Familie erwartet, dass ihr geholfen wird von meinem Mann, aber selbst helfen sie kaum...

    • (1) 24.09.14 - 16:05
      BlödeFrage

      Guten Tag! #winke

      Ich habe eine Frage. Ich will mir einfach ein paar unabhängige Meinungen einholen... #schein

      Mein Mann ist der einzige Mann in meiner direkten Familie. Meine Mutter hat keinen Partner, meine Schwester auch nicht. Die restlichen Verwandten wohnen alle sehr weit weg. Männliche Kumpels haben sie nicht. Meine Mutter und Schwester erwarten seit jeher, dass mein Mann als Familienmitglied um sonst hilft. Küche aufbauen, Lampen aufhängen, Schränke aufbauen, Umzüge (auch bereits zwei Stück in drei Jahren. Der nächste steht an) usw. Und das wirklich in regelmäßigen Abständen. Das ist so weit auch in Ordnung, wenngleich mein Mann manchmal schon ganz schön genervt deswegen ist. Es ist auch nicht wöchentlich, aber eben regelmäßig.

      Nun ist es aber so, dass das nicht auf Gegenseitigkeit beruht. Auf unsere Tochter wird nur sehr selten aufgepasst und wenn nur mit Gezeter oder hinterher hört man dann, wie schrecklich anstrengend es war und das so nicht mehr geht. Ich kann mich glücklich schätzen, wenn zum Hochzeitstag aufgepasst wird und vielleicht noch zu anderen wichtigen Terminen mal. Ich kann mich zb darauf verlassen, dass sie auf sie aufpassen, wenn ich bald im Kreißsaal liege... Da ist dann schon Verlass. Nun gut, insgesamt eher enttäuschend, aber ändern kann man es nicht. #schmoll

      Nun habe ich sie gefragt, ob sie uns ein Bett zu uns nach Hause bringen kann mit ihrem Auto, mein Mann würde es tragen (wir kaufen es ihr ab). Wir wohnen 4,5 km weit entfernt. Es wären zwei Fahrten (also zwei Mal hin und zurück). Sie möchte 10 Euro Spritgeld dafür haben. Bin deswegen echt enttäuscht und auch ein wenig sauer. Habe gesagt, dass ich das so nicht mache und versuche jetzt wen anderes zu finden... (Die Fahrt, die sich mit letzte Woche ins Krankenhaus gebracht hat, meinte sie vorhin zu mir, will sie allerdings nicht bezahlt haben. Alleine dass sie das sagt, finde ich irgendwie komisch... Ich wollte mit Bus fahren und das wäre auch ok gewesen, weil es nicht absolut akut war und sie bot sich an, mich zu fahren. Wäre es mit Bus nicht ok gewesen, hätte ich mir vermutlich den Krankenwagen gerufen und gut ist... :-[ ) Allerdings finde ich für die Abholung keinen und überlege, ob ich auf das Angebot doch eingehen muss, auch wenn es mir total zu Wider ist... Hoch schwanger nun über Tage oder Wochen auf dem Boden zu schlafen, ist auch Mist. :-(

      Der nächste Umzug steht bei denen auch schon wieder bald an, auch bereits wieder eine Küchenrenovierung und einen Schrank verschieben... Und natürlich wird davon ausgegangen, dass mein Mann hilft. Um sonst natürlich! :-[

      Ich bin am überlegen, ob ich meinen Mann überhaupt weiter darum bitten soll, zu helfen. Denn sie bittet mich meist, dass ich frage, weil mein Mann dann ja sagt. Das tut er auch, egal wie genervt er ist. #verliebt

      Aber ist es nicht unfair, dass ich ihn doch wirklich regelmäßig um solche Dinge bitte und er sie tut und wenn wir dann mal etwas fragen, dann gibt es nur Gemecker oder Neins!? Als ich mal fragte, ob wir Getränke zusammen kaufen fahren können, weil die schwer sind, hieß es "Nein, dein Mann kann das nach der Arbeit zu Fuß machen!" :-[

      Ich traue mich meist gar nicht zu fragen. Es ist selten, dass ein Ja kommt. Und wenn ein Ja kommt, wird dies häufig gegen uns ausgespielt irgendwann... Mir ist bewusst, dass es ihre Entscheidung ist. Ändern kann ich es nicht. Aber die Frage ist, ob ich dann von meinem Mann erwarten soll, dass er eben alles so selbstverständlich da macht wie er es bis jetzt getan hat? #kratz

      Einerseits denke ich jetzt gerade aus der Enttäuschung heraus, dass ich ihn nicht mehr für sie bitten werde und ich meinem Mann klar sagen sollte, dass er nicht verpflichtet ist, wenn er wirklich keine Zeit oder Lust hat und er ehrlich sagen soll, ob er kann oder nicht. Andererseits ist es meine Familie und wenn mein Mann nicht hilft, haben sie keinen. Mein Mann ist ein herzensguter Mensch und würde niemals nein sagen, egal wie viel anderen Stress er hat, weil er das weiß... Vielleicht schiebt er es mal um 2 oder 3 Wochen in Absprache, aber er hat bis jetzt immer geholfen, wenn er gefragt wurde. Aber es ärgert ihn auch, dass uns eben häufig genug nicht geholfen wird. Zu den 10 Euro Spritgeld sagte er nur, dass sie wohl arge Geldprobleme hat... Viel hat sie sicherlich nicht. Genauso wenig wie wir... Ich hätte ihr auch 5 Euro Spritgeld gegeben (war fest eingeplant). Aber 10 kommt mir für zwei Fahrten doch enorm viel vor...

      Was haltet ihr von dem Ganzen? Sehe ich das vielleicht zu eng?

      Vielen Dank für eure Meinung!

      • Äh, Spritgeld innerhalb der Familie???Das finde ich sehr befremdlich - erst recht für knapp 10 km!

        Mein Schwiegervater ist mit meinem Mann (sein Sohn) dieses Jahr öfters ins KH gefahren (30 Minuten Fahrtzeit) und hat dort stundenlang gewartet, weil ich nicht konnte (Risikoschwangerschaft).

        Er hat nie um Geld gebeten, aber mein Mann hat ihn immer zum Essen in die Kantine eingeladen, wenn sie dort waren. Heute mußte Schwiegervater tanken und da werden wir von uns aus auch einfach mal 30€ für die ganze Fahrerei geben.

        Und wenn dann das Baby endlich da ist mit meinen Schwiegers nochmal schön Essen gehen als Dankeschön für ihre ganze Unterstützung in diesen Jahr. Mann und ich haben uns nämlich schön regelmäßig mit KH abgewechselt...

        Ich weiß nicht, wie knapp es bei euch finanziell in der Familie ist...aber wenn es dich so sehr befremdet, dann sprich es konkret an.

        Auch was die tatkräftige Unterstützung seitens deines Mannes und die mangelnde Hilfe im Gegenzug angeht, da wird wohl nur ein klärendes Gespräch helfen. Sonst gärrt es in dir nur weiter uns es gibt irgendwann nen Knall.
        Erklär einfach, daß ihr euch ausgenutzt fühlt und im gegenzug immer betteln müßt bzw. euch noch ein schlechtes Gewissen gemacht wird, weils Kind so anstrengend war. Und frag, wie man das zukünftig untereinander handhaben soll...

        Was wäre, wenn Du keinen Mann hättest? Dann gäbe es niemanden, der alles macht und springt, was wäre dann?

        Es gibt Seminare "Lerne "Nein" sagen".

        Für 2 kurze Fahrten Spritgeld zu verlangen ist soetwas von dreist und für mich wäre damit jegliche Hilfe in Zukunft gestrichen oder Dein Mann sollte dann für die Umzüge auch Stundenlohn in Vorkasse berechnen. Würde ich dann deiner Schwester so sagen, dass Dein Mann dann 8.50 Euro die Stunde bekommt und ob sie einverstanden wäre.

      • Hallo,

        ich finde das von deiner Mutter richtig dreist.

        >>Nein, dein Mann kann das nach der Arbeit zu Fuß machen!" <<

        Wenn sie fragen, ob dein Mann helfen kann, dann nein, dass kann sie doch alleine machen.

        Ich würde das durchaus nicht eng sehen, wenn jemand auf das Spritgeld angewiesen ist, aber wenn ich mir im Gegensatz dazu so etwas anhören dürfte, dann nö. Mein Mann hätte keine Zeit. Ihr wollt von ihr das Bett abkaufen? Hab ich das richtig verstanden? Nach diesen Reaktionen deiner Mutter würde ich mein Leben lang auf einer Matratze auf dem Boden schlafen. Nicht im Traum, würde ich sie jemals mehr um Hilfe bitten.

        Ella

        Ich wäre an deiner / eurer Stelle auch sauer!

        Zuerst würde ich das Bett ablehnen. Guck mal bei eBay oder den Kleinanzeigen. Da bekommst du jede Menge Möbel für ein paar Euro. Ein Auto kann man sich auch anderswo leihen, egal ob bei Freunden oder bei Autovermietungen.

        Ich helfe gerne, aber wenn es zu einseitig wird, kann ich auch sehr stur sein. Hört auf, euch ausnutzen zu lassen!

        Spritgeld innerhalb der Familie verlangen finde ich auch befremdlich. Wenn wir uns mal das Auto von Schwiegereltern geliehen haben, haben wir meist auch nachgetankt, freiwillig. Aber 10 Euro für 9 km ist schon sehr viel. Warum will man sich an seinen Kindern bereichern?

        Haltet etwas Abstand und versucht euch ein funktionierendes Netzwerk aufzubauen. Mit zwei Kindern kann man immer mal jemanden gebrauchen, der im Notfall hilft.

        lg

      • Also ich finde deine Mutter und deine Schwester einfach nur undankbar, unverschämt und dreist!!! Und ich glaube die beiden brauchen auch endlich mal eine "Lektion" um anstand zu lernen.
        Wenn ich du wäre würde ich deinem Mann ganz klar sagen, dass er für die beiden keinen Finger mehr rühren soll.

        Bei uns in der Familie, ist es selbstverständlich, dass man sich gegenseitig hilft. Sei es Umzug, Einkauf oder sonst etwas. ABER hier hilft man sich gegenseitig und niemals würde sich hier jemand so ein verhalten erlauben wie deine "Familie" es tut. Ich setze das Familie auch bewusst in "", da die Beschreibung deiner Mutter und Schwester eher nach bekannten klingt, die die gutmütigkeit von euch ausnutzen. In einer Familie tut man Sowas in meinen Augen nicht.

        Also ganz klar meine Meinung. NIX würde ich für diese beiden turn und Sie endlich mal "auf die schaute" fliegen lassen. denn das brauchen sie endlich mal. Wenn sie dann manieren gelernt haben und wissen wie man sich angemessen verhält, dann können sie vielleicht wieder Hilfe erwarten.

        LG

        • (8) 24.09.14 - 20:37

          Sehe ich ganz genau so!

          Mega dreist ehrlich...
          Dein Mann ist doch kein Bimbo, Hallo?!
          Ich würde nicht mehr helfen.
          Dann können sie beim nächsten mal jemanden beauftragen der dafür bezahlt wird.

      Ich würde klar sagen, wenn sie Spritgeld will, dann muss sie Deinem Mann auch was zahlen, wenn er für sie was arbeiten soll, plus Anfahrt natürlich.

      Die echten Spritkosten für nicht mal 10km sind übrigens ca. 1 Euro.

      Hallo,

      Euer Umgang ist schon ein wenig seltsam.
      Aber bevor meine Mutter einen Partner hatte, musste auch viel mein Mann herhalten für die "Männertätigkeiten", weil es einfach keinen anderen Mann gab.
      Umgekehrt hilft nun ihr Partner uns aber auch viel, wenn mal was zu renovieren oder zu schleppen ist.
      Babysitten kann sie allerdings aus zeitlichen und auch manchmal aus nervlichen Gründen (wir haben aber auch 3 Kinder ) nicht, dafür muss man verdtändnis haben, ist es bei euch eventuell ähnlich?

      So aus der Ferne ist das schwer zu beurteilen, weil wir nur deine Ansicht kennen (die allerdings seitens deiner Mutter wirklich etwas herzlos klingt).
      Mit dem spritgeld kann ich hingegen nachvollziehen, meine Mutter lebt auch sehr knapp und oft muss ich Ihr dann auch 10 oder 20€ abdrücken für Fahrten die sie für uns tätigt.
      Sie würde es jetzt nie so verlangen, aber ohne Sprit fährt das Auto eben nicht und wenn sie sich diesen eben für ihre arbeitsfahrten sparen muss, dann ist das so.
      Ich weiß nicht wie deine Mutter finanziell gestellt ist, aber eventuell braucht sie dieses Geld auch dringend.

      Wie auch immer, ihr solltet darüber sprechen immerhin seid ihr eine Familie.
      Ansonsten bleibt nur den Kontakt zu beschränken und selber lernen nein zu sagen, es hilft dir nicht dich weiter über etwas zu ärgern was du nicht ändern kannst.

      LG

      • Das mit dem Spritgeld findest Du allen Ernstes in Ordnung? Sie sparen sich, Geld für Umzugshelfer oder Elektriker auszugeben, möchten aber für weniger als 10 km gleich 10€ haben??? Dann rechne Dir doch mal aus, was es tatsächlich kostet, mit dem Pkw 9 km zu fahren!
        Diese Forderung ist einfach nur dreist!

        • Die höhe mag unangebracht sein.
          Aber vom Prinzip her kann ich es nachvollziehen im allgemeinen gesehen.
          Wie gesagt es läuft sehr oft bei uns auch so, weil es andere für meine Mutter nicht machbar ist, auch wenn sie uns nich so lieb hat.

          • Etwa 1,45€ (!!!) sind die tatsächlichen Kosten (Sprit plus Abnutzung!).
            Dafür 10,-€ von den eigenen engen Familienangehörigen zu fordern, die selbst kein Geld haben, ist extrem unverschämt! Nichtmal ein Taxi wäre so teuer!

            • Du brauchst mir das jetzt nicht vorrechnen, hätte ich Interesse daran würde ich das schon selbst tun, aber danke.

              Es ging mir nur darum das ich es im allgemeinen nicht schlimm finde spritgeld zu nehmen.
              Ich gehe davon aus das die TE nach Lösungsansätzen sucht und hier deswegen ihren Beitrag eröffnet hat.
              Jetzt nur auf die Familie draufzudreschen bringt sie auch nicht weiter.
              Das sie das Verhalten scheisse findet weiß sie auch selbst.
              Die werden aber nicht erst seit gestern so drauf sein, also kann man nur selbst schauen ob man mit diesem undankbaren Verhalten weiter leben möchte oder eben den Kontakt beschränken und dann eben die 10€ in Zukunft in ein Taxi investieren (im übrigen habe ich schon mal mehr für nur mal kurz um die Ecke gezahlt im Taxi).

              • Doch, es spielt durchaus eine Rolle, wie hoch die tatsächlichen Spritkosten sind. Wären es nämlich
                1. tatsächlich 10,-€, die da anfallen für die gefahrene Strecke und würden sich
                2. die Familienangehörigen GEGENSEITIG helfen,

                DANN wäre es in Ordnung, Spritgeld zu verlangen.

                Beide Punkte treffen hier aber nicht zu. Die Familie macht für die TE keinen Finger krumm und verlangt statt dessen das acht bis neunfache des tatsächlichen Preises. Sie wollen sich also auch noch bereichern an der TE, die selbst kein Geld hat.
                Insofern spielt meine Rechnung durchaus eine entscheidende Rolle.

            Das kommt drauf an - bei mir decken 1,45 Euro nicht mal die Spritkosten :)

            • Für 9 km? Was fährst Du denn für einen Spritfresser?#schock
              Den Spritverbrauch plus Abnutzungsbetrag für 9 km habe ich ergooglet, sollte also für fast alle gängigen Autos passen...

              • das kann ja schon mal nicht, da autos doch sehr unterschiedlich verbrauchen... für 1€45 krieg ich einen liter diesel wenn ich glück hab, bei 10l/100km (was bei kurzstrecke schon fast hinkommt) sind das ziemlich genau 10km, dann hab ich aber noch keine versicherung, steuern usw je nach auto kann sprit auch das kleinste problem sein...

      Es sind 18 km, sie schreibt, 2 x hin und 2 x zurück, oder?
      Ich würde dafür aber auf keinen Fall Geld nehmen.

      LG

Hilfe und Gefälligkeiten sollten selbstverständlich sein in einer Familie. Allerdings sind bei euch die Gefälligkeiten sehr einseitig und das ist nicht in Ordnung.
Aber letztlich ist es Deine eigene Schuld! Du (und Dein Mann) könnt nicht nein sagen, Deine Familie dagegen kann dies durchaus. Schau es Dir bei ihnen ab, es ist doch ganz leicht.

Als erstes würde ich es nicht mehr dulden, dass sie Deinen Mann hintenrum über Dich fragen, anstatt ihn direkt anzusprechen. Wenn wieder so eine Frage an Dich herangetragen wird, dann bitte sie höflich, direkt deinen Mann zu fragen, fertig.

Und an Stelle Deines Mannes würde ich die nächsten Hilfegesuche ablehnen. Er kann höflich um Entschuldigung bitten und sagen, dass er derzeit einfach zu viel zu tun hat und in den nächsten Wochen nicht dazu kommen wird.
Das Bett würde ich mir an Deiner Stelle günstig woanders (z.B. ebay Kleinanzeigen) kaufen und den Besitzer fragen, ob er es euch gegen ein großzügiges Spritgeld hinbringen könnte. Oder ihr fragt einen Nachbarn um Hilfe.

Von Deiner Mutter würde ich jedoch im Leben nichts abkaufen. Und wenn nochmal die Frage nach Spritgeld kommt, dann würde ich nur die tatsächlichen Kosten erstatten.

Bei 10 km sind das etwa 1,50€.

Hört auf, euch ausnutzen zu lassen. Da brauchst Du auch kein schlechtes Gewissen haben. Das Verhalten von Deiner Familie ist einfach nicht in Ordnung!

Deine Familie ist echt das letzte. Versucht hier aufzurechnen das sie Spritgeld haben wollen aber selbst benutzen sie deinen MAnn als Melkkuh!

Ela:-[

(22) 24.09.14 - 22:12

Hallo,

in der Familie Geld für etwas zu erwarten oder verlangen ist schon irgendwie ausverschämt. Zumal es bei euch noch so ist, dass ihr die Hilfe auch gegenseitig gebt.

Rechne deiner Mutter vor, wann, wie lange und oft dein Mann schon helfen sollte und er nie Geld verlangt hat, also sollte sie auch keine Forderungen stellen.

Oder sagen: Hey, mein Mann baut deinen Schrank auf, so haben wir wieder eine Autofahrt oder Transport frei.

Ein anderer Fall wäre natürlich, wenn jegliche Hilfe von nur einer Seite kommt, dann könnte die andere Seite sich mal etwas finanziell ersichtlich zeigen oder ein Essen o.ä. spendieren.

LG Lotta

(23) 24.09.14 - 22:49

Also ich finde das irgendwie echt heftig. Selbstverständlich hilft mein Mann meiner Familie wo er nur kann, natürlich verlangt er dafür kein Geld. Andersherum verlangt meine Familie niemals auch nur einen Cent von uns. Weder meine Eltern noch meine Brüder. Weder seine Eltern noch seine Geschwister. Und wir tuen alles für unsere Familien, andersherum genau so. So etwas habe ich noch nie gehört echt, ich finde das unmöglich ich würde mich schämen von meinen Geschwistern Spritgeld zu verlangen. Ich würde meine letzte Unterhose für meine Familie geben.

(24) 25.09.14 - 09:58

Machs doch wie sie, Stundenlohn 10 Euro für den Umzug + Kosten für die Fahrt. Denke dann hat sich das erledigt #winke Find das auch befremdlich Geld für die Fahrt zu verlangen #augen

(25) 25.09.14 - 13:14

Huhu,

deine Familie ist ja recht berechnend, wenn es um ihre Vorteile geht.

Von daher würde ich es jetzt genauso handhaben:
Bis zur Geburt den Mund halten (damit die Kinderbetreuung gesichert ist, außer du hast andere Menschen zur Hand, die das übernehmen könnten) und danach kommt es zum klärenden Gespräch. Ausgang liegt auch schon auf der Hand, man wird dich als geizig usw. hinstellen und dir erst einmal jede Hilfe versagen.

Der Mann steht danach nur noch gegen Stundenlohn zur Verfügung!
Umzugshelfer kosten schließlich genauso Geld, wie Sprit :-p
Jeder Handwerker kostet Geld usw.

Für einmal kostenlose Kinderbetreuung gibt es eine Gegenleistung ohne Geld. So das ihr mal in vernünftige "Geben und Nehmen - Bahnen" kommt!

Der Krach nach dem Gespräch ist allerdings gewiss. Niemand verzichtet gerne auf seine Vorteile freiwillig. Hoffentlich klappt danach dann die Annäherung wieder!

PS: Ich persönlich wundere mich immer über solche Sachen, dass eine Frau nicht mal in der Lage ist, einen Schrank selbst aufzubauen / Lampe aufzuhängen / Möbel rücken. Bin ich froh, dass ich meine beiden Hände zu gebrauchen weiß und nicht von meinem Mann abhängig bin, damit er das für mich tut!

LG

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