Er ist gläubiger Christ

    • (1) 08.09.14 - 16:24
      ungläubige

      Hallo,

      ich habe einen Mann kennengelernt, den ich sehr mag und schätze. Er ist auch ein wirklich netter Mensch und sehr attraktiv. Ich habe auch Schmetterlinge im Bauch und ich glaube ihm geht es genauso.

      Nun zu meinem "Problem". Er ist Mitglied in einer evangelischen Freikirche und dort auch sehr aktiv. Er ist sehr religiös, geht zu Gemeindetreffen und jeden Sonntag in die Messe.
      Er leitet im Gemeindehaus auch ein Seniorencafe, besucht Kranke und Alte im Krankenhaus und Pflegeheim. Das finde ich auch wirklich gut.

      Nur bin ich ein absolut ungläubiger Mensch. Meine Eltern waren Atheisten und ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, wie ein Mensch mit Verstand an Engel und Gott und Wunder glauben kann??? Und frage mich, ob das mit uns gutgehen kann. Ich werde ganz sicher nicht anfangen an Gott zu glauben und er sicher nicht damit aufhören.

      Gibt es hier Beziehungen zwischen Gläubigen und Ungläubigen und wie geht ihr damit um?

      LG

      • Zweifelsfrei ist Deinen neuen Freund eine hohe soziale Kompetenz zu bescheinigen.

        Ursprung der christlichen Werte.

        Mit Sicherheit wird er Dich zu nichts "zwingen" wollen. Hochgradige Toleranz ist den Freikirchen und ihren Mitgliedern zu attestieren.

        Ich bin mit einem sehr netten Ehepaar befreundet. Auch Mitglieder einer Freikirche.
        Das Thema Religion ist unter uns völlig ausgeklammert.
        Sie wissen, das ich zwar getauft bin aber ansonsten dem nicht zugeneigt bin. Egal welcher Religion.
        Meine Toleranz akzeptiert aber generell Menschen die ihren Glauben auch ausleben.
        Mit einigen Ausnahmen.

        Ein Gespräch über Religion mit ihm wäre eine Möglichkeit die Fronten zu klären.
        Du hast Deinen Standpunkt, er den seinigen.

        FG

            • Pfingstler haben aber den Auftrag zu missionieren und das steht im Vordergrund, der Mensch ist Nebensach.

              • @u
                unter30

                Wie schon geantwortet, keine Erfahrungen mit Sekten.

                Aber bei mir klingeln schon mal mind. 1x/Monat die Zeugen Jehovas. Mit abnehmender Tendenz.

                Ich lebe auf Teneriffa, der Weg zu meinem Haus ist äußerst beschwerlich ohne Auto.

                Ich habe einen ebenso schönen wie auch sehr großen Hund.
                Und über meine Videoüberwachung kann ich sehr gut erkennen wer am Sonntag früh an der Tür steht.
                Zur Begrüßung nehme ich dann meinen Hund mit.

                Bevor diese Leute überhaupt ihren Vortrag beginnen können, bitte ich sie sich mit meinem Hund auseinanderzusetzen.
                Der (überhaupt nicht aggressiv) fletscht auf Befehl aber mit sonoren Knurren die Zähne.
                Darin liegt wohl auch die abnehmende Tendenz der Besuche begründet.

                Um auf den Umgang meiner Bekannten zu kommen, die leben ihren Glauben und gut ist.
                Ansonsten geben sie sich sehr weltoffen, sind wirklich sehr wissend in vielen Bereichen und unsere Diskussionen sind immer erfrischend. Ihre Religion wird völlig ausgeklammert. Und in den Jahren habe ich nie erlebt dass sie "missionieren" wollen.

                Missioniert kann doch auch nur der Mensch werden, der auch bereit ist sich missionieren zu lassen.
                Oder sehe da was falsches?

                FG

                • Pfingstler missionieren ob du willst oder nicht. Sie tun weltoffen, zentrales Thema ist Religion, wer nicht Pfingstler ist, ist falsch. Ich empfinde es so, dass da alles mehr Schein als Sein ist.

                  Ich kenne auch gläubige Christen, welche keine Pfingstler sind und die sind nicht missionarisch unterwegs, mit denen kann ich ganz gut, aber Pfingtler nerven, ähnlich wie zeugen Jehovas

      Also ich persönlich, wenn es hier um mich ginge, würde der Sache wohl keine Chance geben. Ich bin nicht gläubig und genau wie du, kann ich Glaube auch nicht nachvollziehen. Natürlich kann man, wenn beide es wollen, das Thema weitesgehendst versuchen aus dem Alltag raus zu halten aber komplett wird das nicht möglich sein. Z. B. betet er vor dem Essen etc.? Ihr werdet immer Berührungspunkte haben nachdem er auch so aktiv dort ist.

      Gruß
      Barrik

      Schwierig! Mein Partner und ich sind beide konfessionslos und am Sonntag hab ich ihn noch gefragt, ob er sich eine praktizierende Christin als Partnerin vorstellen könnte. Er hat dies klar verneint. Ich bin mir für mich auch nicht ganz sicher.

      Andererseits ist für uns beide Toleranz ein sehr wichtiges Thema und eigentlich müssten wir "Ungläubige" uns doch dann auch in Toleranz gegenüber Gläubigen üben, oder? So wie wir auch tolerant gegenüber Hobbies des Partners sind, die wir selbst nicht teilen.

      Ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass eine Partnerschaft zwischen Gläubigen und Ungläubigen funktioniert - aber nur, wenn keiner den anderen bekehren möchte und den Glauben/Unglauben des anderen als Privatsache akzeptiert.

      LG von der Zweiflerin

      Schwierig aber machbar würde ich sagen. Kommt wohl darauf an, wie reif und reflektiert beide sind. Und ob sich die gesamthafte Wertehaltung beider mehr oder minder deckt, unabhängig davon was für einen Glauben man hat oder nicht hat.
      Und ganz wichtig: sobald einer der beiden die Ansicht hat (selbst wenn er die nicht äussert), dass sein Lebensentwurf die einzige Wahrheit bedeutet und hierarchisch über der des Partners liegt, ab da ist es unmöglich.

      grundsätzlich könnte ich damit sicherlich leben. so lange klar ist, dass ich selbst eben NICHT gläubig bin, nicht bekehrt und auch im alltag nicht in den glauben des partners einbezogen werden will. ich möchte nicht an einem tischgebet teilhaben, nicht in die kirche gehen (nein, auch nicht an weihnachten) und insgesamt mein leben ohne heiligen bimbam weiterleben können. da käme es dann also auch darauf an, wie weit es umgekehrt mit der toleranz des mannes her ist.

      zum wirklichen problem würde es dann, wenn man heiraten wollte oder gemeinsame kinder haben, denn spätestens da wird der glaube mit all seinen ritualen und grundsätzlichen einstellungen zum gemeinsamen thema.

      hallo,

      es gibt Dinge, die muss man einfach nicht diskutieren und man kann trotzdem eine gute Beziehung führen.
      Lässt du ihm seine Glauben und er dir deinen, warum sollte es denn nicht funktionieren?
      Ist er in seinem Glauben so gefestigt, dass er sich von dir nicht erschüttern lässt, dann steht er auch da drüber, dass du nicht an die Dinge glaubst, an die er glaubt.

      Und ganz ehrlich: Ich weiß auch nicht alles, woran mein Mann glaubt. Gedanken sind frei und er hält mich bestimmt bei einigen Gedankengängen auch für "balla-balla". Und nur, weil man einen christlichen Glauben hat, muss man nicht abends die Engel überm Bett schweben sehen.

      vG
      ficus

      ... Ergänzung: und solche Dinge wie "Dankbarkeit" und "Soziales Engagement" muss man ja nun wirklich nicht anhand des christlichen Glaubens zerreden. Nimm ihn einfach so, wie er ist und vermute nicht hinter jedem Gedanken oder jeder Äußerung den "Vater im Himmel".

      Die Hebamme, die bei mir den Vorbereitungskurs geleitet hat, war auch sehr gläubig. Hat sie von "ihm" oder "da ist jemand der..." gesprochen, dann habe ich einfach jmd. anderen hinein interpretiert. Mir wäre im Leben nicht eingefallen, während des Vorbereitungskurses darüber zu grollen, dass sie von Gott (o.ä.) sprach. Mich hat dies auch nicht gestört, ich bin eben meinen Gedanken gefolgt und nicht ihren.

      vG

      frag ihn doch einfach?

      Hi,
      wenn es um eine kinderlose Beziehung geht, halte ich es für unproblematisch, sofern beide Seiten tolerant sind.
      Interessant wird es aber dann, wenn Kinder im Spiel sind. Falls ihr im entsprechenden Alter seid und eure Beziehung auf eine Familiengründung hinausläuft, wäre es doch sinnvoll davor darüber zu sprechen, inwieweit ihr die Kinder im christlichen Glauben erziehen wollt oder auch nicht.

      Vlg tina

      Hallo.

      Wenn Du etwas langfristiges möchtest, wäre zeitnah abzuklären, ob es für ihn überhaupt in Frage kommt, z. B. außerhalb der Gemeinde, bzw. seines Glaubens zu heiraten.

      LG

      Hallo!

      Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass gerade ein Mitglied einer Freikirche nicht irgendwann an einen Punkt kommt, wo die Nicht-Gläubigkeit des anderen zum Problem wird #kratz

      Aber ich würde es ausprobieren... falls er missionarisch unterwegs ist, wirst du es deutlich merken :-) Es gibt ja nichts zu verlieren!

      Mein Bruder und meine Schwägerin führen seit fast 20 Jahren eine solche Ehe. Er kann mit Religion nichts anfangen; sie ist praktizierend inkl. jeden Sonntag Orgel spielen, Kirchenchor etc.

      Das klappt. Der Sohn ist eher in seine Richtung gegangen, nach der Konfirmation war nichts mehr - sie akzeptiert es.

      Ich selbst bin auch praktizierend christlich, sehr liberal, wie ich finde (z.B. ohne den Zwang jeden Sonntag zum Gottesdienst zu gehen) - trotzdem weiß ich nicht, ob ich einen Partner haben könnte, der sich so gar nicht dafür interessiert.

      Auch die Wertvorstellungen, die Art zu denken etc. sind für mich wichtig.

      LG, Nele

      Ich bin gläubig, mein Mann nicht. Witzigerweise ist er katholisch, noch in der Kirche, ich evangelisch "getauft" und schon vor 20 Jahren ausgetreten.
      Es ist immer mal wieder ein Gesprächsthema, aber es ist nie (!) ein Problem gewesen und es wird auch keines. Ich bin allerdings nicht so involviert ins Gemeindeleben wie Dein Freund.

      "Ich werde ganz sicher nicht anfangen an Gott zu glauben und er sicher nicht damit aufhören."
      Weder das eine noch das andere wird doch verlangt, oder? Gerade Freikirchler sind extrem tolerant, und das nicht nur zum Schein. Du brauchst keine Angst zu haben, dass er Dich bekehren will.

      Vielleicht habt Ihr dadurch ja auch anrengende Gespräche, versuch einfach offen zu sein für ihn. Wenn Du daran kein Interesse hast, sag es ihm einfach.
      Im übrigen besteht ein Mensch ja nicht nur aus seinem geistlichem Leben und seiner Religion.

      Mach Dir nicht zu viele Gedanken und genieße die Schmetterlinge!

      LG
      #hasi

      (19) 08.09.14 - 21:00

      Meiner Erfahrung nach: Hände weg!!

      Ich war mit Anfang 20 ebenfalls mit einem Mann aus einer Freikirche zusammen. Er war meine erste große Liebe. Ich bin getauft und konfirmiert, aber nicht engagiert in der Kirche.

      Seine Gemeinde hat mich damals kritisch beäugt, mich aber versucht mit ins Boot zu holen. Das war allerdings nicht so meins. Die Mitglieder sind sehr stark in allerlei Gemeindeaktivitäten und Aufgaben eingebunden, so dass für "Freizeit" außerhalb der Gemeinde weder Zeit war noch dies gern gesehen wurde.

      Insgesamt habe ich den Gruppenzwang, dem er ausgesetzt worden ist, als sehr heftig und ihn bedrückend empfunden. Hatte man mich vorher geradezu hofiert, zu allem eingeladen und miteinbezogen, wurde ich dann, da ich nämlich klar kein Mitglied werden wollte, geradezu als "Ungläubige" behandelt und war nicht mehr erwünscht. Selbst zu Geburtstagsfeiern oder zwanglosem Grillen des Freundeskreises (alle Gemeindemitglieder), wurde ich nicht mehr eingeladen.

      Mein damaliger Freund war also entweder mit mir und meinem Freunden oder mit seinen Freunden aus der Kirche zusammen. Dazu erzählte er mir, wie sie ihn alle bearbeiteten, mit mir Schluss zu machen.

      Das hat er dann letztenendes auch.

      Von Toleranz kann ich nach meiner Erfahrung nicht sprechen. Für mich hatte dies sektenähnliche Züge, starke Beeinflussung durch andere Mitglieder, hohes Zeitpensum, das aufgewendet werden muss für die Gemeinde und Gottesdienste..
      Dazu kam, vielleicht nicht ganz unwichtig: mehrere seiner Freunde lehnten Sex vor der Ehe ab (er zum Glück nicht #schein),...

      So toll er war und so viele Gefühle wir hatten füreinander, so wenig Chancen und Kraft hatte er, sich gegen diesen permanent wehenden Gegenwind zu wehren. Er war in einem unlösbaren Dilemma gefangen, musste sich ständig zwischen mir und den anderen entscheiden. Das konnte einfach nicht gutgehen. Alles in allem würde ich also so einen Mann nie wieder nehmen.

      Wir haben in unserm Kindergarten drei Kinder aus einer Freikirchengemeinde. Die Mütter sind sehr nett, keine Frage. Näherem Kontakt, Besuch zwischen ihren mit anderen Kindern, etc. wird allerdings freundlich jedoch deutlich eine Absage erteilt.

      Dies ist meine persönliche Erfahrung. Sie ist sicherlich nicht allgemein gültig. Ich möchte damit auch niemandem zu Nahe treten. Ich bin da einfach etwas kritisch und subjektiv, und der Liebeskummer hat mich damals fast umgebracht #heul

      • So habe auch ich Freikirchen erlebt - auf den ersten Blick ist alles prima, alle nett und freundlich. Dass man andere von seinen Zielen und Werten überzeugen möchte, finde ich auch noch verständlich.

        Aber wehe man setzt den Fuß so richtig dort rein - dann kommen rigide Moral und auch eine gewisse geistige Enge (du darfst dies und das nicht...) - nichts für mich.

        Da bevorzuge ich die manchmal leider etwas konturlosen landeskirchlich organisierten Gemeinden...

        LG, Nele

        Das ist sicher von Freikirche zu Freikirche bzw. von Gemeinde zu Gemeinde verschieden. Mein Mann ist bei den Baptisten getauft worden, mittlerweile aber zur Landeskirche übergetreten. Trotzdem halten wir auch zur Baptistengemeinde Kontakt und unsere Kinder sind bzw. waren dort im Kindergarten. Es gab nie Druck auf mich, überzutreten.

        Ich denke, man sollte den Aspekt "kann eine Beziehung zwischen Gläubigem und Ungläubigem gutgehen" trennen von "ist die Gruppe sektenähnlich". Ich bin "ganz normal" in der evangelischen Landeskirche und könnte mir keine Beziehung vorstellen zu jemandem, der Religion generell für Blödsinn hält.

    (22) 08.09.14 - 21:07

    Ich kann dich dahingehend nicht beruhigen, als dass meine ehemaligen Komilitonen, die ebenfalls Freikirchler waren, um Längen fundamentalistischer waren, als meine erzkatholische Familie. Das hatte ich bis dato für nahezu unmöglich gehalten. :-D

    Es gibt solche Freikirchen und es gibt solche. Manche haben schon sektenähnliche Strukturen, wo auf die Mitglieder auch ein gewisser Druck ausgeübt wird. z.B. in Form von unterschiedlichen Diensten, zu denen man bereit sein muss. Auch besteht in manchen Geimeinden die Pflicht den 10. Teil seines Monatsgehaltes abzugeben. Daher würde ich in der nächsten Zeit einfach mal schauen, wo dein Freund steht. Welchen Stellenwert die Gemeinde in seinem Leben innehat, ob es da neben dem Job noch ausreichend Zeit für eine Partnerschaft gibt.

    Ich denke, wenn er Interesse für dich signalisiert hat, dann ist das schon einmal ein gutes Zeichen. Für die Hardliner würde ein Atheist nie im Leben als Partner in Frage kommen. (Evtl. nur für die kurze Zeit bis zur Bekehrung. :-) )
    Ihr heiratet ja nicht morgen, trotzdem würde ich auf lange Sicht klären, was er von dir erwartet z.B. ob er möchte, dass du ihn "wenigstens" bei den christlichen Hochfesten in die Kirche begleitest.

    Weitere Stolpersteine würden sich bei gemeinsamen Kindern ergeben. Taufe wäre jetzt nicht unbedingt das Problem, denn in den Freikirchen gibt es die Erwachsenentaufe. Aber würde er darauf bestehen, dass seine Kinder ihn in die Kirche begleiten? Würdest du das akzeptieren?

    Ich denke das kann theoretisch wirklich gut gehen, wenn sowohl der gläubige, als auch der nicht-gläubige Partner weltoffen und wirklich (nicht nur pseudo-) tolerant ist. Wie das Leben dann spielen wird, ob ihr euch an eure Abmachungen und Versprechen auch in 15 Jahren noch halten könnt, wie und ob ihr euch persönlich weiterentwickeln werdet, - das alles wiegt für die Zukunft deutlich mehr als das Abchecken des Istzustands.

    "Glück" spielt bei der Partnerwahl sowieso eine wesentliche Rolle. Ob einem dieses beschieden ist, das stellt sich erst mit den Jahren heraus.

    Grüße
    Luka

    Wie sieht er es denn?

    Hallo,

    Ich bin gläubige Christin und werde nächstes Jahr einen Atheisten heiraten. Ich denke, dass unsere Beziehung nur deshalb funktioniert, weil wir beide sehr tolerant mit dem Thema umgehen. Äußerungen wie "ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, wie ein Mensch mit Verstand an Engel und Gott und Wunder glauben kann???" Würde mein Freund nie sagen und es würde mich auch ziemlich verletzen. Auf der anderen Seite versuche ich auch nicht ihn zu bekehren. Wir werden übrigens einen Gottesdienst zur Eheschließung feiern und auch unsere Kinder taufen lassen, beides ist mir sehr wichtig. Wenn die zwei aber später entscheiden, dass sie meine Religion nicht überzeugt, dann ist das auch Ok und ihre Entscheidung.

    Am Ende hilft dir sicher nur ein offenes Gespräch mit deinem Freund und überlege ehrlich, wie tolerant Du wirklich bist oder ob du ihn im Inneren doch für "dumm" hälst, weil er glaubt. Wenn ihr einen gemeinsamen Nenner findet, ist die Religion meiner Erfahrung nach kein Grund zur Trennung.

    • (25) 09.09.14 - 06:49

      ***
      Äußerungen wie "ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, wie ein Mensch mit Verstand an Engel und Gott und Wunder glauben kann???" Würde mein Freund nie sagen und es würde mich auch ziemlich verletzen.

      ***

      Das ist auch genau der Punkt, mit dem ich nicht klarkäme - das ist ja erstens abwertend gemeint und zweitens spricht aus solchen Äußerungen das völlige Unverständnis/Intoleranz für religiöse Positionen.

      Mit offenen Gesprächen und Kritik an Glaubensfragen könnte ich hingegen gut umgehen (habe ich in meinem Freundeskreis auch geübt :-D)

      LG Nele

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