Kann mein Mann mich einfach ohne die Kinder rauswerfen?

    • (1) 23.09.14 - 09:43
      entsetzt

      Hallo!

      Ich bin sehr verwirrt, hoffe Ihr könnt mir helfen.

      Versuche es kurz zu machen.
      Mein Mann und ich haben seit längerem Konflikte. Irgendwie haben wir beide es nicht geschafft, das in den Griff zu bekommen.
      Jetzt hat mein Mann entschieden, dass er die Scheidung möchte.

      Ich soll sobald wie möglich aus dem Haus ausziehen.
      Das Haus gehört ihm allein (Erbe) und es läuft auch alles auf ihn. Ich habe keinerlei Recht an dem Haus, also werde ich ausziehen müssen.
      Mein Mann meint, ich solle die Kinder bei ihm lassen, damit sie nicht wieder umziehen, Schule wechseln usw müssen. Sind erst vor drei Jahren hier eingezogen. Die Kinder sind 10 und 6, der Kleine gerade eingeschult worden.
      Ich bin seit der Geburt des Kleinen zu Hause und habe keinerlei Einkünfte.

      Wohin kann ich mich wenden? Mehr als den gesetzlichen Unterhalt kann ich von meinem Mann nicht erwarten. Ich war die ganzen Jahre für die Kinder da, habe mich gekümmert, gemacht, alles. Ich will sie nicht da lassen. Das kann ich nicht. Ich kann nicht einfach gehen ohne meine Kinder!!
      Er kann die Betreuung auch gar nicht gewährleisten!
      Was mache ich denn jetzt?
      Wieviel Zeit habe ich denn mir etwas MIT den Kindern zu suchen?
      Kann er mich einfach von einem Tag auf den anderen vor die Tür setzen oder gibt es da auch eine Frist?
      Damit ich mir MIT den Kindern was suchen kann?

      Er meint, es wäre sein Haus und ich müsste sofort gehen. In den nächsten Tagen. Ich soll halt zu meinen Eltern gehen (wohnen 40km weit weg!) Die Kinder sollen bleiben! Sie müssen ja in die Schule und so schnell finde ich nichts, wo ich mit ihnen hier in der Nähe unterkommen kann.
      Ich bin total durch den Wind.

      Und jetzt?
      Ich habe hier niemanden der mich und die Kinder aufnehmen würde. Und es stimmt das ich nicht mitten in der Schulzeit mit den Kindern weg aus der Stadt kann.
      Was mache ich nur?

      LG

      • Warst du denn schon beim Anwalt?
        Er soll dir gefälligst Zeit lassen, dass du dir eine Wohnung u. einen Job suchen kannst.
        Sowas Rücksichtsloses!

        • Auch wenn es mir für die TE leid tut, aber wäre der Fall anders herum, wären die Reaktionen sicher "Recht hast Du, dass Du ihn rausgeworfen hast!"

          • so sehe ich das auch. Es wird auch immer selbstverständlich davon ausgegangen, dass die Kinder bei der Mutter bleiben und der Mann sich gefälligst so schnell wie möglich für sich alleine etwas sucht. Und natürlich immer schön zahlt.

            • Naja..bleiben wir fair:

              Im Normalfall ist die Konstellation "Kinder bleiben bei der Mutter" nicht völlig verkehrt, allerdings sollte dieses Schubladendenken was die Grundsätzlichkeit angeht endlich mal weichen, und nicht immer automatisch davon ausgegangen werden, dass es für die Kinder besser ist, auf Teufel komm raus bei Mutti zu bleiben.

              Genauso wenig ist immer der Mann der "Böse", und bei dem Beitrag sind keinerlei Background Infos, und trotzdem wird von der Urbia-Damenwelt automatisch gleich aus der Hüfte geschossen, und der Kerl verteufelt, der seine arme Frau ohne Grund einfach rauswirft......so einfach ist es nämlich meistens nicht, da es immer zwei Seiten gibt !

              • Die TE verschwendet nicht einmal einen Gedanken daran wie man eine andere Lösung finden könnte zur Betreuung der Kinder. Z.B Hort, nach der Schule bis der Papa aus der Arbeit kommt o.Ä. , sodass sie auch beim Vater bleiben könnten. Es wird davon ausgegangen sie bleiben bei ihr, komme was wolle.

                Egal ob das Umzug oder sontsigen Stress bedeutet. Das ist so typisch. Und natülich nennt sie keine Hintergrundinfos, der Mann ist der böse der einfach entschieden hat sich zu trennen und sie von jetzt auf gleich auf die Straße setzt. Wie sollte es denn sonst sein? #gruebel

                Frauen machen keine Fehler, sie sind über jeden Zweifel erhaben und sollte der Mann es wagen Ansprüche zu stellen oder das irgendwann nicht mehr mitmachen wollen, dann ist er der Böse. So einfach ist das. Die TE wird mit Kindern ausziehen, der Mann wird Wochenendpapa wenn es hochkommt und darf zahlen. Zu mehr taugt er nicht mehr.

                • Naja, die Info, dass die TE seit der Geburt des Kleinsten zu Hause war, reicht ja wohl erstmal um sich dahingehend eine Meinung zu bilden, wo die Kinder die nächste Zeit wohl bleiben.

                  Der Vater hat nicht die Kinder betreut. Sonst hätte die Mutter sich einen guten Platz in der Arbeitswelt schaffen können.

                  Irgendwie heulst Du gerade rum und verallgemeinerst. Du wirst bei Urbia noch viel Spaß mit Deiner Einstellung haben.

                  • Wieso heule ich rum? Nur weil ich aus einem anderen Blickwinkel auf die Situation sehe als die 99% Frauen die hier schreiben?

                    Ich kenne so eine Situation wie die TE sie hier schildert sehr gut, nur eben von der anderen Seite aus.

                    Und wenn sich hier nur jemand zu Wort melden darf der der TE das Köpfchen streichelt und sagt sie hat recht, was für ein Arsch ihr Mann doch ist, dann soll das in den Urbia Regeln geschrieben werden. Dann ziehe ich mich hier zurück und überlasse den Frauen wieder das Feld.

                    • Ich hab doch geschrieben: DU verallgemeinerst. Du spricht in Deinem Post gleich von allen Frauen.

                      Du bist nicht im mindesten mal auf die Situation der TE eingegangen.

                      Wenn Du den anderen Blickwinkel kennst, dann beschreib doch Deine Erfahrungen und gib den Frauen doch mal einen Einblick. Das hast Du nämlich nicht getan.

                      Wo Du rumheulst?

                      Hier: Das ist so typisch. Und natülich nennt sie keine Hintergrundinfos, der Mann ist der böse der einfach entschieden hat sich zu trennen und sie von jetzt auf gleich auf die Straße setzt.

                      Und hier: Frauen machen keine Fehler, sie sind über jeden Zweifel erhaben und sollte der Mann es wagen Ansprüche zu stellen oder das irgendwann nicht mehr mitmachen wollen, dann ist er der Böse.

                      Und hier: Die TE wird mit Kindern ausziehen, der Mann wird Wochenendpapa wenn es hochkommt und darf zahlen. Zu mehr taugt er nicht mehr.

                      ---> Und wenn sich hier nur jemand zu Wort melden darf der der TE das Köpfchen streichelt und sagt sie hat recht,<--- Hat niemand behauptet.

                      Du solltest einfach nicht erwarten, dass sich die Frauen bei Urbia das so einfach gefallen lassen.

                      P.S.
                      Ich hab grad noch so gedacht, das ich weiß wer Du bist. Der wäre allerdings nicht jetzt schon umgefallen.

                      • Und die Frauen prügeln hier direkt auf den Mann ein, ohne zu wissen was vorgefallen ist. Und auf mich wird auch direkt mit eingeprügelt, weil ich versuche auch eine andere Sicht der Dinge aufzuzeigen. Ich sage nur man soll nicht dem Mann Dinge unterstellen, die man nicht weiß. Es wird gesagt die Frau soll entsorgt werden, man ist ihr überdrüssig, man will ihr die Kinder entziehen. Nur weil der Mann sagt sie solle "SO BALD WIE MÖGLICH" ausziehen und die Kinder sollten wenn möglich im gewohnten Umfeld bleiben. Da ist er gleich ein Tyrann und Despot.

                        Und meine Geschichte habe ich im Väterforum letzte Woche ausführlich beschrieben, ich werde mich nicht wiederholen. Wer möchte kann gerne dort nachlesen.

                        • Ich hab nicht auf Dich eingeprügelt!

                          Du hast erstmal gegen alle Frauen geschossen. Dann musst Du mal damit rechnen, das ein Reaktion kommt. Deine andere Sicht der Dinge hast Du jedenfalls nicht in diesem Thread vor Deinem ersten Post dargestellt. Die anderen weiter unten hab ich noch nicht gelesen.

                          Und im Väterforum les ich seltener, weil es eben für den Austausch von Vätern ist. Du solltest auch nicht erwarten, das User Deine Geschichte automatisch kennen. Es geht ja schließlich nicht um Dich hier.

                          Meine Meinung dazu: Zum Rauswurf aus dem Haus dringendst einen Anwalt fragen (wurde aber schon mehrfach geschrieben.) Kinder auf gar keinen Fall zurücklassen, weil das im Sorgerechtsprozess schwerwiegende Folgen haben kann.

                          Ich bin mir nicht sicher was das kleinere Übel für die Kinder ist: das Umfeld zu verlieren oder ihre wichtigste Bezugsperson. Zumal ja die TE Interesse daran zeigt, in Zukunft in der näheren Umgebung zu bleiben.

                          Daher bin ich mir sicher, dass Eure Situation nicht 1:1 vergleichbar ist.

                    (12) 24.09.14 - 13:59

                    du warst also auch zuhause bei den kindern, hast sie täglich rund um die uhr betreut und dein partner ist dann mit ihnen ausgezogen?#kratz

                #pro

                (14) 23.09.14 - 21:45

                #pro

            Woraus schließt ihr hier so einenen Mist?

            Sorry, aber wenn ich sowas höre geht mir der Hut hoch. Ich weiß schon ganz genau, warum ich finanziell unabhängig bleibe!:-[

            Beide Ehepaartner haben sich dafür entschieden, dass die Mutter hier ihre Berufstätigkeit aufgibt um sich um die Familie zu kümmern. Und jetzt wo der Ehemann ihrer überdrüssig ist, soll sie gucken wo sie bleibt???:-[

            Sie hat für die Kinder ihre Berufstätigkeit aufgegeben. Sie hat es zu ihrer Aufgabe gemacht sich um die Kinder zu kümmern. Klar war das ihre Entscheidung, aber der Ehemann hat das mitgetragen! Was bitte ist denn das für eine Wegwerfgesellschaft in der Menschen einfach aussortiert,in der selbst eine Mutter durch eine Nanny ersetzt werden kann, weil der der das Geld hat auch die Macht hat???

            Es geht hier nicht um Schuld. Wenn der Mann die Scheidung will, dann bitte. Wenn er sie aus dem Haus haben will, dann doch bitte mit angemessener Frist. Und das Kindeswohl muss hier im Auge behalten werden. Ich denke es ist für kein Kind so schrecklich, die Schule zu wechseln, als die wichtigste Bezugsperson zu Hause zu verlieren! Wäre der Vater, derjenige gewesen, der sich hauptsächlich um die Kinder gekümmert hätte oder wenigstens gleichwertig sähe das vielleicht anders aus.

            • Du bist emotional und schlägst wild um dich. Wo schreibt sie, dass er ihr überdrüssig ist? Sie schreibt sie hatten ihre Probleme die sie nicht in den Griff bekommen haben. Da gehören zwei dazu.

              Und wieso wird die Mutter entsorgt? Weil er sagt sie soll sich eine eigene Wohnung suchen? Es sollte nach Lösungen gesucht werden wie die Kinder beide Elternteile behalten können, trotz Trennung. Z.B das Wechselmodell, wenn die Mutter in der Nähe bleibt. Keiner sagt, dass sie ab jetzt die Kinder nicht mehr sehen soll oder sie den Kindern weggenommen wird.

              • Hier ist von einem Wechselmodel nicht die Rede. Die TE soll 40 km weit zu ihren Eltern ziehen. Sofort! Die Kinder sollen beim Vater bleiben!

                Wie kann man nur so mit der Mutter oder dem Vater seiner Kinder umgehen? Wo ist der Respekt den Kindern gegegüber?

                • Die Kinder gehen zur Schule, da ist es wohl nicht möglich dass sie mitgehen. Sie könnte sich eine Wohnung in der Nähe suchen, ich denke nicht, dass es dem Mann auf ein paar Tage mehr oder weniger ankommt wenn er sagt so bald wie möglich.

                  • (19) 23.09.14 - 12:11

                    die mutter hat die kinder von anfang an wesentlich allein betreut, der vater war höchstens mal abends ein stündchen anwesend. wem sollte damit gedient sein, die kinder beim vater zu lassen, der ja nun vermutlich auch berufstätig ist und deshalb zur betreuung gar nicht verfügbar ist?

                    ganz toll ist auch immer die aktuell moderne idee des wechselmodells, ein kind ist doch kein auto, das man tageweise zur nutzung aufteilen kann. ich kenne in meinem umfeld gleich drei fälle, in denen sowas grandios gescheitert ist und die kinder total unglücklich waren. es KANN klappen, aber dann doch nicht so übers knie gebrochen, sowas braucht zeit zur umgewöhnung und auch dann ist es nicht gesagt, dass kinder darauf stehen, kein festes zuhause mehr zu haben. das sollte dann ebenfalls respektiert werden.

                    die mutter als offensichtliche hauptbezugsperson sollte jetzt, wo die trennung der eltern bevorsteht, so nahe an den kindern sein wie nur möglich, um ihnen nicht noch das letzte bisschen sicherheit zu nehmen. wäre der vater die letzten jahre zuhause geblieben und hätte sich gekümmert, könnte er das übrigens ebenso - es geht hier gar nicht darum, dass kinder grundsätzlich zur mutter gehören. sie sollten in einer schwierigen zeit wie dieser aber ganz sicher bei dem menschen sein, dem sie sich am meisten verbunden fühlen. dem mann scheint es deutlich mehr um das ausspielen seiner machtposition ("mein haus! mein einkommen!") zu gehen als um irgendwas sonst, das ist sehr hässlich.

                    • (20) 23.09.14 - 12:19

                      Es geht mir darum, dass die Kinder BEIDE Eltern auch weiterhin als Eltern wahr nehmen, das sollte das oberste Ziel sein.

                      Die Kinder bleiben zu 99,9 % komplett bei der Mutter und sehen den Vater alle 2 Wochen am Wochenende. Da wird gesagt, na der Mann muss doch arbeiten, wie soll er sich um die Kinder kümmern? Deswegen wäre das Wechselmodell, das nicht ohne Grund irgendwann eingeführt wurde, eine Alternative. Dass der Mann die Kinder auch ein oder zwei Tage pro Woche betreuen kann, aber es wird nicht einmal in Betracht gezogen. Das ist das traurige, es wird nur gesagt er arbeitet doch, also ist er selbst Schuld, dass er keine Zeit mit den Kindern verbracht hat die letzten Jahre. Warum arbeitet er? Vielleicht weil die Frau zu Hause bleiben wollte? Und sich um die Kindern kümmern wollte in den letzten 10 Jahren. Und einer das Geld verdienen musste als Alleinverdiener? Das weiß man nicht. Aber es wird ihm angekreitet, als sei er selbst Schuld dass er ja arbeiten war und nun das Recht auf seine Kinder veriwrkt hat. Höchstens noch als Wochenendpapa.

                      • Ausgehend von Deiner persönlichen Situation, quatscht Du aber ganz schön schlau daher ...

                        http://www.urbia.de/forum/57-forum-fuer-vaeter/4482999-frage-zum-umgang

                        gerade ausgehend von meiner persönlichen Situation sehe ich die Dinge eventuell anders als die Mehrheit hier. Die zu 99 % aus Frauen besteht. Und wie man sieht, sind anders geartete Ansichten nicht erwünscht. Hier darf nur schreiben wer die gleiche Meinung der TE teilt und den Mann als Ausgeburt des Bösen sieht.

                        >>> Hier darf nur schreiben wer die gleiche Meinung der TE teilt und den Mann als Ausgeburt des Bösen sieht. <<<

                        Das habe ich weder gesagt, noch ging es mir darum ...

                        ... ich finde es nur ziemlich vermessen, irgendwas von Wechselmodell und/oder der Mann könne ja mindestens zwei Tage die Woche auch die Kinder betreuen, zu faseln, wenn man sich selbst mit einer 7-Tage-Arbeitswoche beim eigenen Kind komplett ins Aus geschossen hat, bzw. hat ins Aus schießen lassen, weil anderes offensichtlich wichtiger war!

                        Ich hätte ein Wechselmodell gut gefunden, wir wohnten nur wenige Kilometer voneinander entfernt, aber meine Ex hat es abgelehnt. Zuerst war das Kind zu klein und musste gestillt werden, sodass es nicht zu mir konnte. Dann wäre es zu verwirrt gewesen wenn es mal da mal dort gelebt hätte und dann kannte mich meine Tochter ja fast nicht, da wollte sie selbst nicht mehr.

                        Und ja, die Arbeit war wichtig, ich habe mir ein Unternehmen aufgebaut, davon haben wir alle gelebt, das fand meine Ex immer super, nur leider kommt von nichts auch nichts. Sie fand das Geld gut das reinkam und immer noch reinkommt, doch leider muss einer für das Geld auch arbeiten. Oder ist dir das nicht bekannt?

                        Du bist ziemlich gut im Ausreden finden ...

                        ... komischerweise bin ich nicht nur mit einem Vater groß geworden, der sich ein Unternehmen aufgebaut hat, sondern kenne auch heute eine Menge Väter, die sich ein Unternehmen aufbauen/aufgebaut haben oder in leitenden Führungspositionen sind ...

                        ... und die waren und sind alle für ihre Kinder, trotz Kohle scheffeln, da ... selbst die getrennt Lebenden ...

                        ... Du hast Deine Prioritäten einfach anders gesetzt und den leichteren Weg gewählt ... und jetzt jammerst Du rum, dass Du a.) keinen Bezug zum Kind hast und b.) die Mutter leichtes Spiel hatte, Dich auszugrenzen. Bisschen paradox!

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