Ich will ausbrechen! (Für die Psychologinnen unter Euch...vorsichtig, lang u. schwierig...)

    • (1) 13.08.14 - 12:49
      ichwillausbrechen

      Hallo zusammen,

      ich glaube, jetzt ist es so weit. Ich will nicht mehr. Ich kann nicht mehr. Die sogenannte Partnerschaft, in der ich lebe, ist (so) definitiv nicht mehr erträglich.

      Ich schreibe "schwarz", weil es mir angenehmer ist.

      Ich versuche Euch mal kurz einen Überblick zu geben.

      fast 11 Jahre Beziehung
      beide Anfang 30, ich schwanger
      Sohn 3, aufgeweckt, eigentlich fröhlich, kann aber auch sehr anstrengend, fordernd sein, schläft schlecht ein, aber sonst wirklich ein super Kind

      Partner:

      hoher IQ
      ruhig
      etwas introvertiert
      eigensinnig, stur
      perfektionistisch
      hasst Normen, Werte, Vorgaben, wenn etwas von ihm verlangt wird, Anzüge und alles was in die Richtung geht
      kann absolut kein Multitasking
      kann nicht zuhören, während er etwas anderes macht
      wurde von seiner Mutter sehr bemuttert bzw. eingeengt und zu gewissen Dingen gezwungen (z.B. auf Geschwister aufzupassen)
      Schwester ist jetzt so wie Mutter, spricht oft (immer noch) für Partner und seinen Bruder
      Vater gestorben in Jugend
      Vater war relativ viel zu Hause
      Mutter seit ca. 30 Jahren körperlich und (daher?) auch psychisch erkrankt
      kann keine Fehler eingestehen, wird wütend, wenn man sie deutlich macht
      kann absolut nicht über Fehler reden, sich nicht entschuldigen
      schiebt Schuld immer (!) auf mich
      antwortet manchmal einfach nicht
      schaut mich nicht an, wenn wir miteinander reden, wird sauer, wenn ich es anspreche, weil ich es respektlos finde (wie vieles andere)
      hat mir noch nie gesagt, dass er mich liebt
      umarmt oder küsst mich nicht
      hat mich schon mehrfach angelogen aus Angst vor meiner Kritik (weil er weiß, dass ich gewisse Dinge nicht mag)
      ist unhöflich (sagt z.B. noch nicht einmal "Hallo", wenn ich von der Arbeit komme, von einem "Wie geht's?" mal ganz zu schweigen...zumindest sagt er "Gute Nacht", aber dann bin ich ja auch weg...das ist ja dann gut für ihn...dann ist er micht los...)
      wenn man ihn einfache Sachen fragt, tut er oft so, als verstehe er nicht, weil er nicht verstehen will
      will nur 50 % arbeiten, weil ihm mehr zu anstrengend ist, kümmert sich aber, wenn ich nicht da bin um Sohn und wollte sich auch um den Haushalt kümmern (funktioniert aber nicht wirklich, bleibt alles liegen, wenn er etwas anderes zu tun hat)
      kocht aber wirklich regelmßig (aber das macht ihm auch Spaß)
      seit ein paar Wochen arbeitslos, 50%Stelle war befristet, jetzt im Bewerbungsstress
      genervt von mir, soll nicht agressiv sein und soll ihn nicht nerven (z.B. mit Gesprächen darüber, wie wir gemeinsam etwas weniger Chaos hinkriegen; wenn dann soll er mit solchen Vorschlägen kommen, und dann soll ich dafür aber bitte doch auch offen sein...)
      Alles andere ist wichtiger (Bewerbungen ok, das verstehe und unterstütze ich, aber ich unterstütze nicht, dass er Fussballmanager spielt, Nachrichten stundenlang liest, sich weiterbildet usw., während der Haushalt den Bach runter geht und er mir am Tag 1 Minute beim Abendessen widmet, wenn unser Sohn mit dem Essen fertig ist)
      die Kinder wollte er nicht (auch wenn er seinen Sohn liebt), aber er hat ja auch nicht verhütet, obwohl es möglich gewesen wäre (er spricht von "Unterjubeln" von meiner Seite...hahaha)
      unnahbar
      unterstellt mir Boshaftigkeit
      demütigt mich ständig "Du mit deinen unverarbeiteten Traumata, musste wieder in die Klinik, oder was?", nach dem Reinkommen nach einem eigtl. recht netten Urlaub Schweigen und "Der Urlaub mit Dir war die Hölle!" sagen
      er nimmt ständig meine Sachen und regt sich dann darüber auf, wenn ich ihn (zum zigtausendmalsten!) bitte, mich vorher zu fragen (jetzt ist zum Bsp. gerade mit meinem Rollkoffer unterwegs und wollte den doch wieder ungefragt mitnehmen...war auch schon gepackt!) (nur zu Info, das meiste teilen wir, aber es gibt gewisse Dinge, die gehören eben nur dem einen, das respektiere ich bei seinen Sachen auch, da frag ich wenigstens, wenn ich das benutzen möchte)

      (...)

      ich:
      nicht besser!
      relativ hoher IQ (133), finde mich auch recht intelligent, ist leider so, bin auch recht anspruchsvoll
      Bindungsstörung zur Mutter (aufgrund deren eigener unverarbeiteter Kindheitstraumata, biolarer Störung, kann nicht mit Kritik umgehen...)
      Vater unverarbeitetes Kriegstrauma, sehr patriarchisch erzogen, agressiv in früheren Zeiten zur Familie, ich entstanden durch Vergew. in der Ehe, seit ich 13 getrennt von Mutter
      aufgrunddessen Magersucht / Bulimie (9 Jahre lang), jahrelange Therapien
      mit 17 ausgezogen, hart aber besser als Abgelehntwerden durch Mutter zu ertragen
      zwangsweise sehr selbstständig geworden, kann alles alleine
      guter Job, Vollzeit, sehr belastend, mit Pendelei, meist von 6 - 18 Uhr aus dem Haus und müde
      genervt von Partner, kann sich nicht auf ihn verlassen
      vor vier Jahren das erste Mal agressiv geworden (mit Worten), mittlerweile werfe ich aus lauter Frust auch mal etwas durch die Gegend (wenn keiner zuschaut)
      kann manchmal auch wirklich recht verletztend sein (allerdings nur bei Menschen, die mir wirklich nahe stehen)
      sehr perfektionistisch (laut Therapie deutlich über dem Durchschnittslevel, finde aber, dass ich mich schon gebessert habe)
      bei der Arbeit: sehr beliebt, erfahren, offen, kritikfähig, kommunikationsstark, gute Ratgeberin auch bei persönlichen Dingen, manchmal etwas schlunzig, versuche aber immer Alles umzusetzen und langfristig auch zu verbessern, wirke immer "tough" (wirke!)
      kann schlecht abschalten

      Hier zuhause scheppert es nur. Ich kann seine Ignoranz, seine Abwesenheit, seine Unaufmerksamkeit, sein "nur den Sohn und sich selbst - Beachten" nicht mehr ertragen. Er sagt selbst, er sei nur noch wegen seines Sohnes da und ginge nicht, da er Angst habe, ihn würde ihm ihn wegnehmen wollen. Zudem hätte er immer noch ein bischen Hoffnung. Er sagt aber, ich müsse mich dazu ändern. Ich meine, wir müssten uns dafür ändern.

      Ich habe Angst, dass es zu eskalierenden Situationen kommt, wenn unsere Tochter da ist. Wir wohnen in einem großen Haus zur Miete, etwas Neues zu finden, alleine, ist schwierig, überhaupt wüsste ich nicht, wie ich es anstellen sollte (Umzug, Schwangerschaft, Job?). Aber meistens wünsche ich mir, ich könnte endlich wieder mehr mein Leben leben.

      Muss dazu sagen, dass ich kurz nach der Geburt unseres Sohnes wieder angefangen habe zu arbeiten (Partner auch), beide freiberuflich Teilzeit, war ganz gut, aber schon bald war ich wieder mehr eingespannt und seit einem Jahr nun Vollzeit angestellt. Seitdem geht gar nichts mehr.

      Ich habe mir immer gewünscht, dass wir unsere Beziehung (ohne Kind) wieder beleben, aber bisher haben wir seit der Geburt gar nichts (!) alleine gemacht! Weil von ihm keine Initiative kam oder auf meine nicht oder nur mit "kann man ja ma(l) machen" reagiert hat. Ich wäre ja zumindest gerne mal ins Kino gegangen...
      Jetzt hat sogar unser dreijähriger Sohn schon gesagt, dass wir mal alleine essen gehen sollten, er wolle dann zur Oma. Aber das hat meinen Partner eher kaltgelassen oder (meine Meinung) gestresst a la "Warum soll ich mit meiner Partnerin ins Kino gehen?! Ich hab genug anderes zu tun..."

      Meine (fiese und traurige) Meinung über ihn ist mittlerweile, dass er oberflächlich, unselbstständig und verklemmt ist. Unentspannt. Kritikunfähig und unfähig konstruktiv Kritik zu geben und sich sachlich zu unterhalten, quasi auf einer Metaebene über das, was hier schief läuft. Er hat Angst etwas falsch zu machen, hat Angst vor Gesprächen, auch Angst vor sich selbst. Er wird dann auch mal agressiv. Er wird agressiv aus Angst, ich aus dem GEfühl heraus, mir den "Arsch aufzureißen", aber trotzdem nicht genug zu sein, um wahrgenommen, gemocht, geliebt zu werden. Eben aus dem Gefühl der Demütigung heraus. Ich will mich nicht (wieder) ungeliebt fühlen.

      Körperlich finde ich ihn meist doch noch anziehend, auch wenn er sich hat gehen lassen seit der Schwangerschaft 1, aber das macht ihn nicht weniger unerotisch. Unerotisch ist eher seine Unsicherheit und Verklemmtheit und das fehlende Einfühlungsvermögen. Fürchterlich. Wenn ich ganz fies sein würde, würde ich sagen, er ist mir zu "unmännlich", was klassische männliche Attribute angeht.

      Ja, und warum schreib ich das eigentlich? Weil mir hier die Decke auf den Kopf fällt und ich merke, dass ich mich zum Negativen entwickelt habe und weiter entwicklen werde, wenn sich nichts ändert (das ist nicht abzusehen). Das heisst, ich will ausbrechen, ich möchte mich von ihm unabhängig machen und die Verantwortung für Haushalt usw. alleine übernehmen.

      Nur weiß ich leider nicht, wie ich jetzt am besten vorgehe.

      Ach ja, eine Paarbeziehung habe ich zwei Mal angefangen. Erstere war gut, super Psychologin, konnten wir uns nur leider nicht leisten. Zweite ist gerade angelaufen, Psychologin mir sehr unsympathisch, hat mich direkt dumm angemacht "ach sie waren ja auch agressiv gegenüber ihrem Partner, nicht wahr?!" , wobei er es selbst war, auch körperlich (blauer Fleck am Arm, Sachen an den Kopf geworfen usw.). Nun soll es dort aber erst mal in Einzelgesprächen weiter gehen. Mein Partner wollte damit anfangen und kümmert sich nicht mehr um einen Termin. Ich habe heute dort angerufen und warte nun eine Gesprächsmöglichkeit.

      Danke für alle, die bis hier gelesen haben. Vielleicht habt Ihr ja Ratschläge, wie ich aus dem Sumpf rauskomme...

      Schöne Grüße
      ichwillausbrechen

      • Und ich habe gedacht ,mein Leben sei kompliziert!!#schock
        Ich würde mich erst einmal räumlich trennen und dann die Sache langsam angehen,Beratung ist in jedem Fall gut um einen klaren Kopf zu kriegen und Gefühle einzuordnen!
        Du schaffst das!!alles Gute für Dich!! Iris

        • (3) 13.08.14 - 13:10

          Hi,

          danke für Deinen Beitrag! Ich denke auch an räumliche Trennung an erster Stelle. Da er nicht geht, muss ich eben. Habe gerade schon mal geguckt, vielleicht kann ich günstig zur Zwischenmiete irgendwo unterkommen? Das wäre eine gute Lösung, denke ich.
          Was meint Ihr?

          Schöne Grüße
          ichwillausbrechen

          (4) 13.08.14 - 13:11

          bist du schwanger, wenn dein Typ doch sooooooo ein fürchterlicher Mensch ist?

        • (8) 13.08.14 - 13:21

          Vielleicht weil ich unsere positiven Eigenschaften in zu geringer Weise dargestellt habe. Aber das negative überwiegt eben im Moment und belastet.

          Ich komme aber nicht umhin, deine Intention, diese Frage zu stellen, in gewisser Weise nachvollziehen zu können.

          Schöne Grüße
          ichwillausbrechen

          • Hallo,

            ich lese in deinem Posting rein gar nichts Positives.
            Nur Respektlosigkeiten zweier erwachsener Menschen, die sich gegenseitig das Leben schwer machen.
            Dein Mann betont, dass er nur noch wegen eurem Sohn da ist und du willst so schnell wie möglich weg, weißt aber nicht, wie du das anstellen sollst.

            Du schreibst, die negativen Dinge überwiegen "im Moment"? Also alles doch nicht so schlimm, weil ihr sonst ein gutes Team seid? Denn logischer Weise gibt es in jeder anderen Ehe auch mal Zeiten, wo es vielleicht nicht so gut läuft.

            Das einzig Gute, was ich aus deinem Posting herauslese ist, dass ihr euch wohl als Eltern gut um euren Sohn kümmert.

            Wenn es wirklich nur eine momentane schlechte Phase ist, dann vergiss mein Posting weiter unten.

            LG

            Nici

    Du schreibst, du willst unabhängig von ihm sein.
    Du bist es doch. Das einzige was du noch tun kannst, such dir eine Wohnung und zieh aus. Bevor du dies aber tust, liebst du deinen partner noch? Siehst du eine Chance, daß sich etwas ändert wenn du ihm die Pistole auf die Brust setzt?

    LG

    Hallo,

    mein IQ ist wahrscheinlich nicht so hoch wie eurer, aber um zu erkennen, dass eure (Ehe-)kiste ziemlich im Dreck steckt, brauche ich das auch nicht. Eine Paartherapie ist natürlich eine Möglichkeit eventuell doch wieder zueinander zu finden. Allerdings läuft das ins Leere, wenn sich ein Partner nicht bemüht und keine Termine vereinbart.

    Ich finde, dass ihr beide sehr respektlos miteinander umgeht. In so einer kalten Atmosphäre aufzuwachsen, hat kein Kind verdient.
    Darf ich höflich nachfragen, warum du noch ein zweites Kind bekommst, wenn ihr nach der Geburt eures Sohnes eure Eheprobleme nicht geklärt bekommen habt? Somit ist euer beider hoher IQ nicht dafür verwendet worden, Verhütungsmittel konsequent und richtig einzusetzen.

    Wenn du dich trennen möchtest, geh als erstes zum Rechtsanwalt, lass dich aufklären, was dir an Geld zusteht. Dann suche dir eine (bezahlbare) kleine Wohnung, kläre mit deinem Mann, wo euer Sohn leben soll, bestelle rechtzeitig vor dem Umzugstermin einen Möbelwagen (beim Einpacken können Familie/Freunde helfen ebenso beim Schleppen von schweren Möbelstücken). Die finanziellen Mittel dafür dürften ja vorhanden sein, da du schreibst, dass du Vollzeit arbeitest. Kindsunterhalt/Unterhalt für dich kommen zum Muterschutz-/Elterngeld dann später eventuell (ist vom Einkommen deines Mannes abhängig) noch dazu.
    So zumindest würde ich vorgehen. Und irgendwann kommt dann eure Tochter zur Welt, für die der Umgang mit deinem Mann ebenfalls so schnell wie möglich geklärt werden sollte.
    Allerdings wirst du dann allein erziehend mit 2 Kindern sein, wenn euer Sohn seinen ständigen Aufenthalt bei dir haben sollte. Stelle dir das nicht zu rosig vor, da ist erst mal nicht groß was mit "mein Leben leben." Das einzige was wegfällt, ist die Respektlosigkeit und Kälte deines Mannes.

    Alles Gute

    Nici#winke

    Also da muss ich kein Psychologe sein...#sorry
    Du hast ja eine gute Sicht über ihn, dich und eure Beziehung zueinander.
    Und wenn du selber schon feststellst das du nicht mehr glücklich bist, beende es.

    Such dir eine schnuckelige Wohnung, geniesse deine Schwangerschaft und viiiiiiiileicht findet ihr ja nach der räumlichen Trennung einen Zugang zu einander.

    Aber so macht das doch keinen Sinn.

    Ich mein das jetzt echt nicht böse, aber in deinen ganzen Beschreibungen über ihn, hab ich nichts gefunden, was du an ihm magst-kein gutes Haar ausser das du ihn noch etwas erotisch findest. Und ich glaube, dass sagt alles. Liebe scheint keine mehr da zu sein. Und ich vermute, dein Sohn bemerkt das doch auch schon oder? sonst würde er doch nicht sagen ihr sollt mal alleine schön essen gehen.

    Bei ihm zu bleiben tut doch keinem gut. Den Kindern nicht, schliesslich merken die was los ist, dir nicht und deinem Mann ja anscheinend auch nicht. Sag deinem Mann das, such dir eine Wohnung, frag beim Jugendamt nach unterstützung (unterhalt wird er ja wohl nicht zahlen können) und schaffe dir und deinen Kindern ein liebevolles zuhause!

    Wünsche dir alles gute

    Hi,

    puh ... ja lang und anstrengend.

    Was ist mir aufgefallen: Er hat dir noch NIE gesagt, daß er dich liebt? Was ist das denn für eine Basis?

    Sei ehrlich: Liebst du ihn? Oder findest du ihn einfach nur erotisch? Sex gehört in einer intakten Beziehung definitiv dazu, aber es sollte auch Liebe, Respekt, Nachsicht für die Schwächen des anderen.... dabei sein.

    Wenn du so bist, wie es hier rüberkommt, dann schaffst du es jedenfalls, mit deinem Kind allein durchzukommen... und ziehst diese Konstellation der momentan sogar vor.

    Also was hindert dich noch daran...?
    Ist es evtl. das Verlangen nach einer harmonischen Familie?

    LG

    • (14) 14.08.14 - 12:59
      ichwillausbrechen

      Hi,

      ich weiß es nicht. Ich weiß, ich würde es schaffen, ja. Ich habe schon Schlimmeres überstanden. Aber vielleicht ja, ich hatte jahrelang von Harmonie geträumt, von Ruhe, von einem ausgeglichenen Menschen an meiner Seite. Es hat damals gepasst. Er war ruhig, hat mir ohne Worte beigestanden, ich habe, weil ich mich wohlfühlte, auch wieder mehr Stärke bekommen, meine Bulimie ganz alleine zu besiegen. Nach zwei Jahren Beziehung war ich nach neun Jahren Krankheit symptomfrei und bin es auch noch heute und werde es auch bleiben.

      Im Endeffekt war es auch so, muss ich leider sagen, dass ihn meine Krankheit nicht interessiert hat. Und das hat eben dazu geführt, dass sie mir auch nicht mehr wichtig war. Das ist wichtig, um Essstörungen zu überwinden.

      Ich würde sagen, ich mag ihn sehr. Er ist liebevoll mit seinem Sohn, er macht hier und da, vielleicht hat er einfach sehr viel Stress, ist zu perfektionistisch usw., kann mit Versagen nicht umgehen und schon gar nicht über Negatives sprechen.
      Liebe? Im Moment nicht, ich kann mir aber vorstellen, dass es sich ändern würde, wenn sich etwas ändern würde :-)
      Erotik? Na ja, ins Bett gehe ich derzeit nicht mit ihm, weil die negativen Eigenschaften einfach keine Basis dafür schaffen und ich eher eine Mauer aufbaue innerlich. Zudem bin ich ja auch schwanger, der Bauch wächst ordentlich und ziept.

      Schöne Grüße und danke!
      ichwillausbrechen

(15) 14.08.14 - 01:23

War dein Mann mal beim Psychologen? Es kann auch sein, dass er unerkannter Asperger ist. Es gibt auch noch andere Varianten...

Alles Gute

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