Panische Anst, wenn Partner weg ist ...

    • (1) 24.08.14 - 01:21

      Hallo zusammen,

      ich weiß gar nicht wie ich es am besten beschreiben soll.

      Es ist so, daß ich schon alleine beim Gedanken, daß mein Mann alleine z.B. zum Wandern oder Festival wegfahren könnte, panische Angst bekomme.

      Nächstes Jahr im April wird das der Fall sein, dass er übers Wochenende wegfährt und ich könnte jetzt schon deswegen heulen.

      Wenn er schonmal weg war, dann ist es daheim die Hölle. Ich stehe total neben mir, kann kaum essen noch schlafen und könnte nur heulen. Ich bin nicht mal ganz alleine daheim, meine zwei Kinder sind ja auch noch da.

      Ich will und kann so nicht mehr weiterleben. Was kann ich denn dagegen tun, daß ich damit klarkomme? Ich drehe noch durch.

      VLG

      • Professionelle Hilfe - Therapie.

        (3) 24.08.14 - 03:12

        Professionelle Hilfe, das scheint so schnell dahin gesagt, sehe ich hier aber als einzige Rettung.
        Eine Beziehung, die durch solche Panikattacken belastet wird, steht unter großem Druck. Dir ist sicher klar, dass so etwas nicht normal ist.
        Du musst dir also Hilfe suchen. Für dich, wegen deines Mannes und deiner Kinder.
        Der erste Schritt ist, dass du zu deinem Hausarzt gehst und auf eine verschreibung zu einer Therapie bestehst.
        Du brauchst eine Verhaltenstherapie, die auf Panikattacken spezialisiert ist.
        Ich kann das nur wärmstens empfehlen.
        Ähnliches habe ich durchgemacht und bin innerhalb von drei Monaten 'geheilt' worden. Ich will dir gar nicht erst erzählen, wie ungemein meine Lebensqualität seither zugenommen hat.

        • (4) 24.08.14 - 03:46

          >>>Der erste Schritt ist, dass du zu deinem Hausarzt gehst und auf eine verschreibung zu einer Therapie bestehst.<<<

          Therapien müssen nicht verschrieben werden.
          Ob eine Therapie notwendig ist, entscheidet kein Hausarzt.

      (6) 24.08.14 - 10:40

      Hallo, ich möchte fragen, wovor du angst hast? Vor dem alleine sein? Dass ihm was passiert, und du nicht helfen kannst, oder dass er fremd geht?
      Hast du vielleicht mal eine schlechte erfahrung gemacht? Oder ein kindheitstrauma?
      Weiss dein mann von diesen ängsten? Versteht er dich? Ich finde diese fragen wichtig um zu wissen, wie wir dir helfen können.

      LG

      • (7) 24.08.14 - 13:00

        Hi,
        Das schlimme ist, ich weiß nicht, warum ich solche Angst davor habe, dass er wegfährt.

        Ich denke, dass es irgendwas mit der Kindheit zu tun hat. Ich konnte es damals schon nicht ertragen, von meiner Mutter getrennt zu sein. Lieber hab ich gesagt, ich hab ohrenweh, als dass ich zb mit zum Zeltlager gefahren bin. Ich musste nie alleine daheim sein, meine Eltern gaben mich immer mitgenommen.

        Ich hab meinem Mann gestern davon erzählt, aber ich glaub verstehen tut er das nicht.

        Vlg

        • (8) 24.08.14 - 17:15

          du hast, würde ich sagen, eine angststörung. dass man seinen partner vermisst, vielleicht schlechter schläft und etwas unruhig ist weil man ja nicht weiß ob es ihm grad gut geht finde ich ein stück weit normal, aber bei dir übersteigt es, warum auch immer, das maß des normalen. das ist ja nichts schlimmes, du meinst es ja nicht böse, aber such die professsionelle hilfe. das wird von selbst eher schlimmer als besser.

          beim kind ist es ne weile ja auch normal, aber irgendwann denke ich hätte man dir als kind beibringen müsen, mal allein zu sein. vielleicht ist das schon alles, dass du es einfach nie gelernt hast. auf jeden fall kann man sowas gut therapieren. ich bin meine abnormen ängste ziemlich losgeworden, bis auf ein par kleinigkeiten, wo ich eben etwas pingeliger bin als andere, aber nicht so, dass das nun auffällen würde. und das "nur" mit gesprächen, ohne irgendwelche großen aktionen.

          bei mir war es verlustangst und panische angst um die kinder, sobald sie auch nur den raum verließen. um meinen mann hatte ich nicht so große sorgen, aber das problem ist ja ähnlich...

          verstehen ist schwierig... ich weiß nicht ob man das erwarten kann, es ist halt in der form nicht normal und werde gerne als "sich anstellen" abgetan. aber du findest das ja auch nicht gut, oder normal, also such dir professionelle hilfe und bitte deinen mann dich DANN zu unterstützen. er braucht es ja nicht verstehen, annehmen und mitziehen dürfte ja reichen ;-)

          alles gute!

    Das man seinen Partner vermisst kann ich verstehen, vielleicht auch mal das man ein Tränchen verdrückt. Das ging mir früher auch noch so. Aber das man so ausflippt wie du ist wirklich über das normale Maß hinaus. ISt vielleicht früher was bei dir gewesen das du deshalb solche Ängste hast?

    Von irgendwas muss das ja kommen. HAt er dir Grund gegeben das du Angst haben musst?

    Ela

    (10) 24.08.14 - 12:44

    Hallo,

    Du brauchst dahingehend dringend eine Therapie, also telefonier am besten mal alle möglichen Psychologen in der Umgebung ab, die meisten haben lange Wartelisten.

    Wenn du weißt vor was du genau Angst hast und wo der Auslöser liegt, kann sowas auch relativ einfach in den Griff bekommen werden.
    Schwierig wird's wenn die Ängste irrational und unbegründet liegen, dann muss man erstmal auf intensive Ursachenforschung gehen.
    Auf jeden fall solltest du etwas tun, für deinen Mann ist das ganze sicher auch belastend und deine Kinder kommen auch in das alter wo sie mal nachts oder über mehrere Tage nicht da sind, dann sollte es auch nicht so ausarten.

    Ich hatte mal eine Phase (aber vermutlich hormonell bedingt) da bekam ich panikattacken vor dem busfahren, alles andere war ok, aber beim Bus fahren hatte ich stetig Panik das ich eins der Kinder vergesse #klatsch
    Mit leichten antidepressiva hab ich das dann schnell in den Griff bekommen und brauche es auch nicht mehr, aber solche Ängste Schränken einen ungemein ein im Leben.

    LG

    (11) 24.08.14 - 16:10

    Hi!

    Therapie & Co. ist sicherlich ein guter Ratschlag für die langfristige Beseitigung des Problems - aber zusätzlich brauchst du natürlich Tipps für sofort.

    Egal, wie verständnisvoll dein Mann vll. reagiert, du kannst ihn ja nicht zu Hause einsperren, bis die Therapie anschlägt.

    Hast du eine Freundin, die in der Zeit bei dir wohnen könnte, wenn er mal weg ist? So ein Mädelswochenende ist total lustig und du musst nicht allein sein. Oder hilft so etwas nicht?

    LG, Nele

    • (12) 24.08.14 - 16:17

      Ja sicher, dass würde mir helfen, wenn in der zeit jemand da wäre. Aber meine Freundinnen sind ebenfalls alle verheiratet und haben kleine Kinder so wie ich. Da zieht leidet keine übers Wochenende bei mir ein :-(

      • (13) 24.08.14 - 17:02

        Echt nicht? Ich bin regelmäßig mit meinen Kindern bei einer Freundin... finde ich nicht problematisch.

        Und deine Mutter, Tante o.ä.?

(14) 24.08.14 - 20:24

Hallo!

Ich nehme an du bist noch jung und ihr seid erst kurz zusammen. Hast du schon mal
Jemanden gehabt der dich verlassen hat?
Ihr müsst zusammen das Problem lösen, es wird immer mal sein daß Einer von Euch
unterwegs ist daß lässt sich nicht vermeiden.
Hilft dir auch nicht wenn er 3/4 x am Tag mit dir Telefoniert?
Wenn du aber schreibst : "Ich will und kann so nicht leben "dann brauchst du einen
Psychotherapeuten.

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