Polizei informieren????

    • (1) 13.08.14 - 13:02
      Muttersorge

      Hallo ,

      Mein Sohn (21) konsumiert drogen ( Cannabis ) mitlerweile sind wir bei der Beratungstelle gelandet , wo er aber keinerlei Verständnis hat das er bereits abhängig ist . Er findet das sogar ok und in der Meinung das er das schaffen wird um zu legalisieren.
      Alle sind doof , nur er hat recht !
      Wenn das so weitergeht , wollen wir ihn mit Zwangseinweisung ins Entzugsklinik schicken .
      Weil reden mit ihm bringt nix mehr außer die Nerven kaputt zu machen .

      Er hat die Schule abgebrochen , neue Freundeskreis , Null bock für nichts !

      Ich fühle in meinem eigenen Wohnung nicht mehr wohl , weil er wie ein Pascha sich verhält , sich keinen mühe macht um einen Krümmel zu beseitigen . Sogar die alltägliche Sachen hat er nicht mehr im Griff .( Körperpflege , Styling , Klamotten )

      Ich könnte sooooo lange noch schreiben aber mir fehlt einfach die kraft !
      Zum Punkt :
      Ich habe mich hintenrum informiert , woher er diesen Zeug ( Cannabis ) bekommt .
      Ich weis wie zwei Leute heißen , einer mit Nachname und andere nur mit Vorname . Weis ungefähr wo die wohnen .
      Deshalb werde heute zur Polizei gehen , und meine Info weitergeben .
      Ich kann das nicht mehr lange zusehen !

      Was haltet ihr davon ?

      Oder was würdet ihr als Rat geben ?

      VG!

      • Ich würde es nicht tun.
        Warum?
        Weil dein Sohn gewaltigen Stress kriegen könnte, wenn rauskommt, dass er die Quelle ist.

        Nur mal so als Gedankanstoß.

        Zum Rest äußere ich mich mal lieber nicht.

        • (3) 13.08.14 - 13:25

          Was ist wenn ich darauf bestehe , das mein Sohn nicht ( Name ) erwähnt werden soll ? Aus dem Grund , das er stress oder noch schlimme Sachen bekommt .

          • (4) 13.08.14 - 13:54

            Wennschon, dennschon.

            Entweder du reitest alle rein, oder keinen. Ansonsten ist die Aktion mehr als feige und hinterlistig und das Gras wird er auch von anderen Stellen beziehen können, wenn du seine Quelle temporär außer Gefecht setzt.

            • zumal dein Sohn ja nicht "besser" als die Dealer ist. Er ist genauso kriminell mit seinem Verhalten.

              Nur das er geschont wird und die anderen nicht. Er hat keine Konsequenz für sein Fehlverhalten. und das Zeugs kriegt er dann woanders her.

              • Zwischen Dealern und Konsumenten ist für mich ein grosser Unterschied! Sowohl rechtlich als auch moralisch!

                An die TE,: mit Druck wirst du da nicht weit kommen...zumal es nur Cannabis ist. Stell dir eine Zwangseinweisung nicht so einfach vor, danach wird das Verhältnis komplett im Eimer. sein. Als Aussenstehender kannst du nichts machen, entweder er hat den Willen aufzuhören oder eben auch nicht. Mach dich nicht noch selbst kaputt.

          • (8) 13.08.14 - 15:48

            Hast recht ! Gerade habe ich mir überlegt , ich werde mein Sohn auch anzeigen , weil es hat sich rausgestellt , das er mein Laptop verkauft hat um drogen zu kaufen .

            • puh. das ist hart. Hast du ihn schon drauf angesprochen??

              • (10) 13.08.14 - 17:08

                Ja , wo er mir am Telefon sagte , ich sei so dumm , das ich nochniemals merkte das das Laptop verschwunden ist , Hat er das gebeichtet das er verkauft hat um
                Drogen zu kaufen . Daraufhin habe ich ihm meine Meinung gesagt , das es genug ist , seit 2 Jahren und ich diesmal die Polizei einschalten werde. Und das er nicht mehr nach Hause kommen brauche.

                Wir haben alles versucht ihm zu helfen und unterstützen , nicht geholfen . Diesmal auf harte Tour .
                Obwohl ich so einen großen Angst habe , er könnte sich was antun.

                • Was hättest du denn jetzt auch anderes machen sollen? wieder reden, motzen, meckern, schimpfen? Das kennt er doch-das ist nichts neues für ihn. Das hätte er über sich ergehen lassen und gut ist.

                  So weiss er nun, dass er zuweit gegangen ist und er deine Grenze überschritten hat.

                  Warum hast du angst das er sich was antut? Hällst du ihn für labil oder hat er das mal angedroht? Ich vermute er flüchtet jetzt erstmal zu kumpels in der Hoffnung, dass Gras über die Sache wächst. Spätestens wenn er Wechselklamotten oder irgendwas aus der Wohnung braucht, wird er schon heimkommen. Und da ist es wichtig das du konsequent in deiner Entscheidung bist!
                  Du solltest darüber nachdenken, ihm den Schlüssel abzunehmen. Es kann dir nämlich auch passieren, dass er sich Nachts heimlich reinschleicht, Klamotten holt und wieder abhaut... ich will den Teufel nicht an die Wand malen, aber ich spreche aus Erfahrung ;)

        Auf sowas kannst du nicht bestehen.

        Die Polizei macht ihre Razzien. Was ist, wenn dein Sohn mit den Dealern abhängt und ggf. selbst Dealer ist? Hast du schon mal daran gedacht?

        Wir haben nur einen ähnlichen Fall im Bekanntenkreis. Können die Konsumenten ihre Sucht nicht mehr bezahlen, werden sie häufig zu KLeindealern und kommen irgendwann in den Knast. Nach dem Knast werden sie wieder angeworben, häufig auch unter psychischen und/oder physischen Druck (will jetzt mal nicht näher darauf eingehen). Das ist ein Teufelskreis.

        Gehe also nicht zur Polizei, sondern zu einer Beratungsstelle wo man dir weitere Schritte erklärt. Adressen findet man in jedem Wurschtblatt, örtliche Tageszeitung oder in der Gemeindezeitung. Jetzt kannst du nämlich noch was tun...

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