bin ich irre?

    • (1) 21.10.14 - 12:06
      Lieber in schwarz...

      Hallo,

      mein Beitrag hat denke ich nicht unbedingt etwas mit Partnerschaft zu tun,obwohl ich dort für mein "Problem" auch schon viel Gelächter geerntet habe, aber hier kann ich in schwarz schreiben, da mir das Ganze schon peinlich ist.

      Ich habe Angst vor Horrorfilmen und Geschichten. Ich schaue solche Filme grundsätzlich nicht, manchmal kann man es aber nicht vermeiden zum Beispiel die Vorschau eines solchen Filmes zu sehen, und dann fängt es bei mir schon an.

      Ich habe Angst vor Werwölfen, Geister, Puppen die lebendig werden usw. Die Serie X-Factor ist mein persönlicher Albtraum.

      Höre, sehe oder lese ich von solchen Geschichten, lassen diese mich nicht mehr los und "verfolgen" mich.

      So geschehen vor ein paar Tagen auf Youtube,ich wollte ein Video gucken und dort kam plötzlich Werbung von einem Film (glaub ich zumindest, da ich gleich weggeklickt habe) über eine Puppe die scheinbar lebendig wurde,eine Kinderpuppe#zitter seitdem habe ich Angst. Ich habe Angst und ein extrem ungutes Gefühl bei den Spielsachen meiner Tochter.

      Das ist doch nicht normal. :-[

      Es ist auch nicht so, dass ich mir mit Absicht solche Filme,Serien oder Geschichten anschaue bzw lese, es reicht manchmal nur eine kleine Szene die ich mitbekomme und schon geht mein Kopfkino los und ich grüble und grüble, darüber ob es Real ist oder war, oder eben nicht.

      Kenn ihr den Film "The Ring"#schwitz Ich habe ihn mir mit "augen zu halten" mit meinem damaligen Freund angesehen, ich habe heute noch ein Ungutes gefühl und darf gar nicht daran denken. Die ersten Wochen, die Nächte danach waren die Hölle, teilweise konnte ich nicht einmal mehr schlafen.

      Kann mich jemand verstehen? Oder kennt vielleicht jemand sogar dieses Problem??

      Ich schäme mich für meine Angst, ich bin übrigens schon 32,also kein kleines Kind mehr#schmoll

      Was kann ich gegen meine Ängste tun?

      • Hallo!

        Habe exakt dasselbe Problem und stehe dazu. Ich ernte kein Gelächter, sondern meine Umgebung bezeichnet es als putzig!

        Mein persönlicher Horror sind gruselige Kinder in Horrorfilmen. Gonger hat mich ewig verfolgt. Die Nacht hatte ich sogar ein verängstigtes Gefühl als ich zu unserer blassen Tochter ins dunkle Zimmer musste. *lol* Die Mumie ist übel und seit dem Dorf der Verdammten sowie X-Factor habe ich Panik vor rot leuchtenden Punkten.

        Ich mache da gar nichts gegen außer meiden. Wenn dann doch mal was zu mir vordringt, dann habe ich eben Angst, die nach ein paar Tagen weniger wird.

        Ich empfinde es nicht als Handicap oder so...

        Liebe Grüße

        Hallo,

        also irre bist Du sicher nicht, nur eben recht empfindsam und das ist doch menschlich.

        Bei mir ist es nicht ganz so ausgeprägt wie bei Dir. ich kann Filme mit Werwölfen, Vampiren und Zombies (ich liiieeeebe "the walking Dead") anschauen. Das ist dann einfach so unrealistisch und weit weg von mir, dass ich es nach dem anschauen wieder zu den Akten legen kann, auch haufenweise Blut kratzt mich da nicht sonderlich.

        Schlimm wird es bei mir, wenn es "verstörend" wird und sehr an die Psyche geht. Ich hatte als Teenie lange Angst wg. "Es" von Stephen King und kann auf keinen Fall Sachen sehen, wo Menschen gequält oder gefoltert werden oder Kinder im Spiel sind. Auch Parapsychologisches geht mir an die Nieren. Weil das Sachen sind (zumindest Ersteres) wo ich mit denke, das kann passieren, das gab es auch im "wirklichen Leben" schon und damit möchte ich nichts zu tun haben...

        Ich vermeide solche Sachen, kenne aber auch Situationen, wo es sich nicht vermeiden lässt. Ging ich z.B. früher in der Videothek an den Psychofilmen vorbei mit all den krassen Bildern vorne drauf (so zugenähte Münder, paralysierte Kinder und so) dann stiess mich das schon so ab. Da habe ich es leichter, seit wir die Filme online ausleihen, weil die Videothek geschlossen hat ;-).

        Wenn es Dir so im Alltag zu schaffen macht, solltest Du vielleicht mal mit einem Psychologen sprechen, woher das kommen kann und was man da macht. Es kommt eben darauf an, ob es Dich wirklich richtig beeinträchtigt oder ob Du damit ganz gut leben kannst.

        Mir sind ja Leute suspekt, denen es gar nicht schlimm genug sein kann. Eine gute Freundin von mir liebt ganz schlimme Psycho-und Horrorfilme und kennt wirklich jeden davon! . Da frage ich mich immer, wie man so abgebrüht sein kann und grusle mich kurz vor ihr ;-). Aber sie ist trotzdem eine ganz Liebe.

        LG
        Katja

        • (4) 21.10.14 - 12:38
          Lieber in schwarz...

          Danke für deine Antwort, genau parapsychologisch war das Wort das ich gesucht habe.

          Vor den Twillight Filmen hatte ich jetzt auch keine Angst, aber ich erinnere mich an das Michael Jackson Thriller Video und welch Angst ich davor hatte.

          Aber, das wirklich schlimme, wie schon gesagt sind parapsychologische Filme,Bücher, Artikel etc. #zitter
          Dinge,wo ich nicht weiß ob es passiert ist, oder es passieren kann.

          ahhhhhh gruselig....#schock

          • (5) 21.10.14 - 21:07

            Also die Twillight Filme sind nun aber auch das absolute Gegenteil von einem Horrofilm #rofl

            Ansonsten weiß ich auch nicht, finde es schon ein wenig seltsam, dass du so stark darauf reagierst, gerade, weil du die Filme ja gar nicht schaust, sondern selbst bei einer kurzen Werbung oder ähnliches schon Angst hast.

            Früher habe ich gerne Horrorfilme geschaut, seit meiner ersten Schwangerschaft kann ich einige Filme allerdings auch nicht mehr sehen.
            Aber so hin und wieder mal den ein oder anderen Film schaue ich schon.

      Hallo, nunja, Sinn eines Horrorfilmes ist es ja Angst zu bekommen ;-) Deine Ängste, die weit über das Filmende hinausgehen, bewegen sich aber meiner Meinung nach nicht mehr im Bereich des "Normalen" (blödes Wort). Sie nehmen Einfluss auf Deine Gedanken, bringen Dich um den Schlaf, Du grübelst, ob so etwas im realen Leben passieren kann. Ich denke, das ist eine ausgewachsene Phobie. Du hast nur zwei Möglichkeiten: Entweder Vermeidungstaktik, also wirklich einen großen Bogen um entsprechendes Bild-, Film- und Buchmaterial machen oder Dich bewusst immer wieder konfrontieren, in der Hoffnung, dass Du ein wenig abstumpfst. Gibt es für diese Art von Phobie überhaupt einen Fachbegriff? Ich habe es wirklich noch nie gehört, aber so wie Du es beschreibst, scheinst Du darunter zu leiden. Vielleicht ist ja auch etwas in Deinem früheren Leben passiert, was verkapselt in Dir schlummert und in solchen "Horrormomenten" zum Vorschein kommt, keine Ahnung :-( Hast Du sonst irgendwelche Ängst, die Dich so in Deinem Leben beeinflussen?
      LG Dani

      • (7) 21.10.14 - 12:57

        Ja, gibt es. Es ist schlicht und ergreifend eine Angststörung. Die kann sich in vielen Nuancen äußern....Angst vorm Tod, Angst verrückt zu werden...
        typisch dafür ist auch das Grübeln und dieses Gedankenkarussel. Wenn dann quasi die "Vernunft" gegen die "Angst" kämpft.

        Letztendlich kannst du es vermeiden, aber du merkst ja, dass das nicht immer funktioniert. Außerdem kann es sein, da die Ängste ja einen tieferen Auslöser dafür haben, dass sie irgendwann einen anderen Bereich deines Lebens beeinflussen und dich damit wirklich stören.

        Am besten empfiehlt sich eine Gesprächstherapie, damit ist so etwas meist sehr gut in den Griff zu bekommen.

    Ich kann auch keine spannenden Filme gucken, horror schonmal gar nicht. Da würde ich kein Auge mehr zu machen.

    Lesen kann ich blutige Thriller (nur nicht kurz vorm einschlafen), aber Horror, Stephen King, geht gar nicht.

    Nach dem Film "eine verhängnisvolle Affäre" hab ich nur noch durchsichtige Duschvorhänge gehabt.

    Ich geh abends im dunkeln draußen nicht mehr da rauchen, wo ich tagsüber sitze, weil dahinter ein Gartenhaus ist und ich im Dunkeln Angst vor der dunklen Scheibe hab.. da gehen einfach meine Phantasien mit mir durch.... was dahinter sein/passieren könnte...

    Ich habe für mich beschlossen, ich gucke keine Filme mehr die FSK 16 sind - die sind einfach nix für mich #zitter

    Isso. Schämen tu ich mich deswegen aber nicht.

    Lichtchen

    • "Nach dem Film "eine verhängnisvolle Affäre" hab ich nur noch durchsichtige Duschvorhänge gehabt" ... #rofl

      Meine Eltern hatten früher, als ich klein war, so ein Magnetteil für die Handseite (gibt es sowas heute überhaupt noch #kratz ). Meine Mutter ist totaler Thriller- und Horrorfan, leider löste sich eines Abends während des Filmschauens (es war ein sehr gruseliger Film) das Magnet von diesem Teil und die Seife polterte durch die Badewanne, meine Mutter stand senkrecht... schreiend #schock Am nächsten Tag war das Dingens weg... Die Geschichte kam mir bei Deinem Duschvorhang gerade in den Kopf... So viel zum Thema abgehärtet und mich schockt nix :-D
      LG Dani

Stell Dich Deinen Ängsten und lass Dir helfen. Es belastet Dich offensichtlich so stark, dass schon ein kleiner Ausschnitt reicht, um Dich aus der Bahn zu werfen.

Würde Dir ein Wingwave-Coaching empfehlen.
http://www.t-online.de/ratgeber/gesundheit/krankheiten/id_70473666/wingwave-das-moderne-therapieverfahren-gegen-aengste.html

Hallo,

Deine Ängste nach den Horrorfilmen kann ich nicht nachvollziehen, aber ich schaue solche Filme gern und genieße den Nervenkitzel. Es gibt aber eine Methode die Illusion zu zerstören - Making of. Hast Du Dir mal angeschaut, wie die Masken und Effekte entstehen? Vielleicht hilft es Dir zu verstehen, daß solche Filme nur Illusionen sind.

LG
Lilly

  • (12) 21.10.14 - 12:42
    Lieber in schwarz...

    danke für deine Antwort, ja das Making of zu schauen wäre vermutlich eine Idee.Wobei es mir ja nicht wirklich um Fantasiefiguren geht, da kann ich mir selber noch einreden, "es war nur ein Film". Schlimm sind diese ganzen übersinnlichen Dinge, weisst du was ich meine?

    Dann bekomme ich Angst vor Spiegeln, Puppen, Dunkelheit usw.

    • (13) 21.10.14 - 14:59

      es gibt viele Leute, die nachts nicht in Spiegel schauen
      habs schon häufiger gehört
      ich mache mir immer ganz viel Licht an und zwinge mich, einmal bewusst hinzusehen
      hilft natürlich nur kurzzeitig... #schwitz

      • (14) 22.10.14 - 20:46

        ist mir mal passiert. Horrorfilm bei Oma schauen als Kind, ich durfte nur da schauen :)
        Irgendwas mit Zeichentrickkatzen die blutverschmiert als Marionetten benutzt wurden leider weiss ich nicht mehr wie der heisst fand den auch nie wieder.
        Ich ging hoch schlafen, muffensausen ohne Ende und ich musste an nem Fenster vorbei und dachte hoffentlich bricht keiner ein mit ner Leiter in den 2.Stock Ich schaue raus und spring 2m hoch und kreisch das Haus zusammen.
        Ich habe aber nur meinen Körper gesehen der sich in der Scheibe spiegelte....
        Ist nun über 20 jahre her aber an dem fenster gehe ich noch heute sehr schnell und geradeaus starrend vorbei

Peinlich finde ich das nicht.

Das Problem ist meiner Meinung nach, dass du diese Ängste und Bilder in deinem Kopf zulässt.

Versuche doch, wenn du so etwas siehst, gleich an etwas schönes zu denken und diese Bilder gar nicht zuzulassen bzw. zu speichern.

Das kann man steuern.

  • Ich kann Horrorfilme auch nicht vertragen. Ich fange an zu hyperventilieren und denke im Haus wäre jemand.
    Bei meinem ersten Date mit meinem jetzigen Mann haben wir im Kino Mirrow uns angeschaut,wussten beide nicht das es ein Horrorfilm war.
    Mir wurde übel,heiß und bekam kaum Luft (mir ist es heute noch so peinlich).
    Als Teil zwei lief,mein Mann wollte den zuhause gerne sehen, lag nur noch unter der Decke und bekam Panik.
    Seit dem gibt es so was nicht mehr zuhause.
    Komisch finde ich jedoch,das mir Pathologie Filme überhaupt nichts aus machen,vielleicht liegt es an meinem Beruf (Medizin und Gesundheit).

Ich habe mit 9! Jahren "Nightmare on Elmstreet - Die Rache" geschaut, obwohl mein Bruder mich gewarnt hat, aber ich wollte ja nicht hören. Da das Böse dort kommt im Traum kommt, kannst du dir vielleicht vorstellen, wie meine Nächte und meine Angst vor dem Einschlafen war.... #zitter

Das hat mich verfolgt bis ich 20 war. Natürlich nicht mehr jeden Abend, aber ich bin nie im Dunkeln irgendwo lang... vorlaufen.. Licht anmachen.. zurücklaufen... Licht ausmachen... In meinem Elternhaus befindet sich hinter der Treppe so eine merkwürdige Ecke. Jedesmal wenn ich die Treppe hoch bin, habe ich geschaut, ob da hinten jemand steht. Das ist Angewohnheit und ich mache es bis heute noch so... wenn da tatsächlich mal jemand ist, werde ich mich wohl so erschrecken, dass ich die Treppe rückwärts wieder runterkippe...

Irgendwann war mir diese Angst zu blöd und ich bin auf Konfrontation gegangen. Ich habe mir alle Teile der Wurzel des Übels angesehen und mit anderen Filmen weitergemacht, auch wenn mir davor, dabei und danach übel war vor Angst. Aber mit der Zeit wurde es besser. Und heute....sehe ich ganz gern Horror und Psychozeug. :-)

Diese Therapie war wirklich gut. Mein Elternhaus, in das ich bald wieder einziehe, steht auf einem Dorf, weit ab vom Schuss, mitten am Wald. Abends im Dunkeln über den Hof gehen ist nicht ohne, aber ich bin froh, dass ich mir dabei nicht mehr ins Hemd mache.

Fazit: Ungewöhnlich ist es nicht, aber ich denk es wäre nicht schlecht, etwas dagegen zu tun.

VG

  • Oh hilfe...
    Ich habe, da war ich etwas jünger heimlich Friedhof der kuscheltiere geschaut. Ich weiß nicht was schlimmer war, zwei Std kauernd vor der wohnzimmertür zu sitzen oder der Film selbst #schwitz
    Aufjedenfall war ich fix und fertig. Irgendwann mit 14 oder 15 ist mir dann "carrie" in die Hände gefallen und ich habe seither so ziemlich jeden stephen King Film gesehen und jeden schnipsel den er geschrieben hat verschlungen.

    Nur bei shinig habe ich gekämpft. War etwas zu viel Horror :-)

    Ich denke mit dem "normalen" das ist nicht echt das ist nicht echt wirst du nicht allzu weit kommen, es gibt eben Menschen die sind sehr ängstlich und schreckhaft, andere ziehen sich die größten Psycho Thriller rein ohne mit der Wimper zu zucken. Was für mich nicht gehz sind Zombies. Himmel Nein, alles aber bloß keinen Zombie. Es gab ne zeit da habe ich mich bewusst so gereizt und diese Filme verschlungen, die Alpträume schon fast genossen, einfach geschaut wo meine Grenzen sind. Meine Grenze war erreicht als bison Büffel nicht weit von uns eine weide bekamen. Wusstest du das sich deren laute erschreckend mit denen von Zombies ähneln? Ich auch nicht. ...

    Aber die nacht in der ich aufwachte und DAS hörte, ich werde es nie vergessen :-D

    bekloppt aber mir wurde kotz schlecht vor Angst, sämtliche Logik war passé. ..

    • "Ich denke mit dem "normalen" das ist nicht echt das ist nicht echt wirst du nicht allzu weit kommen"

      Das habe ich mir auch nicht unbedingt selbst zugeflüstert, es gibt ja Szenarien, die können durchaus real werden. Aber trotzdem hat diese Konfrontationstherapie bei mir geholfen. :-) Witzigerweise konnte ich Gruselzeugs lesen, ich bin auch King-Leser, aber ansehen ging damals nicht.

      Wir waren am Samstag bei einem Vortrag von Dr. Mark Benecke zum Thema Serienmörder. Das hatte mal einen ganz anderen Gruseleffekt, schlichtweg weil da jemand war, der mit diesen Fällen zu tun hatte und das hat das Ganze natürlich realer gemacht, als wenn man davon in der Zeitung ließt. ... War jedenfalls total interessant und wie gesagt, mit einem ganz anderen Gruselfaktor als aus dem Fernseher.

      VG

      • Ich denke es kommt stark auf die Phantasie an die man mitbringt und darauf wie weit man sich einlässt auf Filme oder Bücher.

        Hat man eine blühende Phantasie und diese nicht unbedingt unter Kontrolle dann geht's los.

        Ich weiß nicht ob es für die TE sinnvoll ist sich sämtliche Horror Filme anzuschauen, ich denke wenn ich ihn ihrer Situation wäre würde ich es wahrscheinlich tun. Nur um zu sehen das so ziemlich alle Filme den selben Ablauf haben und der Phantasie einer ganzen Reihe von Leuten entsprungen ist. Manchmal gut und manchmal weniger.
        aber jeder ist anders und reagiert anders.

        Meine Freundin ist auch so ein Exemplar. Man kann mit ihr zwar solche Filme schauen, allerdings krallt sie sich dann an meiner Hand fest und hat den kopf unter der Decke :-D sie sieht das aber locker und würde bei so einer Vorschau (schon gesehen und erlebt) den Laptop schreiend zuklappen und danach blöd über sich selber lachen :-)

        • Ob die Konfrontationstherapie sinnvoll ist, weiß ich auch nicht, aber ich würde dennoch versuchen, im doch extremen Fall der TE, etwas zu unternehmen.

          Jeder ist auch mal allein zu Hause, abends, wenns dunkel ist, und wenn dann die Fanasie durchgeht und man nur noch schlottert, dann schränkt das schon ein.

(22) 21.10.14 - 14:55

Hallo,

ich weiß nicht, was man dagegen tun kann, aber ich bin genauso.
Ich kann ganz schlecht allein schlafen, vorher muss ich in alle Zimmer und Schränke schauen sowie unter das Bett. Außerdem muss der Fernseher laufen.
Zum Glück schlafe ich nicht oft allein. #schwitz

Meine Angst bezieht sich weniger auf reelle Dinge wie Einbrecher, auch nicht sowas Zombies, sondern eher sowas wie Geister. Daran glaube ich nämlich. Auch diese Puppen, die lebendig werden usw. finde ich schlimm. Ich könnte mir Porzellanpuppen nie ins Schlafzimmer setzen. Ich lasse auch keine scharfen Messer rum liegen, auch wenn ich allein bin.

Ich war aber schon als Kind so ohne Grund. Meine Tür musst immer etwas offen bleiben und in den Keller zu gehen war ein Graus. Was hab ich manchmal vor Angst schwitzend im Bett gelegen, einem Herzinfarkt nahe.

Horror- und Gruselfilme schaue ich schon gar nicht, wobei es bestimmte Ausnahmen gibt, die ok sind. Das sind Zombifilme und sowas wie Scream, Silent Hill oder Resident Evil. :-)

Übrigens... Haustiere helfen gegen die Angst

LG

Hallo, ich kenne das auch. Bei mir hilft eine Art Desensibilisierung, d.h. ich schaue mir solche Sachen in harmloserer Variante an, z. B. Tatort, Smallville. Die ganz harten Sachen im Kino mues mein Mann alleine anschauen.

Hallo,

Gruselfilme und Horrorfilme sind auch absolut nichts für mich. Weil irgendwie: Märchen für Erwachsene.

Gut, dass ich lese, dass auch andere Leute so emfpinden und sich danach ängstigen.
Nur, ganz so lass ich meinen Gedanken danach nicht so freien Lauf, falls ich mal beim durchschalten im TV so eine Szene erwische.

Ich lenke mich schnell ab oder mach gleich helles Licht an oder ähnlich.
Ich stelle mir die Pappmasken der Personen oder Tiere vor, die in dem Film diese Gruselstimmung verursachten und es geht mir besser. Ich schalte sie weg in meinem Kopf.

Bei Freunden gibts da immer ein Schmunzeln, wenn ich sage, aber keinen Gruselfilm gucken. Die kennen das schon und nehmen Rücksicht auf mich.

Da schalt ich mir lieber einen schönen Film an. Ich guck gern am Wochenende ZDF Kultur oder neo, die bringen gute Filme und nicht so einen Stuss, aus meiner Sicht, vor die Augen.

Es ist zwar insgesamt manchmal schwer, so empfindlich zu sein. Doch sind nicht die empfindlichen Menschen die, die einfach mehr empfinden können, auch im Positiven?
Wenn andere sagen: hab ich nicht gemerkt oder nicht mitbekommen, sie laufen an Sachen einfach vorbei. Stimmts?

LG Lotta

Du bist nicht allein mit deinen Ängsten. Mir geht es ganz genauso. Ein Freund hat mal zu mir aus Spaß gesagt, dass ich selbst bei Biene Maja Angst hätte.

Jahre später, als ich mit meinen Kindern diese Sendung sah, wurde mir wirklich bange (ich war über 30) als Maja im Spinnennetz gefangen war und Willi ihr helfen sollte.
Ich kann nur Filme schauen, wo ich den Ausgang kenne oder mein Mann neben mir sitz und mir immer beteuert, dass Person xy zu den Guten gehört.

Mich schränkt das nicht ein. Deshalb schaue ich einfach nur noch Sendungen wie the Voice of Germany und Co. Da fühle ich mich Gh mich sicher.

Bei der neuen grusligen Werbung von OTTO kann ich auch nicht hinschauen, wo die Oma im Schaukelstuhl sitzt und die zwei Gestalten im Garten sich rumtreiben.

Mich schränkt diese Angst nicht ein. Freunde fanden es früher amüsant, wenn ich im Kino mit Jacke über dem Kopf da saß und total laut durchs Kino schrie. Bei allen Bemühungen, aber ich kann nicht anders.

LG

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