Partner überlastet, evtl. Depressiv wie bloß helfen?

    • (1) 14.08.14 - 21:21
      Auswege

      Hallo!

      Ich weiß grade nicht mehr weiter und hoffe auf Denkanstöße und Tipps.

      Mein Partner ist seit einiger Zeit maßlos überfordert mit seiner Firma.
      Aber inzwischen nimmt das wirklich Ausmaße an, dass ich denke, dass es nicht mehr lange dauert, bis er ganz am Boden liegt.

      Er arbeitet viel, legt sich dann meistens die halbe Nacht vor den Fernseher und geht am nächsten Tag wieder los. Er zieht sich komplett von uns (haben ein gemeinsames Kind) zurück, meldet sich nicht mehr, kommt mal nach Hause, mal nicht. Die Wochenenden verbringt er schlafend, soziale Kontakte außerhalb seiner Firma pflegt er nicht, er kümmert sich nicht um unser Kind, fragt nicht mal danach wie es ihm geht. Für mich interessiert er sich auch nicht. Da er meistens vorm Fernseher einschläft, hat er auch in letzter Zeit den Weg ins Bett nicht mehr gefunden. Wir reden nur noch das allernötigste, immer Dinge, die seine Firma betreffen.

      Ich glaube meinem Partner geht es rundherum einfach schlecht. Er existiert quasi schon gar nicht mehr.

      Diese Situation ist nun schon seit Monaten so, verschlechtert sich aber immer nur noch mehr.
      Davon abgesehen, dass er seine Firma in den Griff bekommen muss, muss er auch seinen "Kopf" wieder in Ordnung bekommen. So ist das für uns alle kein schönes Leben und nicht mehr lange tragbar.

      Nun weiß ich allerdings nicht, was / wer ihm helfen könnte. Urlaub kann er nicht machen (weil er nichts aus der Hand geben möchte), ein Arzt der ihn krank schreibt ist also nicht das richtige. Ich bin wirklich ratlos, kann aber nicht mehr mit ansehen, wie er erst sich und dann unsere kleine Familie kaputt macht. :-(

      Irgendwelche Ideen und Vorschläge?

      Danke!

      Ich

      • (2) 14.08.14 - 21:41

        Hallo,

        Mehr als Tacheles reden das es so nicht weitergehen kann für euch kannst du nicht machen.
        Er muss sich Hilfe suchen und diese auch annehmen, wenn er das nicht tut ist das seine Entscheidung.
        Du kannst dann nur deine Konsequenzen draus ziehen, so hart sich das auch anhört.

        Die Frage liegt ja darin womit er überfordert ist, zu viel zu tun? Da kann man ja Abhilfe schaffen in dem man sich mehr Personal zulegt, finanzielle? Da kann man Beratungsstellen aufsuchen.
        Seine Probleme klingen nicht nach Depressionen sondern eher nach einem burn out, er muss sich mal klar machen das er nicht alles alleine wuppen kann, selbst wenn was schief geht kann man das wieder hinbiegen, eine kaputte Gesundheit dagegen nicht.
        Aber wie gesagt, muss er selbst erkennen.

        LG

        • (3) 14.08.14 - 21:51

          Das habe ich ihm schon gesagt, dass es für uns so nicht weiter gehen kann. Er meint, er kann es jetzt grade nicht ändern. Wann er es ändern kann, weiß er allerdings auch nicht.

          Er hat einfach zu viel zu tun, will aber kein Personal einstellen, weil das Kosten verursacht und er das auch allein schafft...

          An Burn Out glaubt er nicht...

          Wo würde man sich denn in so einem Fall Hilfe suchen? Beim Hausarzt?

          Selbst merkt er es vermutlich erst, wenn es ganz zu spät ist...

          Ich kann mir in der jetzigen Situation aber auch nicht vorstellen mich zu trennen. Er steckt ja so schon tief genug in seinem Loch. Oder womöglich ist es der einzige Weg ihm zu zeigen, dass er wirklich die Kurve bekommen muss. Schwierig!

          • (4) 14.08.14 - 22:25

            Tja, die meisten merken es leider erst wenn es zu spät ist und sie zusammenbrechen.
            Der Hausarzt wäre hier wohl die erste Anlaufstelle, aber wenn er das alles eh ablehnt bringt es das auch nicht.
            Er schafft es ja ganz anscheinend nicht allein und ganz ehrlich, das ist auch Wahnsinn, keiner kann dauerhaft nur arbeiten ohne auch mal Urlaub zu haben und mal abschalten zu können.
            Kosten hin oder her,die Gesundheit kann man mit Geld nicht ersetzen und wenn das ganze nicht so viel abwirft, das man sich nicht mal ein wenig Unterstützung leisten kann sollte man sich Gedanken machen ob die Selbstständigkeit wirklich das richtige ist.
            Als Single könnte man sowas noch tolerieren und einfach hinnehmen, aber als Elternteil hat man auch Verantwortung dem Rest der Familie gegenüber und dazu gehört auch das man hier und da mal zeit aufopfert und nicht nach der Arbeit und am Wochenende tot in der Ecke rumliegt.

            Wenn alles reden auch nichts nützt ist es natürlich wirklich schwierig.
            Du kannst jetzt eigentlich nur deine Konsequenz daraus ziehen und mit eurem Kind gehen und darauf hoffen das er dann wach wird, oder abwarten und zuschauen was passiert.
            Die Frage ist auch wie geht es dir damit? Wenn du unter der Situation selbst krank wirst nützt das weder dir noch eurem Kind etwas.

            • (5) 14.08.14 - 22:45

              Ja, da hast du recht.
              Ich würde ihm einfach nur gerne mit auf den Weg geben, wo er sich Hilfe holen kann. Mehr kann ich ja nicht machen.

              Das Geld wirft die Firma schon ab, allerdings schafft er ja alles alleine, also ist es doch besser Reich zu werden als jemanden einzustellen. :-/

              Mir geht es schlecht damit.

              Ich lebe wie eine Alleinerziehende. Nur dass ich seine Sachen noch mit mache. Mich entlastet niemand. Wenn ich mal was ohne Kind machen möchte (Arzttermin, Friseur) muss ich versuchen unser Kind bei einer meiner Freundinnen unterzubringen. :-(

              Ich fühle mich sehr verantwortlich für meinen Partner, grade weil er es nicht mehr schafft für sich selbst Verantwortung zu übernehmen. Darum fällt es mir auch so schwer einen Schlussstrich zu ziehen.
              Denn eigentlich liebe ich ihn, nur erkenne ich ihn inzwischen kaum noch wieder.

              • (6) 15.08.14 - 00:36

                Das kann ich verstehen, man möchte ja auch nicht gleich alles über den Haufen werfen.

                Ich hoffe für euch das er irgendwann Hilfe annimmt, in welcher Form auch immer.
                Vielleicht legst du ihm einfach mal ein Broschüren über burn out zurecht und mit Glück liest er sich da mal ein wenig rein und erkennt sich darin wieder.
                Und dann solltest du ihm auch klar machen das es dir damit absolut nicht gut geht und du dich allein fühlst.
                Sag ihm ruhig das du zwar stolz darauf bist was er alles macht (auch sicher für seine Familie), aber ihr euch immer weiter entfernt und ihr irgendwann nicht mehr da sein werdet, sein Kind kennt ihn ja irgendwann auch gar nicht mehr, er verpasst doch so vieles.

                Ich wünsche euch alles Gute!

      (7) 14.08.14 - 21:58

      Hallo

      <<<Wir reden nur noch das allernötigste, immer Dinge, die seine Firma betreffen.<<<

      Erzählt er dir auch seine geschäftlichen Sorgen?
      Hast du ihm deine Hilfe angeboten?
      Kann er sich extern fachliche Mit-Hilfe besorgen ?
      Wie sieht die finanzielle Situation aus?

      Vielleicht kannst du ihm zumindest mal beim Aufräumen,der Ablage etc. helfen?
      Am Wochende könntet ihr mit dem Kind täglich einen langen Spaziergang machen.
      Vielleicht kannst du ihn auch zum Sport überreden, das wäre natürlich optimal.

      Ich denke er hat die Work-Life-Balance verloren und steuert auf einen Zusammenbruch ( oder jetzt Burnout genannt ) zu.

      L.G.

      • (8) 14.08.14 - 22:11

        Er erzählt mir nur seine geschäftlichen Sorgen. Finanziell steht er sehr gut da, ist aber auch gierig, nimmt Arbeit an, die er dann am Wochenende machen muss, obwohl es eigentlich nicht nötig wäre.

        Ich mache schon seine komplette Büroarbeit, von Ablage bis Rechnungen schreiben. Den Teil, der dann noch für ihn übrig bleibt, kann ich nicht machen, er kann sich oft aber auch nicht überwinden weil er so kaputt ist und keine Lust dazu hat.

        Am Wochenende lässt er sich zu nix überreden, meistens schläft er den ganzen Tag. Wenn er doch was mit uns unternimmt ist er nicht "dabei" und scheint froh, wenn wir wieder zu Hause sind. Anstrengende Sachen wie auf den Spielplatz gehen macht er gar nicht erst mit.

        • (9) 14.08.14 - 22:32

          Dann kommst du um eine Aussprache nicht herum.
          Vielleicht macht ihr künftig am Wochende gemeinsam Sport/Therme/Sauna etc. Irgendetwas was Entspannung und Erholung bringt und ihm halbwegs Spaß macht.
          Überlege dir zuvor was du machst wenn er deine Sorgen und Befürchtungen nicht ernst nimmt.Urlaub/Auszeit alleine mit Kind?

          • (10) 14.08.14 - 22:52

            Eine Aussprache klappt einfach nicht.
            Er dreht und wendet alles immer so sehr, dass wir immer wieder bei der Firma landen anstatt über ihn oder uns zu sprechen.

            Letzte Woche zB habe ich zu ihm gesagt, dass das so alles nicht mehr geht, dass er nicht mehr am Familienleben Teil nimmt und sich nur noch zurück zieht. Dann kam er über willst du mich verlassen? Warum machst du es mir denn jetzt auch noch so schwer? Hin zu er kann im Moment nicht anders und redete dann wieder von der Firma.

            Um allein mit Kind weg zu fahren fehlt mir grade einfach die Energie.

            Ich würde mir eher eine Beziehungspause vorstellen und dass er geht. Aber wo soll er hin? Kann ja eigentlich nicht mein Problem sein, jetzt ist er ja schließlich auch kommentarlos einfach nicht zu Hause, aber ich fühle mich trotzdem schlecht dabei.

            Aber es wäre vermutlich das einzig richtige.

    (11) 14.08.14 - 22:26

    Das hört sich jetzt schlimm an, aber ich denke er muss erst zusammen brechen.
    Mit burn out oder Depressionen ist es oft so, dass betroffene erst verstehen, wenn sie körperlich zusammenbrechen. Vorher hat man immer den Glauben, dass man alles schafft.

    Ich würde ihm deine Ängste und Siegen nochmal darbringen. Keine Anschuldigungen. Nur die reinen sorgen um ihn. Geht er darauf ein, kannst du auch ein Stück weit deine Gefühle mit einbringen. Wenn nicht, heißt es abwarten. Das ist schlimm. Aber wer keine Therapie will, der kannnicht therapiert werden.

    • (12) 14.08.14 - 22:37

      Er meint immer, dass ja alles bald besser wird und wir alle bis dahin durchhalten müssen, von sich sagt er, dass er nur noch funktioniert. Nur kann er "bald" nicht definieren. Irgendwann eben.

      Es tut jetzt schon so sehr weh das alles mit anzusehen.

      Ich selbst leide ja auch unter seiner Gleichgültigkeit, dem nicht vorhandenen Familie leben. Habe kaum Zeit für mich. Unser Kind ist "zum Glück" noch Klein und bekommt das alles noch nicht so ganz mit, aber auch da merkt man schon deutlich, dass der Papa fehlt.
      Und trotzdem würde es mir sehr schwer fallen zu gehen.
      Ich empfinde es als ihn im Stich lassen, das wird meinem Partner sicher auch so gehen. Aber ich ertrage es ja selbst nicht mehr.

      • (13) 15.08.14 - 10:02

        Total. Es leiden alle im Umfeld eines depressiven.

        Ich würde nicht gehen. Vielleicht kannst du mal zu einem Psychologen. Die Sache erklären und er kann die ja auch tipps geben, wie du dich ihm gegenüber verhalten kannst und gleichzeitig dich und dein Kind schützen kannst.

(14) 15.08.14 - 12:12

Eine andere Frage- aber nicht unwichtig : Bekommst Du Gehalt für Deine Hilfe? Falls es irgendwann zu einer Trennung können sollte, wäre es wichtig, eigene Rentenansprüche zu haben! Ich kenne viele Frauen, die 100% Energie in das Unternehmen des Mannes gesteckt haben ohne Bezahlung und nach einer Trennung vor dem Nichts standen !

  • (15) 15.08.14 - 15:41

    Ich bin in Elternzeit und bin für diese Zeit rententechnisch versorgt, bekomme aber auch 450€ für meine Dienste. Allerdings stehe ich grade vor der Frage ob ich noch ein Jahr Elternzeit nehme oder nicht. Sieht wohl eher nicht danach aus. :-/

(16) 23.11.14 - 23:06

#gruebel Hallo und erst einmal liebe Grüße an Dich!
Da Dein Hilferuf ja nun schon etwas länger zurück liegt,möchte ich Dich fragen,wie es Dir und Deiner Familie mittlerweile ergangen ist?Würde Dir wünschen,es hat sich was Positives getan,denn ich habe ganz genau das selbe Problem,nur,dass wir kein Kind haben.Ansonsten haargenau identisch und zum Teil noch um Einiges krasser,dass man die pure Angst bekommt,dass der Partner im wahrsten Sinne des Wortes umfällt.

Man ist schon gar nicht mehr überwiegend sauer,sondern nur noch in Sorge und da der Mann absolut BERATUNGSRESISTENT auf jegliche, gut und lieb gemeinte Lösungsvor-schläge oder Ratschläge,sowie Hilfe und Warnungen,die Gesundheit betreffend ist,weiß man als Frau sich am Ende auch nicht mehr zu helfen.Mit Arzt brauch ich auch gar nicht zu kommen,einmal aus Angst,es könnte bei den Untersuchungen ja doch was "Schlimmes" bei rauskommen und zum Psychologen gehen geht gleich mal gar nicht.
Zum Anderen sind Selbständige ja privatversichert und da würden die Arztkosten wieder dazukommen und da er zu sehen muss,dass die Firma jetzt in den Wintermonaten durch weniger Aufträge(branchenbedingt) sich weiter hält ,kommen Existenzängste dazu.Es ist auch seine Firma und er muss auch am WE und Feiertags arbeiten gehen.(Medien-und Veranstaltungstechnikbranche).Da ist eh verkehrte Welt,was Arbeitszeiten angeht.Urlaub geht gar nicht.Er meint,wenn er mal krank wird oder mal 3 Tage wegfahren würde,bricht alles zu sammen.
Ich hab ihm dann gesagt,ja und wenn Du zusammenbrichst,ist eh alles zu spät.Er soll auch mal was abgeben an Arbeit,richtig eigene Angestellt hat er nicht.Für die Zeit der Veranstaltungen holt er sich dann von jeweiligen anderen Eventfirmen Mitarbeiter als Hilfe dazu,anstatt sie auch mal alleine die Veranstaltung schmeißen zu lassen.Er muss immer mit,könnte ja was schief gehen und er will auf keinen Fall schlechte Qualität abliefern und damit seinen sehr guten Ruf auf's Spiel setzen lassen.
Dafür habe ich auch absolut vollstes Verständniss,aber er muss anfangen etwas loszulassen und den Anderen auch mal seine guten Erfahrungen mit auf den Weg geben,die wuppen das schon,wenn sie Bescheid wissen.
Ihm macht seine Arbeit auch Spass und erkönnte gar nicht zu Hause sitzen,da würde er eingehen,so aber auch!
Ich hoffe,ich habe nicht zu weit ausgeholt und eigentlich hast Du ja einen Rat einholen wollen,aber manchmal hilft es ja auch,wenn man sich zusammen austauschen kann,vielleicht kommt man dann unerwarteter Weise zusammen auf eine Lösung.
Und wenn man mit jemand reden kann,der genau in der selben "bescheidenen"Lage ist,
tut es der Seele auch mal gut.
Also bitte nicht böse sein,aber einen Rat hab ich zur Zeit keinen.Man weiß einfach nicht,in welche Richtung man rennen soll,weil man ja möchte,dass es allen Beteiligten so schnell wie möglich wieder besser geht.
Vielleicht magst Du ja zurückschreiben.

PS:
Ein ganz krasses Beispiel ,dass er völlig fertig ist,hab ich neulich erlebt.Wir sind endlich einmal Abendbrotessen gefahren,er kam schön wieder mal zu spät nach Hause und das Restaurant lag nicht grad um die Ecke ,sondern es war schon ein kleiner Ausflug bis dahin.Auf dem Rückweg war es nun schon dunkel und urplötzlich sagte er,er müsse jetzt mal in eine kleine Nebenstrasse reinfahren und er hielt an.Als ich ihn fragend ansah,sagte er,er muss sich schnellstens erst mal bischen langmachen,ihm zieht es die Augen zu,hat nur noch den Fahrersitz zurückgelehnt und war eingeschlafen.#schock!
Ich bin sowas von erschrocken und stand völlig bedeppert,ratlos und ja,hilflos da.
Das kann man sich gar nicht vorstellen.
Er schläft auch schon mal mitten im Gespräch ein usw.
Und das ist ausgebrannt(Bourn out)aber sowas von!
Liebe Grüße

  • (17) 18.12.14 - 19:01

    Hallo Du!
    Ich hab grade erst gesehen, was du zu meinem Beitrag geschrieben hast! Ich bin dir natürlich nicht böse, dass du dich ohne Rat dazu gemeldet hast! ;-)

    Unsere Lage hat sich nicht verbessert. Ich versuche einfach das Beste für mich und unseren Sohn draus zu machen.
    Ich bin immer wieder zutiefst enttäuscht über ihn und sein Verhalten, aber ich kann es einfach nicht ändern. Hätten wir kein gemeinsames Kind hätte ich ihm schon längst nahe gelegt sich Ei e eigene Eihnung zu suchen und sein Leben in Ordnung u bringen und sich dann wieder zu melden. Aber das ist mit Kind irgendwie nicht so einfach.

    Ich tausche mich gerne mit dir aus und höre dir zu wenn du magst.
    Die meisten Freunde sagen einen ja doch nur, dass man sich zu viel gefallen lässt und ihn in den Wibd schießen soll.

    Ich fahre für mich nun erstmal meine Schiene. Zum Ende meiner Elternzeit werde ich mir einen neuen Job suchen, auch wenn meine Karriere damit dann wohl tatsächlich erstmal auf Eis liegt. Aber das ist mir die Zeit mit unserem Sohn einfach Wert.

    Und bis dahin muss ich einfach sehen, dass ich nicht unter gehe.
    Unser Sohn geht regelmäßig zur Tagesmutter, sodass ich Bürozeit und aber auch Freizeit habe und ich wurstel mich quasi als Alleinerziehende durch.

    Ihm helfen kann nur er selbst.
    Zieh dich zurück, geh deinen Weg und sei für ihn da wenn er es braucht und du die Kraft dafür hast.

    Ich muss jetzt erstmal verkraften, dass mein Partner seine Weihnachtsfeier mit viel Alkohol aus den 23.12. gelegt hat und am 24.12. wohl außer Gefecht sein wird. "Es ist doch nur Weihnachten, ein Tag wie jeder andere" und "an was soll ich eigentlich Koch alles denken?" War seine Aussage dazu. "An deine Familie" war meine Antwort.

    Es ist alles nicht so einfach.

    Aber warum dein Mann nicht dich bitten kann weiter zu fahren anstatt anzuhalten und einzuschlafen verstehe ich nicht.

    Wie ist es dir weiter ergangen?

    Liebe Grüße!

Top Diskussionen anzeigen