Mein Mann und sein Vater

    • (1) 19.09.14 - 15:34
      Ichhasseihn

      Guten Tag !

      Ich muss mich hier mal " auskotzen "
      Es geht um meinen Mann und seinen sehr unmenschlichen Vater!
      Mein Mann und sein Vater arbeiten in einer Firma.

      Mein Mann ist Geschäftsführer und sein Vater Personalleiter.
      Seit 4 Monaten arbeitet meine Schwester als bürokauffrau in der Firma .
      Mein Schwiegervater hat sie persönlich eingestellt und es lief alles gut.

      Seit paar Wochen macht mein Schwiegervater meine Schwester fertig.

      Sie sei faul,kann nicht denken,benimmt sich "billig" weil sie mit ihnen Arbeitskollegen ins Kino geht usw.
      Meine Schwester hat sich bei mir ausgeheult und ich konnte einfach nicht mehr mein Mund halten und habe es meinen Mann gesagt und gehofft das er da irgendwie verhandeln soll aber was dann kam war einfach nur scheisse !

      Mein Mann steht zu seinen Vater!

      Er sagt das meine Schwester nichts mit nen Arbeitskollegen anfangen sollte - sie waren doch nur 1x im Kino.

      Ich dachte ich höre nicht richtig!

      Dann kommt noch der Knaller, ich bin 5 Jahre jünger als mein Mann und sein Vater hat zu mir gesagt ich sei ein Kind !!!!!!!!!!! Und das beste mein Mann hat nichts dazu gesagt. Ich war total entäuscht und sauer.

      Seit dem streiten wir uns nur noch.
      Jeder will seine familie beschützen.

      Aber dabei vergessen wir unsere kleine familie ( haben 2 Kinder )

      Was soll ich jetzt machen?

      Danke

      • Deine Schwester verhält sich falsch. Mehrfach.

        Erstens würde ich da gar nicht arbeiten wollen und hätte mich längst weg beworben.

        Zweitens: never fuck the company. Hinzu kommt: möglicherweise bandelt jemand nur mit ihr an, weil er sich aufgrund der Familienverhältnisse Vorteile verspricht. Das kann doch nix werden.

        Drittens: gehen Dich die Firmeninterna nix an.

        Viertens: Dein Verhältnis zum Schwiegerpapa ist ohnehin schon angespannt, da musste Dich nicht noch in Sachen einmischen, die Dich nichts angehen, oder?

        Gruß

        Manavgat

      Deine Schwester sollte ihre Konflikte selber regeln und Du Dich nicht vor ihren Karren spannen lassen. Wenn sie sich nichts vorzuwerfen hat, dann ist doch alles tutti. Weder Deinen Mann noch Dich geht dies etwas an. Wenn Dein Schwiegervater sie ungerechtfertigterweise schikaniert, sollte sie so viel Gesäß im Beinkleid haben, sich dagegen zur Wehr zu setzen.

    • Ja, so ist das nunmal mit der Vetternwirtschaft.
      Ich wäre nie auf die Idee gekommen jemanden aus meiner Verwandtschaft einzustellen.
      Eine Ausnahme hab ich gemacht. Meine Nichte hat in den Sommerferien bei mir gejobt. Aber das war nur für 4 Wochen.

      Ansonsten solltest du dich nicht in die Geschäfte deines Mannes mischen. Wenn deine Schwester damit nicht klarkommt sollte sie sich eine andere Anstellung suchen.

      VG
      Mateo

      Ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, dass es eine Menge Konfliktpotential birgt wenn mehrere Familienmitglieder in der gleichen Firma arbeiten. Vor allem wenn eine Seite zur GF gehört und die andere Seite angestellt ist. Dein Mann wird sich nicht gegen seinen Vater stellen und deine Schwester kann nur verlieren. Ich würde ihr raten sich so bald wie möglich nach einer anderen Stelle umzusehen. Sonst wird auch in Zukunft nur Streit geben, den ihr dann in eure Familie tragt, wo sie im Grunde genommen nicht hingehört.

    • So ganz erwachsen scheinen alle nicht miteinander umzugehen. Dein Schwiegervater stellt deine Schwester ein, ist aber eigentlich nicht mit ihr zufrieden und schikaniert sie stattdessen. Wobei man immer beide Seiten der Medaille sehen sollte. Was deine Schwester als Schikane empfindet, kann ebenso berechtigte Kritik ihres Vorgesetzten sein. Da würde ich mich an deiner Stelle nicht in die Nesseln setzen.

      Wenn es deiner Schwester missfällt, dann soll sie kündigen. Wenn die Chefs unzufrieden sind, dann müssen sie handeln.

      Wer weiß,wie es zu dem Ausspruch kam, du seist ein Kind. Das ist völlig aus dem Kontext gerissen. Vielleicht meinte dein Schwiegervater, dass du dich kindisch benimmst, wenn du dich auf die Seite deiner Schwester schlägst und ihr Verhalten (was du ja nicht selbst im Betrieb miterlebst) gutheißt.

      Halt dich aus den geschäftlichen belangen heraus und gib deiner Schwester den Rat, ihre Angelegenheiten dort selbst zu regeln oder zu kündigen.

      Ja ganz einfach...
      Das Problem löst sich von ganz allein, wenn sich deine Schwester einfach einen anderen Job sucht.

      Leute die Ärger aus dem Weg gehen wollen, arbeiten nicht in der Firma der Verwandtschaft! Das ist das gleiche wie mit der Verwandtschaft in ein Haus ziehen....

      Und DU solltest dich nicht in die Angelegenheiten anderer Leute einmischen. Es geht dich doch überhaupt nichts an was in der Firma deines Mannes abläuft!!

      LG

      Hi,
      Du klingst unheimlich kindlich sowohl von Deiner Schreibweise als auch vom Inhalt. Auch der gewählte Nick spricht Bände. Ich war total erstaunt als Du zwei Kinder erwähntest.

      Als Teil der geschäftsführenden Familie gelten andere Maßstäbe für Deine Schwester als in einem normalen Angestelltenverhältnis. Sie ist Deinem Mann und Schwiegervater gegenüber zu besonderer Integrität verpflichtet, da alles was sie tut auf die beiden zurück fällt. Ich finde es z.B. befremdlich nach so kurzer Zeit bereits mit einem Kollegen oder einer Kollegin privaten Kontakt zu haben. Kollegen sind keine Freunde. Da ist ein grundlegender Unterschied.

      In Deinem Fall gilt wohl Blut ist dicker als Wasser. Ich würde mich an Deiner Stelle jedoch mäßigen. Entschuldige Dich bei Deinem Mann für die Einmischung und bitte ihn sich mit Deiner Schwester zusammen zu setzen, um die gegenseitigen Erwartungen zu klären und für die Zukunft Klarheit zu schaffen.

      Viele Grüße,

      die Landmaus

      • >>> Als Teil der geschäftsführenden Familie gelten andere Maßstäbe für Deine Schwester als in einem normalen Angestelltenverhältnis. Sie ist Deinem Mann und Schwiegervater gegenüber zu besonderer Integrität verpflichtet, da alles was sie tut auf die beiden zurück fällt. Ich finde es z.B. befremdlich nach so kurzer Zeit bereits mit einem Kollegen oder einer Kollegin privaten Kontakt zu haben. <<<

        #pro

        LG

      Die Schwester ist massiv gekränkt worden und darf sich aus Loyalitätsgründen nicht bei ihrer Schwester ausheulen? Wow.

      Kollegen sind keine Freunde? Meine schon. Wir treffen uns sogar privat #ole

      Bei Textpassagen wie du bist "Teil der geschäftsführenden Familie, für dich gelten anderen Maßstäbe" und beim Mann für die Einmischung entschuldigen kommt mir die Galle hoch.

      • Warum kommt Dir die Galle hoch?

        Vielleicht mangelt es Dir auch nur an persönlicher Erfahrung? Ich bin auf dem Firmengelände der Firma meines Vaters aufgewachsen. Selbst ohne in dem Unternehmen zu arbeiten steht man unter Dauerbeobachtung. Alles was man tut fällt auf den Chef zurück. Arbeitnehmer reiben sich naturgemäß am Arbeitgeber und dafür eignet sich das Leben anderer greifbarer Familienmitglied hervorragend. Und lass Dir gesagt sein, schön ist das nicht auf diese Art im Fokus zu stehen.

        Und natürlich können Kollegen auch Freunde werden, aber trotz der gefühlt engen Verbundenheit durch die viele gemeinsam verbrachte Zeit, sind Kollegen weder frei gewählte Weggefährten noch normalerweise frei vom Konkurrenzdruck. Die Dynamik ist eine grundlegend andere.

        Die Schwester darf sich natürlich ausheulen und auch getröstet/unterstützt werden. Der Fehler ist sich als Schwester/ Ehefrau in die Geschäftsfragen mit Forderungen einzumischen. Sie vermischt alle verfügbaren Ebenen ohne überhaupt ausreichenden Einblick zu haben.

        • (15) 19.09.14 - 20:14

          Die Schwester ist mit einem Kollegen ins Kino gegangen und hat nicht die Beine auf dem Schreibtisch breit gemacht und dabei noch erwischt worden.
          Sie gehört nicht zur geschäftsführenden Familie, ist noch nicht einmal Blutsverwandt sondern nur die Schwester der angeheirateten Ehefrau.

          Das ist nochmals was ganz anderes.

          Und bevor sie sich alles gefallen lassen muss, sollte der Vater des Chefs sich auch als Personalleiter aufführen und nicht als Familienclan-Chef.
          Die Schwester soll sich dieser fremden Familie fügen aber die Ehefrau darf den Mund nicht aufmachen.
          Liest sich nach Steinzeitmethoden.

          • Du vermischt die Ebenen, ebenso wie die TE. Hätte sie Deiner Meinung nach auch einen fremden Arbeitgeber genauso angehen dürfen?

            • (17) 20.09.14 - 08:08

              äh,

              sie hat mir ihrem Mann gesprochen oder was meinst Du?
              Mein Mann ist auch mein Chef und ich kann auch mit ihm über die Arbeit streiten, ohne das er es zum nächsten Nachträgt, bzw. er kann privater von geschäftlicher Meinung auseinander halten.
              Sicherlich gibt es kontroverse Meinungen aber man kann sich privat äußern aber dann auch sagen, geschäftlich muss er anders handeln.

              LG
              Lisa

        Ein Großteil meine Kollegen sind mir Freunde. Wir arbeiten das gleiche und haben offenbar dadurch die gleiche Wellenlänge. Ich arbeite in meinem Traumjob. Mein Chef ist super, ich reibe mich NICHT "natürgemäß" an meinem Arbeitgeber.

        Jeder hat seine persönlichen Erfahrungen gesammelt.

        Deine sind offenbar eher im Bereich Dauerbeobachtung und bedingungslose Loyalität zu verorten.

>>>sehr unmenschlichen Vater!<<<

Diese Beurteilung ist starker Tobak. Warum bezeichnest du ihn so?

Hallo,

Deine Schwester sollte sich einen neuen Job suchen (ich wundere mich eh, dass sie das nicht längst gemacht hat).

Und ja es macht einen Unterschied, ob man mit dem jeweils anderen Geschlecht (außer man ist schwul) irgendwelche Kontakte knüpft, egal, wie unschuldig sie sein mögen.

Es gibt Arbeitgeber, die reagieren da ganz empfindlich.

Wie alt Du bist, weiß ich nicht. Aber ältere Menschen neigen dazu, andere, die um die 20 sind, als Kinder zu sehen, besonders, wenn sie zur eigenen Familie gehören.

Da solltest Du auf Durchzug stellen und kein Fass aufmachen.

GLG

Hallo zusammen,

leider musste ich in dieser Diskussion zwei Stränge löschen, die nichts mit dem Thema der TE zu tun hatten. Bitte bleibt beim Thema, statt Streitereien zu beginnen, die zudem noch z.T. von Schwarznicks ausgehen bzw. angefacht werden.

Viele Grüße
urbi.a-Team

Wie kann man nur auf die Idee kommen sich auf einen Job in der Firma der Schwiegerfamilie einzulassen? #zitter

Würde ich niemals machen, nichtmal in der Firma meines Vaters würde ich jemals auch nur in Betracht ziehen zu arbeiten. Das kann doch nur Ärger geben. Wenn die Mitarbeiter wissen du bist die Tochter/Schwiegertochter/Nichte/Neffe/Cousin was auch immer vom Chef, dann sitzt du auf dem Präsentierteller und wirst mit Argusaugen beäugt. Du bist Gesprächsthema Nummer 1 und alles was du tust oder nicht tust wird zur Kenntnis genommen und bewertet.

Nee, diesen Stress würde ich mir niemals freiwillig antun #nanana
Ich würde an stelle deiner Schwester lieber heute als morgen kündigen, denn das wird nix mehr.

Ich finde schon, dass sich deine schwerster ausheulen darf. Und ich denke auch, dass du mit deinem Mann darüber sprechen kannst.

Leider reagiert dein Mann auch etwas allergisch.

Ich gehe davon aus, dass da noch mehr vorgefallen ist und die beiden eh nicht den besten Draht haben.

Dann ist es natürlich doof, dass dein Mann sich nicht unterstützt. Aber ich denke, dass er genauso, wie du hier alles Durcheinander würfelt.

Ich würde das erstmal endtüddeln. Setz dich mit deinem Mann hin, redet wie Erwachsene über euch und was dur wichtig ist. Ohne Schwiegervater oder Schwester Als tThema. Deiner Schwester gib den Rat sich woanders zu bewerben oder sich den Gegebenheiten dort unterzuordnen. Zumal die ihre schlachten selber kämpfen sollte .Wobei ich in so einen Laden nicht arbeiten wollen würde!

Deinem Schwiegervater sag das nächste mal selber, dass du kein Kind mehr bist.

Aber um Himmels Willen, schmeiß nicht alle Probleme in einen Topf und geh deinen Mann an. Der wird sich wahrscheinlich Grade auch nur verteidigen (und seine Familie).
Man kann nicht alle Probleme regeln.

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