leid, wenn du magst kannst du mir gerne eine PN schicken.
    Wie lange hast du gebraucht das zu verarbeiten? Ich bin immer schlecht in solchen Dingen wenn ich mich ungerecht behandelt fühle....

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