Sucht oder was?

    • (1) 13.10.14 - 15:52
      Sorgenvolle

      Ich habe eine Frage:

      Wie äußert sich Sexsucht? Ist es dem Süchtigen egal, mit wem er Sex hat?

      Ist es auch Sexsucht, wenn - in diesem Fall ein Mann - "süchtig" nach Sex mit einer bestimmten Frau (seiner Geliebten) ist? Sein Verlangen mit seiner Frau ausleben könnte, aber es nicht tut?

      • Neue Besen kehren gut.

        Ich wüsste nicht, was daran "süchtig" im Sinne von krankhaft sein soll. Wenn jemand lieber mit der Geliebten Sex hat als mit der Ehefrau - ist u.a. der Sinn einer Geliebten oder #kratz?

        Lichtchen

        • (3) 13.10.14 - 16:24

          Vielleicht habe ich mich nicht gut ausgedrückt.

          Er denkt den ganzen Tag nur noch an Sex. Dieser Gedanke verdrängt alles andere. Das macht mir Sorgen.

          Die Sache mit der Geliebten ist, die, daß sich die zwei nicht so oft sehen können.

    Ich würde sagen, sie äußerst sich wie jede Andere Sucht.
    Der Gedanke an die Sucht beherrscht einen den ganzen Tag. Wenn man die Sucht nicht stillt, denkt man schon wieder daran, wie man sie stillen könnte. Man kann immer weniger Zeit ohne ein Befriedigen sein. Man vernachlässigt irgendwann alles Andere, die Sucht wird zum Lebensinhalt. Arbeit, Freunde, Familie rücken in den Hintergrund.

    Ich weiß nicht, ob bei Sexsucht etscheidet, mit wem er stattfindet. Ich kann es mir aber nicht vorstellen. Ich würde jetzt eher denken, dass einfachd er Akt vollzogen werden muss - fast egal mit wem.

    • (8) 13.10.14 - 16:37

      Dachte ich eigentlich auch, daß es egal ist, mit wem der Akt vollzogen wird.

      Ist es in dem Fall aber nicht, er ist auf die eine spezielle Person fixiert.

      • man kann einer Person sexuell hörig sein, sexuell abhängig. Allerdings kann es in diesem Fall einfach nur sein, dass er die Frau nicht mehr sexuell anttraktiv findet und die Geliebte ihn mehr reizt. Das ist bei Geliebten meistens so ;-)

(12) 13.10.14 - 17:38

Hallo,

Sexsüchtige schlafen mit Frauen, so oft es ihnen möglich ist und zwar mit denen, die gerade verfügbar sind.

Es ist ein nicht kontrollierbarer Drang, der ausgelebt wird.

Bei Frauen hieß das früher nymphoman.

Übersteigerte Triebe gelten als Zeichen für Persönlichkeitsstörungen.

Und es birgt natürlich verstärkt die Gefahr, an sexuell übertragbaren Krankheiten zu erkranken und diese an Sexpartner weiterzugeben.

GLG

Klingt eher so, als sei er in die Dame verliebt.

<<< Ist es dem Süchtigen egal, mit wem er Sex hat?>>>

Prinzipiell ja, da nicht das Gegenüber zählt, sondern die Selbstbestätigung, bzw. das rein körperliche.

In dem von Dir geschilderten Fall hat das aber in meinen Augen nichts mit "Sexsucht" zu tun.

Über alles andere kann bei den wenigen Informationen nur spekuliert werden, aber es hat durchaus etwas reizvolles, mit einer Person wirklich nur positives auszuleben, wo der Alltag gänzlich aussen vor bleibt, und es ...zumindest scheinbar.... keine Probleme gibt...keine Fragen....keine Verantwortung....keine Verpflichtungen, und evtl. sogar noch "ersehnte Praktiken", welche die Partnerin ablehnt......

Genau das macht es den/m Partner/innen ja oft so schwer, dagegen "anzustinken".

Irgend etwas wird innerhalb der Partnerschaft langfristig vermisst.....es wird nie wirklich darüber geredet.......und schwups isses´ passiert.

Top Diskussionen anzeigen