Der Freund der Tochter

    • (1) 10.09.14 - 10:23
      Mrs Robinson

      Guten Tag

      gleich zum Thema:

      meine Tochter 14 bald 15) hat seit 4 Monaten einen Freund ( 15 bald 16) mit dem sie früher ( 5 klasse) schon mal zusammen war. Ein sehr höflicher gut erzogener Junge, gutaussehend, aufgeschlossen also einfach sehr sympathisch. Beide haben hängen sehr an ihren Hobbys, sehen sich in der Schule nachmittags sporadisch. Jedesmal wenn er zu uns kommt (sie ist nie bei ihm), läuft alles prima. Nun habe ich aber das Gefühl, dass er immer wieder meine Nähe sucht. Er ist irgendwie anhänglich, tut alles um mir zu gefallen, macht mir ständig Komplimente (ich sehe nicht unmöglich aus, bin aber doch wohl deutlich zu alt). Neulich übernachtete er bei uns (getrennte Betten) und wir begegneten uns morgens. In der Annahme, dass er noch schläft hat er mich leider in Wäsche auf der Treppe angetroffen. Es kam ein entsprechender Kommentar.

      ich weiss, dass ich für die meisten der Freunde meiner Tochter zu den Müttern gehöre, mit denen man unkompliziert umgehen kann. So unkompliziert möchte ich es aber doch nicht. ich bin jetzt im Zweifel, ob er einfach versucht, die Mutter auf seine Seite zu ziehen oder ob der mich anbaggert. ich glaube auch nicht, dass ich anlass zu der Vermutung gebe, dass ich auf Kindergartenjungs stehe, da habe ich mir nichts vorzuwerfen.

      Bin jetzt am überlegen ob ich weniger nett sein soll oder ob ich das Verhalten einfach so hinnehmen soll. Was tätet ihr?

      wenn ich übernachtungsgäste habe, ziehe ich mir grundsätzlich was an und spaziere nicht in wäsche herum. ansonsten müsste ich mich nämlich fragen, ob ich derartige "überraschungen" nicht womöglich provoziere #aha

      ansonsten finde ich es nicht weiter merkwürdig, dass ein (in seine freundin!) verknallter teenager aus unsicherheit mal nicht den richtigen ton trifft oder in sachen freundlichkeit übers ziel hinausschießt. woher sollte er mit 15 auch übung darin haben? ich würde ihn nicht anders behandeln als jede/n andere/n freund/in meines kindes: geschlechtsneutral und freundlich, ohne mich sonderlich mit ihm/ihr zu befassen (und mein sohn wird erst 7 und bringt wirklich häufig freunde mit nach hause. das sind aber seine gäste, ich sehe die zu den mahlzeiten oder wenn jemand mich was fragen möchte. ansonsten halte ich mich im hintergrund, das hat auch meine mutter bei meinen freunden in jedem alter so gehalten).

      • (5) 10.09.14 - 13:03

        morgens um 05.00 Uhr rechne ich nicht damit, daß Übernachtungsbesuch durch die Bude tapert. Aber ich habe gelernt #rofl

        • gibt auch solche #cool .
          als ich mit 19 oder so ein paarmal bei einem jungen herrn übernachtete, der noch bei seinen eltern wohnte, hab ich im verlauf dieser kurzen zeit unserer "beziehung" jeden seiner familie mal im adamskostüm gesehen außer dem hund. das fand ich sehr befremdlich, er meinte aber, nacktheit sei bei ihm zuhause nicht ungewöhnlich. "huch", sagt man da und denkt sich den rest.

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