Wie kommt ihr als Familie mit dem Geld klar?

    • (1) 12.09.14 - 14:23
      einefrageanalle

      Hallo,

      ich möchte mal gerne fragen, wie ihr als Familie (im Idealfall 2 Erw. und 2 Kinder) mit dem euch zur Verfügung stehenden Einkommen klar kommt.

      Müsst ihr auf die Preise achten? Könnt ihr euren Kindern alles neu kaufen? Müsst ihr bei Klamotten aufs Geld achten? Oder vielleicht sogar bei den Lebensmitteln?

      Steht ihr Mitte/Ende des Monats da und müsst jeden Cent zwei Mal umdrehen?

      Oder habt ihr soviel Geld zur Verfügung, dass ihr quasi nicht wisst, wohin damit. Also Kreditkarte und ab geht´s?

      Früher, vor den Kindern, habe ich zwar nicht weltberühmt verdient. Aber ich konnte jeden Samstag in die Stadt fahren, mir Klamotten kaufen oder andere Kleinigkeiten, ohne Probleme ein größeres Auto fahren, essen gehen und viel sparen.

      Heute ist es so, dass das Thema Finanzen bei uns leider großen Raum einnimmt. Das es auch in den letzten Jahren Sparmaßnahmen gab. Z.B. Einbau eines Kaminofens, um Gas zu sparen. Nötige Renovierungen laufend schleppend oder können gar nicht vorgenommen werden. Weil es ohne Kredit halt nicht möglich wäre. Desöfteren halfen auch die Schwiegereltern mit Geld für manche Dinge aus.

      Einkaufsverhalten wurde auch schon geändert. Klamotten möglichst günstig kaufen. Sowohl für uns als auch die Kinder. Bei uns heißt das dann Kauf im Internet oder z.B. C & A und für die Kinder auf Basaren oder ich schaue halt bei Aldi, Lidl usw.

      Gehe auch nur noch zu Aldi, da ich dort am Günstigsten weg komme sowie zu Rossmann. Rewe/Penny, so wie früher, suche ich nur noch sehr selten auf. Nur am Fleisch sparen wir nicht. Da gehen wir gutes Fleisch beim örtlichen Metzger kaufen.

      Aber gefühltermaßen sind die Preissteigerungen so hoch, dass das alles nur ein Tropfen auf dem heißen Stein ist.

      Natürlich kann man nun sagen, dass man dann sein Einkommen erhöhen muss. Aber auch da sind ja für gewöhnlich beim Otto-Normalverbraucher gewisse Grenzen gesetzt. Es sei denn, man nimmt bis zum Umfallen noch drei Nebenjobs an.

      Strom und Heizkosten werden immer teurer, Benzinkosten usw.

      Quasi muss man jede Ausgabe überdenken. Oder fällt hintenüber, wenn man irgendwo die Rechnung präsentiert bekommt.

      Ich frag einfach mal: Was gebt ihr so für den Wocheneinkauf aus für 4 Personen? Ich liege da so, wenn ich wirklich nur das Nötigste kaufe bei rund 60-70 Euro im Discounter, dann meist so um die 10-manchmal 15 Euro in der Drogerie und dann noch Kleinigkeiten wie Bäcker oder irgendwas, was man noch dazu kauft. Also wenn man ganz knapp kalkuliert, sind es mindestens 100 Euro. Wenn man großzügiger ist, sind das dann 150 Euro. Z.B. wenn man mal grillt oder was außer der Reihe kauft.

      Ich will gar keinen Luxus. Aber einfach mal das Gefühl haben, ohne großen Einkaufszettel einkaufen gehen zu können und in den Wagen tun zu können, wonach das Herz begehrt. Oder auch bei Klamotten nicht auf den Preis schauen zu müssen. Nicht in die Angebotsblättchen schauen zu müssen.

      Ich weiß. Manchen Menschen macht das richtigen Spaß. Mir in begrenzter Weise auch. Aber nicht immer.

      Irgendwie habe ich das Gefühl, dass alles immer nur schlimmer wird. Dass man sich als Normalo bald gar nix mehr leisten kann. Dieses Szenario nimmt in meinem Kopf immer mehr Raum ein. Meinem Mann geht es nicht anders.

      Man mag sich doch auch mal Klamotten gönnen oder andere schöne Dinge wie Essen gehen usw. Aber da ist man mit zwei Kindern gut und gerne 50 Euro los. Ich nehme nun nur mal das Beispiel Phantasialand. Eintritt: 134 Euro in dieser Konstellation. Kleinere Freizeitaktivitäten: da ist man jeweils mit 20 Euro Eintritt mindestens dabei. Und da hat man noch nix gegessen/getrunken. Klar kann man nun mit dem Argument kommen, dass man ja von zu Hause Verpflegung mitbringen kann. Aber mal ehrlich: Ne Pommes und was zu Trinken ist doch Standard.

      Kino: Da ist man mit zwei Kindern locker 40 Euro los. Schwimmbad ist auch teuer. Oder ein großer Rummelplatz. Wenn du da deinen Kindern an den Buden was kaufst und sie ein paar Fahrgeschäfte nutzen, kommste mit 50 Euro aber nicht weit.

      Wie seht ihr das?

      • Nun, ich denke, deine Sorgen sind hausgemacht.

        Hierauf beziehe ich mich:

        <<<<<Heute ist es so, dass das Thema Finanzen bei uns leider großen Raum einnimmt. Das es auch in den letzten Jahren Sparmaßnahmen gab. Z.B. Einbau eines Kaminofens, um Gas zu sparen. Nötige Renovierungen laufend schleppend oder können gar nicht vorgenommen werden. Weil es ohne Kredit halt nicht möglich wäre. Desöfteren halfen auch die Schwiegereltern mit Geld für manche Dinge aus.
        <<<<<<<

        Kann es sein, dass ihr euch beim Hausbau/-kauf etwas übernommen habt?

        Wenn ja, sorry, dann habt ihr falsch kalkuliert und seid selbst Schuld.

        Und ja, wenn man mit seinem Geld nicht auskommt, dann sollte man nen Nebenjob (oder 2 oder 3) annehmen um aus den Miesen zu kommen oder um sich mal mehr leisten zu können.

        Gehst du arbeiten? Wenn ja, wie viel? Kannst du mehr arbeiten, damit du mehr zum Familieneinkommen beizutragen?

                • Eine Wohnung kostest auch Geld. Wenn ich sehe was manche teilweise an Miete bezahlen, so hoch war meine Hausrate beim Eigenheim früher nicht gewesen.

                  • Ja, aber als Hausbesitzer muss man auch jeden Monat ordentlich Geld zur Seite legen. Wenn mal die Heizung kaputt geht, oder Fenster oder sonstwas getauscht werden muss. Da kommen schnell ein paar Tausender im Jahr zusammen.

                    Vor ein paar Jahren wurden hier in unserem Miethaus die Fenster auf der Wetterseite ausgetauscht. Unser Vermieter hat knapp 4000 Euro bezahlt. (für 7 Fenster)

                    Das vergessen Hausbesitzer mal gerne, dass neben einer Kreditrate noch gaaaaaaanz viel andere Sachen anfallen, die Geld kosten. Man kann sich halt alles schönreden, von wegen Hausrate ist günstiger als Miete.

                    • Jaaaahaaaa Beifall. Das ist immer mein reden :). Man muss genug Eigenkapital haben um zu sagen es ist günstiger als mieten. Denn man zahlt nicht nur den Kredit ab, sondern hat noch Nebenkosten, Versicherungen und ruücklagen. Und sollte etwas kaputt gehen, dann muss man es selber reparieren und bezahlen.

      Hallo,

      ja wir merken auch das sich unser Einkaufsverhalten drastisch geändert hat.
      Wir merken es auch daran, das wir beide mehr arbeiten um unseren Lebensunterhalt zu betreiten.

      Uns geht es zwar gut, aber ich achte immer darauf was ich kaufe. Für die beiden Jungs kaufe ich die Sachen im second hand oder Kik. Beim Teenager geht das nicht mehr, der streikt.
      Auch schaue ich WO ich WAS einkaufe.
      Uns sind gemeinsame Freiteitaktivitäten sehr wichtig, aber auch das ist reduzierter als noch vor 5 Jahren, eben weil gleich mal 50 Euro weg sind.

      LG

      (11) 12.09.14 - 15:05

      . ----Aber da ist man mit zwei Kindern gut und gerne 50 Euro los. Ich nehme nun nur mal das Beispiel Phantasialand. Eintritt: 134 Euro in dieser Konstellation. Kleinere Freizeitaktivitäten: da ist man jeweils mit 20 Euro Eintritt mindestens dabei. Und da hat man noch nix gegessen/getrunken. Klar kann man nun mit dem Argument kommen, dass man ja von zu Hause Verpflegung mitbringen kann. Aber mal ehrlich: Ne Pommes und was zu Trinken ist doch Standard.

      Kino: Da ist man mit zwei Kindern locker 40 Euro los. Schwimmbad ist auch teuer. Oder ein großer Rummelplatz. Wenn du da deinen Kindern an den Buden was kaufst und sie ein paar Fahrgeschäfte nutzen, kommste mit 50 Euro aber nicht weit.
      ----

      Ich kann das jammern um Geld im Zusammenhang mit solchen Dingen nicht so wirklich ernst nehmen.
      Denn wer sich um die Pommes im Freizeitpark (mMn völlig unnötig) Gedanken macht, dem geht es ziemlich gut.

      Ich erlebe gerade wieder Eltern, die so wenig Geld haben dass die 10 Euro für das Arbeitsheft des Schulkindes zum Schuljahresanfang ein Weltuntergang sind und die Mütter sich bei der Tafel anstellen müssen, OBWOHL der Mann 12 Stunden am Tag buckeln geht..........
      Da geht es Menschen finanziell wirklich dreckig.

      Aber Du solltest dankbar sein....... ehrlich.

      • Du nimmst mir das Wort aus dem Mund!

        Sehr schön... du ersparst mir das Schreiben!

        Lg

        Andrea

        Natürlich gibt es Menschen, denen es finanziell noch schlechter geht.

        Aber das befreit einen doch nicht von seinen persönlichen Sorgen.

        • Aber die TE hat keine wirklichen Sorgen.

          Es geht um wahren Luxus (in meinen Augen). Darum, dass sie beim Einkaufen nicht einfach alles konsumieren kann, ohne auf irgendwas zu achten!?

          Sie sieht sich als "Normalo", was auch immer das bedeuten soll. Also vergleicht sie. Mit früher. Und mit Anderen. Dann kann sie sich ja auch bewusst machen, was Andere weniger oder gar nicht haben. Manche entscheiden sich dann aus finanziellen Gründen sogar gegen das zweite/dritte Kind...

          Ich finde sie undankbar, sorry.

          • Definiere "Luxus".

            Undankbar ist sie wem gegenüber? Jeder hat doch das Recht über die eigene Situation auch mal nachzudenken und zu jammern.

            Ich muss hier mal gasoline recht geben. Wenn man erstmal einen Lebensstandard hat und den nicht mehr halten kann, dann darf man wohl auch mal jammern.
            Immerhin gewöhnt man sich an das Geld, an das essen, an die Hobbys, das shoppen usw..

            Klar gibt es immer irgendjemanden, dem es schlechter geht, aber das gilt für jede Situation im Leben.

            Und Luxus ist immer eine Frage des Betrachters.

            Man kann die te Darauf hinweisen, was sie denn nun alles noch hat und sich erfreuen kann, aber jemanden abzusprechen was er fühlt, denkt oder meint ist immer schwierig.

            • Luxus habe ich definiert, wie die TE auch.

              Luxus ist, ein wenig mehr, als man eigentlich zum Leben braucht. Beim Einkaufen einfach mal Kohle raushauen. Pommes im Freizeitpark.

              Das ist für mich Jammern auf höchstem Niveau!

              Klar kann man über seine Situation nachdenken. Und sie gerne ändern, wenn man was ändern kann und es hinnehmen wie es ist, wenn man es nicht ändern kann. Und die Weisheit besitzen, beides zu unterscheiden.
              Bei mir war es auch so, dass ich früher finanziell echt schlecht gestellt war. Habe dann aber den Hintern hoch bekommen und mich weiter gebildet. Klar, ist das anstrengend. Aber heute verdiene ich ca. das doppelte (also kenne ich "arm" und "reich", und für mich ist es immernoch normal, auf mein Geld zu achten).
              Sollte sie mal in Angriff nehmen, anstatt zu nörgeln, dass "früher alles billiger" war - was übrigens nicht stimmt (gemessen am durchschnittlichen Pro-Kopf- Einkommen, also "Normalo").

              Wem sie dankbar sollte? Ihrem Mann, der offensichtlich für die Familie die Brötchen verdient. Einfach so dankbar, in so einem reichen, an Überfluss strotzenden Land zu leben.

              Ich kann Jammern oder Nörgeln verstehen, und das man hier Hilfe sucht, wenn jemand ein Problem hat mit seinem Partner, Kindern, Freunden usw.

              Aber nicht, wenn es um den reinen Konsum geht.

    Ich finde das auch jammern auf hohem Niveau. Wir müssen im Moment echt knabbern - neue Klamotten? Essen gehen? Kino? Luxus, den es im Moment für uns nicht gibt und das noch ohne Kind.

    (20) 12.09.14 - 15:12

    Mein Mann ist glücklicherweise Beamter, ich selbst allerdings freiberuflich in einem wenig lukrativen Job tätig.
    Wir haben zwei Kinder (2 und 5) und ein Haus, das noch nicht abbezahlt ist. Wir kommen gut hin, aber größere Summen ansparen oder nur Markenklamotten sind nicht drin.

    Ein Wocheneinkauf liegt bei mir bei ca. 70€ inkl. Drogerie. Ich koche auf Vorrat, baue Gemüse an und friere viel ein, sodass wir gesund und vorwiegend Bio essen.
    Mein Mann und ich haben je 100€ pro Monat zum persönlichen Verprassen, ich kaufe mir gern Klamotten, die mittlerweile zeitloser, hochwertiger und vielseitiger sind als früher. Aber auch Friseur, Kosmetik, Essen oder Cocktails mit Freunden zahle ich davon, ich kann sparsam sein.
    Bei den Kindern mixe ich H&M, Alana, Jako-o und reduzierte Markensachen, auch hier achte ich auf die Kombiniermöglichkeiten und spare eher an der Menge der Teile.

    Ich habe vor Kurzem einen Nebenjob angefangen, eben um auch mal mehr sparen zu können, mehr außer der Reihe zu kaufen oder keine Panik bekommen müssen, weil wir bald ein neues Auto brauchen.

    Ich bin solange glücklich, bis ich anfange zu vergleichen....

    Wir sind zwei Erwachsenen und und zwei Kinder.

    Oft denken wir wie du: Unser Verdienst ist gut, eigentlich sehr gut, aber dennoch rinnt uns das Geld zwischen den Fingern weg *grrr* Mal ist hier was, dann da was....
    Aber dieses Gefühl hatte ich mit 20 als ich ledig war und habe ich auch jetzt mit 30 und Familie, obwohl wir ein recht gutes Familieneinkommen haben.

    Ich plane unsere Einkäufe immer gut, aber nicht nur aus finanziellen Gründen, sondern aus organisatorischen Gründen. Ich weiß immer einige Tage im Voraus was wir essen werden und habe nicht zuviel im Kühlschrank was verderben könnte.

    Wir geben im Schnitt auch 100€ aus.

    Wir können nicht hinter die Türen unserer Mitmenschen und Nachbarn sehen, du weißt nie wer sein Leben mit oder ohne Kredite zurecht kommen.

    Freunde von mir haben immer die neusten technischen Geräte zuhause, das macht mich oft neidisch. Aber dafür habe ich laufend neue Klamotten und unsere Kinder auch.....

    Ich glaube, die wenigsten können sich alles leisten was sie sich wünschen.

    Also ich übe jeden Tag das Konsum alleine mich und unsere Familie nicht glücklich macht, es ist anstrengend, aber es ist die Wahrheit.

    Diese Internetseite habe ich für mich entdeckt: http://ministeriumfuerglueck.de/

    LG

    (22) 12.09.14 - 15:17

    Niemand in meinem Umkreis kommt mit seinem Geld aus. Alle, meist Doppelverdiener mit ein oder zwei Kindern, müssen jeden Cent zwei Mal umdrehen. Urlaub muss lange drauf hingespart werden, Essengehen, Kino etc. häufig ein Fremdwort... Die meisten sind froh, wenn sie plusminus Null aus dem Monat gehen. Die meisten geben ihren Haustraum momentan auf, weil es hinten und vorne nicht passt, ein Pärchen verzichtet sogar auf Nachwuchs, weil sie mit ihrem Doppeleinkommen zu zweit schon nicht auskommen. Sie gönnen sich nicht mal einen Urlaub, sondern nur eine größere Wohnung mit 100 Quadratmetern, was hier echt teuer ist. Die Familienkutsche, die sie bereits für Nachwuchs gekauft hatten, mussten sie wieder abgeben, weil sie sich übernommen hatten. Eine andere Familie kann nicht mal in die Eisdiele gehen durch ihren Hauskauf... Ich rede von völlig normalen Menschen mit einer soliden Ausbildung und teilweise jahrelanger Berufserfahrung mit Fortbildungen usw.
    Es gibt ganz sicher auch Ausnahmen! Kommt eben auch auf das Einkommen an. Wenn man Bestverdiener ist (mit was auch immer), sieht es bestimmt besser aus. Wenn wir aber ehrlich sind, dann haben diese Menschen einen sowieso höheren Lebensstandard und werden ebenfalls jammern. Naja, wie dem auch sei. Leider gebe ich dir recht, dass es bei uns im Bekanntenkreis überall dasselbe ist... Zeiten ändern sich. Momentan beschweren sich viele, wird aber sicherlich auch irgendwann wieder besser...

    Wobei ich zugebe, dass mein Mann und ich schon immer zu geizig waren, einfach jedes Wochenende in die Stadt zu fahren und großartig Geld für Klamotten rauszuwerfen. Wir konnten natürlich mehr teurere Sachen kaufen. Aber am Ende waren wir dann lieber ein Mal mehr schick essen und brauchten dafür nicht ständig shoppen. Die Kleidung, die wir uns anschafften, war ja nicht schon nach einer Woche auf.. Alles ging auch schon in der kinderlosen Zeit nicht... Nun haben wir ein Mittelmaß gefunden bei den Klamotten. Teilweise neu, teilweise gebraucht. Essengehen schaffen wir mit den Kindern eh nicht mehr... Aber ja, natürlich wird es mit 4 Personen viel teurer... Ist ja logisch...

    Ihr habt ein Eigenheim , ja? Ist das denn abbezahlt?

    Arbeitest du jetzt Vollzeit? Oder warum verdienst du weniger als vor den Kindern? Oder meintest du das nur gefühlt?

    Je nach Job, kann es natürlich sein, dass ihr zu den Pechvögeln gehört, die wenig Lohnsteigerungen hatten und und wirklich mehr zahlen. Die Reallohnsenkungen sind aber einegtlich (noch) nicht so arg hoch.

    Was habt ihr denn für Jobs? Wie sind eure Aufstiegschancen, Weiterbildungsmögöichkeiten usw.?

    Je nach Qualität lohnt es sich aber durchaus mal mehr auszugeben bei Kleidung, ansonsten kaufst du zwei, dreimal, weil die Sachen einfach schnell kaputtgehen.

    Ich weiß nicht, inwieweit du das beherzigst, aber: es gibt doch für alles mögliche Jahreskarten, die sich meist nach 3 Besuchen schon lohnen oder im Schwimmbad wohl ein bisschen später. Vielleicht schränkt ihr die Vielzahl an Ausflugsmöglichkeiten ein und nutzt dann lieber weniger Dinge dafür öfter. Wir haben auch diverse Jahreskarten und es lohn sich eigentlich. Ins Kino gehen wir sehr selten, DVD ausleihen ist günstiger und zumindest ich finde es gemütlicher.

    Bei uns sieht es nicht schlimm aus, aber mein Mann hat auch das Glück sich für Dinge zu interessieren, die viel Geld einbringen und hat dementsprechend das Richtige studiert und die richtigen Kontakte geknüpft, so dass es seit 5 Jahren ständig mehr Geld gibt. Auf Lebensmittelpreise wird nicht geachtet, auf Klediung schon - je nach Laden, auf Eintrittspreise nicht, sofern es nur ein einmaliger Besuch ist (im Urlaub usw.), ansonsten schauen wir, wie gesagt, nach Jahreskarten, Urlaub machen wir in Deutschland, sparen können wir ganz gut, Wohneigentum haben wir nicht - kommt irgendwann noch.

    • (24) 12.09.14 - 15:45
      einefrageanalle

      Eigentum ist vorhanden. Geerbt. Also "nur" Hausnebenkosten. Aber das ist immer noch billiger, als eine anständige 4 Zimmer-Wohnung in einer anständigen Gegend.

      Wir haben beide eine Ausbildung gemacht, ich eine Weiterbildung. Arbeitsmäßig käme dann nur ein Jobwechsel in Frage, wenn dadurch mehr Einkommen rein kommen sollte. Nebenjobs gestaltet sich schwierig. Ebenso, überhaupt einen besser bezahlten Job zu finden.

      Früher hatte ich einen vollen Einkaufswagen mit 70 DM. Jetzt sind das mal locker 70 Euro. Und über die 70 Euro freut man sich heutzutage, weil es woanders ja 100 sein könnten.

      Hätte man früher, das fiel mir heute so beiläufig ein, 1,80 DM für ein Päckchen Zucker bezahlt? Oder 5 DM für zwei eingepackte Stückchen Kuchen bei Aldi?! Die Preise sind einfach so hoch. Das ist Wahnsinn.

      Die Große brauchte ein Mäppchen für die Vorschule. Mit Stifen, Lineal, Radiergummi, Kleber usw. Wir haben erst die Einzelpreise ausgerechnet im Schreibwarenladen von normalen Marken. Wir Prittstift, Buntstiften usw. Und kamen da auf rund 22 Euro. Haben dann ein Mäppchen komplett gekauft. 30 Euro. Ok. Der Inhalt ist von Lamy, was ja nicht ganz günstig ist. Aber dafür hält es hoffentlich längere Zeit. Dennoch. 60 DM für ein Mäppchen. Irrsinn. Und solche Ausgaben hat man ständig hier und da und am Ende des Monats guckt man dumm aus der Wäsche.

      • Du solltest vielleicht anfangen, Preise zu vergleichen. Nicht nur bei Lebensmitteln....

        30 Euro für ein gefülltes Mäppchen? Das hättest du auch günstiger mit Markenstiften bekommen können.

        Mittlerweile denke ich auch, du jammerst auf hohem Niveau.

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