kann eine Fernbeziehung funktionieren ?

    • (1) 30.08.14 - 22:18
      dieratloselisa

      guten Abend zusammen

      würde gerne ein paar Ratschläge von Leuten hören die eine Fernbeziehung haben, oder hatten. Ob sie letztendlich gescheitert ist an der Entfernung und wie ihr damit klar kommt.?

      Habe eine frische Fernbeziehung angefangen ,und weiß nicht ob ich der Sache gewachsen bin. Hatte mal gehört das es für Leute etwas gutes ist, die stabil sind in ihrem Leben. Muß dazu sagen das ich eigentlich kein Typ von Fernbeziehung bin, aber es ist nun mal passiert, da man seine Gefühle nicht steuern kann. Und nun frage ich mich wie sich das weiter entwickeln soll. Weil man sich ja nicht oft sehen kann. Wie oft seht ihr denn euren Partner? und wie pflegt ihr den Kontakt, telefoniert ihr viel oder geht es über das schreiben?

      Wer ist zusammen gezogen und bis heute glücklich oder wo ist es letztendlich gescheitert? Würde mich um ein paar Ratschläge oder Geschichten freuen. Lg

      • Hallo :-)

        Also ich habe seit Dezember '13 Eiben Freund den ich nur am We sehe manchmal,wie dieses, ist er auch mit seinen Kumpels unterwegs..
        Weil die haben ihn ja auch nur das we...nur mal am Rande...
        Wir schreiben u telefonieren nahezu täglich..
        Ich für mich komm damit klar.
        Er macht sein Ding und ich meins.

        In naher Zukunft sucht er sich in der nähe Arbeit,uns trennen 600 Kilometer.
        Zwei Samstage arbeite ich,einen frei.
        Wirklich viel haben wir nicht voneinander.
        Aber Hey.. Thats Life..

        Hatte immer fernbeziehungen, und Jaaa,es ist oft schwer,aber man weiß wofür man das alles durchhält..

        Der eine kann es gut,wie ich.
        Der andere,leidet...
        Klar vermisse ich meinen Freund auch oft, mal mehr stark,mal weniger..
        Aber das ist ein Test für die Zukunft...
        Wir hatten jetzt zwei Wochen Urlaub und es war dann ganz ok als der vorbei war...
        Man ist es halt allein gewohnt,seinen Alltag zu bestreiten.

        (3) 30.08.14 - 23:10
        Meiner konnte das nicht

        Ich bin etwas skeptisch, was Fernbeziehungen betrifft, kenne aber auch eine, die viele Jahre lang gut lief, und bei der das Paar dann letztendlich (nach über acht Jahren) zusammen gezogen ist. (Aber auch einige andere.)

        Ich hatte eine Fernbeziehung, weil ich eine sehr gute berufliche Chance nutzen wollte, während mein Mann als Student an unsere alte Heimat gebunden war. Er hat das als Zurückweisung empfunden, und hätte es lieber gesehen, dass ich irgendeinen Job vor Ort annehme, um seinetwillen. Ich wiederum fühlte mich als Versorger, und verantwortlich für unser Einkommen, zudem mochte ich meine Arbeit sehr.

        Letztendlich ist unsere Ehe an dem Ungleichgewicht gescheitert, nicht rein an der Fernbeziehung. Und sicher ist es auch anders, wenn man sich kennenlernt und noch getrennt wohnt, statt dass man auseinander zieht. Aber ich halte es doch für schwierig. Meistens leidet einer, und der wird den anderen über kurz oder lang "bestrafen" - durch Lieblosigkeit, Betrug oder die Beendigung der Beziehung. Es ist ein besonderes Glück, wenn beide mit dem Fernbeziehungsmodell klarkommen. Dann allerdings eröffnet es auch neue Chancen: natürlich bleibt das Kribbeln länger, wenn man Sehnsucht in den Alltag integriert.

        • Ich habe ebenfalls seit Dezember 13 eine Fernbeziehung und weiß, dass es sich für die Frau lohnt (ich lebe lesbisch). ICh vermisse sie sehr und je öfter wir uns sehen und es vertrauter wird, desto schwerer fällt es mir, sie dann gehen zu lassen. Wir sehen uns alle 2 Wochen am Wochenende und meistens noch einen Tag dazu (Freitag oder Montag) und auch in unseren Urlauben. Gerade nach 2 Wochen schön Erlebtem und der Nähe, fällt es uns beiden mittlerweile schwer, diesen Cut dann zu ertragen und nur über das Telefon kommunieren zu können.Wir schweigen dann die ersten Tage viel am Telefon und ich bin so ein Typ, der dann auch mal ungerecht sein kann und sie annörgele.

          Wenn diese Liebe so bleibt, zieht sie nächstes Jahr im Sommer zu mir. Wir wohnen ebenfalls 600 km entfernt. Ich weiß, wieviel sie aufgibt für mich. Wir haben am Anfang drüber gesprochen, wer von uns beiden und ob überhaupt, zum anderen ziehen könnte.

          Noch einmal würde ich keine Fernbeziehung in diesem Km-Umfang eingehen mit dem Wissen, wie schlimm Vermissen sein kann bis zur völligen Gelähmtheit, Lustlosigkeit. Würde man mir sagen, dass es für so eine tolle Frau ist, würde ich es wiedertun. Ich freue mich auf unsere Zukunft und somit ist es das für mich wert.

          Wünsche Euch alles Gute,

          liebe Grüße, Susanne#cool#winke

      Hallo,

      nach einem Jahr Beziehung begann unsere Liebe mit einer Fernbeziehung.

      Das ganze ging 2 1/2 Jahre.
      Wie wir es gemacht haben? Zuerst sahen wir nur alle zwei Wochen an Wochenenden,
      es wurde viel SMS, telefoniert und gechattet.
      Später fuhr ich jedes Wochenende nach Hause und in dieser Zeit haben wir meist nur 2 Mal am Tag geschrieben. Es war hart und die Zeit mag ich nicht mehr durchmachen.
      Mein Tipp: Redet viel, sobald ihr euch seht.

      Wir sind heute immer noch sehr glücklich und sind stolz darauf, dies gemeistert zu haben.
      Wichtig ist: Zusammenhalten, sonst klappt es nicht!

      Ganz viel Erfolg!

      Hallo!

      Wir hatten über 6 Jahre lang eine Fernbeziehung (über 300 km). Gesehen haben wir uns jedes zweite Wochenende und im Urlaub.
      Telefoniert haben wir täglich 2 x (morgens nach dem Aufstehen und abends).

      Nach 6,5 Jahren sind wir zusammengezogen. Weitere 3 Jahre später haben wir geheiratet. Heute (weitere 4 Jahre später) sind wir noch immer sehr glücklich miteinander!

      Ws für uns wichtig war: wir haben feste Telefonzeiten gehabt, wie "Dates". Und wir haben auch "Alltag" geteilt. Sprich, wir haben auch telefoniert, wenn es nichts zu erzählen gab. dann lagen wir halt auf der Couch und haben zusammen fernsehen geshen (jeweils die selbe Sendung) und kommentiert. So, wie wenn wir zusammen leben würden. Dadurch hatte unsere Beziehung trotz der Ferne auch das "normale", alltägliche, wie wenn man eben zuhause lebt und beide müde sind und einfach nur abhängen.

      Also, von mir gibt es ein: #pro, ja das kann funktionieren!

      Alles Gute!

      liki#winke

      • "Sprich, wir haben auch telefoniert, wenn es nichts zu erzählen gab. dann lagen wir halt auf der Couch und haben zusammen fernsehen geshen (jeweils die selbe Sendung) und kommentiert. So, wie wenn wir zusammen leben würden."

        Ahhh ja, das ist so schön, wenn man das miteinander kann. Das haben wir auch gemacht: Wallander schauen, zusammen am Telefon.

        :-)

        Schön, dass es bei euch so geklappt hat!

        #liebdrueck

        White

      (11) 31.08.14 - 11:25

      Mmmmmmm, so ist das bei uns auch.

      Nach 3,5 Jahren werden wir zum Jahreswechsel zusammenziehen, endlich #verliebt

      Pina

Mein Mann und ich führten 10 Jahre eine WE Beziehung (er war 22 und ich 18, als es anfing).
Er war Soldat und war ständig irgendwo in Deutschland stationiert.

Mal haben wir uns nur alle 2 Wochen gesehen, meist aber jedes WE, mal war es aber auch länger.
Ich weiß nicht, wie es geklappt hat....Vertrauen ist das A und O!

Nach 1 1/2 Jahren sind wir zusammen gezogen, nach 6 Jahren haben wir geheiratet ubd unser Sohn wird im Dezember 3 #verliebt
Nicht gleich das Handtuch werfen und aufgeben, wenn es mal schwierig wird.
Hobby zulegen, was man unter der Woche machen kann.
Immer auf das Wiedersehen freuen :-)

Jetzt er endlich fertig mit der Bundeswehr und immer Zuhaus....man, die ersten Wochen haben mich so genervt #rofl

Wenn man es wirklich will, schafft man es auch :-)

Lg Alex

Guten Morgen,

da ich auf dem Land gross geworden bin, aber immer viel unterwegs war, habe ich sehr früh angefangen, Fernbeziehungen zu führen. So mit 16 Jahren waren 30km Entfernung schon eine Fernbeziehung. :-)

An der Entfernung sind die Beziehungen nie gescheitert, muss ich sagen.

Nun ist es so, ich hatte bis Ende Juli eine Fernbeziehung, die 3 1/2 Jahre anhielt und über 300 km ging, gesehen haben wir uns zunächst jedes zweite Wochenende und in den Urlauben. Wir haben sie jetzt beendet. Und umgewandelt. Wir sind zusammen gezogen, wir teilen den Alltag, an den wir uns immer mehr gewöhnen (und nach dem wir uns gesehnt haben), lernen, das Miteinander neu zu sortieren. Das ist eine Menge Arbeit, manchmal sehne ich mich nach der alten Stadt (von der ich vor 5 Wochen noch komplett die Nase voll hatte, ja ja), nicht nach dem Alleinsein, aber wir leben zusammen. Das war, was wir von Anfang an wollten, und wir sehen, es funktioniert. Und es ist schön. Eine grosse Last, die abfällt - zumindest von mir.

Klar, nach einem Monat kann ich nicht sagen, dass es ewig hält, aber wir sind entschlossen, weiterhin unser Leben gemeinsam zu leben. So wie wir das seit Jahren tun, nur jetzt als Familie zusammen.
Ob dir das hilft, weiss ich nicht, denn wir sind ja noch mitten drin, Fernbeziehung in "normale" Beziehung umzuwandeln.

Aber allein bist du nicht mit der Situation, bei weitem nicht.
Du kannst Freiräume geniessen, du kannst immer eine Sehnsucht nach dem Alltag in dir haben.

Was ihr daraus macht, liegt an euch.

Alles Gute bei eurem Weg

White

Hallo!

Heute, im Zeitalter von Internet, Skype, Handy, preiswerten Flügen, usw., ist eine Fernbeziehung nicht mehr so schwierig, wie vor Jahren!

Als ich meinen Mann Anfang September 1990 in Norwegen kennen gelernt habe, war das absolut anders. Es gab nur Festtelefon mit horrenden Minutenpreisen. Somit schrieben wir uns jede Menge Briefe. Flüge waren verdammt teuer. Also sahen wir uns ca. alle 6 - 8 Wochen. Meistens nur von Donnerstag bis Sonntag.

Wenn man aber eine Beziehung wirklich WILL, dann geht es auch. Man muß sich nur bewußt sein, daß man Abstriche machen muß.

Weiter müßt Ihr Euch darüber klar werden, daß sich einer von Euch in die Richtung des anderen bewegen muß - also umziehen. Und Ihr dürft niemals, niemals, niemals, dem anderen vorhalten (auch nicht im Streit!), daß Ihr nur wegen ihm umgezogen seid.

Ach ja, ein gutes Mittel um herauszufinden, ob eine solche Beziehung funktionert, ist ein 4 Wochen Trip. Nur Ihr beiden. 24 Stunden, Tag und Nacht zusammen. Eine Campingplatztour z. B. Wenn Ihr jeden Tag (oder auch jeden 2.) zusammen das Zelt aufbauen und wieder abbauen müßt, Euch bei Regen im Zelt die Zeit vertreiben müßt, jeden Tag neue Gesprächsthemen finden müßt, Euch nicht über jedes Kinkerlitzchen aufregen dürft, um nicht unnötig einen unsinnigen Zeit vom Zaun zu brechen, Ihr wie ein Team agiert, dann habt Ihr gute Chancen, daß es hält.

So haben wir es jedenfalls gemacht ;-)

Viele Grüße
Trollmama

Führe seit über drei Jahren eine Fernbeziehung. Mein Freund wohnt 200 km entfernt und wir sind beide aus beruflichen Gründe ortsgebunden, so dass ein Zusammenziehen die nächsten Jahre nicht in Frage kommt. Wir sehen uns alle zwei bis vier Wochen am Wochenende sowie im Urlaub. Wir telefonieren jeden zweiten Abend mindestens zwei Stunden miteinander: wie eine Verabredung, das heißt, wenn einer nicht kann, gibt er dem anderen rechtzeitig Bescheid. Wenn was wichtiges anliegt, kommunizieren wir natürlich auch mal zwischendurch.

Für uns beide funktioniert das gut. Wir hätten beide unter der Woche wenig Zeit füreinander und wir waren beide schon mal für längere Zeit ohne Partner, so dass wir nicht ständig aufeinander hocken müssen.
Wichtig ist für mich aber, dass ich mich trotz der Entfernung 100prozentig auf meinen Freund verlassen kann.

Ich sehe auch den Vorteil einer solchen Beziehung: man entgeht den klassischen Alltagsreibereien, freut sich jedesmal sehr auf ein Wiedersehen und geht deswegen vielleicht auch vorsichtiger miteinander um.
Wir sind beide in einem Alter, in dem die Zeit der Familienplanung vorbei ist. Dadurch entfällt vielleicht auch ein gewisser 'Zeitdruck', schnell zusammen zu ziehen.

Meiner Meinung nach funktioniert eine Fernbeziehung dann gut, wenn dies gut abgesprochen ist, wenn es das Ziel des Zusammenlebens gibt und wenn man in der Lage ist, unabhängig voneinander - mit eigenen Interessen - zu existieren. Wobei letzteres wohl Voraussetzung für jede Beziehung ist.

Viel Glück!

5 Jahre, 2 Kinder- es geht. Klar manchmal ist es blöd, aber wir kommunizieren viel über WhatsApp und skype. Abends gibts immer einen Gute-Nacht-Anruf von den Kindern. Wir haben uns Rituale geschaffen und uns um Beruf (Schichtdienst ohne Rücksicht auf WE, Feiertage etc.), Kinder und Distanz organisiert. Wir schaffen uns Inseln im Alltag, die nur uns gehören. Und wenns bloß eine Std. ist.

wir führen seit September 2013 eine Fernbeziehung über 350km Entfernung. Kontakt halten wir durch tägliches schreiben und telefonieren. Wir sehen uns für eine Fernbeziehung auch relativ häufig. Mindestens alle 2 Woche für ein Wochenende, es gibt aber auch Phasen wo wir uns jede Woche sehen. Bisher haben wir auch unseren gesamten Urlaub immer miteinander verbracht. Das verteilen wir auch so das es immer mal wieder eine komplette Woche ist die wir Zeit füreinander haben, so werden die Abstände nicht so groß. Was aber bei uns von Anfang an klar war, das es keine Fernbeziehung für eine längere Zeit bleiben wird. Ob wir das länger durchhalten würden weiß ich nicht, bei uns liegt es an der Familienplanung die auf Grund meines Alters etwas drängt. Und sobald seine berufliche Zukunft geklärt ist und ich dort oben einen Job gefunden habe, werde ich zu ihm ziehen. Ich kann mir gut vorstellen das dieser Schritt für manche nicht ganz leicht ist, in der Heimatstadt alles aufzugeben für den Partner. Mein Glück ist, das ich auch schon vorher auf Grund meines Hobbies viel Zeit dort verbracht habe, dort auch neue Leute kennengelernt habe, Freunde von mir dorthin gezogen sind und durch einen glücklichen Zufall meine beiden besten Freundinnen nicht weit entfernt wohnen. Ich habe mir auch oft vorgestellt wie es wäre, wenn ich wohin ziehen müsste wo ich niemanden kenne, keine sozialen Kontakte habe und mir alles komplett neu aufbauen würde. Da wäre mir die Entscheidung wohl schon viel schwerer gefallen und die Entscheidung das ich zu ihm ziehe, wäre wohl nicht so einfach gewesen. Von vornherein aufgebe würde ich eine Fernbeziehung allerdings nicht, sondern ihr immer eine Chance geben. Früher oder später wird es aber wohl schon darauf hinauslaufen das man sich entscheiden muss wo man ein gemeinsames Leben aufbauen will. Denn als ständiges Model kann ich mir das schwer vorstellen. Ich wünsche dir viel Glück und das du für dich einen Weg findest eine glückliche Beziehung zu führen

Hallo,

ja wir hatten auch eine Fernbeziehung. Uns trennten fast 400 km, wir haben uns trotzdem jedes (!) WE gesehen.
Wir sind abwechselnd gependelt, immer von Freitag Abend bis Sonntag Nachmittag/Abend.
Lange WE weit im voraus geplant, ebenso den Urlaub.

Wir haben unter der Woche zusammen den Alltag gelebt.
Morgens zusammen via Skype Kaffee getrunken, in die Arbeit verabschiedet. Tagsüber immer wieder mal per what´s app geschrieben, abends per Skype zusammen kocht, zusammen gegessen, zusammen gebadet usw....
Mit Laptop und Skype klappt das super!
Und so haben wir uns immer 4 Tage "nur" virtuell gesehen und dann eben am WE live.
Wir haben auch zusammen übernachtet, Laptop neben dem Bett. #rofl#verliebt

Also wirklich den totalen Alltag zusammen erlebt.
Inzwischen leben wir zusammen, sind glücklich und lieben uns immernoch wie verrückt.

Grundvoraussetzung ist Vertrauen, Vertrauen, Vertrauen!

Alles Gute, wenn ihr das wirklich wollt, schafft ihr das auch.

Meine Schwester hatte 4 Jahre lang eine Fernbeziehung, im Urlaub kennengelernt, 500 km Distanz.
Sie sahen sich ca. alle 3 Wochen am Wochenende und haben zwischendurch telefoniert (war noch nicht das Zeitalter von Handys und Internet).

Jetzt lebt sie über 10 Jahre im Wohnort ihres Mannes, ja sie haben dann geheiratet und einen kleinen Sohn bekommen.

Es kann gut funktionieren, wenn man noch ein eigenes Leben hat und sich nicht so sehr an den Partner klammert.

(21) 01.09.14 - 08:06

Das sind die ganzen positiven Beispiele. Ich habe ein paar Andere. Wie:

- wir haben uns alle zwei WE gesehen, täglich telefoniert. Manchmal nur um des Telefonierens Willen. Aber es war zu Viel und Freiheiten fehlten. Nach 3,5 Monaten war Ende. - Eine Bekannte. Sie haben sich im Urlaub kennengelernt. Eine Fernbeziehung über mehr als ein Jahr geführt. Quer durch Deutschland. Sie ist zu ihm gezogen. Haben sich nach nem weiteren Jahr verlobt. Aber sie sind gescheitert. Wohl auch am Alltag. Sie wohnt wieder daheim.

- Oder ich. Fernbeziehung über 3 Stunden Zugfahrt. Er war ein Selbstdarsteller, dessen Bild nach Außen nicht mit der Realität übereinstimmte. Heute sind wir geschieden. Er hatte mich mehrfach verprügelt und, und, und.....

Hallo!

Ja, Fernbeziehungen können funktionieren. Ich weiß nicht, über welche Entfernung wir sprechen, über welche finanzielle und zeitliche Möglichkeiten Ihr verfügt.
Ich hatte gut zwei Jahre lang eine Fernbeziehung - heute leben wir schon einige Jahre zusammen, sind glücklich verheiratet und haben zwei Kinder. :-)

Aber von vorne: als wir uns kennenlernten, lagen 600km zwischen uns. Wir sind also direkt mit der Entfernung gestartet. Kohle hatten wir beide nicht. Das war 2001.

Naja, aber nach der ersten Nacht, die sich sehr unverhofft ergeben hat, war irgendwie alles klar. Er ist am nächsten Tag wieder abgereist, aber von da an haben wir täglich telefoniert und uns jedes zweite Wochenende gesehen, was finanziell echt ein Kraftakt war. Es stand nie zur Debatte, ob wir jetzt zusammen sind, zusammen bleiben - das stand fest irgendwie.

Wichtig für uns war das tägliche Telefonat, immer zur gleichen Zeit. Geschrieben haben wir eigentlich gar nicht. Wir hatten beide kein Handy, ich hatte nur einen sehr eingeschränkten Internetzugang zuhause - tja.

Nach gut zwei Jahren sind wir dann etappenweise zusammengezogen. Erst haben wir den Abstand auf 100km (mit Top-Bahnverbindung dazwischen ;-)) gesenkt und ein weiteres halbes Jahr später sind wir ganz zusammen gezogen.

Ich würde genau das für das Wichtigste halten: den täglichen Kontakt. Dass man sich austauscht über das, was man erlebt, und sei es noch so unwichtig. Letztlich ist das Teilnehmen am Alltag des anderen, was die Beziehung trägt und wachsen lässt.

Und wenn man sich sieht, wirklich Zeit füreinander haben, klar.

Viele Grüße. Und gib der Sache 'ne Chance.

(23) 01.09.14 - 09:06
weggezogenfürdieliebe

ich habe mit meinen jetzigen Partner ein halbes jahr eine fernbeziehung geführt. für mich war das nichts. wir haben uns jedes wochenende gesehen, täglich mehrfach telefoniert und sms rund um die uhr. ich bin dann 200km von der heimat in seine stadt gezogen. erstmal eigene wohnung, wollte nicht sofort zu ihm. hatte auch einen guten job gefunden, sonst hätte ich das NIE gemacht.
die monate als wir eine fernbeziehung führten, war er der einzige für mich und er gab mir damals auch das gefühl dies für ihn zu sein. als ich dann nun umgezogen war und den alltag hier sah, wurde mir klar das er viel nebenbei gelebt hat. er sagt das er keine andere hatte, aber viel und gern geflirtet und gut unterwegs war. so kam es dann auch das nachts viele smsen kamen oder anrufe von anderen frauen. ich war damals so fertig und wollte erst hinschmeißen, aber er kämpfte. heute, jahre später, haben wir ein gemeinsames kind, leben in seinem haus und die frauen von damals sind mir bekannt und die sichtweise hat sich geändert. er hat sich um 180 grad geändert und wir sind eine glückliche familie.

eine fernbeziehung braucht viel viel vertrauen und wenn man merkt das sie einem nicht gut tut, sollte man sich gedanken machen.

Also ich hatte welche aber die sind grundsätzlich an der Entfernung gescheitert an dem wenigen sehen etc.

Meine Cousine hat aber lange Zeit eine Fernbeziehung geführt und haben auch normal kontakt mit Telefon etc. gehabt und es dauerte auch lang bis sie zusammen gezogen sind jetzt wohnen sie schon ca. 8 Jahre zusammen haben 2009 geheiratet und bekommen jetzt ihren ersten Nachwuchs <3

zusammen sind sie ca. 14 Jahre

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